Vector Venture Capital GmbH
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Dr. Traub seit 1.10.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Albert Dr. Beck seit 20.10.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vector Stiftung | 60.00% |
Vector Familienstiftung | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vector Informatik GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Grundlagen Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Vector Informatik GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 17317), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Vorjahreszahlen im Sinne des § 265 Abs. 2 HGB sind angegeben. Notwendige Bilanzvermerke sind bei den jeweiligen Posten im Anhang angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen war im Berichtsjahr teils eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund der nachhaltig niedrigen bzw. negativen Ergebnissituation einzelner Gesellschaften erforderlich. Vorräte Die Vorräte sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Die unfertigen Leistungen sind vereinfachend retrograd auf Basis der Verkaufspreise ermittelt worden. Grundlage für die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren bilden die Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Die Bewertung erfolgt mit dem gleitenden Durchschnittspreis. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden vollständig abgeschrieben. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem gleitenden Durchschnittspreis bewertet. Es erfolgt grundsätzlich eine Abschreibung auf den Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag, sofern dieser unter dem gleitenden Durchschnittspreis liegt. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung bis höchstens zu den historischen Anschaffungskosten. Flüssige Mittel Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert ausgewiesen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage anerkannter versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) unter Zugrundelegung der Heubeck-Richttafeln 2018 G ermittelt. Zukünftig erwartete Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2% bei den Renten ausgegangen. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,82 % (i. V. 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 81 (Unterschiedsbetrag). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Übrige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung angemessener Preis- und Kostensteigerungen sowie bei den langfristigen Personalrückstellungen unter Berücksichtigung von alters- und geschlechtsspezifischen Fluktuationswahrscheinlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % bewertet. Wie im Vorjahr wird eine Bezügedynamik von 2% unterstellt. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Zeitwertkonten werden gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB i. V. m. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Zeitwertkonten erfolgt unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,74 % und auf der Grundlage der Heubeck-Richttafeln 2018 G nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Wie im Vorjahr wird eine Bezügedynamik von 2 % unterstellt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Verpflichtungen aus Zeitwertkonten dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen (auch das Deckungsvermögen der Pensionsrückstellungen) ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) übersteigt die fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB um TEUR 25 und besteht aus dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung). Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt. Erhaltene Anzahlungen Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nennwert bilanziert. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem als Bestandteil des Anhangs beigefügten Anlagengitter dargestellt. Im Geschäftsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung von Anteilen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.574 (Vorjahr TEUR 3.370). Im Vorjahr erfolgte zudem eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligungen in Höhe von TEUR 1.250. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 112.884 (Vorjahr TEUR 125.704). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag in Höhe von TEUR 141 (Vorjahr TEUR 167) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Vorsteuern in Höhe von TEUR 1.732 (Vorjahr TEUR 2.487), welche erst im Folgejahr abziehbar sind. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 81. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Gem. § 268 Abs. 8 S. 3 HGB ist der Betrag des Deckungsvermögens abzüglich der hierfür gebildeten passiven latenten Steuern, der die Anschaffungskosten übersteigt, ausschüttungsgesperrt. Dieser Betrag beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf TEUR 17. Aus dem Bilanzgewinn und den Kapitalrücklagen stehen somit für Ausschüttungszwecke EUR 1.835 Mio. zur Verfügung. Pensionsrückstellungen Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen sind auf der Grundlage der steuerlichen Bemessungsgrößen bilanziert (im aktuellen Jahr TEUR 26.552). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen für Resturlaub, Überstunden, Tantieme, Sondervergütungen, Beiträge zur Berufsgenossenschaft, pauschalierte Lohnsteuer sowie Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 65.723). Angaben zur Verrechnung von Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Verpflichtung aus Zeitwertkonten:
Der Betrag wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 33.288 (Vorjahr TEUR 26.980) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit über TEUR 9 (Vorjahr TEUR 7). Latente Steuern Latente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,59 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 19.845 (Vorjahr TEUR 2.991) enthalten. Diese resultieren insbesondere aus den Erträgen aus Zuschreibungen der Finanzanlagen (TEUR 18.066), der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 1.581) und der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 115). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2.815 (Vorjahr TEUR 5.608). Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 5.903 (Vorjahr TEUR 4.924) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr TEUR 109) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 13.666 (Vorjahr TEUR 11.886). Beteiligungsergebnis Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in Höhe von TEUR 45.280 (Vorjahr TEUR 46.306) verbundene Unternehmen. Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei den Pensionsrückstellungen. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 189 (Vorjahr TEUR 189) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.340 (Vorjahr Aufwendungen TEUR 1.038, Erträge TEUR 396) enthalten. Sonstige Steuern Unter den sonstigen Steuern sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. 5. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der innerhalb des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB betrug 2.927 (Vorjahr 2.557). Diese setzen sich nach Gruppen wie folgt zusammen.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es wurden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen eingegangen:
Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine unmittelbare Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:
* Tausend-Landeswährung
Geschäftsführung Dr. Thomas Beck, Dipl.-Ing., Leinfelden-Echterdingen Thomas Riegraf, Dipl.-Ing., Stuttgart Dr. Stefan Krauß, Dipl.-Inf., Stuttgart (bis 29. Februar 2024) Konzernabschluss Die Vector Informatik GmbH, Stuttgart, ist nach § 290 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss gemäß § 285 Nr. 14 und Nr. 14a HGB zu erstellen. Der Konzernabschluss wird beim Unternehmensregister eingereicht. Die Angaben zu dem Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB werden im Konzernabschluss der Vector Informatik GmbH angegeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, EUR 30 Mio. an die Gesellschafter auszuschütten und den Rest des Bilanzgewinns auf neue Rechnung vorzutragen.
Stuttgart, 21. Mai 2024 Vector Informatik GmbH Geschäftsführung Dr. Thomas Beck Thomas Riegraf Entwicklung des Anlagevermögens der Vector Informatik GmbH, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Ziele und Strategien 1.3 Beteiligungsstruktur und Geschäftstätigkeit 1.4 Steuerungssystem 1.5 Technologie und Innovation 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.1.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.2 Geschäftsentwicklung 2.2.1 Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Verlauf 2.2.2 Umsatz und Ertragslage 2.2.3 Finanzlage 2.2.4 Vermögenslage 2.2.5 Mitarbeiter 2.2.6 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung 3. Nachhaltigkeit 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Internes Kontrollsystem 4.2 Risikomanagement 4.3 Chancen und Risiken 5. Prognosebericht 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die Vector Informatik GmbH mit Sitz in Stuttgart ist ein global ausgerichtetes Unternehmen und agiert auf sechs strategischen Geschäftsfeldern: Entwicklung verteilter Systeme Vector entwickelt in engem Kontakt mit seinen Kunden Werkzeuge zum Entwurf und zur Realisierung verteilter Systeme. Mit dem Software-Paket PREEvision gelang eine erfolgreiche Etablierung im Bereich der EE-Architektur-Tools (EE=Elektrik-Elektronik-System). Damit können alle EE-Entwicklungsphasen gemäß dem V-Modell durch Vector-Produkte umfassend unterstützt werden. Steuergerätetest Die hohen Qualitätsanforderungen unserer Kunden an ihre Produkte und die immer noch steigende Komplexität der Anwendungen erfordern weitere Testhilfsmittel. Vector erweitert hierzu kontinuierlich die Funktion der etablierten Produkte und baut das Portfolio durch neue Produkte aus. Investitionen in neue Produkte konzentrieren sich auf Lösungen zum Testmanagement und Testdesign, vTESTcenter und vTESTstudio und auf die Hardwarelösung VT. Diagnose im Fahrzeug Die Standardisierung und die Vereinheitlichung im Bereich der Fahrzeugdiagnose macht die aufwendige Entwicklung sehr leistungsfähiger Werkzeuge wirtschaftlich. Im Laufe des Jahres wurden weitere Produkte fertig gestellt und für die bestehenden Produkte neue Versionen herausgebracht. Steuergeräte-Kalibrierung und Messtechnik Das weit verbreitete Kalibrierungswerkzeug CANape wurde von unseren Kunden sehr gut angenommen. Die Verbreitung der weiterentwickelten VX-Systeme konnte weiter gesteigert werden. Das Produkt vCDM (Vector Calibration Data Management) wurde weiterentwickelt. Steuergeräte-Software und Steuergeräte-Hardware Die starke Position von Vector im Bereich der Basis-Softwarekomponenten konnte bei wachsendem Markt verteidigt werden. Durch die Anwendung der ISO2626 in der Automobilindustrie ist die Nachfrage nach "Safety-Lösungen" stark gestiegen. Die Vector Produktpalette wurde um eine Hardware-Plattform für Steuergeräte erweitert. Einsatzgebiete sind Kleinserien und Prototypen. Prozessmanagementberatung Hierunter sind die Beratungsdienstleistungen zusammengefasst, die den Entwicklungsprozess unserer Kunden verbessern. Schwerpunktthemen sind Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, Functional Safety, Softwarearchitektur, CMMI und Spice. 1.2 Ziele und Strategien Die Vector Informatik GmbH verfolgt für ihre Geschäftsfelder eine Wachstumsstrategie mit dem Ziel, die Kunden weltweit mit Produkten und Services auf höchstem Qualitäts- und Nutzenniveau zu unterstützen. Dies bedingt eine Ausdehnung des Produktportfolios sowie eine weiterhin intensive Marktbearbeitung durch weltweit operierende, lokale Vertriebsgesellschaften. 1.3 Beteiligungsstruktur und Geschäftstätigkeit Die Vector Informatik GmbH ist das Stammhaus der Vector Gruppe. Hier werden zum größten Teil die Softwarewerkzeuge und -komponenten entwickelt, welche vom globalen Netzwerk der Tochtergesellschaften in eigener Ergebnisverantwortung vertrieben werden. Ergänzt wird das Leistungsspektrum der Vector Gruppe durch die Beratungsdienstleistungen der Vector Consulting Services GmbH, mit deren Unterstützung die Entwicklungsprozesse der Vector Kunden optimiert werden. 1.4 Steuerungssystem Neben dem für die Unternehmensgruppe gültigen Mission Statement erfolgt die Unternehmenssteuerung über das Vector Prozessmanagementsystem (VPMS) sowie die klassischen finanzzahlgetriebenen Überwachungssysteme. Im Rahmen des VPMS werden zur Messung und Steuerung der Ausführungsgüte der unternehmensweit gültigen Arbeitsprozesse quartalsweise Metriken erhoben. Zentrale Steuerungskennziffern auf finanzieller Ebene, welche monatlich kommuniziert werden sind:
1.5 Technologie und Innovation Etwa 60 % der Beschäftigten sind in der Entwicklung von verbesserten und neuen Produkten tätig. Nahezu alle Produkte wurden in neuen Versionen mit zum Teil erheblich erweitertem Funktionsumfang auf den Markt gebracht. Somit ist sichergestellt, dass auch weiterhin ein komplettes Produktspektrum im höchsten Leistungs- und Qualitätsbereich angeboten werden kann. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Vector Informatik GmbH ist hauptsächlich in der Fahrzeugindustrie (Automobile, Nutzfahrzeuge) tätig. Diese Branche ist direkt an die gesamtwirtschaftliche Entwicklung gekoppelt. Allerdings sind die Rahmenbedingungen der Vector Informatik GmbH nur indirekt von der Gesamt- und Automobilkonjunktur abhängig. Vielmehr bilden die auch antizyklisch zur Verfügung gestellten Investitions- und Entwicklungsbudgets der Fahrzeughersteller und -zulieferer den Rahmen für die Geschäftsentwicklung. 2.1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Vergleich zur Vorjahresveränderung von 3,4 % verzeichnete die Weltwirtschaft im Jahr 2023 ein schwächeres Wachstum von 3,1 %. Dabei wurde die Nachfrage der privaten Haushalte und dadurch auch die Gesamtwirtschaft durch das hohe Preisniveau unter Druck gesetzt. Zusätzlich verlangsamte eine straffere Geldpolitik zur Eindämmung der Inflation die Weltwirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone wuchs um 0,5 % und lag damit unter dem Vorjahreswachstum von 3,4 %. Die Konjunktur schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte ab und der private Konsum wurde trotz nachlassender Inflation durch Kaufkraftverlust gebremst. Da die Unternehmen kein Personal abbauen mussten, blieb der Arbeitsmarkt stabil. Die EZB beließ ihren Leitzins im vierten Quartal 2023 unverändert. Das Wirtschaftswachstum in Deutschland schwächte sich zum Ende des Jahres 2023 weiter ab und bei nachlassender Inflation blieb der private Konsum schwach. Der Arbeitsmarkt blieb weiterhin stabil und der Kaufkraftverlust wurde durch gestiegene Löhne teilweise ausgeglichen. Insgesamt führte die reduzierte volkswirtschaftliche Wertschöpfung zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Höhe von -0,3 % während für 2022 noch ein Wachstum von 1,8 % ermittelt wurde. Die US- Wirtschaft war gekennzeichnet durch eine Verlangsamung zum Ende des Jahres 2023. Bei ausgewogenem Arbeitsmarkt und nachlassendem Inflationsdruck blieb der private Konsum stabil. Die US - Notenbank beließ ihren Leitzins auf einem unverändert hohen Niveau. Insgesamt wuchs die US-Wirtschaft um 2,5 % (Vorjahreswachstum 1,9 %). In Japan entwickelte sich die Wirtschaft zum Jahresende hin dynamisch. Bei unveränderter Inflation profitierte der private Konsum von einem starken Anstieg der Löhne. In Japan wuchs die Wirtschaft um 2,0 %, während im Vorjahr ein Wachstum von 0,9 % zu verzeichnen war. Die Aufwärtsentwicklung in Asien (ohne Japan) hielt in 2023 an und profitierte von der Erholung der chinesischen Wirtschaft. Bei regional uneinheitlichen Inflationsraten hatte die Abschwächung des globalen Handels einen negativen Einfluss auf die Exporte. Insgesamt wuchs die Wirtschaft im Jahr 2023 um 5,1 % (Vorjahreswachstum 4,1 %). 2.1.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Der weltweite Automobilmarkt im Jahr 2023 war gekennzeichnet durch eine Normalisierung der globalen Automobilproduktion. Zusätzlich wurde die Absatzentwicklung durch noch vorhandene Auftragspolster aus Zeiten der Pandemie gestützt. Gegenläufig war eine im Jahresverlauf nachlassende Marktnachfrage zu verzeichnen. Insgesamt bewegte sich der globale Pkw Absatz deutlich über dem Vorjahresniveau. Weiter positiv hat sich das für die Vector Gruppe relevante Technologieumfeld entwickelt. So bewegt sich die Automobilindustrie, mit steigendem Anteil an Software im Fahrzeug, weg vom Auto als einem von Ingenieuren entwickelten Produkt, hin zu Fahrzeugen, die überwiegende Softwareprodukte sind. In diesem hochtechnischen, auf softwaredefinierte Fahrzeuge ausgerichteten Wachstumsumfeld sieht sich die Vector Gruppe gut positioniert. 2.2 Geschäftsentwicklung 2.2.1 Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Verlauf Für die gesamte Vector Gruppe wurde für 2023 ein Umsatz in Höhe von rund 1.105 Mio. EUR geplant. Dieser Plan wurde leicht übertroffen. Dabei konnten die Umsätze weltweit stärker als geplant gesteigert werden. 2.2.2 Umsatz und Ertragslage Der Umsatz der Vector Informatik GmbH liegt mit 990,8 Mio. EUR um 59,1 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 931,7 Mio. EUR und ist damit um 6,3 % gestiegen. Zu dieser Umsatzentwicklung trägt das Geschäft mit Tochtergesellschaften mit einem Anstieg von 41,0 Mio. EUR und die Verkäufe an Dritte mit einer Steigerung von 18,1 Mio. EUR bei. Die Materialaufwandsquote ist in Folge der gestiegenen Einkaufspreise im Vergleich zum Vorjahr von 16,5 % auf 19,3 % gestiegen. Der Personalaufwand ist durch die Gehaltssteigerungen, den fortgeführten Personalaufbau sowie die variablen Vergütungen im Vorjahresvergleich um 64,0 Mio. EUR höher und damit um 22,9 % angestiegen. Die planmäßigen Abschreibungen sind in Folge der unveränderten Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. EUR (-1,6 %) auf 29,5 Mio. EUR gesunken. Der Jahresüberschuss lag mit 289,0 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 281,1 Mio. EUR und den Planerwartungen. Dies entspricht einer Ergebnissteigerung von 2,8 %. 2.2.3 Finanzlage Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds betragen 149,0 Mio. EUR.
Die Finanzlage ist weiterhin stabil und sichert das nachhaltige Wachstum sowie die Investitionen. 2.2.4 Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 54,2 Mio. EUR erhöht. Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit lag auf Erweiterungsinvestitionen in Form von Bautätigkeiten. Durch Investitionstätigkeiten hat sich das Finanzanlagevermögen um 8,6 Mio. EUR auf 95,7 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich von 87,1 % auf 89,6 % verbessert. 2.2.5 Mitarbeiter Im Berichtszeitraum waren durchschnittlich 2.927 Mitarbeiter beschäftigt. Dies bedeutet einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen um 370 Mitarbeiter. Am Jahresende waren inklusive der Auszubildenden 3.065 Mitarbeiter beschäftigt. Hinsichtlich der Frauenquote wird für die Geschäftsführung derzeit eine Zielquote von 0 % festgelegt, da geplant ist, dass die aktuellen Geschäftsführer auch in den nächsten Jahren ihre Posten weiter begleiten werden. In den ersten beiden Leitungsebenen wird mittelfristig eine ausgeglichene Geschlechterquote angestrebt. 2.2.6 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Die Gesamtbeurteilung des Geschäftsjahres 2023 fällt positiv aus. Die Werte für Umsatz, Ertrag und Liquidität liegen weiter auf einem sehr hohen Niveau. Die Strategie der Präsenz in den Wachstumsmärkten mit eigenen Vertriebsgesellschaften hat sich als erfolgreich erwiesen. 3. Nachhaltigkeit Die Vector Informatik GmbH verfügt über eine stabile Eigentümer- und Finanzierungsstruktur, welche die langfristige Weiterentwicklung des Unternehmens sicherstellt. Die Schonung von Ressourcen, aber auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der einzelnen Tochtergesellschaften sind das Spiegelbild einer auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmenspolitik. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Internes Kontrollsystem Es ist ein internes Kontrollsystem (IKS) zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit und Verlässlichkeit der internen und externen Rechnungslegung (einschließlich Anhangerstellung und Lageberichterstattung) eingerichtet. Das rechnungslegungsbezogene IKS beinhaltet Grundsätze, Verfahren, Regelungen und Maßnahmen zur Sicherstellung einer vollständigen, richtigen und zeitnahen Erfassung von Geschäftsvorfällen unter Einhaltung der regulatorischen Vorgaben. Basis des IKS innerhalb der Aufbau- und Ablauforganisation bilden das 4-Augen-Prinzip und die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen sowie Richtlinien, Verfahrensanweisungen und Genehmigungsprozesse, welche durch das interne Informations- und Kommunikationssystem unterstützt werden. Fehlerverhindernde und -aufdeckende Maßnahmen sind in Form von systemunterstützten und manuellen Kontrollen in den Prozessen integriert oder als Überwachungskontrollen im Verantwortungsbereich von Bereichs-/Abteilungsleitern bzw. Geschäftsführern eingerichtet. 4.2 Risikomanagement Ziel des Risikomanagementsystems der Vector Informatik GmbH ist es, den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens abzusichern, in dem etwaige bestandsgefährdende Risiken oder die Unternehmensentwicklung beeinträchtigende Tatsachen frühzeitig aufgedeckt, analysiert und mit Maßnahmen belegt werden. Dabei erfolgt, aufbauend auf regelmäßigen Rücksprachen der Geschäftsleitung mit Bereichsverantwortlichen, für identifizierte Risiken eine Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe des potenziellen Schadens auf der Basis des Risikomanagementhandbuches und eines Risikoerfassungs- und Evaluierungsbogens. Diese Bewertung steuert mögliche Handlungsstrategien. Hierbei sind wir uns darüber im Klaren, dass eine vollständige Risikoabwehr nicht möglich ist, da manche Risiken entweder nicht unmittelbar transparent sind oder geeignete Abwehrmaßnahmen nicht zur Verfügung stehen. Zudem erfordert unternehmerisches Handeln vor dem Hintergrund eines gewinnorientierten Wachstums auch das bewusste Abwägen von Risiken und Chancen. Zentrales Element des allgemeinen Risikomanagements ist, neben dem Risikomanagementhandbuch und dem Risikoerfassungs- und Evaluierungsbogen, das Reporting-System, welches für alle voll konsolidierten Gesellschaften die folgenden Berichte generiert:
Die jeweiligen Berichte werden monatlich den zuständigen Verantwortlichen zur Verfügung gestellt. 4.3 Chancen und Risiken Insbesondere der Einsatz der Softwarekomponenten in Kraftfahrzeugen und die Entwicklung von Steuergeräten beinhaltet durch nicht vollständig auszuschließende Fehler ein erhöhtes Haftungsrisiko. Neben der Produkthaftung, welche über eine weltweite Versicherung gedeckt ist, kann vor allem eine ebenfalls abgesicherte, mitverschuldete Rückrufaktion zu erheblichen Kosten führen. Um diese Risiken zu begrenzen, wurden mit den Kraftfahrzeugherstellern und Zulieferern Rahmenverträge mit Haftungsbegrenzungen abgeschlossen. Wie in den vergangenen Jahren, können durch den wachsenden Elektronik- und Softwaremarkt für Automobile zunehmend Wettbewerber ermutigt werden, mit eigenen Produkten in diesen Markt einzutreten. Aufgrund der globalen Geschäftstätigkeit bestehen Währungsrisiken. Diesen Risiken stehen die aktuelle Wettbewerbsposition von Vector und sich daraus ergebende Chancen gegenüber, welche bei der Gesamtbeurteilung der weiteren Entwicklung zu beachten sind. Vector verfügt in allen seinen Geschäftsfeldern über eine hervorragende Marktstellung und eine jahrzehntelange Kompetenz und investierte in hohem Maße in zukunftsweisende Technologien. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass aus heutiger Sicht keine existenzbedrohenden Umstände für die Gruppe und die Gesellschaft bekannt sind. 5. Prognosebericht Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2024 zeigen eine Geschäftsentwicklung auf hohem Niveau in Europa, den USA und Asien. Sofern die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen erhalten bleiben, ist ein mit 2023 vergleichbares Umsatz- und Ergebnisniveau erreichbar. Der Mitarbeiterbestand soll gegenüber dem Vorjahr leicht wachsen. Die Intensivierung der Marktbearbeitung in Süd- und Osteuropa sowie in Südamerika wird planmäßig fortgeführt. Innerhalb der nächsten Jahre erwarten wir eine weitere Regionalisierung der Entwicklungsaktivitäten unserer Kunden. Hierzu bereitet sich Vector personell und organisatorisch vor, um den steigenden Anforderungen des Marktes bezüglich Innovationskraft, Produktqualität und Servicestärke begegnen zu können. Die Entwicklungsstandorte Stuttgart, Karlsruhe und Regensburg werden weiter ausgebaut.
Stuttgart, 21. Mai 2024 Vector Informatik GmbH Geschäftsführung Dr. Thomas Beck Thomas Riegraf Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Vector Informatik GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vector Informatik GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vector Informatik GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 6. Juni 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer Dominik Renz, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erzeugung von Blumensamen
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Bauträger für Wohngebäude
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Büromöbeln
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Vermittlungstätigkeiten für medizinische, zahnärztliche und andere Gesundheitstätigkeiten
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen