Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 17893
Eingetragen
23.11.1999
Branche
Wärme- und KältehandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Installationsbedarf für Gas, Wasser, Heizung und KlimatechnikGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Gegenstand
Handel (Groß- und Einzelhandel, Import und Export, Versandhandel), gewerbsmäßige Gebrauchsüberlassung (Vermietung, Verpachtung, Leasing), Projektierung und Herstellung, Planung und Ausführung, Zusammenbau und Reparatur/Wartung von Lüftungs- und Klimaanlagen, von Kälteanlagen, von Heizungs- und Sanitäranlagen, von Mess-, Steuer-, Regelungsanlagen und Anlagen der technischen Gebäudeautomation, von Anlagen zur Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energieumwandlung sowie von technischen Geräten und Zubehör

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tillmann Schlegel
seit 10.3.2026
Prokura
Jan Kschiwan
seit 19.11.2021
Geschäftsführer
Torsten Dittmar
seit 9.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dittmar – Beteiligungsgesellschaft mbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dittmar – Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BROCKMANN KLIMA GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Unternehmensstruktur und Leistungsportfolio

Die BROCKMANN Klima GmbH wurde 1999 gegründet. Das mittelständische Unternehmen mit Sitz im sächsischen Dresden hat sich als Spezialist in der Gebäude- und Systemtechnik einen Namen gemacht.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der technischen Gebäudeausrüstung und hier insbesondere im Bereich Heizung/Sanitär sowie im Bereich Klima/Lüftung/Kälte.

Darüber hinaus werden in der Systemtechnik Anlagenkomponenten für die Solarindustrie, des technischen Schallschutzes und der Filtertechnik angeboten. Seit dem Jahr 2013 ist das Unternehmen in die Geschäftsbereiche Heizung/Sanitär mit Sitz in Großenhain und in Gera, Klima/Lüftung/Kälte mit Sitz in Dresden und MSR-Technik sowie Wartung und Kundenservice mit Sitz in Freital gegliedert. Die Vielzahl zufriedener Kunden aus den Branchen Hotellerie, Industrie, Gewerbebau und Krankenhäusern spricht für das Know-how und die Qualität des Unternehmens.

Am Stammsitz Dresden sind neben der Geschäftsleitung auch die Verwaltung und die kaufmännische Leitung sowie das Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und IT untergebracht.

Ein weiterer Erfolgsfaktor des Unternehmens: gezieltes Recruiting qualifizierter Projektleiter, Obermonteure und Monteure. Sie erhalten den hohen Standard und tragen damit zum Fortbestand der BROCKMANN Klima GmbH bei - eine Erfolgsgeschichte, die mittlerweile über 20 Jahre andauert.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsklima im Bauhaupt- und im Baunebengewerbe des Geschäftsjahres 2023 hat sich von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst weiter erheblich verschlechtert. Auf Grund der eingeleiteten Zinswende fiel die positive Investitionswirkung der günstigen Kapitalmarktzinsen der vergangenen Jahre weg, was zu einem starken Rückgang des Engagements der Anleger in Immobilienprojekte führte.

Verstärkt wurde dieser Trend durch die anhaltend hohen Inflationsraten in 2023 und die damit verbundenen gestiegenen Materialkosten sowie die überdurchschnittlich gestiegenen Personalkosten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2024 ist von einer weiter anhaltenden negativen Beeinflussung der Geschäftstätigkeit durch die vorgenannten Faktoren auszugehen, wobei sich der Einfluss der Inflation sich deutlich abschwächen dürfte.

Die allgemeine Wettbewerbssituation und die Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter bleibt eine Herausforderung für die BROCKMANN Klima GmbH. Hier bedarf es weiterhin intensiver Anstrengungen zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern und Auszubildenden. Die in diesem Zusammenhang eingeleiteten Maßnahmen zur Personalakquise unter Einbeziehung entsprechender Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen wurden verstärkt.

3. Umsatz- und Ertragsentwicklung

Das Rohergebnis ist im Jahr 2023 mit rd. 8,0 Mio. EUR gegenüber dem des Vorjahres (Vorjahr 7,2 Mio. EUR) deutlich um ca. 11,3% gestiegen. Der Auftragsbestand blieb wie im Vorjahr auf gutem Niveau.

Die Rendite vor Ertragssteuer ist gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Im Geschäftsjahr musste ein leichter Jahresverlust von TEUR 8 (Vorjahr. Jahresgewinn TEUR 124) verzeichnet werden. Die höheren Kosten für Material und Personal konnten nicht vollumfänglich an die Kunden weiterberechnet werden.

Der Bestand an halbfertigen Leistungen ist gegenüber 2022 zurückgegangen (2023: 13,9 Mio. €; 2022: 15,6 Mio. €).

4. Finanzlage

Die Sicherung der Finanzlage ist für ein Bauunternehmen eine der zentralen betriebswirtschaftlichen Herausforderungen. Die Verpflichtung zur Vorleistung und branchenübliche Sicherheitseinbehalte führen zu einer beständig hohen Vorfinanzierung von Projekten. Durch die konsequente Ausnutzung der Bürgschaftsrahmen für Anzahlungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften sowie einem Kontokorrentrahmen als Liquiditätsreserve konnten auch im Jahr 2023 konstant eine stabile Liquidität gewährleistet und Lieferantenrechnungen durchgehend skontiert werden. Die Finanzlage ist damit nur wenig verändert

Durch die Thesaurierung der Jahresergebnisse soll das Eigenkapital weiter gestärkt werden. Die weitere Aufstockung durch erwirtschaftete Erträge ist für die nächsten Jahre geplant.

5. Investitionen

Im Jahr 2023 wurden i.H. v. ca. TEUR 90 (Vorjahr TEUR 57) in Ersatzinvestitionen in Betriebsvermögen vorgenommen. Ein guter Teil dieser Investitionen ist durch Sofortabschreibungen direkt in den Aufwand eingeflossen.

6. Personalbereich

Im Jahr 2023 wuchs die Mitarbeiterzahl leicht auf 102 Arbeitnehmer an (Vorjahr 99).

Das Recruiting neuer Mitarbeiter bleibt dauerhaft einer der Aufgabenschwerpunkte des Managements. Dafür sind weiterhin erhebliche Anstrengungen im Bereich HR-Marketing und im Bereich der Stellenausschreibung zu unternehmen. Der Fachkräftemangel im Segment der hochqualifizierten Bewerber sowie der gut ausgebildeten Handwerker bleibt weiterhin bestehen. In den kommenden Jahren wird zudem das altersbedingte Ausscheiden von Fachkräften weiterhin ein Thema für das Management sein.

7. Prognosebericht

Für die Jahre 2024 bis 2026 muss von einer weiter zunehmenden Verschlechterung der Auftrags- und Ertragslage ausgegangen werden, wobei die Jahre 2025 und 2026 wohl die größten Herausforderungen für die weitere geschäftliche Entwicklung bringen werden.

Die Gründe hierfür liegen in einer sich strukturell verfestigenden Investitionszurückhaltung im Wohnungsbau sowie im Bau allgemein, welche ihre Ursachen in schlechten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingen und in den wirtschaftlichen Verunsicherungen durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg in der Ukraine haben. Eine allgemeine Zurückhaltung der Marktteilnehmer ist daher weiterhin zu beobachten.

Verstärkt werden diese Tendenzen durch eine verfehlte Wirtschaftspolitik der aktuellen Bundesregierung, welche die Fehlentwicklungen durch die versäumten Reformen der Merkel-Zeit noch potenziert. Dies zeichnet sich sowohl für den GU-Bereich, aber auch für den Bereich der privaten Bauherren deutlich ab.

Es besteht aber gewisse Hoffnung, dass diese Entwicklungen durch geplante Investitionen der öffentlichen Hand im sozialen Wohnungsbau und im Bereich der Sanierung der gesellschaftlichen Infrastruktur wie Schulen und Kindertageseinrichtungen etc. abgemildert werden können.

Unterstützung sollte die zukünftige Unternehmensentwicklung auch durch die geplanten Initiativen und Gesetze im Rahmen der Energiewende sowie der Vorgaben zur CO 2 -Reduzierung erfahren. Negativ ist in diesem Kontext jedoch anzumerken, dass das politische Verwirrspiel und der oft nicht vorhandene Einigungswille der Koalitionspartner, nicht zur notwendigen Planungssicherheit für die Marktteilnehmer beitragen.

Belastend für die Unternehmensentwicklung könnten sich weiterhin die Unsicherheiten durch den weiter schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die andauernd bestehenden und zum Teil wachsenden Spannungen in der Causa Taiwan auswirken. Hier wird es darauf ankommen die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und regelmäßig eine Risikoabschätzung für das eigene Geschäftsmodell vorzunehmen, um frühzeitig gegensteuern zu können.

8. Risikomanagement und Zukunftssicherung

Die BROCKMANN Klima GmbH setzt zum Risikomanagement Berichts- und Kontrollsysteme ein, die mögliche unternehmerische Gefahrenpotenziale frühzeitig identifizieren. Diese Maßnahme erlaubt es der Geschäftsführung zeitnah und effizient zu reagieren. Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Risiken im Bereich der normalen Risiken unternehmerischer Tätigkeit, wenngleich der deutliche Druck auf die erzielbaren Projektmargen explizit zu erwähnen ist.

Neben den Risiken, die die normale konjunkturelle Entwicklung in sich birgt, beeinflussen Themen wie der gesetzliche Mindestlohn, auf welchen die Politik immer stärker Einfluss nehmen will, die Anfechtungsrisiken bei Kundeninsolvenzen, Compliance Management und bürokratische Hürden die Preispolitik von mittelständischen Betrieben wie der BROCKMANN Klima GmbH. Diese Risiken sollten in ihren einzelnen Aspekten zeitnah erkannt und ausgeräumt werden. Dann bieten sich auch in Zukunft neue Chancen für eine nachhaltig positive Unternehmensentwicklung.

Um dem Interesse der Kunden entgegenzukommen, sollten neben den Themen Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz auch ethische und moralische Aspekte angesprochen werden. Mit Hilfe einer breit gefächerten Unternehmenskultur können so neue Kunden erreicht und bestehende Partner an die BROCKMANN Klima GmbH gebunden werden. Das Vertrauensverhältnis, welches das Unternehmen in langjähriger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit seinen Kunden aufgebaut hat, kann in der aktuell erreichten Marktposition zum Wettbewerbsvorteil werden.

 

Dresden, den 27. September 2024

BROCKMANN Klima GmbH

Torsten Dittmar

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 276.681,00 285.806,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 143.652,00 160.309,00
II. Sachanlagen 132.779,00 125.247,00
III. Finanzanlagen 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 3.075.692,73 2.388.674,03
I. Vorräte 1.555.057,16 1.428.701,62
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.554.966,76 14.209.903,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.316.987,59 904.188,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 32.502,77 29.428,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 203.647,98 55.784,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.423,84 54.232,29
Summe Aktiva 3.393.797,57 2.728.712,32

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 601.763,02 609.524,53
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 584.524,53 460.078,75
III. Jahresfehlbetrag 7.761,51 -124.445,78
B. Rückstellungen 261.981,97 220.815,97
C. Verbindlichkeiten 2.530.052,58 1.898.371,82
Summe Passiva 3.393.797,57 2.728.712,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.027.377,63 7.214.458,52
2. Personalaufwand 5.615.089,15 4.651.304,00
a) Löhne und Gehälter 4.726.351,51 3.872.880,07
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 888.737,64 778.423,93
davon für Altersversorgung 5.321,72 7.377,19
3. Abschreibungen 99.419,56 85.405,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 99.419,56 85.405,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.270.588,71 2.292.833,32
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 5,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.061,27 1.397,12
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.349,58 21.069,46
davon an verbundene Unternehmen 6.667,94 1.440,38
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.263,58 29.011,25
10. Ergebnis nach Steuern 4.733,32 136.236,78
11. sonstige Steuern 12.494,83 11.791,00
12. Jahresfehlbetrag 7.761,51 -124.445,78

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie hat ihren Sitz in Dresden und ist im Handelsregister des Registergerichtes Dresden unter der Nummer HRB 17893 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse einer besseren Übersichtlichkeit sind in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde dieser Vermerk in dem Anhang aufgenommen.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten aktiviert und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Der im Geschäftsjahr 2020 erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird auf seine geschätzte voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Soweit abnutzbar, wurden diese um planmäßige Absetzungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei dauerhafter Wertminderung war auf den niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von 800,00 EUR sind voll abgeschrieben und im Anlageverzeichnis als Abgang behandelt worden.

Die Finanzanlagen wurden in Höhe der Anschaffungskosten aktiviert.

Bei den Gegenständen des Umlaufvermögens wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die in Arbeit befindliche Aufträge wurden analog zum Vorjahr retrograd ermittelt. Dazu wurde der Bruttobestand um den prozentualen Gewinn- und Vertriebsanteil gekürzt. Die Zinsen für Fremdkapital wurden in die Bewertung miteinbezogen. Die Umstellung der Bewertung auf die retrograde Methode erfolgte im Geschäftsjahr 2017 und dient der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse im Verbund der Gesellschafterin.

Die Vorräte an Waren wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt.

Nicht erfasst wurden im Berichtsjahr 850 TEUR gestellte Anzahlungsrechnungen (brutto). Der Ausgleich erfolgte bis zur Bilanzerstellung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niederen beizulegenden Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 v.H. der nicht leistungsgestörten Nettoforderung aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 (1) HGB wurden für die anteilig in das nächste Geschäftsjahr hineinreichenden Aufwandsanteile, für die im alten Geschäftsjahr Zahlungen geleistet wurden, gebildet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Im Wesentlichen sind das Rückstellungen im Zusammenhang mit Personalaufwendungen in Höhe von 152.115,97 EUR. Die Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, die Restlaufzeit betrug bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Aufwendungen aus Aufbewahrungspflichten in Höhe von 46.100,00 EUR) wurden gemäß § 253 (2) HGB abgezinst. Sie decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Bei der Ermittlung der Rückstellung für Gewährleistung in Höhe von 31.626,00 EUR wurden 0,18 v.H. von dem gewährleistungsbehafteten Umsatz der letzten fünf Geschäftsjahre gewichtet zum Ansatz gebracht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 359.090,46 EUR entwickelte sich im Geschäftsjahr aufgrund wechselseitiger Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Dittmar-Beteiligungsgesellschaft mbH. Die Position wurde im Berichtsjahr mit 1,67 v. H. verzinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag passiviert und soweit unverzinslich bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ sowie zur GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG

Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.770,19 29.915,29 234.685,48 155.693,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 158.907,95 158.907,95 47.675,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 363.678,14 29.915,29 393.593,43 203.369,14
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.977,06 60.385,27 498.159,02 340.730,06
Summe Sachanlagen 465.977,06 60.385,27 498.159,02 340.730,06
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00 0,00
Summe Finanzanlagen 250,00 250,00 0,00
Summe Anlagevermögen 829.905,20 90.300,56 892.002,45 544.099,20
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.680,29 186.373,48 48.312,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 15.892,00 63.567,95 95.340,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 46.572,29 249.941,43 143.652,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.847,27 365.380,02 132.779,00
Summe Sachanlagen 52.847,27 365.380,02 132.779,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 250,00
Summe Anlagevermögen 99.419,56 615.321,45 276.681,00

Forderungen bzw. sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 18.605,01 EUR (Vorjahr 18.569,75 EUR).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:

davon mit einer Restlaufzeit in Jahren
Gesamtbetrag zum 31.12.2023
in EUR
bis zu einem
in EUR
mehr als eins bis zu fünf
in EUR
über fünf
in EUR
Verb. gg. Kreditinstituten 1.118.750,00 412.500,00 706.250,00 0
(Vorjahr) (1.031.250) (41.2500) (618.750) 0,00
Verb. aus Lieferung u. Leistg. 907.359,72 726.227,35 181.132,37 0
(Vorjahr) (678.475,38) (531.645,13) (127.411,12) (19.419,13)
Verb. gg. verb. Unternehmen 359.090,46 359.090,46 0,00 0,00
(Vorjahr) (90.711,17) (90.711,17) 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 144.852,40 144.852,40 0,00 0,00
(Vorjahr) (97.935,27) (97.935,27) 0,00 0,00
Summe 2.530.052,58 726.227,35 181.132,37 0,00
(2.171.665,76) (1.036.191,75) (1.135.474,01) (19.419,13)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind abgesichert durch eine Globalzession der Kundenforderungen, Sicherungsübereignung des Warenlagers sowie der Maschinen und Geräte der Brockmann Klima GmbH. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die periodenfremden Erträge bestehen in Höhe von 3.106,82 EUR (Vorjahr 19.132,84 EUR), welche im Wesentlichen durch die Sonderrückvergütung der Kfz-Versicherung begründet sind. Dem stehen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 5.912,80 EUR (Vorjahr: 1.816,22 EUR) gegenüber.

IV. SONSTIGE ANGABEN

Zwischen der Brockmann Klima GmbH (beherrschte Gesellschaft) und der Dittmar-Beteiligungsgesellschaft mbH (herrschende Gesellschaft) bestand seit dem 23.11.2015 ein Gewinnabführungsvertrag. Die Wirksamkeit des Vertrages erfolgte mit der Eintragung in das Handelsregister am 02.12.2015 rückwirkend zum 01.01.2015 (vgl. § 3 Absatz (1) des Gewinnabführungsvertrages). Der Gewinnabführungsvertrag ist durch Aufhebungsvertrag zum 31.12.2021 beendet.

Haftungsverhältnisse wurden von der Brockmann Klima GmbH zugunsten der bestehenden Finanzierung bei der DZ Bank AG Frankfurt am Main und der Dittmar - Beteiligungsgesellschaft mbH im Rahmen eines Gemeinschaftskreditvertrages (Sicherheitenpoolvertrag) in Höhe von 1.245.000,00 EUR eingegangen. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde der Brockmann Klima GmbH ein Kontokorrentrahmen in Höhe von 750.000 EUR zur Verfügung gestellt. Die Inanspruchnahme aus dem Schuldbeitritt ist aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung der Dittmar - Beteiligungsgesellschaft derzeit nicht wahrscheinlich.

Während des Zeitraumes 01.01.2023 bis 31.12.2023 war Herr Dipl.-Ing. Torsten Dittmar, einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer. Ab dem 19.11.2021 ist Herr Jahn Kschiwan, Meister für Heizung und Sanitär, als weiterer Geschäftsführer bestellt.

Herr Dipl.-Ing. Torsten Dittmar ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Grundsätzlich gilt, dass, wenn nur ein Geschäftsführer bestellt ist, er die Gesellschaft allein vertritt. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 102 (Vorjahr 99).

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die Verträge laufen über mehrere Jahre:

jährliche Leasingverträge 300.218,97 EUR
jährliche Mietverträge 104.343,71 EUR

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

V. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES GEM. § 245 HGB

Eingeschlossen in die Unterzeichnung des Jahresabschlusses per 31.12.2023 sind gemäß § 264 i. V. mit § 242 HGB:

Bilanz per 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Anlagespiegel Anhang

 

Dresden, den 27.06.2024

gez. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Torsten Dittmar

gez. Geschäftsführer Jan Kschiwan

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BROCKMANN KLIMA GmbH:

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BROCKMANN KLIMA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BROCKMANN KLIMA GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 27. September 2024

Dr. Hacker & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. h. c. Rolf Hacker, Wirtschaftsprüfer

Dr. Mark Hacker, Wirtschaftsprüfer

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