Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 63953
Eingetragen
17.12.2007
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tGroßhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der Handel mit EU-Importfahrzeugen und deutschen Neu- und Gebrauchtfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Stefan Hucke
seit 3.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stefan Hucke
Solingen
12.500 €
50.00%
Jürgen Walzinger
Möhnesee
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HVT Automobile GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Überblick über die Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war das bislang herausforderndste Jahr in der Unternehmensgeschichte.

Ursächlich hierfür waren tiefgreifende strukturelle Veränderungen im Marktumfeld, die auf die pandemiebedingten Störungen in den globalen Lieferketten seit dem Frühjahr 2020 zurückzuführen sind.

Bis 2020 bestand das Kerngeschäft der HVT im Import und Vertrieb von EU-Neufahrzeugen aus Polen,Tschechien und Rumänien, gesteuert durch eigene Kooperationsbüros in diesen Ländern. Die zentrale Steuerung erfolgte aus Düsseldorf, die Auslieferung über die Filialen Hamburg, Wolfratshausen, Leipzig, Werl und Stuttgart. Die Kombination aus attraktiven Bezugsquellen und regionaler Kundenpräsenz bildete die Grundlage für eine stabile Ertragslage.

2. Auswirkungen der COVID-19-Pandemie

Infolge der Lieferkettenprobleme wurden im Jahr 2021 ca. 1.000 bereits disponierte Fahrzeuge storniert.

Dies hatte folgende Auswirkungen:

• Wegfall des bisherigen Geschäftsmodells

• Vertragskonflikte mit Endkunden infolge nicht erfüllbarer Lieferzusagen

• Ein erheblicher Überhang abgesicherter Devisentermingeschäfte, die mangels Lieferungen nicht mehr benötigt wurden

3. Strategische Neuausrichtung

In dieser kritischen Phase erfolgte innerhalb von drei Monaten eine umfassende Restrukturierung des Geschäftsmodells. Der Fokus wurde auf den Vertrieb von Elektrofahrzeugen verlagert. Dank guter Beziehungen zu Vertragshändlern konnten signifikante Stückzahlen zu günstigen Konditionen beschafft werden. Der in den Verkaufspreis integrierte BAFA-Förderbonus stellte ein marktrelevantes Alleinstellungsmerkmal dar und führte zu einem außergewöhnlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2022.

4. Markteinbruch 2023 und Liquiditätskrise

Mit dem Jahreswechsel 2022/2023 wurde die BAFA-Förderung reduziert und ihr Auslaufen zum 30.08.2023 für juristische Personen angekündigt. Aufgrund der bis dahin stabilen Nachfrage wurde ein hoher Fahrzeugbestand zur weiteren Vermarktung für dieses doch sehr kurze Zeitfenster, indem keine Änderung der Marktlage absehbar war, aufgebaut.

Im Januar 2023 kam es jedoch zu einem abrupten und nicht prognostizierten Markteinbruch im Bereich Elektrofahrzeuge - auch Bestandsfahrzeuge mit vollem Bafa Bonus vor Reduktion ließen sich nicht mehr vermarkten.

Um einer drohenden Liquiditätskrise entgegenzuwirken, wurden hohe Bestände mit signifikanten Preisnachlässen in den Markt gebracht. Unterstützung erfolgte durch zusätzliche Kreditlinien im siebenstelligen Bereich von Commerzbank und Volksbank.

5. Finanzielle Auswirkungen

Der operative Verlust aus dem Kerngeschäft belief sich auf rund 1 Mio. €. Durch die planmäßige Auflösung abgesicherter Devisenpositionen in PLN und CZK konnten sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2,3 Mio. € generiert werden. Das Geschäftsjahr konnte somit im Gesamtergebnis positiv abgeschlossen werden.

Folgende Rückstellungen wurden gebildet:

• 469.200 € - sonstige Elektrofahrzeuge im Lagerbestand

• 200.847 € - Lagerbestand Dacia Elektrofahrzeuge

• 91.000 € - uneinbringliche Darlehen

• 30.000 € - schwebender Rechtsstreit

Gesamt: 791.047 €

6. Ausblick und Maßnahmen gemäß § 289 HGB

Es ist eine schrittweise Normalisierung der Lieferfähigkeit sowie der Preisstruktur am Markt erkennbar.

Dies erlaubt eine Rückbesinnung auf unsere unternehmerischen Stärken: Flexibilität und Schnelligkeit in der Produktauswahl.

Folgende Maßnahmen wurden beschlossen:

• Geordnete Rückführung der Kreditlinien

• Risikominimierung durch Lagerabbau

• Aufgabe des Filialsystems

o Schließung der Filialen Wolfratshausen, Hamburg und Stuttgart

o Weiterbetrieb des Autohauses in Werl

7. Veränderungen in der Gesellschafterstruktur

Ab dem 3. Quartal 2023 liefen Gespräche zur Neuausrichtung der Gesellschafterstruktur. Diese wurden im Jahr 2024 finalisiert und zum 01.01.2025 umgesetzt:

• Herr Oliver Schellenberg scheidet vollständig aus der Unternehmensgruppe aus.

• Die HVT GmbH wird zu 80 % an die neuen Gesellschafter veräußert:

o Jürgen Walzinger: 40 %

o Stefan Hucke: 40 %

• Herr Oliver Fink verbleibt mit 20 % in der HVT GmbH, scheidet jedoch als Geschäftsführer und aus dem operativen Geschäft aus.

• Die Firmen wtax S.A. und RCS Immobilienverwaltung verbleiben vollständig bei Herrn Oliver Fink und werden organisatorisch getrennt.

• Die Gesellschaften Neuwagen24.de GmbH und Clean & Sauber werden liquidiert.

 

Düsseldorf 13.08.2025

gez. Stefan Hucke

gez. Jürgen Walzinger

Jahresabschluss

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 21.757,00 27.436,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10.055,00 15.134,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 10.054,00 15.133,00
II. Sachanlagen 6.702,00 7.302,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.702,00 7.302,00
III. Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 11.955.389,41 10.646.845,06
I. Vorräte 8.367.589,19 7.752.701,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.554.794,56 2.886.559,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.248.339,29
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 33.005,66 7.583,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.211,56 19.421,25
D. Aktive latente Steuern 15.934,00 44.716,00
Summe Aktiva 12.036.291,97 10.738.418,31

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.518.556,82 1.976.808,93
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.951.808,93 486.325,43
III. Jahresüberschuss 541.747,89 1.465.483,50
B. Rückstellungen 1.050.813,20 1.254.289,84
C. Verbindlichkeiten 8.466.921,95 7.507.319,54
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.764.123,79 4.267.494,68
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.673.272,21 3.642.420,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.090.851,58 625.074,62
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 673.723,88 565.791,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 471.972,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 201.751,80 565.791,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.379.309,62 1.358.441,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.379.309,62 1.358.441,83
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.649.764,66 1.315.591,66
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.627.764,66 1.130.167,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 22.000,00 185.423,96
Summe Passiva 12.036.291,97 10.738.418,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 2.858.767,60 3.620.999,91
2. Personalaufwand 337.963,68 366.855,76
a) Löhne und Gehälter 290.652,15 317.593,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 47.311,53 49.262,13
davon für Altersversorgung 10.648,63 11.064,43
3. Abschreibungen 199.557,19 64.972,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 29.647,39 20.440,70
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 169.909,80 44.531,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.084.536,32 938.587,47
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 29.219,79 41.266,48
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43,59
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 461.941,25 152.132,39
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 256.451,70 671.876,35
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 28.782,00 49.615,00
9. Ergebnis nach Steuern 547.580,84 1.467.842,10
10. sonstige Steuern 5.832,95 2.358,60
11. Jahresüberschuss 541.747,89 1.465.483,50

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HVT Automobile GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Düsseldorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: 63953

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemein kosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge -Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.926,72 20.116,67 66.043,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.000,00 10.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 55.926,72 20.116,67 76.043,39
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.843,34 3.768,53 65.611,87
Summe Sachanlagen 61.843,34 3.768,53 65.611,87
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 5.000,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
Summe Anlagevermögen 122.770,06 23.885,20 146.655,26
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.195,67 55.989,39
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 25.195,67 65.988,39
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.368,53 58.909,87
Summe Sachanlagen 4.368,53 58.909,87
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 29.564,20 124.898,26
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.054,00 15.133,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 10.055,00 15.134,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.702,00 7.302,00
Summe Sachanlagen 6.702,00 7.302,00
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 5.000,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 5.000,00 5.000,00
Summe Anlagevermögen 21.757,00 27.436,00

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 95.334,06 €
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 124.898,26 €

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 15.934,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 15.934,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0
Gesamtbetrag 15.934,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 Euro.

sonstige Rückstellungen

In diesem Bilanzposten enthalten:

Rückstellung Fahrzeugverkäufe mit Verlust - Betrag 200.847,00 €

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschluss 2023 beträgt netto 13.500,00 € und ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 15.934,00 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Minderung des Saldos der aktiven latenten Steuern: 28.782,00 Euro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 6,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 8,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 3,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Oliver Fink ausgeübter Beruf: Kaufmann

Weitere Geschäftsführer: Oliver Schellenberg ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Neuausrichtung der Gesellschaftsstruktur zum 01.01.2025.

Herr Oliver Schellenberg scheidet zu diesem Datum vollständig aus der Gesellschaft aus.

Herr Oliver Fink verkauft 30 %, so dass er mit 20 % in der Gesellschaft verbleibt.

Herr Stefan Hucke übernimmt 40 % der Anteile. Herr Jürgen Walzinger übernimmt 40 % der Anteile.

Herr Oliver Schellenberg und Herr Oliver Fink scheiden aus der Geschäftsführung aus.

Herr Stefan Hucke und Herr Jürgen Walzinger werden neu als Geschäftsführer bestellt.

Währungsswap-Geschäfte:

Zum 31.12.2023 bestanden noch nicht abgerufende Währungsswap-Geschäfte in polnischen Sloty.

Diese wurden jedoch bis zum 15.02.2024 abgewickelt und insgesamt mit einem Gewinn in Höhe 31.271,45 € abgeschlossen, der im Jahr 2024 als Erlös verbucht wurde.

04.01.2024 2.480,16 € Verk. PLN CB
11.01.2024 2.341,45 € Verk. PLN CB
18.01.2024 6.650,45 € Verk. PLN CB
25.01.2024 7.172,77 € Verk. PLN CB
08.02.2024 4.745,45 € Verk. PLN CB
09.02.2024 2.981,87 € Verk. PLN CB
15.02.2024 4.899,30 € Verk. PLN CB
31.271,45 € Summe:

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 541.747,89 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.493.556,82 Euro, der zu verwen den ist.

In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 2.250.000,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 243.556,82 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Düsseldorf, 13.08.2025

gez. Hucke, Stefan, Solingen, 08.12.1982

gez. Walzinger, Jürgen, Möhnesee, 03.11.1967

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.09.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HVT Automobile GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HVT Automobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HVT Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

• und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §25 Abs. 3 VermAnlG i.V.m. §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ,sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

 

Trier, 28.08.2025

Biesdorf Wirtschaftsberatungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Friedhelm Biesdorf, Wirtschaftsprüfer

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