Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 693
Vorher
BEMM Ing. Bernd Müller GmbH
Eingetragen
23.3.1979
Branche
Wärme- und KältehandelHerstellung von Heizkörpern für ZentralheizungenHerstellung von Wärmepumpen
Gegenstand
die Entwicklung, Konstruktion, Produktion, Vertrieb und Handel von und mit energiesparenden Produkten für die Wärmeversorgung, Wärmeverteilung, Lüftung und Klimatisierung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Silke Spieler
seit 16.8.2024
Geschäftsführer
Joachim Burkhardt
seit 16.8.2024
Geschäftsführer
Fabrizio Rossi
seit 14.9.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Leinkampstr. 1, 31141 Hildesheim
164.180 €
76.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BEMM GmbH

Giesen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

I. Bestätigungsvermerk

II. Bilanz zum 31. Dezember 2023

III. Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

IV. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

V. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Uneingeschränkter Bestätigungsvermerk gemäß § 322 Abs. 1 HGB

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BEMM GmbH, Giesen

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BEMM GmbH, Giesen

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der BEMM GmbH, Giesen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BEMM GmbH, Giesen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 13. Juni 2024

Morzynski & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Anke Sinnecker, Wirtschaftsprüferin

Kristina Braun, Wirtschaftsprüferin

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 22.858,95 42.150,02
2. Entgeltlich erworbene Lizenzen und Rechte 46.425,77 71.818,18
69.284,72 113.968,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.590,11 146.653,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.042,16 2.061,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.720,61 276.921,87
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.038,44 0,00
467.391,32 425.637,03
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 200,00 200,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 188.376,81 248.859,60
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.381.621,09 1.800.550,23
1.569.997,90 2.049.409,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.426.980,30 1.696.774,28
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.023.761,02 2.026.433,95
3. Sonstige Vermögensgegenstände 734.634,63 492.739,97
3.185.375,95 4.215.948,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.236.716,87 1.206.738,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.907,87 14.765,34
D. Aktive latente Steuern 226.635,90 237.975,60
Summe Aktiva 6.788.510,53 8.264.643,10

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 216.000,00 216.000,00
II. Bilanzgewinn 2.057.525,93 2.324.842,86
2.273.525,93 2.540.842,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.887.103,00 1.898.518,00
2. Steuerrückstellungen 80.972,68 261.839,68
3. Sonstige Rückstellungen 336.688,19 520,146.00
2.304.763,87 2.680.503,68
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 154.371,26 186.826,98
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 155.157,06 414.736,61
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.900.692,41 2.441.732,97
2.210.220,73 3.043.296,56
Summe Passiva 6.788.510,53 8.264.643,10

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

01.01.2023-31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.448.279,40 20.684.429,54
2. Veminderung/Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -532.012,94 249.402,86
3. Sonstige betriebliche Erträge 303.934,40 308.691,19
16.220.200,86 21.242.523,59
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10.004.665,06 13.667.017,13
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.112.795,64 3.362.861,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 744.129,14 789.073,48
- davon für Altersversorgung EUR 11.415,00 (Vorjahr: EUR 107.809,83) 3.856.924,78 4.151.935,34
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 182.795,55 182.917,66
182.795,55 182.917,66
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.266.469,76 2.754.135,90
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.072,63 10.138,90
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 34.792,96 36.109,19
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.193,93 162.791,85
11. Ergebnis nach Steuern -115.568,55 297.755,42
12. Sonstige Steuern 5.679,40 5.617,45
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -121.247,95 292.137,97
14. Ausschüttung 146.068,98 611.429,36
15. Gewinnvortrag 2.324.842,86 2.644.134,25
16. Bilanzgewinn 2.057.525,93 2.324.842,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der Firma BEMM GmbH

Giesen

Amtsgericht Hildesheim

HRB 693

I. Allgemeine Angaben zur Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss der BEMM GmbH, Giesen, zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gliederungsvorschriften der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der §§ 266, 275 HGB wurden beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde analog zu § 158 AktG ergänzt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Abweichungen zu Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden bestehen nicht. Seit dem Geschäftsjahr 2021 werden die Ausstellungsstücke bei Händlern in voller Höhe abgeschrieben. Abschreibung auf Warenbestände werden, wie im Vorjahr, im Materialaufwand ausgewiesen.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer gemindert. Die Anschaffungskosten der im September 2017 käuflich erworbenen Geschmacks- und Gebrauchsmuster (Nutzungsrechte) werden auf die Laufzeiten linear auf der Grundlage einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu zehn Jahren abgeschrieben. Die Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände werden über Zeiträume von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungssätze entsprechen den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Anlagen. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und zehn Jahren. Zinsen für Fremdkapital sind nicht mit einbezogen worden.

Anlagegüter bis zu einem Wert von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs.1 HGB oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt worden.

Die Roh -, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips grundsätzlich mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizuliegenden Wert unter Berücksichtigung von Marktpreisen bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellkosten unter Berücksichtigung von notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital wurden bei den Herstellungskosten nicht einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennbeträgen unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen grundsätzlich nur Unternehmen, die in einen Konzernabschluss einbezogen werden.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert eingesetzt worden.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen.

In den aktiven latenten Steuern werden Steuerentlastungen ausgewiesen, die sich aus bestehenden und sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauenden Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergeben.

Das Eigenkapital wird zu Nennwerten bewertet.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Gewährleistungen werden aufgrund ihrer Laufzeiten abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umsatzrealisation erfolgt, soweit die geschuldete Lieferung oder Leistung erbracht wurde und ein Anspruch auf die Gegenleistung entstanden ist. Umsätze aus Dienstleistungen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Die Höhe der Umsatzerlöse entspricht der vereinbarten Gegenleistung. Im Übrigen werden steuerpflichtige Umsätze unter Abzug der Umsatzsteuer ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagenspiegel dargestellt.

Für nicht erkennbare Risiken wie Ausfallwagnis, für Mahn- und Einzugskosten sowie für Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Forderungen haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Darlehen, welches zum Bilanzstichtag noch mit TEUR 1.000 valutiert, sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit rd. TEUR 24 enthalten. Die Laufzeit des Darlehens ist bis zum 28. Februar 2025 vereinbart, die Gesellschaft kann jedoch mit einer Vorankündigung von mindestens 30 Tagen eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehens fordern. Die restlichen Forderungen berücksichtigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände berücksichtigen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 725. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit über einem Jahr bestehen in Höhe der Kautionen (TEUR 7, Vorjahr TEUR 7), alle anderen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die antizipativen Forderungen aus Steuern zum Abschlussstichtag belaufen sich auf TEUR 725.

Die aktiven latenten Steuern, die sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 11 von TEUR 238 auf TEUR 227 vermindert haben, sind aufgrund der unterschiedlichen Wertansätze der Garantierückstellungen sowie der Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz gebildet worden.

Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 30 % berücksichtigt. Die aktiven latenten Steuern aus den unterschiedlichen Bewertungsansätzen in Handels- und Steuerbilanz für die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 238 sind mit den passiven latenten Steuern aus den unterschiedlichen Bewertungen bei den Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 4 saldiert worden.

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
EUR EUR EUR
Passive latente Steuern
Gewährleistungsrückstellung -4.274,70 -1.110,00 -3.164,70
Aktive latente Steuern
Pensionsrückstellung 230.910,60 239.085,60 -8.175,00
Saldo aktive latente Steuern 226.635,90 237.975,60 -11.339,70

Das gezeichnete Kapital beträgt gemäß Gesellschaftsvertrag und Eintragung im Handelsregister TEUR 216.

Es besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von EUR 226.635,90 aus latenten Steuern sowie nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 21.082,00 aus Pensionsrückstellungen, insgesamt ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 247.717,90.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit TEUR 1.887 wurden für die erteilten Versorgungszusagen zugunsten Arbeitnehmer der Gesellschaft gebildet. Der ausgewiesene Wert entspricht dem versicherungsmathematischen Gutachten der BAV Ludwig GmbH, Freiburg, vom 8. Januar 2024 und beinhaltet auch künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen (Rentenerhöhung) mit 1 %. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G mit einem Rechnungszinsfuß in Höhe von 1,82 % für die handelsrechtliche Bewertung verwendet. Bei Anwendung der alten Berechnungsgrundlagen auf Basis des 7-Jahresdurchschnittzinses wäre ein Zinssatz von 1,74 % anzuwenden gewesen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6. S.1 HGB beträgt EUR 21.082,00, in gleicher Höhe liegt eine Ausschüttungssperre vor.

Die Sonstigen Rückstellungen über insgesamt TEUR 337 betreffen im Wesentlichen solche für Gewährleistungen (TEUR 184), Personalrückstellungen (TEUR 58), Jahresabschlusskosten (TEUR 33) sowie ausstehende Rechnungen (TEUR 6).

Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestehen nicht. Verbindlichkeiten werden im Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.

Gegenüber Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag insgesamt Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: TEUR 415), die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten kreditorische Debitoren aufgrund von Bonusansprüchen mit rd. TEUR 1.919 (Vorjahr: TEUR 2.285) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 38). Die für das IV. Quartal 2023 abzurechnenden Bonusabrechnungen wurden, wie in den Vorjahren, auf der Grundlage der Einzelabrechnungen erfasst.

Die Umsatzerlöse (ohne Erlösschmälerungen) betreffen zu 8,1 % (Vorjahr: 7,0 %) ausländische und zu 91,9 % (Vorjahr: 93,0 %) inländische Märkte und haben sich damit unwesentlich zum Vorjahr verändert.

Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 206 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten und betreffen im Wesentlichen Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 183.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von insgesamt rd. TEUR 10 enthalten.

Aufwendungen aus Abzinsungen aus Pensionsrückstellungen werden in Höhe von TEUR 34 unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die Aufwendungen aus der Herabsetzung der aktiven latenten Steuern betrugen im Berichtsjahr TEUR 11 und sind im Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten.

III. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des abgelaufenen Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug 61 , davon Angestellte 45, gewerbliche Arbeitnehmer 16 (Vorjahr: 57, davon Angestellte 41, gewerbliche Arbeitnehmer 16) incl. Teilzeitbeschäftigten und Aushilfen (nach Köpfen berechnet). Zum Bilanzstichtag waren 50 Vollzeitbeschäftigte und 7 Teilzeitbeschäftigte im Unternehmen angestellt.

2. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 sind

 

Herr Fabrizio Rossi, Business Economics Graduate, Arquä Polesine (Italien)

 

Herr Jürgen Wippermann, Dipl.-Ing., Hannover (bis 31. Oktober 2023)

 

Frau Emanuela Padovan, Rovigo (Italien)

Herr Fabrizio Rossi ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und alleinvertretungsberechtigt. Herr Wippermann und Frau Padovan sind zusammen mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigt, sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge der Geschäftsführungsorgane wird unter Verweis auf die EU-Mittelstandsrichtlinie verzichtet, Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB:

Mietverträge TEUR 295
Leasingverträge TEUR 36

Bei den vorgenannten Beträgen ist jeweils der Jahresbetrag für das dem Berichtszeitraum folgende Geschäftsjahr angegeben. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen beträgt bis zum Ende der Laufzeiten der Verträge insgesamt TEUR 1.180, der aus bis zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Leasingverträgen bis zum Ende der Laufzeiten rd. TEUR 126, insgesamt somit TEUR 1.306.

4. Geschäfte mit nahestehenden Personen

Auf der Grundlage des im Dezember 2020 geschlossen Darlehen-Vertrages mit Nachträgen bis September 2021 mit der IRROM Industrie Srl, Rumänien, einem verbundenen Unternehmen, erfolgten Darlehensgewährungen in Höhe von insgesamt TEUR 2.000 auf die bis zum Bilanzstichtag TEUR 1.000 zurückgezahlt worden sind. Es bestehen Anstellungsverträge mit nahestehenden Personen. Daneben bestehen Dienstleistungs- und Lieferverträge mit nahestehenden Personen. Sämtliche Verträge wurden zu fremdüblichen Konditionen abgeschlossen.

5. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag haftet das Unternehmen für einen Gesamtkreditkartenverfügungsrahmen in Höhe von TEUR 8, weitere Haftungsverhältnisse bestanden nicht.

6. Name und Sitz des Mutterunternehmens, §285 Nr. 14, 14a HGB

Die BEMM GmbH ist zum Abschlussstichtag ein Tochterunternehmen der IRSAP S.p.A., Via Delle Industrie 211, Arquá Polesine, Italien, die 76 % der Anteile an der Gesellschaft hält. Die BEMM GmbH wird in den Konzernabschluss der IRSAP S.p.A. einbezogen, der zugleich den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt.

7. Honorar des Abschlussprüfers

Die Gesellschaft hat von dem Wahlrecht nach § 288 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch gemacht.

8. Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 121.247,95 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Giesen, 17. Mai 2024

Fabrizio Rossi

Emanuela Padovan

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

BEMM GmbH, Giesen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 185.993,37 699,00 0,00 0,00 186.692,37
2. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 207.246,00 0,00 0,00 0,00 207.246,00
393.239,37 699,00 0,00 0,00 393.938,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 868.971,89 0,00 0,00 0,00 868.971,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.493.443,55 0,00 0,00 0,00 1.493.443,55
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 1.576.509,64 179.456,20 20.061,12 0,00 1.735.904,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 0,00 14.038,44 0,00 0,00 14.038,44
3.938.925,08 193.494,64 20.061,12 0,00 4.112.358,60
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 200,00 0,00 0,00 0,00 200,00
200,00 0,00 0,00 0,00 200,00
Summe Anlagevermögen 4.332.364,45 194.193,64 20.061,12 0,00 4.506.496,97
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 143.843,35 19.990,07 0,00 0,00 163.833,42
2. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 135.427,82 25.392,41 0,00 0,00 160.820,23
279.271,17 45.382,48 0,00 0,00 163.833,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 722.140,63 28.241,15 0,00 0,00 750.381,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.491.382,11 1.019,28 0,00 0,00 1.492.401,39
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 1.299.765,31 108.152,64 5.733,84 0,00 1.402.184,11
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.513.288,05 137.413,07 5.733,84 0,00 3.644.967,28
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 3.792.559,22 182.795,55 5.733,84 0,00 3.808.800,70
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 22.858,95 42.150,02
2. Entgeltlich erworbene Rechte und Lizenzen 46.425,77 71.818,18
69.284,72 113.968,20
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.590,11 146.831,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.042,16 2.061,44
3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 333.720,61 276.744,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau 14.038,44 0,00
467.391,32 425.637,03
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 200,00 200,00
200,00 200,00
Summe Anlagevermögen 536.876,04 539.805,23

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

BEMM GmbH, Giesen

Gesamtbetrag 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre davon besichert
EUR EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 154.371,26 154.371,26 0,00 0,00 0,00
(186.826,98) (186.826,98) (0,00) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 155.157,06 155.157,06 0,00 0,00 0,00
(414.736,61) (414.736,61) (0,00) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.900.692,41 1.900.692,41 0,00 0,00 0,00
(2.441.732,97) (2.441.732,97) (0,00) (0,00) (0,00)
2.210.220,73 2.210.220,73 0,00 0,00 0,00
(3.043.296,56) (3.043.296,56) (0,00) (0,00) (0,00)

(Angaben des Vorjahres in Klammern)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der BEMM GmbH, Giesen

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das wirtschaftliche und gesetzgebende Szenario des Jahres 2023, das durch Inflation, steigende Bankzinsen und die durch das neue Energieeffizienzgesetz hervorgerufene Unsicherheit gekennzeichnet ist, hat die privaten Investitionen in Neubauten und Renovierungen drastisch verringert und eine schwere Krise im SHK-Sektor verursacht.

Die Baugenehmigungen gingen um bis zu 30 % zurück, was die bekannten negativen Auswirkungen auf das gesamte nationale makroökonomische Szenario hatte.

Vor diesem sehr schwierigen Hintergrund verzeichnete BEMM einen Umsatzrückgang von 20 % im Vergleich zu 2022, während der Branche bis zu 30 % verloren gingen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Nach Angaben des Bausektors, dem Segment, in dem wir tätig sind, sind die Aufträge im Wohnungsbau seit April 2023 stark zweistellig zurückgegangen. Im ersten Quartal 2024 war die Zahl der Baugenehmigungen weiter rückläufig. Der Rückgang gegenüber dem Vorquartal betrug 12,7 Prozent. Allein im Wohnungsbau betrug der Rückgang 18,7 Prozent.

Aufgrund der ungünstigen makroökonomischen Faktoren und der Folgen der fehlenden Baugenehmigungen erwarten wir für 2024 kein Umsatzwachstum, sondern eine Verlagerung des Umsatzes auf neu eingeführte, leistungsfähigere Produkte, die für Neuinstallationen geeignet sind. Wir gehen davon aus, dass unser Marktanteil aufgrund der im Jahr 2023 neu gewonnenen Kundenbeziehungen wachsen wird.

Besonderes Augenmerk wird auf die Fixkosten gelegt, die streng und ständig überwacht werden müssen.

Beschaffung

Im Jahr 2023 hatten die Einkaufskosten einen geringeren Einfluss als im Vorjahr und stiegen von 65,3 % auf 62,9 %. Der absolute Wert verringerte sich aufgrund des Umsatzrückgangs.

Personal

Zum Jahresende waren es 51 Vollzeitkräfte und 7 Teilzeitkräfte. Durch interne und externe Maßnahmen werden die Menschen kontinuierlich weitergebildet.

Ertragslage

Die Bruttomarge für das betreffende Jahr belief sich auf 5.912 Tausend Euro und lag damit 1.355 Tausend Euro unter dem Vorjahreswert (-18,65 %), was auf den Umsatzverlust im laufenden Jahr zurückzuführen ist

Das Betriebsergebnis war mit 292 Tausend Euro negativ, ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (377 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (nicht angepasst) betragen 2.266 Tausend Euro und liegen damit unter dem Wert des Vorjahres (2.755 TEUR).

Der Personalaufwand verringerte sich aufgrund der Intervention des Sozialfonds und der Nichtbestätigung von befristeten Verträgen sowie des Ausscheidens eines Direktors und einiger Mitarbeiter, die gekündigt haben, um 295 TEUR auf 3.856 TEUR, wobei auch die variablen Vergütungsvereinbarungen berücksichtigt wurden.

Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresnegativergebnis von 121.247,95 Euro ab.

Investitionen

Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen in Höhe von TEUR 193 stehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Anschaffung von einem Info - Mobil (einschließlich Graphik, interne Einrichtungen und Exponaten), das die BEMM-Präsenz in Markt und bei den Kunden stark verstärkt und den Einkauf von Fahrzeugen. Die Investitionen wurden vollständig aus eigenen Mitteln finanziert.

Vermögenslage und Finanzsituation

Die finanzielle Situation des Unternehmens ist gesichert. Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Unternehmensbetrieb aus Eigenmitteln finanziert.

Zum 31. Dezember 2023 betrug die Eigenkapitalquote 33,5 % (Vorjahr: 30,7 %).

Auf der Aktivseite kam es zu einem Rückgang der Vorräte um 479 TEUR und zu einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 270 TEUR.

Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten bleibt unverändert (1.237 TEUR im Vergleich zu 1.207 TEUR im Vorjahr), auch dank der teilweisen Rückzahlung von Darlehen an Konzerngesellschaften.

Auf der Passivseite kam es aufgrund der unterjährigen Ausschüttung zu einer Reduzierung des Nettoeigenkapitals um 146 TEUR gegenüber dem Jahresfehlbetrag; die lang- und mittelfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich um 76 TEUR.

Bitte beachten Sie, dass einem verbundenen Unternehmen bis Februar 2025 ein rückzahlbares Darlehen in Höhe von 2 Millionen Euro zur Verfügung steht, welches zum Bilanzstichtag mit 1 Million Euro valutiert.

Risikomanagement

Das Risikomanagement wird insbesondere durch Planungsrechnungen und monatlich durchgeführte Soll- /Ist-Analysen sowie Forecast-Rechnungen gewährleistet. Alle wesentlichen laufenden Entscheidungen werden im Rahmen eines 4-Augen-Prinzips getroffen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch Delkredere-Vereinbarungen oder Warenkreditversicherung gesichert. Im Berichtszeitraum bestanden keine Risiken, die den Fortbestand der BEMM GmbH hatten gefährden können. Für das Geschäftsjahr 2024 sind aus heutiger Sicht ebenfalls keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung neuer Produkte und Produktweiterentwicklungen wurden kontinuierlich betrieben. Entwicklungskosten werden nicht aktiviert.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Der Gesamtumsatz des Geschäftsjahres ist mit 16.448.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr (20.684.000 Euro) deutlich zurückgegangen. Die Umsätze unseres Unternehmens liegen in den ersten Monaten des Jahres 2024 unter dem Niveau des Vorjahres und entsprechen damit dem Branchentrend. Unser Ziel ist es, in dieser wirtschaftlichen Situation Marktanteile zurückzugewinnen, indem wir uns als treuer und solider Partner unserer Kunden bestätigen, neue Kunden gewinnen, neue Produkte auf den Markt bringen, die technologisch an neue Vorschriften angepasst sind, und uns als echte Heizkörperspezialisten auf dem Markt profilieren. In diesem ungünstigen Umfeld versuchen wir auch, die Margen zu halten, indem wir die Kosten durch Rationalisierung der Prozesse weiter senken. Trotz allem erwartet das Management für 2024 ein mindestens ausgeglichenes EBIT- Ergebnis. Im Jahr 2024 werden keine nennenswerten Kosten für die Präsenz auf regionalen Messen anfallen, und die Optimierung der Aktivitäten mit der Muttergesellschaft Irsap wird fortgesetzt.

Der bereits begonnene Prozessoptimierungsprozess von Produktmanagement, Logistik, Verwaltung und IT wird mit den digitalen Marketingaktivitäten fortgesetzt.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Unser Unternehmen behält weiterhin eine solide Nettofinanzposition bei, wie ein Schuldenstand bei Banken von null und eine optimierte Kapitalstruktur belegen, die unsere langfristigen Operationen und Investitionen unterstützt. Dies bietet uns eine stabile Grundlage, um unsere Wachstumsstrategien zu verfolgen und externen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass wir im letzten Jahr eine Verringerung unseres Nettoumlaufvermögens um etwa 1 Mio. € verzeichnet haben und bei gleichzeitiger Rückführung des Darlehens gegen verbundene Unternehmen um 1 Mio. € die liquiden Mittel gleichgeblieben sind. Das Unternehmen arbeitet weiterhin mit eigenen Ressourcen und verfügt über ausreichend Liquidität, um die laufenden und zukünftigen Aktivitäten zu unterstützen.

Das Risiko von steigenden Beschaffungspreisen wird durch Synergien einer Konzentration mit der Hauptgesellschafterin IRSAP S.p.A. im Einkauf minimiert. Die Geschäftsleitung schätzt die künftige Entwicklung nach Abwägung von Chancen und Risiken positiv ein.

 

Giesen/Emmerke, 17. Mai 2024

BEMM GmbH

Die Geschäftsführer

Fabrizio Rossi

Emanuela Padovan

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27. Mai 2024 festgestellt.

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