Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 10777
Vorher
Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH
Eingetragen
14.5.1991
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
der Erwerb und die Verwaltung eigener industrieller Beteiligungen.

Historie

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Management

NameRolle
Maximilian Thoma
seit 21.12.2020
Geschäftsführer
Lars Peter Billig
seit 17.12.2019
Prokura
Andrea Billig
seit 26.10.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.894.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH

Meuselwitz

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht 2013

Lagebericht 2013

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH (MHM) ist ein Unternehmen der HerkulesGroup und hat ihren Sitz in Meuselwitz. Die verschiedenen Gesellschaften der Unternehmensgruppe entwickeln, produzieren und vertreiben weltweit Großwerkzeugmaschinen, insbesondere in den Bereichen Bohren, Drehen, Fräsen, Schleifen und Texturieren. Gegenstand des Unternehmens MHM ist die Produktion von Maschinen, Maschinenteilen und sonstigen verwandten Artikeln in dem Bereich der Walzenbearbeitung.

2. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung hat für die MHM als Hochtechnologieunternehmen einen sehr hohen Stellenwert und wird im Rahmen der Auftragsbearbeitung durch hochqualifizierte Mitarbeiter fortlaufend betrieben. Innovative Produkte sind ein langfristiges Unternehmensziel. In diesem Zusammenhang ist eine neue Schleifscheiben-Technologie zu nennen, die im Berichtsjahr erstmals Anwendung fand.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach einem verhaltenen Start in das Jahr 2013 hat die Weltkonjunktur im weiteren Jahresverlauf an Schwung gewonnen. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt ist 2013 um drei Prozent gestiegen - geringfügig schwächer als im Vorjahr. Die Finanzpolitik war 2013 aufgrund immer noch hoher Defizite und steigender Schuldenquoten in den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften restriktiv ausgerichtet. Nur Japan machte eine Ausnahme. In den Industrieländern stieg das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 1,3 Prozent. Die Schwellenländer litten unter der schwachen Nachfrage aus den Industrieländern, ihre eigenen Binnenwirtschaften lieferten zu wenig Impulse, so dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum in dieser Ländergruppe mit 4,7 Prozent abermals schwächer war als im Jahr zuvor.

Die Wirtschaft in derEuro-Zone hat zur Jahresmitte 2013 die hartnäckige Rezession überwunden, nachdem sie zuvor sechs Quartale lang geschrumpft war. Für das Jahr in Summe ist das Bruttoinlandsprodukt dennoch um real 0,4 Prozent gesunken. Die Region entwickelte sich weiter sehr uneinheitlich. In den Peripheriestaaten der Euro-Zone nahm die Nachfrage aufgrund der strukturellen Anpassungsprozesse weiter ab. In Deutschland und Österreich konnte die Gesamtwirtschaft geringfügig wachsen. Günstiger verlief die Entwicklung im Vereinigten Königreich und in Russland mit einem Bruttoinlandszuwachs von jeweils etwas mehr als einem Prozent. Für Russland ist dies jedoch die niedrigste Rate seit 1998. In China hat die Regierung ihre Politik des moderaten, d.h. einstelligen Wirtschaftswachstums fortgesetzt. Wie schon im Vorjahr wuchs die chinesische Wirtschaft auch 2013 um 7,7 Prozent. Neben der schwachen Auslandsnachfrage dämpften auch restriktive geldpolitische Maßnahmen das Wachstum. Indien schwächelte 2013 abermals. Das Wirtschaftswachstum ist mit 4,4 Prozent aber etwas höher ausgefallen als 2012. Nach wie vor wartet Indien auf dringend notwendige Wirtschaftsreformen sowie die Umsetzung von Infrastrukturprojekten. Nachdem die Federal Reserve (Fed) im Mai 2013 ankündigt hatte, ihre Wertpapierkäufe in näherer Zukunft reduzieren zu wollen, war Indien zusammen mit anderen Schwellenländern von starken Kapitalabflüssen und einer erheblichen Währungsabwertung betroffen. In Japan hat die Regierung Abe 2013 ihre expansive Fiskalpolitik fortgesetzt. Davon profitierten der private Konsum und die öffentliche Investitionen. Die Unternehmensinvestitionen blieben schwach. Die japanische Wirtschaft profitierte von einem schwächeren Yen. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum blieb mit 1,7 Prozent hinter den Erwartungen zurück. In Amerika wuchs die US-Wirtschaft mit 1,9 Prozent schwächer als im Vorjahr, vor allem aufgrund des schwachen ersten Halbjahres. Der Parteienstreit über die Finanzpolitik belastete auch 2013 die wirtschaftliche Entwicklung. Lateinamerika bietet ein uneinheitliches Bild: In Brasilien fiel der BIP-Zuwachs mit zwei Prozent höher aus als im Vorjahr, die wirtschaftliche und politische Unsicherheit war allerdings aufgrund von Protestaktionen und Streiks hoch. Die stark an die US-Wirtschaft gekoppelte mexikanische Wirtschaft entwickelte sich mit einem Plus von 1,2 Prozent schwach. Die anderen lateinamerikanischen Länder schafften hingegen meist Zuwachsraten von mehr als vier Prozent. In der Region Mittlerer Osten und Nordafrika wuchs das Bruttoinlandsprodukt 2013 lediglich um gut zwei Prozent, wobei die Länderentwicklungen sehr unterschiedlich waren und von minus fünf Prozent in Libyen bis plus sechs Prozent in Jemen reichen. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara konnte das Wachstumstempo des Vorjahres beibehalten werden und ein Zuwachs von real rund fünf Prozent generiert werden.

Die deutsche Konjunktur hat sich nach einer Schwächephase zum Jahresanfang 2013 insgesamt stabil entwickelt. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahresdurchschnitt um real 0,4 Prozent angestiegen. Die inländische Verwendung entwickelte sich im Zuge einer anziehenden Investitionstätigkeit etwas besser als im Vorjahr. Im Ergebnis bremste der Außenbeitrag das BIP-Wachstum um 0,3 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte 2013 mit 41,8 Millionen das siebte Jahr in Folge einen neuen Höchststand, wenngleich sich der Beschäftigtenaufbau mit einem Plus von 0,6 Prozent deutlich abschwächte.

Für den deutschen Maschinenbau ist das vergangene Jahr enttäuschend verlaufen. Statt des noch im Herbst 2012 erwarteten Wachstums der preisbereinigten Produktion in Höhe von zwei Prozent schrumpfte die Produktion im Jahr 2013 nach ersten Schätzungen sogar um real ein Prozent. Der Umsatz der gesamten Maschinenbauindustrie beläuft sich - nicht preisbereinigt - auf 205,4 Mrd. €. Das Vorjahresergebnis (206,9 Mrd. €) wurde also knapp verfehlt. Die Gründe für den leichten Produktions- und Umsatzrückgang liegen unter anderem im schwachen Inlandsmarkt. So haben sich die Ausrüstungen der gesamten deutschen Wirtschaft auch 2013 rückläufig entwickelt. Aber auch die Exporte haben ihr Vorjahresniveau in nominaler Rechnung um geschätzt 0,9 Prozent verfehlt. Das Volumen dürfte damit bei rund 148 Mrd. € liegen. In viele Regionen konnten nicht so viele Maschinen und Anlagen geliefert werden wie noch im Vorjahr. Lediglich die Exporte nach Europa (plus ein Prozent), Afrika (plus 13 Prozent) und nach Mittelamerika (plus elf Prozent) konnten im vergangenen Jahr zulegen (jeweils Schätzungen). Die Produktionskapazitäten waren im Durchschnitt des vergangenen Jahres zu 84,6 Prozent ausgelastet. Das liegt etwas unter dem langjährigen Mittelwert der Branche (86,1 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten kletterte im Jahresverlauf um geschätzt fünftausend Personen auf 993 000 Personen an. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau des gesamten vergangenen Jahres lag geschätzt zwei Prozent unter Vorjahr. Am besten schnitten die Aufträge aus den Euro-Partnerländern ab. Hier konnte das Vorjahresniveau um drei Prozent übertroffen werden. Das Inlandsgeschäft verzeichnete mit minus ein Prozent einen etwas geringeren Rückgang als die Nachfrage aus den Nicht-Euro-Ländern (minus drei Prozent). Im Jahresverlauf weisen die Bestellungen aus dem Inland deutlich bergauf, allerdings startet der Anstieg von einem bescheidenen Niveau aus. Die Nachfrage aus den Europartnerländern stieg im Jahresverlauf moderat an, die aus den Nicht-Euroländern verlor etwas an Niveau.

Die allgemeinen Trends für den Maschinenbau müssen für die MHM indes differenziert betrachtet werden. Es zeigte sich erneut, dass die Geschäftsentwicklung von Sondermaschinenherstellern wie der MHM, schwerpunktmäßig mit der Entwicklung des Anlagenbaus zusammenhängt und konjunkturelle Entwicklungen erfahrungsgemäß mit einer Verzögerung nachvollzieht.

2. Geschäftsverlauf

Bezogen auf die Umsatzerlöse stellte sich das Jahr 2013 deutlich besser als prognostiziert dar, weil mehr Maschinen fakturiert wurden, als ursprünglich angenommen. Aufgrund einer Bestandsverminderung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und rückläufigen sonstigen betrieblichen Erträgen ging die Gesamtleistung im Berichtsjahr jedoch leicht zurück, was sich auch im Jahresergebnis niederschlug. Der Auftragseingang blieb hinter den Erwartungen zurück. Vor allem in vermeintlichen zukünftigen Wachstumsmärkten wie dem mittleren Osten oder Nordafrika sind geplante Projekte verschoben worden. Der Auftragsbestand beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 40,1 Mio. € (Vorjahr 48,6 Mio. €).

Aufgrund des reduzierten Auftragsbestandes und rückläufigen Auftragseinganges sind bei den Produktionsgesellschaften der HerkulesGroup im Berichtsjahr Umstrukturierungsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung in Gang gesetzt worden. In diesem Zusammenhang wurde der Personalbestand der Produktionsgesellschaften der HerkulesGroup leicht reduziert.

Der bereits in den Vorjahren registrierte Preisdruck hat sich nochmals verschärft. Die MHM hat ihre Preisstrategie an die existierenden Marktverhältnisse angepasst und war damit in der Lage den Marktanteil konstant zu halten. Im Jahresverlauf wurden die ersten Aufträge über Maschinen mit einer neuen Schleifscheiben-Technologie entgegengenommen.

Der Geschäftsverlauf kann unter Berücksichtigung des anspruchsvollen Marktumfeldes zusammenfassend als zufriedenstellend bezeichnet werden. Zur detaillierten Analyse der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage wird im nachfolgenden Abschnitt Stellung genommen.

3. Lage

a. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2013 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 30,6 Mio. € (Vorjahr 23,4 Mio. €) erzielt. Dabei entfielen auf Neumaschinen 22,4 Mio. € (73,2 Prozent) und auf das Servicegeschäft 8,2 Mio. € (26,8 Prozent). Ein Großteil des Umsatzes wurde mit chinesischen Endkunden erzielt. Die MHM verzeichnete im Berichtsjahr einen Auftragseingang in Höhe von 20,5 Mio. € (Vorjahr 22,6 Mio. €). Von diesen Auftragseingängen entfielen auf das Neumaschinengeschäft 14,3 Mio. € (69,9 Prozent) und auf das Servicegeschäft 6,2 Mio. € (30,1 Prozent). Die mit Abstand meisten Aufträge kamen aus China.

Die Gesamtleistung ist um 5,3 Prozent auf 25,9 Mio. € zurückgegangen (Vorjahr 27,3 Mio. €).

Korrespondierend zum Rückgang der Gesamtleistung in Höhe von 1,5 Mio. € (5,3 Prozent) ergibt sich ein verminderter Materialaufwand in Höhe von 0,6 Mio. € (6,6 Prozent).

Das Rohergebnis sank von 19,7 Mio. € auf 17,6 Mio. €.

Der durchschnittliche Personalbestand ohne Auszubildende sank von 255 (2012) auf 253 Mitarbeiter.

Die betrieblichen Aufwendungen (Personalaufwand zzgl. sonstige betriebliche Aufwendungen) blieben mit 15,2 Mio. € annähernd konstant.

Das Finanzergebnis betrug 10,1 Mio. € (Vorjahr 9,4 Mio. €).

In der Gesamtwirkung verminderte sich der Jahresüberschuss im Berichtsjahr auf 9,8 Mio. € (Vorjahr 11,3 Mio. €).

Dementsprechend erzielte die MHM im Berichtsjahr eine Umsatzrentabilität (Betriebsergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 7,7 Prozent (Vorjahr 19,6 Prozent).

b. Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote der MHM lag zum Bilanzstichtag bei 89,8 Prozent (Vorjahr 85,4 Prozent).

Investitionen

Im Berichtszeitraum sind keine wesentlichen Investitionen getätigt worden.

Liquidität

Der einfache Cashflow (Jahresüberschuss unter Berücksichtigung von Zu-/Abschreibungen auf Finanzanlagen) stieg auf 10,2 Mio. € (Vorjahr 8,7 Mio. €). Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin gut und wird durch eine entsprechende Finanzplanung überwacht, so dass keine Engpässe zu erwarten sind. Das Unternehmen wird nach den vorliegenden Planungen auch in Zukunft in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der MHM erhöhte sich von 168,4 Mio. € auf 171,1 Mio. €. Wesentliche Positionen auf der Aktivseite sind die Finanzanlagen i.H.v. 63,0 Mio. € (36,8 Prozent der Bilanzsumme), die liquiden Mittel mit 16,4 Mio. € (9,6 Prozent der Bilanzsumme) und die Vorräte i.H.v. 18,3 Mio. € (10,7 Prozent der Bilanzsumme). Wesentliche Positionen der Passivseite sind das bilanzielle Eigenkapital mit 153,7 Mio. € (89,8 Prozent unter Berücksichtigung des erwirtschafteten Jahresüberschusses) und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 15,5 Mio. € (9,0 Prozent der Bilanzsumme).

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen. Berichtenswerte nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage der Gesellschaft von Bedeutung wären, liegen nicht vor.

III. Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

IV. Prognose, Chancen- und Risikobericht

Unsere Chancen und Risiken stehen in direktem Zusammenhang mit der weltweiten Auftragslage. Insbesondere die Auslastungssituation ist weiter zu beobachten und von der weiteren Entwicklung des Auftragseinganges in 2014 abhängig. Die MHM plant, vorbehaltlich notwendiger Anpassungen an geänderte Marktbedingungen, keine wesentliche Änderung der Geschäftspolitik.

1. Prognosebericht

Für 2014 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) ein moderates weltwirtschaftliches Wachstum um real 3,7 Prozent. Konjunktur-Frühindikatoren wie die OECD-Frühindikatoren, aber auch die Ergebnisse der Einkaufsmanagerbefragungen zeigen vor allem für die Industrieländer eine Stimmungsverbesserung. Den Prognosen des IWF folgend soll diese Ländergruppe leicht beschleunigt um gut zwei Prozent wachsen. Besonders zuversichtlich sind die Ökonomen bezüglich der Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Ein BIP-Zuwachs von 2,7 Prozent wird vorhergesagt. Die Wirtschaft der Euro-Zone soll um durchschnittlich 1 Prozent wachsen. In den Schwellenländern hingegen befinden sich die Einkaufsmanagerindizes nach wie vor auf recht niedrigem Niveau. Unter der Vorgabe, dass sich die Weltwirtschaft weiter erholt, wird für die Schwellenländer ein Wirtschaftswachstum um 5,1 Prozent erwartet.

In Deutschland wird die Konjunktur im Jahr 2014 aller Voraussicht nach wieder an Dynamik gewinnen. Die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukt beträgt 1,6 Prozent. Die konjunkturelle Belebung stützt sich in erster Linie auf eine steigende Nachfrage aus dem Inland. Insbesondere bei den Ausrüstungsinvestitionen werden deutliche Zuwächse erwartet.

Für 2014 rechnet der VDMA mit einem realen Produktionsplus in der Größenordnung von drei Prozent. Der Bestelleingang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus deutet dies bislang zwar noch nicht an. Doch viele Frühindikatoren wie das ifo-Geschäftsklima für Deutschland, der Einkaufsmanagerindex für Europa oder das OECD-Geschäftsklima haben sich in den vergangenen Monaten belebt. Sollte sich dieser Stimmungsumschwung fortsetzen, dürfte die Nachfrage nach Maschinen bald kräftiger anziehen. So rechnen die VDMA-Volkswirte damit, dass das Inlandsgeschäft 2014 überdurchschnittlich stark zulegen kann, nachdem die Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland in den beiden Jahren zuvor rückläufig waren. Bei den Exporten rechnet der VDMA für die Maschinenausfuhr in die Euroländer wieder mit einem moderaten Wachstum. Bei den Lieferungen in einige der Entwicklungs- und Schwellenländer sind die Perspektiven hingegen etwas trüber als noch in den Jahren zuvor.

Aufgrund der dargestellten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen fällt eine belastbare Prognose für die Entwicklung der MHM schwer. Die Zuwachsraten der vergangenen Jahre sind aufgrund der derzeitigen Marktsituation nicht erreichbar, was sich entsprechend auf den Auftragseingang auswirkt. Korrespondierend dazu werden die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss 2014 voraussichtlich leicht unter dem Vorjahresniveau liegen.

Eine grundsätzliche Marktbelebung ist kurzfristig nicht ersichtlich. Der Preisdruck wird auch in 2014 ein wesentlicher Einflussfaktor bleiben. China bleibt der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt. Eine Region welche die Rolle Chinas nachhaltig übernehmen oder ergänzen könnte ist nicht ersichtlich. Abzuwarten bleibt, wie sich die Währungsturbulenzen der Schwellenländer mittelfristig auswirken, aus heutiger Sicht ist von einem Rückgang des Binnenkonsums auszugehen.

Bei, vor allem in China, konstant hohem Rohstoffbedarf, ist zuletzt eine Verringerung der Förderung von Rohstoffen zu beobachten gewesen. Die MHM geht daher grundsätzlich von steigenden Rohstoffpreisen in einer Größenordnung von ca. drei Prozent aus.

2. Risikobericht

Zu den vom Unternehmen gehaltenen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und, wenn möglich, unter Abzug von Skonto ausgeglichen.

Das Mahnwesen ist effizient und dadurch sind Forderungsausfälle die Ausnahme.

Die administrativen Tätigkeiten wie z.B. Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Kostenrechnung sowie IT und Einkauf werden von einer Servicegesellschaft durchgeführt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die MHM verwendet hierzu eine Risikovermeidungsstrategie, die insbesondere auf Währungskurssicherungsgeschäfte und Zahlungssicherung über Akkreditive abstellt.

Die Auftragsfertigung wird insbesondere über erhaltene Anzahlungen von Kunden finanziert, die die Vertriebsgesellschaft an die MHM weiterleitet.

Ein regelmäßiges Management-Reporting dient dazu, etwaige Risiken aufzudecken und erforderlichenfalls zeitnah geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen. Dies beinhaltet insbesondere die Analyse des Auftragseinganges, -bestandes und der damit zusammenhängenden zukünftigen Auslastungssituation.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass die MHM bestimmten Risiken ausgesetzt ist, diese jedoch in angemessener Weise beobachtet und in der Lage ist, gegebenenfalls entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Auf die wirtschaftspolitische Entwicklung und deren potentielle Auswirkungen auf den Auftragseingang, hat die MHM selbstredend keinen Einfluss.

3. Chancenbericht

Grundsätzlich besteht für die MHM die Chance, von einer positiven Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds zu profitieren. Neben einer stärkeren Bearbeitung der etablierten Märkte - die Wachstumsraten der chinesischen Wirtschaft bleiben trotz eines Rückgangs hoch - werden auch Chancen in zukünftigen Wachstumsregionen gesucht. Aufgrund des Nachholpotentials der Schwellenländer in den Bereichen Infrastruktur, Einkommen und Lebensstandard sowie der demografischen Entwicklung wird die Bedeutung dieser Regionen für die Weltwirtschaft weiter zunehmen. Die MHM wird versuchen an der dynamischen Entwicklung in diesen Regionen teilzuhaben und zur Wertschöpfung beizutragen. Die Qualität der Produkte bietet die Möglichkeit, sich dementsprechend zu positionieren. In diesem Zusammenhang ist die bereits erwähnte Schleifscheibentechnologie zu nennen. Darüber hinaus können sich zusätzliche Ertragspotentiale aus einer Verbesserung der Effizienz von Produktionsprozessen ergeben.

 

Meuselwitz, Mai 2014

Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH

Dipl.-Ing. Christoph Thoma

Dipl.-Kfm. Helmut Bartmann

Dipl.-Ing. Michael Bergmann

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktivseite

  31.12.2013
31.12.2012
T€
A. Anlagevermögen    
I. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.871.575,13 60.508
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.100.000,00 2.100
  62.971.575,13 62.608
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 872.735,96 1.056
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 17.373.696,67 22.109
3. geleistete Anzahlungen 69.929,20 114
  18.316.361,83 23.278
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 40.905,13 189
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.385.599,98 10.510
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.912.922,32 5.210
  16.339.427,43 15.909
III. Wertpapiere    
sonstige Wertpapiere 57.003.082,06 12.992
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.429.807,94 53.575
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.879,34 8
Bilanzsumme 171.070.133,73 168.369

Passivseite

   
  31.12.2013
31.12.2012
T€
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.891.779,96 1.892
II. Kapitalrücklage 16.966.936,57 16.967
III. Gewinnrücklagen    
andere Gewinnrücklagen 9.903.887,86 9.904
IV. Gewinnvortrag 115.085.390,28 103.819
V. Jahresüberschuss 9.828.010,71 11.266
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0,00 109
2. sonstige Rückstellungen 1.044.405,00 1.785
  1.044.405,00 1.894
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 298.813,19 325
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.458.361,44 21.718
3. sonstige Verbindlichkeiten 592.548,72 584
- davon aus Steuern € 95.381,04 (T€ 90)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (T€ 1)    
  16.349.723,35 22.627
Bilanzsumme 171.070.133,73 168.369

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013

  2013
2012
T€
1. Umsatzerlöse   30.592.165,39 23.391
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen   4.734.885,75 -3.918
3. sonstige betriebliche Erträge   621.038,37 1.855
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 0,01 (T€ 10)      
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.809.002,24   8.232
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.069.054,61   1.270
    8.878.056,85 9.502
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 8.887.352,26   8.772
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.787.220,45   1.817
- davon für Altersversorgung € 4.601,57 (T€ 4)   10.674.572,71 10.590
6. sonstige betriebliche Aufwendungen   4.558.540,50 4.489
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 31.606.,69 (T€ 2)      
7. Erträge aus Beteiligungen   9.822.339,81 8.489
- davon aus verbundenen Unternehmen € 9.822.339,84 (T€ 8.489)      
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   126.884,21 10
- davon aus verbundenen Unternehmen € 10.500,00 (T€ 10)      
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   260.046,32 883
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen   47.368,77 0
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   31.428,05 32
- davon aus der Abzinsung € 20.194,00 (T€ 18)      
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   12.497.621,50 13.935
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.642.780,92   2.660
14. sonstige Steuern 26.829,87   8
    2.669.610,79 2.669
15. Jahresüberschuss   9.828.010,71 11.266

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss entspricht in Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes in der zurzeit gültigen Fassung. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag eine große Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu durchschnittlichen Einstandspreisen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Wertabschläge vorgenommen.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten in Höhe der handelsrechtlichen Wertuntergrenze. Der Wertansatz der unfertigen Erzeugnisse enthält neben Fertigungsmaterial und Fertigungslöhnen auch angemessene und notwendige Gemeinkosten.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen, geleisteten Anzahlungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Erkennbare Risiken im Bereich der Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Anteile an Personengesellschaften und der sonstigen Rückstellungen. Die Bewertung der latenten Steuern ist mit einem Steuersatz in Höhe von 28,3 % erfolgt, der die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie wurden so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden - soweit erforderlich - mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3. Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
31.12.2013
ANLAGEVERMÖGEN        
FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.871.575,13 0,00 0,00 60.871.575,13
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.100.000,00 0,00 0,00 2.100.000,00
  62.971.575,13 0,00 0,00 62.971.575,13
  kumulierte Abschreibungen
  01.01.2013
Zugänge
Abgänge
Zuschreibungen
31.12.2013
ANLAGEVERMÖGEN          
FINANZANLAGEN          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 363.902,62 0,00 0,00 363.902,62 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  363.902,62 0,00 0,00 363.902,62 0,00
  Bilanzwerte
  31.12.2013
31.12.2012
ANLAGEVERMÖGEN    
FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 60.871.575,13 60.507.672,51
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.100.000,00 2.100.000,00
  62.971.575,13 62.607.672,51

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit 167 T€ aus geleisteten Anzahlungen, mit 3.293 T€ aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (davon gegen Gesellschafter 503 T€) und mit 9.939 T€ aus sonstigen Vermögensgegenständen (davon gegen Gesellschafter 127 T€).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Gewährleistungen, Verpflichtungen aus Vertragsrisiken, und Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen 931 T€ aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (davon gegenüber Gesellschaftern 202 T€), 14.017 T€ aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen und 510 T€ aus sonstigen Verbindlichkeiten (davon gegenüber Gesellschaftern 16 T€).

Latente Steuern

Aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen ergibt sich insgesamt eine Steuerentlastung in späteren Geschäftsjahren. Gemäß des Wahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB werden in der Bilanz keine aktiven latenten Steuern angesetzt.

4. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse
  2013
T€
Kunden im Inland Kunden in der Europäischen Union 30.058 0
Kunden im sonstigen Ausland 534
  30.592

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die jährlichen Miet- und Pachtaufwendungen aus auf unbestimmte Zeit geschlossenen Miet- und Pachtverträgen betragen pro Jahr 2.645 T€.

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2013 wurden durchschnittlich 253 Arbeitnehmer beschäftigt . Davon sind 196 gewerbliche Arbeitnehmer und 57 Angestellte; Mitglieder der Geschäftsführung und Auszubildende wurden nicht mit einbezogen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2013 die Herren · Dipl.-Ing. Christoph Thoma, Siegen, · Dipl.-Kfm. Helmut Bartmann, Wilnsdorf, · Dipl.-Ing. Michael Bergmann, Markkleeberg. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 a HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Persönlich haftende Gesellschafterin

Die Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH ist persönlich haftende Gesellschafterin bei der Herkules Meuselwitz GmbH & Co. KG Industrieanlagen, Meuselwitz (Kommanditkapital 5.113 T€); Beteiligung am Kapital: 0 T€.

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 23 T€.

Gruppenabschluss

Die Gesellschaft und ihre Beteiligungen werden in den Gruppenabschluss der Thoma GmbH & Co. KG, Siegen, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2013 in Höhe von 9.828 T€ und den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 115.085 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zu Unternehmen, an denen Anteilsbesitz von mindestens 20 % besteht:
    Anteil am Kapital Eigenkapital Jahresüberschuss
    Geschäftsjahr
    2013 2012
Unternehmen Sitz in % T€ T€
Maschinenfabrik Herkules GmbH & Co. KG Siegen 100,00 10.511 5.939
Herkules Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG Siegen 50,00 126.775 6.577
Herkules North America Corporation Ford City, USA 100,00 673 -208
K&P Rentals (Partnership) Ford City, USA 82,00 355 230

Die Umrechnung in € erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs zum 31. Dezember 2012 (1,3194 US $ / 1€).

 

Meuselwitz, den 27. Mai 2014

gez. Dipl.-Ing. Christoph Thoma

gez. Dipl.-Kfm. Helmut Bartmann

gez. Dipl.-Ing Michael Bergmann

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Maschinenfabrik Herkules Meuselwitz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, den 27. Mai 2014

audalis Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch

gez. Joachim Punge, Wirtschaftsprüfer

gez. Andreas Beyer, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss wurde am 08. Juli 2014 festgestellt.

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