Ettinger Immobilien eGbR
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Ettinger seit 16.1.2026 | Prokura |
Roland Ettinger seit 3.11.2015 | Geschäftsführer |
Stefanie Ettinger seit 3.11.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ettinger GmbHBrunnthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie ETTINGER GmbH beliefert seit ihrer Firmengründung im Jahre 1964 Fertigungsbetriebe in der Elektronikindustrie mit mechanischen und elektronischen Bauelementen. Das familiengeführte Handels- und Produktionsunternehmen mit Hauptsitz am Standort Hofolding bedient seine Kunden aus einer breiten Produktpalette mit Standard- und Sonderteilen, unterstützt durch breite Lagerverfügbarkeit und höchste Qualitätsansprüche. DieETTINGER GmbH versteht sich als verlässlicher Partner in allen Geschäftsbeziehungen mit seinen Kunden und Lieferanten. Wirtschaftliches Umfeld und GeschäftsentwicklungNach den Pandemiejahren 2020 und 2021 stellte sich das Geschäftsumfeld in den Jahren 2022 und 2023 wieder günstiger dar. Die Produkte und Dienstleistungen der ETTINGER GmbH wurden wieder stärker nachgefragt, vor allem getragen durch Nachholbedarfe im Bereich der Industrieproduktion. Die weltweite Lieferkettenproblematik aufgrund von postpandemischen Faktoren stabilisierte sich im Jahr 2023 auch bei der ETTINGER GmbH. Die Lagerverfügbarkeit verbesserte sich deutlich, unterstützt durch eine Verkürzung der Lieferzeiten, sowohl vom Beteiligungsunternehmen TITAN als auch in den Beschaffungsmärkten allgemein. Zugleich stand das Jahr 2023 jedoch vor allem ab der zweiten Jahreshälfte im Zeichen rückläufiger Nachfrage nach Industrie-, Investitions- und Konsumgütern, v.a. inflationsbedingt durch die stark gestiegenen Preise und durch die in Europa eingeleitete Zinswende, mit folglich stark gestiegenen Finanzierungskosten. Das Berichtsjahr ist durch die sich manifestierende Konjunkturschwäche im Euroraum, insbesondere in Deutschland geprägt, die die Nachfrage in der Industrie deutlich geschwächt hat. Im Hinblick auf die Umsatzentwicklung glich das höhere Niveau der Verkaufspreise rückläufige Absatzzahlen aus. Hauptabsatzmarkt mit rund 80 % Anteil am Gesamtumsatz ist Deutschland. Die Auslandsumsätze entfallen überwiegend auf die europäischen Nachbarländer, und zu einem geringeren Teil auf Nordamerika und Asien. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Finanzlage ist durch eine Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 2.574 auf TEUR 22.058 gekennzeichnet. Der Anstieg ist insbesondere auf eine Erhöhung der Vorräte sowie der flüssigen Mittel zurückzuführen. Die Liquidität war zu jeder Zeit ausreichend, um die laufenden Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Fremdkapitalaufnahmen waren nicht notwendig. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 90,0 %. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 18 % (Vorjahr 21 %). ErtragslageDas Rohergebnis hat sich insbesondere aufgrund gestiegener Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr etwas reduziert. Das Jahresergebnis insgesamt befindet sich mit einem Überschuss von TEUR 3.485 (Vorjahr TEUR 3.784) dennoch auf einem guten Niveau. Investitionstätigkeiten im Bereich Beschaffung und Produktion mit dem Ziel einer hohen Lagerverfügbarkeit und kurzen Lieferzeiten im Bereich kundenspezifischer Produktion tragen im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Stärkung der Marktstellung des Unternehmens bei. Zugleich wurde stark im Bereich Marketing und digitale Vertriebskanäle investiert, insbesondere in die Erstellung eines neuen Webshops für die ETTINGER GmbH, mit deutlich verbesserten Suchfunktionen und benutzerfreundlichen Unterstützungen der Anwender, wie z.B. in die Bereitstellung einer Kunden-API. Chancen- und RisikoberichtDie ETTINGER GmbH sieht mittelfristig Marktchancen in den Kernabsatzmärkten durch Nachholeffekte nach Abklingen der gegenwärtigen Konjunkturflaute. Chancen ergeben sich zusätzlich aus dem Investitionsbedarf in Bereichen wie der öffentlichen Infrastruktur und der technologischen Transformation. Langfristig sieht die ETTINGER GmbH zudem Chancen durch kostensenkende Effizienzgewinne in Folge der zunehmenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind nicht zu erkennen. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt. Die Absatzmärkte der ETTINGER GmbH und die Absatzmärkte der von ETTINGER belieferten Industriezweige unterliegen konjunkturellen Schwankungen. Die Beschaffungsmärkte unterliegen aufgrund schwankender Rohstoff- und Energiepreise, Währungsvolatilität und wiederkehrenden Kapazitätsengpässen diversen Marktpreisrisiken. Dennoch ist davon auszugehen, dass die ETTINGER GmbH in diesem Zusammenhang keinen besonderen Risiken ausgesetzt ist, da das Unternehmen über eine breite Kundenbasis in unterschiedlichen Branchen sowie über leistungsfähige Beschaffungskanäle und eigene Produktionskapazitäten verfügt. Operationelle Risiken: • Personelle Ressourcen sind zurzeit ausreichend. Es erfolgten auch im Berichtsjahr Neueinstellungen. Dennoch stellt die Suche nach geeignetem Personal im Berichtsjahr eine große Herausforderung dar. Selbst Stellen mit geringeren Qualifikationsanforderungen waren schwer zu besetzen. Fachkräfte waren noch deutlich schwieriger zu finden. • lT-System: Risiken werden durch redundante Systeme, Notfallplanungen und ein mehrstufiges Datensicherungskonzept minimiert. Rechtliche Risiken werden durch Einschaltung kompetenter Rechtsanwälte und Steuerberater mit der notwendigen fachlichen Expertise minimiert. PrognoseberichtExterne Faktoren wie Strukturprobleme in der deutschen Industrie, dem Krieg in der Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten, der kritischen Energiemarktsituation in Deutschland, Zollkonflikte zwischen Europa und den USA sowie China, hohen Investitionskosten und eine stagnierende Konsumnachfrage stellen große Herausforderungen für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum dar, und resultierten in Deutschland im Jahr 2023 in einer Rezession. Für 2024 wirdebenfalls eine Rezession erwartet, und für 2025 allenfalls ein marginales Wirtschaftswachstum. Die schwächelnde Nachfrage aus Maschinenbau und Elektronikfertigung aufgrund rückläufiger Industrieproduktion im In- und Ausland in Kombination mit hohen vorhandenen Lagerbeständen bei den Abnehmern macht sich im Jahr 2024 und voraussichtlich auch 2025 bei der ETTINGER GmbH bemerkbar. Parallel dazu führt die Flaute in der Bauindustrie zu geringerer Nachfrage im Bereich der Gebäudetechnik, insbesondere bei Wärmetechnik, Ladeinfrastruktur und Photovoltaik. Die ETTINGER GmbH begegnet rückläufigen Auftragszahlen mit verstärkten Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie Investitionen in Digitalisierung, dem Ausbau des Online-Angebots und der Verbesserung der Lagerverfügbarkeit. Durch die Schaffung neuer eigener Produktionskapazitäten am neuen Standort Sauerlach, kombiniert mit einer weitgehend autarken Energieversorgung aus selbstproduziertem Solarstrom baut die ETTINGER GmbH Kapazität und Unabhängigkeit weiter aus, mit dem Ziel einer künftig verbesserten Konjunktur zu begegnen. Es ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage nach Befestigungstechnik und Elektronikbauteilen für die Industrieproduktion aufgrund positiver wirtschaftlicher Impulse und zyklisch bedingten Reduzierungen von Lagerkapazitäten im Lauf des Jahres 2025 leicht verbessern kann. Die konkrete Entwicklung wird allerdings auch vom allgemeinen konjunkturellen Umfeld, der politischen Agenda sowie der Entwicklung von geopolitischen Konflikten abhängen, mit entsprechender Auswirkung auf die Umsatz- und Ertragslage der ETTINGER GmbH. Gegenwärtig geht man für 2024 von einem leicht rückläufigen Ergebnis gegenüber 2023 und für 2025 wieder von einem leichten Anstieg aus.
Hofolding, den 25.11.2024 Werner Ettinger, Geschäftsführer Roland Ettinger, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben 1. Registergerichtseintragung Die Firma Ettinger GmbH, mit Sitz in Brunnthal, wird beim Registergericht München unter der Nummer HRB 68867 geführt. 2. Gliederungsvorschriften Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Bestimmungen des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den Gliederungsvorschriften des GmbH-Gesetzes gegliedert. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei den Wahlrechten die Angaben im Anhang erbracht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und - sofern sie der Abschreibung unterlagen - um planmäßige lineare Abschreibungen unter der Annahme einer dreijährigen Nutzungsdauer vermindert. Abweichend hiervon wurde die Abschreibung des im Jahr 2014 erworbenen Firmenwerts nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf 15 Jahre planmäßig linear verteilt, da den geschäftswertbildenden Faktoren eine entsprechende Nutzungsdauer beigemessen wird. 2. Sachanlagevermögen Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Das Anlagevermögen wurde linear entsprechend der ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht. 3. Finanzanlagevermögen Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten und - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen an anderen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich. 4. Vorratsvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten und zwar unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Einem möglichen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung und soweit erforderlich durch eine Einzelwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. 6. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. 7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf. 8. Pensionsrückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte auf Grundlage der in § 253 HGB enthaltenen Bestimmungen und nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszinsfuß wurde mit 1,82 % angesetzt. Die Rentendynamik wurde mit 1% angesetzt. Das Deckungsvermögen wurde bei der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwertes, der bei verpfändeten Rückdeckungsversicherungen dem steuerlichen Aktivwert entspricht, berücksichtigt. 9. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten wurde das Niederstwertprinzip beachtet. 11. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Umrechnung zum Transaktionszeitpunkt erfolgte ebenfalls zum Devisenkassamittelkurs. C. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens kann dem nachstehenden Anlagenspiegel entnommen werden. Die Darstellung entspricht gemäß § 268 Absatz 2 HGB dem Bruttoprinzip. Bei den geringwertigen Anlagegütern wurde aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein sofortiger Abgang unterstellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 30 für eine Mietkaution und in Höhe von TEUR 49 für eine Rückdeckungsversicherung enthalten. 3. Pensionsrückstellungen Von den in zwei Bewertungseinheiten aufgeteilten Pensionsverpflichtungen erfolgten bei einer Bewertungseinheit die Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem jeweils zugehörigen Deckungsvermögen. Bei dieser Bewertungseinheit ergibt nach der Verrechnung ein verbleibender Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 25.064,07.
Den Pensionsrückstellungen wurde der durchschnittliche Zinssatz der letzten zehn Jahre zugrunde gelegt. Die Differenz zu Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre beträgt EUR 140,00. Dieser Betrag ist zugleich ausschüttungsgesperrt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 510 beinhalten Rückstellungen für Tantiemezahlungen für 2022 und 2023 in Höhe von TEUR 328, für Urlaubs- und Überstundenansprüche TEUR 46, für die Erfüllung der gesetzlichen Aufbewahrungsverpflichtung der Geschäftsunterlagen TEUR 48, für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 50 und für übrige Rückstellungen TEUR 38. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Mieten in Höhe von jährlich TEUR 538. 8. Eventualverpflichtungen Ein festverzinsliches Wertpapier in den Finanzanlagen ist in Höhe von 718 TEUR für fremde Verbindlichkeiten verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen, da entsprechend hohe Vermögenswerte des Begünstigten vorliegen. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Zinsen und ähnliche Erträge Innerhalb des Postens Zinsen und ähnliche Erträge wurden Erträge aus der Bewertung der Rückdeckungsversicherungen für Pensionen in Höhe von EUR 6.909,03 mit Zinsanteilen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.963,00 verrechnet. 2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von 4.134,14 Euro Erträge aus Währungsumrechnung und unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind in Höhe von 3.037,63 Euro Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch Herrn Werner Ettinger, Kaufmann und durch Herrn Roland Ettinger, Ingenieur wahrgenommen. 2. Anzahl der Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 33 Angestellte und 29 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftig. 3. Beteiligungen Die Gesellschaft hält eine 100%-ige Beteiligung an der Titan Befestigungstechnik-Großhandel GmbH mit Sitz in Bergisch Gladbach. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 betrug TEUR 3.500 und der Jahresüberschuss 2023 Betrug TEUR 887. 4. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag abzüglich der im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung von EUR 1.500.000,00, in Höhe von EUR 16.324.488,81 sowie den Jahresüberschuss 2023 von EUR 3.484.767,61 insgesamt EUR 19.809.256,42 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hofolding, den 15. November 2024 Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige Berichtsbestandteile
Brunnthal, den 20.12.2024 gez. Werner Ettinger und Roland Ettinger Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Ettinger GmbH, Brunnthal Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Ettinger GmbH, Brunnthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ettinger GmbH, Brunnthal, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Gröbenzell, den 18.12.2024 Andrea Krebs, Wirtschaftsprüferin |
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