Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 68867
Eingetragen
16.7.1982
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Bauelementen und Gerätezubehör der Elektrotechnik und Elektronik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Werner Ettinger
seit 16.1.2026
Prokura
Roland Ettinger
seit 3.11.2015
Geschäftsführer
Stefanie Ettinger
seit 3.11.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ettinger GmbH

Brunnthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die ETTINGER GmbH beliefert seit ihrer Firmengründung im Jahre 1964 Fertigungsbetriebe in der Elektronikindustrie mit mechanischen und elektronischen Bauelementen. Das familiengeführte Handels- und Produktionsunternehmen mit Hauptsitz am Standort Hofolding bedient seine Kunden aus einer breiten Produktpalette mit Standard- und Sonderteilen, unterstützt durch breite Lagerverfügbarkeit und höchste Qualitätsansprüche. DieETTINGER GmbH versteht sich als verlässlicher Partner in allen Geschäftsbeziehungen mit seinen Kunden und Lieferanten.

Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsentwicklung

Nach den Pandemiejahren 2020 und 2021 stellte sich das Geschäftsumfeld in den Jahren 2022 und 2023 wieder günstiger dar. Die Produkte und Dienstleistungen der ETTINGER GmbH wurden wieder stärker nachgefragt, vor allem getragen durch Nachholbedarfe im Bereich der Industrieproduktion.

Die weltweite Lieferkettenproblematik aufgrund von postpandemischen Faktoren stabilisierte sich im Jahr 2023 auch bei der ETTINGER GmbH. Die Lagerverfügbarkeit verbesserte sich deutlich, unterstützt durch eine Verkürzung der Lieferzeiten, sowohl vom Beteiligungsunternehmen TITAN als auch in den Beschaffungsmärkten allgemein.

Zugleich stand das Jahr 2023 jedoch vor allem ab der zweiten Jahreshälfte im Zeichen rückläufiger Nachfrage nach Industrie-, Investitions- und Konsumgütern, v.a. inflationsbedingt durch die stark gestiegenen Preise und durch die in Europa eingeleitete Zinswende, mit folglich stark gestiegenen Finanzierungskosten. Das Berichtsjahr ist durch die sich manifestierende Konjunkturschwäche im Euroraum, insbesondere in Deutschland geprägt, die die Nachfrage in der Industrie deutlich geschwächt hat. Im Hinblick auf die Umsatzentwicklung glich das höhere Niveau der Verkaufspreise rückläufige Absatzzahlen aus.

Hauptabsatzmarkt mit rund 80 % Anteil am Gesamtumsatz ist Deutschland. Die Auslandsumsätze entfallen überwiegend auf die europäischen Nachbarländer, und zu einem geringeren Teil auf Nordamerika und Asien.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage ist durch eine Erhöhung der Bilanzsumme um TEUR 2.574 auf TEUR 22.058 gekennzeichnet. Der Anstieg ist insbesondere auf eine Erhöhung der Vorräte sowie der flüssigen Mittel zurückzuführen.

Die Liquidität war zu jeder Zeit ausreichend, um die laufenden Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen. Fremdkapitalaufnahmen waren nicht notwendig. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 90,0 %. Die Eigenkapitalrentabilität liegt bei 18 % (Vorjahr 21 %).

Ertragslage

Das Rohergebnis hat sich insbesondere aufgrund gestiegener Betriebskosten gegenüber dem Vorjahr etwas reduziert. Das Jahresergebnis insgesamt befindet sich mit einem Überschuss von TEUR 3.485 (Vorjahr TEUR 3.784) dennoch auf einem guten Niveau.

Investitionstätigkeiten im Bereich Beschaffung und Produktion mit dem Ziel einer hohen Lagerverfügbarkeit und kurzen Lieferzeiten im Bereich kundenspezifischer Produktion tragen im Berichtsjahr und im Folgejahr zur Stärkung der Marktstellung des Unternehmens bei.

Zugleich wurde stark im Bereich Marketing und digitale Vertriebskanäle investiert, insbesondere in die Erstellung eines neuen Webshops für die ETTINGER GmbH, mit deutlich verbesserten Suchfunktionen und benutzerfreundlichen Unterstützungen der Anwender, wie z.B. in die Bereitstellung einer Kunden-API.

Chancen- und Risikobericht

Die ETTINGER GmbH sieht mittelfristig Marktchancen in den Kernabsatzmärkten durch Nachholeffekte nach Abklingen der gegenwärtigen Konjunkturflaute. Chancen ergeben sich zusätzlich aus dem Investitionsbedarf in Bereichen wie der öffentlichen Infrastruktur und der technologischen Transformation. Langfristig sieht die ETTINGER GmbH zudem Chancen durch kostensenkende Effizienzgewinne in Folge der zunehmenden Digitalisierung von Geschäftsprozessen.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind nicht zu erkennen. Bilanzielle Risiken, soweit sie bei Bilanzerstellung erkennbar waren, wurden durch entsprechende Rückstellungen berücksichtigt.

Die Absatzmärkte der ETTINGER GmbH und die Absatzmärkte der von ETTINGER belieferten Industriezweige unterliegen konjunkturellen Schwankungen. Die Beschaffungsmärkte unterliegen aufgrund schwankender Rohstoff- und Energiepreise, Währungsvolatilität und wiederkehrenden Kapazitätsengpässen diversen Marktpreisrisiken. Dennoch ist davon auszugehen, dass die ETTINGER GmbH in diesem Zusammenhang keinen besonderen Risiken ausgesetzt ist, da das Unternehmen über eine breite Kundenbasis in unterschiedlichen Branchen sowie über leistungsfähige Beschaffungskanäle und eigene Produktionskapazitäten verfügt.

Operationelle Risiken:

• Personelle Ressourcen sind zurzeit ausreichend. Es erfolgten auch im Berichtsjahr Neueinstellungen.

Dennoch stellt die Suche nach geeignetem Personal im Berichtsjahr eine große Herausforderung dar. Selbst Stellen mit geringeren Qualifikationsanforderungen waren schwer zu besetzen. Fachkräfte waren noch deutlich schwieriger zu finden.

• lT-System: Risiken werden durch redundante Systeme, Notfallplanungen und ein mehrstufiges Datensicherungskonzept minimiert.

Rechtliche Risiken werden durch Einschaltung kompetenter Rechtsanwälte und Steuerberater mit der notwendigen fachlichen Expertise minimiert.

Prognosebericht

Externe Faktoren wie Strukturprobleme in der deutschen Industrie, dem Krieg in der Ukraine und den Konflikten im Nahen Osten, der kritischen Energiemarktsituation in Deutschland, Zollkonflikte zwischen Europa und den USA sowie China, hohen Investitionskosten und eine stagnierende Konsumnachfrage stellen große Herausforderungen für den gesamten europäischen Wirtschaftsraum dar, und resultierten in Deutschland im Jahr 2023 in einer Rezession. Für 2024 wirdebenfalls eine Rezession erwartet, und für 2025 allenfalls ein marginales Wirtschaftswachstum.

Die schwächelnde Nachfrage aus Maschinenbau und Elektronikfertigung aufgrund rückläufiger Industrieproduktion im In- und Ausland in Kombination mit hohen vorhandenen Lagerbeständen bei den Abnehmern macht sich im Jahr 2024 und voraussichtlich auch 2025 bei der ETTINGER GmbH bemerkbar. Parallel dazu führt die Flaute in der Bauindustrie zu geringerer Nachfrage im Bereich der Gebäudetechnik, insbesondere bei Wärmetechnik, Ladeinfrastruktur und Photovoltaik.

Die ETTINGER GmbH begegnet rückläufigen Auftragszahlen mit verstärkten Vertriebs- und Marketingaktivitäten sowie Investitionen in Digitalisierung, dem Ausbau des Online-Angebots und der Verbesserung der Lagerverfügbarkeit.

Durch die Schaffung neuer eigener Produktionskapazitäten am neuen Standort Sauerlach, kombiniert mit einer weitgehend autarken Energieversorgung aus selbstproduziertem Solarstrom baut die ETTINGER GmbH Kapazität und Unabhängigkeit weiter aus, mit dem Ziel einer künftig verbesserten Konjunktur zu begegnen.

Es ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage nach Befestigungstechnik und Elektronikbauteilen für die Industrieproduktion aufgrund positiver wirtschaftlicher Impulse und zyklisch bedingten Reduzierungen von Lagerkapazitäten im Lauf des Jahres 2025 leicht verbessern kann.

Die konkrete Entwicklung wird allerdings auch vom allgemeinen konjunkturellen Umfeld, der politischen Agenda sowie der Entwicklung von geopolitischen Konflikten abhängen, mit entsprechender Auswirkung auf die Umsatz- und Ertragslage der ETTINGER GmbH. Gegenwärtig geht man für 2024 von einem leicht rückläufigen Ergebnis gegenüber 2023 und für 2025 wieder von einem leichten Anstieg aus.

 

Hofolding, den 25.11.2024

Werner Ettinger, Geschäftsführer

Roland Ettinger, Geschäftsführer

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.582.386,35 11.699.048,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 856.840,00 1.032.980,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 18.429,00 21.888,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 838.411,00 1.011.092,00
II. Sachanlagen 992.869,20 998.936,20
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.293,00 17.195,00
2. technische Anlagen und Maschinen 765.599,50 790.254,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.976,70 191.486,70
III. Finanzanlagen 9.732.677,15 9.667.132,20
1. Beteiligungen 4.556.025,66 4.556.025,66
2. Sonstige Finanzanlagen 5.176.651,49 5.111.106,54
B. Umlaufvermögen 10.435.549,95 7.736.305,31
I. Vorräte 5.543.165,43 4.324.254,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 936.891,20 1.160.084,21
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 314.565,20 225.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 152.044,52 225.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 622.326,00 935.084,21
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 27.793,43 28.732,67
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.955.493,32 2.251.966,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.459,00 49.296,88
Summe Aktiva 22.058.395,30 19.484.650,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.860.345,61 17.875.578,00
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 16.324.448,81 14.041.302,46
III. Jahresüberschuss 3.484.767,61 3.783.146,35
B. Rückstellungen 1.547.567,06 1.084.153,12
C. Verbindlichkeiten 649.778,63 524.211,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 220.053,45 48.529,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 220.053,45 48.529,08
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 61.485,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 61.485,64
3. sonstige Verbindlichkeiten 368.239,54 475.682,52
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 368.239,54 475.682,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 704,00 707,87
Summe Passiva 22.058.395,30 19.484.650,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.006.098,33 12.572.320,52
2. Personalaufwand 4.319.773,70 4.051.332,85
a) Löhne und Gehälter 3.577.099,97 3.414.579,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 742.673,73 636.753,25
davon für Altersversorgung 18.906,71 42.263,55
3. Abschreibungen 757.269,89 775.849,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 757.269,89 775.849,42
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.230.988,46 2.631.618,66
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 89.037,60 17.536,55
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.884,66 13.377,35
davon Erträge aus Abzinsung 1.233,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 61.246,78
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 61.246,78
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.772,23 1.813,00
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.772,00 1.813,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.338.354,51 1.296.261,42
10. Ergebnis nach Steuern 3.486.861,80 3.785.112,29
11. sonstige Steuern 2.094,19 1.965,94
12. Jahresüberschuss 3.484.767,61 3.783.146,35

Anhang

A. Allgemeine Angaben

1. Registergerichtseintragung

Die Firma Ettinger GmbH, mit Sitz in Brunnthal, wird beim Registergericht München unter der Nummer HRB 68867 geführt.

2. Gliederungsvorschriften

Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden nach den Bestimmungen des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den Gliederungsvorschriften des GmbH-Gesetzes gegliedert. Sofern es der Übersichtlichkeit diente, wurden bei den Wahlrechten die Angaben im Anhang erbracht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bilanziert und - sofern sie der Abschreibung unterlagen - um planmäßige lineare Abschreibungen unter der Annahme einer dreijährigen Nutzungsdauer vermindert. Abweichend hiervon wurde die Abschreibung des im Jahr 2014 erworbenen Firmenwerts nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf 15 Jahre planmäßig linear verteilt, da den geschäftswertbildenden Faktoren eine entsprechende Nutzungsdauer beigemessen wird.

2. Sachanlagevermögen

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Das Anlagevermögen wurde linear entsprechend der ermittelten Nutzungsdauer abgeschrieben. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht.

3. Finanzanlagevermögen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten und - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Beteiligungen an anderen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB waren im Geschäftsjahr nicht erforderlich.

4. Vorratsvermögen

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten und zwar unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Einem möglichen Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung und soweit erforderlich durch eine Einzelwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

6. Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgte linear entsprechend dem Zeitablauf.

8. Pensionsrückstellungen

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte auf Grundlage der in § 253 HGB enthaltenen Bestimmungen und nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rechnungszinsfuß wurde mit 1,82 % angesetzt. Die Rentendynamik wurde mit 1% angesetzt.

Das Deckungsvermögen wurde bei der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwertes, der bei verpfändeten Rückdeckungsversicherungen dem steuerlichen Aktivwert entspricht, berücksichtigt.

9. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

10. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten wurde das Niederstwertprinzip beachtet.

11. Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Umrechnung zum Transaktionszeitpunkt erfolgte ebenfalls zum Devisenkassamittelkurs.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die horizontale Entwicklung des Anlagevermögens kann dem nachstehenden Anlagenspiegel entnommen werden. Die Darstellung entspricht gemäß § 268 Absatz 2 HGB dem Bruttoprinzip. Bei den geringwertigen Anlagegütern wurde aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs ein sofortiger Abgang unterstellt.

2. Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 30 für eine Mietkaution und in Höhe von TEUR 49 für eine Rückdeckungsversicherung enthalten.

3. Pensionsrückstellungen

Von den in zwei Bewertungseinheiten aufgeteilten Pensionsverpflichtungen erfolgten bei einer Bewertungseinheit die Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem jeweils zugehörigen Deckungsvermögen. Bei dieser Bewertungseinheit ergibt nach der Verrechnung ein verbleibender Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 25.064,07.

EUR
Pensionsverpflichtungen per 31.12.2023 63.224,00
Aktivwert der Rückdeckungsversicherung per 31.12.2023 38.159,93
Verbleibende Pensionsverpflichtung per 31.12.2023 nach Verrechnung 25.064,07
Pensionsrückstellungen per 31.12.2023 ohne Verrechnung 55.203,00
Pensionsrückstellungen per 31.12.2023 gesamt 80.267,07

Den Pensionsrückstellungen wurde der durchschnittliche Zinssatz der letzten zehn Jahre zugrunde gelegt. Die Differenz zu Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre beträgt EUR 140,00. Dieser Betrag ist zugleich ausschüttungsgesperrt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 510 beinhalten Rückstellungen für Tantiemezahlungen für 2022 und 2023 in Höhe von TEUR 328, für Urlaubs- und Überstundenansprüche TEUR 46, für die Erfüllung der gesetzlichen Aufbewahrungsverpflichtung der Geschäftsunterlagen TEUR 48, für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 50 und für übrige Rückstellungen TEUR 38.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen für Mieten in Höhe von jährlich TEUR 538.

8. Eventualverpflichtungen

Ein festverzinsliches Wertpapier in den Finanzanlagen ist in Höhe von 718 TEUR für fremde Verbindlichkeiten verpfändet. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen, da entsprechend hohe Vermögenswerte des Begünstigten vorliegen.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Zinsen und ähnliche Erträge

Innerhalb des Postens Zinsen und ähnliche Erträge wurden Erträge aus der Bewertung der Rückdeckungsversicherungen für Pensionen in Höhe von EUR 6.909,03 mit Zinsanteilen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.963,00 verrechnet.

2. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von 4.134,14 Euro Erträge aus Währungsumrechnung und unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind in Höhe von 3.037,63 Euro Aufwendungen aus Währungsumrechnung enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch

Herrn Werner Ettinger, Kaufmann und durch

Herrn Roland Ettinger, Ingenieur

wahrgenommen.

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 33 Angestellte und 29 gewerbliche Arbeitnehmer beschäftig.

3. Beteiligungen

Die Gesellschaft hält eine 100%-ige Beteiligung an der Titan Befestigungstechnik-Großhandel GmbH mit Sitz in Bergisch Gladbach. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2023 betrug TEUR 3.500 und der Jahresüberschuss 2023 Betrug TEUR 887.

4. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag abzüglich der im Geschäftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung von EUR 1.500.000,00, in Höhe von EUR 16.324.488,81 sowie den Jahresüberschuss 2023 von EUR 3.484.767,61 insgesamt EUR 19.809.256,42 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hofolding, den 15. November 2024

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.946.336,03 21.312,02 298,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 143.898,39
3. geleistete Anzahlungen 0,00 238.964,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.090.234,42 260.276,02 298,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 61.666,74 14.636,07 10.411,13
2. technische Anlagen und Maschinen 2.132.961,33 229.588,72 6.868,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.129.095,96 77.966,08 40.964,43
Summe Sachanlagen 3.323.724,03 322.190,87 58.244,26
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.556.025,66
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.251.725,02 65.544,95
Summe Finanzanlagen 9.807.750,68 65.544,95
Summe Anlagevermögen 15.221.709,13 648.011,84 58.542,26
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.967.350,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 143.898,39
3. geleistete Anzahlungen 238.964,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.350.212,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 65.891,68
2. technische Anlagen und Maschinen 2.355.681,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.166.097,61
Summe Sachanlagen 3.587.670,64
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.556.025,66
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.317.269,97
Summe Finanzanlagen 9.873.295,63
Summe Anlagevermögen 15.811.178,71
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 935.244,03 432.956,02 297,00 1.367.903,05
2. Geschäfts- oder Firmenwert 122.010,39 3.459,00 125.469,39
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.057.254,42 436.415,02 297,00 1.493.372,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 44.471,74 5.230,07 7.103,13 42.598,68
2. technische Anlagen und Maschinen 1.342.706,83 250.160,72 2.785,70 1.590.081,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 937.609,26 65.464,08 40.952,43 962.120,91
Summe Sachanlagen 2.324.787,83 320.854,87 50.841,26 2.594.801,44
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 140.618,48 140.618,48
Summe Finanzanlagen 140.618,48 140.618,48
Summe Anlagevermögen 3.522.660,73 757.269,89 51.138,26 4.228.792,36
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 599.447,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 18.429,00
3. geleistete Anzahlungen 238.964,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 856.840,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.293,00
2. technische Anlagen und Maschinen 765.599,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.976,70
Summe Sachanlagen 992.869,20
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 4.556.025,66
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 5.176.651,49
Summe Finanzanlagen 9.732.677,15
Summe Anlagevermögen 11.582.386,35

sonstige Berichtsbestandteile

 

Brunnthal, den 20.12.2024

gez.

Werner Ettinger

und

Roland Ettinger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Ettinger GmbH, Brunnthal

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Ettinger GmbH, Brunnthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Ettinger GmbH, Brunnthal, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Gröbenzell, den 18.12.2024

Andrea Krebs, Wirtschaftsprüferin

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