Raiffeisen Steverland eG

Nottuln

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld GnR 132
Eingetragen
28.4.1887
Branche
Haltung von Legehennen zur KonsumeiererzeugungVermietung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenErbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
Gegenstand
a.) der gemeinschaftliche Einkauf landwirtschaftlicher und sonstiger Bedarfsgüter des Betriebes und des Haushaltes b.) der gemeinschaftliche Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse und sonstiger Bedarfsgüter nebst Dienstleistungen c.) die gemeinschaftliche Verwertung von Mast- und Zuchtvieh d.) die gemeinschaftliche Benutzung landwirtschaftlicher Betriebseinrichtungen und Maschinen e.) die Herstellung, Be- und Verarbeitung der vorgenannten Bedarfsgüter und Erzeugnisse im eigenen oder fremden Betrieb f. ) der Betrieb von Raiffeisen-Märkten und Tankstellen einschließlich Einzelhandel und Restauration sowie der Vertrieb von Mineralölprodukten g.) der Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung h.) Vermietung und Verpachtung, i.) sonstige Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Konstanze Lülf
seit 28.9.2023
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Raiffeisen Steverland eG

Nottuln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Raiffeisen Steverland eG ist ein Spezialist, wenn es um landwirtschaftliche Produktionsmittel und die Vermarktung von Agrarprodukten und Dienstleistungen rund um die Landwirtschaft geht.

Das Produktsortiment beinhaltet schwerpunktmäßig Düngemittel, Pflanzenschutzmittel, Saatgut und Getreide, Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe, Schlacht- und Lebendvieh und betriebsspezifische Futtermittel. Als Partner unserer landwirtschaftlichen Kunden legen wir Wert auf eine langfristige Zusammenarbeit mit einer qualifizierten Beratung. Unsere Raiffeisenmärkte bieten an ihren Standorten ein umfangreiches Sortiment aus den Bereichen Haus, Tier und Garten an.

2. Geschäftsbereiche, Produkte und Dienstleistungen

Das Waren- und Dienstleistungsangebot der Raiffeisen Steverland eG wird in die folgende Geschäftsbereiche unterteilt:

Landwirtschaftliches Geschäft

In diesem Geschäftsbereich wird insbesondere der Handel mit Futtermitteln, Düngemitteln, Saatgut und Pflanzenschutz sowie die Bereiche Getreideannahme, Getreideaufbereitung und Getreidehandel zusammengefasst.

Einzelhandel

Dieser Bereich umfasst den Betrieb von Raiffeisenmärkten mit einem Sortiment für Haus, Tier, Garten und Freizeit.

Brenn- und Treibstoffe

Hier wird der Betrieb von Tankstellen mit Shop und Waschanlage, der Handel von Brenn-, Treib- und Schmierstoffen sowie das Flüssiggasgeschäft und das Abfüllen von festen und flüssigen Brenn- und Treibstoffen zusammengefasst.

Viehhandel

Dieser Bereich beinhaltet den Handel mit Lebend- und Schlachtvieh.

Sonstige Umsatzerlöse

Hierzu zählen Lagerarbeiten sowie diverse andere Dienstleistungen, Einspeiseerlöse der Photovoltaikanlagen und Mieterträge.

3. Standorte

Die Genossenschaft unterhält in ihrem Vertriebsgebiet die folgenden Standorte:

Nottuln (Verwaltungs- und Lagerstandort)

Nottuln (Raiffeisen-Markt)

Dülmen

Havixbeck

Senden

Merfeld (Lagerstandort)

Das landwirtschaftliche Geschäft ist auf die Standorte in Nottuln und Havixbeck konzentriert.

4. Absatzmärkte

Die Absatzmärkte der Raiffeisen Steverland eG liegen primär im Kreis Coesfeld sowie angrenzenden Gebieten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

https://www.oecd.org/wirtschaftsausblick/ März 2022, Jahresbericht Agrarwirtschaft 2022 | Deutscher Raiffeisenverband e. V.

Die russische Invasion in der Ukraine hat eine gewaltige humanitäre Krise ausgelöst, von der Millionen Menschen betroffen sind. Zugleich ist sie ein schwerer wirtschaftlicher Schock, der auch in Deutschland die konjunkturelle Entwicklung stark beeinträchtigt hat.

Der Ukrainekrieg konfrontiert die Weltwirtschaft mit einem neuen negativen Angebotsschock, nachdem sich die seit Beginn der Pandemie bestehenden Lieferkettenstörungen gerade wieder erholten. Nachdem die Konjunktur im Verlauf des Jahres 2022 immer weiter abnahm, ist sie zum Jahresende fast vollständig stagniert. Neben den wiedereinkehrenden Lieferkettenstörungen und den stark gestiegenenen Rohölpreisen sorgte auch die Gasversorgung für eine weltweite Unsicherheit. Letztere wurde in Deutschland seitens Russland vollständig eingestellt.

Die Auswirkungen des Krieges kommen auch heute noch nahezu täglich über viele verschiedene Kanäle zum Tragen und dürften neue Formen annehmen, wenn sich der Konflikt weiter verschärft.

Russland und die Ukraine haben über ihre Rolle als wichtige Rohstofflieferanten einen großen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Auf die beiden Länder zusammen entfallen etwa 30 % der weltweiten Weizenexporte, 20 % der weltweiten Exporte an Mais, mineralischen Düngern und Ergas sowie 11 % der weltweiten Ölexporte. Die Preise vieler dieser Rohstoffe sind seit Beginn des Krieges drastisch gestiegen.

Das Ausmaß der wirtschaftlichen Auswirkungen des Konfliktes ist sehr unsicher und hängt teilweise von der Dauer des noch anhaltenden Krieges und den politischen Reaktionen ab. Es ist jedoch klar, dass der Krieg kurzfristig einen Einbruch des globalen Wachstums und einen deutlich höheren Inflationsdruck zur Folge hat.

Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen | destatis (13.01.2023), Jahresbericht 2023 der Bundesregierung (25.01.2023), Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsproduks BIP | statistica (23.01.2023)

Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2022 um 3,2 % angestiegen. Für das Jahr 2023 wird das weltweite Wirtschaftswachstum auf rund 2,8 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland konnte sich trotz der schwierigen Gegebenheiten ersten Berechnungen zufolge nach im Jahresdurchschnitt um 1,9 % erhöhen. Gründe für die positive Entwicklung liegen vor allem im Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen, wodurch sich vor allem die Dienstleistungsbranche wieder erholen konnte. Trotz steigender Lebenshaltungskosten wird für das Jahr 2023 eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von 0,2 % erwartet.

Verbraucherpreiseindex und Inflaktionsrate | destatis (17.01.2023), Jahresbericht Agrarwirtschaft 2022 | Deutscher Raiffeisenverband e. V.

Einer deutlichen Steigerung unterliegen auch die Verbraucherpreise in Deutschland. So nahm der Verbraucherpreisindex im Jahresdurchschnitt 2022 von 3,1 % auf 7,9 % zu und überrundet somit die bislang höchste Inflationsrate aus dem Jahr 1951 mit 7,6 %. Auslöser für die steigenden Verbraucherpreise sind vor allem steigende Lebenshaltungskosten und zahlreiche Lieferengpässe, die mit dem Ukraine-Krieg einher gehen.

Jahresrückblick 2022 | Bundesagentur für Arbeit (03.01.2023)

Die Arbeitslosenquote stieg durch die erstmalige Registrierung der ukrainischen Geflüchteten in den Jobcentern zum Jahresbeginn 2022 deutlich an. Im Jahresdurchschnitt hingegen konnte sich die Zahl der als arbeitslos gemeldeten Menschen um 195.000 auf 2.418.000 Menschen verringern. Dies entspricht einem Rückgang der Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt von 5,7 % auf 5,3 %.

Jahresbericht Agrarwirtschaft 2022 | Deutscher Raiffeisenverband e. V.

Der DRV Deutscher Raiffeisenverband e. V. veröffentlichte in seinem Jahresbericht für das Jahr 2022 eine Getreideernte in Höhe von rund 43,3 Mio. t. Diese liegt um 1,2 Mio. t über der eingefahrenen Ernte des Vorjahres. Obwohl das Jahr 2022 mit ausreichenden Niederschlägen startete, überwog ab dem Frühjahr vielerorts wieder die anhaltende Trockenheit. In Regionen mit ausreichenden Niederschlägen konnten viele Landwirte von früh zu erntenden Getreidearten als auch von Raps profitieren. Beim Weizen und beim Körnermais gingen die Erntemengen stark zurück. Der Weizen reifte aufgrund der Trockenheit zu schnell ab und auch die Körnermaisernte litt unter der anhaltenden Trockenheit.

Die globale Getreideernte hingegen sank infolge des Ukraine-Krieges und stark schwankenden Witterungsverhältnissen. So lag die Getreideernte laut dem Landwirtschaftsministerium der Vereinigten Staaten mit 2,16 Mrd. t erstmalig seit vier Jahren unter der eingefahrenen Ernte der Vorjahre. Ausschlaggebender Grund hierfür waren vor allem niedrige Erträge im Maissektor in den USA als auch in Europa.

Die Situation der viehhaltenden Betriebe ist weiterhin äußerst angespannt. Neben der weiteren Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sorgen vor allem die hohen Kosten für Energie und Futter für Einbußen. Im Jahr 2022 pendelte sich der Schweinebestand aufgrund der Exportverbote in Drittländern mit 21,3 Mio. Tieren auf einem neuen Tiefstand ein.

2. Geschäftsverlauf der Genossenschaft

Das Geschäftsjahr 2022 schließt mit einem Umsatz von 85,5 Mio. € ab. Hierbei sind unterschiedliche Entwicklungen in den einzelnen Geschäftsbereichen zu verzeichnen.

Die Umsatzentwicklung der Genossenschaft stellt sich wie folgt dar.

Geschäftsbereich 2022
T€
2021
T€
Landwirtschaftliches Geschäft 45.784,6 36.428,7
Brenn- und Treibstoffe 12.531,2 9.453,3
Einzelhandel 6.167,5 6.408,3
Viehgeschäft 20.400,5 20.031,8
Sonstige Umsätze 631,5 451,1
85.515,3 72.773,2

2.1 Landwirtschaftliches Geschäft

Der Umsatz im landwirtschaftlichen Geschäft hat sich von 36.428,7 T€ auf 45.784,6 T€ erhöht. Die Veränderung ergibt sich im Wesentlichen aus den Sparten Düngemittel, Futtermittel und aus der Sparte Landwirtschaftliche Erzeugnisse. Im Düngemittelbereich hat sich sowohl der Absatz als auch der Umsatz erhöht. In den Bereichen Futtermittel und landwirtschaftliche Erzeugnisse sind die Mengen rückläufig, aufgrund der gestiegenen Preise haben sich die Umsätze jedoch erhöht.

2.2 Brenn- und Treibstoffe

Die Absatzmengen im Brenn- und Treibstoffgeschäft inklusive Öle und feste Brennstoffe belaufen sich im Geschäftsjahr 2022 auf 8.096 tsd. Liter, was einen wertmäßigen Umsatz von 10.010,0 T€ entspricht. Der starke Rohölpreisanstieg aufgrund des Ukraine-Krieges hat zu einem spürbaren Anstieg unseres Brennstoffumsatzes gegenüber dem Vorjahr geführt. Aber auch die Absatzmenge konnte in dieser Sparte gesteigert werden. Im Treibstoffgeschäft ist der Umsatz deutlich angestiegen.

2.3 Einzelhandel

Das Einzelhandelsgeschäft war im Geschäftsjahr 2022 aufgrund der inflationären Entwicklung durch Kaufzurückhaltung geprägt. Der Umsatz in den Raiffeisenmärkten ging gegenüber dem Vorjahr um 3,7 % zurück.

2.4 Viehhandel

Der Umsatz im Viehgeschäft hat sich um 368,6 T€ auf 20.400,5 T€ erhöht. Der mengenmäßige Absatz hat sich jedoch um 15,6 % auf 159.280 Stück verringert.

2.5 Sonstige Umsatzerlöse

Die sonstigen Umsätze sind im Geschäftsjahr um 180,4 T€ auf 631,5 T€ gestiegen.

3. Leistungsindikatoren der Genossenschaft

3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Raiffeisen Steverland eG verwendet die nachfolgend beschriebenen Kennzahlen intern zur Steuerung der Genossenschaft:

• Umsatz

• Jahresüberschuss

• Höhe des Eigenkapitals

Die Leistungskennzahlen unterliegen einer kontinuierlichen Überwachung und Optimierung durch die Geschäftsführung.

4. Lage der Genossenschaft

4.1 Ertragslage

Die aus dem Jahresabschluss abgeleiteten Kennziffern zur Ertragslage der Genossenschaft haben sich wie folgt entwickelt:

01.01. - 31.12.2022 01.01. - 31.12.2021 Änderung ggü. dem Vorjahr
in
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 85.515,3 100,0 72.773,2 100,0 12.742,1 17,5
Rohergebnis 6.353,3 7,4 6.074,6 8,3 278,7 4,6
- Aufwendungen 6.028,0 7,0 5.755,7 7,9 272,2 4,7
= Zwischensumme 325,3 0,4 318,9 0,4 6,4 2,0
+ Finanzergebnis 69,5 0,1 -70,9 -0,1 140,4 -197,9
- EE-Steuern 92,3 0,1 118,5 0,2 -26,2 -22,1
Jahresüberschuss 302,5 0,4 129,5 0,2 172,9 133,5

Der Gesamtumsatz der Genossenschaft hat sich um 12.742,1 T€ bzw. 17,5 % erhöht. Das Rohergebnis verbesserte sich aufgrund der gestiegenen Umsatzerlöse um 278,7 T€ auf 6.353,3 T€. Die Aufwendungen haben sich um 272,2 T€ erhöht. Grund hierfür ist insbesondere der Personalaufwand, der durch eine im Jahresdurchschnitt gestiegene Beschäftigtenzahl zugenommen hat. Das positive Finanzergebnis hat sich aufgrund höherer Zinserträge erhöht. Die Ertragsteuern haben sich um 26,2 T€ auf 92,3 verringert.

Es verbleibt für das Geschäftsjahr 2022 ein Jahresüberschuss von 302,5 T€ (Vorjahr: 129,5 T€).

4.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist zum 31. Dezember 2022 um 1.194,5 T€ bzw. 6,4 % auf 19.961,7 T€ gestiegen. Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr um 396,4 T€ auf 5.181,5 T€ erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 26,0 % gegenüber 25,5 % zum 31. Dezember 2021. Die Forderungen sind zum Bilanzstichtag um 468,3 T€ auf 5.158,8 T€ gestiegen.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 738,1 T€ getätigt. Demgegenüber betrug das Abschreibungsvolumen 689,4 T€. Die Raiffeisen Steverland eG investiert langfristig in ihre Standorte, um Werte zu erhalten, Qualität zu sichern und anhaltende Wertschöpfung zu betreiben.

Die Finanzlage der Genossenschaft ist als geordnet anzusehen. Die Genossenschaft war in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit nachzukommen. Die Einhaltung der Fristenkongruenz ist ein wichtiger zu beachtender Grundsatz. Investitionen in Sach- und Finanzanlagen werden aus mittel- und langfristigem Kapital gedeckt. Die langfristigen Darlehen unterliegen keinem Zinsänderungsrisiko und sind vollständig als Tilgungsdarlehen ausgestattet.

2022 2021
Anlagenintensität (1) 49,5% 51,5%
Eigenkapital / (Quote in % (2)) 26,0% 25,5%
Liquidität 3. Grades (3) 95,4% 99,6%

(1) Anlagevermögen/Bilanzsumme

(2) Eigenkapital/Bilanzsumme

(3) Verhältnis liquide Mittel, kurzfristige Forderungen und Vorräte zu kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen

4.3 Gesamtaussage des Vorstandes zum Geschäftsverlauf und Lage

Die Getreideernte hat im abgelaufenen Geschäftjahr Jahr die Erwartungen vieler Landwirte übertroffen. Trotz anhaltener Trockenheit konnte eine Getreideernte in Höhe von 43,3 Mio. t eingefahren werden, die damit um 1,2 Mio. t über der des Vorjahres liegt.

Die Genossenschaft ist mit den im Geschäftsjahr 2022 gegebenen und genutzten Marktchancen zufrieden. Die wirtschaftliche Lage der Genossenschaft ist stabil, die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet; die Ertragslage gemessen am Rohergebnis hat sich verbessert. Die getätigten Investitionen sichern die Leistungsfähigkeit der Genossenschaft. Die stabile Ertragslage der Genossenschaft konnte dazu genutzt werden, den Mitgliedern eine Rückvergütung in Höhe von 0,5 % zu gewähren und die Eigenkapitalbasis zu stärken.

Die Entwicklung der Genossenschaft im Geschäftsjahr 2022 übertraf die betrieblichen Planungen. Die zur Steuerung und Erfolgsmessung herangezogenen Indikatoren haben sich allesamt gegenüber dem Vorjahr positiver als geplant entwickelt. Die im Vorjahr geplanten Umsatzerlöse von 82,7 Mio. € konnten übertroffen werden. Dabei konnten Umsatzsteigerungen im landwirtschaftlichen Geschäft um 9,3 Mio. € bzw. 25,7 % erzielt werden. In der folgenden Übersicht sind die Plan-/Ist-Abweichungen in komprimierter Form in Bezug auf die finanziellen Leistungsindikatoren dargestellt:

Leistungsindikator Plan Wert 2022 Ist Wert 2022 Abweichung
Umsatz 82,7 Mio. € 85,5 Mio. € + 2,8 Mio. €
Jahresüberschuss 100,0 T€ 302,5 T€ + 202,5 T€
Eigenkapital 4,9 Mio. € 5,2 Mio. € + 0,3 Mio. €

C. Chancen- und Risikobericht

1. Grundsätze des Risikomanagement

Das Risikomanagement erfolgt insbesondere über das Rechnungswesen und das Warenwirtschaftssystem. Das Warenwirtschaftssystem wird zur Informationsgewinnung und der Auswertungen der betrieblichen Daten genutzt.

Zur Erkennung und Steuerung von Unternehmensrisiken hat die Genossenschaft ein System eingerichtet, welches im Wesentlichen auf folgenden Instrumenten aufbaut:

• Absicherung von Handelsgeschäften durch Kontrakte,

• Einrichtung einer aussagefähigen Warenbuchführung getrennt nach Betriebsstätten,

• Zeitnahes Debitorenmanagement,

• Einführung von Sonderkreditgrenzen und internen Kreditlimits für Debitoren,

• Dokumentation der Aufbauorganisation,

• Implementation von Funktionstrennungen für die wesentlichen Geschäftsprozesse,

• Gesetzliche Prüfung durch den Prüfungsverband.

Darüber hinaus finden regelmäßige Sitzungen von Vorstand und Aufsichtsrat statt. Der Vorstand berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig über die Risikolage der Genossenschaft. Die Berichterstattung wird dokumentiert.

2. Unternehmensspezifische Chancen und Risiken

Aufgrund der Ausrichtung des Kerngeschäftes der Genossenschaft auf elementare Bedürfnisse wie tierische und pflanzliche Grundnahrungsmittel und Energieversorgung wirken sich zyklische Schwankungen weniger stark aus als in anderen Wirtschaftszweigen.

Das Risiko, insbesondere in den Diversifikationssparten wie dem Baustoffhandel und dem Einzelhandel in unseren Raiffeisen-Märkten, liegt vor allem in einem sich verstärkenden allgemeinen konjunkturellen Abschwung, bedingt durch die seit Beginn des Ukraine-Krieges stark angestiegene Teuerungsrate insbesondere im Energiesektor.

Der Energiebereich wird sich in den kommenden Jahren noch sehr wandeln. Bis 2030 wird eine Steigerung des globalen Bedarfes auf 160.500 Mrd. kwh erwartet, bis 2060 wird ein weiterer Anstieg auf 310.000 Mrd. kWh prognostiziert. Als Grund hierfür ist neben der Zunahme der Bevölkerung der Anstieg der Lebensstandards vieler Menschen weltweit zu nennen. Als stärkster Zulieferer weltweit hat sich China herausgestellt.

Die Preise für Erdgas sind im Jahr 2022 ebenfalls rasant angestiegen. Im Jahresvergleich haben sich die Gaskosten verdreifacht. Hauptgrund für den steigenden Gaspreis ist der Krieg in der Ukraine und das Streben Europas nach der Unabhängigkeit von russischer Energie.

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor stellt der Verbrauch von Heizöl dar. Nach dem starken Anstieg der Rohölpreise zum Jahresbeginn 2022 ist seit November eine kontinuierliche Verringerung zu verzeichnen. Zum 31. Dezember 2022 betrug der Preis pro Barrel 95,00 US-Dollar, während er zum 31. Dezember 2021 noch bei 80,00 US-Dollar pro Barrel lag. Derzeit wird in Deutschland noch jeder vierte Haushalt mit Heizöl beliefert. Ab 2026 sollen keine neuen Ölheizungen mehr verbaut werden. Aus diesem Grund ist zu erwarten, dass sich der Bedarf an Heizöl zukünftig verringern wird.

Einen weiteren deutlichen Anstieg hat es seit Beginn des Ukraine-Krieges in Bezug auf Kfz-Kraftstoffe gegeben. Diese erreichten zum Teil im Jahr 2022 mit 2,30 € je Liter Diesel und 2,20 € je Liter Benzin Höchstpreise. Im Jahresdurchschnitt stieg der Preis je Liter Diesel um 57 ct auf 1,95 € je Liter, wohingegen der Preis für Benzin sich um 34 ct auf 1,86 € je Liter erhöhte. Um den stark gestiegenen Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken, hat die Regierung vorübergehend für den Zeitraum vom 1. Juni bis zum 31. August 2022 die Energiesteuer gesenkt. Zum Jahresende konnte eine Beruhigung am Markt festgestellt werden, wodurch sich die Preise wieder auf dem Vorjahresniveau einpendeln konnten.

Welche Auswirkungen die am 31. August 2021 verabschiedete Gesetzesnovelle des Klimaschutzgesetzes auf unsere Genossenschaft haben wird, ist derzeit noch nicht konkret abschätzbar. Das Gesetz sieht bis zum Jahr 2030 eine Minderung der Treibhausgasemmissionen von rd. 65 % vor, bis 2045 wird gar eine generelle Treibhausneutralität angestrebt. Zur Erreichung dieser Ziele wurde in 2021 eine CO 2 -Steuer eingeführt, die zum 1. Januar 2022 von 25,00 € je Tonne CO 2 auf 30,00 € je Tonne CO 2 erhöht worden ist. Die ursprünglich geplante weitere Erhöhung im Jahr 2023 wurde aufgrund der hohen allgemeinen Teuerungsrate ausgesetzt.

Die verabschiedete Gesetzesnovelle stellt vor allem den Pelletmarkt vor eine große Herausforderung. Aufgrund der Freisetzung von Co 2 -Gasen beim Heizen mit Holz ist seitens der Regierung in Planung, diese zukünftig nicht mehr als klimafreundlich einzustufen. Der allgemeine Preisanstieg machte sich auch in dieser Sparte bemerkbar, jedoch nicht im gleichen Umfang wie bei Gas und Heizöl.

Auch ist zu erwarten, dass die Förderung des Absatzes von Elektroautos und anderer alternativer Antriebskonzepte langfristig negative Auswirkungen auf den Absatz von Treibstoffen haben wird. Aufgrund dieser erwarteten Marktstrukturänderungen ist es für die Zukunft der Genossenschaft wichtig, an alternativen Methoden mitzuarbeiten bzw. diesen gegenüber offen zu sein, da sich hier auch neue Marktchancen ergeben können.

Auftretende witterungsbedingte Extreme nehmen in immer stärkerem Maße Einfluss auf das Angebot, die Preisbildung und den Handel mit Agrarerzeugnissen und damit auch auf das Geschäft mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln.

Ein weiteres Risiko stellt der Auftritt der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland und den damit verbundenen Liefersperrungen dar. Allein im Jahr 2022 sorgte dies weltweit für eine Verringerung der Exporte von Schweinefleisch in Drittländer um 29,8 %.

Die geringeren Exportmöglichkeiten durch den Ausbruch der ASP führen insgesamt zu einem deutlichen Rückgang der Schlachtschweine und Ferkel-Notierungen. Die weiteren Folgen und langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen für die Landwirte in unserer Region und damit auch für unser gesamtes landwirtschaftliches Geschäft sind zur Zeit nur schwer zu fassen und noch nicht endgültig kalkulierbar. Insgesamt ist aber zu erwarten, dass das zeitgleiche Auftreten der Afrikanischen Schweinepest und die hohen Kosten für Energie und Futtermittel die Einkommenssituation unserer landwirtschaftlichen Kunden verschlechtert haben dürften. Die Rahmenbedingungen bedürfen unserer weiteren intensiven Beobachtung und bei einer deutlichen Verschlechterung unserer Absatzmärkte für Futtermittel und Getreide eines besonderen Risikomanagementsystems.

Für die Genossenschaft birgt die Verschärfung der Düngeverordnung Risiken, insbesondere für den Futtermittelabsatz durch sinkende Tierbestände und im Bereich des Düngemittelabsatzes durch eine Verringerung der Intensitäten im Pflanzen- und Futterbau. Im Bereich Dünger können Lagerkapazitäten ggf. nicht mehr vollständig genutzt werden, Umschlagshäufigkeiten gerade beim Dünger können geringer werden, obwohl die Genossenschaft weiterhin die erforderliche Infrastruktur an den jeweiligen Lagerstellen vorhalten muss.

Durch die neue Düngerverordnung können sich aber auch Chancen insbesondere durch eine verstärkte Beratungsnachfrage durch unsere Kunden und Mitglieder ergeben.

3. Preisänderungsrisiken

Vielfach bewegt sich die Genossenschaft auf Märkten, die vom volatilen Weltmarkt abhängen, insbesondere bei Gütern wie Düngemitteln, Getreide, Einzelkomponenten für Futtermittel oder Mineralöl. Durch die Einlagerung entsprechender Waren bzw. durch Abschluss von Lieferverträgen über den Bezug von Waren in der Zukunft unterliegt die Genossenschaft dem Risiko von Preisschwankungen. Eine vollständige Absicherung ist hier weder möglich noch sinnvoll. Sofern nicht bereits bei Vertragsabschluss entsprechende Deckungsgeschäfte vorliegen, werden die hieraus resultierenden Risiken fortlaufend durch dazu zuständige Mitarbeiter überwacht.

4. Liquiditätsrisiken

Aufgrund einer soliden Finanzierungsstruktur und den eingeräumten Kreditlinien bei Banken und Lieferanten ist die Zahlungsfähigkeit der Genossenschaft sichergestellt.

5. Ausfallrisiken

Die Gefahr, dass Vertragspartner ihren Verpflichtungen gegenüber der Genossenschaft nicht oder nicht fristgerecht nachkommen und dadurch finanzielle Verluste für die Genossenschaft entstehen, wird durch ein zeitnahes Debitorenmanagement und den Abschluss einer Kreditversicherung (für bestimmte Kunden und Kundengruppen) begrenzt.

6. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen

Aufgrund des implementierten Überwachungssystems werden derartige Risiken nicht gesehen.

7. Gesamtrisiko

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Im Berichtsjahr war die Risikosituation bei der Raiffeisen Steverland eG beherrschbar und die mit unserer unternehmerischen Tätigkeit verbundenen Risiken waren als nicht bestandsgefährdend einzustufen. Auch für die absehbare Zukunft sind keine Risiken erkennbar, welche den Fortbestand der Genossenschaft gefährden.

D. Prognosebericht

Wirtschaftswachstum 2023 | Wirtschaftswoche (22.11.2022)

Wegen des Krieges in der Ukraine rechnet die OECD in Deutschland für 2023 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,2 % und für 2024 von 2,7 %.

Die globale Inflation werde infolge des Krieges höher ausfallen und länger andauern als bislang angenommen. Erwartet wird aktuell eine Rate von 6,5 %.

Der Krieg und das Ölembargo gegen Russland beeinträchtigen die Erholung. Der Inflationsanstieg schwächt die Kaufkraft, wodurch die Belebung des privaten Verbrauchs gedämpft werde. Die erhöhte Unsicherheit, der starke Anstieg der Energiepreise und neue Materialengpässe beeinträchtigen etliche Branchen sowie Privatinvestitionen und Exporte.

Das wirtschaftliche Umfeld der Genossenschaft befindet sich damit weiterhin in einer umfangreichen Veränderungsphase. Im Folgenden haben wir unsere Erwartungen beschrieben, unter der Voraussetzung, dass normale Witterungsbedingungen vorherrschen, keine wesentlichen atypischen Schwankungen auf den Beschaffungsmärkten sowie Lebensmittelskandale von gravierendem Ausmaß auftreten und die Konjunktur sich wieder positiv entwickelt. Eine exakte Prognose bleibt allerdings gleichwohl schwierig, da sich die Preise auf den Weltmärkten für Agrarrohstoffe und Agrarprodukte auch zukünftig durch externe nicht prognostizierbare Ereignisse sehr volatil entwickeln können. Zur Zeit lassen sich die mittel- und langfristigen Auswirkungen aus dem Auftreten der ASP in Deutschland auf unsere Geschäftsbereiche noch nicht prognostizieren.

Die Genossenschaft startet verhalten in das Geschäftsjahr 2023. Nachdem sich der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 85,5 Mio. € erhöht hat, dürfte sich das Geschäftsvolumen für das kommende Geschäftsjahr aus heutiger Sicht auf einen Umsatz auf 84,8 Mio. € belaufen.

Die Genossenschaft strebt ein Jahresergebnis von rd. 291,6 T€ an. Für das Geschäftsjahr 2023 soll ein Eigenkapital in Höhe von 5,5 Mio. € erreicht werden.

Der Vorstand blickt insgesamt aufgrund der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen mit verhaltenem Optimismus in die Zukunft. Sollte sich das Umfeld ändern oder sollten Risiken - wie beispielsweise im Risikobericht erläutert - eintreten, kann die tatsächliche Entwicklung von den angenommenen Prognosen abweichen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 9.888.651,43 9.665.250,22
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.096,50 9.090,81
II. Sachanlagen 7.185.971,98 7.139.163,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.828.860,90 4.709.857,58
2. technische Anlagen und Maschinen 1.167.046,27 1.246.422,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.435,93 795.928,77
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 433.628,88 386.954,38
III. Finanzanlagen 2.698.582,95 2.516.996,15
1. Beteiligungen 2.230.246,15 2.230.246,15
2. Sonstige Finanzanlagen 468.336,80 286.750,00
B. Umlaufvermögen 10.004.642,02 9.086.127,69
I. Vorräte 3.972.832,98 4.106.741,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.158.773,93 4.690.461,13
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 91.586,09
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.067.187,84 4.690.461,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 873.035,11 288.925,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 68.440,76 15.901,04
Aktiva 19.961.734,21 18.767.278,95

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 5.181.464,04 4.785.032,76
I. Geschäftsguthaben 1.153.949,64 1.029.452,46
der verbleibenden Mitglieder 1.131.169,06 1.012.119,08
der ausscheidenden Mitglieder 22.780,58 17.333,38
davon rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsguthaben 697,64 760,26
II. Ergebnisrücklagen 3.853.459,53 3.684.565,78
III. Bilanzgewinn 174.054,87 71.014,52
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 71.760,00
C. Rückstellungen 1.168.026,55 1.063.584,74
D. Verbindlichkeiten 13.612.243,62 12.846.901,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.703.409,42 7.172.400,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 11.963,26 724.608,40
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.896.870,94 4.949.892,54
Passiva 19.961.734,21 18.767.278,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.353.257,23 6.074.604,57
2. Personalaufwand 3.737.905,75 3.423.885,29
a) Löhne und Gehälter 3.121.210,15 2.842.180,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 616.695,60 581.704,55
davon für Altersversorgung 10.760,29 14.074,83
3. Abschreibungen 694.409,12 765.791,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 694.409,12 765.791,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.548.523,07 1.527.695,87
5. Erträge aus Beteiligungen 110.146,25 125.103,48
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.672,00 64.737,28
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 156.250,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 107.361,13 104.503,28
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 92.304,90 118.460,38
10. Ergebnis nach Steuern 349.571,51 167.858,69
11. sonstige Steuern 47.116,64 38.344,17
12. Jahresüberschuss 302.454,87 129.514,52
13. Einstellungen in Ergebnisrücklagen 128.400,00 58.500,00
a) in die gesetzliche Rücklage 60.500,00 26.000,00
b) in anderen Ergebnisrücklagen 67.900,00 32.500,00
14. Bilanzgewinn 174.054,87 71.014,52

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Raiffeisen Steverland eG
Firmensitz laut Registergericht: Nottuln
Registereintrag: Genossenschaftsregister
Registergericht: Coesfeld
Register-Nr.: 132

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Raiffeisen Steverland eG wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. sowie den ergänzenden Vorschriften für Genossenschaften (§§ 336 ff. GenG) und der Satzung aufgestellt und gegliedert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Genossenschaft ist eine mittelgroße Genossenschaft nach § 267 Abs. 2 HGB.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungspreis von 800,00 € netto werden im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel unter Abgänge erfasst.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Zuschreibungen werden vorgenommen, soweit die Gründe für eine vormalige Abschreibung nicht mehr bestehen.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind in allen Fällen zu Anschaffungskosten, bzw. mit einem um notwendige Abschreibungen verminderten niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bewertet. Des Weiteren besteht unverändert eine pauschale Wertberichtigung gem § 253 Abs. 4 HGB a. F. in Höhe von 150,0 T€. Von dem Wahlrecht zur Fortführung des niedrigen Wertansatzes gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB wird unverändert Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum jeweiligen Nominalwert bilanziert. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwerberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko innerhalb der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Daneben besteht unverändert eine pauschale Wertberichtigung gemäß § 253 Abs. 4 HGB a. F. in Höhe von 260,9 T€. Von dem Wahlrecht zur Fortführung des niedrigeren Wertansatzes gemäß Art. 67 Abs. 4 EGHGB wird unverändert Gebrauch gemacht.

Die liquiden Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurde mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Bilanzergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht, in Höhe von 91,6 T€ (Vorjahr: 0,0 T€) beinhalten in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel sind auch Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von 12,0 T€ (Vorjahr: 724,6 T€) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzesssionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.562,35 44.562,35
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 44.562,35 44.562,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.948.004,88 51.550,46 386.954,38 10.386.509,72
2. technische Anlagen und Maschinen 2.961.884,31 72.039,82 21.076,22 3.012.847,71
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.180.525,95 180.886,58 129.081,01 2.232.331,52
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 386.954,38 433.628,88 0,00 -386.954,38 433.628,88
Summe Sachanlagen 15.477.369,52 738.105,74 150.157,23 0,00 16.065.317,83
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.381.496,15 2.381.496,15
2. sonstige Ausleihungen 5.000,00 135.000,00 140.000,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 286.750,00 41.586,80 328.336,80
Summe Finanzanlagen 2.673.246,15 176.586,80 2.849.832,95
Summe Anlagevermögen 18.195.178,02 914.692,54 150.157,23 0,00 18.959.713,13
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
Abschreibungen Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzesssionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.471,54 4.994,31 40.465,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 35.471,54 4.994,31 40.465,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.238.147,30 319.501,52 0,00 5.557.648,82
2. technische Anlagen und Maschinen 1.715.461,78 151.413,88 21.074,22 1.845.801,44
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.597,18 218.499,41 127.201,00 1.475.895,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.338.206,26 689.414,81 148.275,22 0,00 8.879.345,85
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 151.250,00 151.250,00
2. sonstige Ausleihungen 5.000,00 5.000,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00
Summe Finanzanlagen 156.250,00 156.250,00
Summe Anlagevermögen 8.529.927,78 694.409,12 148.275,22 0,00 9.076.061,70
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2022
Buchwert 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzesssionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.096,50 9.090,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.096,50 9.090,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.828.860,90 4.709.857,58
2. technische Anlagen und Maschinen 1.167.046,27 1.246.422,53
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 756.435,93 795.928,77
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 433.628,88 386.954,38
Summe Sachanlagen 7.185.971,98 7.139.163,26
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.230.246,15 2.230.246,15
2. sonstige Ausleihungen 5.000,00 140.000,00 0,00
3. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 328.336,80 286.750,00
Summe Finanzanlagen 5.000,00 2.698.582,95 2.516.996,15
Summe Anlagevermögen 5.000,00 9.888.651,43 9.665.250,22

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 12,5 T€ (Vorjahr: 12,5 T€).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Ertragsteuererstattungsansprüche 0,0 6,8

Zusätzliche Angaben zu den Ergebnisrücklagen

2022
in €
2021
in €
Gesetzliche Rücklage
Saldovortrag 1.561.500,00 1.535.500,00
aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr eingestellt 60.500,00 26.000,00
Saldo zum 31. Dezember 1.622.000,00 1.561.500,00
Andere Ergebnisrücklagen
Saldovortrag 2.123.065,78 2.044.890,68
aus Bilanzgewinn Vorjahr eingestellt 40.493,75 45.675,10
aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr eingestellt 67.900,00 32.500,00
Saldo zum 31. Dezember 2.231.459,53 2.123.065,78

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Bei den Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen handelt es sich um einen Investitionszuschuss der Aral Aktiengesellschaft für den Abschluss eines geschlossenen Tankstellenvertrags in Höhe von insgesamt 857,0 T€. Dieser wird korrespondierend über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der angeschafften Anlagegegenstände pro rata temporis über 10 Jahre aufgelöst. Die letzte Auflösung erfolgte im Oktober 2022.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art 31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Personalverpflichtungen 601,9 334,7
Jahresabschlusserstellung, Prüfung, Steuerberatung 70,4 70,4
Archivierung 65,5 65,5
Warenrückvergütung 147,2 120,4
Austehende Eingangsrechnungen 73,8 94,2
Unterlassene Instandhaltung 88,2 176,8

Betrag der Verbindlichkeiten mit entsprechender Laufzeit

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit bis ein Jahr über ein Jahr davon über fünf Jahre
2022
T€
2021
T€
2022
T€
2021
T€
2022
T€
2021
T€
ggü. Kreditinstituten 2.472,4 2.445,68 4.231,0 4.726,7 1.630,8 2.099,4
aus Lieferungen und Leistungen 2.903,1 2.848,0
aus der Annahme von Wechseln 3.900,0 2.000,0
ggü. Beteiligungsunternehmen 12,0 724,6
sonstige Verbindlichkeiten 93,7 101,9
9.381,2 8.120,2 4.231,0 4.726,7 1.630,8 2.099,4

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 6.145,4 T€ durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignungen, Abtretungen und ähnliche Rechte gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht-, Miet-, Lizenz- und Leasingverträgen von insgesamt 718 T€. Davon entfallen auf das kommende Geschäftsjahr 150 T€. Die zugrundeliegenden Verträge haben Laufzeiten von bis zu dreizehn Jahren.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich 2022
T€
2021
T€
Landwirtschaftliches Warengeschäft 45.784,6 36.428,7
Tankstellen und Energiegeschäft 12.531,2 9.453,3
Einzelhandel 6.167,5 6.408,3
Viehgeschäft 20.400,5 20.031,8
Sonstiges 631,5 451,1
85.515,3 72.773,2

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen

Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Erlöse aus Forderungsbewertung 39,5 22,2
Erlöse aus Anlagenabgängen 39,3 18,1
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 164,8 19,8
Sonstige perodenfremden Erträge 0,0 0,8
243,6 60,8

Bei den periodenfremden Aufwendungen handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Aufwand aus Forderungsbewertung 40,4 69,1
Sonstige periodenfremde Aufwendungen 6,1 1,7
Verluste aus Anlageabgänge 0,0 3,8
46,5 74,6

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 8
Angestellte 72
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 80
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 62
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 18

Daneben wurden noch 10 Auszubildende und 14 Aushilfen (Minijobber) beschäftigt.

Zahlen der Genossenschaftsmitglieder

Die Anzahl der Genossenschaftsmitglieder hat sich während des Geschäftsjahres wie folgt verändert:

Genossenschaftsmitglieder Zahl
Mitglieder am Anfang des Geschäftsjahres 788
Während des Geschäftsjahres eingetretene Mitglieder 18
Während des Geschäftsjahres ausgeschiedene Mitglieder 31
Mitglieder am Ende des Geschäftsjahres 775

Die Höhe des Geschäftsanteils beträgt 900,00 €. Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich um 119.049,98 € erhöht.

Haftsummenverpflichtungen der Mitglieder bestehen nicht.

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Schulze Frenking, Stefan (Vorsitzender) Landwirt
Budde, Georg (stellv. Vorsitzender) Landwirt
Dr. Schulze Mönking, Stephan Landwirt

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Schulze - Höping, Johannes (Vorsitzender) Landwirt
Freiherr von Twickel, Clemens (stellv. Vorsitzender) Landwirt
Fasselt, Hubertus Landwirt
Hidding, Ludger Landwirt
Uckelmann, Michael Landwirt
Lülf, Konstanze Landwirtin
Schulze-Esking, Philipp Landwirt

Forderungen gegen Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats

Der Genossenschaft stehen gegen Mitglieder des Vorstands oder Aufsichtsrats folgende Forderungen zu.

Forderungen Betrag
gegen Mitglieder des Vorstands 85.374,39
gegen Mitglieder des Aufsichtsrats 13.608,11

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen, soweit es sich um Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB handelt

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Angaben aus Anteilshöhe
%
Jahresergebnis
T€
Eigenkapital
T€
AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster und Hannover 2021 < 1,0 10.116 535.649
AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH, Münster 2021 4,6 192 6.869
ENIRA GmbH, Nottuln 2021 25,0 313 1.171
Raiffeisen Beteiligungsgesellschaft Lüdinghausen 2020 10,0 8 507
Raiffeisen Transportgesellschaft mbH, Lüdinghausen 2021 6,7 73 600
Westfleisch Finanz AG, Münster 2021 0,5 2.436 94.429
5. Raiffeisen West AG 2020 22,4 80 5.966

Angaben zum zuständigen Prüfungsverband

Raiffeisenverband Westfalen-Lippe e.V.

Martin-Luther-King Weg 8, 48155 Münster

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Aus dem Jahresüberschuss von 302.454,87 € wurden vorab 128.400,00 € in die Rücklagen eingestellt. Der Vorstand schlägt der Generalversammlung vor, den danach verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von 174.054,87 € wie folgt zu verwenden:

Einstellung in die anderen Ergebnisrücklagen 143.691,50
Zahlung einer Dividende (3,0 %) 30.363,37
174.054,87

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

 

Nottuln, 27. April 2023

gez. Johannes Schulze-Höping

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift des Vorstandes

 

Nottuln, 27. April 2023

Raiffeisen Steverland eG

gez. Stefan Schulze Frenking

gez. Georg Budde

gez. Dr. Stephan Schulze Mönking

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2023 festgestellt.

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