Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 204338
Vorher
TEHA Querfurt GmbH Stahl- und Zaunbau
Eingetragen
11.8.1992
Branche
Herstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-MetallHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Herstellen und Montage von Stahl- und Metallkonstruktionen, Metallerzeugnissen und Gebäuden aus Stahl, Herstellung von Anlagen zur Objektsicherung aus Eisen und Stahl

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Dockhorn
seit 23.3.2020
Prokura
Marcus Conrad
seit 17.12.2015
Geschäftsführer
Jens Hüneburg
seit 17.12.2015
Geschäftsführer
Jochen Frank Conrad
seit 29.9.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
51.00%
29.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Querfurt
26.520 €
51.00%
Farnstädt
15.080 €
29.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TEHA Querfurt GmbH

Querfurt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

TEHA Querfurt GmbH; Eislebener Straße 4 in 06268 Querfurt

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit der TEHA Querfurt GmbH

Die TEHA Querfurt GmbH, ist ein europaweit agierendes Unternehmen im Bereich der Stahl- und Metallbaubranche. Seit 1992 privatisiert, können wir auf eine über 30-jährige, erfolgreiche Firmengeschichte zurückblicken. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Planung, Statik und Konstruktion über die Fertigung und Konservierung bis zur Montage der Stahlkonstruktionen.

Die Unternehmensstruktur der TEHA Querfurt GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht geändert.

Unsere Vorgehensweise umfasst drei strategische Richtungen:

1. Fokussierung auf unseren Hauptgeschäftszweig, den Stahlbau. Hier möchten wir ein starker überregionaler Partner mit hohem Qualitätsniveau sein.

2. Weiterer Ausbau der Bauträger - Generalunternehmertätigkeit im Bereich Komplett- und Stahlbau.

3. Hohe Motivation und Bindung der Mitarbeiter durch persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten, betriebliches Gesundheitsmanagement und leistungsorientierte Vergütung.

Um Stahlbauprojekte fach- und qualitätsgerecht realisieren zu können, besitzen wir alle erforderlichen Qualifikationen und Zertifikate.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahresende 2023 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher.

2. branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der reale preisbereinigte Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2023 um 4,4% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 102,3 Milliarden Euro lag der Auftragseingang nominal, nicht preisbereinigt, 3,3% über dem Vorjahresniveau und damit erstmals im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Die unterschiedliche Entwicklung von realen und nominalen Werten ist auf die zu Beginn des Jahres deutlich gestiegenen Baupreise zurückzuführen.

Die Konjunkturumfrage im Stahlbau wurde Anfang Dezember 2023 unter den ordentlichen DSTV-Mitgliedern durchgeführt. Zum Vergleich und auch zur Überprüfung der eigenen Einschätzung wurde der ifo-Konjunkturspiegel des Bauhauptgewerbes von Dezember 2023 gegenübergestellt.

Im direkten Vergleich ist zu erkennen, dass sich die Bewertung der gegenwärtigen Geschäftslage im Stahlbau nach wie vor deutlich positiver darstellt als im Bauhauptgewerbe. Im Vergleich zur Konjunkturumfrage Dezember 2022 hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage jedoch leicht verschlechtert. So bewerten 27,8% der teilnehmenden Unternehmen den derzeitigen Auftragsbestand als zu klein im Gegensatz zum Vorjahr, als dies nur von 11,4% angegeben wurde. Die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage wie auch des Auftragsbestands des Bauhauptgewerbes wird nach wie vor vor allem durch die Rückgänge im Wohnungsbau geprägt.

Bei den Erwartungen für die kommenden 3-6 Monate werden diese von den Stahlbauern im Vergleich zum Vorjahr jedoch als positiver eingeschätzt.

Die Preisentwicklung der letzten drei Jahre verlief laut dem Bundesverband Deutscher Stahlhandel (BDS) im Stahlhandel turbulent. Sie war geprägt von Lockdowns, gestörten Lieferketten und den Folgen des Ukrainekriegs. Sorge um Materialverfügbarkeiten und hohe Preisausschläge prägten das Bild. Ab Sommer 2022 drehte sich die Lage auf den Märkten. Das Stahljahr 2023 gestaltet sich schwierig, es fehlt an Nachfrage. Das Jahr 2022 war zunächst geprägt durch die Auswirkungen des Ukrainekriegs auf die Stahlmärkte. Sorge vor Materialknappheit ließ die Nachfrage in den ersten Monaten weit über den eigentlichen Bedarf hinaus gehen. Ab Sommer beruhigte sich die Lage auf den Stahlmärkten zusehends. Insgesamt wurden laut Stahlhandelsstatistik Deutschland im Jahr 2022 rund 9,9 Mio.t Walzstahlfertigerzeugnisse abgesetzt. Das ist ein Minus von fast 7%. Zuwächse konnten lediglich die Produktgruppen Betonstahl und Bandblech verzeichnen.

Das Jahr 2023 verlief schleppend. In den ersten drei Quartalen wurde die Tonnage der Vorjahresperiode jeweils um 5 bis 6% verfehlt. Im Oktober wurde mit 780.000 t der Vorjahreswert erstmals übertroffen, und zwar um 5%. Im November wurde mit 822.000 t dagegen 2,5% weniger als im November 2022 abgesetzt. Auch der Absatz im Dezember war mit 465.000 t äußerst schwach. Er lag rund 13% unter dem Vorjahr. Insgesamt geht damit das Jahr 2023 mengenmäßig als das schlechteste seit dem Krisenjahr 2009 in die Geschichte ein. Lediglich bei oberflächenveredelten Blechen lag der Absatz ein wenig über dem Vorjahr. Die anderen Produkte lagen deutlich im Minus.

Nach niedrigen Lagerbeständen in den Jahren 2020 und 2021 wurden aufgrund der Sorge vor Versorgungsengpässen im Frühjahr 2022 Bestände im Stahlhandel aufgebaut. Der Lagerbestand erreichte im Juli mit 2,27 Mio.t seinen Jahreshöchststand. Ab Spätsommer erfolgte dann ein stärkerer Bestandsabbau. Ende Dezember wurden 1,95 Mio.t gemeldet. Das sind knapp 6% weniger als Ende des Vorjahres bevorratet wurden. In den ersten Wochen des Jahres 2023 legten die Lagerbestände leicht zu und blieben dann eine Zeit lang konstant auf niedrigem Niveau.

Ende Dezember beliefen sich die Bestände auf sehr niedrigen 1,85 Mio.t. Das ist der niedrigste Lagerbestand seit Einführung der Stahlhandelsstatistik für die vereinigte Bundesrepublik vor über 30 Jahren. Er liegt 5% unter dem Wert vom Monatsletzten des Dezember 2022.

Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase in 2023 robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+ 0,7%) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen.

3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die TEHA Querfurt GmbH konnte 2023 eine kontinuierliche Entwicklung der Geschäftslage verzeichnen. Die Gesamtleistung lag mit 23,61 Mio.€ ca. 16 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres (28,15 Mio.€).

Der Gesamtauftragsbestand der Firma TEHA Querfurt GmbH zum Jahresanfang 2023 betrug 38,9 Mio.€.

Die Fertigungskapazitäten waren somit an beiden Standorten voll ausgelastet. Die Montagekapazitäten konnten ebenfalls ganzjährig ausgelastet werden. Der Auftragseingang entwickelte sich über das Jahr hinweg sehr gut und über den Vergleichsperioden 2020 und 2021.

Der Auftragsbestand beträgt am 31.12.2023: 40,73 Mio.€. Der offene Auftragsvorlauf beträgt per Dezember etwa 26,02 Mio.€, was etwa 9 Monaten Produktionsvorlauf entspricht. Die Fertigungs- und Montagekapazitäten werden also im ersten Halbjahr 2024 vollständig ausgelastet sein.

C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Auch für das Geschäftsjahr 2023 kann die Geschäftsleitung von einer ausgeglichenen Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der TEHA Querfurt GmbH sprechen.

1. Ertragslage

Die Gesamtleistung liegt mit 23,61 Mio.€ unter der des Vorjahres (28,15 Mio.€). Die Leistungsentwicklung entspricht aufgrund des laufenden Projektbestandes den Erwartungen. Der Umsatz entfiel überwiegend auf das Inland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 266 T€ (Vorjahr: 1.171 T€). Hierin enthalten sind Erlöse für den Verkauf einer Photovoltaikanlage. Im Jahr 2023 wird ein Rohergebnis bezogen auf die Gesamtleistung von 8,82 Mio.€ ausgewiesen (Vorjahr: 8,61 Mio.€).

Die Rohmarge liegt bei 37,37% (Vorjahr: 30,58%).

Die Personalkosten sinken im Jahr 2023 aufgrund der Ausgliederung der Bauabteilung und durch Personalabgang auf 5.634 T€ (Vorjahr: 5.779 T€). Die sonstigen Kosten verringern sich um 121 T€ und liegen bei 2.535 T€.

Die Erträge aus Beteiligungen belaufen sich auf 240 T€. Aufgrund dieser Faktoren wurde im Jahr 2023 ein Jahresergebnis von + 493.856,38 € ausgewiesen (Vorjahr: + 467 T€).

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr 2023 stabil.

Vorhandene Kontokorrentlinien sind lediglich kurzfristig unter Nutzung von Skontierungsmöglichkeiten der Lieferanten in Anspruch genommen worden. Die Laufzeit der Forderungen im Jahr 2023 steigt leicht an, ist aber weiterhin recht kurz und beträgt im Schnitt 11 Tage (im Vorjahr: 7 Tage).

Die Laufzeit der Lieferantenverbindlichkeiten beträgt 11 Tage (im Vorjahr: 21 Tage).

Der Cashflow betrug unter Berücksichtigung der Änderung der Pensionsrückstellung im Geschäftsjahr 1.225 T€ (Vorjahr: 1.415 T€).

Die Gesellschaft war somit jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht zu zahlen.

Zum Abschlussstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von 3,81 Mio.€ (Vorjahr: 6,26 Mio.€).

Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild.

3. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der TEHA Querfurt GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 12,21 Mio.€ (Vorjahr: 12,75 Mio.€) unter Abzug der erhaltenen Anzahlungen von den unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme in Höhe von 6,37 Mio.€ (52%) (Vorjahr: 4,25 Mio.€ (33%)) gekennzeichnet. Der Zuwachs betrifft zum Großteil den Beteiligungserwerb an der Metec GmbH.

Die Eigenkapitalquote beträgt 22%. Sie erhöht sich trotz der höheren Bilanzsumme um 3%.

Unsere Kapitalerfordernisse umfassen unter anderem die planmäßige Bedienung unserer Finanzverbindlichkeiten, die regelmäßigen Investitionen und die laufenden Kapitalerfordernisse der operativen Geschäftstätigkeit. Durch langfristige und gute Zusammenarbeit mit den Bankpartnern wurde auch diese Aufgabe im Jahr 2023 gut gelöst.

4. Investitionen

Insgesamt wurden in der TEHA Querfurt GmbH im Jahr 2023: 2.880 T€ investiert. Die Ersatzinvestitionen belaufen sich dabei auf 630 T€ (Vorjahr: 555 T€). Weitere 2.250 T€ entfallen auf den Beteiligungskauf an der Metec GmbH. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte teilweise aus dem laufenden Cashflow sowie durch Aufnahme langfristiger Finanzierungen.

D. Prognosebericht

1. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung

Nach einer weitgehenden wirtschaftlichen Stagnation infolge des Energiepreisschocks in den vergangenen beiden Jahren deuten zuletzt zunehmend Anzeichen darauf hin, dass sich die deutsche Wirtschaft im Frühjahr 2024 an einem konjunkturellen Wendepunkt befindet. Zu Jahresbeginn haben sich die Auftriebskräfte spürbar verstärkt. Die Wertschöpfung in der Industrie hat sich infolge der deutlich gesunkenen Energiepreise, einer weltwirtschaftlichen Belebung und einer Normalisierung der zu Jahresende hohen Krankenstände merklich belebt. Insbesondere ist die Produktion in den energieintensiven Branchen, die infolge der gestiegenen Gas- und Strompreise seit dem zweiten Halbjahr 2022 deutlich zurückgefahren wurde, seit Jahresbeginn wieder aufwärtsgerichtet. Der Bau wurde von der überdurchschnittlich milden Witterung zu Jahresbeginn gestützt und konnte bestehende Aufträge abarbeiten.

Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland hat sich verbessert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im April auf 89,4 Punkte gestiegen, nach 87,9 Punkten im März. Dies ist der dritte Anstieg in Folge. Die Unternehmen waren zufriedener mit den laufenden Geschäften. Auch die Erwartungen hellten sich auf. Die Konjunktur stabilisiert sich, vor allem durch die Dienstleister. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index gestiegen. Dies war auf deutlich weniger pessimistische Erwartungen zurückzuführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Firmen hingegen schlechter. Der Auftragsbestand ging weiter zurück. Produktionssteigerungen sind nicht in Sicht. Im Dienstleistungssektor hat sich das Geschäftsklima merklich aufgehellt. Insbesondere die aktuelle Lage hat sich verbessert. Die Erwartungen blieben nahezu unverändert. Die Unternehmen bleiben skeptisch für die kommenden Monate.

Auch im Handel ist der Index gestiegen. Die Geschäftserwartungen verbesserten sich deutlich, bleiben allerdings insgesamt pessimistisch. Mit den laufenden Geschäften zeigten sich die Händler etwas weniger zufrieden. Dies ist vor allem auf die Großhändler zurückzuführen, während sich die Lage im Einzelhandel spürbar verbessert hat. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima das dritte Mal in Folge verbessert. Das lag an merklich weniger pessimistischen Erwartungen. Die aktuelle Lage wurde etwas schlechter beurteilt. Viele Firmen klagen über Auftragsmangel.

2. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Aufgrund der aktuellen Prognosen zur konjunkturellen Entwicklung wird für die Geschäftsentwicklung im Jahr 2024 eine verhalten positive Prognose abgegeben.

Der Auftragseingang entwickelte sich in den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 gut. Per 31.05.2024 konnten Aufträge im Wert von 8.315 T€ akquiriert werden (Vergleichszeitraum Vorjahr: 8.109 T€).

Weitere Projekte befinden sich aktuell in der Anbahnungsphase.

Zum aktuellen Zeitpunkt (31.05.2024) beträgt der Auftragsbestand rund 42.191 T€ (Vergleichszeitraum Vorjahr: 38.722 T€). Der Auftragsvorlauf beläuft sich auf etwa 25.901 T€, was einer Auslastung von etwa 10 Monaten entspricht.

Eine Nachfrage unserer Leistungen im Ausland ist derzeit in größerem Umfang nicht erkennbar. Deshalb wird der Fokus unserer Geschäftstätigkeit weiterhin auf dem inländischen Markt liegen. Spezielle Risiken sind aufgrund unserer bestehenden Auftragslage und Kundenstruktur nicht ersichtlich, jedoch beobachten wir die konjunkturelle Entwicklung sorgfältig.

Aufgrund der operativen Ertragskraft unserer Gesellschaft sind wir zuversichtlich, 2024 ein positives Ergebnis erzielen zu können.

E. Risikobericht

1. Risikomanagementziele und -methoden

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen wird ein Kontroll- und Risikomanagementsystem genutzt, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Zentraler Bestandteil unseres Risikofrüherkennungssystems ist das Controlling, welches im Wesentlichen auf finanzielle Risiken ausgerichtet ist. Neben dem strategischen Planungsprozess wird insbesondere über die Kostenrechnung eine detaillierte Steuerung und Überwachung der Bauprojekte vorgenommen. Dabei finden die Preisveränderungen auf den vor- und nachgelagerten Märkten besondere Berücksichtigung.

Zukünftige Chancen sehen wir insbesondere durch unsere sehr gute Reputation bei potenziellen Auftraggebern und Planungsbüros und unserer Leistungsstärke. Das umfassend durch uns abgedeckte Leistungsangebot in den Bereichen Hallen-, Anlagen- und Zaunbau sowie unser planerisches Know-how erlauben ein sehr flexibles Reagieren auf die veränderte Nachfrage in den relevanten Märkten.

Durch das breite Leistungsangebot und unsere hohe Flexibilität können auch Engpässe in einzelnen Gewerken innerhalb des Unternehmens ausgeglichen werden. Unsere Unternehmensgröße und die daraus resultierenden Kapazitäten, sowie das Know-how unserer Mitarbeiter erlauben uns eine Übernahme von Großprojekten, wobei jedoch in diesen Großprojekten aufgrund der Komplexität der Aufträge erfahrungsgemäß ein höheres Risiko vorhanden ist.

Gewisse Abhängigkeiten bestehen zur Industrie bezüglich der vom jeweiligen Auftraggeber vorgegebenen technologischen Auftragsausführung. Die Projektleitung und die Abteilung Technologie unseres Unternehmens sind auf derartige Risiken ausgerichtet und versuchen, sämtliche Möglichkeiten von Produktänderungen auszunutzen. Die Realisierung der unternehmerischen Ziele basiert auf den Fähigkeiten und Kenntnissen unserer qualifizierten Fach- und Führungskräfte sowie auf unseren gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern. Im Hinblick auf den zunehmenden Facharbeitermangel ist die Bindung der Fach- und Führungskräfte und der qualifizierten Mitarbeiter an unsere Unternehmung Aufgabe des Personalmanagements.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen im gewohnten Rahmen entwickelt.

Weitere besondere Vorgänge, die auf die künftige Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Einfluss nehmen, sind nicht eingetreten.

 

Querfurt, im Juli 2024

Jochen Conrad, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.366.131,26 4.254.480,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.613,00 8.423,00
II. Sachanlagen 3.973.714,13 4.113.791,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.158.715,13 1.178.429,13
2. technische Anlagen und Maschinen 2.121.191,00 2.444.595,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.808,00 460.767,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 30.000,00
III. Finanzanlagen 2.388.804,13 132.266,65
1. Beteiligungen 2.367.000,00 117.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 21.804,13 15.266,65
B. Umlaufvermögen 5.788.318,83 8.413.517,77
I. Vorräte 1.086.596,87 1.146.796,73
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.670.143,50 9.777.342,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 886.914,40 1.003.644,00
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 11.770,45
2. sonstige Vermögensgegenstände 886.914,40 991.873,55
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.858,70 3.989,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.814.807,56 6.263.077,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.301,41 90.806,25
Aktiva 12.215.751,50 12.758.804,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.721.920,54 2.228.064,16
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 879.260,49 879.260,49
III. Gewinnvortrag 1.296.803,67 829.375,29
IV. Jahresüberschuss 493.856,38 467.428,38
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 1.949,00 2.054,00
C. Rückstellungen 1.350.456,22 1.236.024,03
D. Verbindlichkeiten 8.140.302,74 9.292.204,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 767.267,68 1.100.980,19
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 163.981,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 767.267,68 936.998,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 400.000,00 778.086,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 778.086,80
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 400.000,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 64.968,76 4.282,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 64.968,76 4.282,66
4. sonstige Verbindlichkeiten 6.908.066,30 7.408.854,96
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.908.066,30 7.408.854,96
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.123,00 458,00
Passiva 12.215.751,50 12.758.804,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.091.110,11 9.780.592,05
2. Personalaufwand 5.634.172,45 5.779.179,24
a) Löhne und Gehälter 4.603.323,68 4.625.646,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.030.848,77 1.153.532,41
davon für Altersversorgung 42.626,79 58.580,92
3. Abschreibungen 531.814,68 581.732,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 531.814,68 581.732,73
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.535.098,15 2.656.411,36
5. Erträge aus Beteiligungen 240.048,00 48,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131.493,24 26.013,85
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.745,39 142.908,16
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 127.076,31 158.938,08
9. Ergebnis nach Steuern 512.744,37 487.484,33
10. sonstige Steuern 18.887,99 20.055,95
11. Jahresüberschuss 493.856,38 467.428,38

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in §267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: TEHA Querfurt GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Querfurt
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: HRB 204338

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. §255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert und um lineare Abschreibungen vermindert.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse / unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach §253 Abs. 3 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate der vergangenen Wirtschaftsjahre bis einschließlich 2022 berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Abzinsungen waren nicht vorzunehmen, mit Ausnahme der Rückstellungen für die Aufbewahrung der Geschäftsunterlagen.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Die Angaben zur Bilanz erfolgen nachstehend in der Reihenfolge der Bilanzgliederung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Zweifelhaften Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen nach Abzug der Pauschal- bzw. Einzelwertberichtigung 586.699,84 Euro.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr belaufen sich auf 296.203,24 Euro. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr sind in Höhe von 4.011,32 Euro vorhanden.

Ausleihungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Gegenüber der HKS Querfurt GmbH sind nachstehende Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr vorhanden:

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 123.119,15 Euro. Es handelt sich hierbei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 123.119,15 Euro

Andere Sonderposten

Vor dem 01.01.2010 vorgenommene steuerrechtlich zulässige Sonderabschreibungen sind gem. §254 HGB a.F. in einem Sonderposten mit Rücklageanteil eingestellt und werden ratierlich, abhängig von der jeweiligen Nutzungsdauer der betroffenen Wirtschaftsgüter, aufgelöst.

Rückstellungen

Pensionsrückstellungen

Gemäß §246 (2) HGB wurden die Pensionsverpflichtungen mit den vorhandenen an die Pensionsberechtigten abgetretenen Rückdeckungsversicherungen verrechnet.

Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung 1.115.067,00 Euro, Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zur Pensionszusage 114.446,05 Euro, Saldierte Pensionsverpflichtung zum Stichtag: 1.000.620,95 Euro

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung wird nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt.

Pensionsverpflichtungen wurden unter folgenden Prämissen bewertet:

- Bewertungsverfahren: PUC-Methode
- Rechnungszins: gemäß pauschaler Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren und der Änderung des Betrachtungszeitraumes für die Berechnung des Durchschnittzinssatzes von 7 auf 10 Jahre (1,82%)
- einbezogene Gehalts-/Rententrends: 3%
- Sterbetafeln: Heubeck RT 2018G

Ausschüttungssperre

Bezüglich des Unterschiedsbetrages zwischen der abgezinsten Rückstellung für Pensionen nach der bisherigen und der neuen Regelung (BilRUG) im HGB besteht eine Ausschüttungssperre.

Diese beträgt: Erfüllungsbetrag mit 10-Jahres-Durchschnittsatz (1,82%) 1.115.067 Euro, Erfüllungsbetrag mit 7-Jahres-Durchschnittsatz (1,74%) 1.129.750 Euro = 14.683 Euro.

Eine Ausschüttung ist insoweit nur zulässig, wenn nach dieser Ausschüttung die Summe aus

- den frei verfügbaren Rücklagen

- zuzüglich Gewinnvortrag und

- abzüglich Verlustvortrag mindestens 14.683 Euro entspricht.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungen enthalten für:

Höhe der Rückstellung

- Berufsgenossenschaft 5.747,25 Euro
- Resturlaub 100.609,30 Euro
- Arbeitszeitkonten 36.145,97 Euro
- Gewährleistungen 167.536,00 Euro
- Abschluss und Prüfung 23.000,00 Euro
- Aufbewahrungspflicht 9.250,75 Euro

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind vorhanden und mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre in Höhe von 407.111,01 Euro.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sindunter Berücksichtigung der nach §268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzten Anzahlungen der Auftraggeber vorhanden.

Sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und Sicherungsrechte

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren betragen 148.652,50 Euro.

Gegenüber der HKS Querfurt GmbH sind nachstehende Verbindlichkeiten vorhanden:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 66.859,67 Euro (< 1 a) davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.890,91 Euro (< 1 a).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Wirtschaftsjahr 2023 ergaben sich keine Erträge bzw. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 119 Arbeitnehmer beschäftigt.

2. Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführung

keine Angaben notwendig

3. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Geschäftsführer: Herr Dipl.-Ing. Jochen Conrad

- Geschäftsführer: Herr Marcus Conrad

(Einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.)

- Geschäftsführer: Herr Jens Hüneburg(einzelvertretungsberechtigt)

4. Angaben zu Beteiligungen

Die TEHA Querfurt GmbH hält 90% der Anteile an der HKS Querfurt GmbH mit Sitz in Querfurt. Im Wirtschaftsjahr 2023 erzielte das Tochterunternehmen einen Jahresüberschuss i.H.v. Euro 201.876,65.

Das Eigenkapital betrug im Wirtschaftsjahr 2023 Euro 793.174,33 gegenüber dem Vorjahr Euro 691.297,68.

Die TEHA Querfurt GmbH hält weiterhin 75% Anteile an der METEC GmbH mit Sitz in Schkopau OT Raßnitz.

Im Wirtschaftsjahr 2023 erzielte das Tochterunternehmen einen Jahresüberschuss i.H.v. Euro 218.836,90.

Das Eigenkapital betrug im Wirtschaftsjahr 2023 Euro 2.259.187,40 gegenüber dem Vorjahr Euro 2.240.350,50.

Das Mutterunternehmen, TEHA Querfurt GmbH, ist von den Verpflichtungen der §§290 ff. HGB gemäß §293 HGB, das heißt von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

5. Angaben zu Haftungsverhältnissen gemäß §251 HGB

Die Gesellschaft bürgt für das Tochterunternehmen HKS Querfurt GmbH in Höhe von 300.000,00 Euro gegenüber der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine. Die TEHA Querfurt GmbH verfügt über einen Avalrahmen, gewährt durch die Hausbank sowie weitere Kreditversicherer, in Höhe von 13.350.000,00 Euro.

Davon sind am Bilanzstichtag 9.002.117,17 Euro beansprucht.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

2024 2025 2026 - 2029
Miet- und Pachtverträge über das bewegliche u. unbewegliche Anlagevermögens mit der MESOBA Querfurt GmbH
Vertrag 1 (RLZ 12/2025) 206.199,00 € 206.199,00 € 0,00 €
Vertrag 2 (RLZ 07/2029) 98.400,00 € 98.400,00 € 352.600,00 €

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Seit dem Bilanzstichtag haben sich die geschäftlichen Aktivitäten entsprechend den Planungen im gewohnten Rahmen entwickelt. Besondere Vorgänge, die auf die künftige Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Einfluss nehmen, sind nicht eingetreten.

 

Querfurt, 05.08.2024

gez. Jochen Conrad, Geschäftsführer

gez. Marcus Conrad, Geschäftsführer

gez. Jens Hüneburg, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.08.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

1. Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TEHA Querfurt GmbH, - bestehend aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 - bestehend aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - und den Lagebericht 2023 dieser Gesellschaft geprüft.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Der Jahresabschluss entspricht, den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023.

Der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und steht in allen wesentlichen Belangen in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

2. Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir sind von der TEHA Querfurt GmbH unabhängig und haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Vorschriften unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Dementsprechend haben wir unsere Prüfung darauf ausgerichtet, Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht zu identifizieren und zu beurteilen. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen haben wir die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung haben wir die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems und die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht durch Systemprüfungen und auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung des Jahresabschlusses umfasste die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung, die Einhaltung der gesetzlichen Bilanzierungsvorschriften und die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtaussage des Jahresabschlusses.

Zu den Angaben im Lagebericht haben wir Prüfungshandlungen durchgeführt und dabei auf Basis geeigneter Prüfungsnachweise die Gesetzmäßigkeit des Lageberichts und insbesondere die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus den von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen beurteilt.

Den Umfang der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich von Feststellungen zum internen Kontrollsystem, haben wir mit den gesetzlichen Vertretern erörtert.

Wir haben unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise gezogen.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

3. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und dafür, dass der Jahresabschluss ordnungsgemäß ist und unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und dass der Lagebericht den gesetzlichen Vorschriften entspricht.

 

Halle, 22. Juli 2024

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