Ingram Micro Mobility Germany GmbHLiquidiert

54292 Trier, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 4186
Vorher
Dangaard Telecom Germany GmbHBrightpoint Germany GmbH
Eingetragen
6.5.1977
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörGroßhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb und die Vermarktung von Kommunikationsnetzen- und systemen, der Großhandel, Im- und Export, Logistik sowie Service im Bereich der frei beweglichen Kommunikationsmittel, insbesondere von Mobiltelefonen, Autotelefonen, Autoradios, Lautsprecher und Zubehör.

Historie

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Management

NameRolle
Ernesto Schmutter
seit 7.10.2015
Geschäftsführer
Gertraud Burgmair
seit 27.11.2014
Geschäftsführer
Karel Everaet
seit 18.7.2014
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thorsten Bischoff
seit 5.11.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ingram Micro Mobility Germany GmbH (vormals: Brightpoint Germany GmbH)

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesellschaft

Trotz Integration, durch Ausnutzung von Synergien aus dem Zusammenschluss, konnte sich die Ingram Micro Mobility Germany GmbH (nachfolgend auch Gesellschaft genannt) als neuer Teil des Markführers im Bereich der Distribution von Technologieprodukten und des Supply Chain Services zukunftsfähig aufstellen, sowie die positive Entwicklung der Smartphone- und Tablet Verkäufe für sich erfolgreich nutzen. Die umsatzstärksten Kunden konnten erfolgreich weiterentwickelt und neue Kunden dazu gewonnen werden.

Die positive Marktentwicklung zeigt, wie stark die Branche sich noch entwickeln wird. Die Neupositionierung als Komplettanbieter im Bereich der ITK-Distribution am Markt, der Ausbau neuer Geschäftsbereiche sowie die Aufnahme neuer Trendprodukte in das Portfolio der Gesellschaft, werden feste Bestandteile der Unternehmenspolitik sein.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17.01.2014 wurde die Namensänderung der Brightpoint Germany GmbH in Ingram Micro Mobility Germany GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgt am 02. April 2014.

Die Ingram Micro-Gruppe ist weltweiter Marktführer im Bereich der Distribution von Technologieprodukten und Supply Chain Services.

Investitionen

Die Investitionen betrugen im Geschäftsjahr Mio. 0,6 € und entfielen vor allem auf die Erweiterung des neuen ERP-Systems, Betriebs- und Geschäftsausstattung und Ein- und Umbauten.

Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit erfolgte ausschließlich über kurzfristige Darlehen durch Konzerngesellschaften der Ingram Micro Inc., Santa Ana, Kalifornien, USA.

2. Geschäftsverlauf

Weltwirtschaftliche Entwicklung und Lage des IT-Marktes

Im Wirtschaftsjahr 2012 waren privater Konsum und weltweiter Export konstante Stützen in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld. Das Gesamtjahr 2012 zeigte sich vor allem in den ersten drei Quartalen stabil und schloss mit einem Jahreswachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,7 Prozent.

Wie bereits 2011 hat sich der Markt für Informations- und Kommunikationstechnik sowie digitaler Consumer Electronics auch in 2012 als krisenresistent erwiesen. Durch ständige Neuheiten und innovative Produkte ist diese Branche bei den Konsumenten nach wie vor sehr beliebt. Somit stieg das Gesamtvolumen des Marktes im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 Prozent auf 151,2 Mrd. Euro 1.

Weiterhin beliebt und im Trend sind Smartphones und Tablets. 2012 stieg der Absatz der Mobilfunktelefone um 36 % auf rund 21,7 Mio verkaufte Geräte, wovon den Löwenanteil Smartphones einnehmen 2. Parallel dazu stieg der Absatz in 2012 im Bereich Tablets auf 4,4 Mio. Geräte (2011: 2,1 Mio Geräte) 3. Durch die zunehmende Nutzung der Multimedia Geräte setzt sich der Anstieg der mobilen Internetnutzung weiter fort. Vor allem bei Jugendlichen ist ein starker Zuwachs zu verzeichnen. Dies lässt sich als positives Signal werten.

Im Bereich der Tablets sind die Durchschnittspreise im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Im Bereich Smartphones konnten diese weiterhin leicht gesteigert bzw. konstant gehalten werden.

Positionierung der Ingram Micro Mobility Germany GmbH

In 2012 konnte die Ingram Micro Mobility Germany GmbH (nachfolgend auch IMM oder Gesellschaft genannt) weiter aus den intensivierten Kundenbeziehungen und Effizienzsteigerungen im Logistikbereich Kapital schlagen. Eine führende Position im Distributionsmarkt konnte wie auch im letzten Jahr erfolgreich verteidigt werden und man verfügt nach wie vor über eine sehr gute Ausgangslage im Bereich der Logistikservices.

Wie schon 2011 konnte die Gesellschaft auch 2012 von seiner Fokussierung auf Multimedia Geräte für die mobile Internetnutzung profitieren und seine Stellung als Partner für Hersteller und Handel festigen. Die umsatzstärksten Kunden konnten erfolgreich weiterentwickelt und neue Kunden dazu gewonnen werden.

Zum 15. Oktober 2012 wurde der erfolgreiche Abschluss der Übernahme von Brightpoint Inc. durch die Ingram Micro Inc, Santa Ana, California, USA bekannt gegeben. Dies ist eine großartige strategische Chance für beide Unternehmen, da wir uns so hervorragend für die zukünftige Stärkung unserer weltweiten Führungsrolle in den Sektoren Mobilität und Supply Chain Solutions positionieren.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17.01.2014 wurde die Namensänderung der Brightpoint Germany GmbH in Ingram Micro Mobility Germany GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgt am 02. April 2014.

Die Ingram Mirco-Gruppe ist weltweiter Marktführer im Bereich der Distribution von Technologieprodukten und Supply Chain Services.

Mit dieser Ausgangssituation sieht sich die Ingram Micro Mobility Germany GmbH gerüstet, auch 2013 trotz großer Herausforderungen und einem immensen Konsolidierungsdruck, weiterhin eine führende Position in der Distributionslandschaft einnehmen zu können.

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio

Im Bereich des Channel Management / der Distribution ist die IMM auch 2012 eine der führenden Gesellschaften auf dem deutschen Markt. In diesem Jahr wurden über 1.700 Kunden aus den Segmenten Netzbetreiber, Einzelhandel, Retail, Online- und Versandhandel u. v. m. durch ein professionelles Vertriebsteam mit fortschrittlichen Telekommunikationsprodukten versorgt. Darüber hinaus erfahren sie Unterstützung durch zahlreiche Leistungen aus den Bereichen Marketing, Finanzen und IT.

Wie bereits im Jahr 2011 setzte sich der Trend der mobilen Internetnutzung beim privaten Konsumenten fort, rund 38 Prozent aller Bundesbürger ab 14 Jahren besitzen ein Smartphone 4, 13 Prozent ein Tablet 5. Der steigende Absatz stützt die weiterhin positive Entwicklung des Distributionsbereichs. Dieser Trend hat sich auch in 2013/2014 fortgesetzt, es wurden neue Rekordumsätze in der Consumer Electronics-Branche erzielt.

Neben dem Ausbau der Kundenprofitabilität und der Kundenbreite besitzt ein wirkungsvolles Portfoliomanagement oberste Priorität. Dieses wird getragen von der engen Kooperation mit den Herstellern der Mobilfunkprodukte und einer effektiven Marktsteuerung. Dank der engen Zusammenarbeit mit den führenden Herstellern konnten die Beziehungen zu bestehenden Kunden weiter ausgebaut und Umsatzanteile gewonnen werden. Dies wird in 2013 weiter intensiviert.

Die Gesellschaft verfügt über ein großes Portfolio von Produkten namhafter Hersteller. Mit sämtlichen bekannten und innovativen Marken der Telekommunikationsbranche besteht eine langjährige Geschäftsbeziehung, die sukzessive ausgebaut wird. Die Konsolidierung der Distributionslandschaft dauerte auch 2012 an. Ziel der Produkthersteller ist noch immer eine effizientere Marktbearbeitung und Versorgung desselben mit dem Ziel der langfristigen Stabilisierung des Preisniveaus. Die Ingram Micro Mobility Germany GmbH konnte bereits in 2011 hiervon profitieren und sieht sich mit ihrer Portfolio-, Kunden- und Lieferantenstruktur in einer aussichtsreichen Position.

Unverändert und gefestigt durch den stetig steigenden Absatz in 2012, setzt Brightpoint seinen Schwerpunkt auch weiterhin auf die Umsatztreiber des Segmentes, die sog. "Smartphones" und Tablets. Wie bereits geschildert ist der Erfolg der Gesellschaft eng mit der positiven Entwicklung dieser Produktkategorien verknüpft. Natürlich agiert das Unternehmen auch hier immer mit Weitblick und hat viel versprechende, aufstrebende Marken und Innovationen in sein Portfolio aufgenommen.

Ergänzt wird das Hardware-Produktportfolio durch fortschrittliche und individuelle Dienstleistungen im Bereich Logistik. Beispielhaft sind hier die spezifischen Fulfillment-Leistungen und Dienste auf dem Gebiet des E-Commerce zu nennen, mit denen die Kunden einerseits in die Lage versetzt werden, sich von ihren Mitbewerbern zu differenzieren und Einsparpotenziale zu generieren sowie andererseits neue Absatzpotenziale zu erschließen.

Hinzu kommt, dass die Gesellschaft seit 2012 das Mobility-Portfolio von Deutschlands führendem ITK Distributor erweitert. Das weitere Kundenpotenzial im Enterprise Segment und höhere Absätze steigern die Wettbewerbsfähigkeit und neue Services von Ingram bieten zusätzliche Differenzierung.

II. Lage des Unternehmens

2 . Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a) Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012 im Vergleich zum Vorjahr um Mio. 84,0 € auf Mio. 188,1 € gestiegen. Auf der Aktivseite sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um Mio. 26,6 € gegenüber dem Vorjahr gestiegen und liegen bei Mio. 65,4 €. Die Kennzahl DSO beträgt 26 Tage. Der Warenbestand liegt zum Bilanzstichtag mit Mio. 20,4 € über dem des Vorjahres und beträgt Mio. 65,5 €. Die Kennzahl DIO beträgt ebenfalls 26 Tage. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um rd. Mio. 36,3 € gestiegen und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Erstattungsansprüchen. Alles in allem ist dies auf das gestiegene Umsatz- und Absatzvolumen im Geschäftsjahr 2012 zurückzuführen.

Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um Mio. 0,5 € gesunken und betreffen insbesondere Rückstellungen aus dem Personalbereich und aus dem Vertriebsbereich. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. 15,8 € auf Mio. 87,8 € erhöht und betreffen vornehmlich größere Warenlieferungen im Bereich der "Freien Ware" als Forecast für das neue Geschäftsjahr. Die Kennzahl DPO beträgt 36 Tage. Auch hier spiegelt sich das gestiegene Umsatz- und Absatzvolumen im Geschäftsjahr 2012 wieder. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen haben sich im Berichtszeitraum erhöht und betragen Mio. 47,1 €. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin in Höhe von Mio. 8,0 €. Insgesamt ergibt sich ein Working Days Cash Cycle von 16 Tagen.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt zum einen durch kurzfristige Finanzaufnahmen innerhalb der Ingram Micro/Brightpoint-Gruppe, einen Factoring-vertrag und über einen Kontokorrentkredit.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber den Vorjahr um Mio. 2,1 € leicht erhöht und resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Zunahme der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Gegenläufig wirkten die Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Der Mittelabfluss für Investitionen betrug insgesamt Mio. 0,6 € und der Mittelabfluss für die Zahlung der Ergebnisabführung des Vorjahres Mio. 8,7 €.

Insgesamt hat sich eine zahlungswirksame Abnahme des Finanzmittelbestandes um T€ 331 ergeben. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2012 (T€ 8) besteht aus den flüssigen Mitteln.

Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

c) Ertragslage

Der Umsatz für das Geschäftsjahr beträgt insgesamt Mio. 924,1 € (Vorjahr: Mio. 563,1 €) und entwickelte sich zufriedenstellend. Die Umsatzsteigerung ist im Wesentlichen auf die Zunahme im Smartphone-Bereich zurückzuführen. Ausblickend auf das Jahr 2013 konnten wir, basierend auf den vorläufigen Umsatzerlösen, unseren Umsatz noch einmal um rd. 16% steigern. Auch für das Jahr 2015 gehen wir von einer moderaten Umsatzsteigerung aus. Die Materialquote im Berichtszeitraum liegt bei 96,7 % und ist gegenüber dem Vorjahr um 1,5 %-Punkte gestiegen; der Materialaufwand beträgt Mio. 893,9 € (Vorjahr: Mio. 535,8 €). Die Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten ist von 153 auf 146 Mitarbeiter im Geschäftsjahr gesunken. Die Personalkosten-Quote beträgt 0,8 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 %-Punkte vermindert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr von Mio. 9,5 € auf Mio. 13,0 € gestiegen und betreffen im Wesentlichen die Zunahme der Umsatzabhängigen Kosten sowie Rechts- und Beratungskosten.

Die Zinsaufwendungen im Berichtzeitraum haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. Mio. 0,7 € erhöht und betreffen im Wesentlichen Zinsen für den inner-konzernlichen Finanzverkehr sowie Zinsaufwand für eine seit Dezember 2010 bestehenden Factoring-Vereinbarung, dem Vorteile aus freiwerdenden finanziellen Mitteln sowie einer zentralen Abrechnung gegenüber stehen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr wiederum erhöht. Im Berichtszeitraum verzeichnete die Ingram Micro Mobility Germany GmbH ein zufriedenstellendes Ergebnis. Die Operating Margin beträgt für das Geschäftsjahr Mio. 12,2 €. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt zum 31. Dezember 2012 rd. Mio. 9,1 €.

2. Unternehmenssteuerung

Ingram Micro Mobility Germany GmbH nutzt in erster Linie finanzbezogene Kennzahlen zur Steuerung unserer Leistung im Hinblick auf unsere obersten Unternehmensziele. Als zentrale Ziele wurden die Kennzahlen Trade Revenue, Operating Margin (absolut) und Operating Margin in Prozent vom Trade Revenue festgelegt. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren haben für die Steuerung der Gesellschaft keine Relevanz.

Die finanzbezogenen Kennzahlen werden wie folgt definiert:

1)

Trade Revenue (in Mio Euro)

 

Umsatz aus Lieferungen und Leistungen an Dritte

 

Erlösschmälerungen (Boni, Skonti)

 

+ Frachterlöse

 

Frachtkosten

 

= Trade Revenue

2)

Operating Margin (in Mio Euro)

 

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

 

Zinsen und ähnliche Erträge

 

+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen

 

Erträge aus Währungsumrechnungen

 

+ Aufwendungen aus Währungsumrechnungen

 

+ Restrukturierungsaufwand

 

= Operating Margin

3)

Operating Margin (in %)

 

Operating Margin in % vom Trade Revenue

Unsere holistische Betrachtung der Steuerungsgrößen zusammen mit begleitenden Analysen, bildet die Informationsbasis für die operative Steuerung der Gesellschaft, die sich aus den folgenden Teilkomponenten zusammensetzt:

Rollierende wöchentliche und monatliche Ergebnis- und Liquiditätsprognosen

Monatsberichte und Erläuterung der Abweichungen zum Plan und Vorperiode

Regelmäßige Business Reviews mit der europäischen Konzernleitung

Analyse der Umsatz- und Ertragsentwicklung Kunden und Lieferanten

Neben der monatlichen Ergebnisrechnung hat die Entwicklung der Liquidität und die Kapitalbindung im Working Capital in der Unternehmenssteuerung eine hohe Relevanz. Die Steuerung dieser Bilanzparameter und die Beurteilung der Umsatzleistung in Bezug auf das eingesetzte Nettovermögen erfolgt aufgrund folgender Kalkulation:

DSO (Days Sales Outstanding) = Forderungsbestand* x Umsatztage
  Umsatz  
DIO (Days Inventory Outstanding) = Warenbestand x Umsatztage
  Wareneinsatz  
DPO (Days Purchasing Outstanding) = Verbindlichkeiten x Umsatztage
  Warenzugang  
WDCC (Working Days Cash Cycle) = DSO + DIO - DPO  

*exklusive Mehrwertsteuer

III. Chancen- und Risikobericht

a) Organisation und Struktur des Risikomanagements

Die Gesellschaft definiert Risiken im weitesten Sinne als potenzielle Ereignisse, die dazu führen ihre finanziellen, operativen oder strategischen Ziele nicht wie geplant zu erreichen oder die das Unternehmen gefährden können. Zur Identifikation und Steuerung dieser Risiken hat das Unternehmen interne Kontroll- und Überwachungssysteme implementiert. Das Risikomanagement-System ist ein integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und ein wesentliches Element der unternehmerischen Entscheidungsfindung. Die Risiken werden in Anlehnung an die Unternehmensziele in folgende Risikofelder kategorisiert und im Folgenden dargestellt:

Marktrisiken

Finanz- und leistungswirtschaftliche Risiken

Prozessrisiken

Abhängigkeitsrisiken und sonstige Risiken

Die Risiken werden nach ihrer Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit in vier Risikoklassen unterteilt.

Ingram Micro Mobility Germany

Auswirkung Risikomatrix
> € 12,5 Mio sehr hoch sehr hoch sehr hoch sehr hoch
5,0 ≤ € 12,5 Mio hoch hoch hoch sehr hoch
2,5 ≤ € 5,0 Mio mittel mittel hoch sehr hoch
0,1 ≤ € 2,5 Mio gering mittel hoch sehr hoch
Eintrittswahrscheinlichkeit 0 ≤ 25% 25 ≤ 50% 50 ≤ 75% 75 ≤ 100%

Das Risikomanagement ist organisatorisch in den operativen Fachbereichen angesiedelt und wird methodisch durch einen Risikobeauftragten unterstützt. Die Risiken aller wesentlichen Geschäftstätigkeiten werden dabei hinsichtlich Steuerung, Effizienz der Gegenmaßnahmen, sowie Veränderungen in der Risikostruktur und in der Risikoausprägung überprüft und regelmäßig in der Risikoberichterstattung dokumentiert.

a)

Einzelrisiken

Marktrisiken

Preisabsenkung und Preisanpassungen, künftige Preisentwicklung, nachträglich abzurechnenden Konditionen, sowie technische oder marktbedingte Überalterung von Produkten (Lagerwertausgleichzahlungen) versuchen wir durch entsprechende Vertragsgestaltung, respektive über entsprechende Sicherungsgeschäfte weitestgehend zu kompensieren.

Das Risiko in diesem Bereich wird von uns als gering eingeschätzt.

Finanz- und leistungswirtschaftliche Risiken

Umsätze und Roherträge

Ein konjunktureller Abschwung könnte die Umsätze und Roherträge negativ beeinflussen. Eine Veränderung der Investitionen in die IT-Infrastruktur und eine geringere Kaufbereitschaft für Technologieprodukte im Consumer Sektor sind die größten Risiken bei konjunkturellen Einschnitten. Der ausgewogene Umsatzmix ist darauf angelegt, die Abhängigkeit von einem einzelnen Kundensegment oder technologischen IT-Teilmarkt zu reduzieren.

Das Risiko von Umsatzausfällen und Rohertragsminderungen auf die Prognose der Operating Margin wird als gering eingeschätzt, da die Breite des Produktspektrums und die Kundensegmentierung Einzelereignisse kompensieren.

Ausfall von Forderungen gegen Lieferanten

Das Ausfallrisiko besteht darin, dass gestellte Forderungen aus Abwertungen von Warenbeständen (Lagerwert-Ausgleichzahlungen) oder der Subventionierung von Projektpreisen seitens des Lieferanten abgelehnt werden, bzw. der Lieferant aus wirtschaftlichen Gründen diese Forderungen nicht ausgleichen kann. Das hieraus resultierende Forderungsausfallrisiko wird durch ein umfassendes Kontrollsystem und Management Reporting reduziert. Mit einem Vendor-Risk-Management-System werden bereichsübergreifend sämtliche Forderungspositionen gegenüber den Lieferanten mit den Verbindlichkeiten abgeglichen und mögliche Risikopotentiale identifiziert.

Das Risiko des Ausfalls von Lieferantenforderungen wird durch ein ausgeprägtes Prozessmanagement und eine ganzheitliche Beurteilung der Lieferantenbeziehungen als gering eingeschätzt.

Forderungsausfälle von Kunden

Ausfallrisiken, das heißt Risiken, dass Vertragspartner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, sind überwiegend über einen Kreditversicherer abgedeckt. Für das Eigenrisiko aus dem Versicherungsvertrag wird durch die Bildung angemessener bilanzieller Vorsorgen Rechnung getragen. Neben der versicherungstechnischen Absicherung von Kreditrisiken wird ein hohes Augenmerk auf die Risikofrüherkennung und -prävention gelegt. Dem hieraus resultierenden Forderungsausfallrisiko wird durch die ständige Verbesserung der Prozesse für die Bearbeitung der Belastungsanzeigen und der zeitnahen Geltendmachung, sowie mit angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen begegnet.

Spezifische Ereignisse oder Marktveränderungen mit Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation bislang als solvent geltender Unternehmen kann allerdings in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der diversifizierten Märkte und Kundenstruktur der Gesellschaft bestehen aber keine wesentlichen Klumpen Risiken. Durch die eingeführten Kontrollverfahren und Informationssysteme sind im langjährigen Durchschnitt die Forderungsausfallrisiken eher gering.

Das Risiko des Ausfalls von Kundenforderungen wird vor dem Hintergrund eines ausgeprägten Risikomanagements in diesem Bereich als gering eingeschätzt.

Währungsschwankungen

Währungsrisiken versuchen wir durch entsprechende Vertragsgestaltung, bzw. über entsprechende Sicherungsgeschäfte, weitestgehend zu kompensieren.

Das Risiko von Rohertragsminderungen aus Währungsschwankungen wird daher als gering eingestuft.

Liquiditäts- und Zinsrisiken

Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt über das Ingram Micro Coordinations Center B.V.B.A./S.P.R.L im Rahmen des weltweiten Bank-Pool-Arrangements der Ingram Micro Inc. in den USA und über einen Factoring-Vertrag mit einer namhaften Bank. Die Kreditvereinbarung entspricht in Bezug auf Laufzeit und Konditionen marktüblichen Verhältnissen und beinhaltet eine einjährige Bindung der Zinsmarge. Der Kreditbedarf wird durch eine entsprechende Liquiditätsplanung ständig kontrolliert. Das Risiko von Liquiditätsengpässen wird durch eine entsprechende Erklärung des direkten Kreditgebers aus dem Bank-Pool-Arrangement der Ingram Micro Inc., USA, dem Ingram Micro Coordinations Center B.V.B.A./S.P.R.L, reduziert. Vor dem Hintergrund der hohen Kapitalbindung im Umlaufvermögen wird das Risiko von Liquiditätsengpässen aber weiterhin als sehr hoch eingeschätzt. Das Risiko aus Veränderungen des Zinsniveaus aus der Finanzierung durch das Ingram Micro Coordination Center B.V.B.A/S.P.R.L, sowie beim Verkauf eines Teils der Forderungen, wird allerdings als gering eingeschätzt.

Prozessrisiken

Die Kernprozesse der Wertschöpfungskette unterliegen einer ständigen Überprüfung und Verbesserung durch das Management. Die Leistungsfähigkeit und Zielorientierung dieser Prozesse wird im Rahmen der operativen Planung auf den Prüfstand gestellt und optimiert. Dennoch können grundsätzlich Risiken darin bestehen, dass infolge unzureichend bereitstehender Ressourcen oder veränderter Rahmenbedingungen die für die Planerfüllung notwendige Prozessergebnisse in zeitlicher und inhaltlicher Hinsicht nicht den Markterfordernissen entsprechen und damit zu Vermögensverlusten führen. Dieses Risiko wird aber übergreifend für alle Prozesse als gering eingestuft.

Abhängigkeitsrisiken und sonstige Risiken

Der Schutz von Prozess-, Kunden- und Lieferantendaten gegen unberechtigte Zugriffe, Zerstörung und Missbrauch ist fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und richtet sich am internationalen Sicherheitsstandard ISO/IEC 27001 aus. Mitarbeiter, Prozessgestaltung und Informationstechnik werden in das umfassende IT Risiko- und Sicherheitsmanagement einbezogen.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit sind wir nach dem Urhebergesetz verpflichtet, Abgaben im Sinne des Urhebergesetzes für die Hersteller von Mobiltelefonen und Tablet-Computern abzuführen, falls die Hersteller ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Aktuell sind in dieser Thematik diverse ungeklärte Rechtsfragen vorhanden, insbesondere welche Geräte abgabepflichtig sind und für welche Zeiträume diese Abgaben zu entrichten sind. Wir sind aktuell der Auffassung, dass wir rechtlich in einer Situation sind, in welcher wir von den Rechteverwertungs-gesellschaften nicht belangt werden können.

b)

Chancenbericht

Chancenmanagement

Unsere Gesellschaft agiert in einem dynamischen Marktumfeld, in dem sich ständig neue Chancen eröffnen. Diese systematisch zu erkennen und zu nutzen - und dabei unnötige Risiken zu vermeiden - ist ein wesentlicher Faktor für das nachhaltige Wachstum unseres Unternehmens. Wenn die Chancen ihrer Art oder ihrem Umfang nach vereinbarte Risikotoleranzen überschreiten, mindern wir dieses Risiko durch eine enge Verknüpfung von Chancen- und Risikomanagement. Bei Chancen kann es sich um interne oder externe Potentiale handeln. Unser Chancenmanagement orientiert sich eng an unserer Strategie für kundenorientierte Leistungselemente und nachhaltiges, profitables Wachstum.

Chancen

Die Entwicklung der Konsumelektronik wird auch zukünftig maßgeblich durch Smartphones und Tablets gesteuert werden. Auch in den Jahren 2013 und 2014 hat sich dieser Trend fortgesetzt. Neues Wachstumspotential werden "Wearable Electronics" sowie Innovationen im Bereich der Machine-to-Machine-Kommunikation dem Unternehmen bieten.

Mit seiner progressiven Ausrichtung, dem wachsenden Kundenpotential und der Differenzierung am Markt ist die Gesellschaft vielversprechend aufgestellt. Neue Trends am Markt werden aktiv mitgestaltet, zukunftsträchtige Technik im Markt etabliert und die Marktentwicklung für sich genutzt.

Durch den Zusammenschluss von Ingram Micro und Ingram Micro Mobility Germany GmbH, zwei führende Unternehmen in den Bereichen TK und IT, ergeben sich weitere positive Effekte. Die Produktpalette wurde vergrößert und eine Vielzahl von potenziellen Neukunden können erschlossen werden.

Das Risiko das sich die Rechtsprechung gegen unsere Auffassung entscheiden könnte und Nachzahlungen auf unser Unternehmen zukommen, stufen wir allerdings als gering ein.

Das Risiko von Ertragsminderungen oder Vermögensschäden wird bei den Abhängigkeitsrisiken und sonstigen Risiken mit einer Ausnahme als gering eingeschätzt. Ein Ausfall des ERP Systems "Impulse" hätte nachhaltige Auswirkungen für die Geschäftsprozesse und wird damit als sehr hoch klassifiziert.

IV. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Trotz der schwachen Konjunktur hat der deutsche Staat in 2013 einen ausgeglichenen Haushalt geschafft. Die deutsche Wirtschaft ist leicht gewachsen, trotz der europäischen Rezession. In 2014 hat sich dieser Trend fortgesetzt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seinem Ausblick vom Januar 2015 von einem Wachstum der globalen Wirtschaft in 2015 von 3,5 % aus. Das Wachstum bezogen auf die Industriestaaten wird mit 2,4 % prognostiziert. Trotz der Auswirkungen der Staatsschuldenkrise diverser Euro-Länder erwarten die Experten eine konstante Erholung der europäischen Wirtschaft. Die Wirtschaft der Eurozone soll um 1,2 % wachsen. Für Deutschland wird ein Wachstum von 1,3 % erwartet.

Voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Die Gesellschaft befindet sich in einer wirtschaftlich soliden Position und ist auf weiteres profitables Wachstum ausgerichtet. Dazu wurden organisatorische Maßnahmen zur Verbesserung der operativen Effizienz durchgeführt und in Wachstumsmärkte investiert. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Rahmenbedingungen planen wir auch im Geschäftsjahr 2015 eine deutlich positive Umsatzentwicklung. Unsere Strategie zielt in erster Linie darauf ab, die Kundenbindung durch ein innovatives Produkt und Service Angebot, die Motivation unserer Mitarbeiter, sowie das operative Ergebnis zu erhöhen. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen bestens positioniert, um den ehrgeizigen Wachstumskurs fortzusetzen und sich in einem starken Wettbewerbsfeld zu behaupten.

Basierend auf den vorläufigen Ergebnissen für die Kalenderjahre 2013 und 2014, erwarten wir für das Kalenderjahr 2015 folgende Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft:

in Mio Euro 2015 vorläufig
    2014 2013
Trade Revenue Mrd. 1,1 Mrd. 1,4 Mrd. 1,1
Operating Margin (in Euro)* Mio. 2,4 Mio. 13,3 Mio. 15,2
Operating Margin (in % vom Trade Revenue) 0,20% 1,00% 1,40%

* Die Operating Margin für 2013 enthalten 2.594 Mio Euro und - für 2014 0,943 Mio Euro an Restrukturierungsaufwendungen

Die Entwicklung der weiteren Kennzahlen erwarten wir für 2015 wie folgt:

DSO 16 Tage, DIO 35 Tage, DPO 18 Tage und WDCC mit 33 Tagen. Wir streben auch weiterhin einen Anstieg der Wachstumsraten für das Marktwachstum im IT-Hardware Markt an, um unseren Marktanteil zu erweitern.

V. Wesentliche Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Im Jahresdurchschnitt 2013 hat sich die deutsche Wirtschaft insgesamt als stabil erwiesen: Um 0,4 Prozent war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. Ein Wachstum, wie im Wirtschaftsjahr 2012, konnte allerdings nicht erreicht werden. Die Konsolidierung der Distributionslandschaft zog sich auch durch das Jahr 2013. Im Geschäftsjahr 2013 konnte die Gesellschaft den geplanten Umsatz von einer Milliarde € durchbrechen. Dies entspricht einem Wachstum von rd. 16% gegenüber dem Vorjahr. Das vorläufige Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt für das Geschäftsjahr 2013 rd. Mio. 8,2 €. Im Geschäftsjahr 2014 konnte dieser Trend beibehalten werden. Die Umsatzerlöse wurden erneut im zweistelligen Prozentbereich gesteigert und betragen nunmehr rd. Mrd. 1,4 €. Das vorläufige Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt für das Geschäftsjahr 2014 rd. Mio. 9,1 €.

Im Geschäftsjahr 2014 wurden die Gesellschafterstrukturen der deutschen Gesellschaften von Brightpoint neu geordnet. Im Zuge dieser Restrukturierung hat die Ingram Micro Distribution GmbH am 26. Mai 2014 das Lager und die Warenverbindlichkeiten der Ingram Micro Mobility Germany GmbH im Rahmen eines Asset Deals übernommen und das Lager am Standort in Trier geschlossen. Die verbliebenen Bilanzpositionen und die Gewinn- und Verlustrechnung der Ingram Micro Mobility Germany GmbH wurden auf das konzerneigene ERP System Impuls übernommen. Des Weiteren hat die Ingram Micro Distribution GmbH im Juli 2014 die Geschäftsanteile an der Brightpoint Germany Holding GmbH, Trier erworben und mit der Ingram Micro Distribution GmbH, Dornach verschmolzen. Die Brightpoint GmbH, Trier, Tochtergesellschaft der Brightpoint Germany Holding GmbH, befindet sich in Liquidation und wird als Tochtergesellschaft der Ingram Micro Distribution GmbH, Dornach, weitergeführt.

Mit Datum vom 26. Mai 2014 erfolgte die erfolgreiche Integration ins Zentrallager nach Straubing und der Übergang auf die IT-System-Plattform der Ingram Micro Distribution.

Im November 2014 trat Frau Gertraud Burgmair der Geschäftsführung bei.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2012 sind nicht eingetreten.

 

Trier, 19. August 2015

Thorsten Bischoff, Geschäftsführer

John A. Du Plessis Currie, Geschäftsführer

Kris Mees, Geschäftsführer

Karel Everaet Geschäftsführer

Gertraud Burgmair, Geschäftsführer

1 Quellen:
1 ITK-Marktzahlen; BITKOM März 2013
2 Deutscher Smartphonemarkt wächst 2013 um 25 Prozent; BITKOM 14. Februar 2013
3 Tablets drängen in die Berufswelt; BITKOM 19. April 2013
4 BITKOM Presseinfo Smartphone-Verbreitung 03.10.2012
5 BITKOM Presseinfo Tablet Verteilung 24.02.2014

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
31.12.2011
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche    
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte    
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 926.926,17 858.724,54
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 17.910,83 25.093,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und    
Geschäftsausstattung 200.795,11 236.500,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.250,00 20.875,87
  232.955,94 282.470,20
  1.159.882,11 1.141.194,74
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Waren 65.453.175,62 45.014.941,54
  65.453.175,62 45.014.941,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 65.353.544,82 38.788.574,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.517.426,07 3.784.826,49
3. Sonstige Vermögensgegenstände 51.040.329,26 14.770.541,18
  120.911.300,15 57.343.942,48
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.744,94 339.276,67
  186.372.220,71 102.698.160,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 580.083,18 301.964,73
  188.112.186,00 104.141.320,16

Passiva

   
  31.12.2012
31.12.2011
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 5.500.000,00 5.500.000,00
II. Gewinnvortrag 3.651.677,89 3.651.677,89
  9.151.677,89 9.151.677,89
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 2.426.732,37 2.970.494,30
  2.426.732,37 2.970.494,30
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 87.790.188,18 72.005.420,58
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 47.066.122,08 19.116.369,12
(davon gegenüber Gesellschafter € 7.951.564,32;    
Vorjahr T€ 13.840)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 41.677.465,48 897.358,27
(davon aus Steuern € 80.584,16; Vorjahr: T€ 120)    
  176.533.775,74 92.019.147,97
  188.112.186,00 104.141.320,16

Gewinn- und Verlustrechnung

  2012
2011
1. Umsatzerlöse 924.122.845,61 563.062.090,95
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.228.220,87 1.592.561,25
(davon aus Währungsumrechnung € 23.776,49; Vorjahr T€ 17)    
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Waren -893.913.024,11 -535.776.856,25
  -893.913.024,11 -535.776.856,25
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -6.667.829,76 -6.203.661,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alters- versorgung und für Unterstützung -1.104.540,29 -1.325.200,20
(davon für Altersversorgung € 0,00; Vorjahr T€ 0) -7.772.370,05 -7.528.861,93
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -547.070,20 -458.549,53
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.953.113,16 -9.500.505,27
(davon aus Währungsumrechnung € 8.602,07; Vorjahr T€ 22)    
7. Betriebsergebnis 12.165.488,96 11.389.879,22
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.601,20 1.671,86
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.117.228,54 -2.388.354,81
(davon an verbundene Unternehmen € 1.303.291,91; Vorjahr T€ 1.205)    
10. Finanzergebnis -3.111.627,34 -2.386.682,95
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 9.053.861,62 9.003.196,27
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -304.417,80
13. Sonstige Steuern -2.500,00 0,00
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn -9.051.361,62 -8.698.778,47
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2012 wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 264 ff. HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, mit Ausnahme des Ausweises der Umsatzsteuer-Zahllast (Forderung gegen die Organträgergesellschaft T€ 950 / Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten T€ -6.097) sowie der Personalkostenerstattung (sonstiger betrieblicher Ertrag T€ 862 / Vorjahr Personalaufwand T€ 704), gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Diese Änderung wurde notwendig, da im Jahresabschluss 2011 die USt-Zahllast nicht unter den Forderungen/Verbindlichkeiten gegenüber dem Organträger ausgewiesen wurde, sondern unter den sonstigen Verbindlichkeiten. Ebenso wurden die Personalkostenerstattungen nicht unter den sonstigen betrieblichen Erträgen, sondern unter den Personalaufwendungen dargestellt. Im Zuge einer verbesserten und klareren Darstellung wurde der Vorjahresausweis entsprechend angepasst.

Im Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2011 wurden Verbindlichkeiten gegenüber einer Lizenzrechtsgesellschaft sowie korrespondierende Forderungen aus Erstattungsansprüchen gegen die Hersteller bestimmter, möglicherweise lizenzrechtspflichtiger Geräte in Höhe von T€ 17.977 nicht bilanziert. Der Sachverhalt wurde im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012 in laufender Rechnung korrigiert. Dementsprechend wurden im Jahresabschluss 2012 erstmalig Verbindlichkeiten aus Lizenzrechtsverpflichtungen und entsprechende Forderungen aus Erstattungsansprüchen bilanziert. Der Gesamtbetrag der in diesem Zusammenhang bestehenden sonstigen Vermögensgegenstände sowie der sonstigen Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2012 enthält neben den im Geschäftsjahr entstandenen Forderungen und Verbindlichkeiten somit auch die auf Vorjahre entfallenden Beträge.

Zum 29. Juni 2012 wurde der erfolgreiche Abschluss der Übernahme von Brightpoint Inc. durch die Ingram Micro Inc, Santa Ana, California, USA bekannt gegeben. Ingram Micro ist weltweiter Marktführer im Bereich der Distribution von Technologieprodukten und Supply Chain Services.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 17.01.2014 wurde die Namensänderung der Brightpoint Germany GmbH in Ingram Micro Mobility Germany GmbH beschlossen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 02. April 2014.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Sofern notwendig werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Abschreibungen werden entsprechend den betrieblichen Nutzungsdauern linear vorgenommen. Die betrieblichen Nutzungsdauern betragen zwischen zwei und fünf Jahren für Sachanlagen und zwischen drei und fünf Jahren für Software. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von € 410,00 werden in voller Höhe unmittelbar als Aufwand erfasst.

Umlaufvermögen

Die Vorräte wurden zu gleitenden Durchschnittspreisen unter Berücksichtigung von Boni, Werbekostenzuschüssen und Skonti sowie unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Ausgehend von den Anschaffungskosten wurde zum Teil eine artikelgenaue Abwertung unter den Gesichtspunkten fehlender Marktgängigkeit sowie technischer und wirtschaftlicher Überalterung vorgenommen.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Aufgrund einer im Geschäftsjahr 2010 abgeschlossenen Factoring-Vereinbarung verkauft die Gesellschaft seitdem mehrmals monatlich ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen einen Großkunden im Rahmen dieser Vereinbarung an die BNP Paribas Factor SA, Puteaux Cedex, Frankreich. Im Berichtsjahr 2012 sind aus dieser Vereinbarung Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 1.810 angefallen (Vorjahr: T€ 1.177).

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktive Rechnungsabgrenzung ist für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet worden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Höhe der Rückstellungen ergibt sich aufgrund vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Beachtung einer etwaigen Abzinsung nach §253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages werden die von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Grundlagen der Währungsumrechnung

Kurzfristige Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Stichtag mit dem Stichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Bei langfristigen Vermögensgegenständen und Schulden erfolgt die Umrechnung unter Beachtung des Imparitätsprinzips.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt bei Gefahrübergang, d. h. bei Abnahme der Lieferung durch den Kunden unter Berücksichtigung der vereinbarten Lieferbedingungen.

Aufwendungen und Erträge werden im Zeitpunkt ihres Entstehens erfolgswirksam gebucht.

Mit der Brightpoint Germany Holding GmbH, Trier besteht aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages eine ertragsteuerliche sowie umsatzsteuerliche Organschaft. In der Ingram-Gruppe werden latente Steuern bei ertragsteuerlicher Organschaft grundsätzlich auf Ebene der Organträgergesellschaft beurteilt und bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2012

Anlagevermögen

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2012 wird auf den beigefügten Anlagespiegel (Seite 15) verwiesen.

Vorräte

Die Vorräte beinhalten ausschließlich Warenbestände und haben sich gegenüber dem Vorjahr erhöht (T€ 20.438). Die gebildeten Wertabschläge belaufen sich auf T€ 829 (Vorjahr T€ 604).

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 4.517 (Vorjahr T€ 3.785) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit T€ 51.040 (Vorjahr T€ 14.771) im Wesentlichen Forderungen aus Erstattungsansprüchen (T€ 38.763) gegen Hersteller, sowie Forderungen aus Werbekostenzuschüssen und Lagerwertausgleich (T€ 12.277) gegen Hersteller.

Die Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistung resultiert vornehmlich aus dem gestiegenen Umsatz- und Absatzvolumen im 4. Quartal 2012.

Die Gesellschaft verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr mehrmals monatlich bestimmte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen einer Factoring-Vereinbarung. Den Vorteilen aus freiwerdenden finanziellen Mitteln sowie einer zentralen Abrechnung stehen Zinsaufwendungen sowie Zinsänderungsrisiken gegenüber. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von T€ 43.691 (Vorjahr T€ 44.317) verkauft.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Aktivische Rechnungsabgrenzungen wurden in Höhe von rd. T€ 580 gebildet (Vorjahr T€ 302) und beinhalten im Wesentlichen Abgrenzungen für Aufwendungen aus Versicherungszahlungen, IT-Lizenzen und Provisionen/Zinsen für Factoring.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel umfassen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 5 und einen Kassenbestand in Höhe von T€ 3.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 5.500.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Brightpoint Germany Holding GmbH, Trier (HRB 41149 Amtsgericht Wittlich).

Rückstellungen

Unter den sonstigen Rückstellungen sind erfasst:

 
T€
Vorjahr
T€
Aus dem Personalbereich 990 862
Aus dem Vertriebsbereich 760 1642
Übrige Rückstellungen 677 466
  2.427 2.970

Verbindlichkeiten

Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 15.785 ist wie schon im Vorjahr vornehmlich bedingt durch größere Warenlieferungen.

Die ausschließlich kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 47.066 (Vorjahr T€ 19.116) und setzen sich wie folgt zusammen:

  31.12.2012
T€
31.12.2011
T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 47.066 19.116
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.828 2.586
davon Verbindlichkeiten aus Finanzverkehr 37.287 2.690
davon Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin 7.951 13.840

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen entfallen T€ 7.951 (Vorjahr T€ 13.840) auf die Gesellschafterin und resultieren im Wesentlichen aus dem Gewinnabführungsvertrag und der umsatzsteuerlichen Organschaft (Unternehmensverträge).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 41.677 (Vorjahr T€ 897) im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Erstattungsansprüchen (T€ 39.643) gegen Hersteller, sowie Verbindlichkeiten aus Werbekostenzuschüssen für Kunden (T€ 964), noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer (T€ 80) und kreditorische Debitoren (T€ 990).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungenaus Miet- und Leasingverträgen betrug zum 31. Dezember 2012 T€ 686 (Vorjahr: T€ 1.036). Davon sind T€ 576 (Vorjahr: T€ 505) innerhalb eines Jahres und T€ 110 (Vorjahr: T€ 531) zwischen einem und fünf Jahren fällig.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr entwickelte sich wie folgt:

  Geschäftsjahr 2012 Geschäftsjahr 2011 Veränderung      
  T€ % T€ % T€ %
Ausland 19.751 2,1 13.009 2,3 6.742 51,8
Inland 904.372 97,9 550.053 97,7 354.319 64,4
  924.123 100,0 563.062 100,0 361.061 64,1

Die Umsätze umfassen im Wesentlichen den Bereich der Distribution und Dienstleistungen rund um Mobiltelefone.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten neben periodenfremden Erträgen in Höhe von T€ 897 (vor allem aus der Auflösung von Rückstellungen), insbesondere eine Zahlung unserer Kreditversicherung in Höhe von T€ 669 (Vorjahr T€ 0), T€ 950 (Vorjahr T€ 770) an Personalkostenerstattungen, sowie T€ 570 (Vorjahr T€ 377) für Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Berichtszeitraum betrugen T€ 12.953 (Vorjahr T€ 9.501). Diese setzen sich wie folgt zusammen:

  2012
T€
2011
T€
Miete und Mietnebenkosten 837 785
Instandhaltungskosten 420 412
Kfz-Kosten 256 230
Reise- und Bewirtungskosten 311 320
Fracht- und Verpackungskosten 1.888 1.815
Personalnebenkosten 2.132 1.578
Versicherungen, Beiträge und Abgaben 1.430 788
Rechts- und Beratungskosten 4.414 2.752
Übrige betriebliche Aufwendungen 1.266 822
Sonstige betrieblichen Aufwendungen 12.953 9.501

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag fallen infolge der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Brightpoint Germany Holding GmbH als Organträgerin nicht an.

V. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der Gesellschaft sind bestellt:

Herr Thorsten Bischoff, Vice President Sales & Marketing, Germany, Benelux, Poland & CEE, Duisburg

Herr Fergal Donovan, (bis 28.05.2013), Vice President Vendor & Partner Relations EMEA, Neu-Isenburg

Herr Craig Carpenter, (bis 02.04.2014) Executive Vice President, General Counsel and Secretary, Indianapolis, USA

Herr Vincent Donargo, (bis 02.04.2014) Executive Vice President, Global Integration, Carmel USA

Herr John Alexander Du Plessis Currie, Deerhurst Walton, President, Ingram Micro Europe Mobility, Großbritannien (seit 28.05.2013)

Herr Kris Mees, Executive Director, FP&A & CFO Mobility Europe, Wolvertem, Belgien (seit 02.04.2014)

Herr Karel Everaet, VP, Associate General Counsel & MD - EMEA, Asse, Belgien (seit 18.07.2014)

Frau Gertraud Burgmair, Regional Finance Director Central Europe, Poing, Deutschland (seit 27.11.2014)

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft einzeln, zu zweit oder jeweils zusammen mit einem Prokuristen. Die Geschäftsführer Thorsten Bischoff sowie Fergal Donovan üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die übrigen Geschäftsführer üben hauptsächlich andere geschäftsführende Positionen innerhalb des Ingram Micro Konzerns aus und erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde deshalb auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Prokura

Prokuristen der Gesellschaft waren:

Herr Anders Aagaard Andresen, Finance Director DACH, Trier,(bis 28.05.2013)

Herr Michael Peter, Finance Manager, Wien, Österreich,(seit 28.05.2013 bis 07.08.2014)

Herr Heinz-Jürgen Wiesner, Director, Human Resources Western Europe, Selm (seit 28.05.2013 bis 07.08.2014)

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte gem. § 267 Abs. 5 HGB im Berichtsjahr durchschnittlich 146 (Vorjahr: 153) Mitarbeiter (mit 2 Auszubildenden und 2 Geschäftsführern). Hiervon waren zum Bilanzstichtag 41 Mitarbeiter im Vertriebsbereich, 36 Mitarbeiter im Verwaltungsbereich und 64 Mitarbeiter im Logistikbereich beschäftigt.

Honorar der Jahresabschlussprüfung

Das durch die PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft berechnete Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses 2012 beträgt 305 T€.

Konzernbeziehung

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ingram Micro Inc. Santa Ana, California, USA einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser wird unter Zugrundelegung der Vorschriften der US GAAP aufgestellt und ist auf Anforderung am Sitz der Ingram Micro Inc. bzw. bei der SEC unter CUSIP 457153 10 4 erhältlich.

 

Trier, 19. August 2015

Thorsten Bischoff, Geschäftsführer

John A. Du Plessis Currie, Geschäftsführer

Kris Mees, Geschäftsführer

Karel Everaet, Geschäftsführer

Gertraud Burgmair, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2012
Zugänge
Abgänge
Umbu - chungen
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.811.091,65 416.080,64 0,00 18.884,72 3.246.057,01
  2.811.091,65 416.080,64 0,00 18.884,72 3.246.057,01
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 427.325,58 9.408,00 0,00 0,00 436.733,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.083.759,61 128.010,08 0,00 0,00 5.211.769,69
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 20.875,87 14.250,00 1.991,15 -18.884,72 14.250,00
  5.531.961,06 151.668,08 1.991,15 -18.884,72 5.662.753,27
  8.343.052,71 567.748,72 1.991,15 0,00 8.908.810,28
  Abschreibungen
  01.01.2012
Zugänge
Abgänge
31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.952.367,11 366.763,73 0,00 2.319.130,84
  1.952.367,11 366.763,73 0,00 2.319.130,84
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 402.231,76 16.590,99 0,00 418.822,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.847.259,10 163.715,48 0,00 5.010.974,58
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.249.490,86 180.306,47 0,00 5.429.797,33
  7.201.857,97 547.070,20 0,00 7.748.928,17
  Restbuchwerte
  31.12.2012
01.01.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 926.926,17 858.724,54
  926.926,17 858.724,54
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 17.910,83 25.093,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 200.795,11 236.500,51
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 14.250,00 20.875,87
  232.955,94 282.470,20
  1.159.882,11 1.141.194,74

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ingram Micro Mobility Germany GmbH, Trier (vormals: Brightpoint Germany GmbH, Trier), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 19. August 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Eigel, Wirtschaftsprüfer

Holger Graßnick, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 27. Oktober 2015 festgestellt.

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