Einhell Accessories GmbH

Hauptstraße 132, 28816 Stuhr, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Walsrode HRB 203784
Vorher
kwb tools GmbHkwb Germany GmbH
Eingetragen
17.4.2012
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit Werkzeugen und KleineisenwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Entwicklung von und Handel mit Werkzeuggerät, insbesondere Handwerkzeug und Elektrowerkzeugzubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Wolfsberger
seit 9.2.2026
Prokura
Markus Vieler
seit 3.1.2023
Geschäftsführer
Mark Wilfert
seit 26.6.2019
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
6.500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

kwb Germany GmbH

Stuhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

KWB GERMANY GMBH, STUHR

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die kwb Germany GmbH ("kwb") vertreibt unter der Marke kwb und der Marke Einhell weltweit Elektrowerkzeugzubehör und Handwerkzeuge. Das Portfolio der kwb Germany bietet eine umfangreiche Auswahl an Zubehör und Werkzeugen in unterschiedlicher Qualität und deckt somit den Bedarf der ambitionierten Heimwerker bis hin zum professionellen Handwerker ab. Das gesamte Sortiment umfasst mehr als 8.000 Artikel. Die kwb Germany GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Einhell Germany AG, die mit über 40 Einhell - Gesellschaften weltweit und einer Einkaufsgesellschaft in China sowie eines Rüstungs- und Verpackungsbetriebes in Vietnam der kwb die Möglichkeit bietet, deren Vertriebs- und Beschaffungsnetzwerk weltweit zu nutzen. Seit 2012 werden kontinuierlich neue Kunden über die internationalen Vertriebswege der Einhell Töchter gewonnen. Somit wird das kontinuierliche Wachstum über neue Märkte und Neukunden für die kommende Jahre gesichert.

Beschaffung

Die kwb Germany GmbH bezieht ihre Waren sowohl aus europäischen als auch aus asiatischen Quellen. Durch die Einkaufsgesellschaft der Einhell Organisation in China werden Dienstleistungen in den Bereichen Beschaffung und Qualitätsmanagement, sowie Wertschöpfungsprozesse kontinuierlich im Konzernverbund optimiert. Die kwb Germany hat im Laufe des Jahres 2023 erste Vorbereitungen getroffen, um zukünftig Warenströme von China nach Vietnam, auf die neu geschaffene Gesellschaft der Einhell in Vietnam, zu verlagern.

Sortimentspolitik

In der Sortimentsstrategie bleibt der Fokus unverändert auf Elektrowerkzeugzubehör und Handwerkzeuge. Das Sortiment wird stetig den Kundenbedürfnissen angepasst. Die Teilsortimente werden sowohl in der Tiefe als auch in der Breite ausgebaut.

Das Sortiment wird weltweit über die Einhell Töchter und Partner vertrieben.

Zudem setzt kwb auch weiterhin auf den Ausbau der E-Commerce Distribution.

B. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen hoher Inflationsraten, eines schwachen Wirtschaftswachstums, dem anhaltenden Ukraine-Krieg sowie des neu aufgeflammten Nahost-Konflikts.

Es mehrten sich die Anzeichen für eine Entspannung bei den Preisen für Rohstoffe und für Frachten. Auch die Anzeichen für eine Verbesserung der Verfügbarkeit von Frachtkapazitäten schien von positiven Tendenzen abgelöst zu werden, bis die Huthi-Milizen im Roten Meer begonnen haben Frachtschiffe anzugreifen. Seitdem meidet ein Großteil der Containerschiffe die Meerenge zwischen dem Golf von Aden und dem Roten Meer. Die Alternativroute um den afrikanischen Kontinent herum führt zu längeren Transitzeiten von etwa 30 Tagen.

Der Konsum durch die Endverbraucher war aufgrund der hohen Kosten- und Preissteigerungen für die Ausgaben des alltäglichen Bedarfs auch im Geschäftsjahr 2023 eher zurückhaltend. Es folgte somit ein für die Baumarktbranche herausforderndes Jahr mit allgemein rückläufigen Verkaufszahlen.

Bau- und Heimwerkermarkt D/A/CH

Der Deutsche DIY-Markt ist nach Nordamerika / USA der zweitgrößte DIY-Markt auf der Welt und dementsprechend für die kwb von enormer Bedeutung.

Etwa 50% der deutschen DIY-Umsätze werden von den großen bekannten Baumarktketten erwirtschaftet. Für die kwb ist es daher wichtig, in diesen Baumarktketten gelistet zu sein.

Die Kaufzurückhaltung und Sparsamkeit der Kunden trifft auch die Baumarktbranche in Deutschland. Die Umsätze gingen 2023 trotz gestiegener Preise im Vergleich zum Vorjahr nominal um 3,1% zurück auf 21,2 Milliarden Euro. Das teilte der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB) mit. Nicht nur Kriege, Inflation und die Unsicherheit der Verbraucher haben sich demnach negativ auf die Geschäfte ausgewirkt, sondern auch das schlechte Wetter im Frühjahr und Sommer.

Die deutsche Wirtschaft ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Deutschland sank im Jahr 2023 nach Berechnung des statistischen Bundesamts um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die hohe Inflation bremste den Privatkonsum als wichtige Konjunkturstütze.

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9%. Die Inflationsrate rangiert damit nach wie vor auf hohem Niveau, auch wenn sich die Teuerungsrate gegenüber dem Vorjahr etwas verringerte. Besonders Nahrungsmittel verteuerten sich demnach deutlich, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

2. Geschäftsverlauf

Bei der Erstellung des Budgets für das Geschäftsjahr 2023 ging die Geschäftsführung von einer Steigerung der Umsatzerlöse von rund 25 % aus. Tatsächlich erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 36.313 (i. VJ TEUR 36.670) und blieb damit nahezu auf Vorjahresniveau.

Insgesamt stellt sich die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

2023
TEUR
Anteil
%
2022
TEUR
Anteil
%
Veränderung
TEUR
%
Inland 19.148 52,7 19.813 54,0 -666 -3,36
EU 13.525 37,3 13.438 36,7 87 0,65
Drittland 3.641 10,0 3.419 9,3 222 6,49
Umsatzerlöse 36.313 100,00 36.670 100,0 -357 -0,97
2023
TEUR
Anteil
%
2022
TEUR
Anteil
%
Veränderung
TEUR
%
Drittkunden 26.365 72,6 27.011 73,7 -646 -2,39
Verbundene Unternehmen 9.948 27,4 9.659 26,3 289 2,99
Umsatzerlöse 36.313 100,00 36.670 100,0 -357 -0,97

Für das Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft ein Ergebnis vor Steuern von TEUR -3.910 aus und blieb somit weit unter der Budgeterwartung. Neben der krisenbedingten Umsatzverfehlung wurde das Ergebnis zudem durch den Anstieg der Personalkosten und Zinsaufwendungen belastet.

3. Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.458 auf TEUR - 3.910. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) verschlechterte sich von - 4,0 % auf - 10,8 %.

Beim Warenbezug ergab sich ein Rohertrag in Höhe von TEUR 11.032 (i. Vj. TEUR 11.614) und eine Rohertragsmarge von 30,4 % (i. Vj. 31,7 %).

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.522 oder 18,7 % auf TEUR 9.662. Die Personalaufwandsquote liegt bei 26,6 % (i. Vj. 22,2%). Der Anstieg der Personalkosten ist auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung incl. Mindestlohn und Inflationsausgleichsanpassungen zurückzuführen. Der durchschnittliche Personalstand entwickelte sich wie folgt:

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 85 79
Angestellte 94 85
179 164
Auszubildende 15 14
Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 194 178

Die Material- und Personalaufwandsquote (Material- bzw. Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) entwickelte sich in den letzten zwei Geschäftsjahren wie folgt:

2023
%
2022
%
Materialaufwandsquote 69,6 68,3
Personalaufwandsquote 26,6 22,2
96,2 90,5

Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 617 oder 10,0% resultiert im Wesentlichen aus der periodenfremden Rückzahlung der Energiekosten in den Raumkosten TEUR 820 (i. Vj. TEUR 1.157) sowie die Kostenreduzierung für die Verpackungsaktualisierung um TEUR 745. Die Kosten der Umbauten bei Neukunden führten zum Anstieg der Werbekosten um TEUR 391 auf TEUR 681 (i. Vj, TEUR 290).

Die Abschreibungen waren mit TEUR 372 unter dem Vorjahr. Die Aufwendungen für Zinsen sind gegenüber dem Vorjahr um 83,5 % auf TEUR 734 angestiegen.

4. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen reduzierte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 5.241 oder um 15,0 % auf TEUR 29.754. Die Reduzierung resultiert überwiegend aus dem Abbau der Vorräte.

31.12.2023
TEUR
Anteil
%
31.12.2022
TEUR
Anteil
%
Veränderung
TEUR
Sachanlagen und immaterielle VG 1.874 6,3 2.092 6,0 -10
Finanzanlagen 29 0,1 0 0 29
1.903 6,4 2.092 6,0 -189
Vorräte 17.105 57,5 22.496 64,3 -5.391
Forderungen und Rechnungsabgrenzung 10.517 35,4 10.270 29,3 247
Flüssige Mittel 222 0,7 137 0,4 86
Gesamtvermögen 29.754 100,00 34.995 100,0 -5.241
Eigenkapital 205 0,7 1.190 3,4 -984
Rückstellungen 6.507 21,9 6.541 18,7 -34
Verbindlichkeiten 23.042 77,4 27.264 77,9 -4.222
Gesamtkapital 29.754 100,0 34.995 100,0 -5.241

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt TEUR 182 und setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Sachanlagen
Grundstücke und Bauten 0 15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 153 273
Finanzanlagen 29 0
182 288
Immaterielle Vermögensgegenstände 0 115
182 403

Das Vorratsvermögen hat sich um insgesamt TEUR 5.391 reduziert oder um 24,0 % auf TEUR 17.105. Die Reduzierung im Vorratsvermögen ist auf die Sortimentsumstellung zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen ist stichtagsbedingt.

Die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund des Jahresfehlbetrages bei gleichzeitiger Reduzierung der Bilanzsumme von 3,4 % im Vorjahr auf 0,7 % im Jahr 2023.

Wesentlicher Bestandteil der sonstigen Rückstellungen sind die Rückstellungen im Zusammenhang mit ausstehenden Kundenboni und Werbekostenzuschüssen.

5. Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem Eigenkapital sowie durch die Gesellschafterin Einhell Germany AG. Der Fuhrpark ist geleast.

Die liquiden Mittel sind zum 31. Dezember 2023 aufgrund reduzierter Zahlungsausgänge um TEUR 85 auf TEUR 222 gestiegen. Ihr Anteil am Gesamtkapital beträgt 0,7 % (i. Vj. 0,4 %).

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -2.733 erzielt. Die wesentlichen Effekte im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegen insbesondere aus dem Abbau der Vorräte sowie gesunkene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Für die Deckung der eingetretenen Verluste des operativen Geschäftes, musste zusätzliche Mittel im Konzern aufgenommen werden. Die zusammengefasste Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -2.733 362
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -182 -403
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3.000 0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 85 -40
Finanzmittelfond am Anfang der Periode 137 177
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 222 137

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagement

Die kwb Germany GmbH vertreibt Elektrowerkzeugzubehör und Handwerkzeuge weltweit. Sie ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Dies betrifft insbesondere Risiken, die aus der Marktentwicklung, der Positionierung von Produkten und Dienstleistungen aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung sowie aus kaufmännischen Vorgängen resultieren. Unsere Geschäftspolitik besteht darin, vorhandene Geschäftschancen bestmöglich zu nutzen. Aufgabe unserer Risikopolitik ist es, die damit verbundenen Risiken sorgfältig abzuwägen. Risikomanagement ist daher fester Bestandteil unserer Geschäftsprozesse und Unternehmensentscheidungen.

Die Risikogrundsätze werden von der Geschäftsführung formuliert und sind mit der Einhell Germany AG abgestimmt. Sie beinhalten Aussagen zu Risikostrategie, Risikobereitschaft und Geltungsbereich.

Um unsere Risiken überwachen und steuern zu können, nutzen wir eine Reihe von Kontrollsystemen, insbesondere:

Monatliche Sales & Operations Planungsprozesse

Konzerneinheitliche Planungs-, Budgetierungs- und Reportingprozesse

Effektive Bonitätsüberprüfung Kunden & Forderungsabsicherung

Kontinuierliche Liquiditätskontrolle

Umfassendes Vertriebscontrolling

Die Erreichung unserer Geschäftsziele und die damit verbundenen Risiken überwachen wir regelmäßig, ebenso die Prozesse der Rechnungslegung. Mit den installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, sodass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes getroffen werden können.

Die Erfassung der Risiken berücksichtigt einen längeren Beobachtungszeitraum. Aufgrund der kontinuierlichen Datenerhebung kann die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen überwacht werden. Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandgefährdenden Charakter für die kwb aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen in vier Risikokategorien eingestuft (von "unwahrscheinlich", "selten", "wahrscheinlich" bis "sehr wahrscheinlich").

2. Chancen

Durch Gewinnung von Neukunden in der DACH Region baut kwb seine Distribution weiter aus. In Zusammenarbeiten mit den Einhell Töchtern und Partnern werden neue internationale Kunden für kwb Produkte gewonnen.

Zudem nutzt die kwb Germany auch die Möglichkeit in dem expandierenden Online Markt zu wachsen. Durch den Ausbau der Zusammenarbeit und neue Partnerschaften im E-Commerce Kanal und auch zusätzliche Investitionen in den Online Markenauftritt erwartet die Gesellschaft einen starken Umsatzzuwachs in den nächsten Jahren.

Darüber hinaus hat die KWB im Jahr 2023 begonnen, Warenströme aus China nach Vietnam zu verlagern. Dadurch ergeben sich unter anderem Potenziale zur Kostensenkung und Möglichkeiten in der Sortimentsumstellung und -erweiterung.

3. Risiken

Beschaffungsrisiken

Seit Israel der Hamas als Vergeltung für den grenzüberschreitenden Angriff der militanten Palästinensergruppe den Krieg erklärt hat, haben die vom Iran unterstützten Huthis von ihrem Stützpunkt im Norden Jemens aus Raketen und Drohnen auf mehrere Schiffe abgefeuert, die das Rote Meer durchfahren. Seitdem meidet ein Großteil der Containerschiffe die Meerenge zwischen dem Golf von Aden und dem Roten Meer. Im Vergleich zu den normalen Transitzeiten ergeben sich so regelmäßig Verzögerungen von etwa 30 Tagen, die sich durch den Umweg um Afrika herum ergeben. Aufgrund dieser Umroutungen kommt es immer wieder zu zusätzlichen Verzögerungen der Ankunftszeiten am Hafen. Das erschwert weitergehende Planungen natürlich zusätzlich. Das Risiko wird unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als Hoch eingestuft (Warenverfügbarkeit sinkt; Konventionalstrafen durch Kunden steigend).

Marktrisiken

Die Risiken des Absatzmarktes sieht die kwb Germany GmbH vor allem im Forderungsausfall und im Absatzvolumen. Die kwb Germany GmbH verfügt über ein effizientes Forderungsmanagement. Dem Bonitätsrisiko begegnet die kwb Germany GmbH soweit möglich durch den Abschluss von Kreditversicherungen. Das Risiko des Rückgangs des Absatzvolumens wird durch Neukundengewinnung entgegengewirkt. Vor allem konzentriert sich der Vertrieb auf langfristige strategische Partnerschaften mit den wichtigen Playern in dem DIY Markt. Insgesamt wird das Risiko unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "selten" eingestuft.

Finanzielle und Liquiditätsrisiken

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus dem Eigenkapital sowie durch die Gesellschafterin Einhell Germany AG durch eine jährlich zu verhandelnde revolvierende Kreditlinie. Die Geschäftsführung geht zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass die eingeräumte Kreditlinie jederzeit ausreichend und keine weitere Mittelzuführung notwendig ist. Die Finanz- und Liquiditätsrisiken werden von der Geschäftsführung daher unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "unwahrscheinlich" eingestuft.

Währungsrisiken

Zur Absicherung unseres Warenbezugs aus Fernost bedient sich die kwb Germany GmbH der von der Konzernmutter zur Verfügung gestellten Sicherungsinstrumente. Das Risiko wird unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung als "unwahrscheinlich" eingestuft.

Insgesamt bestehen keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wird ausgegangen.

4. Prognose für die Geschäftsjahre 2024 und 2025

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% geschrumpft. Die deutsche Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von nur noch 0,2%. Ursächlich für die schwache Entwicklung seien Kürzungen bei den Staatsausgaben. So hätten die Menschen weniger Geld, um zu investieren, weil die Regierung aus Sparzwängen die Energiepreisbremse bereits Ende 2023 auslaufen lassen musste.

Im laufenden Jahr wird eine spürbare Abschwächung der Inflation von Ökonomen und Forschern erwartet. Das ifo-Institut prognostiziert beispielsweise für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,2% in Deutschland. Die Bundesbank geht davon aus, dass sich die Inflation mehr als halbieren wird, auf 2,7%.

Die erwartete Entwicklung im Jahr 2024 wird von der weltweiten Inflation beeinflusst werden. Die weitere Entwicklung der Inflation wird maßgeblich darüber entscheiden, ob sich die Nachfrage von Endverbrauchern nach Produkten, die nicht zwingend zum täglichen Leben notwendig sind, erholt oder ob die Nachfrage eher schwach bleibt.

Bau- und Heimwerkermarkt in Deutschland

Die schwache Nachfrage der Endverbraucher von DIY Werkzeugen machte der D/A/CH-Region im Geschäftsjahr 2023 zu schaffen. Die rückläufige Nachfrage war bedingt durch die hohe Inflation und daraus resultierenden steigenden Lebenshaltungskosten. Wir gehen davon aus, dass sich diese Situation in 2024 etwas stabilisieren wird.

Die finanziellen Spielräume der Endverbraucher sollten nach dem Anstieg der Reallöhne in 2023 demnach wieder etwas zunehmen.

Gemäß BHB (Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten e.V.) bleibt auch das Jahr 2024 herausfordernd. Für das laufende Jahr prognostiziert der Verband einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Reales Wachstum sei erst wieder im Jahr 2025 möglich. Allerdings sollten die Händler im DIY Sektor die hohen Bestände in 2023 abgebaut haben, demnach sollten die Neubestellungen im Geschäftsjahr 2024 etwas anziehen.

Geschäftsentwicklung der kwb Germany GmbH

In 2023 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse von 36,3 Mio. EUR bei einem Jahresfehlbetrag von 4,0 Mio. EUR erzielt.

Im Fokus bleiben auch weiterhin die Straffung des Lagersortiments und Konzentration auf das Kernsortiment. Zudem eine kontinuierliche Verbesserung aller Prozesse, hier vor allem der Lagerlogistik sowie die Erschließung neuer Bezugsquellen in Asien und Vietnam.

Die prognostischen Einschätzungen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 sind geprägt von der Ungewissheit hinsichtlich der weiteren politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im Euroraum und Weltweit. Unter anderem muss die Gesellschaft die strategische Ausrichtung in vielen Unternehmensbereichen in ihren Kostenstrukturen der aktuellen Marksituation anpassen. Auf Basis der aktuellen Planung erwartet die Geschäftsführung für 2024 Umsatzerlöse von ca. 38,3 Mio. EUR bei einem erwartetem Ergebnis von -1,1 Mio. EUR. Für das Geschäftsjahr 2025 geht die Geschäftsführung von Umsatzerlösen von Umsatzerlösen von ca. 40,0 Mio. EUR bei einem neutralen Ergebnis aus.

Der Prognosecharakter aller zukunftsbezogenen Aussagen zieht jedoch die Möglichkeit nach sich, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

 

Stuhr, den 04.09.2024

kwb Germany GmbH

gez. Markus Vieler

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

KWB GERMANY GMBH, STUHR

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.902.968,62 2.092.300,17
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.214,00 95.425,85
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.214,00 95.425,85
II. Sachanlagen 1.847.044,02 1.996.874,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 975.936,45 1.006.435,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 871.107,57 990.438,87
III. Finanzanlagen 28.710,60 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 28.710,60 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 27.844.313,46 32.883.682,56
I. Vorräte 17.104.651,89 22.495.858,09
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 889.477,82 1.581.374,50
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.215.174,07 20.878.950,32
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 35.533,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.517.182,06 10.251.195,46
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.423.658,36 7.192.632,87
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.890.958,81 1.654.498,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.202.564,89 1.404.063,75
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 222.479,51 136.629,01
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.175,07 19.009,87
sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 7.175,07 19.009,87
29.754.457,15 34.994.992,60

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 205.139,03 1.189.572,35
I. Gezeichnetes Kapital 6.500.000,00 6.500.000,00
II. Kapitalrücklage 5.000.000,00 2.000.000,00
III. Verlustvortrag -7.310.427,65 -5.848.667,92
IV. Jahresfehlbetrag -3.984.433,32 -1.461.759,73
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.507.138,54 6.541.472,33
Sonstige Rückstellungen 6.507.138,54 6.541.472,33
C. VERBINDLICHKEITEN 23.042.179,58 27.263.947,92
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.145.552,00 3.762.503,21
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.342.720,70 22.555.697,88
3. Sonstige Verbindlichkeiten 553.906,88 945.746,83
- davon aus Steuern: EUR 62.600,13 (Vorjahr: EUR 48.446,81)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.368,11 (Vorjahr: EUR 8.969,40)
29.754.457,15 34.994.992,60

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 36.312.946,55 36.669.585,05
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.318.635,00 2.044.838,96
- davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 24.772,11 (Vorjahr: EUR 149.629,68)
3. Materialaufwand -25.280.582,43 -25.055.733,53
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.290.690,14 -23.566.641,46
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -989.892,29 -1.489.092,07
4. Personalaufwand -9.661.801,10 -8.139.892,64
a) Löhne und Gehälter -8.265.522,34 -6.876.908,52
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.396.278,76 -1.262.984,12
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -371.716,84 -438.718,93
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.516.920,70 -6.133.598,46
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 125.541,02 (Vorjahr: EUR 125.041,36)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.778,07 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -733.609,90 -400.087,79
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 733.609,90 (Vorjahr: EUR 400.087,79)
-710.831,83 -400.087,79
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -66.358,44 0,00
10. Ergebnis nach Steuern -3.976.629,79 -1.453.607,34
11. Sonstige Steuern -7.803,53 -8.152,39
12. Jahresfehlbetrag -3.984.433,32 -1.461.759,73

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

KWB GERMANY GMBH, STUHR

I. Allgemeine Angaben

Die kwb Germany GmbH hat ihren Sitz in Stuhr und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Walsrode (HRB 203784).

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Sofern die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen) ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls erfasst. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt grundsätzlich unter Beachtung des Realisations- und Imparitätsprinzips. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen und einer Laufzeit von unter einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Außerplanmäßige Abschreibungen mussten im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgenommen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 256 (Vj. TEUR 33) Forderungen gegen die Gesellschafterin.

Latente Steuern

Aufgrund der Unsicherheit der Nutzbarkeit der steuerlichen Verlustvorträge wurden keine aktiven latenten Steuern hierauf gebildet.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von EUR 6.500.000 hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Kapitalrücklage von EUR 2.000.000 wurde im Geschäftsjahr 2023 um EUR 3.000.000 erhöht auf EUR 5.000.000.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Ausstehende Kundenboni und Werbekostenzuschüsse 3.959 5.178
Personalansprüche 1.278 549
Konventionalstrafen 163 163
Ausstehende Rechnungen 1.038 526
Prozessrisiken 9 65
Übrige Rückstellungen 60 60
6.507 6.541

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Gesamt Restlaufzeiten
31.12.2023
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.145 2.145 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.343 20.343 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 554 554 0 0
23.042 23.042 0 0
Gesamt Restlaufzeiten
31.12.2022
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.762 3.762 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 22.556 22.556 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 946 946 0 0
27.264 27.264 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten aus Cash Pooling 19.248 22.151
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.095 405
20.343 22.556

Die unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin bestehen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 101 (i. Vj. TEUR 58) und aus dem Cash Pooling in Höhe von TEUR 19.248 (i. Vj. TEUR 22.151).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 63 (i. Vj. TEUR 48) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 8 (i. Vj. TEUR 9).

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden nach § 251 HGB keine Haftungsverhältnisse.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

2023
TEUR
2022
TEUR
Laufende Erträge 439 505
Erträge aus der Währungsumrechnung 25 150
Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigung auf Forderungen 64 0
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (periodenfremd) 790 1.390
1.318 2.045

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 12 (i. Vj. TEUR 13).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 126 (i.Vj. TEUR 125).

Zinsen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 734 (i. Vj. TEUR 400).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gesamt
TEUR
bis ein Jahr
TEUR
ein bis fünf Jahre
TEUR
über fünf Jahre
TEUR
Leasingverpflichtungen aus Kfz-Leasing 455 232 223 0
Sonstige Miet- und Leasingverpflichtungen 1.408 605 803 0
1.863 837 1.026 0

Mitarbeiter

2023 2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 85 79
Angestellte 94 85
179 164
Auszubildende 15 14
Anzahl Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt 194 178

Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird vertreten von:

Thomas Illig, Hilden (bis 13.12.2023) - General Manager (Finanzen- und Rechnungswesen, Steuern, Recht, Controlling)

Markus Vieler, Mülheim a. d. Ruhr (seit 03.01.2023) - General Manager (Vertrieb, Einkauf, Marketing, Produktmanagement)

Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr 2023 498 TEUR.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresfehlbetrag von TEUR 3.984 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzern

Die kwb Germany GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Einhell Germany AG, Landau a. d. Isar, und wird in deren nach den International Financial Reporting Standards aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der Einhell Germany AG wird im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht.

Nachtragsbericht

Mit Gesellschafterbeschlüssen vom 18. Januar 2024 und Gesellschafterbeschluss vom 9. Juli 2024 wurde eine Erhöhung der Kapitalrücklage um TEUR 3.000 bzw. TEUR 620 beschlossen und der Gesellschaft zugeführt. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Stuhr, den 04.09.2024

kwb Germany GmbH

gez. Markus Vieler

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 758.675,89 0,00 0,00 758.675,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 314.662,43 0,00 0,00 314.662,43
1.073.338,32 0,00 0,00 1.073.338,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.222.288,45 0,00 0,00 1.222.288,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.316.184,83 153.674,69 0,00 5.469.859,52
6.538.473,28 153.674,69 0,00 6.692.147,97
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 28.710,60 0,00 28.710,60
0,00 28.710,60 0,00 28.710,60
7.611.811,60 182.385,29 0,00 7.794.196,89
Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 663.250,04 68.211,85 0,00 731.461,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 314.662,43 0,00 0,00 314.662,43
977.912,47 68.211,85 0,00 1.046.124,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 215.853,00 30.499,00 0,00 246.352,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.325.745,96 273.005,99 0,00 4.598.751,95
4.541.598,96 303.504,99 0,00 4.845.103,95
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.519.511,43 371.716,84 0,00 5.891.228,27
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.214,00 95.425,85
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
27.214,00 95.425,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 975.936,45 1.006.435,45
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 871.107,57 990.438,87
1.847.044,02 1.996.874,32
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 28.710,60 0,00
28.710,60 0,00
1.902.968,62 2.092.300,17

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die kwb Germany GmbH, Stuhr

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der kwb Germany GmbH, Stuhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der kwb Germany GmbH, Stuhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 04. September 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Landgraf, Wirtschaftsprüfer

Welsch, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 04. September 2024.

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