Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 110760
Vorher
PSL Glas- u. Kunststoffbehälter Design GmbH
Eingetragen
31.1.2006
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Dekoration von Behältern aus Glas und Kunststoff sowie Wirtschaftsglas und das Ausführen von Co-Packing-Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georg Martin Thaller
seit 22.9.2025
Geschäftsführer
Carsten Campe
seit 1.2.2022
Geschäftsführer
Sven Olaf Weiser
seit 1.2.2022
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PSL GmbH

Hehlen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022

PSL GmbH, HEHLEN

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind ein führendes Unternehmen in der Veredelung von Glasverpackungen. Zu unseren Kunden zählen namhafte deutsche und europäische Nahrungsmittel- und Getränkeabfüller.

Die PSL GmbH wurde 1996 gegründet und hat seit 2009 ihren Sitz in Hehlen.

2. Ziele und Strategien

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, als Anbieter hochwertiger Veredelung von Glasverpackungen unsere Marktposition weiter auszubauen und zu festigen. Dies gilt nicht nur für finanzielle Kennzahlen wie Umsatz und operatives Ergebnis sondern auch in Bezug auf die Reputation im Markt und bei Kunden.

Die Strategie unseres Unternehmens ist auf ertragsorientiertes, nachhaltiges Wachstum ausgerichtet. Wir arbeiten stetig daran, seine Leistungsfähigkeit zu verbessern.

3. Forschung und Entwicklung

Die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte ist eines unserer primären Ziele. Darüber hinaus investieren wir gezielt in die Entwicklung technologischer Innovationen und in die Steigerung der Nachhaltigkeit.

Wir binden konsequent unsere Lieferanten in die Entwicklungen ein.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind im Kontext des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine, der geldpolitischen Drosselung im Zuge der hohen Inflation, hoher Verschuldung und ansteigender Finanzmarktrisiken sowie weiter existierenden Lieferkettenengpässen deutlich eingetrübt. Die wirtschaftliche Entwicklung im vergangenen Jahr war wesentlich von dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und den damit zusammenhängenden Auswirkungen und Herausforderungen, insbesondere mit Blick auf die Energieversorgung, geprägt. Die deutsche Wirtschaft hat sich dabei insgesamt als sehr widerstandsfähig gegenüber den bis in den späteren Jahresverlauf anhaltenden Lieferkettenengpässen, Rekordinflationsraten, den Handels- und Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland, den Unsicherheiten über eine mögliche Gasmangellage im Winterhalbjahr 2022/23 und der Einstellung russischer Gaslieferungen Ende August erwiesen. Um den Rekordinflationsraten zu begegnen wurden die Leitzinsen der EZB von 0,0 % auf 2,5 % erhöht, was wiederum erschwerte Finanzierungskonditionen und abwartende Investitionstätigkeiten zur Folge hatten. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung, 23.01.2023)

Preis- und kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum Deutschlands 1,9 %. Eine der deutlichsten wirtschaftlichen Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zeigt sich im drastischen Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise, der sich zuletzt auch in einer steigenden Kerninflationsrate von im Durchschnitt 7,9 % ausmachen lässt. (Quelle: „Deutschland Konjunktur kurz gefasst", Deutsche Bank Research, 10.01.2023)

Der Behälterglasmarkt zeigt sich trotz der Krisen in den vergangenen Jahren stabil und verzeichnet sogar eine positive Absatzentwicklung in nahezu allen Segmenten. Die Nachfrage nach Behälterglas ist nach wie vor sehr hoch. Der Absatz von Behälterglas lag im Jahr 2022 bei rund 4,6 Mio. Tonnen. Dies entspricht einer Steigerung von 4,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Sowohl die Entwicklungen im In- als auch im Ausland zeigten sich positiv. Die Corona-bedingten Einflüsse der letzten Jahre sowie der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hatten weniger Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit als zunächst befürchtet. Die Produktion von Behälterglas wurde stabil gehalten trotz der teilweise massiven Störungen der Lieferketten, die in einem deutlichen Anstieg der Kosten in vielen Bereichen resultierten. Der Absatz im Segment Getränkeflaschen zeigt sich 2022 im Vergleich zum Vorjahr positiv, er beträgt plus 6,2 %. Der Blick auf die Teilsegmente zeigt einen Absatzzuwachs in den Segmenten Bier und Spirituosen (plus 6,8 %) sowie Wein und Schaumwein (plus 3,5 %). Ein noch deutlicheres Absatzwachstum von 11,9 % verzeichnen die nicht-alkoholischen Getränke (Wasser, Milch und Saft). Nach dem letztjährigen Absatzrückgang scheint sich hier der Aufwärtstrend der vorherigen Jahre fortzusetzen. (Quelle: https://www.glasaktuell.de/pressejpresseinformationinewsjdeutscher-behaelterglasmarkt-2022-mit-positiver-entwicklung)

Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch deutlich kürzere Produktlebenszyklen und eine größere Produktvielfalt gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem modernen Projektmanagement und einer engen Begleitung der Kunden sowie flexiblen Produktionsprozessen.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr konnten wir unsere Projekte im Bau erfolgreich voranbringen und unsere Verwaltungsgebäude erweitern. Darüber hinaus haben wir mehrere Investitionen in Maschinen und unser EDV - System vorgenommen, um unsere Produktion weiter zu optimieren und um zusätzliche Marktnachfragen zu befriedigen.

Veränderungen rechtlicher Natur war die Abberufung eines Gesellschafter-Geschäftsführers und die Einziehung seiner Geschäftsanteile.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Unsere wesentliche Ergebnisquelle stellt die Veredelung von Glasbehältern dar. Unsere Umsätze hängen hier stark von den Wünschen unserer Kunden ab. Das für das Geschäftsjahr 2022 vorab geplante Ergebnisniveau wurde erreicht.

Unsere Umsatzerlöse haben sich im vergangenen Geschäftsjahr erhöht. Das Rohergebnis hat sich auf 1€ 23.889 erhöht. Die Materialaufwandsquote ist bei gestiegenem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Die Personalkosten sind mit 1€ 10.291 um T€ 1.159 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die planmäßigen Abschreibungen sind mit T€ 1.741 gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.717) um T€ 24 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 7.459 auf T€ 8.858 erhöht.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1€ 3 verbessert.

Der Jahresüberschuss hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 369 erhöht.

3.2. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Berücksichtigung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Eigenkapitalausstattung hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse zu wesentlichen Teilen im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote beträgt 30,7 % (Vorjahr: 32,0 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 52,5 % der Bilanzsumme aus. Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, die jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 8,0 % der Bilanzsumme.

Langfristige Anlagen sind langfristig finanziert und durch unser Eigenkapital sowie langfristiges Fremdkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr (T€ -182) mit T€ 3.018 deutliche angestiegen. Dies ist auf das sehr gute Jahresergebnis und die deutlich geringere Mittelbindung der kurzfrtistigen Bilanzposten (T€ 1.212, Vorjahr: 1€ 3.259) zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ 3.717 (Vorjahr: T€ 1.654), da gegenüber dem Vorjahr Investitionen in Höhe von insgesamt 1€ 3.822 getätigt wurden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ 791 (Vorjahr: T€ - 1.034). Im Geschäftsjahr wurden neue Darlehen für die getätigten Investitionen aufgenommen.

Im Jahr 2022 hat sich der Finanzmittelfonds um T€ 92 erhöht.

3.3. Vermögenslage

Aktiva

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Langfristig gebundenes Vermögen 17.993 16.072 1.921 12,0
kurzfristige Vermögenswerte 10.229 8.799 1.430 16,5
liquide Mittel 83 68 15 22,1
Bilanzsumme 28.305 24.939 3.366 13,5

Passiva

Eigenkapital 8.679 7.972 707 8,9
langfristiges Fremdkapital 11.753 10.388 1.365 13,1
kurzfristiges Fremdkapital 7.873 6.579 1.294 19,7
Bilanzsumme 28.305 24.939 3.366 13,5

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil.

Aufgrund des Umsatzwachstums und damit verbundenem Anstieg der Vorräte haben sich die kurzfristigen Vermögenswerte um 16,5 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Investitionen in das Anlagevermögen führten zu einem Anstieg des langfristig gebundenen Vermögens um 12,0 %.

Die Aufnahme neuer Investitionsdarlehen für Investitionen führten zu einem Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten.

3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung wird die Kennzahl Ergebnis nach Steuern herangezogen. Unser Ergebnis nach Steuern beträgt T€ 1.927 und ist somit gegenüber dem Vorjahr um T€ 381 gestiegen.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftlich bestehen nach wie vor schwer zu prognostizierende Belastungen: der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft sowie die im Vergleich zum Vorkrisenniveau anhaltend hohen Energiepreise und Inflationsraten. Angesichts dieser Belastungen rechnet die Bundesregierung für den Jahresdurchschnitt 2023 mit einem nur geringen Wachstum des preisbereinigten BIP um 0,2 %. Ein noch deutlicherer Rückgang der Zuwachsraten wird für den Welthandel erwartet, von +4,3 % im letzten auf +2,5 % in diesem Jahr. Von dieser relativen globalen Wachstums- und Handelsschwäche dürfte insbesondere die stark in globale Wertschöpfungsketten eingebundene deutsche Wirtschaft belastet werden. Die erwartete Abschwächung bei den Exporten dürfte sich in Verbindung mit der schwächeren binnenwirtschaftlichen Nachfrage auch dämpfend auf die private Investitionstätigkeit auswirken. Zudem belasten gestiegene Energiekosten, Fachkräftemangel und höhere Finanzierungskonditionen durch die Leitzinserhöhung der EZB Investitionstätigkeit. (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung)

Der allgemeinen Marktnachfrage werden wir durch eine Ausweitung unserer Vertriebsaktivitäten und weitere Investitionen in unsere Produktionsverfahren begegnen. Das Ergebnis nach Steuern wird auf einem vergleichbaren Niveau wie 2022 geplant. Diese Prognosen sind jedoch wie schon oben erwähnt stark abhängig von der Entwicklung der Russland-Ukraine-Krise.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Aufgrund der Russland-Ukraine-Krise gestalten sich die Zukunftsaussichten vage. Sollten sich weltweite Turbulenzen durch Finanz-, Wirtschafts- oder Politikkrisen verstärken, kann dies zu einer sinkenden Nachfrage unserer Kunden führen. Des Weiteren können Engpässe und Preissteigerungen bei Roh-, HiIfs- und Betriebsstoffen sowie Energie zu einem sinkenden Ergebnis führen.

Dem allgemeinen Fach- und Arbeitskräftemangel begegnen wir weiterhin mit einer Weiterentwicklung unserer Personalstrategie, die von externen Beratern unterstützt wird.

Bonitätsrisiken von Kunden und eventuelle Zahlungsausfälle werden durch ein adäquates Forderungsmanagement vermieden. Bei den Kundenforderungen erfolgt die Begrenzung des Ausfallrisikos durch die Überwachung der Fälligkeitstermine und durch ein anschließendes automatisiertes Mahnverfahren. Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind gegenwärtig nicht zu erkennen.

Ertragsorientierte Risiken

Die Ertragssituation kann sich nur durch einen generellen Rückgang der Nachfrage nach Glasveredlung verschlechtern. Dieses Risiko ist aufgrund eines Fundamentaltrends zu einer eher steigenden Nachfrage und unserer guten Kapitalausstattung gering. Auch eine überdurchschnittliche Steigerung der Material - und Produktionskosten kann unsere Ertragslage belasten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalausstattung unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Obwohl sich Prognosen aufgrund des eingetrübten konjunkturellen Umfelds im Augenblick nur schwer abbilden lassen, gehen wir jedoch grundsätzlich von einer stabilen Ertragslage aus.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir nur bei einer massiv reduzierten Nachfrage nach Flaschenveredelungen, erheblichen Versorgungsengpässen in der Lieferkette oder inflations-bedingten Preissteigerungen, die nicht in Gänze oder nur zeitversetzt weitergereicht werden können. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen und unter Berücksichtigung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

VI. Zweigniederlassungsbericht

Neben dem Hauptsitz in Hehlen besteht eine weiterer Standort in Zeltingen-Rachtig.

 

Hehlen, 31. März 2023

PSL GmbH

Die Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 17.992.732,89 16.072.106,87
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.228,00 51.652,00
II. Sachanlagen 17.873.104,89 16.017.234,20
III. Finanzanlagen 3.400,00 3.220,67
B. Umlaufvermögen 10.266.309,91 8.690.821,66
I. Vorräte 4.564.489,41 3.486.574,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.618.402,95 5.136.683,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 83.417,55 67.564,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.983,18 175.952,85
davon Disagio 400,00 600,00
Aktiva 28.305.025,98 24.938.881,38

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 8.678.679,19 7.972.253,78
I. ausgegebenes Kapital 23.010,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
2. eigene Anteile -2.590,00
II. Kapitalrücklage 230.081,35 230.081,35
III. Gewinnvortrag 6.469.162,91 6.129.847,25
IV. Jahresüberschuss 1.956.424,93 1.586.725,18
B. Rückstellungen 1.130.209,19 1.046.483,24
C. Verbindlichkeiten 18.496.137,60 15.920.144,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 18.342.843,37 15.726.850,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 153.294,23 193.294,23
Passiva 28.305.025,98 24.938.881,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 23.888.739,02 20.766.753,69
2. Personalaufwand 10.291.421,26 9.132.269,46
a) Löhne und Gehälter 8.877.148,64 8.085.369,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.414.272,62 1.046.899,94
davon für Altersversorgung 20.761,58 22.414,68
3. Abschreibungen 1.741.269,35 1.716.764,42
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.741.269,35 1.716.764,42
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.858.096,67 7.458.698,94
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung -121,98
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 409,90 4.024,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 282.850,75 289.487,46
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 789.025,15 627.605,90
8. Ergebnis nach Steuern 1.926.485,74 1.545.951,86
9. sonstige Steuern -29.939,19 -40.773,32
10. Jahresüberschuss 1.956.424,93 1.586.725,18

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022

PSL GMBH HEHLEN

A. GRUNDLAGEN DES JAHRESABSCHLUSSES

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die PSL GmbH mit Sitz in Hehlen ist im Amtsgericht Hildesheim unter der Handelsregisternummer HRB 110760 eingetragen.

Der Jahresabschluss der PSL GmbH für das Geschäftsjahr 2022 wird nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Bislang wurde eine Verbindlichkeit gegenüber einem Geschäftsführer unter dem Posten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen, obwohl der Geschäftsführer kein Gesellschafter ist. In 2022 erfolgte der Ausweis unter dem Posten sonstige Verbindlichkeiten (T€ 79). Der Vorjahresausweis (T€ 99) wurde entsprechend angepasst.

II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer, bewertet.

Dabei kommt die lineare Abschreibung zur Anwendung. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, so erfolgt eine Wertaufholung bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis € 800 wurden im Geschäftsjahr in Höhe des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Die Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen werden grundsätzlich zu ihrem Nominalbetrag angesetzt. Unverzinsliche und niedrigverzinsliche Forderungen werden mit dem Barwert bilanziert. Bei der Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wird den erkennbaren Risiken durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Erfolge aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in 2022 zugleich solche aus Lieferungen und Leistungen und waren im Vorjahr zugleich sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen gegen Gesellschafter waren im Vorjahr zugleich sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind solche aus Lieferungen und Leistungen.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben wie im Vorjahr € 8.935,42 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Disaggio in Höhe von € 400,00 (Vorjahr: € 600,00) ausgewiesen.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Gewährleistungsrisiken, Personal- und Abschlusskosten.

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022
Bis zu einem Jahr
Von mehr als einem Jahr
Von mehr als fünf Jahren
18.496.137,60 6.782.171,09 7.408.220,19 4.344.796,12
(Vorjahr) (15.920.144,36) (5.531.698,79) (5.820.291,48) (4.568.154,09)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von € 14.864.021,06 durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignung gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten solche aus Steuern in Höhe von € 369.475,18 (Vorjahr: € 250.076,66) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 39.864,08 (Vorjahr: € 0,00).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind zugleich solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind wie im Vorjahr zugleich sonstige Verbindlichkeiten.

6. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.000 aus gewährten Grundschulden und 1€ 5.100 aus sonstigen Sicherheiten. Die gestellten Sicherheiten entfallen in vollem Umfang auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eines verbundenen Unternehmens. Der Kapitaldienst wird planmäßig geleistet, so dass nicht mit einer Inanspruchnahme aus der Gestellung von Sicherheiten gerechnet wird.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Personalaufwand

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 20.761,58 (Vorjahr: € 22.414,68).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 121,98 (Vorjahr: € 0,00).

3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen € 333,33 (Vorjahr: € 4.000,00) auf verbundene Unternehmen.

D. ERGÄNZENDE ANGABEN

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen belief sich zum 31. Dezember 2022 auf T€ 2.662 und betrifft Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die im Jahr 2023 in Höhe von T€ 757 und in den Jahren 2024 bis 2027 in Höhe von T€ 1.905 fällig sind.

Die Miet- und Leasingverträge wurden mit dem Ziel abgeschlossen, mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten und die Liquidität zu schonen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

2. Beschäftigte Mitarbeiter

Wir beschäftigten durchschnittlich 134 Lohnempfänger und 43 Gehaltsempfänger.

3. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022:

̶ Christian Schaab, Master of Business Administration

̶ Carsten Campe, Speditionskaufmann seit dem 1. Februar 2022 ̶ Carsten Eilers, technischer Betriebswirt bis zum 31. Dezember 2022

4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind für den Jahresabschluss der PSL GmbH keine wesentlichen Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die PSL GmbH weist für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss von € 1.956.424,93 und einen Gewinnvortrag von € 6.469.162,91 aus. Die Geschäftsführer schlagen vor, den Gesamtbetrag in Höhe von € 8.425.587,84 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hehlen, 31. März 2023

PSL GmbH

Die Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.456,11 129.424,67 48.127,54
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 131.456,11 129.424,67 48.127,54
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.412.769,93 1.447.286,93 18.696,96
2. technische Anlagen und Maschinen 15.193.726,43 1.846.957,41 155.799,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.082.449,23 299.408,94 217.927,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.260.635,90
Summe Sachanlagen 26.688.945,59 4.854.289,18 392.423,79
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.220,67 179,33
Summe Finanzanlagen 3.220,67 179,33
Summe Anlagevermögen 26.823.622,37 4.983.893,18 440.551,33
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 212.753,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 212.753,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -1.404.247,89 10.437.112,01
2. technische Anlagen und Maschinen -1.163.042,95 15.721.841,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.163.930,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.405.862,59 2.666.498,49
Summe Sachanlagen -1.161.428,25 29.989.382,73
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.400,00
Summe Finanzanlagen 3.400,00
Summe Anlagevermögen -1.161.428,25 30.205.535,97
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.804,11 56.876,67 40.155,54 96.525,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 79.804,11 56.876,67 40.155,54 96.525,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.397.897,69 324.839,39 81,50 2.722.655,58
2. technische Anlagen und Maschinen 7.669.002,21 1.181.318,06 44.503,16 8.805.817,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 604.811,49 178.197,73 195.241,57 587.767,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 37,50 37,50
Summe Sachanlagen 10.671.711,39 1.684.392,68 239.826,23 12.116.277,84
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 10.751.515,50 1.741.269,35 279.981,77 12.212.803,08
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.228,00 51.652,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 116.228,00 51.652,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.714.456,43 8.014.872,24
2. technische Anlagen und Maschinen 6.916.024,52 7.524.724,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 576.162,95 477.637,74
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.666.460,99 0,00
Summe Sachanlagen 17.873.104,89 16.017.234,20
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 3.400,00 3.220,67
Summe Finanzanlagen 3.400,00 3.220,67
Summe Anlagevermögen 17.992.732,89 16.072.106,87

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hehlen, 31.03.2023

PSL GmbH

Die Geschäftsführer

Christian Schaab

Jan Garske

Carsten Campe

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PSL GmbH, Hehlen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der PSL GmbH, Hehlen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PSL GmbH, Hehlen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hameln, 24. Mai 2023

Hachenberg, Pospich & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Rechtsanwälte

Bethmann, Wirtschaftsprüfer

Pospich, Wirtschaftsprüfer

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