Zamax GmbH
85mGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Adams seit 11.9.2018 | Prokura |
Robert Dr. Stößer seit 27.8.2018 | Geschäftsführer |
Werner Kaufmann seit 2.7.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
Dr. Robert Stößer GmbH | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Phytron GmbHMaisach (vormals: Gröbenzell)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PHYTRON GMBH, MAISACHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Phytron entwickelt Automatisierungslösungen für extreme Einsatzbedingungen wie z. B. Hoch- und Tieftemperaturen, Ultrahochvakuum, hohe Strahlungsfestigkeit und anspruchsvolle mechanische Belastungen. Hierfür bietet Phytron hochpräzise Schrittmotoren und Linearaktuatoren mit optionalen Getrieben und Feedbacksystemen sowie ein breites Spektrum an Leistungselektronik und Steuerungen. Die Produkte werden weltweit an Kunden aus den Branchen Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und weitere herausfordernde industrielle Branchen und Forschungsinstitute vertrieben. Wir bieten maßgeschneiderte Antriebs- und Positionierungslösungen für Kunden, die spezielle technische Anforderungen bei kleinen bis mittelgroßen Stückzahlen haben. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Konstruktions- und Entwicklungstätigkeit ist die Adaption unseres Basissortimentes an die spezifischen Kundenanforderungen. Dies betrifft sowohl die Motoren- als auch Getriebeauslegung. Parallel zur kundenbezogenen Auslegung der Antriebe arbeiten wir an der Weiterentwicklung unserer Fertigungsverfahren, sowie der Standardisierung und technischen Weiterentwicklung der Motorengrundbaureihen. Während die Entwicklung von elektronischen Steuerungskomponenten und Software intern erfolgt, arbeiten wir hinsichtlich Fertigung und Produktion der elektronischen Steuerungskomponenten mit externen Partnern zusammen. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für Schrittmotoren ist weiterhin robust und profitiert von den fortlaufenden technologischen Entwicklungen sowie der zunehmenden Automatisierung in verschiedenen Branchen. Schrittmotoren werden in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, darunter CNC-Maschinen, 3D-Drucker, Robotik, medizinische Geräte, Verpackungsmaschinen und vieles mehr. Die steigende Nachfrage nach Automatisierungslösungen in verschiedenen Branchen hat das Wachstum des Marktes bislang vorangetrieben. Ebenso fördert die wachsende Nachfrage von Präzision und Zuverlässigkeit z. B. in der Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie der Halbleiterfertigung eine zunehmende Nachfrage nach hochpräzisen und zuverlässigen Schrittmotorlösungen.Der Fokus von Phytron Produkten liegt überwiegend auf komplexen, kundenspezifischen Antriebslösungen, die ein hohes Maß an Fachwissen benötigen. Dies fordert eine hohe technische Beratungskompetenz im Gespräch mit unseren Kunden. In der Umsetzung zeichnet Phytron eine hohe Flexibilität hinsichtlich konstruktiver Anpassungen sowie eine tiefgreifende Kompetenz hinsichtlich fertigungstechnischer Umsetzung aus. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von 15.350 T€ erreicht werden. Dies ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 eine Erhöhung um 1.240 T€ (+8,8%). Der Auftragsbestand lag im Jahresdurchschnitt bei ca. 10,5 Mio.€ und damit etwa 9% über dem Vorjahresniveau. Weitgehend ursächlich hierfür sind Rahmenverträge, die von einigen Kunden geschlossen wurden. Auch Erhöhungen von Materialpreisen, Personalkosten und damit höhere Produktpreise tragen zum erhöhten Auftragswert bei. Bei Umsatz und Ergebnis konnten die Erwartungen übertroffen werden.Durch die gute Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2023 erzielte das Unternehmen ein positives Jahresergebnis. Das Ergebnis nach Steuern liegt mit 2.794 T€ über dem Vorjahr (2.415 T€). Unterstützt durch das gute Jahresergebnis konnte ein positives Eigenkapital von 5.760 T€ ausgewiesen werden. Lage und finanzielle Leistungsindikatoren Die Lage des Unternehmens ist sehr solide und gut. Die Eigenkapitalquote konnte aufgrund des guten operativen Ergebnisses erhöht werden und liegt bei gut 66% (Vorjahr 63%). a) Ertragslage Der Auftragseingang und die Auftragslage waren im ganzen Geschäftsjahr durchweg positiv.Der Materialaufwand hat sich um 839 T€ verringert. Die Personalkosten sind im Berichtsjahr um knapp 252 T€ gestiegen. Die Lagerbestände konnten um etwa 100T€ verringert werden, liegen jedoch nach wie vor auf einem hohen Niveau. Dies erlaubt weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit unserer Kunden. b) Finanzlage Unsere Finanzlage zeigt sich im Berichtszeitraum aufgrund des sehr guten operativ positiven Cash-Flows und den darüber hinaus zur Verfügung stehenden Banklinien als sehr stabil. Aufgrund der zufriedenstellenden Geschäftsentwicklung und der Kreditlinien stand jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung und unsere Verbindlichkeiten wurden stets innerhalb der Zahlungsfristen, meist mit Skonto, beglichen. c) Vermögenslage Die Vermögensstruktur unserer Gesellschaft wird vom Umlaufvermögen dominiert. Bestimmende Größe sind hier die Vorräte, die mit 3.800 T€ (Vorjahr 3.902 T€) 43 % der Bilanzsumme ausmachen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 1.996 T€ (Vorjahr 2.279 T€). Das Sachanlagenvermögen hat sich aufgrund von Investitionen zum Bilanzstichtag von 603 T€ auf 711 T€ erhöht. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne, operative Unternehmenssteuerung als Kennzahlen die Betriebsleistung, die Material- und Personalkostenquote bezogen auf die Gesamtleistung sowie das EBIT und die Umsatzrendite (EBT/Umsatz) heran. Ergänzend dazu wird der Auftragseingang, der Auftragsbestand und der operative Cash-Flow laufend beobachtet. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage zeigt sich im Geschäftsjahr 2023 auf sehr gutem Niveau wie auch im Vorjahr. Trotz der Pandemie und des russischen Angriffskrieges in der Ukraine und den wirtschaftlichen Auswirkungen konnten wir bislang Umsatzsteigerungen erreichen. Unsere Zahlungsfähigkeit war stets gesichert. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts zeigt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehr stabil. III. Prognosebericht Wir beurteilen die bisherige Entwicklung unseres Unternehmens als sehr positiv und gehen von einer weiteren positiven, wenn auch gedämpften, Entwicklung aus. In unserer Planung für 2024 planen wir einen etwas geringeren Umsatz als im Vorjahr. Grund hierfür ist die allgemein schwache Wachstumsprognose der deutschen Wirtschaft. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten auf keine konjunkturelle Trendwende hin sondern prognostizieren eine Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand und andauernde Streiks. Darüber hinaus wird ein Firmenumzug in neue Räumlichkeiten zum Jahresbeginn 2024 stattfinden. Es ist zu erwarten, dass in den ersten Monaten des Jahres die Ausbringung durch den Umzug an sich geringer ausfallen wird und auch die Produktivität am neuen Standort erst nach und nach wieder erreicht wird. Wir sind zuversichtlich, die Aufwandsstruktur im Geschäftsjahr 2024 ähnlich gut zu halten wie im Vorjahr und gesamt gesehen ein erfreuliches aber etwas niedrigeres Jahresergebnis 2024 zu erreichen. Sollte sich die wirtschaftliche Lage aufgrund der geschilderten Situation weiter verschlechtern, könnten sowohl Umsatz als auch Ergebnis niedriger bzw. schlechter ausfallen als bisher prognostiziert. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Durch die Belieferung eines weiten Kundenspektrums über Branchen wie Luft- und Raumfahrttechnik, Medizintechnik, Automatisierungslösungen im Ultrahochvakuum sind branchenspezifische Risiken gut abgefedert. Der technische Anspruch in obigen Branchen ist sehr hoch und Lösungen sehr spezifisch bei vergleichsweise moderaten Stückzahlen. Wettbewerb aus Billiglohnländern ist unter diesen Gegebenheiten nach wie vor wenig ausgeprägt. Ertragsorientierte Risiken Unsere Geschäftsentwicklung hängt direkt mit der allgemeinen weltweiten wirtschaftlichen Konjunkturlage zusammen. Die aktuelle stagnierende Wirtschaftsleistung kann sich relativ schnell auch auf die konjunkturelle Entwicklung bei Phytron auswirken. Wie bereits angeführt schützt hier ein breites und ausgewogenes Kundenportfolio und mindert Risiken. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Phytron GmbH weist zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital von rund 66% aus. Darüber hinaus wird die Gesellschaft bei Bedarf finanztechnisch aus ihrem Gesellschafterkreis gestützt. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht zu erwarten. Währungsrisiken auf Kreditoren als auch Debitoren sind marginal, da fast ausschließlich in Euro fakturiert wird. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zu einem Großteil der Kunden bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Verbindlichkeiten werden überwiegend innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Vor einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns in den meisten Fällen über die Bonität unserer Kunden. Im Ausland werden diese anfänglich erst nach Vorkasse beliefert. 2. Chancenbericht Bedingt durch unseren stabilen und über viele Jahre gewachsenen Kundenstamm in vielen unterschiedlichen Branchen verläuft unser Stammgeschäft sehr stabil. Darüber hinaus konnten in den letzten Jahren einige größere Projekte bei Kunden und Neukunden soweit entwickelt werden, dass im Jahr 2024 noch einige Serienanläufe geplant sind. Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Luft-und Raumfahrt und Medizintechnik zeigen Wachstumschancen in diesen Branchen. 3. Gesamtaussage Für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sehen wir in den Bereichen Markt, Kundenstruktur und Unternehmensperformance keine erkennbaren Risiken. Die allgemeine Unsicherheit aufgrund der derzeit stagnierenden Wirtschaftsleistung bildet hierbei einen Unsicherheitsfaktor, der schwierig abzuschätzen ist. Basierend auf unseren Produkten, dem laufenden Auftragsbestand bei Kunden und den neu gewonnenen Kunden gehen wir jedoch davon aus, dass unser Unternehmen gut positioniert ist und auch künftig gute Umsatzrenditen erzielen wird. Mit unserem Gesellschafter eingebettet in eine mittelständisch geprägte Unternehmensgruppe sowie der guten Kapitalstruktur, sind die Rahmenbedingungen geschaffen, um notwendige Investitionen zu tätigen und ein langfristiges profitables Wachstum zu realisieren.
Gröbenzell, 26.04.2024 Phytron GmbH gez. Dr. Robert Stößer, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PHYTRON GMBH, MAISACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PHYTRON GMBH, MAISACHI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Phytron GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264 und 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1Nr. 2 HGB) vorgenommen. Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 Abs. 1 S.1, Abs. 3 i.V.m. 255 Abs. 1 HGB). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen(§ 253 Abs. 3 S. 3 HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um degressive bzw. lineare Abschreibungen, bewertet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um degressive bzw. lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis vorgenommen. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll als Aufwand erfasst. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere Wert angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigen Tageswerten (§ 253 Abs. 4 HGB) angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte im Wege der Einzelbewertung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf Basis versicherungsmathematischer Berechnungen entsprechend den handelsrechtlichen Regelungen durchgeführt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 2 HS HGB). Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) ausgewiesen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit den Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen wurden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 89.405,31 (Vorjahr: EUR 89.405,31) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Angaben zu Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach § 285 Nr. 24 HGB:
Der Unterschiedsbetrag durch die Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre anstelle mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre beläuft sich auf EUR 1.392,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: Verpflichtungen aus Altersteilzeit sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtung aus Altersteilzeit und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB im Geschäftsjahr mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Saldo in Höhe von EUR 25.683,14 wird unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen.
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 496 (für Tantieme, Urlaub und Überstunden) und für Gewährleistung in Höhe von TEUR 77 enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten existieren nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von EUR 159.634,26 (Vorjahr: EUR 222.237,31) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten habe alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 47.720,50 (Vorjahr: EUR 81.307,56) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung der Vorräte gesichert. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Posten sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 8) enthalten. Ergebnisverwendung Am 19.09.2023 wurde folgende Ergebnisverwendung beschlossen: Aus dem Gewinnvortrag wurde ein Betrag von EUR 900.000,00 an den Gesellschafter STEMAS AG sowie ein Betrag von EUR 600.000,00 an den Gesellschafter Dr. Robert Stößer GmbH ausgeschüttet. VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende finanzielle Verpflichtungen zu vermerken:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen umfassen alle Beträge über die gesamte Laufzeit der Verträge unter Berücksichtigung des Zeitpunktes der erstmaligen Kündigungsmöglichkeiten. In den Mietverpflichtungen ist die jährliche Miete in Höhe von TEUR 680 über die Festmietzeit von zwanzig Jahren enthalten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (auf Vollzeit umgerechnet) im Geschäftsjahr betrug 83 (Vorjahr 83). Organe der Gesellschaft Geschäftsführer war im Berichtsjahr Herr Dr. Robert Stößer. Bei den Gesamtbezügen der Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Stemas AG, München. Der Konzernabschluss wird im Bundeszeiger veröffentlicht. VII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Gröbenzell, den 26.04.2024 gez. Dr. Robert Stößer
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Phytron GmbH, Maisach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Phytron GmbH, Maisach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Phytron GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 26. April 2024 BANSBACH
GmbH
Arne Tiemann, Wirtschaftsprüfer Thomas Hus, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 07.06.2024 festgestellt. |
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