PVH Brands Germany GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hilfiger Stores GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum 31. Januar 2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/20I. EinleitungDie Hilfiger Stores GmbH betreibt in Deutschland Einzelhandelsgeschäfte für den Verkauf modischer Bekleidung und Lifestyleprodukte der Marke "Tommy Hilfiger". Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 30. November 2001 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf erfolgte am 4. Februar 2002 unter der Nummer HR B 41 928. Die Gesellschaft betreibt zum 31. Januar 2020 insgesamt 61 Einzelhandelsgeschäfte in Deutschland. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2019/20 wurde ein neuer Store eröffnet und ein Store geschlossen. Im Wettbewerbsumfeld von Tommy Hilfiger können Hersteller bzw. Marken wie Polo Ralph Lauren, Gant, Boss Orange, Marco Polo und G-Star gesehen werden. Ein Alleinstellungsmerkmal und damit auch wesentlicher Wettbewerbsvorteil von Tommy Hilfiger ist, dass die gesamte Bandbreite der Produktsortimente angeboten wird, bspw. Baby- und Kinderbekleidung, Denim, Herrenkonfektion, Wäsche- und Bademoden, Damen- und Herrensportswear sowie Accessoires. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Konjunkturelle Entwicklung und EinzelhandelDas Wirtschaftswachstum der Eurozone hat sich laut Schätzung des IWF zu Ende des Jahres 2020 besser entwickelt als zuvor prognostiziert. Laut der EU-Frühjahrsprognose soll die Wirtschaft der Euro-Zone trotz der noch anhaltenden Corona-Pandemie für das Jahr 2021 um 4,4 Prozent steigen. Für das Jahr 2022 wird ein Wachstum um 3,8 Prozent erwartet. Auch für die Modebranche hat die Covid-19-Pandemie und die damit verbundene zweimonatige Schließung der Läden drastische Folgen. In einer gemeinsamen Ausgabe "The State of Fashion Report 2020 Corona Update" schätzen The Business of Fashion und die Unternehmensberatung McKinsey & Company, dass die zweimonatige Schließung 80% der europäischen Modeunternehmen in schwere finanzielle Not bringt. Auch der Online-Handel wird von der Krise negativ beeinflusst. Hier liegt in Europa der Umsatzrückgang zwischen fünf und 20 Prozent. Als Grund dafür nennt McKinsey & Company die negative Stimmung beim Verbraucher. Eine Umfrage ergibt, dass vier von fünf Verbrauchern der Meinung sind, dass sie auch über die zweimonatige Schließung finanziell durch die Pandemie beeinflusst sind. Neben den Auswirkungen der Pandemie auf die wirtschaftliche Situation der Modebranche, beschleunigt diese auch den Wandel dieser Branche im Hinblick auf neue Verbrauchertrends und bereits zuvor andauernden Umwälzungen im Mode-System. Weiterhin prägend ist hier zum einen die Begeisterung der jüngeren Generation für soziales Engagement und den Umweltschutz. Es entwickelt sich eine Antipathie gegenüber abfallerzeugenden Geschäftsmodellen und eine erhöhte Erwartung an nachhaltiges Handeln. Zum anderen steigt auch in der Modebranche die Nachfrage im E-Commerce-Bereich weiterhin stetig. Durch die Verlagerung der Umsätze in den digitalen Bereich sind von den Modeunternehmen noch mehr Anpassungsfähigkeit, Schnelligkeit und digitales Know-how gefordert. 2. Entwicklung der Hilfiger Stores GmbHDie Hilfiger Stores GmbH konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr an die hervorragenden Ergebnisse der vergangenen Jahre anknüpfen und Umsatzerlöse in Höhe von € 146,9 Mio. erzielen (Vorjahr: € 137,3 Mio.). Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung in Höhe von +7 %. In absoluten Zahlen lagen die Umsatzerlöse des Geschäftsjahrs 2019/20 um € 9,6 Mio. über dem Umsatz des Vorjahres. III. Vermögens- Finanz- und Ertragslagea) UmsatzentwicklungDie Hilfiger Stores GmbH betrieb zum 31. Januar 2020 45 Einzelhandelsgeschäfte ("Fullprice Stores"), 15 Outlets und einen kurzfristigen Store im Outlet Ingolstadt, den im folgenden Geschäftsjahr wieder geschlossen werden soll. Die Umsatzsteigerung ist teilweise auf die Neueröffnungen zurückzuführen, zusätzlich konnte aber auch der Umsatz auf den bestehenden Flächen gesteigert werden. Darin zeigen sich die erfolgreichen Fortschritte im Bereich Warenbewirtschaftung und Sortimentsgestaltung. Die temporären Outlets sorgen zudem kurzfristig für Umsatzsteigerungen. Weiterhin räumt die Hilfiger Stores GmbH allen Kunden ein 60-tägiges unkonditioniertes Rückgaberecht ein. Der People´s Place, ein integriertes Café im Store Düsseldorf, erzielte zusätzliche Umsätze in Höhe von € 6 T. Gegliedert nach Vertriebskanälen setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
b) ErtragslageDie Entwicklung der Ertragslage der Hilfiger Stores GmbH stellt sich im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr wie folgt dar:
Die Rohertragsmarge lag im Geschäftsjahr bei 47,3 % (Vorjahr: 45,9 %) und berechnet sich aus den Umsatzerlösen abzüglich Materialaufwand. Der Personalkostenanteil stieg leicht und lag bei 17,2 % vom Nettoumsatz (Vorjahr: 16,9 %). Dies ist auf die Erhöhung der Mitarbeiterzahlen zurück zu führen. Die Abschreibungen belaufen sich auf € 5,0 Mio. und liegen damit leicht über dem Niveau des Vorjahres. Das Verhältnis des Saldos aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen zu den Umsatzerlösen stieg um 0,7 %-Punkte auf 24,1% (Vorjahr: 23,4 %). Absolut lag der Wert im Geschäftsjahr 2019/20 bei € 35,4 Mio. und setzt sich in Höhe von € 37,0 Mio. (Vorjahr: € 34,3 Mio.) aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und in Höhe von € 1,6 Mio. (Vorjahr: € 2,2 Mio.) aus sonstigen betrieblichen Erträgen zusammen. Im Geschäftsjahr 2008/09 wurde ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der PVH Holdings GmbH & Co. KG, Düsseldorf, abgeschlossen, sodass das Jahresergebnis in Höhe von € 3,4 Mio. an diese abgeführt wird. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Die Verträge sind kraft Anwachsung der PVH Holdings GmbH & Co. KG auf die PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) übergegangen. c) Vermögens- und FinanzlageDie Aktiva der Hilfiger Stores GmbH gliedern sich zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahresstichtag wie folgt:
Der Anstieg der Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahresstichtag ist primär auf den Zugang bei den langfristigen Vermögensgegenständen, den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und den Vorräten zurückzuführen. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um € 3,5 Mio., die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um € 2,5 Mio. gestiegen. Die liquiden Mittel sind um € 3,6 Mio. gesunken. Die Entwicklung der Passiva der Hilfiger Stores GmbH im Vergleich zum Vorjahresstichtag kann folgender Tabelle entnommen werden:
Die Verbindlichkeitsposten erhöhten sich um insgesamt € 6,3 Mio. auf € 37,8 Mio. (Vorjahr: € 31,5 Mio.). Die Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 35,7 Mio. zusammen. Diese beinhalten die Verbindlichkeiten aufgrund der Ergebnisabführungen in Höhe von € 9,3 Mio., welche zum Stichtag noch nicht beglichen waren und das kurzfristig fällige Darlehen in Höhe von € 9,5 Mio. (Vorjahr: € 9,5 Mio.) gegenüber der Tommy Hilfiger Europe B.V., Amsterdam, Niederlande. Zudem bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1,6 Mio. gegenüber der PVH Holding GmbH aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft, welche zum Stichtag noch nicht beglichen wurden. Die Höhe der sonstigen Rückstellungen haben sich zum 31. Januar 2020 im Gegensatz zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Das Eigenkapital der Hilfiger Stores GmbH betrug zum 31. Januar 2020 € 12,9 Mio. (Vorjahr: € 12,9 Mio.). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der PVH Holdings GmbH & Co, Düsseldorf, ergeben sich keine Änderungen im Eigenkapital der Gesellschaft. Die Eigenkapitalquote lag bei gleichbleibendem Eigenkapital bei 20 % (Vorjahr: 23 %). Die Anlagendeckung I (Eigenkapital/ Anlagevermögen) ist aufgrund der gestiegenen langfristigen Vermögensgegenstände auf 72 % gesunken (Vorjahr: 84 %). IV. BeschaffungDer Einkauf erfolgt zum weitaus überwiegenden Teil über die Tommy Hilfiger Europe B.V., Amsterdam, Niederlande. Daneben werden von Fremdlieferanten in Lizenz produzierte Waren der Marke Tommy Hilfiger hinzugekauft, vor allem im Bereich Accessoires. V. Investitionen und FinanzierungIm Geschäftsjahr 2019/20 wurden Sachinvestitionen in Höhe von € 7,7 Mio. (Vorjahr: € 6,1 Mio.) für den Aufbau des neuen Standortes sowie die Modernisierung einiger bestehender Standorte getätigt. Die Investitionen wurden aus dem operativen Cashflow der Geschäftstätigkeit finanziert. Die Liquidität unseres Unternehmens ist durch die Einbindung in die PVH Gruppe und die Finanzierung überwiegend durch andere Gesellschaften der Gruppe gesichert. VI. Personal- und SozialbereichDie Hilfiger Stores GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2019/20 durchschnittlich 1.008 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 860). Bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern handelt es sich um Angestellte. Zum 31. Januar 2020 waren 1.076 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Hilfiger Stores GmbH beschäftigt, davon 49 Auszubildende. Der Anteil der Mitarbeiterinnen beträgt 74 %. Die Personalkosten haben sich entsprechend der Mitarbeiterquote entwickelt Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einzelhandelsgeschäften partizipieren monatlich an einem erfolgsabhängigen Bonussystem. Daneben existiert ein leistungs- und zielorientiertes Vergütungssystem für Führungskräfte. Die Hilfiger Stores GmbH bietet ein Programm zur betrieblichen Altersvorsorge (BAV) an. Im Wege der Gehaltsumwandlung können alle festangestellten Mitarbeiter Beiträge in eine Direktversicherung und/oder Pensionskasse leisten. VII. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenZur Messung finanzieller Leistungsindikatoren werden verschiedene Reporting-Systeme verwendet. Neben der permanenten Kontrolle von Umsatz- und Ergebniszahlen bis auf Ebene der einzelnen Stores werden auch Kennzahlen wie Umsatz pro qm etc. betrachtet. Finanzielle Leistungsindikatoren:
Nicht finanzielle Leistungsindikatoren: Im Rahmen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren geht es im Wesentlichen um Kunden und Mitarbeiterbelange, die anhand der Kundenzufriedenheit sowie der Mitarbeiterfluktuation gemessen werden. Zudem werden verschiedene Kennzahlen auf Storeebene betrachtet, dazu gehört die Conversion Rate, die das Verhältnis der den Store betretenden Personen und den tatsächlichen Käufern beschreibt. VIII. Chancen- und Risikoberichta) Erläuterungen zum RisikomanagementsystemAls Instrument des Risikomanagements ist in erster Linie das operative Reporting zu sehen. Tägliche Umsatzanalysen im Vergleich zum Vorjahr und zur Planung liefern frühzeitig Indizien für eventuelle negative Planabweichungen. In unserem wöchentlichen Reporting werden die Umsätze, Deckungsbeiträge und Bestände unserer Filialen detailliert auf Produktgruppen-Ebene analysiert. Darüber hinaus existiert ein monatliches Managementreporting, in dem die Ergebnisse aller Stores im Vergleich zum Vorjahr und zur Planung gezeigt werden. Die genutzte Vertragsmanagementsoftware zur Verwaltung unserer Mietverträge dient in erster Linie der Fristenüberwachung und unterstützt das Controlling der Liegenschaften. Des Weiteren wurde eine BI-Analysesoftware implementiert und kontinuierlich optimiert. Diese Software wird genutzt, um ein einheitliches Kennzahlensystem über verschiedene Unternehmensbereiche darzustellen und anhand von KPIs zu analysieren. Hieraus können Maßnahmen abgeleitet und deren Umsetzung und Wirkung konkret verfolgt werden. Somit ist eine unmittelbare Steuerung der operativen Prozesse direkt auf Storeebene möglich. Durch die Analyse aller Unternehmensbereiche hinsichtlich quantitativer und qualitativer Entwicklung können Maßnahmen abgeleitet und deren Umsetzung und Wirkung konkret verfolgt werden. Zudem wird eine Software eines externen IT-Dienstleisters zur Personaleinsatzplanung genutzt, mit deren Hilfe ebenfalls ein effzienteres Personalcontrolling ermöglicht wird. b) Chancen der künftigen EntwicklungDie Marktchancen sind für Tommy Hilfiger in Deutschland weiterhin als sehr positiv zu bewerten. Durch eine stetige Erweiterung und Ergänzung der Sortimente sowie aufgrund der gezielten Marketingkampagnen wird die Begehrlichkeit der Marke Tommy Hilfiger gewährleistet und somit die Basis für eine weiterhin positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Hilfiger Stores GmbH gelegt. Aus der Begeisterung der jüngeren Generation für soziales Engagement und den Umweltschutz bilden sich für unsere bereits angestrebten Geschäftsmodelle im Hinblick auf die Wiederverwertung von gebrauchter Kleidung neue Chancen. c) Risiken der künftigen EntwicklungAls Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir ein durch Nachfragerückgänge ausgelöstes Nichterreichen der Umsatzziele je Store und der damit verbundenen positiven Ergebnisbeiträge an. Diese könnten zum Beispiel durch einen allgemeinen Rückgang des privaten Konsumniveaus ausgelöst werden. Um eine intensive und zielgerichtete Führung unserer Stores zu gewährleisten, kümmern sich Regionalmanager um die operative Führung der Stores. Ein umfangreiches Schulungsprogramm für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Stores unterstützt unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität. Die Optimierung der Warenwirtschaft wird kontinuierlich vorangetrieben. Das Warenwirtschaftssystem ist ein integriertes System, das alle Prozesse von der Einkaufsplanung über die Beschaffung und Lagerung bis zum Verkauf in einer Software abbildet. Kontinuierlich verbessert wird ebenfalls das Finanzcontrolling und Managementreporting. Ziel ist die weitere Optimierung des Working Capital durch ein dezidiertes Warenmanagement und durch eine verbesserte Liquiditätsplanung. Auf Lieferantenseite beziehen wir den Großteil unserer Waren von anderen Konzerngesellschaften; diese wiederum greifen auf ein diversifiziertes Lieferantenportfolio zurück, sodass keine Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten besteht. Die Umsatzziele können zudem durch die zurzeit anhaltende Covid-19 Pandemie, die Ungewissheit über den weiteren Verlauf und die damit einhergegangenen Storeschließungen stark beeinträchtigt werden. Es besteht das Risiko, dass bei einem erneuten Anstieg der infizierten Personen lokale Storeschließungen drohen und zudem die bisher entgangenen Umsätze zukünftig nicht aufgeholt werden können. Es ist damit zu rechnen, dass es einige Zeit benötigt bis sich das Kaufverhalten der Kunden normalisiert und sich die damit zusammenhängenden Umsätze wieder erhöhen. Außerdem besteht das Risiko, Branchentrends nicht rechtzeitig zu erkennen und daher nicht auf diese reagieren zu können und somit am aktuellen Marktgeschehen teilnehmen zu können. IX. Sonstige AngabenSeit dem 1. April 2008 ist die PVH Holdings GmbH alleinige Anteilseignerin der Hilfiger Stores GmbH. Am 8. April / 23. April 2008 mit Änderungsvereinbarung vom 10. Dezember 2014 hat die Hilfiger Stores GmbH mit ihrer Anteilseignerin einen Ergebnisabführungs- und am 26. September 2008 einen Beherrschungsvertrag geschlossen. Die Gesellschaften befinden sich in einem steuerlichen Organschaftsverhältnis, dessen Organträger die PVH Holdings GmbH im Geschäftsjahr 2019/2020 war. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Beherrschungsvertrag zwischen der Gesellschaft als Organgesellschaft und der PVH Holdings GmbH & Co. KG als Organträgerin besteht nunmehr mit der PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) als Organträgerin fort. X. Erklärung zur UnternehmensführungDie Geschäftsführung hat noch keine Zielquote als Frauenquote festgelegt. XI. Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2020/21Aufgrund der Covid-19 Pandemie und der damit einhergehenden zeitweisen Storeschließungen konnten im Geschäftsjahr 2020/21 die positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklungen nicht fortgesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2020/21 wurden Umsatzerlöse von € 105 Mio. erzielt. Den Folgen der Pandemie, die sich für die Gesellschaft insbesondere durch Storeschließungen über unterschiedlich lange Zeiträume ausgewirkt haben, wurde durch mehrere Maßnahmen entgegengewirkt. Bezogen auf die Mitarbeiter der Gesellschaft zählen dazu die Inanspruchnahme von Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden und Urlaubstagen. In unseren Stores haben wir zeitweise Waren mittels click & meet verkauft. Mit Vermietern wurden Mietkürzungen vereinbart. Ein Store wurde im Geschäftsjahr 2020/21 dauerhaft geschlossen. XII. PrognoseberichtDie derzeitige Ungewissheit bezüglich der weltweiten Ausbreitung und Folgen der Covid-19-Pandemie erschwert eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2021/22. Wir gehen aufgrund der vorherrschenden Situation und der Schließung unserer Stores über unterschiedlich lange Zeiträume von einem leichten Umsatzanstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020/21 € 113 Mio. und einem leicht positiven Ergebnis aus. Des Weiteren ist beabsichtigt unprofitable Stores zu schließen. Die Geschäftsführung beobachtet die Situation aufmerksam und ergreift entsprechende Maßnahmen.
Düsseldorf, 7. Juli 2021 Hilfiger Stores GmbH Die Geschäftsführung Marten Jan Jacob Busscher Christian Kohlhase Bilanz zum 31. Januar 2020Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGENRechtsform und FirmaDie Gesellschaft wird unter der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt. Sie führt die Firma "Hilfiger Stores GmbH" und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 41928 eingetragen. UnternehmensgegenstandGegenstand des Unternehmens ist die Errichtung und der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften zum Vertrieb von Bekleidung - einschließlich Accessoires - insbesondere der Marke "Tommy Hilfiger". BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Unsere Gesellschaft erfüllt zum 31. Januar 2020 die Größenkriterien für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches gegliedert. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zugrunde. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, werden als "davon-Vermerke" innerhalb des Anhangs aufgeführt. Um eine klare und übersichtliche Aufstellung des Jahresabschlusses zu gewährleisten, wurden die Bezeichnungen einzelner mit arabischen Zahlen versehener Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Sinne von § 265 Abs. 6 HGB angepasst. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle VermögensgegenständeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände resultieren aus Abstandszahlungen an Vormieter von Geschäftsräumen, welche für die vorzeitige Räumung des Mietobjektes geleistet wurde. Diese werden 15 Jahre bzw. linear über den Zeitraum des Mietvertrages abgeschrieben. SachanlagenDas Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Ladeneinbauten werden über die Restlaufzeit der Mietverträge der Stores (in der Regel zehn Jahre) bzw. die gegebenenfalls kürzere betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der zum Bilanzstichtag beizulegende Zeitwert geringer ist als der Restbuchwert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. VorräteDie Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktwert am Bilanzstichtag. Um den durch Zeitablauf sowie die Veränderung von Trends und Mode bedingten Wertverlust der Handelswaren abzubilden, werden abhängig von der Altersstruktur der Vorräte Gängigkeitsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertabschläge entsprechend berücksichtigt. Flüssige MittelDer Ansatz der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Somit werden Vorauszahlungen für zukünftige Verpflichtungen zeitanteilig abgegrenzt. Gezeichnetes KapitalDas Stammkapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen. RückstellungenDie Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Fremde WährungAuf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Passive RechnungsabgrenzungspostenAls Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Erhaltene Baukostenzuschüsse werden über die Restlaufzeit der Mietverträge zeitanteilig vereinnahmt. Latente SteuernDa die Gesellschaft zum Stichtag in den Organkreis der PVH Holdings GmbH, Düsseldorf (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH), als Organgesellschaft einbezogen wird, werden Ertragsteuern sowie latente Steuern auf Ebene des Organträgers bilanziert. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Beherrschungsvertrag zwischen der Gesellschaft als Organgesellschaft und der PVH Holdings GmbH & Co. KG als Organträgerin besteht nunmehr mit der PVH Holdings GmbH als Organträgerin fort. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZAnlagevermögenDie in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung im Berichtsjahr in Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderung gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber der PVH Europe B.V., Amsterdam, Niederlande, in Höhe von T€ 10.424 (Vorjahr: T€ 0). Im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus geleisteten Vorauszahlungen für Warenlieferungen (Vorjahr: T€ 8.480). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind weiterhin keine Forderungen gegen Gesellschafter (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus Baukostenzuschüssen in Höhe von T€ 2.131 (Vorjahr: T€ 0), debitorischen Kreditoren in Höhe von T€ 114 (Vorjahr: T€ 145) und Reisekostenvorschüssen von T€ 41 (Vorjahr: T€ 37). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Flüssige MittelDie Bankguthaben beinhalten mit T€ 4.476 (Vorjahr: T€ 3.979) ein Festgeldkonto, welches als Sicherheit für Mietbürgschaften dient. EigenkapitalDas Eigenkapital wird mit dem Nennwert dargestellt. Die Gewinnrücklagen beinhalten andere Gewinnrücklagen gemäß §266 Abs. 3 Buchstabe A III Nr. 4 HGB. Sonstige RückstellungenFür Rückbauverpflichtungen wird pro rata temporis Rückstellungen zugeführt. Der abgezinste Wert lag zum Stichtag bei T€ 2.360 (Vorjahr: T€ 2.202). Die Mietaufwendungen der Stores, bei denen eine Staffelmiete vereinbart ist, werden gleichmäßig über die gesamte feste Mietlaufzeit verteilt. Das führt dazu, dass die Mietaufwendungen in den ersten Jahren höher sind als die tatsächlichen Mietzahlungen. Zum Ende der Mietlaufzeit kehrt sich dieses Verhältnis um. Entsprechend wird in den ersten Jahren eine Rückstellung gebildet, in der zweiten Hälfte des Mietvertrages wird diese Rückstellung in Anspruch genommen. Der abgezinste Wert lag zum Geschäftsjahresende bei T€ 630 (Vorjahr: T€ 621). Die sonstigen Rückstellungen umfassen des Weiteren im Wesentlichen Rückstellungen für Miet- und Mietnebenkosten T€ 1.677 (Vorjahr: T€ 1.994), für Schwerbehindertenabgabe sowie Berufsgenossenschaft T€ 260 (Vorjahr: T€ 276), sonstige Personalverpflichtungen T€ 1.048 (Vorjahr: T€ 886), Bonus T€ 750 (Vorjahr: T€ 935) und Resturlaubsrückstellungen T€ 610 (Vorjahr: T€ 570), sowie Rechts- und Beratungskosten T€ 886 (Vorjahr: T€ 831). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten solche in Höhe von T€ 9.500 (Vorjahr: T€ 9.500) aus kurzfristig fälligen Darlehen sowie in Höhe von T€ 6.320 (Vorjahr: T€ 0) aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 19.368 (Vorjahr: T€ 19.172) enthalten. Im Wesentlichen bestehen diese Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von T€ 9.330 (Vorjahr: T€ 7.547) und aus Vorauszahlungen für Umsatzsteuer. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 251 (Vorjahr: T€ 236) enthalten. Diese resultieren aus noch abzuführender Lohn- und Kirchensteuer. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Passive RechnungsabgrenzungspostenErhaltene Baukostenzuschüsse werden über die Restlaufzeit der Mietverträge zeitanteilig aufgelöst. Zum 31. Januar 2020 betrug der Wert T€ 4.497 (Vorjahr: T€ 3.121). ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Sämtliche Umsätze wurden im Inland erwirtschaftet. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus ertragswirksam vereinnahmten Baukostenzuschüssen in Höhe von T€ 1.348 (Vorjahr: T€ 621) sowie aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 216 (Vorjahr: T€ 1.244). AbschreibungenNeben der planmäßigen, linearen Abschreibung auf das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 4.062 (Vorjahr: T€ 3.441) wurden im Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen auf Store-Einrichtungen in Höhe von T€ 228 (Vorjahr: T€ 18) vorgenommen. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Raumkosten in Höhe von T€ 28.073 (Vorjahr: T€ 26.835), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 230 (Vorjahr: T€ 196), konzerninterne Weiterbelastungen in Höhe von T€ 1.090 (Vorjahr: T€ 1.038), Servicegebühren in Höhe von T€ 2.419 (Vorjahr: T€ 1.832), sowie Werbekosten in Höhe von T€ 826 (Vorjahr: T€ 928). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1) enthalten. Zinsen und ähnliche AufwendungenIm Geschäftsjahr sind Zinsen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 40 (Vorjahr: T€ 42) entstanden. Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält darüber hinaus noch Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 219 (Vorjahr: T€ 256). Steuern vom Einkommen und ErtragAufgrund der seit dem 1. April 2008 bestehenden steuerlichen Organschaft mit unserer Muttergesellschaft PVH Holdings GmbH fallen für das laufende Geschäftsjahr keine Ertragsteuern an. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Beherrschungsvertrag zwischen der Gesellschaft als Organgesellschaft und der PVH Holdings GmbH & Co. KG als Organträgerin besteht nunmehr mit der PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) als Organträgerin fort. SONSTIGE ANGABENGeschäftsführungDie Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2019/20 wahrgenommen von Oliver Timm, Meerbusch, Deutschland (CEO PVH Holdings GmbH, Düsseldorf) Daniel Grieder, Amsterdam, Niederlande (CEO Hilfiger Stores GmbH, Düsseldorf) Martijn Hagman, Amsterdam, Niederlande (bis zum 30. April 2019) (CFO Tommy Hilfiger Europe B.V., Amsterdam, Niederlande) Marten Jan Jacob Busscher, Amsterdam, Niederlande (seit dem 1. Mai 2019) (CFO PVH Europe B.V., Amsterdam, Niederlande) Herr Oliver Timm und Herr Daniel Grieder sind mit Wirkung zum 13. Juli 2020 als Geschäftsführer abberufen worden. Mit Beschluss vom 9. Oktober 2020 wurde Christian Kohlhase, Meerbusch, Deutschland als neuer Geschäftsführer bestellt. Keiner der Geschäftsführer erhielt Bezüge von der Berichtsgesellschaft. Angaben zu den ArbeitnehmernWir beschäftigten im Geschäftsjahr 2019/20 im Durchschnitt 1.008 Angestellte (im Vorjahr: 860). Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 31. Januar 2020 betrug 1.076, wovon 49 noch in der Ausbildung waren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle GeschäfteZum Zweck der Liquiditätsschonung hat die Gesellschaft Mietverträge über die Anmietung von Ladenflächen, auf welchen sie ihre Einzelhandelsgeschäfte betreibt, abgeschlossen. Dadurch konnte eine Ausweitung des durch den Geschäftsbetrieb gebundenen Kapitals vermieden werden. Im Gegenzug ist die Gesellschaft dem Risiko zukünftig steigender Mietaufwendungen ausgesetzt. Aus den abgeschlossenen Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich in Zukunft sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
Seit dem 1. April 2008 sind grundlegende verwaltende Funktionen der Gesellschaft an die PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, übertragen worden, welche diese von da an für alle in Deutschland betreuten Gesellschaften ausübt. Der Zweck dieser Zusammenlegung liegt in der Hebung von Synergieeffekten und Standardisierung von Prozessabläufen. Die Hilfiger Stores GmbH wird seit diesem Zeitpunkt mit Kostenumlagen belastet. Diese betrugen im Geschäftsjahr 2019/20 T€ 1.089 (Vorjahr: T€ 1.074). Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2019/20 berechnete Honorar betrug T€ 61. Die Gesellschaft trug Kosten für steuerliche Beratungsleistungen von T€ 34. Anteilsbesitz - WerbegemeinschaftenDie Hilfiger Stores GmbH ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin mehrerer Werbegemeinschaften in Einkaufszentren, in denen Ladenlokale angemietet sind. Sämtliche Werbegemeinschaften werden als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) geführt und dienen dem Zweck, auf dem Gebiet der Verkaufsförderung und Werbung zu beraten, Maßnahmen zu beschließen und diese für das Einkaufszentrum als auch für die Gesellschafter insgesamt durchzuführen. In die einzelnen Gesellschaften wurden keine Einlagen geleistet. Des Weiteren ist die Hilfiger Stores GmbH an keiner der Gesellschaften mit einem Anteil von über 20 % beteiligt. Die Hilfiger Stores GmbH ist Gesellschafterin der folgenden Werbegemeinschaften:
Beziehungen zu MutterunternehmenAlleinige Gesellschafterin zum 31. Januar 2020 ist die PVH Holdings GmbH, Düsseldorf. Die Hilfiger Stores GmbH wird in den Konzernabschluss der PVH Corp., New York, USA, einbezogen. Die PVH Corp. stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und veröffentlicht diesen bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC). ErgebnisverwendungMit Vertrag vom 8. April / 23. April 2008 und mit Änderungsvereinbarung vom 10. Dezember 2014 hat die Hilfiger Stores GmbH mit der PVH Holdings GmbH (vormals PVH Holdings GmbH & Co. KG), Düsseldorf, einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Auf dieser Grundlage wurde der im Geschäftsjahr 2019/20 erwirtschaftete Gewinn unserer Gesellschaft an die PVH Holdings GmbH, Düsseldorf, abgeführt. Die Gesellschaft PVH Holdings GmbH & Co. KG wurde mit Wirkung zum 1. August 2019 aufgelöst. Der Gewinnabführungsvertrag ist kraft Anwachsung der PVH Holdings GmbH & Co. KG auf die PVH Holdings GmbH (vormals: PVH Beteiligungsgesellschaft mbH) übergegangen. Nachtragsbericht Herr Oliver Timm und Herr Daniel Grieder sind mit Wirkung zum 13. Juli 2020 als Geschäftsführer abberufen worden. Mit Beschluss vom 9. Oktober 2020 wurde Christian Kohlhase, Meerbusch, Deutschland als neuer Geschäftsführer bestellt.
Düsseldorf, 7. Juli 2021 Hilfiger Stores GmbH Die Geschäftsführung Marten Jan Jacob Busscher Christian Kohlhase Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis 31. Januar 2020
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hilfiger Stores GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Hilfiger Stores GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hilfiger Stores GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2019 bis zum 31. Januar 2020 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt X. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen - wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder - anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 8. Juli 2021 Ernst
& Young GmbH
Senghaas, Wirtschaftsprüfer Wilmschen, Wirtschaftsprüfer |
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