Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christine, geb. Heling Dobler seit 7.8.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rainer Heling | 69.67% |
Christine Dobler | 25.33% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
heco gmbhEigenbeteiligung | 5.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
heco gmbhRemchingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Wirtschaftsbericht I. Grundlagen Seit 1978 sind wir ein familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen. Die heco gmbh ist ein Handelshaus für Fittings und Armaturen. Unser Lagersortiment im Kerngeschäft von über 7.000 Produkten qualifiziert uns als Komplettanbieter von Rohrverbindungsteilen und Armaturen aus rost- und säurebeständigen Edelstählen. Unsere Produkte werden in den unterschiedlichsten Industriebereichen wie Maschinen- und Anlagenbau, Umwelt- und Entsorgungstechnik, Schiffsbau, Lebensmittel- und in der chemischen Industrie eingesetzt. Im Bundesgebiet unterhalten wir neben dem Haupthaus vier weitere Vertriebsbüros. II. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft im Jahr 2023 wurde stark von geopolitischen Spannungen und Konflikten geprägt, die zunehmend zum Normalzustand in der globalen Politik und Wirtschaft geworden sind. Ein bedeutender und fortwährender Risikofaktor für die globale Stabilität und somit auch für die Wirtschaft ist der anhaltende Konflikt in der Ukraine, der durch den Israel-Konflikt eine zusätzliche Dimension erhält. Diese langwierigen Auseinandersetzungen tragen zu einer Atmosphäre der Unsicherheit bei, die sich negativ auf internationale Investitionen, Handelsbeziehungen und die Versorgungssicherheit mit wichtigen Rohstoffen auswirkt. Darüber hinaus haben die Überfälle der Huthi-Rebellen im Roten Meer, einer strategisch wichtigen Handelsroute, zu weiteren Spannungen geführt. Das weltweite BIP-Wachstum wird lt. Statista im Jahr 2023 auf 3,1 % geschätzt. Im Vergleich zum Jahr 2022, in dem der Wert des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bei +3,5 % lag, ist ein leichter Rückgang zu verzeichnen. Auf nationaler Ebene führte die Bekämpfung der Inflation durch den Anstieg der Zinssätze, in Verbindung mit steigenden Personalkosten und Energiekosten zu einer verschärften wirtschaftlichen Herausforderung für Verbraucher und Unternehmen. Deutschlands Wirtschaftsleistung verzeichnete lt. Statista im Berichtsjahr 2023 eine negative Wachstumsrate von - 0,3 % (Vorjahr 1,8 %) des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Trotz des herausfordernden Umfelds konnte sich die heco weiterhin erfolgreich behaupten und durch gezielte Maßnahmen sowie eine vorausschauende Unternehmenspolitik ihre Position festigen und ausbauen. Geschäftsverlauf Das erwirtschaftete Ergebnis nach Ertragssteuern beträgt im Berichtsjahr 1.707 TEuro nach 2.597 TEuro im Vorjahr. Die Prognose des Vorjahres konnte nicht ganz erreicht werden. Wir schließen das Jahr 2023 entgegen der Prognose mit einem leichten Umsatzrückgang von 4,2 % und einem - wenngleich sehr guten - rückläufigen Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr ab. Das gesamte Jahr über zeichnete sich durch einen starken Auftragseingang aus, stand jedoch auch im Zeichen einer stagnierenden Nachfrage. Unsere Exportquote liegt im Berichtsjahr bei 22,48 %. Diese sank damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,57 %. Die Umsätze des Vorjahres konnten nicht gehalten werden. Der Anstieg bei Neukunden konnte den Rückgang der Nachfrage von Bestandskunden nicht vollständig ausgleichen. Unser Erfolg basiert u.E. weiterhin auf unserer ausgezeichneten Lieferfähigkeit, die sich durch eine proaktive und vorausschauende Bestell- und Lagerpolitik auszeichnet. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der ausgezeichnete Kontakt zu unseren langjährigen Bestandskunden sowie der Aufbau neuer Kundenbeziehungen im Außendienst, ergänzt durch qualitativ hochwertige Beratung im Vertriebsinnendienst. Unverändert gilt, dass die Marktsituation seit Jahren durch einen Verdrängungswettbewerb gekennzeichnet ist. Billigimporte aus Asien und Osteuropa führen bei den Endkunden zu einem verstärkten Preisbewusstsein. Allerdings konnten wir durch Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments unsere Position bei unseren Kunden stärken. Durch langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern können wir solide und hochwertige Produkte anbieten. Unterstützend hierbei sind unsere Logistik und unser extrem umfangreiches Lagerprogramm. Bestellungen, die bis 14 Uhr getätigt werden, werden von uns regelmäßig noch am selben Tag versendet. Langfristig sind unserer Überzeugung nach Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen - insbesondere bei Stammkunden - durchsetzbar. Unsere gute Positionierung am Markt und unsere kontinuierlichen Produktinnovationen bestätigen u.E. diese Geschäftspolitik. Entwicklung der Beschaffungspreise Bis zur Jahresmitte verzeichneten die Preise einen leichten Anstieg, um sich dann bis zum Jahresende auf einem Niveau von etwa 10 % unter dem zu Jahresbeginn zu stabilisieren III. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft zeigt sich gegenüber dem Vorjahr unverändert stabil. Vornehmlich wurde in die IT-Infrastruktur sowie in die weitere Optimierung des Lagers investiert. Der Bestand an Vorräten wurde entsprechend der leicht rückläufigen Nachfrage reduziert. Weiterhin wurde einem Verbundunternehmen ein Darlehen zum Erwerb einer neuen Halle für die Logistik der Gruppe zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung der vorgenannten Maßnahmen erfolgte im Wesentlichen aus den im Geschäftsjahr und im Vorjahr erwirtschafteten Ergebnissen und Aufnahme von Fremdkapital. Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unser Forderungsmanagement überwacht engmaschig das Überschreiten von Zahlungszielen. Die Kunden erhalten einen internen Kreditrahmen, der sich nach der Bonitätsauskunft der Warenkreditversicherung richtet. Der betriebsbedingte Cash Flow ermittelt sich wie folgt:
Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 75,63 % und ist damit äußerst zufriedenstellend. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 3,49 % der Bilanzsumme. Darüber hinaus hat unsere Gesellschaft eine ausreichende Kreditlinie, so dass kurzfristige Liquiditätsengpässe überbrückt werden könnten. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 10,59 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Pensionsrückstellungen betragen 4,3 % der Bilanzsumme und enthalten Anwartschaften, von denen die erste im Jahre 2011 fällig geworden war. Die Zusagen, die noch nicht fällig sind, wurden im Vorjahr vollständig ausfinanziert. Unsere langfristigen Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Unsere Ertragslage ist durch Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Unser wesentlicher Vorteil am Markt besteht darin, unterschiedliche Branchen zu bedienen. Die Höhe unserer Aufwendungen ist im Berichtsjahr durch ein unverändert straffes Kostenmanagement gekennzeichnet. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. Wesentliche Kennzahlen zur Steuerung unseres Unternehmens sind die Materialaufwandsquote und das EBIT. Zudem achten und beschäftigen wir qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal und stellen die Mitarbeiterzufriedenheit in den Mittelpunkt unserer Personalarbeit. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der u.E. erfolgreichen Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach jahrzehntelanger, erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Am Stammsitz Remchingen hat die heco-Gruppe im Vorjahr ihre Lagerkapazität erweitert und wir können somit den Warenbedarf noch risikofreier absichern. Um den Zeitfaktor für Rohrlieferung zu optimieren, werden wir voraussichtlich ab Herbst 2024 in Nordrhein-Westfalen ein eigenes Lager vorhalten. II. Risiko- und Chancenbericht Allgemeiner Risikobericht Ein wichtiger Faktor für einen gesunden Unternehmenserfolg ist eine stetige Abwägung von Risiken und der damit verbundenen Chancen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen wir langfristige Verträge anstreben. Speziell in der Edelstahlbranche besteht ein Risiko in der nicht prognostizierbaren Veränderung des Legierungszuschlages, dass wir insbesondere durch flexible Vertragsgestaltungen weitgehend variabel halten. Zudem minimieren wir das Bestandsrisiko durch einen hohen Bestellrhythmus und die damit verbundene Optimierung der Umschlagshäufigkeit unseres Lagers. Einen zusätzlichen Belastungsfaktor erwarten wir in der Einführung des CBAM (CO 2 -Grenzausgleichsmechanismus) für bestimmte Zolltarifnummern, verbunden mit der Herausforderung für unsere Lieferanten, ihren CO 2 -Wert zu ermitteln. Trotz der anhaltenden weltweiten geopolitischen Spannungen, die auch im Vorjahr deutliche Auswirkungen auf die für uns relevanten Lieferketten hatten, haben sich die Lieferzeiten im Jahr 2023 stabilisiert. Besonders die Lieferungen aus Asien, die zuvor von signifikanten Verzögerungen betroffen waren, zeigen eine Verbesserung. Die Produktions- und Frachtzeiten haben sich auf einem erhöhten Niveau eingependelt, mit Lieferzeiten, die in der Regel zwischen 5 und 6 Monaten liegen und nur in seltenen Fällen auf bis zu 7 Monate ansteigen. Diese Entwicklung stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den teils bis zu achtmonatigen Wartezeiten des Vorjahres dar und ermöglicht eine effizientere Planung und Umsetzung. Die Gesellschaft hat keine nennenswerten Währungsrisiken. Unsere Chancen am Markt sehen wir positiv. Aufgrund der Vorreiterrolle unserer Internetpräsenz im Branchenvergleich sind wir in der Lage, bisherige Kundenbeziehungen zu festigen. Darüber hinaus gelingt es uns, auf diesem Wege neue Kunden zu generieren. Die Investition im Bereich der intensiven Kundenpflege und Kundengewinnung hat sich ebenso, wie der weitere Ausbau unseres Angebots und des Lagers ausgezahlt. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen bezahlt. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken. Hier bestehen langjährige stabile Geschäftsbeziehungen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. III. Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 als grundsätzlich positiv. Mit dem bereits bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, rechnen wir allerdings für 2024 mit einem leichten Umsatzrückgang. Angesichts des eventuellen Umsatzrückgangs erwarten wir ein etwas verhalteneres Ergebnis im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Eine Zuspitzung im Nahen Osten könnte den Ölpreis in die Höhe treiben, was Inflation und Konjunktur weltweit belasten würde. Der Ausgang der US-Wahlen birgt Unsicherheiten, die je nach Ergebnis zu Veränderungen in der Handelspolitik, wie etwa der Einführung von Zöllen, führen könnten. Eine Beeinträchtigung der NATO könnte zusätzlich die globale Sicherheitslage verschärfen. Zudem könnte es zu erheblichen Rückschlägen in den globalen Bemühungen um den Klimaschutz kommen. Diese Faktoren zusammen bergen ein hohes Maß an Unsicherheit für die Märkte und erfordern eine flexible strategische Planung von Unternehmen und Investoren. Weiterhin schwelt ein potenzieller "Black Swan" mit China und Taiwan. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht möglich eine weitergehende detailliertere Prognose auf die Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage abzugeben. Als eine der hieraus folgenden Maßnahmen beobachten und bewerten wir als Geschäftsführung die verschiedenen Krisensituationen sehr intensiv und engmaschig. C. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt im laufenden Geschäftsbetrieb kontinuierlich in branchenüblichem Umfang Investitionen für Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener sowie Neueinführungen innovativer Produkte.
Remchingen, im Februar 2024 heco gmbh Remchingen-Nöttingen Geschäftsführung gez. Thomas Heling, Geschäftsführer gez. Christine Dobler, Geschäftsführerin BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die heco gmbh hat ihren Sitz in Remchingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 500889 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen mittelgroßer Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde die Erläuterung im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 214.888,54 Euro (VJ 403.722,79 Euro) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 205.049,75 Euro (VJ 372.875,98 Euro) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 116.254,27 Euro (VJ 192.644,54 Euro) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 116.254,27Euro (VJ 192.644,54 Euro) enthalten. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden grundsätzlich linear vorgenommen. Soweit beim beweglichen Anlagevermögen in Vorjahren die Abschreibung degressiv vorgenommen worden ist, erfolgt/erfolgte der Übergang auf die lineare Abschreibung, wenn diese günstiger als die egressive Abschreibung ist. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Herstellungskosten enthalten keine Fremdkapitalzinsen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens zwischen 250 und 800 Euro wurden vereinfachend im Jahr des Zugangs als geringwertiges Wirtschaftsgut aktiviert und als Vollabgang abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungen betreffen die Teile der Aufwendungen, die zum Schluss des Geschäftsjahres bezahlt waren, aber Aufwand für einen bestimmten Zeitraum der Folgejahre betreffen. Sie wurden mit Nennwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist vollständig einbezahlt und mit dem Nennwert angesetzt. Die eigenen Anteile wurden zum Nennwert bewertet. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden auf Basis versicherungsmathematischer Berechnung pauschal mit einem, einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 II 2 HGB). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I HGB). Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs einer Forderung oder Verbindlichkeit in fremder Währung mit einer Laufzeit von über einem Jahr am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. An Währungsgewinnen waren 4.155,02 Euro (Vorjahr 25.263,75 Euro) und an Währungsverlusten 13.711,65 Euro (Vorjahr 20.428,46 Euro) auszuweisen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und die Geschäftsjahresabschreibung sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Vorratsvermögen Für das Vorratsvermögen wurde im Geschäftsjahr erstmals eine einheitliche Gängigkeitsabwertung vorgenommen. Durch die nach letztem Bewegungsdatum ausgerichtete Abwertungsroutine kommt es im Vergleich zum Vorjahr zu einer zusätzlichen Abwertung in Höhe von TEuro 244. Angaben und Erläuterungen zu den Rückstellungen § 285 Nr. 12 HGB Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden nach dem versicherungsmathematischen projizierten Einmalbetragsverfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: • durchschnittlicher Marktzins der letzten 10 Jahre von 1,83 % (von 1,5 % bei 7 Jahren) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde, • Lohn- und Gehaltssteigerungen sind nicht berücksichtigt, • die Anpassung der laufenden Rente mit 1,5 % p.a. für aktive Anwärter, • Sterbetafeln nach Klaus Heubeck -Richttafeln 2018 G. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind und die ausschließlich zur Erfüllung der Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen, werden gemäß § 246 Absatz 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Zum 31.12.2023 beträgt der beizulegende Wert des zur Verrechnung dienenden Vermögens 950.346,74 Euro. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 1.712.531,00 Euro. Aus der Rückdeckungsversicherung ergab sich ein Ertrag in Höhe von 24.811 Euro. Aus der Veränderung der Pensionsrückstellung ergab sich ein Zinsaufwand von 21.8855 Euro und als Saldo aus Verbrauch und Zuführung an Personalkosten ein Ertrag von 57.972 Euro. Durch die Änderung der Zinsbemessung von 7 auf 10 Jahre ergibt sich ein unter der Höhe der Rücklagen liegender ausschüttungsgesperrter Betrag von 5.032 Euro. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gelten branchenübliche Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 379.180,57 (Vorjahr: EUR 86.003,66) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 24.000 (Vorjahr: EUR 22.731,84) enthalten. Sonstige Angaben Die heco gmbh ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der heco Vermietungs GmbH & Co. KG mit Sitz in 75196 Remchingen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in folgender Höhe sonstige finanzielle Verpflichtungen: Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende jährlich wiederkehrende Sachverhalte:
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2023. Vorschlag zur ErgebnisverwendungAus dem Jahresgewinn und dem Gewinnvortrag sollen Euro 1.800.000,00 in die Gewinnrücklagen eingestellt werden, der Rest soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens hauptamtlich durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Thomas Heling, Diplom-Betriebswirt (BA), Pforzheim Frau Christine Dobler, Diplom-Betriebswirt (BA), Neulingen Jeder Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Vergütungen der Geschäftsführer Von der Angabe der Organbezüge wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB abgesehen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
* Angaben aus vorläufigen Jahresabschlüssen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beträgt damit: 85 (Vorjahr 90). Nachtragsbericht Es liegen keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag vor.
Remchingen, im Februar 2024 heco gmbh Remchingen-Nöttingen Geschäftsführung gez. Thomas Heling, Geschäftsführer gez. Christine Dobler, Geschäftsführerin
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWir erteilen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht der heco gmbh mit einer Bilanzsumme von EURO 17.715.166,40 und einem Jahresüberschuss von EURO 1.707.007,94 gemäß der Anlage zum Prüfungsbericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die heco gmbh Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der heco gmbh - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der heco gmbh für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Rastatt, den 13. Mai 2024 WKS-GmbH
gez. Dipl.-Betriebswirt (BA) Konrad Walter, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl. Wirtschaftsingenieur Holger Baierl, Wirtschaftsprüfer |
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