BIKEBOX Immobilien Management GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Faulhaber seit 27.6.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIKEBOX GmbHRottweilJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Leistungs- und Produktportfolio BIKEBOX GmbH ist ein Spezialist für hochwertige E-Bikes, Fahrräder, Fahrradanhänger, Kinderfahrzeuge und Fahrradzubehör. Mit großem stationärem Ladengeschäft und Onlineshop bietet BIKEBOX ein vielseitiges Sortiment von Top Marken mit professionellem Kundenservice, Beratung und Werkstatt vor Ort. Neben dem Vertrieb über den eigenen Onlineshop trägt auch der Verkauf der Sortimente über sog. Vertriebsplattformen (= Marktplätze) von Universalversandhändlern wie Amazon, Ebay und real.de zum Umsatz der Gesellschaft bei. Weitere Umsätze werden über Fahrrad-Leasinganbieter wie bspw. Jobrad erzielt, wobei auch hier die Fahrräder an Endkunden ausgeliefert werden. 1.2 Unternehmensstruktur Die Geschäftsführung wird vom geschäftsführenden Gesellschafter, Steffen Faulhaber, wahrgenommen. Bei der BIKEBOX sind zum 31. Dezember 2020 80 Mitarbeiter (31. Dezember 2019: 53 Mitarbeiter) beschäftigt. 2. Gesamtwirtschaft und Branche 2.1 Gesamtwirtschaftliche Situation Nach den Informationen des Statistischen Bundesamts ist im Jahr 2020 das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um real 5% gesunken. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase im Corona-Krisenjahr 2020 in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Der konjunkturelle Einbruch fiel aber im Jahr 2020 den vorläufigen Berechnungen zufolge insgesamt weniger stark aus als 2009 mit -5,7%. In 2019 war die Wirtschaft noch real um 0,6% gewachsen. Die Corona-Krise hinterließ im Jahr 2020 deutliche Spuren in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Die Produktion wurde sowohl in den Dienstleistungsbereichen als auch im Produzierenden Gewerbe teilweise massiv eingeschränkt. So ging im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, die preisbereinigte Wirtschaftsleistung gegenüber 2019 um 9,7% zurück, im verarbeitenden Gewerbe sogar um 10,4%. Die Industrie war vor allem in der ersten Jahreshälfte von den Folgen der staatlich verhängten Corona-Maßnahmen betroffen, unter anderem durch die zeitweise gestörten innereuropäischen und globalen Lieferketten. Die Bruttoinvestitionen erlebten dabei einen Einbruch um 3,5% gegenüber Vorjahr, den deutlichsten seit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Für das Jahr 2021 wurden die Einschätzungen verschiedener Experten zwischen November und März mehrfach nach unten korrigiert. Während das Wirtschaftsministerium in seiner Jahresprojektion von 3,0% Wachstum des preisbereinigten BIP ausgeht, erwartet der Rat der "Wirtschaftsweisen" 3,1%, die Europäische Kommission 3,2%. Damit liegen die Erwartungen unterhalb der Erwartung für den gesamten Euro-Wirtschaftsraum, für den seitens der EU-Kommission von einem Wachstum i. H. v. 3,7% ausgegangen wird. Als größtes Risiko für die Erholung der Konjunktur wird dabei eine mögliche weitere Infektionswelle angesehen, da eine solche zu erneuten Betriebsschließungen in der Industrie führen würde. 2.2 Branchensituation Die SARS-COV-2-Pandemie bestimmte im Jahr 2020 das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Deutschland und beeinflusste alle Branchen signifikant. Auch die Herausforderungen für Hersteller und Fahrradhandel waren gewaltig vor dem Hintergrund von Shutdowns, gestörten Lieferketten, Ladenschließungen, Hygieneauflagen und beispielloser Nachfrage. Die Branche verzeichnet, wie auch in den vergangenen Jahren ein dynamisches Wachstum. Fahrräder und E-Bikes erfreuten sich in Deutschland großer Beliebtheit. Der Fahrradboom und die daraus resultierende Nachfrage nach Zweiräder, mit und ohne elektrischen Antrieb, war in 2020 ungebrochen wovon die gesamte Branche profitierte. Der Zweirad-Industrie Verband (ZIV) veröffentlichte folgende Wirtschaftsdaten der deutschen Fahrradindustrie für das Jahr 2020:
Das hohe Qualitäts- und Sicherheitsbewusstsein der Kunden sorgt dafür, dass Fahrräder und E-Bikes in immer höherer Güte und Ausstattung gekauft werden. 3. Geschäftsverlauf und Lage 3.1 Ertragslage Die Ertragslage der BIKEBOX im Berichtsjahr kann als sehr gut bezeichnet werden. Der Jahresüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr signifikant um 1.509 TEUR von 515 TEUR auf 2.024 TEUR. Das Rohergebnis (Gesamtleistung + sonstige betriebliche Erträge ./. Materialaufwand) lag mit 8.377 TEUR um 4.203 TEUR ebenfalls deutlich über dem Vorjahresniveau (4.174 TEUR). Die Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Das Finanzergebnis hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Das EBT (earnings before taxes) erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 2.121 TEUR auf 2.842 TEUR. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich um 609 TEUR auf 815 TEUR erhöht. 3.2 Finanzlage Unsere wichtigsten Ziele hinsichtlich des Finanzmanagements sind die Sicherung von Liquidität, finanzieller Flexibilität und Stabilität. Eine zusätzliche Kreditlinie in Höhe von 450 TEUR sowie großzügige Zahlungsziele der Lieferanten verhilft uns eine zufriedenstellende Liquidität zu erreichen.
3.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der BIKEBOX ist nach wie vor stabil. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 6.617 TEUR auf 11.286 TEUR im laufenden Geschäftsjahr erhöht. Die Sachanlagen stellen mit 21,0% der Bilanzsumme (im Vorjahr 35,5%) eine wesentliche Bilanzposition dar. Die Vorräte erhöhten sich um 3.581 TEUR auf 7.584 TEUR. Im Verhältnis zur Bilanzsumme betragen die Vorräte 67,2% (im Vorjahr 60,5%). Sie bilden damit die größte Bilanzposition. Die flüssigen Mittel erhöhte sich um 844 TEUR auf 860 TEUR und betragen somit 7,6% der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote der BIKEBOX ist mit 32,5% solide und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,7 Prozentpunkte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute aus der Finanzierung der Betriebsimmobilien verminderten sich planmäßig um 144 TEUR auf 1.950 TEUR (Vorjahr 2.094). Die Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute mit 17,3% der Bilanzsumme (Vorjahr 35,6%) stellen eine wesentliche Verbindlichkeitsposition dar. Im Vorjahr war in dieser Bilanzposition noch ein Kontokorrentkredit von 259 TEUR enthalten. Die größte Verbindlichkeitsposition im Geschäftsjahr sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 3.615 TEUR und 32,0% der Bilanzsumme (Vorjahr 1.447 TEUR und 21,9% der Bilanzsumme). 3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Für unsere interne Unternehmenssteuerung orientieren wir uns an unserer jährlichen Planung, analysieren die Abweichungen und leiten daraus die entsprechenden Maßnahmen ab. 3.5 Gesamtaussage Die Ertragslage der BIKEBOX kann im Berichtsjahr als sehr gut bezeichnet werden. Die Bilanzstruktur ist mit einer Eigenkapitalquote von 32,5% solide. Die Finanzlage der BIKEBOX war mit dem positiven operativen Cashflow sowie den zur Verfügung stehenden Kreditlinien jederzeit ausreichend, um den nötigen finanziellen Spielraum zu haben. 4. Risikobericht Als großes Risiko für das geplante Umsatzwachstum bleibt die "Corona (Covid-19)-Krise". Abhängig von den Auswirkungen auf die Kauflaune der Konsumenten und die Verfügbarkeit der Ware, kann es zu signifikanten Umsatzeinbußen kommen. 4.1 Risikoüberwachung Das System der BIKEBOX zur Erkennung und Überwachung von Risiken erlaubt dank eines umfangreichen Controllings zu jeder Zeit eine vollumfängliche Bewertung der Ertragslage sowie etwaiger negativer Effekte. Durch die angestrebte Wachstumsstrategie kommt es zu einem höheren Lagerbestand um die kurzfristige Verfügbarkeit an Ware für den Kunden zu gewährleisten. Hersteller bieten den Händlern in der aktuellen Situation kein Pufferlager (on demand), sodass die Lagerhaltung fast ausschließlich auf den Händler übertragen wird. Dem Risiko der Überalterung der Ware wird durch eine systematische Bestandsanalyse und -steuerung (u.a. Reichweitenanalyse und Altersstruktur-Analyse) entgegengewirkt. Zudem fokussiert sich das Unternehmen auf funktionale Produkte mit im Vergleich zu Fashion und Mode deutlich längeren Produktlebenszyklen. 4.2 Kundenabhängigkeit BIKEBOX beliefert hauptsächlich Privatkunden. Aus diesem Grunde besteht keine größere Abhängigkeit von einem Kunden, einer Kundengruppe oder einer Branche. Aufgrund BIKEBOXs breiter Kundenbasis besteht kein Klumpenrisiko. Negative Entwicklungen der globalen und regionalen wirtschaftlichen Bedingungen in unseren Märkten, einschließlich der COVID-19 Pandemie, sofern diese anhält, könnten sich negativ auf Verbraucherausgaben auswirken. 4.3 Beschaffungsrisiken BIKEBOX verfügt über einen gewachsenen, teilweise sehr langfristig angelegten Lieferantenstamm. Um Risiken in der Beschaffung zu reduzieren, wird vermehrt Wert auf die Umsetzung einer "Mehr-Lieferanten Strategie" gelegt und der Streuung auf ein breites Produktportfolio. Mit dem Sortiment des Unternehmens wächst die Anzahl der Lieferanten stetig. Zwar gibt es einige bedeutende Lieferanten, diesen ist jedoch keine erfolgskritische Lieferantenmacht zuzurechnen. 4.4 Ertragsrisiken Aufgrund der Preistransparenz im Internet und durch den zunehmenden Preiswettbewerb im Onlinehandel existiert weiterhin die Gefahr sinkender Renditen oder bei Beibehaltung der bisherigen Handelsspannen eine Abflachung des Umsatzwachstums. 4.5 Finanzielle Risiken Dank der soliden Eigenkapitalquote und der Ertragskraft des Unternehmens werden keine finanziellen Risiken erwarten. Durch die Nutzung großer nationaler und internationaler Payment-Dienstleister wird der Großteil der Bestellungen von den Kunden per Vorkasse bezahlt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. 4.6 Sonstige Risiken Auch hinsichtlich einer möglichen vierten Corona-Welle im Herbst 2021 ist die BIKEBOX gut aufgestellt und kann auf das bewährte Konzept des Mehrschichtbetriebs in den Bereichen Lager, Versand, Werkstatt und Kundenservice zurückgreifen. Die telefonische und schriftliche Erreichbarkeit der Mitarbeiter des Kundenservice zu den gewohnten Öffnungszeiten ist auch im Home-Office gewährleistet. Auch der spezielle Service im Ladengeschäft mit "click und collect" bzw. "click und meet" ermöglicht die Erreichbarkeit vor Ort. Insoweit ist die Sicherheit und Arbeitsfähigkeit aller Abteilungen während der Corona-Pandemie gewährleistet. 5. Chancenbericht Wesentliche Chancen bestehen weiterhin in einer besseren Marktdurchdringung in denen von uns stark besetzten Produktbereichen (hochwertige E-Bikes, Anhängern und Zubehör). Darüber hinaus gilt es Marktrends zu erkennen und das Sortiment dahingehend zu erweitern. Wir sind überzeugt eine gute Online Fahrrad-Plattform mit einer guten Position im stark wachsenden Online-Fahrradmarkt zu sein. Wir bieten eine komfortable E-Commerce Lösung im Fahrradmarkt für einen wachsenden, sehr loyalen und kaufkräftigen Kundenstamm. Um die Kundenzufriedenheit zu steigern investieren wir weiterhin in die Optimierung des ERP-Systems, den Online-Shop, Kundenservice und die Logistik. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 6. Prognosebericht 6.1 Konjunktur- und Branchenentwicklung Grundsätzlich rechnen wir im laufenden Geschäftsjahr 2021 sowie im darauffolgenden Jahr mit einem weiter steigenden Markt für Fahrräder und Fahrradzubehör. Nach Angaben vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. sind im I. und II. Quartal 2021 die Umsätze im E-Commerce und Versandhandel im Bereich Hobby und Freizeit (u.a. Fahrräder und andere Sportartikel) im zweistelligen Bereich gewachsen. Auch der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) schaut positiv in die Zukunft und prognostiziert ein starkes Wachstum im zweistelligen Bereich (14%-20%) Größter Risikofaktor könnten aufkommende Engpässe bei Elektro-Komponenten, sowie Rahmenmaterial sein, sodass Hersteller nicht die georderten Mengen an die Händler liefern können. 6.2 Umsatzentwicklung Ausgehend von der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2021 rechnen wir für das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatzzuwachs von 25% gegenüber dem Vorjahr 2020. Auch für 2022 rechnen wir mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs, allerdings auf niedrigerem Niveau als in 2021. 6.3 Ertragsentwicklung Wir erwarten im Geschäftsjahr 2021 eine weiterhin gute Ertragslage auf ähnlich gutem Niveau wie 2020. Für 2022 sehen wir derzeit ebenfalls keine Anzeichen für einen wesentlichen Ertragseinbruch. 6.4 Finanzlage Basierend auf einem guten operativen Cash-Flow, der vorhandenen Kreditlinien und der Zahlungskonditionen mit unseren Hauptlieferanten gehen wir von einer weiterhin soliden Finanzlage aus. 6.5 Gesamtprognose Die BIKEBOX sieht sich mit dem bestehenden Chancen- und Risikoprofil gut für die Zukunft gewappnet, und geht davon aus nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma BIKEBOX GmbH hat ihren Sitz in Rottweil. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 761384 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der BIKEBOX GmbH - im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt - zum 31. Dezember 2020 wurde unter Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer wurde mit 3 Jahren angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer wurde zwischen 1 und 33 Jahren angesetzt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 150,00 EUR wurden im Jahr des Zugangs sofort als Betriebsausgabe abgezogen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,01 EUR und 800,00 EUR lagen (geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie aus anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten Beträge vom Vorjahr sowie das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1.950.243,76 EUR (Vorjahr 2.353.253,36) sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert. Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 3.615.136,53 EUR (Vorjahr 1.446.828,63 EUR) bestehen im üblichen Umfang kraft Gesetz entstehende beziehungsweise branchenübliche Sicherheiten (Sicherungsvorbehalte). Verbindlichkeiten aus Steuern betragen 408.474,73 EUR (Vorjahr 336.675,29 EUR). Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen 6.361,10 EUR (Vorjahr 0,00 EUR).
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
V. Sonstige Angaben Angabe zu Organmitgliedern Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Steffen Faulhaber, Industriemechaniker, geführt. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 77 (9 Angestellte und 68 Arbeiter). VI. Bestätigung/Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Rottweil, den 23. Juli 2021 Geschäftsführer: gez. Steffen Faulhaber sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2021 festgestellt. Dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BIKEBOX GmbH, RottweilPrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der BIKEBOX GmbH, Rottweil, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIKEBOX GmbH, Rottweil, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach, den 27. Juli 2021 prvb
Banert GmbH
Alexander Banert Wirtschaftsprüfer" |
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