Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 8788
Vorher
e - h - m elektro-handel u. montage gmbh
Eingetragen
8.3.1978
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenElektrizitätshandel
Gegenstand
Berichtigt von Amts wegen Gegenstand des Unternehmens ist der Handel und die Montage von Elektroartikeln und die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung im Sinne des AÜG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Iris Schlütz
seit 13.7.2015
Prokura
Jochen Schneider
seit 8.7.2004
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

e h m gmbh

Witten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die e h m GmbH ist eine inhabergeführte Gesellschaft mit Sitz in Witten und gehört zu den etablierten Unternehmen der Elektroinstallation in Deutschland. Die Gesellschaft plant, installiert und wartet seit 1976 hochkomplexe elektrotechnische Anlagen bundesweit für öffentliche und private Auftraggeber im Industrie-, Gewerbe- und Krankenhausbau.

Das Unternehmen wurde am 17. August 1986 gegründet und wird unter der Handelsregisternummer HRB 8788 beim Amtsgericht Bochum geführt. Das vollständig eingezahlte Stammkapital beträgt 206.000,00 EUR. Die Geschäftsführung liegt bei Herrn Jochen Schneider, der alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit ist.

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die e h m GmbH durchschnittlich 83 Mitarbeiter (Vorjahr: 75), davon 71 im gewerblichen und 12 im kaufmännischen Bereich.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit aufgrund geopolitischer Spannungen, hoher Energiepreise und einer gedämpften Investitionsbereitschaft ist die Wirtschaft im Jahr 2023 leicht um 0,3 % gesunken (1). Insbesondere die Bau- und Ausbaubranche, die für das Geschäftsmodell der e h m GmbH von zentraler Bedeutung ist, war von einer verhaltenen Nachfrage im Neubausektor betroffen. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 % gesunken (2).

Das Elektrohandwerk ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Handwerks und profitiert langfristig von strukturellen Wachstumstreibern wie der zunehmenden Elektrifizierung, der Digitalisierung von Gebäuden sowie dem Ausbau erneuerbarer Energien. Die Nachfrage nach elektrotechnischen Leistungen im Bereich der Gebäudetechnik, Sicherheits- und Kommunikationssysteme sowie intelligenter Energie- und Steuerungslösungen blieb daher insgesamt auf einem soliden Niveau (3). Gleichzeitig war die Branche weiterhin von einem intensiven Wettbewerb sowie einem anhaltenden Fachkräftemangel geprägt, der sowohl die Kapazitätsauslastung als auch die Kostenstruktur beeinflusste. Steigende Lohn- und Materialkosten stellten dabei eine zusätzliche Herausforderung dar (4).

(1) Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

(2) Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_068_441.html

(3) Quelle: https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/konjunktur-e-handwerk-trotzt-negativ-trend-350383/

(4) Quelle:https://www.handwerksblatt.de/handwerkspolitik/e-handwerke-fachkraeftemangel-verschaerft-sich?utm_source=chatgpt.com

2.2 Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 war für die e h m GmbH von erheblichen Herausforderungen geprägt. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich aufgrund der wirtschaftlichen Abkühlung in Deutschland deutlich verschlechtert. Besonders die Baubranche war von den gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten betroffen, was zu einem spürbaren Rückgang des Bauvolumens führte.

Die Liefersituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr zwar entspannt und erreichte für die meisten Güter wieder einen planbaren Zeitrahmen, allerdings auf deutlich höherem Preisniveau. Zusammen mit erheblich gestiegenen Lohnkosten führte dies zu einer erheblichen Verteuerung der Leistungen.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden folgende wesentliche Investitionen getätigt:

• Photovoltaikanlage auf dem Bürogebäude

• EDV-Ausstattung

• Aufwertung der persönlichen Schutzausrüstung und Arbeitskleidung

Zwar ist die Auslastung der Teams aufgrund diverser Projekte gut, jedoch führten mehrere Probleme wie die Verlängerung von Bauzeiten und Nacharbeiten zu einer Beeinträchtigung der Profitabilität.

2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Rohergebnis (Umsatz, Bestandsveränderung zzgl. Sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) wird als bedeutsamer finanzieller Leistungsindikator zur Steuerung genutzt. Das Rohergebnis verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 um 21,2 % auf EUR 6.214 TEUR (Vorjahr: 7.888 TEUR).

Ein Vergleich des Rohergebnisses mit einer Vorjahresprognose ist nicht möglich, da der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 erstmalig aufgestellt wurde und somit keine Vorjahresprognose vorliegt.

Weitere (nichtfinanzielle) Leistungsindikatoren werden im Rahmen der internen Steuerung der Gesellschaft nicht verwendet.

Für Erläuterungen zur Entwicklung der Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Ausführungen in der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

2.4 Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 von 7.888 TEUR um 1.674 TEUR auf 6.214 TEUR gesunken. Ursächlich hierfür waren insbesondere Projektverzögerungen und Nachlaufkosten.

Die Personalkosten sind um 3,7 % auf 5.639 TEUR leicht zurückgegangen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 1.576 TEUR (Vorjahr: 1.596 TEUR) in etwa auf Vorjahresniveau. Die Zinsaufwendungen sind leicht von 7 TEUR auf 86 TEUR angestiegen.

Der Steueraufwand beinhaltet im Wesentlichen Steuernachzahlungen für Vorjahre.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt insbesondere beeinflusst durch das gesunkene Rohergebnis mit einem Jahresfehlbetrag von 1.542 TEUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 143 TEUR) ab.

2.5 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 31.12.2023 5.124 TEUR und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 843 TEUR (19,7 %) erhöht.

Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Vorräte (unfertige Leistungen) inkl. der saldierten erhaltenen Anzahlungen für diese unfertigen Leistungen um 1.462 TEUR auf 3.557 TEUR (Vorjahr: 2.095 TEUR). Leicht gegenläufig ist der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 373 TEUR auf 103 TEUR. Das Anlagevermögen in Höhe von 906 TEUR (Vorjahr: 999 TEUR) und die liquiden Mittel 3 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR) sind nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Die erhebliche Zunahme der Vorräte resultiert aus den laufenden Großprojekten, während der Rückgang der Forderungen auf verbesserte Zahlungseingänge zurückzuführen ist.

Auf der Passivseite resultiert der Anstieg der Bilanzsumme insbesondere aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auf 1.605 TEUR (Vorjahr: 270 TEUR) infolge der Projektverzögerungen und Nacharbeiten. Darüber hinaus sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 1.918 TEUR (Vorjahr: 1.255 TEUR) angestiegen. Die Rückstellungen liegen mit 637 TEUR (Vorjahr: 328 TEUR) deutlich über Vorjahresniveau. Im Wesentlichen sind hier Steuerrückstellungen für Vorjahre enthalten (TEUR 382).

Das Eigenkapital ist infolge des Jahresfehlbetrages auf 626 TEUR (Vorjahr: 2.167 TEUR) gesunken.

In der Folge ist die Eigenkapitalquote deutlich auf 12,2 % (Vorjahr: 50,6 %) zurückgegangen.

2.6 Finanzlage

Die Finanzlage hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich angespannt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 270 TEUR auf 1.605 TEUR. Dies war notwendig, um die gestiegenen Vorräte und die angespannte Liquiditätssituation aufgrund der Projektverzögerungen und Nacharbeiten zu finanzieren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf 1.918 TEUR (Vorjahr: 1.255 TEUR), was die gestiegene Geschäftstätigkeit zum Jahresende widerspiegelt.

Die liquiden Mittel reduzierten sich erheblich von 40 TEUR auf 3 TEUR. Die Gesellschaft ist damit stark auf die Kreditlinien der Banken angewiesen. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über noch nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von 145 TEUR (Vorjahr: 730 TEUR). Ihren Zahlungsverpflichtungen konnte die Gesellschaft jederzeit nachkommen.

3. Prognosen, Chancen- und Risikobericht

3.1 Chancen und Risiken

3.1.1 Personalsituation

Die Situation am Arbeitsmarkt hat sich leicht entspannt. Die Abwerbungen haben abgenommen und die Initiativbewerberzahlen steigen wieder. Darüber hinaus wurde mit der Restrukturierung der Organisation begonnen, die durch das schnelle Mitarbeiterwachstum in den Vorjahren notwendig war. Dieser Prozess wird im Jahr 2024 abgeschlossen sein und zu niedrigeren Personalkosten und höherer Effizienz führen.

Allerdings belasten nach wie vor hohe Krankenstände, die zwar leicht unter den statistischen Durchschnittswerten, aber deutlich über dem Niveau vor der Pandemie liegen (7,2 % im Jahr 2023). Dies führt zu Überstunden und erhöhtem Stress bei den verbleibenden Mitarbeitern. Die Gesellschaft hat zahlreiche Maßnahmen zur Mitarbeiterzufriedenheit eingeleitet (höhere Bezahlung, Inflationsprämie, flexiblere Arbeitszeit, Gesundheitsförderung), die Wirkung zeigen.

3.1.2 Digitalisierung

Die Gesellschaft hat große Anstrengungen in die Digitalisierung investiert:

• Vollständige Nutzung eines ERP-Systems

• Vertiefung des Einsatzes der Baustellensoftware CENDAS zur Bauablaufkoordination und Projektcontrolling

• Ausstattung aller Mitarbeiter mit IT-Endgeräten

• Nutzung von MS-Teams als Kommunikationsplattform

• Smartphone-basierte elektronische Zeiterfassung

Diese Investitionen, insbesondere der Einsatz von Cendas, werden mittelfristig zu erheblichen Effizienzsteigerungen führen, haben aber kurzfristig zusätzliche Kosten verursacht.

3.1.3 Regulatorische Anforderungen

Die zunehmenden Dokumentationsanforderungen und gesetzlich vorgeschriebenen Bürokratiemaßnahmen (Whistleblower-Gesetz, Lieferkettengesetz, ESG-Richtlinien) belasten die Organisation erheblich und haben in Relation zum Nutzen ein ungünstiges Aufwand-Nutzen-Verhältnis. Deutlich belastend wirkt sich auch die immer schleppendere Erteilung von Baugenehmigungen an unsere Kunden aus, die zu verspäteten Baustarts und damit zu herausfordernden Personalplanungen führten und führen. Das Unternehmen schult seine Mitarbeiter kontinuierlich, um den gestiegenen regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden.

3.1.4 Kundenstamm und Auftragsrisiken

Das Unternehmen verfügt über einen großen Kundenstamm mit hoher Bonität. Neukunden werden durch Wirtschaftsauskünfte geprüft, und Forderungen werden durch Warenkreditversicherer und/oder Vorauszahlungen in ausreichender Höhe abgesichert. Darüber hinaus profitiert das Unternehmen in erheblichem Maße von der eigenen Planungsabteilung, die mit 5 Planern außergewöhnlich gut aufgestellt ist. Es werden die allerneuesten Planungstools nebst Equipment genutzt. Durch das vollumfängliche Leistungsangebot inkl. einer detaillierten Planung, können Auftragsrisiken minimiert werden. Dies ist für das Unternehmen eine USP.

3.1.5 Finanzielle Risiken

Durch den Jahresfehlbetrag 2023 und die angespannte Liquiditätssituation haben sich die finanziellen Risiken erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 51 % auf 12 % gesunken. Die Gesellschaft ist auf Bankverbindlichkeiten angewiesen. Die Geschäftsführung überwacht die Liquiditätssituation anhand einer detaillierten Liquiditätsplanung kontinuierlich. Darüber hinaus hat die Gesellschaften mit den Banken ausreichend Kreditlinien vereinbart, auf die sie bei Bedarf zurückgreifen kann.

3.2 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung ein Rohergebnis deutlich über dem Niveau von 2023. Dies resultiert im Wesentlichen aus den zuvor genannten negativen Effekten im Geschäftsjahr 2023 wie Projektverzögerungen und Nachlaufkosten. Aufgrund der Erfahrungen aus 2023 liegt der Fokus verstärkt auf:

• Verbesserung der Projektauswahl und Kalkulation

• Stärkerer Kontrolle der Projektkosten und des Projektfortschritts

• Einführen von Baustellen- und Planungsstandards

• Intensivierung des Fehlermanagements

• Verbesserung der Arbeitsvorbereitung (Workshop im September 2023)

• Konsequenter Einsatz von CENDAS für Soll/Ist-Vergleiche

Für die Geschäftsjahre 2025 und 2026 wird mit einem Rohergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2024 gerechnet.

Die Prognosen werden durch die vorläufigen und ungeprüften Zahlen für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 bestätigt.

Um diese Prognose zu erzielen sind folgende Erfolgsfaktoren identifiziert wurden:

• Erfolgreiches Abschließen der laufenden Großprojekte ohne weitere Nacharbeiten

• Verbesserung der Projektsteuerung und des Controllings

• Stabilisierung der Belegschaft bei moderaten Krankenständen

• Aufrechterhaltung der Kreditlinien bei den Banken

• Steigerung der Profitabilität zur Wiederherstellung einer angemessenen Eigenkapitalquote

 

Witten, 29. Januar 2026

Jochen Schneider, Geschäftsführer

2

Handelsbilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 906.281,44 998.700,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 14.840,50 46.143,50
II. Sachanlagen 521.680,00 599.812,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5,50 5,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 521.674,50 599.806,50
III. Finanzanlagen 369.760,94 352.744,86
1. Beteiligungen 369.240,94 352.744,86
2. Sonstige Finanzanlagen 520,00
B. Umlaufvermögen 4.175.034,40 3.212.454,76
I. Vorräte 3.640.607,66 2.190.205,52
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.791.553,83 8.822.634,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 531.751,38 982.673,57
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 190,26 190,26
2. sonstige Vermögensgegenstände 531.561,12 982.483,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 167.959,43 198.277,24
davon gegen Gesellschafter 167.959,43 192.756,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.675,36 39.575,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.592,62 69.537,72
Aktiva 5.123.908,46 4.280.692,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 625.530,85 2.167.296,16
I. Gezeichnetes Kapital 206.000,00 206.000,00
II. Kapitalrücklage 53.889,60 53.889,60
III. Bilanzgewinn 365.641,25 1.907.406,56
davon Gewinnvortrag 1.907.406,56 1.764.408,40
B. Rückstellungen 636.932,00 327.835,40
C. Verbindlichkeiten 3.861.445,61 1.785.561,28
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.605.272,48 269.802,47
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.605.272,48 269.802,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.256.173,13 1.515.758,81
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.253.480,88 1.511.774,28
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.692,25 3.984,53
Passiva 5.123.908,46 4.280.692,84

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.214.253,69 7.888.417,06
2. Personalaufwand 5.638.767,64 5.854.960,56
a) Löhne und Gehälter 4.662.165,34 4.897.909,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 976.602,30 957.051,00
davon für Altersversorgung 68.273,27 67.872,36
3. Abschreibungen 158.775,48 206.372,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 158.775,48 206.372,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.575.960,54 1.595.836,33
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 15,60 15,60
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.772,82 2.706,84
davon Erträge aus Abzinsung 460,00 760,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.474,78 7.407,48
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 271.115,90 75.201,22
9. Ergebnis nach Steuern -1.512.052,23 151.361,04
10. sonstige Steuern 29.713,08 8.362,88
11. Jahresfehlbetrag 1.541.765,31 -142.998,16
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.907.406,56 1.764.408,40
13. Bilanzgewinn 365.641,25 1.907.406,56

Anhang des Geschäftsjahres 2023

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der e h m gmbh für das Geschäftsjahr 2023 wurden unter Berücksichtigung der Vorschriften des Bilanzrichtlinien - Umsetzungsgesetzes (BilRUG) der §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Das Unternehmen gilt als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses werden für das Geschäftsjahr 2023 die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht

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Firma: e h m gmbh
Sitz: Witten
Registergericht: Bochum
Register-Nr.: HRB 8788

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Anlagenspiegel ist gemäß § 284 Absatz 3 HGB dem Anhang beigefügt.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Abzug planmäßiger nutzungsbedingte Abschreibungen.

Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Neuzugänge erfolgten pro rata temporis.

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Anlagenklasse Nutzungsdauer
Immaterielle Wirtschaftsgüter 3-5 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15 Jahre
Mietereinbauten 14-20 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden bis zu einem Betrag von Euro 250,00 sofort als Aufwand berücksichtigt, darüber hinaus wurden nach § 6 Abs. 2 EStG Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von Euro 800,00 in das Anlageverzeichnis aufgenommen und sofort abgeschrieben.

Die Anteile an Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Die Herstellungskosten der teilfertigen Leistungen umfassen neben den Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Verwaltungsgemeinkosten, Vertriebskosten und Zinsen für Fremdkapital wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

Bei den teilfertigen Leistungen handelt es sich um Baumaßnahmen auf fremdem Grund und Boden. Die erhaltenen Anzahlungen wurden gemäß § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert (§ 253 HGB). Soweit geboten, wurden für zweifelhafte Forderungen angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgte zum Nennbetrag.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Absatz 1 HGB. Soweit Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wurden diese mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Absatz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 HGB).

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Rückstellungen ermittelt. Ebenso werden steuerliche Verlustvorträge bei der Berechnung aktiver latenter Steuern berücksichtigt. Sie werden unter Anwendung der unternehmensindividuellen Steuersätze und -vorschriften bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder gesetzlich verabschiedet sind und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung bzw. der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird. Der Gesamtsteuersatz ergibt sich unverändert zum Vorjahr mit ca. 30 %. Ergibt sich aus dem Vergleich der Gesamtdifferenz der bilanzpostenbezogenen aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang, wird vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB dahingehend Gebrauch gemacht, einen Aktivüberhang an latenten Steuern nicht zu bilanzieren.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt.

Vorräte

Die Vorräte betragen zum Stichtag 3.641 TEUR (Vorjahr: 2.190 TEUR). Darin sind enthalten unfertige Leistungen in Höhe von 10.348 TEUR (Vorjahr: 10.917 TEUR), Gemäß § 268 Abs. 5. S.2 HGB werden erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 6.792 TEUR (Vorjahr: 8.823 TEUR) von diesen unfertigen Leistungen offen abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 103 TEUR (Vorjahr: 476 TEUR) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 168 TEUR (Vorjahr: 193 TEUR und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 261 TEUR (Vorjahr: 314 TEUR) haben vollständig wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Der Gewinnvortrag am 01.01.2023 beläuft sich auf 1.907 TEUR (Vorjahr: 1.764 TEUR).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 256 TEUR (Vorjahr: 291 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr: 218 TEUR). Diese betreffen im Wesentlichen Urlaubs- und Bonusrückstellungen.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

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Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro kleiner 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.605,3 1.605,3 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.917,9 1.917,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 338,3 335,6 2,7 0,0
Summe 3.861,4 3.858,8 2,7 0,0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von 73 TEUR und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 87 TEUR enthalten.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Latente Steuern

Aufgrund des Bilanzierungswahlrechts gem. § 274 HGB wurde von der Möglichkeit, einen Aktiv-Posten für latente Steuererträge zu bilden keinen Gebrauch gemacht.

V. Sonstige Angaben

Vorschüsse und Kredite gegenüber Mitgliedern der Geschäftsführung wurden wie folgt gewährt:

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Darlehen an Geschäftsführer Jochen Schneider
Vortrag 1.1.2023 141.312,96 €
Zugang 18.031,88 €
Rückzahlung -43.860,27 €
Endstand 31.12.2023 115.484,57 €
Zinssatz: 2,01 % p.a.

Angaben zu Haftungsverhältnissen

Die nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf 1.083 TEUR (Vorjahr 1.344 TEUR); davon gegenüber Gesellschaftern: 739 TEUR (Vorjahr: 805 TEUR)

Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

In Ansatz gelangt der Gesamtbetrag der Zahlungsverpflichtung während der Restlaufzeit. Bei unbefristeten Verträgen wurde der Betrag zum nächstmöglichen Vertragsende angegeben.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 83 Mitarbeiter (Vorjahr: 75) beschäftigt, davon:

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gewerblich: 71 (Vorjahr: 59)
kaufmännisch: 12 (Vorjahr: 16)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit war im Geschäftsjahr:

Jochen Schneider, Betriebswirt, Herdecke

 

Witten, 29. Januar 2026

Jochen Schneider, Geschäftsführer

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.635,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 137.635,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 88.530,07 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.407.998,03 49.340,48 0,00
Summe Sachanlagen 1.496.528,10 49.340,48 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 352.744,86 -334,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 520,00 0,00
Summe Finanzanlagen 352.744,86 186,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.986.907,96 49.526,48 0,00
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Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 137.635,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 137.635,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 88.530,07
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.457.338,51
Summe Sachanlagen 0,00 1.545.868,58
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 369.240,94
2. Genossenschaftsanteile 0,00 520,00
Summe Finanzanlagen 0,00 369.760,94
Summe Anlagevermögen 0,00 2.053.264,52
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kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.491,50 31.303,00 0,00 0,00 122.794,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 91.491,50 31.303,00 0,00 0,00 122.794,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 88.524,57 0,00 0,00 0,00 88.524,57
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 808.191,53 127.472,48 0,00 0,00 935.664,01
Summe Sachanlagen 896.716,10 127.472,48 0,00 0,00 1.024.188,58
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 988.207,60 158.775,48 0,00 0,00 1.146.983,08
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Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 14.840,50 46.143,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 14.840,50 46.143,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5,50 5,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 521.674,50 599.806,50
Summe Sachanlagen 0,00 521.680,00 599.812,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 16.830,08 369.240,94 352.744,86
2. Genossenschaftsanteile 0,00 520,00 0,00
Summe Finanzanlagen 16.830,08 369.760,94 352.744,86
Summe Anlagevermögen 16.830,08 906.281,44 998.700,36

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2026 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die e h m GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der e h m GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der e h m GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das vorhergehende Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022, der die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 bildet, wurde nicht geprüft. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, 29.01.2026

Rheinisch Westfälische Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Markus Reuter, Wirtschaftsprüfer

Benedikt Nabers, Wirtschaftsprüfer

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