Hermann
Hauser GmbH
Augsburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024
Lagebericht
Hermann Hauser GmbH Augsburg
Lagebericht GJ 2023/24
I. Grundlagen der Gesellschaft
1.
Geschäftsmodell
Wir sind ein Distributionsunternehmen für
Tabakwarenzubehör und Tabakwaren mit Sitz in Augsburg.
Die weltweite Beschaffung von Produkten in diesem Sektor
und der weltweite Vertrieb in alle Kanäle bilden
unsere Grundlage. Wir verstehen uns als Systemanbieter und
bieten unseren Kunden das gesamte Produkt- und
Leistungsspektrum aus einer Hand an, mit dem Ziel unseren
Kunden Wettbewerbsvorteile zu sichern und den Mehrwert zu
steigern.
2.
Forschung und Entwicklung
Aktivitäten im Bereich der Forschung gab es im
Berichtsjahr nicht.
II. Wirtschaftsbericht
1.
Branchenbezogene Rahmenbedingungen
Klassischer Tabakmarkt 2023 rückläufig /
E-Zigaretten im Wachstum Der Zigarettenabsatz ist 2023 auf
64 Mrd. Stück gesunken. Das waren 2,7% weniger als im
Vorjahr, als noch 65,8 Mrd. Zigaretten versteuert wurden.
Dies geht aus den veröffentlichten Zahlen des
Statistischen Bundesamtes zum Bezug von Steuerzeichen
für Tabakprodukte und Substitute für Tabakwaren
hervor.
Auch bei anderen klassischen Tabakprodukten ist der
Absatz gesunken. Feinschnitt zum Selberdrehen oder Stopfen
verzeichnete beim Steuerzeichenbezug ein Minus von 6,0%.
2023 wurden insgesamt 23.581 Tonnen versteuert, 2022 waren
es noch 25.080 Tonnen gewesen. Der Feinschnittkonsum war in
der Lockdown-Phase während der Corona-Pandemie
angestiegen, weil durch den eingeschränkten
Reiseverkehr keine preiswerteren Zigaretten im Ausland zu
kaufen waren.
Bei E-Zigaretten hingegen konnte sich der Umsatz
weiter steigern, und erreichte mit voraussichtlich etwa 800
Mio. Euro einen neuen Höchstwert, der die bisherige
Prognose von 600 Mio. Euro sogar übertraf. Dazu
beigetragen haben auch Umsätze aus der Tabakindustrie,
die 2023 mit dem Verkauf eigener Einweg E-Zigaretten
begonnen hat.
Als Großhandelsunternehmen haben wir
entsprechend auf diese Konsumverlagerung reagiert und
entsprechende Sortimentsstrategien und
Lieferantenpartnerschaften entwickelt.
2.
Geschäftsverlauf und Lage
a. Umsatz- und Ertragslage Das Geschäftsjahr
konnte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem
Umsatzplus von 3,1% Prozent abgeschlossen werden. Der
Rohertrag beläuft sich auf T€ 7.365. Er ist auf
Basis des Ergebnisses laut Gewinn- und Verlustrechnung um
18,7% Prozent zurückgegangen.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Umsatz
um die Tabaksteuer für Zigaretten vermindert. Das
unbereinigte Umsatzplus beläuft sich auf 13,2 Prozent.
Der Wareneinsatz lag bei 81 Prozent (im Vorjahr 77
Prozent).
Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr
(T€ 3.575) mit T€ 3.680 um 2,9 Prozent höher
ausgefallen. Durchschnittlich waren im Zeitraum 01.02.2023
bis 31.01.20234 insgesamt 70 (im Vorjahr 71) Mitarbeiter
beschäftigt.
Infolge des Umzugs in neue Räumlichkeiten sind
die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 24,4% auf
T€ 3.096 angestiegen.
Im Geschäftsjahr 2023/24 wurde ein
Jahresüberschuss in Höhe von T€ 59 (im
Vorjahr T€ 2.143) erzielt, was einem deutlichen
Rückgang gleichkommt.
b. Finanzlage Unsere Finanzlage kann man als gut
bezeichnen. Unseren Verbindlichkeiten kommen wir zu jeder
Zeit nach und bezahlen unsere Lieferanten innerhalb
vereinbarter Ziele.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
betragen 8,2 Prozent (im Vorjahr 4,9 Prozent) der
Bilanzsumme.
c. Vermögenslage Zum 31.01.2024 beträgt die
Bilanzsumme T€ 16.165 (im Vorjahr T€ 16.532).
|
31.01.2023
|
31.01.2024
|
Aktiva
|
T€
|
T€
|
Anlagevermögen
|
1.251
|
2.049
|
Vorräte
|
10.206
|
10.448
|
Forderungen
|
3.673
|
3.368
|
Flüssige Mittel
|
1.388
|
282
|
Rechnungsabgrenzung
|
14
|
18
|
Passiva
|
|
|
Eigenkapital
|
10.339
|
10.398
|
Rückstellungen
|
763
|
287
|
Verbindlichkeiten
|
5.430
|
5.480
|
Die Eigenkapitalquote beträgt 64,3 % (im
Vorjahr 62,5 %).
3.
Finanzielle Leistungsindikatoren
Bei den finanziellen Leistungsindikatoren
stützen wir uns im Wesentlichen auf Umsatz und
Deckungsbeitrag sowie das Betriebsergebnis
(Jahresüberschuss nach Steuern).
Im aktuellen Jahr verminderte sich die
Eigenkapitalrentabilität von 20,72 auf 0,57 Prozent.
Die Umsatzrendite hat sich von 5,9 auf 0,2 Prozent
verschlechtert.
4.
Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
schätzen wir weiterhin als gut ein.
Nach heutigem Stand sind keine wesentlichen
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des
Geschäftsjahres 2023/24 zu berichten.
Das stark rückläufige Ergebnis resultiert
im Wesentlichen aus einmalig höheren Kosten, die
aufgrund eines Wechsels in einen zukunftsfähigeren
Standort angefallen sind. Ebenso konnten die
Roherträge aus 2022 in der Warengruppe E-Zigaretten
aufgrund des enormen Wettbewerbs nicht gehalten werden.
III. Zweigniederlassungsbericht
Unternehmenssitz der Gesellschaft ist Augsburg. Es
bestehen keine weiteren Niederlassungen.
IV. Prognosebericht
Der Standortwechsel ist erfolgreich bewältigt.
Die Investitionen können getragen werden. Wir planen
weiterhin mit einem anhaltenden Umsatzwachstum im GJ
2024/25 von 13 Prozent und einer verbesserten Umsatzrendite
von 1,5 Prozent. Diese generieren wir vornehmlich aus den
DACH-Ländern und insbesondere durch den Eintritt in
den Markt Schweiz seit dem 01.01.2024. Auf der Produktseite
werden die positiven Einflüsse aus den Warengruppen
unserer exklusiven Distributionspartner kommen. Den
Rohertrag planen wir mit einem Anstieg von 11 Prozent, so
dass von einem deutlich verbesserten Jahresüberschuss
auszugehen ist.
V. Chancen- und Risikobericht
1.
Wirtschaftliche Risiken
Infolge der anhaltenden geopolitischen Situation im
Roten Meer kommt es zu einer Verknappung der
Kapazitäten auf dem Seefrachtmarkt, die zu erheblichen
logistischen Engpässen, verlängerten
Transitzeiten und Hafenüberlastungen vor allem in
Fernost und im Mittleren Osten führt. Eine
kurzfristige Entspannung ist nicht in Sicht. Der anhaltend
wachsende Luftfrachtbedarf, der durch das E-Commerce
Geschäft im asiatischen Exportmarkt angetrieben wird,
übt zusätzlichen Druck auf das weltweite
Logistikangebot aus.
Die Marktentwicklung bei E-Zigaretten wird gebremst
durch drohende Einschränkungen für aromatisierte
Produkte. Da diese ein wesentlicher Faktor für die
Attraktivität und die Akzeptanz unter erwachsenen
Raucher sind, könnte eine Reduzierung der
Geschmacksvielfalt dazu führen, dass die E-Zigarette
an Attraktivität verliert und der Markt sich
verkleinern wird.
Das Risiko von Cyber-Angriffen haben wir durch den
Einsatz neuster IT-Technologien minimiert. Dennoch bleibt
ein latent mittleres Risiko vorhanden, das wir weiter durch
entsprechende Notfallpläne weiter verringern werden.
2.
Ertragsorientierte Risiken
Derzeit sind keine ertragsorientierten Risiken
für unsere Gesellschaft zu erkennen.
3.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Das derzeitige Zinsniveau belastet uns im neuen
Geschäftsjahr weiterhin. Gleichwohl haben wir unsere
Kapitalbeschaffung mit Hinblick auf unsere
Distributionsmarken verbessert und können große
Teile in der Beschaffung anstelle Vorauskasse auf Ziele
bezahlen, was uns eine deutlich verbesserte Liquidität
bringt und zu sinkenden Fremdkapitalkosten führt.
4.
Chancenbericht
Im Segment der E-Zigarette erwarten wir ein
anhaltendes Wachstum von dem wir weiter profitieren
können. Im Bereich der klassischen Zigarette werden
wir unsere Marktanteile weiter ausbauen können. Die
beschlossene Teil-Legalisierung von Cannabis kann unser
Zubehör-Programm positiv beeinflussen. Ebenso gehen
wir von einer weiteren Konsolidierung an Marktteilnehmern
aus, die sich günstig für unser Unternehmen
auswirken wird. In Summe werden wir unsere erfolgreich
eingeführte hybride Vertriebsstrategie weiter
fortsetzen und weiter auf der Suche nach ertragreichen
Partnerschaften sein.
5.
Gesamtaussage
Wir erwarten weiterhin einen positiven
Geschäftsverlauf für unser Unternehmen. Risiken,
die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder
unsere Entwicklung beeinträchtigen könnten, sind
derzeit nicht erkennbar.
Augsburg, 29. Juni 2024
Jörg Gerteisen (Gesamtgeschäftsführer)
Bilanz
Aktiva
|
|
31.1.2024
EUR |
31.1.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.048.508,42 |
1.250.905,02 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
80.551,00 |
20.085,00 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
80.551,00 |
20.085,00 |
| II.
Sachanlagen |
1.364.620,00 |
627.482,60 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
118.545,00 |
0,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.246.075,00 |
569.895,00 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
57.587,60 |
| III.
Finanzanlagen |
603.337,42 |
603.337,42 |
| 1.
Beteiligungen |
603.337,42 |
603.337,42 |
| B.
Umlaufvermögen |
14.098.449,79 |
15.267.494,35 |
| I.
Vorräte |
10.447.757,24 |
10.206.197,55 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.369.132,69 |
3.673.143,64 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
105.879,04 |
547.343,95 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
3.263.253,65 |
3.125.799,69 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
281.559,86 |
1.388.153,16 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
18.333,34 |
13.750,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
16.165.291,55 |
16.532.149,37 |
Passiva
|
|
31.1.2024
EUR |
31.1.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
10.397.871,76 |
10.339.075,76 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
55.000,00 |
55.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
3.000.000,00 |
3.000.000,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
7.342.871,76 |
7.284.075,76 |
| B.
Rückstellungen |
286.730,00 |
763.136,70 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.480.689,79 |
5.429.936,91 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
2.845.200,53 |
3.721.708,38 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
7.035,44 |
39.280,10 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.628.453,82 |
1.668.948,43 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
16.165.291,55 |
16.532.149,37 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.2.2023 - 31.1.2024
EUR |
1.2.2022 - 31.1.2023
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.365.483,02 |
9.055.121,36 |
| 2.
Personalaufwand |
3.680.310,35 |
3.575.389,87 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.033.150,60 |
2.909.130,11 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
647.159,75 |
666.259,76 |
| davon
für Altersversorgung |
35.665,41 |
39.197,19 |
| 3.
Abschreibungen |
384.520,52 |
186.669,63 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
384.520,52 |
183.888,46 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens,soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
0,00 |
2.781,17 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.095.598,65 |
2.489.343,00 |
| davon
Aufwendungen aus Währungsumrechnung |
61.562,74 |
88.325,03 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
0,00 |
395.000,00 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
4.716,76 |
4.189,53 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
117.093,10 |
39.697,78 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
33.881,16 |
1.020.471,37 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
58.796,00 |
2.142.739,24 |
| Jahresüberschuss |
58.796,00 |
2.142.739,24 |
Ergebnisverwendung
|
1.2.2023 - 31.1.2024
EUR |
1.2.2022 - 31.1.2023
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
58.796,00 |
2.142.739,24 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
7.284.075,76 |
5.141.336,52 |
| 3.
Bilanzgewinn |
7.342.871,76 |
7.284.075,76 |
Anhang
A.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Hermann Hauser GmbH hat ihren Sitz in Augsburg.
Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter
HRB 7969 eingetragen.
B.
Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung
Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs.
2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.
Der Jahresabschluss der Firma Hermann Hauser GmbH
wurde für das Geschäftsjahr 2023/2024 nach den
Bestimmungen des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Bilanzierungshilfen und Ansatzwahlrechte wurden im
Berichtsjahr - wie auch im Vorjahr - nicht in Anspruch
genommen.
Der Grundsatz der
Gliederungsstetigkeit wurde beachtet.
Die immateriellen Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Unter Inanspruchnahme von
§ 286 Abs. 3 HGB wird auf die
Darstellung der Detailangaben verzichtet.
Die
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips
bewertet.
Die
Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert
bewertet. Erkennbaren und latenten Ausfallrisiken wurde
durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen.
Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen, die ursprünglich auf fremde
Währungen lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs
am Bilanzstichtag bewertet.
Der
Kassenbestand und die
Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum
Nominalbetrag angesetzt.
Der
Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben,
die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem
Abschlussstichtag darstellen.
Bei der Bemessung von
Rückstellungen wurden erkennbare Risiken
angemessen und ausreichend berücksichtigt. Die
Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag
bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist.
Die
Verbindlichkeiten wurden mit ihren
Erfüllungsbeträgen angesetzt.
C.
Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Positionen
des Jahresabschlusses
Die Entwicklung des
Anlagevermögens ergibt sich aus Seite 3 dieser
Anlage.
Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe
von EUR 11.500,00 (Vorjahr EUR 11.300,00) haben eine
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Im
Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
in Höhe von EUR 7.284.075,76 (Vorjahr
EUR 5.141.336,52) enthalten.
In den sonstigen
Rückstellungen sind Rückstellungen
für Urlaub und Überstunden (TEUR 74), Tantiemen
und Prämien (TEUR 30), Gewährleistungen
(TEUR 60), sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 123)
enthalten.
Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.480.689,79
(Vorjahr EUR 5.429.936,91) haben eine Restlaufzeit bis zu
einem Jahr. Im Übrigen wird auf den
Verbindlichkeitsspiegel (Seite 4 dieser Anlage) verwiesen.
Die
Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Verbindlichkeitenspiegel
|
|
|
|
|
|
|
Restlaufzeit
|
|
|
Stand
|
Stand
|
|
< 1 Jahr
|
> 1 Jahr
|
> 5 Jahre
|
31.01.2024
|
31.01.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
2.845.200,53
|
0,00
|
0,00
|
2.845.200,53
|
3.721.708,38
|
2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
1.329.549,04
|
0,00
|
0,00
|
1.329.549,04
|
804.450,91
|
3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
7.035,44
|
0,00
|
0,00
|
7.035,44
|
39.280,10
|
4. Sonstige
Verbindlichkeiten
|
1.298.904,78
|
0,00
|
0,00
|
1.298.904,78
|
864.497,52
|
(davon aus Steuern)
|
1.198.920,86
|
0,00
|
0,00
|
1.198.920,86
|
719.511,43
|
(davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit)
|
7.099,99
|
0,00
|
0,00
|
7.099,99
|
8.976,27
|
Gesamtsumme
|
5.480.689,79
|
0,00
|
0,00
|
5.480.689,79
|
5.429.936,91
|
D.
Sonstige Angaben
Haftungsverhältnisse und finanzielle
Verpflichtungen
Es bestehen monatliche Verpflichtungen von Mieten und
Pachten in Höhe von EUR 40.781,00 (Vorjahr EUR
16.883,25).
Derivative Finanzinstrumente
Zur Absicherung des Währungsrisikos sind
Devisentermingeschäfte in Höhe von EUR 92.032,24
abgeschlossen worden. Damit wurden Ansprüche in
Höhe von TUSD 100 erworben. Der Marktwert beläuft
sich auf EUR 929,18.
Mitarbeiter
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (70)
teilt sich auf in 48 (Vorjahr 49) Angestellte, 18 (Vorjahr
18) Arbeiter und 4 (Vorjahr 4) geringfügig
Beschäftigte.
Mitglieder der Geschäftsführung
Zur Geschäftsführung und Vertretung ist
Herr Jörg Gerteisen (Gesamtgeschäftsführer)
berechtigt und verpflichtet.
Konzern
Die Moosmayr Holding GmbH mit Sitz in Haag am
Hausruck, Österreich, stellt als Mutterunternehmen den
Konzernabschluss auf, in den die Hermann Hauser GmbH
einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht
in Österreich offengelegt.
Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in
Anspruch genommen.
Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses
Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf
neue Rechnung vorzutragen.
Von den Erleichterungen der §§ 286 und 288
HGB wurde Gebrauch gemacht.
Augsburg, den 28.06.2024
gez.
Jörg Gerteisen, Geschäftsführer
Anlagespiegel
ANLAGENSPIEGEL
|
|
|
|
|
|
|
Ursprüngliche Anschaffungskosten
|
|
|
|
Stand
|
Zugänge
|
Umbuchungen
|
Abgänge
|
Stand
|
|
31.01.2023
|
2023/2024
|
2023/2024
|
2023/2024
|
31.01.2024
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
120.549,80
|
76.810,84
|
0,00
|
0,00
|
197.360,64
|
II. Sachanlagen:
|
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
135.480,00
|
0,00
|
0,00
|
135.480,00
|
2. andere Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.147.424,59
|
1.079.226,19
|
57.587,60
|
320.333,45
|
1.963.904,93
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
57.587,60
|
0,00
|
-57.587,60
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
1.205.012,19
|
1.214.706,19
|
0,00
|
320.333,45
|
2.099.384,93
|
III. Finanzanlagen:
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
603.337,42
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
603.337,42
|
2. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
603.337,42
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
603.337,42
|
Gesamtsumme
|
1.928.899,41
|
1.291.517,03
|
0,00
|
320.333,45
|
2.900.082,99
|
|
Abschreibungen
|
|
|
|
|
Stand
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand
|
|
|
31.01.2023
|
2023/2024
|
2023/2024
|
31.01.2024
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
100.464,80
|
16.344,84
|
0,00
|
116.809,64
|
|
II. Sachanlagen:
|
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
16.935,00
|
0,00
|
16.935,00
|
|
2. andere Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
577.529,59
|
351.240,68
|
210.940,34
|
717.829,93
|
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Summe Sachanlagen
|
577.529,59
|
368.175,68
|
210.940,34
|
734.764,93
|
|
III. Finanzanlagen:
|
|
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|
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|
1. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
2. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Gesamtsumme
|
677.994,39
|
384.520,52
|
210.940,34
|
851.574,57
|
|
|
Buchwerte
|
|
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|
Stand
|
Stand
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31.01.2023
|
31.01.2024
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|
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|
|
EUR
|
EUR
|
|
|
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
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20.085,00
|
80.551,00
|
|
|
|
II. Sachanlagen:
|
|
|
|
|
|
1. Technische Anlagen
und Maschinen
|
0,00
|
118.545,00
|
|
|
|
2. andere Anlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
569.895,00
|
1.246.075,00
|
|
|
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
57.587,60
|
0,00
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
627.482,60
|
1.364.620,00
|
|
|
|
III. Finanzanlagen:
|
|
|
|
|
|
1. Beteiligungen
|
603.337,42
|
603.337,42
|
|
|
|
2. Ausleihungen an
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
|
0,00
|
0,00
|
|
|
|
Summe Finanzanlagen
|
603.337,42
|
603.337,42
|
|
|
|
Gesamtsumme
|
1.250.905,02
|
2.048.508,42
|
|
|
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme
von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der
nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den
vollständigen Jahresabschluss.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hermann Hauser
GmbH, Augsburg, - bestehend aus der Bilanz zum
31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 01. Februar 2023 bis
zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Hermann Hauser GmbH, Augsburg, für das
Geschäftsjahr vom 01. Februar 2023 bis zum 31. Januar
2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 01. Februar 2023 bis zum 31. Januar
2024 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
G
rundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
vo n dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis
von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit
der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen
Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen
Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen
Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Augsburg, den 03. Juli
2024
CONLATA Geißelmaier & Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
DIPLOM-KAUFMANN
gez.
JÖRG GEIßELMAIER, WIRTSCHAFTSPRÜFER
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