regioDATA GmbH
Wiesenweg 4, 79539 Lörrach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Bury seit 8.12.2011 | Prokura |
Michael Rudolf Willy Schade seit 13.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 35.00% | |
Stadt Lörrach | 14.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
regioDATA GmbH (vormals: regiodata Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH)LörrachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Grundlage des Unternehmens Das Geschäft der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH) besteht im Wesentlichen in der Erbringung kontinuierlicher und umfassender Dienstleistungen für diverse Kommunen und Infrastrukturbetreiber aller Sparten der Ver- und Entsorgungswirtschaft. Dazu gehören die Netzplanung, Bauleitung, Vermessung, Dokumentation und die Bereitstellung der Daten. Weitere Dienstleistungen sind die Betreuung, Erweiterung und Anpassung von Geoinformationssystemen sowie die Entwicklung eigener Systeme zur Geodatenverarbeitung. Neben den Gesellschaftern zählen weitere Kommunen und Netzbetreiber im Einzugsgebiet zu den Kunden der Gesellschaft. Zusätzlich wird der kommunale Breitbandausbau mit umfangreichen Dienstleistungen unterstützt und leistet einen nennenswerten Beitrag zum Geschäft der regioDATA. Umsatz und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 erzielte regioDATA eine Gesamtleistung, die mit 15,3 Mio. EUR um 6,4% über dem Vorjahreswert und 5,7% über der Planung liegt. Die Abweichung gegenüber der Wirtschaftsplanung resultiert im Wesentlichen aus den Erlösen aus Dokumentation, die durch ungeplante Projekte erzielt werden konnten. Gegenüber dem Vorjahr konnte neben dem Umsatz aus der Dokumentation auch bei Umsatzerlösen aus Planung und Baukoordination sowie den IT-Dienstleistungen ein Zuwachs realisiert werden, der aus einem geplanten Upgrade-Projekt resultiert. Personal Zum Ende des Geschäftsjahres standen bei der Gesellschaft 88 Vollzeitkräfte, 43 Teilzeitkräfte, 1 geringfügig Beschäftigter und 4 Mitarbeiterinnen in Elternzeit in einem direkten Arbeitsverhältnis. Weitere 13 Arbeitskräfte wurden voll oder teilweise von den Gesellschaftern ausgeliehen. Um die erforderliche Kundennähe zu gewährleisten, betreibt die Gesellschaft neben dem Firmensitz in Lörrach die Standorte Freiburg, Offenburg und Donaueschingen. Insbesondere für die Vermessung und die Baukoordination kann so eine optimale Flächenabdeckung erzielt werden. Investitionen Nach dem im Vorjahr getätigten Investitionsvolumen von 628,1 TEUR wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von 816,9 TEUR getätigt, wovon 554,9 TEUR auf die Beschaffung von technischen Anlagen (Hardware und Vermessungsgeräte) entfiel; 29,6 TEUR wurden für den Kauf von Software aufgewendet; 232,4 TEUR entfielen auf Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung (überwiegend Fuhrpark und Büromöbel). Auf die Aufnahme eines Darlehens zur Finanzierung der Investitionen konnte in 2023 erneut verzichtet werden. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme liegt auf dem Niveau vom Vorjahr. Die Umsatzsteigerung von 7,5% liegt nahezu im Plan. Reduktionen in den Tagesgeschäften konnten durch ungeplante Projekte im Strombereich kompensiert werden. Es wurden zwar Preiserhöhungen gegenüber den Kunden realisiert, jedoch konnten die Steigerungen der Sach- und insbesondere Personalkosten nicht vollständig abgefangen werden, so dass das Ergebnis nach Steuern mit 981 TEUR zwar 32% unter dem Vorjahresergebnis, aber nur 2% unter der Planung liegt. Für die Aktualisierung der Arbeitsumgebung wurde mit rund 165 TEUR in die persönliche Ausstattung der Mitarbeiter (Notebooks inkl. Dockingstations und Zubehör) und weitere 150 TEUR in die Serverumgebung für die Desktop-Virtualisierung investiert. Der Bestand an flüssigen Mitteln zum Bilanzstichtag lag bei 915 TEUR. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit liegt bei 2.181 TEUR und hat ausgereicht, um die Investitionen, Ausgaben und die Finanzierung zu decken, so dass im Geschäftsjahr auf die Aufnahme eines Kredites erneut verzichtet werden konnte. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit liegt bei -810 TEUR und aus der Finanzierungstätigkeit bei -1.000 TEUR. Risikomanagementziele und -methoden Die Gesellschaft versucht durch aktive Steuerung die Wahrscheinlichkeit einer Realisierung von Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Betriebsrisiken (z. B. Liquidität) werden anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert. Ausstehende Forderungen werden regelmäßig überprüft und angemahnt. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung (Chancen- und Risikobericht) Der Krieg in der Ukraine hat für eine neue Geschwindigkeit bei der Energiewende gesorgt. So wurden bereits im Vorjahr die Investitionen im Erdgasnetz deutlich reduziert und im Berichtsjahr gab es zwar weitere Unterhaltsmaßnahmen, aber bereits keinen Leitungsneubau mehr im Erdgasnetz. Dies hat sich auch deutlich auf die hiermit verbundenen Umsätze in der Vermessung und Dokumentation ausgewirkt. Eine weitere Folge ist aber auch eine verstärkte Konzentration auf die Strom- und Wärmenetze, die für die Wärmeversorgung einerseits und für die Themen Photovoltaik, Elektromobilität und Wärmepumpen andererseits weiter ausgebaut werden müssen und sich somit wiederum positiv auf die Auftragslage auswirken werden. Zusammen mit den zuletzt gewonnenen Ausschreibungen für die Netze BW GmbH, Stuttgart, im Stromnetz, aber auch im Breitbandausbau, lassen sich die beschriebenen negativen Effekte mindestens kompensieren. Im nördlichen Marktgebiet konnte ein weiterer Netzbetreiber als Kunde gewonnen werden. Hier besteht die Chance einer weiteren positiven Geschäftsentwicklung. Das größte Umfeldrisiko besteht weiterhin in der Abhängigkeit von nur drei großen Auftraggebern, von denen aber zwei gleichzeitig auch Gesellschafter sind. Durch die erfolgreiche Akquise weiterer Netzbetreiber konnte dieses Risiko weiter reduziert werden. Durch die Teilnahme an diversen Ausschreibungen wurden Aufträge für die nächsten 3 bzw. 5 Jahre gesichert. Durch den Wegfall der Kredite und den erneuten Verzicht auf Aufnahme von Krediten können keine Risiken von Zinsschwankungen auftreten. Mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen wesentlichen negativen Prognose- oder Zielabweichung führen können, sehen wir im Augenblick nicht. Ausblick (Prognosebericht) Im Tagesgeschäft für die beiden Hauptkunden badenovaNETZE GmbH und naturenergie netze GmbH ist für 2024 ein ähnliches Volumen zu erwarten wie in 2023, allerdings mit der beschriebenen Verlagerung zwischen den Sparten. Auch ist weiterhin mit einem ähnlichen Umfang im Projektgeschäft für die Netzbetreiber zu rechnen. Nachdem auch wieder weitere Förderungen durch Bund und Land für den Ausbau der Breitbandnetze zur Verfügung stehen, kann auch beim kommunalen Breitbandausbau von stabilen Volumina ausgegangen werden. Für die Kunden im Breitband ist mit wachsendem Tagesgeschäft aufgrund des Ausbaufortschritts zu rechnen. Das zusätzliche Volumen aus dem Tagesgeschäft für die NetzeBW wird einen nennenswerten Beitrag leisten. Die verabschiedete Wirtschaftsplanung für 2024 sieht eine Gesamtleistung von 15.548 TEUR und ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 1.433 TEUR vor. Für das Jahr 2024 wird aufgrund der oben genannten Gründe ein in etwa gleiches Umsatzvolumen wie 2023 erwartet. Kostenseitig ist in unserer Planung ein um 4,5% höherer Personalaufwand angesetzt. Dieser berücksichtigt nicht nur die Gehaltsanpassungen, sondern auch geplante Neueinstellungen und den Wegfall von Einmalzahlungen durch die Inflationsausgleichsprämie. Dafür ist ein Rückgang der Fremdleistungen in Höhe von 11% eingeplant.
Lörrach, den 19. April 2024 Geschäftsführung Michael Schade Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH), Lörrach Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH), Lörrach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH), Lörrach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz IDW PS 610 n.F. (07.2021) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Der gesetzliche Vertreter ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Stuttgart, 19. April 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Bernhard Holz, Wirtschaftsprüfer Markus Mock, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Sitz der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH) ist Lörrach. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 412719 im Register des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von unter 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Leistungen, die zum Bilanzstichtag nicht abrechenbar waren, wurden als unfertige Leistungen gebucht. Diese wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive bzw. passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand bzw. Erlöse für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 24 TEUR (Vj. 43 TEUR) und die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1TEUR (Vj. 61 TEUR) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von 704 TEUR (Vj. 574 TEUR), Qualitätssicherung in Höhe von 245 TEUR (Vj. 138 TEUR) und Gewährleistungen in Höhe von 200 TEUR (Vj. 200 TEUR). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 194 TEUR (Vj. 0 TEUR) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 387 TEUR (Vj. 587 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 0 TEUR (Vj. 2 TEUR). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Erlöskonten gliedern sich nach den Geschäftsbereichen. Die Aufteilung der Gesamtleistung im Berichtsjahr und im Vorjahr auf die Erlöskonten ist in folgender Tabelle dargestellt:
Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG Die Gesellschaft erbringt sonstige Tätigkeiten im Bereich der Elektrizitäts- und Gasversorgung gegenüber verbundenen Unternehmen und hat hieraus im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 3.511 TEUR erlöst. Diese betreffen insbesondere Vermessungs- und Dokumentationsleistungen. Konzernabschluss Die badenova AG & Co. KG, Freiburg, als beherrschendes Mutterunternehmen der regioDATA Gesellschaft für raumbezogene Informationssysteme mbH (jetzt: regioDATA GmbH) erstellt einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Teil von Konzernunternehmen. Eine Einbeziehung in den Konzernabschluss der badenova AG & Co. KG erfolgte jedoch gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) veröffentlicht. Mitarbeiter Auf Basis der Quartalsendbestände betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 131,75 (Vj.131,0), wovon im Durchschnitt 87,75 auf Vollzeit- und 43,00 auf Teilzeitkräfte und 1,0 auf geringfügig Beschäftigte entfallen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Raummiet- und Autoleasingverträgen (321 TEUR). Es bestehen keine weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer ist Herr Michael Rudolf Willy Schade, Heitersheim. Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB sind unter Anwendung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Nachtragsbericht Seit dem 1. Januar 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet wird. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss von 980.689,20 EUR (Vj. 1.443.246,01 EUR) und dem Gewinnvortrag in Höhe von 533.579,82 EUR (Vj. 490.333,81 EUR) einen Betrag von 1.000.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag von 514.269,02 EUR als Gewinn vorzutragen.
Lörrach, den 19. April 2024 Geschäftsführung Dipl.-Ing. (FH) Michael Schade Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
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