SeiMo Bau GmbH
Selbe AdresseErrichtung von Fertigteilbauten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silke, geb. Merz Seiler seit 26.9.2023 | Prokura |
Marco Seiler seit 26.1.2009 | Geschäftsführer |
Thomas Glück seit 26.1.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Anja Glück | 50.00% |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SEILER GmbHOwingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Seiler GmbH 20231. Grundlagen des Unternehmens a) Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma Seiler ist traditionell seit fast 50 Jahren im Schlüsselfertigbau beheimatet. Die autarke Abwicklung aller Bereiche im eigenen Haus bietet der Firma einen großen Vorteil. Es kristallisiert sich heraus, dass die Expertise im Bereich des Genehmigungsverfahrens einen immer höher werdenden Stellenwert einnimmt. Das fachliche Know-How, das für die Kommunikation mit den Behörden erforderlich ist, verschafft der Firma einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil und fördert das Vertrauen der Kunden. Die ganzheitliche Abwicklung der Projekte bis hin zur Funktionsgarantie der Technik stellt ein Alleinstellungsmerkmal der Firma Seiler dar und ist weiterhin Garant dafür, dass die Umsätze ohne Außendienst und Vertrieb generiert werden, inklusiv einer ansprechenden Wertschöpfung. Durch die gestiegenen gesetzlichen Anforderungen im landwirtschaftlichen Bauen wirkt sich die Zertifizierung zum Fachbetrieb nach Wasserhaushaltsgesetz ebenfalls sehr positiv aus, da diese Zertifizierung eine Voraussetzung darstellt, um landwirtschaftlich bauen zu dürfen. Die Produktpolitik wurde im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr unverändert fortgeführt. b) Forschung und Entwicklung Die Seiler GmbH prüft und optimiert ständig die laufenden Prozesse und internen Abläufe. Neue technische Entwicklungen und Veränderungen an Produkten, Vorschriften und sonstigen Rahmenbedingungen werden permanent beobachtet und auf Tauglichkeit geprüft. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Akquise der Seiler GmbH erstreckte sich im Generellen auf die Baubranche. Im Bereich des landwirtschaftlichen Bauens ist festzustellen, dass dort seit Jahren eine starke Umstrukturierung der gesamten betrieblichen Situation stattfindet. Die Betriebe müssen, um zu überleben, unter dem Druck der Weltmarktpreise und der gesamten Kostensituation ihre Produktkapazität wesentlich erhöhen. Dies geht einher mit erhöhtem Aufwand im Bereich der Technik und dem vermehrten Transport von Know-how. Die bisherige Perspektive der gesetzlichen Unterstützung im Bereich der erneuerbaren Energien ist auch weiterhin nicht mehr in dem Umfang gegeben, wie es früher der Fall war. Die Verschärfung der Auflagen des Gesetzes für erneuerbare Energien lässt eine Investition für die Landwirte im Bereich Biogas nur schwer wirtschaftlich darstellen. Die aktuelle Regierung hat Bemühungen in regenerative Energien zu investieren nur auf Wind- und Solarenergie ausgerichtet. Die Hoffnung, dass auch der Bereich Biogas unterstützt und gefördert wird, hat sich bislang nicht bestätigt. Die Landwirtschaftsbranche ist davon gezeichnet, dass nach wie vor eine Investitionsbereitschaft vorhanden und die Ausfallwahrscheinlichkeit äußerst gering ist. Jedoch erschweren und verzögern neue Richtlinien und Gesetze im Bereich Wasserhaushalt die Umsetzung der Projekte in erheblichem Maße. Diese Entwicklung wird sich in der Zukunft aufgrund der Ansprüche an die Technik und deren Weiterentwicklung auf jeden Fall fortsetzen. Im Bereich Industriebau hat sich die Seiler GmbH in den vergangenen Jahren ein gutes Know-how erarbeitet und kann aufgrund der Einheit von Planung und Ausführung mit garantierter Kostensicherheit für die Bauherren eine gute Produktpalette präsentieren und verkaufen. Jedoch stellt sich die Investitionsbereitschaft nach wie vor verhalten dar, da die wirtschaftliche Situation und die aktuell sehr unsicheren Zukunftsprognosen viele Unternehmer vorsichtig und abwartend sein lassen. b) Geschäftsverlauf In diesem konjunkturellen Umfeld kann die Seiler GmbH auf ein durchwachsenes Geschäftsjahr zurückblicken. Die Zinserhöhungen hatten zur Folge, dass eingeplante Projekte verschoben wurden und somit nicht wie geplant gestartet und abgewickelt werden konnten. Die Zurückhaltung der Kunden, zu investieren, war in allen Bereichen zu spüren und die Unsicherheit der weiteren globalen Entwicklung spiegelt sich im reduzierten Umsatz wider. Das unbewegliche Anlagevermögen ist gepachtet. In 2023 wurden im beweglichen Anlagenvermögen die erforderlichen Ersatzinvestitionen und einige Rationalisierungsinvestitionen durchgeführt. Das gesamte Investitionsvolumen belief sich auf 42 TEUR (Vj. 204 TEUR). In 2024 sind höhere Ersatzinvestitionen wie im Vorjahr geplant. Die Anzahl der Mitarbeiter und der Altersaufbau sind ähnlich wie im Vorjahr. Zum Ausgleich der natürlichen Fluktuation und zur Bewältigung der höheren Nachfrage sind Neueinstellungen geplant. Die Qualifikation der Mitarbeiter ist hoch und wird durch ständige Weiterbildungsmaßnahmen gefördert. Die Anzahl der Berufsunfälle bewegen sich im üblichen Rahmen. c) Lage a) Ertragslage Eine im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Gesamtleistung hat im Zusammenspiel mit unerwarteten Forderungsausfällen zu einem negativen Ergebnis geführt. Die verlängerte Zeitspanne von Kalkulation und Verkauf bis zur tatsächlichen Umsetzung erschwert die Bedingungen zusätzlich. Die Umsätze haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 30% reduziert, die Gesamtleistung reduzierte sich um 25%. Der Materialaufwand hat sich durch eine aktive Einkaufspolitik verhältnismäßig verbessert zum Vorjahr. Der Rohertrag hat ebenfalls eine gute Quote und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Die Personalaufwendungen haben sich um 150 TEUR reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich auf 1.675 TEUR erhöht, was zum großen Teil mit dem Forderungsverlust zu begründen ist. Zinserträge konnten in Höhe von 10 TEUR realisiert werden. Das Ergebnis vor Steuer hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca 620 TEUR reduziert. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalausstattung ist mit 64 % der Bilanzsumme nach wie vor ausgezeichnet. Zur Erhaltung der Flexibilität bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 354 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 14 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung der Skontomöglichkeiten beglichen. Der Kapitalbedarf konnte durch Eigenmittel gedeckt werden. Subventionen wurden nicht in Anspruch genommen. Leasingverpflichtungen bestehen insbesondere für Kraftfahrzeuge. Der jährliche Leasing- und Pachtaufwand beträgt ca. 280 TEUR (Vj. 260 TEUR). Eine Absicherung von Währungs-, Zins- und Kursrisiken ist nicht erforderlich. Die Liquidität war im Berichtszeitraum gut. Während des gesamten Geschäftsjahres standen genügend flüssige Mittel zur Verfügung. c) Vermögenslage Das unbewegliche Sachanlagevermögen ist gepachtet. Die Beteiligung am Tochterunternehmen im europäischen Ausland musste abgeschrieben werden. Durch eine dortige unerwartete Gesetzesänderung in 2022 verzögerten sich Projektstarts um ca 18 Monate. Die dortigen zur Verfügung stehenden liquiden Mittel konnten diesen langen Zeitraum nicht überbrücken und führten dazu, dass das Unternehmen im Frühjahr 2024 zur Liquidierung angemeldet wurde. Die Forderungen, ein Kurzfristkredit und die Beteiligung am Unternehmen wurden in 2023 abgeschrieben und wirkten sich negativ auf das Ergebnis aus. Die Vorräte reduzieren sich um 1/3. Die Kundenforderungen reduzierten sich um fast die Hälfte zu 2022. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung wird die Entwicklung der Gesamtleistung, Umsatzrendite und Cashflow herangezogen. Die Kennzahlen haben sich entsprechend der beschriebenen Faktoren zum Vorjahr und unter Berücksichtigung der äußerst schwierigen Situation in 2023 und durch die Liquidierung der französischen Tochter negativ entwickelt und die geplanten Werte konnten nicht erreicht werden. e) Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage kann trotz der Entwicklungen als zufriedenstellend bezeichnet werden. Die Ertragslage ist auch ohne Berücksichtigung der Entwicklung in Frankreich nicht zufriedenstellend und verbesserungswürdig. 3. Prognosebericht Gezielt wird in Vertriebsmaßnahmen investiert, um den Umsatz zu erhöhen. Die Aktivitäten in den Bereichen Agrar-, Industrie- und Wohnbau werden verstärkt, um den Rückgang im Bereich Biogas ausgleichen zu können. Die Hoffnungen durch die neue Regierung einen erneuten Aufschwung im Bereich Biogas zu erleben, haben sich nicht bestätigt. Trotz verstärkter Vertriebsmaßnahmen konnte kein zusätzlicher Umsatz in diesem Bereich erwirtschaftet werden. Durch eine gezielte Kostenrechnung wird die Ertragslage für alle Geschäftsbereiche analysiert. Digitalisierungsmaßnahmen wurden in 2023 weiter vorangetrieben und umfassen weitere Bereiche auch in der Projektabwicklung. Außerdem wird durch den Ausbau des Bereiches Bauleitung eine weitere Optimierung der Prozesse angestrebt. Die Gründung des Tochterunternehmens im Ausland wurde als Chance gesehen, dort im Bereich der regenerativen Energien (Biogas) Marktanteile sichern zu können. Das Risiko, das Geschäft auf ein Standbein zu stellen, war bewusst und es wurde parallel nach Möglichkeiten gesucht, ein zweites Standbein im Bereich industrielle Biogasanlagen aufzubauen. Durch eine unerwartete Gesetzesänderung in 2022 konnten eingeplante Projekte für 2023 nicht gestartet werden, sondern mussten eine erneute Genehmigungsphase durchlaufen. Diese zeitliche Verzögerung, die schlussendlich länger als 18 Monate andauerte, ohne eine Aussicht auf einen Projektstart zu haben, verursachte ein Liquiditätsproblem, das im Frühjahr 2024 dazu führte, eine Liquidierung des Unternehmens zu beantragen. Vor dem Hintergrund des Ukrainekriegs ist, neben den bereits kontrahierten Aufträgen, eine Prognose schwierig, da sich Kunden aufgrund des aktuellen wirtschaftlichen Abschwungs nach wie vor mit Investitionen zurückhalten. Die Inflations- und Zinssteigerung bewirkt eine noch stärkere Zurückhaltung der Kunden wie es während der Pandemie in den letzten drei Jahren festzustellen war. Die Auftragslage vor allem im Industrie- und Wohnbau bleibt abhängig von der weiteren Zinsentwicklung. Darüber hinaus wurden eben in den Bereichen Industrie- und Wohnbau bestehende Energieförderprogramme "über Nacht" eingestellt und es bleibt offen, ob diese für zukünftige Bauherren wieder aufgelegt werden und wenn ja, zu welchen Bedingungen. Zu den steigenden Kosten, den erhöhten Zinsen, der gestrichenen Förderung sind Bauherren im Nicht-Wohnungsbau seit dem 01.01.2023 verpflichtet eine PV-Anlage zu installieren. Für Bauherren von Wohngebäuden war dies ab Mitte 2022 Pflicht. Die PV-Anlagen müssen laut Gesetzgebung mit der Errichtung des Gebäudes installiert werden und stellen die Bauherren somit zusätzlich vor weitere finanzielle Belastungen. Die Geschäftsführung ist vorsichtig optimistisch, dass das Umsatzziel in 2024 erreicht werden kann. Jedoch werden insbesondere die Folgen des Ukraine-Konflikts und die schwächelnde Wirtschaft das Ergebnis 2024 negativ belasten. Die Geschäftsleitung ist verhalten optimistisch eine positive Rendite erreichen zu können. Dies bleibt abhängig von der weiteren Entwicklung. 4. Chancen und Risikobericht a) Risikobericht Die für die Seiler GmbH als relevant eingeschätzten Risiken werden durch die Geschäftsleitung analysiert und bewertet. Für jeden Risikotyp werden Verantwortlichkeiten sowie Maßnahmen zur Risikobegrenzung festgelegt. Die Geschäftsleitung der Seiler GmbH ist sich der potenziellen Risiken des Unternehmens bewusst. Es ist uns kein Einzelrisiko bekannt, das die Seiler GmbH in seinem Bestand unmittelbar gefährden würde. Es bestehen ausreichend Methoden und Instrumente zur Früherkennung von potenziellen Risiken. Für die Beobachtung und Behandlung der wesentlichen Risiken stehen ausreichend Personen und Mittel zur Verfügung. Die für das Gesamtunternehmen relevanten Kennzahlen werden monatlich durch die Geschäftsleitung verfolgt. Aktuell ist auch die Gewinnung weiterer Fachkräfte von großer Bedeutung. Zudem besteht das Risiko, dass aufgrund der langen Vorlaufzeiten bestehender Aufträge kurzfristige Preissteigerungen nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können. Die Systeme zur Risikofrüherkennung und der Verarbeitung der Erkenntnisse werden stetig weiter verbessert. Es besteht ein Risiko aus der derzeit bestehenden globalen Situation, die zum einen zu einem deutlichen Abschwung der gesamten Wirtschaft und zwischenzeitlich zu einer extremen Entwicklung an den globalen Rohstoffmärkten geführt hat. Auch die Inflations- und Zinserhöhung wirkt sich negativ auf die Gesamtsituation in der Baubranche aus. Je nach Dauer und Intensität der Kriegssituation und den daraus resultierenden Schwierigkeiten, besteht die Gefahr des weiteren Einbruchs der Wirtschaftsleistung, was sich nicht nur auf uns, sondern auch auf unsere Kunden negativ auswirken kann. Dadurch könnten Projekte nicht wie erwartet akquiriert werden und Umsatzeinbußen zu verzeichnen sein. Der Geschäftsführung stehen für dieses Risiko Gegenmaßnahmen, wie zum Beispiel Kurzarbeit, zur Verfügung, die bisher aufgrund der noch guten Auftragslage nicht eingesetzt werden mussten. b) Chancenbericht Durch das breite Leistungsspektrum der Seiler GmbH im Bereich Bauen können je nach Bedarf die Geschäftsschwerpunkte verlagert werden. Die Seiler GmbH ist gerüstet, um auf die kommenden Veränderungen entsprechend reagieren zu können und betreibt einen hohen Grad an Weiterbildungsmaßnahmen, um stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Die Marktposition wird nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt betrachtet. Die Geschäftsaktivitäten sind durch langfristige Verträge mit unseren Lieferanten abgesichert, was jedoch durch höhere Gewalt ausgesetzt werden könnte. c) Gesamtaussage Wir beurteilen die Umsatzentwicklung des Unternehmens für 2024 trotz aller Umstände positiv. Aufgrund der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten des nicht endenden Ukrainekriegs, der daraus resultierenden konjunkturellen Entwicklung, der weltweiten Verschärfung auf dem Rohstoffmarkt und der Zinserhöhungen kann es trotzdem zu einem schwierigeren Wettbewerbsumfeld als erwartet kommen. Bereits unterschriebene Verträge müssen durch teilweise veränderte Finanzierungskonditionen erneut auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Situation in den nächsten Monaten entwickelt. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber Kreditinstituten, und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Lieferanten. Das im Unternehmen bestehende Forderungsmanagement wird sehr effizient ausgeübt. Forderungen wurden in der Vergangenheit überwiegend vereinbarungsgemäß beglichen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Bei erkennbarer Gefahr eines Forderungsausfalls wird ein Inkassounternehmen eingesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden vereinbarungsgemäß getilgt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.
Owingen, im März 2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der Seiler GmbH, OwingenI. Allgemeine Angaben Die Seiler GmbH hat ihren Sitz in Owingen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg unter der Nummer HRB 580250 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften sowie den Regelungen des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Gesellschaft ist auf Grund der Bilanzsumme, des Umsatzes und der Anzahl der Arbeitnehmer als "mittelgroße Kapitalgesellschaft" einzuordnen (§ 267 Abs. 2 HGB). II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. 2. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibung vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 33 Jahren angesetzt. Die Anschaffungskosten geringwertiger Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für den seit mehreren Jahren gleich bleibenden Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde ein Festwert gebildet. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet bzw. mit dem niedrigen Zeitwert angesetz. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sowie fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des fertigungsbezogenen Werteverzehrs des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung wurden nicht eingerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet. Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 0,00 EUR (Vj. 3.558,00EUR) ausgewiesen. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:
4. Verbindlichkeiten Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind 1.590.389,17 EUR (Vj. 2.473.621,37 EUR) vor Ablauf eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten sind 207.796,22 EUR (Vj. 236.680,06 EUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 353.911,01 (EUR 377.397,33) durch Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld, Rentenschuld) oder Reallasten oder Pfandrechten an beweglichen Sachen oder Pfandrechten an Forderungen und Rechten oder Sicherungsübereignung oder Eigentumsvorbehalt usw. gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 5. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet außerordentliche Abschreibungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Dritten in Höhe von 347 TEUR (Vorjahr 72 TEUR). IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanziellen Verpflichtungen
Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus unbefristeten Immobilienmietverträgen in Höhe von 172 TEUR jährlich. 2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch Marco Seiler und Thomas Glück wahrgenommen. Die Geschäftsführer waren für den kaufmännischen und technischen Bereich des Unternehmen verantwortlich. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. 4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Owingen, den 31.03.2024 Die Geschäftsführung gez. Marco Seiler gez. Thomas Glück Bericht des Aufsichtsrats
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 0,00 EUR (Vj. 3.558,00EUR) ausgewiesen. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen teilen sich wie folgt auf:
4. Verbindlichkeiten Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind 1.590.389,17 EUR (Vj. 2.473.621,37 EUR) vor Ablauf eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten sind 207.796,22 EUR (Vj. 236.680,06 EUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 353.911,01 (EUR 377.397,33) durch Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld, Rentenschuld) oder Reallasten oder Pfandrechten an beweglichen Sachen oder Pfandrechten an Forderungen und Rechten oder Sicherungsübereignung oder Eigentumsvorbehalt usw. gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche und/oder kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 5. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet außerordentliche Abschreibungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Dritten in Höhe von 347 TEUR (Vorjahr 72 TEUR). IV. Sonstige Pflichtangaben 1. Sonstige finanziellen Verpflichtungen
Des Weiteren bestehen Verpflichtungen aus unbefristeten Immobilienmietverträgen in Höhe von 172 TEUR jährlich. 2. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Im Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung durch Marco Seiler und Thomas Glück wahrgenommen. Die Geschäftsführer waren für den kaufmännischen und technischen Bereich des Unternehmens verantwortlich. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. 4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses gemäß § 245 HGB
Owingen, den 31.03.2024 Die Geschäftsführung Marco Seiler Thomas Glück sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürtzte Jahresabschluss der Seiler GmbH entspricht den gesetztlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Seiler GmbH haben wir unter unter dem Datum 30.10.2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Seiler GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Seiler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Seiler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Emmendingen, 30. Oktober 2024 RSK
GmbH
gez. Philip Kary, Wirtschaftsprüfer |
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