Spaichinger Nudelmacher GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Teigwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Baier seit 29.1.2010 | Geschäftsführer |
Franz-Anton Seeburger seit 29.1.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Seitz GmbH (vormals: E+S Nudelholding GmbH)SpaichingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009Seitz GmbH (vormals: E + S Nudelholding GmbH)A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur Die Seitz GmbH, vormals E + S Nudelholding GmbH, entstand durch die Fusion der SEITZ GmbH, Mühlgasse 22, 78549 Spaichingen und der Spaichinger Nudelmacher GmbH, Eschenwasen 7, 78549 Spaichingen mit der E + S Nudelholding GmbH mit Sitz in Erfurt, Eugen-Richter-Str. 27. Nach der Fusion, welche rückwirkend zum 01. Juli 2009 erfolgte, wurde der Sitz nach Spaichingen, Eschenwasen 7, verlegt und die Gesellschaft in Seitz GmbH umbenannt. Die Gesellschaft operiert an den beiden Standor-ten Eschenwasen 7 und Mühlgasse 22. Die Beteiligungsverhältnisse der H + S Holding GmbH & Co. KG haben sich wie folgt geändert: Die H + S Holding GmbH & Co. KG hält nunmehr 77,5% an der Seitz GmbH, Herr Markus Baier 22,5%. An der Erfurter Teigwaren GmbH ist die H + S Holding GmbH & Co. KG nunmehr direkt mit 100% beteiligt, da die Beteiligung der E+S Nudelholding GmbH an der Erfurter Teigwaren GmbH an die H + S Holding GmbH & Co. KG verkauft wurde. Die Herrmann GmbH ist seit November 2009 eine 100%-ige Tochter der Seitz GmbH. Das operative Geschäft in der Gruppe stellt sich wie folgt dar: Erfurter Teigwaren GmbH: Herstellung von Massenprodukten für Discount und Lebensmittelhandel sowie für die weiterverarbeitende Industrie. Seitz GmbH: Herstellung und Vertrieb von Teigwaren, Nudeln und Spätzle, sowie Vertrieb von verschiedenen Lebensmitteln mit Schwerpunkt glutenfreie Produkte. Herrmann GmbH: Reiner Herstellerbetrieb für Spätzle, Knöpfle und Schupfnudeln. Peter Herrmann ist als Gesellschafter im November 2009 ausgeschieden. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf ist dadurch gekennzeichnet, dass die Gesellschaft erst durch die Verschmelzung der beiden Tochtergesellschaften Spaichinger Nudelmacher GmbH und SEITZ GmbH zum 1. Juli 2009 operativ tätig wurde. Eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist daher nicht gegeben. Des Weiteren wurde unterjährig die Zulieferung der Herrmann GmbH an die Seitz GmbH auf reine Lohnverarbeitung bei der Herrmann GmbH umgestellt. Dadurch sind auch betriebliche Kennzahlen wie Wareneinsatz und Rohertrag nur eingeschränkt aussagefähig. Durch die sinkenden Rohstoffpreise im Jahr 2009 entstand unmittelbar ein starker Druck auf unsere Verkaufspreise. Nicht nur der italienische Wettbewerb sondern auch der heimische Wettbewerb gewann an dramatischer Schärfe. Im Januar 2009 konnte eine höchst moderne Produktionsanlage am Standort Eschenwasen in Betrieb genommen werden. Diese Anlage ersetzt zwei kleinere Produktionsanlagen. Die Investition hat sich hinsichtlich Qualität, Produktsicherheit, Innovationsmöglichkeiten, Instandhaltungs- und Energiekosten als richtig erwiesen. Neukunden für Spezialteigwaren konnten gewonnen werden und weitere sind zu erwarten. 3. Branche Im Jahr 2009 begann der Handel aufgrund des Verbots, in Deutschland Eier aus Käfighaltung zu erzeugen, Eier-Nudeln mit Eiern aus Bodenhaltung zu verlangen. In den europäischen Nachbarländern gilt dieses Verbot erst ab 2012. Hier beginnt sich durch die Vorreiterrolle Deutschlands wieder eine Wettbewerbsverzerrung zu entwickeln. Die Preise für Eier aus Bodenhaltung sind teurer, der Handel ist jedoch nicht bereit die Aufschläge zu akzeptieren. B. Darstellung der LageDas Vermögen der Seitz GmbH hat sich insbesondere aufgrund der Verschmelzung der beiden Tochtergesellschaften zum 1. Juli 2009 auf die Muttergesellschaft um TEUR 4.206 auf TEUR 11.373 erhöht. Das Anlagevermögen beträgt mit TEUR 2.935 25,8 % der Bilanzsumme, das Umlaufvermögen macht mit TEUR 8.387 73,7 % der Bilanzsumme aus. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 1.283, einer Kapitalerhöhung um TEUR 145 sowie der Erhöhung der Kapitalrücklagen aus dem Verschmelzungsgewinn um TEUR 147 auf TEUR 2.655 erhöht und beträgt nun 23,4 % der Bilanzsumme gegenüber 15,1 % im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten betragen mit TEUR 8.586 75,5 % der Bilanzsumme und die Rückstellungen 1,2 %. Das Ergebnis des Geschäftsjahres ist geprägt durch die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 1.634 aus der Veräußerung der Anteile an der Erfurter Teigwaren GmbH, Erfurt. Die Liquidität der Gesellschaft war durch die schwierige Situation bei der Tochtergesellschaft Herrmann GmbH angespannt. Die geplante Vollauslastung in 2010 der Herrmann GmbH wird dies jedoch deutlich verbessern. C. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken der künftigen EntwicklungTrotz des starken Wettbewerbdrucks gelang es für das Jahr 2010, insbesondere für die Tochtergesellschaft Herrmann, eine deutlich bessere Auslastung durch neue Kontrakte zu erreichen. Die Umsatzerlöse sollen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Es wird mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Unsere Absatzkanäle sind nach wie vor auf mehrere Kundengruppen ausgerichtet. Auch in der Struktur des Produktportfolios sind wir durch die Breite des Sortimentes relativ sicher aufgestellt. Seit Jahren sind wir zertifiziert gemäß DIN EN ISO 9001:2000, IFS (International Food Standard), EG-Bio-Verordnung 2092/91. Wesentliche Risiken des Geschäftsbetriebes Die unsicheren Rohstoffmärkte stellen eine große Herausforderung an die gesamte Branche dar. Bei unvorhersehbaren Grießpreisentwicklungen an den Rohstoffmärkten können die Preissteigerungen, insbesondere bei den Großkunden, nicht kurzfristig weitergegeben werden. Die Ausfallrisiken hinsichtlich Kundenforderungen haben wir über eine Kreditversicherung abgesichert. Weitere Risiken: - Frachtkostenerhöhung durch höhere Kraftstoffpreise und Maut - deutlich steigende Energiepreise - geforderte Umstellung auf Eier mit Bodenhaltung bei nicht ausreichendem Angebot und ständig steigender Nachfrage. Chancen des Geschäftsbetriebes Die Organisation der neuen Seitz GmbH ist vertriebsorientiert und innovativ ausgerichtet. Die Entwicklung neuer Produkte und die Stärkung der Marke Seitz sowie die verstärkte Akquise bei Industriekunden sollen das Verhältnis so genannter "Preiseinstiegsprodukte" zu anspruchsvolleren und besser bezahlten Produkten verlagern. Der Anstieg der Logistikkosten bringt gleichzeitig Kostenvorteile gegenüber den italienischen Herstellern auf dem deutschen Markt. Die Anschaffung einer neuen Nudelstraße zur Herstellung von Spaghetti wird weitere Absatzchancen bringen. D. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.Nach dem 31.12.2009 gab es keine wesentlichen Vorgänge, die besondere Bedeutung erlangen.
Spaichingen, 25. März 2010 Geschäftsführung Franz-Anton Seeburger Markus Baier Bilanz zum 31. Dezember 2009Seitz GmbH (vormals E + S Nudelholding GmbH), SpaichingenAKTIVA
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit
|
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| EUR | EUR |
Vorjahr
EUR |
||
| 1. Rohergebnis | 3.981.638,28 | 45.589,80 | ||
| 2. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -1.258.043,33 | 0,00 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | ||||
| -226.172,90 | -1.484.216,23 | 0,00 | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -233.956,18 | 0,00 | ||
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.150.112,44 | -279.619,09 | ||
| 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 89.383,12 | 18.113,87 | ||
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -540.638,76 | -320.281,03 | ||
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | -337.902,21 | -536.196,45 | ||
| 8. Außerordentliche Erträge | 1.634.466,39 | 0,00 | ||
| 9. Steuern vom Einkommen und Ertrag | -10.664,21 | -319,96 | ||
| 10. Sonstige Steuern | -2.629,72 | 0,00 | ||
| 11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag | 1.283.270,25 | -536.516,41 | ||
| 12. Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -1.479.230,65 | -942.714,24 | ||
| 13. Bilanzverlust | -195.960,40 | -1.479.230,65 |
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB, den Vorschriften des GmbHG sowie nach den gesellschaftsvertraglichen Bestimmungen aufgestellt.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
Zum 1. Juli 2009 wurden die bisherigen Tochtergesellschaften SEITZ GmbH, Spaichingen, und Spaichinger Nudelmacher GmbH, Spaichingen, auf die Seitz GmbH (vormals: E + S Nudelholding GmbH, Erfurt) verschmolzen. Aus diesem Grunde sind die Zahlen des Berichtsjahrs mit denen des Vorjahrs nicht vergleichbar.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert.
Die Finanzanlagen sind mit den Einbringungswerten als Anschaffungskosten angesetzt.
Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von mehr als EUR 150,00 bis zu EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten zusammengefasst aktiviert und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die Netto-Forderungen angesetzt.
Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum jeweils niedrigeren bzw. höheren Stichtags- oder Anschaffungskurs umgerechnet.
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Angaben zum Anteilsbesitz
|
Gezeichnetes Kapital
EUR |
Anteil
% |
Eigenkapital 31.12.2009
TEUR |
Jahresergebnis 2009
TEUR |
|
| Herrmann GmbH | 360.000,00 | 100,00 | 0 | -888 |
| T.S. Food GmbH | 26.000,00 | 100,00 | 27 | 1 |
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Posten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 1.459 Forderungen gegenüber der Gesellschafterin.
4. Eigenkapital
Der Bilanzverlust beinhaltet einen Verlustvortrag in Höhe von EUR 1.479.230,65.
5. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für ausstehenden Urlaub, Archivierungskosten, Jahresabschlusskosten sowie Verbandsbeiträge gebildet.
6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen gegenüber Kreditinstituten TEUR 3.501 (Vorjahr: TEUR 450) sowie gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 754 (Vorjahr: TEUR 5.623).
Der Gesamtbertrag aller Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 8.376 (Vorjahr: TEUR 6.084). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren lagen ebenso wie im Vorjahr nicht vor. Die Summe der Verbindlichkeiten, die durch Sicherungsübereignung von Maschinen, Anlagen und Warenlager gesichert sind, beträgt TEUR 3.711 (Vorjahr: TEUR 0).
1. Sonstige betriebliche Erträge
Periodenfremde Erträge lagen im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 5 vor.
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 23 enthalten.
3. Außerordentliche Erträge
Die außerordentlichen Erträge in Höhe von TEUR 1.634 resultieren aus dem Verkauf der Beteiligung Erfurter Teigwaren GmbH, Erfurt.
1. Geschäftsführung
Alleinvertretungsberechtigte und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer sind
|
Herr Wirtsch.-Ing. Franz-Anton Seeburger, Spaichingen |
|
|
Herr Alfred J. Heyl, Bad Langensalza (bis 21. Dezember 2009) |
|
|
Herr Rechtsanwalt Thomas Kirschner, Bad Langensalza (bis 21. Dezember 2009) |
|
|
Herr Bankkaufmann Markus Baier, Spaichingen (ab 21. Dezem-ber 2009) |
2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Angabe unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
3. Mitarbeiter
Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
| Vollzeit | Teilzeit | Aushilfen | |
| Gewerbliche Mitarbeiter | 25,5 | 1,5 | 15,5 |
| Angestellte | 7,5 | 2,5 | 1,0 |
| 33,0 | 4,0 | 16,5 |
Zum Bilanzstichtag stellt sich die Anzahl der Beschäftigten wie folgt dar:
| Vollzeit | Teilzeit | Aushilfen | |
| Gewerbliche Mitarbeiter | 51,0 | 3,0 | 31,0 |
| Angestellte | 15,0 | 5,0 | 2,5 |
| 66,0 | 8,0 | 33,5 |
4. Haftungsverhältnisse
Für Kreditverbindlichkeiten einer Schwestergesellschaft wurde eine Bürgschaft gestellt. Die besicherten Darlehen valutieren zum Bilanzstichtag mit 2,6 Mio. EUR.
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Gesellschaft hat einen unbefristeten Mietvertrag mit der H + S Holding GmbH & Co. KG abgeschlossen. Der jährliche Mietzins beläuft sich auf TEUR 300. Ein weiterer Mietvertrag mit einer jährlichen Verpflichtung über TEUR 96 ist erstmals zum 31. Dezember 2011 kündbar. Des Weiteren wurde ein Leasingvertrag mit Leasingraten von jährlich TEUR 296 abgeschlossen, der bis 2018 läuft und erstmals in 2015 kündbar ist. Ein weiterer Leasingvertrag mit jährlichen Leasingraten in Höhe von TEUR 60 hat eine Laufzeit bis 2017.
6. Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der H + S Holding GmbH & Co. KG mit Sitz in Erfurt zum 31. Dezember eines jeden Jahres einbezogen.
Spaichingen, 25. März 2010
Franz-Anton Seeburger
Markus Baier
| Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 1) | |||||
|
1.1.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Abgänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 147.622,36 | 355.885,00 | 0,00 | 0,00 | 503.507,36 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 3.376.531,34 | 279.030,53 | 92.966,16 | 0,00 | 3.562.595,71 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und | |||||
| Geschäftsausstattung | 3.011.988,47 | 311.246,89 | 141.728,56 | 0,00 | 3.181.506,80 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und | |||||
| Anlagen im Bau | 0,00 | 112.567,87 | 0,00 | 0,00 | 112.567,87 |
| 6.388.519,81 | 702.845,29 | 234.694,72 | 0,00 | 6.856.670,38 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 5.897.101,24 | 205.727,25 | 5.716.032,44 | 0,00 | 386.796,05 |
| 12.433.243,41 | 1.264.457,54 | 5.950.727,16 | 0,00 | 7.746.973,79 | |
| kumulierte Abschreibungen 1) | |||||
|
1.1.2009
EUR |
Zugänge
EUR |
Zuschreibungen
EUR |
Abgänge
EUR |
31.12.2009
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 94.385,36 | 19.781,00 | 0,00 | 0,00 | 114.166,36 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 2.451.717,18 | 142.821,53 | 0,00 | 0,00 | 2.594.538,71 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und | |||||
| Geschäftsausstattung | 1.840.245,05 | 263.105,75 | 0,00 | 0,00 | 2.103.350,80 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und | |||||
| Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.291.962,23 | 405.927,28 | 0,00 | 0,00 | 4.697.889,51 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.386.347,59 | 425.708,28 2) | 0,00 | 0,00 | 4.812.055,87 | |
| Buchwerte | ||
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
|
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 389.341,00 | 0,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Technische Anlagen und Maschinen | 968.057,00 | 0,00 |
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und | ||
| Geschäftsausstattung | 1.078.156,00 | 0,00 |
| 3. Geleistete Anzahlungen und | ||
| Anlagen im Bau | 112.567,87 | 0,00 |
| 2.158.780,87 | 0,00 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 386.796,05 | 5.897.101,24 |
| 2.934.917,92 | 5.897.101,24 | |
1) Einschließlich der Zugänge aus der
Verschmelzung der Tochtergesellschaften Spaichinger
Nudelmacher GmbH und SEITZ GmbH
2) Die Differenz zu den Abschreibungen in der
Gewinn- und Verlustrechnung betrifft die in den
Einzelbilanzen der verschmolzenen Tochtergesellschaften
bereits enthaltenen Abschreibungen des Zeitraums 1.1. -
30.6.2009
Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Seitz GmbH, Spaichingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Fulda, 25. März 2010
DR.
MUTH & Co. GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dr. Muth, Wirtschaftsprüfer
Abert, Wirtschaftsprüfer
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