Pontacol GmbH
Alter Postweg 19, 21614 Buxtehude, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Nagel seit 14.10.2020 | Prokura |
Dagmar Müller seit 14.10.2020 | Prokura |
Ralf Dr. Hoppe seit 27.3.2020 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pontacol GmbHBuxtehudeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang zum Jahresabschluss 31.12.2023I. Allgemeine Angaben Die Pontacol GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Pontacol AG in 3185 Schmitten, Schweiz. Die Gesellschaft ist im Handelsregister von Tostedt unter der HRB Nr. 120566 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuchs (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 die Größenmerkmale einer kleinen GmbH im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB auf. Sie nimmt die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch. Das Stammkapital beträgt EUR 767.000,00. Alle zu bestimmten Abschlussposten gesetzlich geforderten „davon-Vermerke“ werden zur Verbesserung der Darstellungsklarheit im Wesentlichen im Anhang gemacht. Der Jahresabschluss der Pontacol GmbH ist unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft ist aktuell in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung beeinträchtigt und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 6.578 aus. Zur Feststellung der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit hat die Geschäftsführung eine mehrjährige Finanzplanung erstellt. Danach ist die Gesellschaft in der Lage, den laufenden Geschäftsbetrieb zu finanzieren und den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in den kommenden Geschäftsjahren zu reduzieren. Maßnahmen, die in die Finanzplanung eingeflossen sind, beinhalten u. a. eine qualifizierte Rangrücktrittsvereinbarung eines Darlehensgebers in Höhe eines wesentlichen Teils der Darlehensforderung sowie die Möglichkeit, im Rahmen einer vom Konzern eingeräumten Kreditlinie weitere liquide Mittel abzurufen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear in Anlehnung nach den steuerlichen Vorschriften vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 33 Jahren. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tageswerten. Die unfertigen Erzeugnisse werden anhand der Rezepturen zu Standardpreisen, die fertigen Erzeugnisse zu Herstellkosten bewertet, die neben den direkten Kosten der Fertigung auch Teile der Gemeinkosten und Abschreibungen beinhalten. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu Nennwerten angesetzt sind, wurden alle erkennbaren Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind grundsätzlich mit den jeweiligen Umrechnungskursen bei Anschaffung angesetzt. § 256a HGB wurde bei der Umrechnung zum Jahresabschluss beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und die im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen können dem beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Die Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen analog zum Vorjahr aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie betreffen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 34) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 60 (Vj. TEUR 47) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen aus sonstigen Personalverpflichtungen (TEUR 146) und Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen (EUR 69 EUR). Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die zugrunde liegenden Sicherheiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahreswerte in Klammern):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten umfassen Darlehn der Deutschen Bank AG, Freiburg in der Höhe von TEUR 1.013 (mit einer erstrangigen Grundschuld von TEUR 2.500 gesichert) und der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank), Hamburg in Höhe von TEUR 45. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 18.617 (Vj. TEUR 18.638) gegenüber der Gesellschafterin und resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 107 und aus Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 18.510. Die Gesellschafterin als Darlehensgeberin ist seit dem 13.02.2024 mit dem Betrag von TEUR 8.500 im Rang hinter die Ansprüche aus Forderungen anderer Parteien zurückgetreten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Bundesförderungen über TEUR 15 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Geschäftsjahr Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 4). V. Sonstige Angaben Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 38 Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Dr. Ralf Hoppe, alleiniger hauptberuflicher Geschäftsführer, Amden, Kanton St. Gallen / Schweiz. Die LAS Holding AG in Sempach-Station, Schweiz, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss. Der Konzernabschluss wird aufgrund des schweizerischen Wahlrechtes nicht veröffentlicht. VI Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i.H.v. 11 TEUR pro Jahr. VI. Wirtschaftliche Lage Die weltweiten und insbesondere die europäischen Auftragsrückgänge durch verschieden Krisenherde, wie z.B. der Ukraine-Krieg, die wirtschaftlich schlechte Situation in China und Europa, haben u.a. die gesamte Chemie- und Kunststoffindustrie im Jahr 2023 wesentlich belastet. Dies hat sich auch bei Pontacol durch einen deutlichen Auftragsrückgang ab Mitte Q1 bemerkbar gemacht. Dazu kam der Abbau hoher Lagerbestände bei vielen Kunden, welche sich im Jahr 2022 überdurchschnittlich mit Vorräten eingedeckt haben. Gegen Ende des Jahres ist eine Wiederbelebung der Geschäftsaktivitäten im Absatzmarkt nachweislich. Dies zeigt sich in der starken Entwicklung des Auftragseinganges mit einem sehr starken Dezember, und insgesamt in den Werten für QIV, welche über denjenigen von 2022 lagen. Dies und Pipelineprojekte, die sich aktuell in der Umsetzung befinden, werden die wirtschaftliche Situation der Firma im Jahr 2024 deutlich positiv beeinflussen. Weitere Pipelineprojekte, die sich in der Einführungsphase befinden, werden die positive wirtschaftliche Entwicklung in den Folgejahren zusätzlich unterstützen.
Buxtehude, den 24.03.2023 Dr. Ralf Hoppe Geschäftsführer |
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