Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Homburg HRB 9303
Vorher
RESIS GmbHCORESIS Management GmbH
Eingetragen
16.7.2003
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
Die Beteiligung als persönlich haftende Gesellschafterin an der CORESIS GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien in Bad Homburg und der Ankauf, die Entwicklung, das Management, der Verkauf sowie die Vermittlung von Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elmar Wolfgang Lohner
seit 20.3.2026
Geschäftsführer
Lars Salomon
seit 20.3.2026
Prokura
Stefan de Greiff
seit 13.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
aam2core Holding AGEigenbeteiligung
75.00%
aam2core Service GmbHEigenbeteiligung
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

aam2core Holding AG
Germany
374.992 €
75.00%
aam2core Service GmbH
Germany
125.008 €
25.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

aam2core Service GmbH (vormals: CORESIS Management GmbH)

Bad Homburg v. d. Höhe (vormals: Bad Homburg v.d.H.)

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AAM2CORE SERVICE GMBH (VORM. CORESIS MANAGEMENT GMBH), BAD HOMBURG V.D.H.

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 161.810,88 94.221,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 102.693,70 20.485,80
II. Sachanlagen 59.117,18 73.735,55
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.016.488,32 3.002.217,86
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.262.148,99 743.570,39
II. Guthaben bei Kreditinstituten 4.754.339,33 2.258.647,47
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 620,59 1.413,01
7.178.919,79 3.097.852,22

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.649.610,61 1.649.610,61
I. Ausgegebenes Kapital 374.992,00 374.992,00
II. Gewinnvortrag 1.274.618,61 125.008,00
III. Jahresüberschuss 0,00 1.149.610,61
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.461.323,25 1.237.635,11
C. VERBINDLICHKEITEN 4.065.235,93 210.606,50
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.750,00 0,00
7.178.919,79 3.097.852,22

AAM2CORE SERVICE GMBH (VORM. CORESIS MANAGEMENT GMBH), BAD HOMBURG V.D.H.
Handelsregister B des Amtsgerichts Bad Homburg v.d.H. HRB 9303

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die aam2core Service GmbH ist eine registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft im Sinne des § 2 Abs. 4 i.V.m. § 44 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Der Jahresabschluss wurde demnach nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der Vorschriften des § 45 KAGB aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 274a, 288 Abs. 1 HGB wurden in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte und Bilanzierungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Die Bilanz entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema (§ 266 Abs. 2 und 3 HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt.

b) Bewertungsmethoden

Die Bewertung erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren, andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung über Nutzungsdauern zwischen 3 und 23 Jahren abgeschrieben. In Vorjahren wurde für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre abgeschrieben wurde. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von € 800 werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch aktivisch abgesetzte Einzelwertberichtungen berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der Verpflichtung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 44.631,17 (Vorjahr € 0,00).

2. Eigenkapital

Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 1. Januar 2019 eigene Anteile mit einem Nennbetrag von € 125.008 erworben.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Laufzeit von unter einem Jahr und sind ungesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern aus der Ergebnisabführung in Höhe von € 3.292.578,21.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 376.855,76 (Vorjahr: € 171.899,39) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 5.961,54 (Vorjahr: € 7.396,10).

III. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2023 haftet die Gesellschaft im Rahmen einer Garantie für Bankverbindlichkeiten verbundener Unternehmen aus einem Darlehensvertrag in Höhe von € 15.658.000,00. Als Sicherheit für die Verbindlichkeiten sind die von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Anteile mit einem Nennbetrag von € 125.008 an den Kreditgeber verpfändet. Aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Lage der aam2core Holding AG sehen wir derzeit kein Risiko der Inanspruchnahme.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus den Mietverträgen für die Büroräume der Gesellschaft ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 1.153.937,64 über die Laufzeiten der Mietverträge aus Mietaufwendungen und Nebenkosten.

Die Gesellschaft hat für Firmenfahrzeuge Kfz.-Leasingverträge abgeschlossen. Hieraus ergeben sich über die Vertragslaufzeiten finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt € 201.278,71.

3. Gesellschafterstellung

Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der CORESIS GmbH & Co. KGaA i.L., Bad Homburg v.d.H.

4. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 49,50 Mitarbeiter.

5. Organe

Geschäftsführer:

Daniel Schoch, Kaufmann, Frankfurt am Main (bis 10.02.2023)

Michael Schleich, Kaufmann, Frankfurt am Main (bis 05.02.2024)

Stefan de Greiff, Kaufmann, Wiesbaden

Michael Ruhl, Dipl.-Ing., Oberursel

6. Gewinnverwendung

Die Gesellschaft hat mit Wirkung zum 01.01.2023 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der aam2core Holding AG geschlossen, der am 30.11.2023 im Handelsregister eingetragen wurde.

 

Bad Homburg v. d. Höhe, 11. April 2024

aam2core Service GmbH

Stefan de Greiff Michael Ruhl

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 326 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die aam2core Service GmbH (vorm. CORESIS Management GmbH), Bad Homburg v.d.H.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der aam2core Service GmbH (vorm. CORESIS Management GmbH), Bad Homburg v.d.H., - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der aam2core Service GmbH (vorm. CORESIS Management GmbH), Bad Homburg v.d.H., für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 45a Abs. 1 KAGB i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen..

 

Nürnberg, den 11.04.2024

Rödl & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Danesitz                  Luce

Wirtschaftsprüfer             Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung vom 19.12.2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 durch Beschluss festgestellt.

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