Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 3806 BB
Eingetragen
23.5.2005
Branche
Private Wach- und Sicherheitsdienste für VeranstaltungenSonstige private Wach- und SicherheitsdiensteSicherheitsdienste a. n. g.
Gegenstand
Schutz von Personen und Objekten, die Konzeption und Durchführung von Wach- und Sicherheitsdienstleistungen in diesen Bereichen, Veranstaltungs- und Centerschutz, Bewachungen, das Betreiben einer Notruf- und Service-Leitstelle mit Alarmverfolgung, der Import und Export von Alarmmeldesystemen sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Pütz
seit 23.5.2005
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pütz Security AG

Kaltenkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.291,00 35.209,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 309,00 36.600,00 366,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.131.120,23 4.212.333,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.716,00 4.618.836,23 310.542,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
2. sonstige Ausleihungen 73.170,96 173.170,96 73.170,96
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.670.340,34 1.877.497,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 332.920,70 3.003.261,04 418.175,09
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 121.764,64 1.248.516,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.574,97 25.851,67
7.967.207,84 8.301.662,24

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 527.089,00 527.089,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 55.000,00 55.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 761.566,67 816.566,67 761.566,67
III. Gewinnvortrag 629.539,95 539.176,84
IV. Jahresüberschuss 558.105,05 749.224,36
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 336.865,00 322.798,00
2. sonstige Rückstellungen 92.249,13 429.114,13 213.101,14
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.531.508,85 3.625.600,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 521.578,29 549.159,08
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 140.500,35 140.788,73
4. sonstige Verbindlichkeiten 813.205,55 5.006.793,04 818.158,42
- davon aus Steuern € 255.552,95 (€ 254.529,77)
7.967.207,84 8.301.662,24

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 19.722.646,38 26.034.796,22
2. sonstige betriebliche Erträge 67.843,03 165.455,03
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 91.491,18 106.092,74
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.901.548,20 11.653.756,78
5.993.039,38 11.759.849,52
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.465.557,10 9.958.585,67
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.171.142,11 2.139.410,47
11.636.699,21 12.097.996,14
- davon für Altersversorgung € 28.296,70 (€ 28.175,05)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 233.601,21 206.310,03
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.068.620,09 1.010.233,89
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 86.212,49 205,60
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 133.457,33 44.016,67
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 242.617,64 321.751,26
10. Ergebnis nach Steuern 568.667,04 760.299,34
11. sonstige Steuern 10.561,99 11.074,98
12. Jahresüberschuss 558.105,05 749.224,36

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Pütz Security AG hat ihren Sitz in der Carl-Zeiss-Str. 38-40 in 24568 Kaltenkirchen.

Unsere Gesellschaft ist unter der Nummer 3806 in Abteilung B des Handelsregisters beim Amtsgericht Kiel eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt am 31. Dezember 2023 die Größenvoraussetzungen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

II Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Vorschriften.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Soweit Änderungen nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, waren sie gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Der erworbene Firmenwert wird linear über 10 Jahre abgeschrieben.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wurde gem. § 6 Abs. 2 a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit 20 % aufzulösen ist.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgten zeitanteilig.

III Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Aktiva

Im Wirtschaftsjahr 2020 hat unsere Gesellschaft die Pütz SecurityService GmbH (vormals: Pütz GastroService GmbH), Hamburg, mit einem Stammkapital von € 100.000,00 gegründet. Sie hält 100 % der Anteile. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 betrug € - 22.141,31 (VJ: € 4.500,65).

In den sonstigen Ausleihungen sind € 23.008,13 (VJ: € 23.008,13) Mietkautionen gegenüber der Shooting Point GmbH, einem nahestehenden Unternehmen, ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind € 170.262,35 (VJ: € 170.417,29) Forderungen (Quarantäne, Förderungen) gegenüber der Bundesagentur für Arbeit sowie den Gesundheitsämtern enthalten. Außerdem bestanden Forderungen gegen das nahestehende Unternehmen Shooting Point GmbH von € 5.702,06 aus Nebenkostenabrechnungen

Forderungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr bestanden nicht.

Passiva

Die nach § 150 Abs. 1 AktG zu bildende gesetzliche Rücklage in der gemäß § 150 Abs. 2 AktG geforderten Höhe von 10 % des Grundkapitals ist in Höhe von T€ 55 gebildet und unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen worden.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Stand am 01.01.2023 € 1.288.401,20
Ausschüttung € -658.861,25
Jahresüberschuss 2023 € 558.105,05
Stand am 31.12.2023 € 1.187.645,00

Die Rückstellungen des Vorjahres für Pensionen wurden gem. § 253 Abs. 1 und 2 HGB unter der Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method - PUC - Methode) unter Anwendung eines Rechnungszinsfusses von 1,79 % bewertet. Die erwarteten Gehaltssteigerungen wurden mit 0 % angesetzt, der Rententrend mit 3 % p.a. und der Fluktuationssatz mit 0 % p.a.

Die biometrischen Rechnungsgrundlagen beruhten auf den Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 erfolgte im Rahmen einer Schätzung, da im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses das beauftragte versicherungsmathematische Gutachten nicht vorlag.

Die Rückstellung entwickelte sich wie folgt:

Stand am 31.12.2022 € 563.218,00
Zuführung wegen Verzinsung (geschätzt) € 10.000,00
Sonstige Zuführung (Betriebsergebnis) (geschätzt) € 14.000,00
Stand am 31.12.2023 € 587.218,00

Der Bilanzausweis erfolgt gem. § 246 Abs. 2 HGB unter Verrechnung mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung von € 250.353,00 in Höhe von € 336.865,00.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem duchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergab sich im Vorjahr im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,35 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 18.424,00. Dieser Unterschiedsbetrag war gemäß § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt. Für den Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist ein Betrag in vergleichbarer Höhe ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden zu Erfüllungsbeträgen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Sie enthalten insbesondere Rückstellungen für Tantieme T€ 49, Prüfungskosten und Steuererklärungen T€ 24 und Aufbewahrungskosten von T€ 14.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 bestehen folgende Restlaufzeiten:

Gesamt per 31.12.2023 davon mit einer Rest laufzeit bis zu 1 Jahr von mehr als 1 Jahr
T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.531.508,85 413.708,85 3.117.800,00
2 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 521.578,29 521.578,29 0,00
3 Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen 140.500,35 140.500,35 0,00
4 Sonstige Verbindlichkeiten 813.205,55 813.205,55 0,00
Gesamte Verbindlichkeiten 5.006.793,04 1.888.993,04 3.117.800,00

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestanden gegenüber Kreditinstituten von € 779.621,71.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden über vier Millionen Euro gesichert. Ferner wurden an die Darlehen gebende Bank die ihr gegenüber bestehenden Kontoguthaben verpfändet. Zur Absicherung gegen Zinssteigerungen wurde ein Zinsswap mit Mindestsatzvereinbarung ("Floor") vereinbart. Der Basiszins ist der Drei-Monats-EUR-EURIBOR-Reuters. Fälligkeitstage für variable Beträge sind jeweils der 30.4. 30.7., 30.10. und 30.1. vom 30. Juli 2021 bis einschließlich Enddatum.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz anzugeben sind, bestanden für Mieten und Leasingkosten in Höhe von T€ 195.

IV Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden in der Bundesrepublik Deutschland erzielt.

V Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung folgende Verwendung des Jahresergebnisses vor:

Der Bilanzgewinn beträgt € 1.187.645,00
Ausschüttung einer Dividende von € 1,25 je Aktie € -658.861,25
Vortrag auf neue Rechnung/Bilanzgewinn € 528.783,75

VI Sonstige Pflichtangaben

Das Grundkapital in Höhe von EUR 527.089,00 ist in 527.089 Inhaber-Stammaktien aufgeteilt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Thomas Pütz, Kaufmann

 

Stephan Pütz, Kaufmann

Das Vorstandsmitglied Thomas Pütz ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Das Vorstandsmitglied Stephan Pütz vertritt die Gesellschaft mit einem anderen Vorstand mit der Befugnis Rechtsgeschäfte als Vertreter Dritter abzuschließen.

Für die Tätigkeit des Vorstands wurden im Geschäftsjahr 2023 Gesamtbezüge von € 450 gewährt.

Die Angaben zum Abschlussprüfer-Gesamthonorar werden gemäß der Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB unterlassen.

Nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen hat es nur insoweit gegeben, als das Vorstandsmitglied Thomas Pütz der Gesellschaft in Teilbeträgen insgesamt T€ 500 als Liquiditätshilfe zinslos gewährt hat, die zum Bilanzstichtag vollständig zurück gezahlt waren.

Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

Dem Aufsichtsratsmitglied Wolfgang Pütz wurde am 12. Januar 2017 ein Darlehen gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von 127 Monaten, es ist in monatlichen Raten von € 200,00 zuzüglich der Zinsen zu tilgen. Der Zinssatz beträgt 2% p.a. Es wurde im Februar das Berichtsjahres verrechnet.

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 871 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 16 Angestellte und 6 Auszubildende.

Der Aufsichtsrat bestand im Berichtsjahr aus folgenden Personen:

Herr Helge Schaare, Vorstand, Norderstedt, Vorsitzender,

Herr Johann Fuhlendorf, Vorstand i.R., Kaltenkirchen, stellvertr. Vorsitzender und

Herr Wolfgang Pütz, Dipl.-Ing., Alveslohe.

Beschlüsse

Die Hauptversammlung hat im abgelaufenen Geschäftsjahr u.a. folgende Beschlüsse gefasst:

Ausschüttung einer Dividende

Vergütung des Aufsichtsrats

Entlastung des Aufsichtsrats

Entlastung des Vorstands

und den Jahresabschluss 2023 von der TCP Goessler Treuhand GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, prüfen zu lassen.

 

Kaltenkirchen, den 20. Februar 2024

Der Vorstand

Thomas Pütz

Stephan Pütz

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Pütz Security AG, Kaltenkirchen

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 159.889,75 10.980,00 0,00 170.869,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 41.473,35 0,00 0,00 41.473,35
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 201.363,10 10.980,00 0,00 212.343,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.364.818,11 24.171,39 0,00 4.388.989,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 970.409,93 296.771,59 54.142,20 1.213.039,32
Summe Sachanlagen 5.335.228,04 320.942,98 54.142,20 5.602.028,82
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
2. sonstige Ausleihungen 73.170,96 0,00 0,00 73.170,96
Summe Finanzanlagen 173.170,96 0,00 0,00 173.170,96
Summe Anlagevermögen 5.709.762,10 331.922,98 54.142,20 5.987.542,88
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 124.680,75 9.898,00 0,00 134.578,75
2. Geschäfts- oder Firmenwert 41.107,35 57,00 0,00 41.164,35
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 165.788,10 9.955,00 0,00 175.743,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 152.484,65 105.384,62 0,00 257.869,27
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 659.867,93 118.261,59 52.806,20 725.323,32
Summe Sachanlagen 812.352,58 223.646,21 52.806,20 983.192,59
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 978.140,68 233.601,21 52.806,20 1.158.935,69
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.291,00 35.209,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 309,00 366,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 36.600,00 35.575,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.131.120,23 4.212.333,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.716,00 310.542,00
Summe Sachanlagen 4.618.836,23 4.522.875,46
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
2. sonstige Ausleihungen 73.170,96 73.170,96
Summe Finanzanlagen 173.170,96 173.170,96
Summe Anlagevermögen 4.828.607,19 4.731.621,42

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

I. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Lagebericht für die Sicherheitsbranche im Jahr 2023

Der Sicherheitssektor erlebt im Jahr 2023 eine Zeit der Herausforderungen, aber auch der Innovationen und Chancen. Hier ist ein ausführlicher Überblick über die wichtigsten Entwicklungen und Trends:

a. Cybersecurity:

Die Bedrohungen im Bereich der Cybersecurity erreichten im Jahr 2023 ein neues Niveau. Unternehmen und Regierungen weltweit wurden vermehrt Opfer von Cyberangriffen, die sowohl in ihrer Häufigkeit als auch in ihrer Raffinesse zunahmen. Insbesondere ransomwarebasierte Angriffe erlangten an Bedeutung, wobei Hackerorganisationen große Summen an Lösegeld von ihren Opfern forderten. Dies führte zu einem verstärkten Fokus auf die Stärkung der Cyberabwehr und auf die Entwicklung fortschrittlicher Sicherheitslösungen.

b. Künstliche Intelligenz und Automatisierung:

Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) und Automatisierungstechnologien in Sicherheitssysteme gewann weiter an Fahrt. Unternehmen investierten verstärkt in intelligente Überwachungssysteme, die verdächtige Aktivitäten frühzeitig erkennen und daruf reagieren können. Dies ermöglichte eine effizientere Nutzung von Sicherheitsressourcen und verbesserte die Reaktionszeiten bei Bedrohungen.

c. Datenschutz und Compliance:

Die Einführung neuer Datenschutzgesetze wie die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) und ähnlicher Regelungen in verschiedenen Ländern führte zu einem verstärkten Fokus auf Datenschutz und Compliance. Unternehmen waren gezwungen, ihre Sicherheitsmaßnahnmen zu überprüfen und sicherzustellen, dass sie den strengen Vorschriften entsprechen. Dies führte zu einer verstärkten Nachfrage nach Dienstleistungen und Technologien, die den Datenschutz gewährleisten und Compliance-Richtlinien einhalten können.

d. Physische Sicherheit:

Die Bedeutung physicher Sicherheitsmaßnahmen blieb unverändert hoch. Unternehmen und öffentliche Einrichtungen investierten weiterhin in Überwachungskameras, Zutrittskontrollsysteme und Sicherheitspersonal, um ihre Standorte und Mitarbeiter zu schützen. Die Integration von IoT (Internet der Dinge) in physische Sicherheitssysteme ermöglichte eine bessere Überwachung und Reaktion auf potenzielle Bedrohungen.

e. Globalisierung von Bedrohungen:

Die zunehmende Vernetzung der Welt führte zu einer Globalisierung von Sicherheitsbedrohungen. Cyberangriffe und andere Sicherheitsrisiken konnten sich schnell über Ländergrenzen hinweg verbreiten, was eine internationale Zusammenarbeit bei der Bekämpfung dieser Bedrohungen erforderlich machte. Organisationen und Regierungen verstärkten ihre Bemühungen um internationale Koordination und Informationssicherheitsaustausch.

f. Fachkräftemangel:

Der Fachkräftemangel in der Sicherheitsbranche verschärfte sich weiter. Die steigende Komplexität von Sicherheitsbedrohungen erforderte gut ausgebildete Fachkräfte, die jedoch knapp waren. Unternehmen und Regierungen investierten verstärkt in die Ausbildung und Rekrutierung von Sicherheitsexperten, um diese Herausforderung zu begegnen.

Zusammenfassung:

Das Jahr 2023 war geprägt von einer zunehmenden Bedrohung durch Cyberangriffe, einer verstärkten Nutzung von Kl und Automatisierung in Sicherheitssystemen, sowie einem gesteigerten Bewusstsein für Datenschutz und Compliance.

Die Globalisierung von Sicherheitsrisiken erforderte eine verstärkte internationale Zusammenarbeit, während der anhaltende Fachkräftemangel eine Herausforderung für die Branche darstellte.

Trotz dieser Herausforderungen boten die neuen Technologien und innovativen Ansätze auch Chancen für Unternehmen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu verbessern und sich besser gegen Bedrohungen zu wappnen.

2. Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 558 (Vorjahr: T€ 749). Das Ergebnis lag damit um T€ 191 unter dem des Vorjahres.

Das Ergebnis vor Steuern von T€ 811 (Vorjahr: T€ 1.082) lag um T€ 271 unter dem des Vorjahres.

Während des Geschäftsjahres standen uns nicht immer ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, um unseren Zahlungsverpflichtungen ohne Inanspruchnahme von Bankkrediten nachzukommen.

Aus diesem Grunde haben wir uns eine Kreditline von T€ 500 bei der HVB einrichten lassen.

Die Unternehmensbereiche haben sich wie folgt entwickelt:

a. Im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen haben wir einen Umsatzrückgang von 26 % von T€ 24.638 auf T€ 18.300 zu verzeichnen.

Das Umsatzvolumen mit unseren Stammkunden konnten wir stabilisieren und auf Vorjahresniveau halten. Der Rückgang des Umsatzes um TEUR 6.312 ist in voller Höhe dem Wegfall des BVG-Auftrages zuzuordnen.

b. Die Umsatzzahlen der Parkraumbewirtschaftung konnten wir wieder einmal geringfügig steigern. Im Geschäftsjahr lagen wir bei T€ 341 (Vorjahr: T€ 324).

c. Im Bereich der Überwachungstechnik haben wir einen minimalen Umsatzrückgang um T€ 15 auf T€ 848 (Vorjahr: T€ 863) hinnehmen müssen.

Im Übrigen wurden Umsätze aus Logenvermietung sowie Garderobenbewachung usw. in Höhe von T€ 197 (Vorjahr: T€ 150) erzielt.

Wie bereits im vorherigen Lagebericht ausführlich beschrieben, wurde seitens der BVG der Vertrag zum 15.11.2022 aufgrund von Missverständnissen fristlos gekündigt.

Im Jahresabschluss wurden die Rückstellung für Rechts- und Beratungskosten in Höhe von T€ 100 vollständig aufgelöst. Weitere Rückstellungen wurden nicht gebildet, da der Vorstand von einer Einigung im Rahmen eines Vergleiches ausgeht.

Abgesehen von dem BVG -Auftrag ist es dem Vorstand gelungen, umsatz- und ertragreiche Aufträge namhafter Kunden zu generieren, wichtige bestehende Aufträge langfristig sicherzustellen und bei einzelnen Kunden Preissteigerungen wegen der steigenden tariflichen und gesetzlichen Mindestlöhne für die kommenden Jahre durchzusetzen.

3. Vermögenslage

Die Vermögenslage wird nachstehend durch Gegenüberstellung der zusammengefassten Bilanzposten zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022 dargestellt:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
T€ % T€ %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 37 0 36 0
Sachanlagen 4.619 58 4.523 54
Finanzanlagen 173 2 173 2
Forderungen 2.670 34 1.877 23
Sonstige Vermögensgegenstände 333 4 418 5
Kassenbestand, Bankguthaben 122 2 1.249 15
Rechnungsabgrenzungsposten 14 0 26 0
Summe Aktiva 7.967 100 8.302 100
Änderung ggü. d. Vorjahr in
T€ %
AKTIVA
Immaterielles Anlagevermögen 1 3
Sachanlagen 96 2
Finanzanlagen 0 0
Forderungen 793 42
Sonstige Vermögensgegenstände -85 -20
Kassenbestand, Bankguthaben -1.127 90
Rechnungsabgrenzungsposten -12 -47
Summe Aktiva -335 -4
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
T€ % T€ %
PASSIVA
Eigenkapital 2.531 32 2.632 32
Rückstellungen 429 5 536 6
Kreditverbindlichkeiten 3.532 44 3.626 44
Lieferverbindlichkeiten 522 7 549 7
Verbundverbindlichkeiten 141 2 141 2
Sonstige Verbindlichkeiten 813 10 818 10
Summe Passiva 7.967 100 8.302 100
Änderung ggü. d. Vorjahr in
T€ %
PASSIVA
Eigenkapital -101 -4
Rückstellungen -107 -20
Kreditverbindlichkeiten -94 -3
Lieferverbindlichkeiten -27 -5
Verbundverbindlichkeiten 0 -0
Sonstige Verbindlichkeiten -5 -1
Summe Passiva -335 -4

Der für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene JAHRESÜBERSCHUSS von T€ 558 liegt um T€ 191 unter dem JAHRESÜBERSCHUSS des Vorjahres von T€ 749.

Die Umsatzerlöse gingen von T€ 26.035 um T€ 6.312 auf T€ 19.723 zurück. Der Rückgang der Umsatzerlöse ist aufgrund des Wegfalls des Auftrages der BVG entstanden.

Der Materialaufwand reduzierte sich um T€ 5.767 von T€ 11.760 auf T€ 5.993. Der betriebliche Rohertrag ging um T€ 643 von T€ 14.440 auf T€ 13.797 zurück.

Der Rückgang des Personalaufwandes um insgesamt T€ 461 von T€ 12.098 auf T€ 11.637 ist dem Rückgang des personalbezogenen Umsatzes im Bereich der Sicherheitsdienstleistungen geschuldet.

Nach Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich ein um T€ 271 geringeres Vorsteuerergebnis von T€ 811 als im Vorjahr.

4. Ertragslage

Aus den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden das BETRIEBSERGEBNIS und das FINANZERGEBNIS ermittelt. Aus dem Saldo dieser Teilergebnisse errechnet sich das ERGEBNIS vor STEUERN.

2023 Vorjahr 2022 in Bezug auf Vorjahr
T€ T€ T€
BETRIEBSERGEBNIS
Umsatzerlöse 19.723 26.035 -6.312
Sonstige betriebliche Erträge 68 165 -97
Gesamtleistung 19.791 26.200 -6.409
Materialaufwand -5.993 -11.760 5.767
Wirtschaftlicher Rohertrag 13.798 14.440 -642
Personalaufwand -11.637 -12.098 461
Sonstige betriebl. Aufwend. -1.069 -1.010 -59
Betriebsergebnis vor Abschreibungen 1.092 1.332 -240
Abschreibungen -234 -206 -28
Gewinn 858 1.126 -268
FINANZERGEBNIS
Zinsen und ähnliche Erträge 86 0 86
Zinsen und ähnliche Aufwend. 133 -44 -89
Ergebnis -47 -44 -3
BETRIEBSERGEBNIS
Gewinn 858 1.126 -268
FINANZERGEBNIS
Ergebnis -47 -44 -3
ERGEBNIS VOR STEUERN 811 1.082 -271
STEUERN -253 -333 80
JAHRESÜBERSCHUSS 558 749 -191

Der für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene JAHRESÜBERSCHUSS von T€ 558 liegt um T€ 191 unter dem JAHRESÜBERSCHUSS des Vorjahres von T€ 749. Die Umsatzerlöse sanken von T€ 26.035 um T€ -6.312 auf T€ 19.723.

Der Materialaufwand sank ebenfalls, und zwar überdimensional um T€ 5.767, von T€ 11.760 auf T€ 5.993, so dass der wirtschaftliche Rohertrag nur noch um T€ 643 von T€ 14.440 auf T€ 13.797 gesunken ist.

Der Rückgang des Personalaufwands um insgesamt T€ 461von T€ 12.098 auf T€ 11.637 steht vor allem im Zusammenhang mit den erheblichen Umsatzrückgängen bei den Sicherheitsdienstleistungen.

Nach Berücksichtigung der um T€ 59 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergibt sich ein um T€ 267 geringeres Betriebsergebnis von T€ 859 als im Vorjahr (T€ 1.126).

5. Finanzlage

Die Gesellschaft ist überwiegende eigenfinanziert. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 32,1 %. Einen Überblick gibt die folgende Kapitalflussrechnung:

I. Operativer Bereich 2023
1. Jahresüberschuss 558.105,05
2. Abschreibungen auf das Anlagevermögen 233.601,21
3. Ergebnis aus Anlagenabgängen 0,00
4. Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -27.580,79
5. Abnahme der Rückstellungen -106.785,01
6. Abnahme des Rechnungsabgrenzungspostens 12.276,70
9. Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -792.843,04
10. Abnahme der kurzfristigen sonstigen Vermögensgegenstände 85.254,39
12. Abnahme der kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten -5.241,25
= Cash flow aus dem operativen Bereich -43.212,74
II. Investitionsbereich
1. Investitionen im Anlagevermögen -331.922,98
2. Erlöse aus Anlagenabgängen 1.336,00
= Cash flow aus dem Investitionsbereich -330.586,98
III. Finanzierungsbereich
1. Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -94.091,15
2. Ausschüttungen an Aktionäre -658.861,25
= Cash flow aus dem Finanzierungsbereich -752.952,40
Stand der liquiden Mittel zum 31.12.2023 1.248.516,76
Veränderung der liquiden Mittel = Summe I. + II. + III. -1.126.752,12
Stand der liquiden Mittel zum 31.12.2023 121.764,64

6. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.

II. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Bei unserer Geschäfts- und Ergebnisplanung für das Geschäftsjahr 2024 lehnen wir uns beim Umsatz an die Zahlen des Jahres 2023 an.

Die Ergebnisse der Teilnahme an zwei sehr umsatzreichen Ausschreibungen werden kurzfristig bekannt gegeben. Ein positiver Ausgang wird der Gesellschaft für die kommenden Jahre wieder überdurchschnittliche Umsatzsteigerungen bescheren.

Die Umsätze im Bereich der Parkplatzbewirtschaftung werden sich im Wirtschaftsjahr 2024 wohl auf Vorjahresniveau bewegen.

Die Sicherheitsbranche wird voraussichtlich weiterhin von technologischen Innovationen und Automatisierung geprägt sein. Die Einführung von fortschrittlichen Überwachungssystemen wird die Effizienz verbessern und die Reaktionszeiten auf Sicherheitsbedrohungen verkürzen.

Angesichts der zunehmenden Bedrohungen durch Cyberangriffe werden Unternehmen verstärkt in Cybersicherheitslösungen investieren. Dies umfasst den Schutz von Daten, Infrastrukturen und kritischen Systemen vor Angriffen sowie die Entwicklung robuster Incident-Response-Strategien.

Der globale Sicherheitsmarkt wird voraussichtlich weiter wachsen, angetrieben durch die steigende Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen in verschiedenen Sektoren wie Regierung, Handel, Gesundheitswesen und Finanzwesen. Dieser Anstieg wird durch die steigende Bedrohungslage sowie die verstärkten Bemühungen um Risikomanagement und Compliance getrieben.

Die Sicherheitsbranche wird voraussichtlich mit Veränderungen im regulatorischen Umfeld konfrontiert sein. Neue Datenschutzbestimmungen, Richtlinien zur Cybersicherheit und andere gesetzliche Vorschriften könnten die Betriebsbedingungen für Sicherheitsunternehmen beeinflussen und erfordern möglicherweise Anpassungen in ihren Geschäftsmodellen.

Der Mangel an qualifizierten Sicherheitsfachkräften könnte zu einer Herausforderung werden, da die Branche weiter wächst und sich weiterentwickelt. Unternehmen müssen verstärkt in die Ausbildung und Rekrutierung von Fachkräften investieren, um ihren Bedarf an talentierten Mitarbeitern zu decken.

2. Risikobericht

Risiken für die Sicherheitswirtschaft in 2024

1. Cyberangriffe und Datenlecks: Trotz verstärkter Sicherheitsbemühungen bleiben Unternehmen anfällig für Cyberangriffe und Datenlecks, die schwerwiegende finanzielle und rechtliche Folgen haben können.

2. Regulatorische Unsicherheit: Unklare oder sich ändernde Vorschriften könnten die Compliance-Kosten erhöhen und die operative Flexibilität der Sicherheitsunternehmen beeinträchtigen.

3. Technologische Störungen: Störungen oder Ausfälle in den eingesetzten Technologien könnten die Leistungsfähigkeit von Sicherheitssystemen beeinträchtigen und zu Sicherheitslücken führen.

4. Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Sicherheitsfachkräften könnte zu Engpässen bei der Bereitstellung hochwertiger Dienstleistungen führen und das Wachstum der Branche behindern.

5. Geopolitische Unsicherheit: Instabilität in bestimmten Regionen könnte die Sicherheitslage verschärfen und die Nachfrage nach Sicherheitsdienstleistungen beeinflussen.

Globale Risiken resultieren beispielsweise aus Gesetzgebung und Rechtsprechung, aus Politik und gesellschaftlichen Veränderungen, aus Haftungsfragen, Naturkatastrophen sowie Umwelt-veränderungen.

Risiken dieser Art lassen sich kaum reduzieren und auch nur bedingt vermeiden, weil sie nicht im Einflussbereich des Unternehmens liegen. Unsere risikopolitischen Maßnahmen zielen darauf ab, solche Entwicklungen möglichst früh zu erkennen.

Anhand der vergangenen pandemiebedingten Situation sowie des weiterhin anhaltenden Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten sehen wir, wie schnell und unvorhergesehen, solche Ereignisse eine funktionierende Wirtschaft aus dem Gleichgewicht bringen kann.

Wir begegnen diesen Risiken durch unseren aktiven Erfahrungsaustausch mit anderen Sicherheitsunternehmen im Rahmen unserer Mitgliedschaft im BDSW und sehen in diesen Krisenzeiten für unsere Branche große wirtschaftliche Chancen. Die Flüchtlingssituation sowie das allgemeine Sicherheitsgefühl bei den Bürger:innen wird weiterhin allgegenwärtig bleiben und die Sicherheitsbranche beflügeln.

Das Risiko der Abhängigkeit von Großkunden haben wir beim Auftragsverlust der BVG leider in der jüngsten Vergangenheit erfahren müssen.

Der BDSW vertritt die Interessen der Wach- und Sicherheitsbranche und verhandelt mit der Gewerkschaft ver.di über die Lohn- und Manteltarifverträge aus. Der Vorstand kann daher auf geänderte Rahmenbedingungen umgehend reagieren.

Strategische Risiken sind durch einen Bezug zu den Zielen des Unternehmens gekennzeichnet.

Sie entstehen vor allem dann, wenn es zu einem Missverhältnis zwischen der definierten Unternehmensstrategie und den sich kontinuierlich ändernden ökonomischen Rahmenbedingungen kommt.

Das Risikomanagement koordiniert die Aktivitäten und unterstützt dadurch die Steuerung von Chancen und Risiken. Um im harten Wettbewerb zu bestehen, überprüfen wir regelmäßig unsere Strategie im Rahmen der DIN ISO 9001 Zertifizierung sowie nach der Zertifizierung DIN 77200 durch die DEKRA und passen unsere Strukturen und Prozesse entsprechend an. Alle zwei Jahre unterziehen wir die Annahmen, die unserer Unternehmensstrategie zu Grunde liegen, einer gründlichen Überprüfung. Unter operationalen Risiken versteht der Vorstand die Gefahr von unmittelbaren oder mittelbaren Verlusten, die auf die Unangemessenheit oder das Versagen von technischen Systemen, Menschen, Verfahren oder auf organisatorische Defizite zurückzuführen sind. Um diese Risiken zu minimieren, investieren wir konsequent in die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter. Für die Mitarbeiter gibt es unternehmensweite Richtlinien für den Umgang mit Informationen und für die sichere Nutzung von Informationssystemen. Wichtiger Bestandteil der Sicherungsmaßnahmen ist das interne Kontrollsystem, das alle aufeinander abgestimmten und miteinander verbundenen Kontrollen, Maßnahmen und Regelungen umfasst. Eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und eine niedrige Fluktuation minimieren das Risiko des Know-how-Verlusts. Die Sicherheitsdienstleistungen, deren Erfolg nicht unwesentlich vom Wissen, der Motivation und der Initiative der Mitarbeiter abhängt, sind für uns von elementarer Bedeutung. Die Notwendigkeiten zu wissen, welche Qualifikation der Mitarbeiterkünftig braucht, wie man sie gewinnt, sie motiviert und im Unternehmen hält, ist sich der Vorstand stets bewusst.

Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir fortschrittliche Arbeitszeitmodelle sowie Personalentwicklungs- und Ausbildungsmaßnahmen (z. B. Führungskräfte-Training und Mitarbeitergespräche) ein.

3. Chancenbericht

Chancen für die Sicherheitswirtschaft in 2024

1. Wachsende Nachfrage nach Sicherheitslösungen: Die zunehmende Bedrohungslage und die steigende Sensibilisierung für Sicherheitsrisiken bieten Sicherheitsunternehmen die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen zu erweitern und neue Märkte zu erschließen.

2. Innovation und Differenzierung: Unternehmen, die innovative Sicherheitslösungen entwickeln und sich von ihren Wettbewerbern differenzieren können, haben die Chance, Marktanteile zu gewinnen und ihre Position zu stärken.

3. Internationalisierung: Die Globalisierung der Sicherheitsbranche ermöglicht es Unternehmen, in neue Märkte einzutreten und ihr Geschäft international auszubauen.

4. Partnerschaften und Zusammenarbeit: Kooperationen mit anderen Unternehmen, Regierungen und Technologieanbietern können Sicherheitsunternehmen dabei unterstützen, ihre Dienstleistungen zu verbessern und ihre Reichweite zu erweitern.

5. Fachkräfteentwicklung: Investitionen in die Ausbildung und Entwicklung von Fachkräften können Sicherheitsunternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und ihnen helfen, die steigende Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern zu decken.

Fazit

Das Jahr 2024 wird voraussichtlich eine Vielzahl von Chancen und Herausforderungen für unsere Gesellschaft mit sich bringen.

Als Unternehmen, das sich auf technologische Innovationen, Compliance und Fachkräfteentwicklung konzentriert, sind wir gut positioniert, um von den wachsenden Möglichkeiten in der Branche zu profitieren und gleichzeitig Risiken zu mindern.

Wie auch schon in der Vergangenheit, werden wir den Sicherheitsmarkt weiterhin intensiv beobachten, um ggf. durch Zukäufe weiterer Alarmaufschaltungen oder durch eine Übernahme anderer Sicherheitsunternehmen, die Gesellschaft noch besser auf dem Markt zu positionieren.

Abschließend erklärt der Vorstand, dass er kurz- bis mittelfristig keine Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sieht.

 

Kaltenkirchen, im März 2024

Der Vorstand

Thomas Pütz

Stephan Pütz

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pütz Security AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pütz Security AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pütz Security AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der sonstigen Informationen.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Auftsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 15. März 2024

TCP Goessler Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hartwig Goessler, Wirtschaftprüfer

Bericht des Aufsichtsrats der für das Geschäftsjahr 2023

Amtierende Aufsichtsratsmitglieder im Geschäftsjahr 2023:

1.

Herr Wolfgang Pütz, Alveslohe, Sicherheits-Ingenieur

2.

Herr Johann Fuhlendorf, Kaltenkirchen, Pensionär, stellvertretender Vorsitzender

3.

Herr Helge Schaare, Hamburg, Itd. Angestellter, Vorsitzender

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

wir haben im Geschäftsjahr 2023 die dem Aufsichtsrat nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand beratend begleitet sowie die Geschäftsführung überwacht. Dabei haben wir uns eingehend mit der Lage der Gesellschaft und der Geschäftsentwicklung befasst. Der Vorstand hat alle Mitglieder des Aufsichtsrats regelmäßig, zeitnah und umfassend in mündlicher und schriftlicher Form informiert. Zusätzlich wird regelmäßig in den Aufsichtsratssitzungen das Risikomanagementsystem des Vorstands überprüft.

Bei Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung, wie z.B. die Teilnahme an einer Ausschreibung mit einem amerikanischen Partner oder den Fortgang der Rechtsstreitigkeit mit mit der BVG in Berlin, wurden wir rechtzeitig eingebunden und in der Entscheidungsfindung mit einbezogen. Wir haben über die uns vorgelegten Geschäftsvorfälle und sonstige Angelegenheiten, die der Entscheidung des Gremiums bedürfen, Beschlüsse gefasst.

Insgesamt fanden im Berichtsjahr vier Aufsichtsratssitzungen statt, an denen die Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen haben, und zwar am 16. März 2023, 26. April 2023, 30. August 2023 und 1. Dezember 2023.

Wir haben die von der Hauptversammlung am 26. April 2023 als Abschlussprüfer gewählten Gesellschaft TCP Goessler Treuhand GmbH mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr beauftragt. Der Jahresabschluss wurde von der Gesellschaft TCP Goessler Treuhand GmbH geprüft und ohne Einschränkung testiert.

Den Jahresabschluss sowie den Lagebericht haben wir selbst geprüft. Dabei lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers vor. Zudem hat die Gesellschaft TCP Goessler Treuhand GmbH durch den Wirtschaftsprüfer Herr Hartwig Goessler in der Bilanzsitzung am 25. April 2024 über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung.

Der Aufsichtsrat hat aufgrund der eigenen Prüfung des Abschlusses und des Lageberichts keine Einwendungen erhoben und dem Ergebnis der Prüfung zugestimmt. Wir haben den Jahresabschluss gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit gemäß Paragraph 172 AktG festgestellt.

Dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns stimmen wir zu.

Wir danken den Mitgliedern des Vorstands sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und die erfolgreich geleistete Arbeit.

 

Kaltenkirchen, im April 2024

Der Aufsichtsrat

Helge Schaare, Vorsitzender

Johann Fuhlendorf, Stellvertreter

Wolfgang Pütz, Aufsichtsratsmitglied

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