Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 4259
Eingetragen
2.3.1990
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauBau von Straßen
Gegenstand
Die Ausführung von Kanal-, Straßen-, Hochund Tiefbauarbeiten sowie die Ausführung von Abbruch- und Sanierungstätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Kaufmann
seit 29.3.2021
Geschäftsführer
Prokura
Mark Peter Kaufmann
seit 31.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Jörg Kaufmann
Mainz
150.000 €
50.00%
Mark Kaufmann
Mainz
150.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

W. K. Kaufmann GmbH

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die W. K. Kaufmann GmbH ist 1990 aus der Kurt Kaufmann Straßenbau GmbH entstanden, welche seit 1962 im Bauhauptgewerbe tätig war. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Erbringung von Bauleistungen im Tief- und Straßenbau. Die Kunden sind zum ganz überwiegenden Teil öffentliche Auftraggeber. Daneben werden auch Bauleistungen für größere Wirtschaftsunternehmen ausgeführt.

Die Geschäftstätigkeit wird vor allem in Mainz und Wiesbaden, sowie angrenzenden Gebieten, ausgeübt.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr 2023

Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dato florierenden deutschen Baukonjunktur. Den enormen Anstieg der Energiepreise, Sanktionen gegen Russland und Produktionsausfälle in der Ukraine hätte die deutsche Bauwirtschaft vielleicht wie vorher die Corona Krise meistern können; gleichzeitig sind jedoch die stabilen politischen Rahmenbedingungen weggefallen, die den Bauboom jahrelang gestützt haben:

• Das sprunghafte Anziehen der Bauzinsen ab April 2022 von 1% auf 4%,

• eine hohe Inflation und damit steigende Lebenshaltungskosten, die den Spielraum der Verbraucher und Bauherren deutlich einengen,

• unaufhaltsam steigende Material- und Energiepreise, getriggert durch das politische Vorantreiben der Klimawende,

• sich ständig ändernde Förderrichtlinien im Gebäudebereich, Stopps gerade erst neu aufgelegter Fördermittel und der fast vollständige Wegfall der Neubauförderung sowie

• die Unsicherheiten bei der Budgetierung der Haushaltsmittel,

Die Bauwirtschaft startete mit einem Auftragsbestand von 68,3 Mrd.€ in das Jahr 2023 (nominal+6 %, real -9 %). Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung beiden Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt: Der Umsatz ist real um 5,3% gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 12% eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils, "nur" mit real -1% zu dieser krisenhaften Entwicklung bei.

Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.700); trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen ihr Personal zu halten.

Die Einkaufspreise für Baumaterial verharren weiterhin auf historisch hohem Niveau: Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen per September 2023 um ca. 60% über dem Jahresdurchschnitt von 2020 und bei Bitumen um fast 75%. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 45% über der Basis von 2020, Betonstahl ebenfalls. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um über 60% zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau. Betroffen sind alle Bausparten.

Inzwischen hat die Preisdynamik für Bauleistungen allerdings erkennbar nachgelassen: Für 2023 lag die Preisentwicklung für Bauleistungen bei etwa +7% (nach +16% in 2022), der Umsatz betrug 162,5 Mrd.€ (real -5,3%; nominal +1,3%).

Geschäftsverlauf 2023

Die W. K. Kaufmann GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von TEUR 19.576 erzielt (Vorjahr TEUR 16.603); die Gesamtleistung betrug TEUR 20.693. Sie lag damit um 10% über Vorjahr.

Die geleisteten Arbeitsstunden der gewerblichen Mitarbeiter zuzüglich der Poliere haben im Berichtsjahr 90.590 betragen. Sie lagen damit um leicht unter Vorjahresniveau (90.846). Es zeigt sich weiterhin, dass es im Baugewerbe immer schwieriger wird, qualifizierte Mitarbeiter zu finden.

In 2023 wurden im Durchschnitt 69 Mitarbeiter (Vorjahr: 67) beschäftigt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Betriebsergebnis liegt im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 3.328 (= 16% der Gesamtleistung) über dem Vorjahresniveau (9%) und übertrifft unsere Erwartungen. Im Einklang mit der sehr guten Branchenentwicklung hat sich die durchschnittliche Marge auf den Baustellen leicht erhöht.

Der Jahresüberschuss von TEUR 2.333 liegt mit TEUR 1.368 über dem Jahresüberschuss des Vorjahres.

Die Finanzlage stellt sich wie folgt dar:

Unsere Finanzlage sehen wir weiterhin als gut an. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen. Skontomöglichkeiten werden genutzt.

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr von TEUR 19.931 auf TEUR 20.923 angestiegen.

Das Sachanlagevermögen (TEUR 5.890) ist im Berichtsjahr leicht (TEUR -15) gesunken. Die im Geschäftsjahr durchgeführten Netto-Investitionen von TEUR 168 liegen um TEUR 15 unter den Abschreibungen (TEUR 183).

Die flüssigen Mittel sind zum 31.12.2023 um TEUR 2.433 höher als im Vorjahr und belaufen sich auf 3.839.

Die Eigenkapitalquote (64%; Vorjahr 56%) hat sich durch das gute Jahresergebnis nochmals deutlich erhöht.

Wir erachten die Liquidität der Gesellschaft als gesichert. Mit TEUR 3.839 stehen in ausreichendem Umfang Mittel zur Finanzierung des Vermögens zur Verfügung.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Zusammenfassend sehen wir die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der W. K. Kaufmann GmbH im Rahmen der allgemeinen Risikolage der Baubranche als stabil an.

Qualitätsmanagement

Die W.K.Kaufmann GmbH ist durch die Zertifizierung Deutsche Gesellschaft für Qualifizierung und Bewertung mbH unter der Registriernummer 101.003132 präqualifiziert und in der Liste der präqualifizierten Unternehmen eingetragen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren verwenden wir die Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Steuern. Beide Indikatoren haben sich im Vergleich zum Vorjahr stark positiv entwickelt.

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente sind bis auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nicht im Einsatz.

Prognose, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und C02-Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 %.

Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe auf 154 Mrd. € (nominal-5%; unter der Annahme sinkender Baupreise: real-3 %). Verantwortlich dafür ist vor allem der Wohnungsbau, der seinen Sinkflug fortsetzen wird und mit real-13% zu der schlechten Entwicklung beiträgt.

Die Unterauslastung im Wohnungsbau lässt den jahrelangen Kapazitätsaufbau in Personal und Geräte ins Stocken geraten: Zum ersten Mal seit 2008 werden 2024 Beschäftigte abgebaut werden, voraussichtlich etwa 30.000 (= 900.000 Beschäftigte).Nur in den Ausbaubereichen und im Ingenieur- und Tiefbau werden weiterhin Fachkräfte gesucht.

Nachdem die deutsche Wirtschaft 2023 um real 0,3% geschrumpft ist, erwartet die Bundesregierung für 2024 auch nur ein geringes Wachstum des BIP von 0,3 %.

Nach unserer Planung wird auch 2024 mit einem nennenswert positiven Betriebsergebnis abschließen. Die Gesamtleistung sowie das Ergebnis vor Steuern werden positiv verlaufen. Es wird aber eine Herausforderung sein, an das Niveau der letzten Jahre heranzukommen. Die bisherige Geschäftsentwicklung in 2024 bestätigt in Bezug auf die bereits abgerechneten Baustellen diese Erwartung. Dabei werden zurzeit vor allem Aufträge im öffentlichen Tief- und Straßenbau, ergänzt um einige Aufträge für größere Wirtschaftsunternehmen, ausgeführt. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen der im Februar 2022 begonnene Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine auf das Baugewerbe auch noch im weiteren Verlauf des Jahres 2024 haben wird, lässt sich derzeit nicht beurteilen. Mit diesem Vorbehalt sehen wir weiterhin unsere Chancen als am regionalen Markt seit mehr als 50 Jahren eingeführtes Unternehmen.

 

Mainz, den 02. Mai 2025

gez. Jörg Kaufmann, Geschäftsführer

gez. Mark Kaufmann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.890.491,10 5.905.272,13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 295,00 586,00
II. Sachanlagen 5.890.046,10 5.904.536,13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.595.987,13 5.699.320,13
2. technische Anlagen und Maschinen 64.694,00 75.921,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 174.790,00 128.525,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.574,97 770,00
III. Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 15.029.674,25 13.978.522,93
I. Vorräte 5.187.145,20 4.073.232,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.003.519,70 8.499.135,31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 66.518,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.839.009,35 1.406.155,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.683,54 47.584,90
Summe Aktiva 20.922.848,89 19.931.379,96

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.681.529,81 12.348.186,10
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 900.000,00 900.000,00
III. Bilanzgewinn 13.481.529,81 11.148.186,10
davon Gewinnvortrag 11.148.186,10 10.088.698,99
B. Rückstellungen 736.421,28 365.538,16
C. Verbindlichkeiten 5.504.897,80 7.217.655,70
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.504.897,80 7.217.655,70
Summe Passiva 20.922.848,89 19.931.379,96

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.292.445,01 12.119.920,04
2. Personalaufwand 4.149.516,48 3.634.022,59
a) Löhne und Gehälter 2.858.210,16 2.394.303,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.291.306,32 1.239.719,59
davon für Altersversorgung 593.362,35 554.300,13
3. Abschreibungen 183.144,58 81.420,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 183.144,58 81.420,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.643.737,81 6.802.358,63
5. Erträge aus Beteiligungen 3,38
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.222,14 33.894,79
davon Erträge aus Abzinsung 235,00
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 107.716,33
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.667,64 122,81
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.434,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 985.804,38 468.442,33
10. Ergebnis nach Steuern 2.334.796,26 1.059.735,11
11. sonstige Steuern 1.452,55 248,00
12. Jahresüberschuss 2.333.343,71 1.059.487,11
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.148.186,10 10.088.698,99
14. Bilanzgewinn 13.481.529,81 11.148.186,10

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie nach ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags erstellt worden.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne § 267 Abs.2 HGB. Von den vorgesehenen größenabhängigen Erleichterungen nach § 276 HGB, § 288 Abs. 2 HGB sowie der §§ 325 ff HGB haben wir Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: W. K. Kaufmann GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mainz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mainz
Register-Nr.: HRB 4259

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro werden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, bzw. zum Nennwert, vermindert um gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert, abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen für bekannte Ausfallrisiken bilanziert. Zur Abdeckung eines allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen sind auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens und der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung der Sterbetafeln - Ausgabe 2018 G - ermittelt worden.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren: Projected unit credit method.
Zinssatz: 1,82%
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung: 0,00%

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 46.591,64 Euro (Vorjahr: 166.933,00 Euro)

Der Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem Durchschnittszinssatz von 7 und 10 Jahren gem. § 253 (6) HGB beträgt 472 Euro (Vorjahr: 2.270 Euro). Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten 320,3 TEUR (Vorjahr: 114,7 TEUR) und Rückstellungen für Gewährleistungen 97,7 TEUR (Vorjahr: 82,5 TEUR). Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 33,0 TEUR (Vorjahr: 33,0 TEUR). Die weiteren Rückstellungen sind von untergeordneter Wesentlichkeit.

Gewinn- / Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei der Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 11.148.186,10 Euro einbezogen.

Der Aufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen beträgt 1,4 TEUR (Vorjahr: 1,5 TEUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 7.218 TEUR (Vorjahr: 6.389 TEUR). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 69 und unterteilen sich in 68 gewerbliche und 1 kaufmännischer Mitarbeiter.

Erster Geschäftsführer: Mark Kaufmann, ausgeübter Beruf: Kaufmann

Weitere Geschäftsführer: Jörg Kaufmann, ausgeübter Beruf: Kaufmann

Es wurden Kredite an Geschäftsführer der Gesellschaft in Höhe von 449 TEUR (Vj. 496 TEUR) vergeben.

Anlagenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
Erhaltene Anzahlungen 3.532,6 3532,6 0,0
Aus Lieferungen und Leistungen 1.305,3 1305,3 0,0
Sonstige Verbindlichekeiten 667,0 667,0 0,0
Summe 5.504,9 5.504,9 0,0
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.668,62 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.668,62 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.713.822,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 301.987,93 5.766,88 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 554.672,81 108.791,70 31.222,86
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 770,00 53.804,97 0,00
Summe Sachanlagen 6.571.252,74 168.363,55 31.222,86
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 150,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 6.576.071,36 168.363,55 31.222,86
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.668,62
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.668,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.713.822,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 307.754,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 632.241,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 54.574,97
Summe Sachanlagen 0,00 6.708.393,43
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 6.713.212,05
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.082,62 291,00 0,00 0,00 4.373,62
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.082,62 291,00 0,00 0,00 4.373,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.501,87 103.333,00 0,00 0,00 117.834,87
2. technische Anlagen und Maschinen 226.066,93 16.993,88 0,00 0,00 243.060,81
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 426.147,81 62.526,70 31.222,86 0,00 457.451,65
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 666.716,61 182.853,58 31.222,86 0,00 818.347,33
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 670.799,23 183.144,58 31.222,86 0,00 822.720,95
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 295,00 586,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 295,00 586,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.595.987,13 5.699.320,13
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 64.694,00 75.921,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 174.790,00 128.525,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 54.574,97 770,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.890.046,10 5.904.536,13
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 150,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 150,00 150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.890.491,10 5.905.272,13

sonstige Berichtsbestandteile

 

W.K. Kaufmann GmbH

Geschäftsführung

gez. Mark Kaufmann

gez. Jörg Kaufmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die W.K. Kaufmann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der W.K. Kaufmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W.K. Kaufmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, 02. Mai 2025

Bouffier Kaiser GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Andreas Bausch, Wirtschaftsprüfer

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