ELG Utica Alloys International GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Harald Hofmann seit 8.7.2024 | Geschäftsführer |
Nicole Klose seit 23.4.2024 | Prokura |
Daniela Martina Hoffmann-Thünnißen seit 28.7.2022 | Prokura |
Thomas Landsberger seit 14.7.2020 | Prokura |
Heiko Antczak seit 5.9.2019 | Prokura |
Alexander Kehl seit 29.12.2017 | Prokura |
Philipp Friederichs seit 25.10.2013 | Prokura |
Michael Kröger seit 25.10.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ACE Holdco S.a.r.l. | 75.00% |
APERAM S.A. | 25.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ELG GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023A) Grundlagen der GesellschaftDie ELG GmbH mit Sitz in Duisburg ist seit dem 27. Dezember 2021 eine 100%ige Tochtergesellschaft der APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH, Haan. Die Gesellschaft fungiert als Holdinggesellschaft im Geschäftsbereich Aperam Recycling („ELG-Gruppe“) und ist Teil der luxemburgischen Aperam Gruppe („Aperam“), einer weltweit tätigen Unternehmensgruppe im Bereich Edelstahl, Elektro- und Spezialstahl sowie Recycling. Innerhalb von Aperam wird der Geschäftsbereich Aperam Recycling im Segment Recycling & Renewables geführt. Im Rahmen der Integration der ELG-Gruppe in die Aperam Gruppe haben die APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH und die ELG GmbH im Vorjahr einen Gewinnabführungsvertrag mit Wirksamkeit ab dem Geschäftsjahr 2022 abgeschlossen. Aperam Recycling ist eine der weltweit führenden Unternehmensgruppen für den Handel mit und die Aufbereitung von Rohstoffen für die Stahlindustrie, insbesondere im Marktsegment Edelstahl, sowie die Luftfahrtindustrie. Mit über 50 Standorten in Nordamerika, Europa, Asien, Südafrika und Australien verfügt Aperam Recycling über eines der größten globalen Netzwerke im Marktsegment. Das Produktsortiment umfasst im Wesentlichen Edelstahlschrotte sowie Superlegierungen. Bei Superlegierungen handelt es sich um hochlegierte, nickelhaltige Schrotte und Titanschrotte. Die Kunden von Aperam Recycling, überwiegend global tätige Schmelzbetriebe, erhalten das Material in genau der Zusammensetzung, die sie für die Weiterverarbeitung brauchen. Das Geschäft wird entscheidend von der Entwicklung der Rohstoffmärkte und der konjunkturellen Entwicklung der Stahlindustrie sowie der Luftfahrtindustrie geprägt. Die ELG GmbH ist operativ nicht tätig. Die Ergebnisentwicklung der ELG GmbH hängt im Wesentlichen von Dividendenerträgen und Ergebnisabführungen der Beteiligungen sowie dem Ergebnis der Finanzierungsfunktion ab. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ELG GmbH wird somit maßgeblich durch die Entwicklung der Beteiligungen (ELG-Gruppe) bestimmt. Folglich resultieren auch die Chancen und Risiken der ELG GmbH wesentlich aus den Chancen und Risiken der ELG-Gruppe. B) WirtschaftsberichtGlobale Weltwirtschaft zeigt sich widerstandsfähig mit erheblichen regionalen Unterschieden Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin geprägt von einer weltweiten wirtschaftlichen Erholung von der COVID-19 Pandemie, dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und dem Anstieg der Inflation und damit bedingt der Lebenshaltungskosten. Dabei erwies sich die Weltkonjunktur als überraschend widerstandsfähig. Die globale Wirtschaftsleistung (BIP) wuchs gemäß des World Economic Outlook des Internationalen Währungsfonds (IWF) vom Oktober 2024 im Jahr 2023 um +3,3 Prozent (Vorjahr: +3,5 Prozent) und damit deutlich mehr als noch im Oktober 2023 prognostiziert (+3,0 Prozent). Als Wachstumsmotor erwies sich innerhalb der Industriestaaten einmal mehr die USA (+2,9 Prozent), aber auch die positive Entwicklung in den Schwellenländern, insbesondere in Indien (+8,2 Prozent). Im Euroraum (+0,4 Prozent) war die steigende Dynamik nicht zu spüren. Eine schwache Verbraucherstimmung, die anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und eine Schwäche bei den zinssensitiven Investitionen ergaben ein deutlich gedämpftes Wachstum. In diesem makroökonomischen Umfeld lag im Jahr 2023 das Wachstum der Industrieproduktion im moderaten Bereich. Dabei stand in den Absatzmärkten von Aperam Recycling ein Abschwung in der EU ein Aufschwung im NAFTA Raum entgegen, was sich in den USA lediglich teilweise auf die Produktion von Edelstahl und letztlich auch auf die Nachfrage nach deren Rohstoffen auswirkte. Deutliche Steigerung der weltweiten Edelstahlproduktion Der Bereich Edelstahlschrott, der abhängig von der Entwicklung der Edelstahlnachfrage und -produktion ist, profitierte vom Wachstum der Weltwirtschaft. So nahm die weltweite Produktionsmenge im Marktsegment Edelstahl um +3,9 Prozent zu und konnte von circa 56,6 Millionen Tonnen im Vorjahr auf 58,8 Millionen Tonnen in 2023 gesteigert werden. Allerdings fand das Wachstum nicht in den für Aperam Recycling relevanten Märkten statt. Die hohen Energiepreise und eine deutlich erhöhte Inflation als Folge des Russland-Ukraine-Konfliktes belasteten die Produktion im europäischen Segment. In der Folge nahm die jährliche Produktionsmenge um weitere -5,5 Prozent auf circa 6,1 Millionen Tonnen (Vorjahr: 6,5 Millionen Tonnen) ab. Das US-amerikanische Marktsegment verzeichnete einen ähnlichen Abschwung. Die Produktionsmenge lag hier bei circa 1,9 Millionen Tonnen (Vorjahr: 2,1 Millionen Tonnen). Robuste Nachfrageentwicklung aus Aufbereitungsprogrammen nach Superlegierungsschrotten Der Bereich der Superlegierungsschrotte, in dem Aperam Recycling unter dem Namen „ELG Utica Alloys“ die eigenen Geschäftsaktivitäten vorantreibt, ist stark auf die Luftfahrtindustrie konzentriert. Die Erholung der Lieferketten der Luftfahrtindustrie, die durch die weitreichenden Einschränkungen des Flugbetriebs während der Covid-19 Pandemie stark beeinträchtigt wurden, setzte sich im Jahr 2023 weiter deutlich fort. Die weltweite Luftfahrtindustrie hat die Folgen der Pandemie somit weitgehend wettgemacht. Dieser positive Trend wirkte sich stabilisierend auf die Nachfrage nach Superlegierungen im Jahr 2023 aus. Rohstoffpreise im Schrott entwickeln sich rückläufig Nickel, Chrom und Eisen sind die Hauptwertträger in dem von Aperam Recycling aufbereiteten Edelstahlschrott, weshalb der Preis, den der Geschäftsbereich für seine Produkte erzielt, wesentlich von den aktuellen Rohstoffpreisen abhängt. Die Kurse für Nickel an der Londoner Metallbörse (LME) befanden sich im Geschäftsjahr 2023 in einem deutlichen Abwärtstrend. Obwohl der Kassapreis für Nickel an der LME zu Beginn des Jahres 2023 bei 31.200 US-Dollar pro Tonne lag, sank er im Laufe des Jahres kontinuierlich. Am Jahresende lag der Nickelpreis bei nur noch 16.300 US-Dollar pro Tonne. Ausgelöst wurde dieser Rückgang durch die zunehmende Gewissheit eines Überangebots bei allen Nickelarten. Im Laufe des Jahres wurden neue Technologien zur Umwandlung von „Nickel Pig Iron“ (NPI) in Batterie-Qualitäten entwickelt, was zusammen mit der Einführung neu zugelassener LME-Nickel-Sorten aus neuen Quellen dazu beitrug, den Druck auf Nickel der Klasse 1 zu verringern. Die Marktpreise für Nickel im Schrott sind weiterhin von den offiziellen Kurs-Notierungen für Nickel an der Londoner Metallbörse entkoppelt. Die Preisfindung findet losgelöst von Kursnotierungen über Angebot und Nachfrage statt, was sich in den hohen Schwankungen des Discounts auf den LME-Kurs widerspiegelt. Auch bei den weiteren relevanten Rohstoffpreisen für Ferrochrome und Eisen waren im Jahr 2023 deutliche Preisrückgänge zu verzeichnen. Im Bereich ELG Utica Alloys sind neben dem Nickelpreis vor allem die Rohstoffpreisentwicklungen von Titan und Ferro-Titan relevant. Das bereits im Vorjahr signifikant gestiegene Preis- und Bedarfsniveau im Bereich der Titan schrotte verfestigte sich im Jahr 2023 und verblieb somit auf einem stabilen Niveau. Ausschlaggebend war sowohl der seit 2022 anhaltende russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die daraus resultierende Versorgungsunsicherheit im Luftfahrtsektor und deren Lieferketten als auch die nicht ausreichenden Kapazitäten im Bereich der Titanschwammproduktion im Vergleich zum Bedarf. Im Ferro- Titan Segment stiegen 2023 die Preise in den ersten Monaten durch Materialknappheit deutlich an, bevor die Preise Mitte des Jahres schlagartig unter das Niveau zum Jahresanfang sanken. Im weiteren Verlauf des Jahres verblieben die Preise bis zum Jahresende bei leichten Schwankungen auf den im Vergleich zum Jahresanfang niedrigeren Niveau. Geschäftsverlauf 2023 der ELG GmbH Die ELG GmbH ist als Holdinggesellschaft des Geschäftsbereiches Aperam Recycling nicht operativ tätig. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird daher vor allem durch die Entwicklung ihrer Beteiligungen bestimmt. Dementsprechend wird die Ergebnisentwicklung der ELG GmbH wesentlich von den Dividenden und Ergebnisabführungen der Beteiligungen beeinflusst. Entscheidend für das hohe Ergebnis im Geschäftsjahr 2023 war vor allem der Buchgewinn in Höhe von 108,7 Millionen Euro aus der konzerninternen Veräußerung unserer direkten und indirekten Anteile an den französischen und spanischen Beteiligungen. Gegenläufig wirkte sich die außerplanmäßige Abschreibung aufgrund dauerhafter Wertminderung auf die Anteile an einem verbundenen Unternehmen in den Niederlanden in Höhe von 15,0 Millionen Euro aus. Zudem fiel das Beteiligungsergebnis mit +7,4 Millionen Euro erwartungsgemäß geringer aus als im Vorjahr (+46,9 Millionen Euro), welches maßgeblich durch die Ausschüttung der französischen Tochtergesellschaft in Höhe von 45,0 Millionen Euro geprägt war. In Summe konnte die ELG GmbH durch die Finanzanlagenabgänge den Gewinn deutlich von 24,6 Millionen Euro auf 101,6 Millionen Euro erhöhen. Ertragslage Die Umsatzerlöse der ELG GmbH in Höhe von 0,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro) resultieren aus Konzernumlagen im Rahmen der Geschäftsführungs- und Holdingfunktion. Die ELG GmbH überwacht die operative Geschäftstätigkeit der Tochterunternehmen und stellt diesen Services und Unterstützungsleistungen in verschiedenen Bereichen zur Verfügung. Die ELG GmbH weist innerhalb des Beteiligungsergebnisses im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis aus Ergebnisübernahmen deutscher Tochtergesellschaften in Höhe von +7,4 Millionen Euro (Vorjahr: +1,2 Millionen Euro) aus. Die ELG GmbH vereinnahmte im Berichtsjahr keine Dividenden ausländischer Tochtergesellschaften (Vorjahr: 45,7 Millionen Euro). Die Sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 40,3 Millionen Euro auf 152,6 Millionen Euro (Vorjahr: 112,3 Millionen Euro). Im Berichtsjahr erfolgte mit einem Veräußerungsgewinn in Höhe von 108,7 Millionen Euro (Vorjahr: 0,0 Millionen Euro) eine konzerninterne gesellschaftsrechtliche Reorganisation innerhalb des Segmentes Recycling & Renewables. Zunächst wurden die Anteile der ELG GmbH an der spanischen Inoxtrade S.A. an die spanische Iberinox Recycling Plus S.L. veräußert. In einem nächsten Schritt veräußerte die ELG GmbH die Anteile an der französischen Tochtergesellschaft Ferinox S.A.S., die zuvor mit der französischen Zwischenholding Figespa S.A.S. verschmolzen wurde, und indirekt auch die Anteile an der Iberinox Recycling Plus S.L. an die ACE Holdco, Luxembourg. Gegenläufig wirkte sich vor allem der Rückgang der Erträge aus Währungsumrechnung auf 34,5 Millionen Euro (Vorjahr 109,0 Millionen Euro) aus. Die Personalkosten lagen mit 8,0 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau (12,0 Millionen Euro). Die Entwicklung resultiert hauptsächlich aus den um 3,3 Millionen Euro auf 6,7 Millionen Euro gesunkenen Gehältern. Der Rückgang der Gehälter ist im Wesentlichen auf um 1,5 Millionen Euro niedrigere Bonusaufwendungen sowie einer geringeren Anzahl an Mitarbeitern zurückzuführen. Die Mitarbeiterzahl lag im Durchschnitt bei 56 (Vorjahr: 70). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen lagen im Geschäftsjahr 2023 unverändert bei 1,5 Millionen Euro. Sie betreffen hauptsächlich entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 37,2 Millionen Euro deutlich unter Vorjahresniveau (123,6 Millionen Euro). Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die um 73,6 Millionen Euro auf 34,3 Millionen Euro gesunkenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und im Vorjahr enthaltene Abschreibungen auf finanzielle Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 5,4 Millionen Euro. Das Finanzergebnis verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13,6 Millionen Euro auf -12,2 Millionen Euro (Vorjahr: +1,4 Millionen Euro). Maßgeblich für diese Entwicklung sind die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 15,0 Millionen Euro (Vorjahr: 1,0 Millionen Euro). Im Berichtsjahr war eine außerplanmäßige Abschreibung der niederländischen Beteiligung erforderlich. Entsprechend der Vorjahresprognose hat die ELG GmbH im Geschäftsjahr 2023 ihr Ergebnis deutlich verbessert. Nach einem Jahresüberschuss im Vorjahr in Höhe von 24,6 Millionen Euro erzielte die Gesellschaft im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 101,6 Millionen Euro. Da der Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 114,4 Millionen Euro im Berichtsjahr durch eine entsprechende Entnahme aus der Kapitalrücklage ausgeglichen wurde, wird aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH der Gewinn an die Muttergesellschaft abgeführt. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der ELG GmbH beträgt zum Stichtag 295,0 Millionen Euro (Vorjahr: 594,0 Millionen Euro). Die Struktur der Aktivseite der Bilanz hat sich im Vergleich zum Vorjahr zugunsten des langfristigen Vermögens verändert: ![]() Die Immateriellen Vermögensgegenstände entwickelten sich entsprechend der planmäßigen Abschreibungen rückläufig und betrugen zum Stichtag 4,2 Millionen Euro (Vorjahr: 5,6 Millionen Euro). Die Summe der Finanzanlagen der ELG GmbH reduzierte sich im Jahr 2023 um 42,6 Millionen Euro auf 95,0 Millionen Euro (Vorjahr: 137,6 Millionen Euro). Ursächlich für den Rückgang ist der Verkauf von Tochtergesellschaften in Frankreich und Spanien sowie die teilweise Wertminderung einer niederländischen Beteiligung. Die kurz- und mittelfristigen Vermögensgegenstände einschließlich Rechnungsabgrenzung betragen zum Stichtag 195,7 Millionen Euro (Vorjahr: 450,6 Millionen Euro) und bestehen im Wesentlichen aus Finanzierungsforderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die fortschreitende Integration in das Treasury von Aperam und den reduzierten Finanzierungsbedarf im Zuge der Veräußerung von Tochtergesellschaften zurückzuführen. Die Struktur der Passivseite der Bilanz stellt sich wie folgt dar: ![]() Im Eigenkapital wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 6. November 2023 der Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 114,4 Millionen Euro mit der Kapitalrücklage in Höhe von 170,7 Millionen Euro verrechnet. Zum Jahresende beträgt das Eigenkapital aufgrund des Gewinnabführungsvertrages zwischen der ELG GmbH und der Muttergesellschaft, demgemäß Gewinne abgeführt und Verluste ausgeglichen werden, unverändert 83,3 Millionen Euro. Aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 28,2 % (Vorjahr: 14,0 %). Die Pensionsrückstellungen liegen gemäß den aktuellen versicherungsmathematischen Berechnungen mit 26,2 Millionen Euro um 1,3 Millionen Euro über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 24,9 Millionen Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen reduzierten sich um 297,9 Millionen Euro auf 181,3 Millionen Euro (Vorjahr: 479,2 Millionen Euro). Dies ist wie bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Wesentlichen auf die fortschreitende Integration in das Treasury von Aperam und den reduzierten Finanzierungsbedarf im Zuge der Veräußerung von Tochtergesellschaften zurückzuführen. Auf Basis der aktuellen Finanzplanung stehen nach unserer Einschätzung durch die Teilnahme am Cash-Pooling der Aperam Gruppe ausreichende Liquiditätsreserven zur Verfügung. Gesamteinschätzung der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der ELG GmbH ordnet die Geschäftsentwicklung der ELG GmbH im Jahr 2023 als insgesamt zufriedenstellend ein. Unter dem neuen Eigentümer, die APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH, konnte die Integration in die Aperam Gruppe weiter vorangetrieben werden, wodurch Kosteneinsparungen durch Realisierung von Synergien realisiert und ein positives Gesamtergebnis erzielt wurde. Die ELG GmbH erwirtschaftete im Berichtsjahr, bedingt durch Veräußerungsgewinne in Höhe von 108,7 Millionen Euro aus dem konzerninternen Verkauf von Tochtergesellschaften in Frankreich und Spanien, einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 101,6 Millionen Euro. C) Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognosebericht Die ELG GmbH ist als Holdinggesellschaft des Geschäftsbereiches Aperam Recycling nicht operativ tätig. Dementsprechend wird die Ergebnisentwicklung der ELG GmbH wesentlich von den Dividendenerträgen und Ergebnisabführungen der Beteiligungen beeinflusst. In 2023 hatten die Erträge aus der Veräußerung der direkten und indirekten Anteile an den französischen und spanischen Beteiligungen in Höhe von 108,7 Millionen Euro das Ergebnis maßgeblich geprägt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein leicht negatives Beteiligungsergebnis erwartet, welches die Entwicklung der globalen Wirtschaft widerspiegelt. Durch die weitere Umstellung der Finanzierung der Beteiligungsgesellschaften auf die Aperam S.A. wird sich die Bilanzsumme weiter verringern und damit die Bilanzstruktur der ELG GmbH deutlich verändern. Da wir nach zwei Geschäftsjahren, die durch außergewöhnliche Erträge geprägt waren, keine ähnlichen Erträge erwarten, gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 in Summe von einem geringen Jahresfehlbetrag vor Verlustausgleich aus. Chancen- und Risikobericht Unternehmerischen Risiken stehen in der Regel auch Chancen gegenüber. Diese gilt es zu nutzen; gleichzeitig müssen mögliche Gefahren für die Geschäftsentwicklung schon im Vorfeld identifiziert und minimiert werden. Systematisches Chancenmanagement Das Chancenmanagement der ELG GmbH orientiert sich eng an der strategischen Ausrichtung der ELG-Gruppe. Im Rahmen der jährlich stattfindenden strategischen Planung werden unternehmerische Optionen systematisch bewertet und Initiativen entwickelt. Diese strategischen Initiativen werden in der operativen Planung für das folgende Geschäftsjahr konkretisiert und Handlungsmaßnahmen abgeleitet. Edelstahl: Wachstumschancen ergeben sich für die ELG-Gruppe aus dem mittel- und langfristig erwarteten Nachfrageanstieg bei Edelstahlprodukten. Mit unserem weltweiten Netzwerk im Bereich Edelstahlschrott besitzt die ELG-Gruppe besonders gute Kenntnisse der relevanten Marktsegmente, was sowohl den Lieferanten und Kunden zugutekommt als auch die Basis für weiteres nachhaltiges Wachstum bietet. Durch die Übernahme durch die Aperam Gruppe ergeben sich neben dem organischen Ausbau und der Optimierung des eigenen Netzwerks, weitere Chancen durch Synergieeffekte im Bereich der Aufbereitung von Edelstahlschrotten, die durch eine effiziente Zusammenarbeit mit den Schmelzbetrieben gehoben werden. Superlegierungen: Die ELG-Gruppe ist hier in der Aufbereitung von hochwertigen Superlegierungsschrotten tätig. Dazu zählen vor allem Titan und nickelbasierte Superlegierungsschrotte, die insbesondere in der Luftfahrt sowie bei der Energieerzeugung zum Einsatz kommen. Die Auswirkungen der Covid-19 Pandemie in der Luftfahrtindustrie, den Hauptabsatzmarkt für Superlegierungen, waren auch im Geschäftsjahr 2023 weiterhin zu spüren. Langfristig sieht die ELG-Gruppe in diesem Geschäftsfeld jedoch unverändert großes strategisches Potenzial für organisches und akquisitorisches Wachstum. Systematisches Risikomanagement Das Risikomanagement ist nicht auf finanzwirtschaftliche Risiken beschränkt, sondern umfasst insbesondere auch operative und externe (Markt-)Entwicklungen, die je nach Ausprägung Chancen bieten, aber auch Risiken bergen können. Im Rahmen des Risikomanagements erfolgt eine periodische Analyse der Risikolandschaft, das heißt insbesondere eine Überprüfung der Vollständigkeit und angemessenen Bewertung der identifizierten Risiken sowie der relevanten Maßnahmen. Gesamtwirtschaftliche Risiken: Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung beeinflusst die Angebots- und Nachfragesituation in den für die ELG-Gruppe relevanten Marktsegmenten und damit den Absatz sowie die Margen der Beteiligungen der ELG-Gruppe. Hieraus entstehen neben Chancen auch Risiken. Mögliche Risiken sieht die ELG-Gruppe zum einen in einem langfristig mäßigen Wachstum der Weltwirtschaft sowie in einem dauerhaften Einbruch des weltweiten Handels mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Wachstum in den relevanten Marktsegmenten und Regionen, vor allem in Europa und den USA. Die Auswirkungen der Militäraktion Russlands in der Ukraine führen zwar zu keiner wesentlichen, mittelbaren Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung, jedoch ist die ELG-Gruppe durch die deutliche Abschwächung der Konjunktur betroffen. Der Rückgang der Konjunktur, steigende Energiekosten sowie die Auswirkungen der globalen Inflation stellen Risiken für die Entwicklung der ELG-Gruppe dar. Weiterhin können Risiken aus kurzfristig auftretenden Ereignissen entstehen, wie beispielsweise aus der aufgetretenen Covid-19 Pandemie. Aufgrund der Einbindung in den bestehenden Konzernverbund sowie der soliden Finanzstruktur ist die ELG GmbH gut aufgestellt, um diesen Situationen zu begegnen. Preis- und Nachfrageentwicklung: Die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten wird fundamental von der Entwicklung der Gesamtwirtschaft beeinflusst. Gleichzeitig wird sie wesentlich von den Markterwartungen der Investoren bestimmt, so dass weiterhin von einer ausgeprägten Volatilität der Geschäftsentwicklung ausgegangen werden muss. Rohstoffmärkte unterliegen deshalb zyklischen Entwicklungen, mit denen Preis- und auch Nachfragerisiken verbunden sind. Preisrisiken betreffen die Preisschwankungen der in den von der ELG-Gruppe gehandelten Produkten als Legierungsbestandteil enthaltenen Metalle. Über ein kontinuierliches Positionsmonitoring hinsichtlich Mengen und deren Bewertung, werden Preisrisiken reduziert. Zudem werden Preisrisiken im Nickel zum Teil durch den Einsatz von Sicherungsinstrumenten gemäß einer von der Geschäftsführung vorgegebenen Sicherungsstrategie reduziert. Das internationale Netzwerk der ELG-Gruppe ermöglicht es, Nachfragerückgänge in regionalen Teilmärkten auszugleichen. Eine zentrale Steuerung der Ein- und Verkäufe bei schlanken und flexiblen Strukturen schaffen die Voraussetzung, auf Nachfrageschwankungen reagieren zu können. Substitutionstendenzen: Der Boom der chinesischen und indonesischen Edelstahlproduktion im vergangenen Jahrzehnt brachte eine technologische Entwicklung mit sich, die in weiten Teilen durch die Knappheit des Rohstoffes Edelstahlschrott weltweit und insbesondere in China hervorgerufen wurde. Anstelle von Schrott als Nickelträger setzten chinesische Edelstahlproduzenten vermehrt auf Primärnickel und sogenanntes Nickel Pig Iron. Im Zuge des stetigen Ausbaus an Kapazitäten zur Edelstahlproduktion sind neue Werke entstanden, in denen zunächst die Prozessketten zur Erzeugung von Nickel Pig Iron und Edelstahl zusammengelegt wurden. Daraus entsteht in entsprechenden Marktsituationen ein deutlicher Produktionskostenvorteil zu Gunsten einer Primärrohstoff basierten Edelstahlerzeugung und zu Ungunsten der Produktion in entwickelten Volkswirtschaften, welche im Wesentlichen schrottbasiert ist. Hieraus resultiert für die ELG-Gruppe ein Nachfrage- und Preisrisiko, dem die ELG-Gruppe zum einen durch ein aktives Preismanagement am Ein- und Verkaufsmarkt begegnet. Darüber hinaus ist grundsätzlich eine Substitution zwischen Sekundär- und Primärrohstoffen möglich. Diese ist von Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit („value-in-use“) von Sekundär- und Primärrohstoff abhängig. Finanzielle Transaktionen: Aperam S.A. legt die allgemeinen Richtlinien für das finanzwirtschaftliche Risikomanagement fest und bestimmt das generelle Vorgehen bei der Absicherung der finanziellen Risiken. Die ELG GmbH trifft nach einer Identifizierung, Analyse und Bewertung der finanziellen Risiken im Rahmen der Vorgaben Maßnahmen, zu deren Vermeidung oder Begrenzung. Liquiditätssicherung: Unter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit von der ELG GmbH nicht gewährleisten zu können. Das Liquiditätsrisiko wird durch eine zentrale Finanzplanung der Aperam S.A. gesteuert, die sicherstellt, dass die erforderlichen Mittel zur Finanzierung des operativen Geschäftes und der Investitionen zur Verfügung stehen. Auf dieser Basis wird der Finanzierungsbedarf ermittelt. In der Aperam S.A. wird durch eine auf einen bestimmten Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau und entsprechende Finanzierungszusagen ausreichende Liquidität sichergestellt. Wechselkurseinflüsse: Wechselkursrisiken entstehen bei der ELG GmbH im Wesentlichen aus den Differenzen zwischen Kreditaufnahmen und -weitergaben an Tochtergesellschaften. Zur Absicherung der Währungsrisiken werden Fremdwährungsdarlehen sowie Devisentermingeschäfte eingesetzt. Der überwiegende Teil der Wechselkursrisiken resultiert aus der Kursentwicklung des Euro zum US-Dollar. Wechselkursrisiken werden sowohl durch sogenannte Macro- als auch Micro-Hedges gesichert. Bei Ersteren handelt es sich um die Sicherung einer Währungsspitze (Saldo), bei Letzteren um die direkte Sicherung eines Grundgeschäfts durch ein Währungsderivat. Zinssicherungsstrategie: Das Zinsänderungsrisiko der ELG GmbH wird zentral von Aperam S.A. im Rahmen der bestehenden Vorgaben gemanagt. Die Basis für die Entscheidung über den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten bilden die geplante Verschuldung und die Erwartungen über die Entwicklung des Zinsniveaus. Compliance Risiken: Die Länder, in denen die ELG-Gruppe tätig ist, haben unterschiedliche Gesetze, Sitten und soziale Normen. Es ist die unabdingbare Verpflichtung der ELG GmbH, die nationalen und lokalen Gesetze in jedem Land und an jedem Standort, an dem die ELG-Gruppe geschäftlich tätig ist, zu befolgen. Dennoch besteht aufgrund von potenziellen menschlichen Fehlentscheidungen und organisatorischen Schwächen das Risiko des Eintretens von Compliance-Verfehlungen. Seit Ende 2021 ist ELG ein Teil der Aperam Gruppe und somit Teil eines börsennotierten Unternehmens. Bereits vor der Übernahme durch Aperam verfügte die ELG-Gruppe über ein robustes state-of-the-art Compliance Management System (CMS), um Regeln und Leitplanken für alle Handlungen und Geschäftsentscheidungen vorzugeben, das Compliance-Bewusstsein zu schärfen und alle relevanten Compliance-Risiken effektiv zu erkennen und zu adressieren. Im Zuge der Integration in das Aperam-Compliance-Programm hat die ELG-Gruppe den Code of Business Conduct von Aperam sowie weitere relevante Compliance-Richtlinien vollständig adaptiert und damit sein CMS weiter gestärkt, u.a. durch die Optimierung des Lieferanten-Due-Diligence-Prozesses oder die Einführung von Erklärungen zu Interessenkonflikten und Compliance-Zertifikaten. Um die Verankerung dieser Prinzipien in den Entscheidungsprozessen zu festigen, werden Schulungen und gezielt Einzelmaßnahmen zur Bewusstseinssteigerung im Rahmen des CMS durchgeführt. Um rechtliche und wirtschaftliche Risiken zu minimieren, werden dabei weltweit alle Konzernbereiche bei ihren Geschäften, Prozessen und Services von der Rechts- und Compliance-Abteilung der ELG GmbH beraten und begleitet. Die Einhaltung öffentlich-rechtlicher und ELG-interner Normen wird durch die Internal Audit Abteilung von Aperam durch prozessunabhängige Prüfungen überwacht. Länderrisiken: Als international operierende Unternehmensgruppe ist sich die ELG-Gruppe länderspezifischen Chancen und Risiken bewusst. Dies betrifft insbesondere die Aktivitäten in Osteuropa, im asiatischen Raum sowie in weiteren sich entwickelnden Volkswirtschaften. Länderspezifische Chancen und Risiken werden sowohl bei der Absicherung von Handelsgeschäften, bei der Prüfung von Investitionsentscheidungen als auch bei der Beurteilung von Beteiligungsrisiken entsprechend berücksichtigt und periodisch überprüft. Produkthaftung: Die Tochtergesellschaften der ELG GmbH sind im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Produkthaftungsrisiken ausgesetzt. Um diesen Risiken zu begegnen, wird das Qualitätsmanagement kontinuierlich weiterentwickelt. Ergänzend sind Produkthaftungsrisiken im Rahmen eines konzernweiten Versicherungsprogramms mit entsprechenden Deckungssummen versichert. Corporate Responsibility und Umwelt: Die Marktfunktion, die die Aperam Recycling im Rahmen des Recyclingkreislaufs wahrnimmt, dient der Sicherung und Schonung natürlicher Ressourcen, führt dadurch zu einer wesentlichen Reduzierung der Umweltbelastung und spart so zukünftigen Generationen Klima- und Umweltkosten. Nachhaltigkeit ist deshalb ein Grundbaustein des Geschäftsmodells von Aperam Recycling. Der zunehmende Fokus auf Corporate Responsibility, und damit auf das Thema Nachhaltigkeit, unterstützt in der Folge das eigene Geschäftsmodell. Seit dem Geschäftsjahr 2022 ist mit der Übernahme durch Aperam der Geschäftsbereich Aperam Recycling im Nachhaltigkeitsbericht von Aperam enthalten, welcher jährlich durch Aperam veröffentlicht wird. Aperam ist Teil der weltweit größten Corporate Sustainability Initiative, UN Global Compact. Interne Revision: Einer mehrjährigen risikoorientierten Prüfungsplanung folgend werden die ELG-Gesellschaften und ihre Betriebe durch die Interne Revision von Aperam oder durch externe Sachverständige einer systematischen Prüfung unterzogen. Einem risikoorientierten Prüfungsansatz entsprechend werden darüber hinaus Schwerpunktprüfungen durchgeführt. Die Ergebnisse aller Prüfungen werden an die Geschäftsführung berichtet. Die Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen zu Kontroll- oder Prozessschwächen, die im Rahmen der Prüfungen festgestellt werden, wird regelmäßig überwacht. Cyber-Risiko: Cyber-Risiken bezeichnen Bedrohungen, die durch moderne Informations- und Kommunikationstechniken wie beispielsweise Social Media entstehen. Hierbei stehen zielgerichtete Angriffe auf IT-Systeme und Daten im Fokus. Eine Attacke auf die IT-Infrastruktur und Daten der ELG-Gruppe könnte zu einer Beschädigung der Systeme und Programme sowie einem Verlust oder einer Manipulation von Daten führen. Hieraus könnte für Aperam Recycling ein finanzieller Schaden oder ein Reputationsschaden entstehen. Aperam Recycling begegnet diesem Risiko mit einer Vorgabe und laufender Überwachung von gruppenweit einheitlichen IT-Sicherheitsstandards, einer regelmäßigen Sensibilisierung aller Mitarbeiter sowie der Durchführung von unabhängigen, spezifischen Prüfungen zur Beurteilung der IT-Sicherheit in allen wesentlichen Unternehmen der Gruppe. Gesamtbewertung: Keine bestandsgefährdenden Risiken Die Gesamtrisikosituation von der ELG GmbH wird im Rahmen des etablierten Risikomanagementsystems angemessen beobachtet, analysiert, bewertet und gesteuert. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. D) MitarbeiterDer Geschäftserfolg hängt in hohem Maße von der Kompetenz, Motivation und dem Engagement der Mitarbeiter ab. Diese zu gewinnen und zu binden, ist eine kontinuierliche Aufgabe der Geschäftsführung. Die Mitarbeiterentwicklung stützt sich auf externe Angebote und interne Entwicklungsangebote. Schließlich bieten wir den Mitarbeitern leistungsorientierte Vergütungssysteme und Altersvorsorgemodelle.
Duisburg, den 13. Dezember 2024 ELG GmbH Jan Hofmann ELG GmbHGeschäftsjahr 2023Handelsregister B Nr. 5910, Amtsgericht Duisburg Bilanz zum 31.12.2023(mit Vergleichszahlen zum 31.12.2022) Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023(mit Vergleichszahlen für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022) scroll
ANHANGA. GRUNDLAGENAngewendete Vorschriften Die ELG GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Formale Darstellung Das Bilanzgliederungsschema des § 266 HGB wurde zur Verbesserung der Einblicke in die Vermögenslage um die Position „Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern“ erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist grundsätzlich nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) mit folgenden Ausnahmen (Anwendung von § 265 Abs. 6 HGB) gegliedert:
Zusätzlich enthält die Gewinn- und Verlustrechnung die Positionen „Beteiligungsergebnis" als Summe der Positionen 2. - 4., „Gesamtbetriebsertrag“ als Summe der Positionen 1. - 5., „Betriebsergebnis" als Summe der Positionen 1. - 8. und „Finanzergebnis" als Summe der Positionen 9. - 11. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Zur besseren Lesbarkeit erfolgen die Betragsangaben im Jahresabschluss erstmals in Tausend Euro (T€). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich der kumulierten plan- und außerplanmäßigen Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, vorgenommen. Auf Zugänge wird die Abschreibung im Jahr der Anschaffung oder Herstellung zeitanteilig für den vollen Monat der Anschaffung oder Herstellung berechnet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 250,- werden im Zugangsjahr im Aufwand erfasst. Liegt der Wert der Vermögensgegenstände zwischen € 250,- und € 1.000,- werden die Gegenstände in einen Sammelposten eingestellt; dieser wird im Jahr der Bildung sowie den folgenden vier Jahren gewinnmindernd aufgelöst. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen nur die gesetzlichen Pflichtbestandteile. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Gruppen des Anlagevermögens zugrunde gelegt worden: scroll
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. in Einzelfällen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Nominalbeträgen angesetzt. Zur Umrechnung von Beträgen in ausländischer Währung siehe „Positionen in Fremdwährung“. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern werden aufgrund der seit dem Geschäftsjahr 2022 bestehenden steuerlichen Organschaft beim Organträger bilanziert. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der PUC-Methode (projected unit credit method) unter Verwendung der sog. Heubeck-Richttafeln 2018 G und eines von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten Marktzinssatzes der vergangenen 10 Jahre, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, bewertet. Inventurstichtag der Pensionsverpflichtungen ist der 1. Oktober 2023. Zum Stichtag wurde für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen ein für den 31. Dezember 2023 prognostizierter Zinssatz von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 7 Jahre beläuft sich auf T€ 357 (Vorjahr: T€ 1.550). Die bestehende Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB führt nicht zu einer Abführungssperre an die Organträgerin. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden ein Gehaltstrend von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) und ein Rententrend von 2,25 % (Vorjahr: 2,00 %) zugrunde gelegt sowie Fluktuationsannahmen berücksichtigt. Die Gesellschaft hat von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht und im Berichtsjahr nur 1/15 des Differenzbetrags auf Grund der Bewertungsänderung der Pensionsverpflichtungen erfolgswirksam zugeführt. Der hieraus resultierende Unterdeckungsbetrag beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 136. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Zur Umrechnung von Beträgen in ausländischer Währung siehe „Positionen in Fremdwährung“. Die Bewertung der Haftungsverhältnisse entspricht dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Positionen in Fremdwährung und zur Absicherung des Währungsrisikos abgeschlossene Sicherungsgeschäfte werden nach § 256a HGB bewertet. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ(1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zu diesem Anhang ersichtlich. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen T€ 1.026 (Vorjahr: T€ 624) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T€ 187.473 (Vorjahr: T€ 439.803) sonstige Forderungen. Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 6.293 (Vorjahr: T€ 7.514) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (3) Eigenkapital Die Muttergesellschaft APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH, Haan, hat am 6. November 2023 beschlossen, dass im Geschäftsjahr 2023 die ELG GmbH den Bilanzverlust zum 31. Dezember 2022 in Höhe von T€ 114.384 mit der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 170.708 verrechnet. (4) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich sowie ausstehende Rechnungen. (5) Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen T€ 101 (Vorjahr: T€ 894) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und T€ 79.616 (Vorjahr: T€ 478.297) sonstige Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 101.622 (Vorjahr: T€ 0) resultieren aus dem Gewinnabführungsvertrag. Hierbei handelt es sich auch um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Provisionen gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 950), Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 155 (Vorjahr: T€ 125) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 4). scroll
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Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. (6) Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Bürgschaften in Höhe von T€ 29.628 (Vorjahr: T€ 76.973). Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Nach kaufmännischer Beurteilung wird davon ausgegangen, dass die Gesellschaften, deren Verbindlichkeiten abgesichert wurden, ihre Verpflichtungen selbst erfüllen können. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Textziffern der folgenden Anmerkungen beziehen sich auf die entsprechenden Angaben in der Gewinn- und Verlustrechnung. (7) Beteiligungsergebnis Sämtliche Erträge und Aufwendungen des Beteiligungsergebnisses betreffen wie im Vorjahr verbundene Unternehmen. (8) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 152.564 (Vorjahr: T€ 112.319) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Finanzanlagenabgängen in Höhe von T€ 108.694 (Vorjahr: T€ 0) und Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 34.457 (Vorjahr: T€ 109.039). Bei den Erträgen aus Finanzanlagenabgängen handelt es sich um Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung. Sie resultieren aus der konzerninternen Veräußerung der französisch-spanischen Ferinox-Gruppe. (9) Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 557 (Vorjahr: T€ 1.153). (10) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 37.226 (Vorjahr: T€ 123.621) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 34.291 (Vorjahr: T€ 107.858). Zudem sind Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB in Höhe von T€ 136 (Vorjahr: T€ 136) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. (11) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 10.520 (Vorjahr: T€ 15.625). (12) Abschreibungen auf Finanzanlagen Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen handelt es sich wie im Vorjahr um außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung auf Anteile an verbundenen Unternehmen. Im Berichtsjahr sind die außerplanmäßigen Abschreibungen auf Finanzanlagen von außergewöhnlicher Größenordnung. Sie betreffen unsere operative Tochtergesellschaft in den Niederlanden. (13) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zinsen und ähnliche Aufwendungen resultieren im Wesentlichen mit T€ 11.051 (Vorjahr: T€ 10.346) aus Zinsen an verbundene Unternehmen. In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 452 (Vorjahr: € 437) enthalten. D. SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN(14) Sonstige finanzielle Verpflichtungen scroll
(15) Derivative Finanzinstrumente a) Devisentermingeschäfte Zur Absicherung von Währungsrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Im Währungsbereich werden überwiegend Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in fremder Währung gesichert. Alle Sicherungsmaßnahmen werden grundsätzlich mit einem Grundgeschäftsbezug und nur mit Banken und Brokern von guter Bonität abgeschlossen. Es werden keine Derivate zu spekulativen Zwecken abgeschlossen. An dieser Stelle verweisen wir weiterhin auf die Ausführungen im Lagebericht zu Risiken und Risikomanagement. Devisen-Termingeschäfte in Fremdwährungen bestehen in Summe zum 31.12.2023 in einem Nominal-Volumen von T€ 145.770 (Vorjahr: T€ 314.712). Der positive Marktwert dieser Geschäfte beträgt zum 31.12.2023 T€ 1.856 (Vorjahr: T€ 4.789). Der negative Marktwert dieser Geschäfte beträgt zum 31.12.2023 T€ -1.840 (Vorjahr: T€ -4.489). Das Laufzeitende der einzelnen Geschäfte liegt zwischen dem 03.01.2024 und 30.04.2024. Der Marktwert wurde unter Berücksichtigung der Veränderungen des Devisenkurses zwischen Abschlussstichtag des Devisentermingeschäftes und dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag ermittelt. Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, die in einem aktiven Markt gehandelt werden, basiert abhängig vom Finanzinstrument auf dem Börsenkurs, Terminkursen von Brokern und / oder werden anhand von Kapitalmarktdaten am Bilanzstichtag sowie geeigneter Bewertungsmethoden ermittelt. Soweit zu deren Ermittlung Zinssätze benötigt werden, werden die für die jeweilige Restlaufzeit der Derivate geltenden Marktzinssätze verwendet. b) Zinsderivate Zins-Swaps bestanden zum 31.12.2022 in einem Gesamtvolumen von T€ 46.878. Der Marktwert betrug insgesamt T€ 2.222. Das Laufzeitende der einzelnen Geschäfte lag zwischen dem 05.04.2024 und 03.09.2025. Zins-Caps bestanden in Summe zum 31.12.2022 in einem Nominalvolumen von T€ 28.127. Der Marktwert betrug insgesamt T€ 1.276. Das Laufzeitende der einzelnen Geschäfte lag zwischen dem 05.10.2023 und 08.04.2026. Im Rahmen der Integration der ELG GmbH in das Treasury der Aperam Gruppe wurden im Juni 2023 die Zins-Swaps und Zins-Caps vorzeitig aufgelöst. Die ELG GmbH erhielt dafür Auflösungsbeträge in Höhe von insgesamt T€ 3.089. Die Erträge wurden, da sie aus Zinsderivaten resultieren, in der Position Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge erfasst. (16) Konzernzugehörigkeit Unsere Gesellschaftsanteile befinden sich zu 100% im Besitz der APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH, Haan. Zwischen unserer Gesellschaft und der APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die ELG GmbH wird in den von der Aperam S.A., Luxemburg, aufgestellten Konzernabschluss (größter und kleinster Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr der Aperam S.A., Luxemburg, der nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt ist, ist an ihrem Sitz in 24-26, boulevard d'Avranches, L-1160 Luxemburg, Großherzogtum Luxemburg, erhältlich. Darüber hinaus erfolgt eine Offenlegung des Konzernabschlusses in englischer Sprache auf der Website der Aperam S.A., Luxemburg. Durch die Einbeziehung der ELG GmbH entfällt für diese nach § 291 HGB die gesetzliche Verpflichtung zur Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses und -lageberichts. (17) Mitglieder der Geschäftsführung
(18) Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer betragen T€ 470. Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung bestehen zum Bilanzstichtag Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 12.954. Die Unterdeckung aufgrund der Anwendung der Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB beträgt hierbei T€ 67. (19) Angaben zu Beteiligungen i. S. d. § 271 Abs. 1 HGB Die Angaben werden in einer gesonderten Anlage zu diesem Anhang gemacht. (20) Arbeitnehmer scroll
(21) Nachtragsbericht Es traten keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Stichtag auf. (22) Ergebnisverwendung Entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der APERAM Stainless Services & Solutions Germany GmbH wurde der Jahresüberschuss vollständig abgeführt.
Duisburg, den 13. Dezember 2024 ELG GmbH Jan Hofmann Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023scroll
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Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31.12.2023scroll
*) nach Ergebnisabführung Eigenkapital und Ergebnis nach Steuern: Außer den nach deutschem Handelsrecht (HGB) aufgestellten Abschlüssen der deutschen Gesellschaften, sind alle Angaben den jeweiligen IFRS Abschlüssen entnommen worden. scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ELG GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ELG GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ELG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 23. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer ppa. Oliver Zielewski, Wirtschaftsprüfer ***** Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 27.12.2024 festgestellt. |
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