Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gerhard Leger GmbH
Ulmer Straße 20, 87437 Kempten (Allgäu), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Robert Leger seit 27.1.2003 | Geschäftsführer |
Elisabeth Leger seit 27.1.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.00% | |
| 38.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gerhard Leger GmbHKemptenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023A. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bzw. 4 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Es kommt ausschließlich die lineare Methode zur Anwendung. Im Geschäftsjahr zugegangene geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten im Einzelwert bis EUR 250,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Bei Zugängen mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 wird von dem Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Hiernach werden Vermögensgegenstände im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben; ihr Abgang wird im Folgejahr unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig zum Zugangsdatum. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Umlaufvermögen Bei den Vorräten werden die Waren zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge in Höhe von 1% auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen berücksichtigt. Der Ansatz der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Die Aktivierung aktiver latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit Ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält keine auf fremde Währung lautende Sachverhalte. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Beteiligungsbesitz Als Finanzanlagen werden 50 % der Anteile am gezeichneten Kapital der Brauchle GmbH, Wolpertswende zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Das verbundene Unternehmen weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von EUR 82.494,19 und einen Jahresfehlbetrag für das Jahr 2023, in Höhe von EUR 37.016,80 aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 87,04 (Vj. TEUR 442,07) enthalten. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 1.737,78 (Vj. TEUR 1.221,97) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital beträgt TEUR 30,00. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Der ausgewiesene Bilanzposten betrifft die im Rahmen öffentlicher Förderprogramme erhaltene Investitionszuschüsse. Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen sind mit dem anwendbaren Steuersatz und den steuerlichen Bemessungsgrundlagen gebildet. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern TEUR 194,43 (Vj. TEUR 176,88) sowie für Verwaltungskosten TEUR 33,27 (Vj. TEUR 28,67) gebildet worden. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel in TEUR (Vorjahreswerte in Klammern) im Einzelnen dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen, Grundschulden und Bürgschaften gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sonstige betriebliche Aufwendungen Dieser Sammelposten enthält insbesondere Raumkosten, Versicherungen und Beiträge, Vertriebskosten, Patent- und Lizenzkosten sowie sonstige Betriebs- und Verwaltungskosten. Das aperiodische Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
E. sonstige Angaben sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 2.088,45 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0,00). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind im Geschäftsjahr:
bestellt. Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die einem Geschäftsführungsmitglied ausgereichten Kredite in Höhe von insgesamt TEUR 87,04 werden im Geschäftsjahr 2023 vereinbarungsgemäß mit 2 % verzinst. Insgesamt wurden TEUR 1,77 Zinserträge vereinnahmt. Sicherheiten wurden zunächst nicht gewährt. Der Darlehensgeber hat jedoch Anspruch auf Stellung von Sicherheiten zu einem Zeitpunkt zu dem der Darlehensnehmer einem anderen Gläubiger Sicherheiten stellt. Der Kredit ist vertragsgemäß bis im Jahr 2050 zurückzuzahlen. Mitarbeiter Im Durchschnitt wurden während des Geschäftsjahres 14 Mitarbeiter im Sinne des § 267 Abs.5 HGB beschäftigt. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Kempten, den 23. Dezember 2024 Gerhard Leger GmbH, Kempten Elisabeth Leger, Geschäftsführerin Dipl- Kfm. Thomas Leger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023
Lagebericht zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Gliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftslage und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Gerhard Leger GmbH mit dem Sitz in 87437 Kempten ist seit 1982 im Mineralölhandel mit Heizöl, Diesel, Vergaserkraftstoffen und Schmierstoffen tätig. Im Jahr 1995 wurde mit dem Ausbau von unbemannten Tankstellen mittels Tankautomaten begonnen. An unseren Tankstellen werden Kundenkarten, Debitkarten und Kreditkarten akzeptiert. Derzeit betreiben wir vier Tankstellen. Diese befinden sich in der
Die Tankstelle Marktoberdorf wird mit dem Grundstückseigentümer Autohaus Huber zusammen betrieben. Der Ertrag wird geteilt. An unseren Tankstellen in der Daimlerstraße 11, Kempten und in dem Oberer Buxheimer Weg 60a, Memmingen sind Teilflächen an andere Tankstellenunternehmen verpachtet. Im Jahr 2000 wurde das Geschäftsfeld auf den Bereich Flüssiggashandel erweitert. An unseren Tankstellen Ulmer Str. 22 und Johann-Georg-Fendt-Str. 45 wurde das Sortiment auf Autogas erweitert. Im Jahr 2013 wurde das Produkt Ad-Blue in unser Tankstellensortiment an unseren Standorten Memmingen und Kempten aufgenommen. Gewerbliche Kunden werden per 1.000 Liter Pfandcontainer beliefert. Zur Lagerung im Bereich Heizöl, Diesel, Super und Flüssiggas stehen uns Erdtanks oder oberirdische Tanks zur Verfügung. Diese sind bei den Städten angemeldet und werden ordnungsgemäß geprüft. Die Lagerung von Schmierstoffen haben wir aufs Minimale reduziert. Der Kunde wird direkt per Spedition beliefert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 nach wie vor geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Laut Statistischem Bundesamt verbilligten sich die Energieprodukte im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich um 8,14%, nach einem Anstieg um 34,7% im Jahr 2022. Die eingeführte CO 2 -Abgabe wirkte sich preiserhöhend aus. 2. Geschäftsverlauf und Lage Im Jahr 2023 hatten wir eine relativ gleichbleibende Nachfrage nach Heizöl. Das Kaufverhalten der Verbraucher ist geprägt von Meldungen über Preisreduzierungen. Die Verbraucher sind zunehmend gut informiert und Nutzen das Internet für Preisrecherchen. Im Bereich Tankstelle wurden gleichbleibende Umsätze wie in den vorhergegangenen Jahren erzielt. Durch einen Standortwechsel in Memmingen wurden die Vorjahreszahlen erhöht. Im Flüssiggasbereich konnten wir zusätzliche Kunden gewinnen. Wir erwarten hier trotz des harten Wettbewerbs zunehmende Mengen. a) Ertragslage
Der Rohertrag ist um T€ 273 oder 9,50%, das Betriebsergebnis (vor Steuern) ist um T€ 485 oder 66,7% gesunken. Zurückzuführen ist der gesunkene Rohertrag hauptsächlich auf das Kaufverhalten der gut informierten Heizöl-Kunden im Jahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um knapp T€ 1 und blieben damit nahezu unverändert. Die Personalkosten sind aufgrund diverser Lohn- und Gehaltserhöhungen gegenüber dem Vorjahr um T€ 122 oder 14,1% gestiegen. Das Beteiligungs- und Finanzergebnis konnte insbesondere auf Grund der Gewinnausschüttung aus einem verbundenen Unternehmen um T€ 89 gesteigert werden. b) Finanzlage Die finanziellen Anforderungen sind durch das längerfristig gebundene Anlagevermögen in Höhe von 56,6% der Bilanzsumme sowie durch die für den Handel mit Mineralöl, Flüssiggas, Holzpellets usw. erforderlichen Vorräte und Forderungen, die einen vergleichsweise schnellen Umschlagprozess aufweisen, geprägt. Der Cashflow beträgt im Berichtsjahr T€ 774. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der laufenden Geschäftstätigkeit insgesamt sowie aus den Kreditlinien, können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Die langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.082 am Bilanzstichtag, sind im Vergleich zum Vorjahr von T€ 2.157 um T€ 1.925 gestiegen. Im Wesentlichen resultierte dies aus der Steigerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 1.699. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.961 gestiegen. Dabei stehen den Investitionen in Höhe von T€ 3.400 Abgänge zu Buchwerten in Höhe von T€ 13 und Abschreibungen in Höhe von T€ 426 gegenüber. Der Barmittelbestand ist aufgrund diverser Tilgungen um T€ 394 oder 48,9% gesunken. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 870 gestiegen. Aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements konnten die Forderungsausfälle auch im aktuellen Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legen wir unsere Schwerpunkte auf:
Wir verfügen über einen hohen Anteil an langjährigen Mitarbeitern sowohl im gewerblichen als auch im kaufmännischen Bereich. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht Das Marktvolumen im Heizöl- und Flüssiggashandel wird neben den Witterungseinflüssen auch zunehmend von den Wirkungen der Klimapolitik und den flächendeckenden Energiesparmaßnahmen geprägt sein. Auch die gestiegene Markttransparenz ändert das Verbraucherverhalten. Vor allem die derzeitigen Konflikte im Nahost und der Ukraine können jederzeit die Marktpreise im Rohölhandel massiv ansteigen lassen und zu Notkäufen der Verbraucher führen. Auch die sinkenden Fördermengen und die Börse können den Markt sehr stark beeinträchtigen. Durch die Klimapolitik werden die Heizölpreise durch die CO 2 - Abgabe und die Erhöhung der Mautgebühr jährlich konstant steigen. Verbraucher werden tiefer in die Tasche greifen müssen. Wir müssen langfristig mit Umsatzeinbußen rechnen, da die Verbraucher auf umweltfreundliche Wärmeenergie umsteigen werden. Der Arbeitskräftemangel und der Rohstoffmangel werden den Umstieg auf alternative Energie sehr stark verzögern. Die nächsten fünf Jahre erwarten wir im Heizölhandel trotz allem konstante Umsatzmengen. Durch den Generationswechsel, werden wir künftig auf digitalen Verkauf in Internetportalen nicht verzichten können. Da der Verbraucher vermutlich nur den günstigen Anbieter auswählen wird, werden die Margen wie im Telefonverkauf nicht erreicht werden. Zurzeit nutzen wir die digitale Welt um Umsatzeinbrüche zu minimieren. Im Bereich der Tankstellen sehen wir sogar steigende Umsatzzahlen. Eine wirkliche Innovation im Transportverkehr ist noch nicht zu erkennen. Der voraussichtlich zusätzliche Treibstoff Wasserstoff wird an unseren Standorten Kempten und Memmingen vorhanden sein. Teilflächen an unseren Tankstellen werden durch langfriste Pachtverträge an Vertragshändler untervermietet. Die Pacht und der Erlös aus den Verkaufsmengen ist eine sichere und konstante Einnahme. IV.Chancen- und Risikobericht Preisänderungsrisiko Im Bereich des Mineralölhandels bestehen für die Gesellschaft keine kurzfristigen Preisänderungsrisiken. Die Verkaufspreise des gesamten Marktes werden durch die aktuellen Beschaffungspreise bestimmt. Spekulative Vorratskäufe werden von uns nicht getätigt. Langfristig besteht im Mineralölhandel das Risiko einer weltmarktbedingten Überteuerung von Rohöl und des dadurch bedingten Nachfragerückgangs. Dieses Risiko wird kurzfristig abgedämpft durch die technische Abhängigkeit der Abnehmer. Um auch bei einem sich in Richtung alternativen Heizmitteln anpassenden Nachfragemarkt bestehen zu können, wurden bereits die Voraussetzungen geschaffen um den regionalen Handel mit Holzpellets bedienen zu können. Ebenso ist die Voraussetzung für den Vertrieb von Erdgas und Strom geschaffen. Im Lieferbereich werden die Einzelaufträge nach den aktuellen Marktbedingungen kalkuliert. Bei längerfristigen Verträgen werden sich ändernde Kosten zusätzlich variabel vereinbart. Ausfallrisiko Der überwiegende Teil unserer Kunden sind Stammkunden. Bei Neukunden wird nur gegen Vorkasse geliefert und bei Neutankkunden eine Sicherheit mittels Bürgschaft oder Kaution vereinbart. Im Zweifel verzichtet die Geschäftsführung auf ein Neugeschäft. Bei Informationen über Krisensituationen von bereits bestehenden Kunden wird die Geschäftsbeziehung eingestellt bzw. nur noch gegen Vorkasse geliefert. Zeitnahe Überwachung der Fälligkeit verbunden mit sofortiger Reaktion bei Zahlungsverzögerung ergänzen diese Maßnahmen. Liquiditätsrisiko Zeitnahe Stellung von Rechnungen sowie permanente Überwachung der Zahlungseingänge, verbunden mit einem straff geführten Mahnwesen, sollen das Liquiditätsrisiko mindern. Die intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Hausbank, mit der die Geschäftsführung ständig in Verbindung steht, gewährleistet ausreichende Liquidität. Umweltrisiko Die mit dem Transport von Mineralölprodukten verbundenen nicht unerheblichen Umweltrisiken sind versicherungstechnisch abgesichert. Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Weitere wesentliche Risiken sind nicht bekannt.
Kempten, den 23. Dezember 2024 Gerhard Leger GmbH gez. Elisabeth Leger, Geschäftsführerin gez. Dipl- Kfm. Thomas Leger, Geschäftsführer In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und verkürztem Anhang - wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich mit Datum vom 23. Dezember 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Gerhard Leger GmbH, Kempten Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Gerhard Leger GmbH, Kempten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gerhard Leger GmbH, Kempten, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Friedrichshafen, den 23. Dezember 2024 Kübler, Wirtschaftsprüfer |
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