Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 215470
Vorher
Amneal Deutschland GmbH
Eingetragen
8.12.2014
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenEinzelhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Vermarktung und Vertrieb pharmazeutischer Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephanie Wördemann
seit 19.3.2025
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Georges Kahwati
seit 14.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

3.00% identifiziert97.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
3.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EVER Pharma Holding Ges.m.b.H.AUT
97.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
EVER Pharma Holding Ges.m.b.H.
Germany
97.00%
M**** B*************
3.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVER Pharma GmbH

Gröbenzell

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell und Unternehmensstruktur

Die EVER Pharma GmbH in Gröbenzell ist fokussiert auf Marketing und Vertrieb von Arzneimitteln und Medizinprodukten im deutschen Pharmamarkt.

Seit Beginn des Jahres 2021 wird in der aktuellen Struktur der deutsche Markt je nach Indikation durch verschiedene Vertriebskanäle bearbeitet.

Im Profit Center "Specialty Injectables" fokussiert die EVER Pharma GmbH den Direktvertrieb an Krankenhäuser und Herstellbetriebe, die Belieferung von Begleitmedikation in klinischen Studien und die Bewerbung von parenteraler Ernährung im Homecare-Sektor.

Das zweite Profit Center "Specialty Therapies" legt den Fokus auf die Therapie der Parkinsonerkrankung. Das Produktportfolio umfasst hier das Therapiekonzept D-mine-Care, indem neben Arzneimitteln (Apomorphin) auch Medizinprodukte, insbesondere Pumpen und Pens, und Verbrauchsmaterialien vertrieben werden.

Die Gesellschaft ist als Tochterunternehmen eingebunden in die EVER Pharma Holding Ges.m.b.H, Salzburg, Österreich. Das Produktportfolio der EVER Pharma GmbH beinhaltet dabei nicht nur Arzneimittel und Medizinprodukte der EVER-Gruppe, sondern auch von Drittanbietern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das Weltwirtschaftswachstum hat sich im vierten Quartal 2023 abgeschwächt. Der positive Einfluss, den die angespannte Arbeitsmarktlage bisher auf die Konsumausgaben hatte, lässt allmählich nach. Zugleich schlägt die zurückliegende geldpolitische Straffung nach wie vor auf die Volkswirtschaften durch. Die Kerninflation war zwar auch im vierten Quartal rückläufig. Das Weltwirtschaftswachstum hat sich am Jahresende verlangsamt. So deutet der globale Einkaufsmanagerindex (EMI) für die Produktion im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor darauf hin, dass die Wachstumsrate des realen BIP im vierten Quartal 2023 gesunken ist ( EZB Wirtschaftsbericht Ausgabe 01/2024; S.7).

Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich zu Jahresbeginn weiter verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Januar auf 85,2 Punkte gefallen, nach 86,3 Punkten im Dezember. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Lage schlechter. Auch die Erwartungen für die kommenden Monate fielen erneut pessimistischer aus. Die deutsche Wirtschaft steckt in der Rezession fest ( ifo Geschäftsklimaindex Januar 2024).

2.2 Allgemeine Branchenentwicklung

Die monatliche Entwicklung des Klinik- und Apothekenmarktes zeigt bei leichtem Absatzrückgang eine Umsatzwachstumsrate im mittleren einstelligen Bereich.

Im Kalenderjahr 2023 steigt der Umsatz mit Arzneimitteln im gesamten Pharmamarkt (Apotheke und Klinik) um 5,7 %. Der Absatz geht um -2,0 % zurück. Insgesamt wurden 100 Mrd. Zähleinheiten (Kapseln, Hübe, Portionsbeutel etc.) im Wert von fast 60 Mrd. Euro an Patienten abgegeben. In der Gesamtbetrachtung ist die Absatzentwicklung in den beiden Segmenten des Marktes ab Ende Q1 eher rückläufig, besonders in den Apotheken. Die Umsatzentwicklung erweist sich im Kliniksegment im vergangenen Jahr als fast doppelt so hoch wie im Apothekenbereich.

Die Umsatzentwicklung im Apothekenmarkt (Basis: berechnete Preise nach Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens abzüglich Herstellerrabatte) im Jahr 2023 resultiert im unteren einstelligen Bereich mit einer nicht ganz erreichten Zuwachsrate von 2 %. Der Rückgang nach der Verbrauchsmenge in Zähleinheiten (ZE) beträgt fast -4 %, was 1.7 Mio. abgegebener Packungen entspricht.

Innerhalb der 10 führenden Arzneimittelgruppen im Klinikmarkt schneidet die Kategorie "Alle anderen ZNS-wirksamen Präparate" mit einer rückläufigen zweistelligen Umsatzzuwachsrate von -12 % am schlechtesten ab, gefolgt von den Interleukin Inhibitoren mit -2 %. Alle anderen Gruppen wachsen im zweistelligen Bereich. Die Gruppe L01X, die "Sonstigen Antineoplastika" bleiben weiterhin am erfolgreichsten mit einer Zuwachsrate von über +50 %. Die ersten vier der umsatzstärksten Arzneimittelgruppen des stationären Sektors vereinen im Jahr 2023 bereits gut die Hälfte (fast 50 %) des gesamten Klinikumsatzes (IQVIA Marktbericht Classic - Entwicklung des deutschen Pharmamarktes im Jahr 2023; S.3).

2.3 Leistungsindikatoren der Gesellschaft

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen über die beiden Kenngrößen Nettoumsatz und EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern).

Der Nettoumsatz berechnet sich aus den erzielten Umsatzerlösen abzüglich gewährter und erwarteter Rabatte und Rückvergütungen. Der Nettoumsatz im Geschäftsjahr betrug 33.191 TEUR (Vorjahr: 30.301 TEUR) und das EBIT 1.590 TEUR (Vorjahr: minus 2.395 TEUR).

2.4 Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war geprägt durch höhere Umsätze im Vergleich zum Budget durch Produktneu-einführungen, durch einen weiteren strategischen Lieferanten, erfolgreiche Durchführung von CRO-Aufträgen und Belieferung von Kliniken aufgrund von Lieferengpässen anderer Hersteller.

Administration

Im Administrationsbereich hat die Gesellschaft einen ausgewogenen Umgang mit Homeoffice und Präsenztätigkeit in den beiden Standorten in Gröbenzell gefunden. Zum Jahreswechsel hat zudem ein Geschäftsführer das Unternehmen verlassen.

Vertriebsbereich Specialty Injectables

Der Vertriebsbereich "Specialty Care" fokussiert sich auf den Direktvertrieb an Krankenhäuser und Herstellbetriebe, die Belieferung von Begleitmedikation in klinischen Studien und die Besprechung von speziellen Schmerzmedikamenten bei Ärzten im Klinikbereich. Der Markteintritt in die parenterale Ernährung wurde erfolgreich durchgeführt.

Vertriebsbereich Specialty Therapy

Im Vertriebsbereich "Specialty Therapy" wurde der Fokus weiter geschärft und die notwendigen Strukturen geschaffen, die einerseits die Bewerbung der Dacepton-Therapie im Bereich des fortgeschrittenen Parkinsons bei Neurologen in Klinik und Praxis sicherstellen und andererseits die Betreuung der Patienten und Angehörigen im häuslichen Umfeld deutschlandweit, flächendeckend gewährleisten.

2.5 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft

2.5.1 Ertragslage

Der Nettoumsatz konnte 2023 im Vergleich zu 2022 erhöht werden und beträgt im Berichtsjahr 33.523 TEUR. Das EBIT beträgt im Berichtjahr 1.590 TEUR. Der geplante Nettoumsatz und das geplante EBIT wurden damit deutlich übertroffen.

Das Rohergebnis beläuft sich auf 12.214 TEUR (Vorjahr 9.473 TEUR).

Die Personalaufwendungen haben sich von 7.357 TEUR im Vorjahr auf 6.660 TEUR vermindert. Dies resultiert aus Neustrukturierung der Vertriebsbereiche "Specialty Care" und "Specialty Therapies" in den Jahren davor, die im laufenden Jahr ihre volle Wirkung entfalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Geschäftsjahr 3.705 TEUR und reduzierten sich damit um 501 TEUR im Vergleich zum Vorjahr, da keine Einzelwertberichtigungen vorgenommen werden mussten, geringere Rechts- und Beratungskosten angefallen sind und im Vorjahr mehr Spenden erfolgten.

Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr auf 315 TEUR (Vorjahr 56 TEUR), aufgrund der insgesamt am Markt gestiegenen Zinsen.

2.5.2 Finanzlage im Geschäftsjahr 2023

Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage haben sich im Jahr 2023 nicht verändert. Das Eigenkapital beträgt minus 1.141 TEUR (Vorjahr minus 2.393 TEUR). Die Umsatzrentabilität stieg von minus 7,7 % auf plus 3,7 %.

Das Bankguthaben liegt mit 6.315 TEUR deutlich über dem Vorjahreswert von 1.470 TEUR. Die Liquidität ist aufgrund des verfügbaren Kreditrahmens gesichert. Die Inanspruchnahme des Gesellschafterdarlehens zum Bilanzstichtag beträgt 5.500 TEUR (Vorjahr: 4.723).

Der Cash-Flow aus operativer Tätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 4.388 TEUR, was im Wesentlichen auf die Reduzierung der Forderungen und Erhöhung der Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Liquiditätszufluss in Höhe von 457 TEUR und somit insgesamt ein positiver Cash-Flow von 4.845 TEUR.

2.5.3 Vermögenslage im Geschäftsjahr 2023

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 15.616 TEUR im Vorjahr auf 19.881 TEUR im Berichtsjahr. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag minus 1.141 TEUR (Vorjahr minus 2.393 TEUR).

Die Vorräte haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 612 TEUR reduziert.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 2.304 TEUR auf 5.916 TEUR. Insbesondere die Rückstellungen für Krankenkassenrabatte und Personalkosten haben sich dabei erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben sich um 811 TEUR auf 3.644 TEUR erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Stichtag 9.460 TEUR und haben sich damit um 1.157 TEUR erhöht.

3. Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl ist insgesamt stabil geblieben und beträgt 53 FTE.

4. Nachtragsbericht

Die im Vorjahr befristete Rangrücktrittserklärung der EVER Pharma Holding Ges.m.b.H wurde reduziert und in Höhe von 2.000 TEUR bis zum 31.03.2026 verlängert.

5. Prognosebericht

Durch die erfolgten Produktneueinführungen beginnt das Jahr 2024 bereits mit einem guten Umsatz- und EBIT-Ergebnis. Im Laufe des Jahres sind weitere Neueinführungen durch den neuen strategischen Lieferanten geplant.

Durch die geplanten Produktneueinführungen, sowie durch die im Jahr 2022 und 2023 gesetzten Maßnahmen und Restrukturierungen, strebt das Unternehmen im Jahr 2024 eine Stabilisierung des erzielten Umsatzes und EBITs an. Der geplante Nettoumsatz für das Geschäftsjahr 2024 beträgt 32.726 TEUR bei einem geplanten EBIT von 1.437 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2025 wird mit einem Umsatzwachstum und einem verbesserten EBIT gerechnet.

6. Risiko- und Chancenbericht

Durch die geopolitischen Auswirkungen des immer noch andauernden Krieges in der Ukraine besteht insbesondere für die globale Lieferkette und unerwartete Schwankungen auf der Nachfrageseite ein Risiko für kurzfristigen Lieferschwierigkeiten.

Risikobehaftet sind zudem die geplanten Neueinführungen im Hinblick auf den Zeitplan und die Marktakzeptanz. Eine weitere Bedrohung ist im Eintritt neuer Marktteilnehmer und/oder durch die Platzierung neuer Produkte zu sehen.

Chancenreich sehen wir neben den geplanten Produkteinführungen die Befriedigung zusätzlicher Nachfrage durch höhere Produktverfügbarkeit, sowie die Gewinnung neuer Aufträge für die Studienversorgung.

Insbesondere der Vertriebsbereich Specialty Care könnte von Produkteinführungen profitieren. In diesem Jahr hat sich zudem gezeigt, dass durch Lieferschwierigkeiten anderer Unternehmen sich Chancen für zusätzliche Aufträge ergeben können.

 

Gröbenzell, den 21. März 2024

EVER Pharma GmbH

Mario Breidtscheidel, Geschäftsführer

Georges Kahwati, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

Ever Pharma GmbH Großhandel mit pharmazeutischen Produkten, Gröbenzell

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.065,46 125.022,76
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.167,02 189.786,83
Summe Anlagevermögen 205.232,48 314.809,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 8.273.787,31 8.885.488,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.687.174,38 2.136.752,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 26.753,96 122.588,31
3. sonstige Vermögensgegenstände 170.749,01 209.825,32
3.884.677,35 2.469.165,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.314.760,25 1.469.524,69
Summe Umlaufvermögen 18.473.224,91 12.824.179,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.913,03 83.513,04
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.141.018,17 2.393.415,71
19.881.388,59 15.615.917,74

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 160.306,58 160.306,58
III. Verlustvortrag 2.578.722,29 127.429,91
IV. Jahresüberschuss 1.252.397,54 -2.451.292,38
nicht gedeckter Fehlbetrag 1.141.018,17 2.393.415,71
Summe Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 17.984,46 0,00
2. sonstige Rückstellungen 5.915.901,47 3.611.345,06
5.933.885,93 3.611.345,06
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.644.226,71 2.833.552,71
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 3.644.226,71 (EUR 2.833.552,71)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.460.245,43 8.302.746,27
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 9.460.245,43 (EUR 8.302.746,27)
3. sonstige Verbindlichkeiten 843.030,52 868.273,70
- davon aus Steuern EUR 709.871,68 (EUR 601.656,35)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 18.337,88 (EUR 12.565,30)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 843.030,52 (EUR 868.273,70)
13.947.502,66 12.004.572,68
19.881.388,59 15.615.917,74

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Ever Pharma GmbH Großhandel mit pharmazeutischen Produkten, Gröbenzell

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 12.213.859,59 9.472.756,74
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.863.574,04 6.374.666,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 796.842,14 982.543,17
6.660.416,18 7.357.209,64
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 114.659,37 112.208,73
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 143.200,00 190.987,20
257.859,37 303.195,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.705.487,43 4.207.394,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,37 161,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 314.912,98 56.410,84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.809,46 0,00
8. Ergebnis nach Steuern 1.252.397,54 -2.451.292,38
9. Jahresüberschuss 1.252.397,54 -2.451.292,38

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Ever Pharma GmbH Großhandel mit pharmazeutischen Produkten, Gröbenzell

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023 kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 362.025,47 1.877,76 363.903,23 237.002,71
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 362.025,47 1.877,76 363.903,23 237.002,71
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 280.948,04 2.671,22 283.619,26 172.442,29
b) GWG 12.912,51 533,28 13.445,79 12.912,51
c) Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.842,98 146.842,98 65.561,90
Summe Sachanlagen 440.703,53 3.204,50 443.908,03 250.916,70
Summe Anlagevermögen 802.729,00 5.082,26 807.811,26 487.919,41
Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023 Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 48.835,06 285.837,77
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 48.835,06 285.837,77
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 45.212,26 217.654,55
b) GWG 533,28 13.445,79
c) Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.078,77 85.640,67
Summe Sachanlagen 65.824,31 316.741,01
Summe Anlagevermögen 114.659,37 602.578,78
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.065,46 125.022,76
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 78.065,46 125.022,76
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Geschäftsausstattung 65.964,71 108.505,75
b) GWG 0,00 0,00
c) Sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 61.202,31 81.281,08
Summe Sachanlagen 127.167,02 189.786,83
Summe Anlagevermögen 205.232,48 314.809,59

ANHANG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die EVER Pharma GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft mit Sitz in Gröbenzell ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 215470). Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Aufstellung wurden die Erleichterungsvorschriften des § 276 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (zwischen drei und dreizehn Jahren) linear vorgenommen.

Der Warenbestand wurde unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Der Ansatz der flüssigen Mittel (Bank- und Kassenguthaben) sowie der aktiven Rechnungsabgrenzung erfolgte zu Nennwerten.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss 2023 konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen wie im Vorjahr in voller Höhe (EUR 26.753,96, Vorjahr: TEUR 123) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 3.960.245,43 (Vorjahr: TEUR 3.580) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Forderungen und Verbindlichkeiten:

Betrag Betrag (VJ)
EUR EUR
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 5.500.000,00 4.723.136,28

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind Rückstellungen für Krankenkassenrabatte (EUR 2.698.970,37), Personalkosten (EUR 1.229.493,34) und Boni für Kunden (EUR 1.147.782,32) enthalten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken sowie weitere davon-Angaben

Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 30.600,00 (Vorjahr: EUR 19.400,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 709.871,68 (Vorjahr: TEUR 602) und sozialer Sicherung von EUR 18.337,88 (Vorjahr: TEUR 13).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung zum Rohergebnis Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt:

Geographisch bestimmter Markt

Umsatz
EUR
Deutschland 32.470.354,71
Restliches Europa 204.646,21
Drittland 515.774,75

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten von ihrer Höhe her außergewöhnliche Erträge aus der Weiterbelastung von Aufwendungen mit EUR 611.438,32 (Vorjahr: TEUR 16) und periodenfremde Erträge mit EUR 88.816,57 (Vorjahr: TEUR 158).

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 67.551,70 (Vorjahr: TEUR 136).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Zuwendungen, Spenden für mildtätige Zwecke in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 246).

Die Abschreibungen nach § 275 Nr. 7b HGB auf Waren wurden in Höhe von EUR 143.200,00 (Vorjahr: TEUR 191) erfasst.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen wurden in Höhe von EUR 314.912,98 (Vorjahr: TEUR 56) erfasst, davon sind EUR 314.902,76 (Vorjahr: TEUR 56) verbundenen Unternehmen zuzuordnen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag sind in Höhe von EUR 22.809,46 (Vorjahr: TEUR 0) entstanden.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 55 (Vorjahr 60). Die Arbeitnehmer sind den folgenden Gruppen zuzuordnen:

Angestellte 55
Arbeiter 0

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3a HGB aus Miet- und Leasingverträgen bestehen für die Folgejahre wie folgt:

Jahre 2024 2025 und folgende Gesamt
TEUR TEUR TEUR
350 178 528

Bei den Miet- und Leasingverträgen handelt es sich ausschließlich um Operating-Verträge, die zur Verringerung der Kapitalbindung abgeschlossen wurden.

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

 

Georges Kahwati, Geschäftsführer Mario Breidtscheidel, Geschäftsführer

 

Falk Rochser, Geschäftsführer (ausgeschieden am 4. Januar 2024)

Konzernzugehörigkeit

Die EVER Pharma GmbH wird in den Konzernabschluss der EVER Pharma Holding Ges. m.b.H. (Salzburg, Österreich) einbezogen. Die EVER Pharma Holding Ges. m.b.H. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist unter der Registernummer 212385g im Firmenbuch der Republik Österreich einsehbar (www.firmenbuch.at).

Nachtragsbericht

Zwischen Abschlussstichtag und Bilanzerstellungstag wurden keine Vorgänge von besonderer Bedeutung wahrgenommen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.252.397,54 zusammen mit dem Verlustvortrag in Höhe von EUR 2.578.722,29 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Gröbenzell, den 21. März 2024

gez. Mario Breidtscheidel

gez. Georges Kahwati

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EVER Pharma GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der EVER Pharma GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der EVER Pharma GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Er vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzalge der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung / unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - / falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht,/ aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass / aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten/höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da Verstöße betrügerisches/dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen

Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten

Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern

angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur

Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und

das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger / bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt meine vorherige Zustimmung voraus.

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert meine erneute Stellungnahme, soweit dabei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf§ 328 HGB hin.

 

Inning a. Ammersee, 21. März 2024

kanzlei bringmann

Laurenz Bringmann, Wirtschaftsprüfer

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