Electronic Service Hoffs & Wein GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Holesz-Lang seit 16.10.2024 | Prokura |
Yannick Richert seit 16.10.2024 | Geschäftsführer |
Martin Schenzel seit 16.10.2024 | Prokura |
Mohamad Sakhnini seit 16.10.2024 | Prokura |
Josef Oswald seit 29.11.2001 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
cargo-partner overland B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CARGO-PARTNER GmbHHallbergmoosJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023I.) Grundlagen des Unternehmens Die CARGO-PARTNER GmbH gehört dem Konzern der Cargo-Partner Group Holding AG, Fischamend, Österreich, an und ist ein Tochterunternehmen der Firma Multi Transport und Logistik Holding AG mit Sitz in Fischamend, Österreich. Das Kerngeschäft der CARGO-PARTNER GmbH mit Sitz in Hallbergmoos, und mit Zweigniederlassungen in Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf, und Hamburg ist das Speditionsgeschäft als reine Dienstleistung im herkömmlichen Sinn, d.h. ohne eigenen Fuhrpark oder substanzielle eigene Assets. Unsere Hauptmärkte liegen im Export aus Deutschland nach Asien und USA, im Import nach Deutschland hauptsächlich aus Fernost per Luft, Bahn und See. 1.) Geschäftsmodell des Unternehmens CARGO-PARTNER bietet seinen Kunden weltweite Transport und Logistiklösungen in den Bereichen Seefracht, Luftfracht, Bahn, Road und Logistik. Hierbei nutzt das Unternehmen ein globales Netzwerk eigener Niederlassungen, sowie Partner und Agenten weltweit. Unterstützt von IT-Lösungen, liegt der Fokus des Unternehmens darauf, in der wachsenden Komplexität der globalen Logistik seinen Kunden vollumfängliche Lösungen zu bieten. 2.) Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 hat es bei der CARGO-PARTNER GmbH wie im Vorjahr keine Forschung und experimentelle Entwicklung gegeben. II.) Wirtschaftsbericht 1.) Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte BIP ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gesunken. Preis- und kalenderbereinigt ist die Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent gesunken. Im Jahr 2022 hatte sich das Wachstum bereits auf nur 1,8 Prozent verlangsamt - in 2023 ist Deutschland dann in eine Rezession gerutscht. (statista) Der Verbraucherpreisindex ist in Deutschland im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 5,9 Prozent gestiegen. Damit ist die Inflationsrate im Jahresvergleich rückläufig (6,9 Prozent in 2022), jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. In der zweiten Jahreshälfte 2023 ist die Inflation kontinuierlich gesunken, was auf steigende Konsumbereitschaft in 2024 hoffen lässt. Der Logistikmarkt 2023 war geprägt von Überkapazitäten in Luft- und Seefracht und damit verbunden sinkenden Transportraten. Ebenso war in 2023 ein Rückgang an Transportvolumina in der Verladerschaft zu spüren, so dass ein Großteil der Spediteure ihren eigenen Zielen hinterherliefen und durch aggressive Vertriebsstrategien die zur erzielenden Transportpreise noch zusätzlich belasteten. 2.) Geschäftsverlauf Die deutsche Organisation konnte im Jahr 2023 ihre positive Entwicklung bei den Umsatzerlösen aus dem Vorjahr nicht fortsetzen. Im Geschäftsjahr wurde einen Umsatzrückgang von 53 %, EUR 61,5 Mio. (VJ: EUR 130,7 Mio.) verzeichnet. Das absolute EBITA hingegen liegt im Jahr 2023 aufgrund sinkender Frachtraten mit negativen TEUR 6.660 deutlich unter dem EBITA des Jahres 2022 mit positiven TEUR 956. Beim EBIT war ebenfalls ein Rückgang von TEUR 610 auf TEUR -6.921 zu verzeichnen. Der Volumenrückgang im Transportmarkt (speziell Luft- und Seefracht) und die fallenden Frachtraten haben den Umsatz stark belastet. Wo cargo-partner sich in den Jahren der Pandemie noch flexibel und lösungsorientiert im Markt präsentieren konnte, so war dies im Jahr 2023 nicht mehr möglich - beispielsweise war im Luftfrachtbereich schlicht keine Nachfrage nach Teil- oder Vollcharterflügen der Kundschaft was noch in den Jahren zuvor einen erheblichen Anteil der Ergebnislage der cargo-partner Deutschland ausgemacht hat. Das Jahr 2023 war demzufolge geprägt von Verschlankung, Konsolidierung, Einsparungen und Neuausrichtung. Die Auswirkungen dieser Maßnahmen werden erst nachhaltig in 2024 zu spüren sein. Die Bahnverkehre von und nach China konnten zwar in 2023 wieder aufgenommen werden, jedoch haben neuerliche EU-Sanktionen gegen Russland verschiedene Warenarten von dem Transport per Schiene durch Russland ausgeschlossen - hiervon sind etliche Kunden von cargo-partner betroffen gewesen, so dass das Produkt Rail im Jahr 2023 bei cargo-partner Deutschland deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Im Bereich der Road-Transporte hatte cargo-partner Deutschland Anfang 2023 erhebliche Defizite zu verzeichnen. Eine Verschlankung des operativen Teams und eine konsequente Optimierung der Abläufe haben zu einer Stabilisierung in der zweiten Jahreshälfte geführt. Im deutschen Management der cargo-partner GmbH gab es in 2023 etliche Veränderungen an Schlüsselpositionen - ein neuer Geschäftsführer, drei neue Niederlassungsleiter, eine neue Controllerin. Das Management-Team ist aber zum Ende 2023 komplett und stabil. Enge und regelmäßige Abstimmungen der Management-Ebene, sowie Transparenz der Ergebnislage wirkten sich positiv auf die Zusammenarbeit aus. In der Vertriebsorganisation lag der Fokus weiterhin auf der Gewinnung von regelmäßigem und wiederkehrendem Geschäft. Mit dem massiven Preisdruck in 2023 war dies besonders schwer, wobei aber durchaus einige erfreuliche Neukunden abgeschlossen werden konnten. Die Gesamtbelegschaft wurde von durchschnittlich 199 Mitarbeitern im Vorjahr auf durchschnittlich 173 Mitarbeiter in 2023 reduziert, um sich an die aktuelle Auftragslage anzupassen. Weitere Anpassungen nach unten wurden bereits vorgenommen, wirken sich aber erst nachhaltig in 2024 aus. Die Personalkosten sind um 11,7 % auf TEUR 15.521 (VJ: TEUR 13.893) gestiegen. 3.) Bedeutsamste finanzielle / nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft zieht zur internen Unternehmenssteuerung insbesondere die folgenden Leistungsindikatoren heran: Finanziellen:
Nicht finanziellen: - Kundenzufriedenheit Die Kundenzufriedenheit ist ein entscheidender nicht-finanzieller Leistungsindikator für unser Unternehmen, da sie direkt darauf hinweist, wie zufrieden unsere Kunden mit unseren Produkten oder Dienstleistungen sind. Eine hohe Kundenzufriedenheit ist von großer Bedeutung, da zufriedene Kunden loyal sind und häufiger wiederkehren. Um die Kundenzufriedenheit zu steigern, ist es wichtig, sich auf die kontinuierliche Verbesserung der Produktqualität, des Kundenservices und der Kommunikation mit unseren Kunden zu konzentrieren. Durch regelmäßiges Monitoring können wir gezielt Maßnahmen ergreifen, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und somit langfristig die Kundenbindung zu stärken. - Mitarbeiterproduktivität Die Mitarbeiterproduktivität als nicht-finanzieller Leistungsindikator in unserem Unternehmen gibt Aufschluss darüber, wie effizient unsere Mitarbeiter arbeiten. Eine hohe Mitarbeiterproduktivität kann auf eine effektive Arbeitsorganisation, gute Führung und motivierte Mitarbeiter hinweisen. Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterproduktivität in unserem Unternehmen können Schulungen, Weiterbildungsmaßnahmen, ein angenehmes Arbeitsumfeld und klare Zielvorgaben umfassen. Die regelmäßige Überwachung und Messung der Mitarbeiterproduktivität sind entscheidend, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren und die Leistungsfähigkeit unseres Unternehmens zu steigern 4.) Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor stark geprägt von unserem operativen Geschäft, wobei sich das Basisgeschäft als deutlich herausfordernder als in den Jahren zuvor dargestellt hat. Ein erheblicher Rückgang der Ladungsmengen hat zu deutlich geringeren Umsätzen und starken Konkurrenzdruck geführt. Der Liquiditätsbestand hat sich auf TEUR 1.995 (VJ: TEUR 37) erhöht. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Daneben entfällt auf die Gesellschaft ein Anteil am Cash-Pool Bestand des Konzerns von TEUR 234 (VJ: EUR 5,8 Mio.). Unsere finanzielle Lage kann insgesamt als stabil bezeichnet werden. a.) Ertragslage Die wesentlichen Ergebnisquellen sind wie in den Jahren zuvor die Speditionsgeschäfte im Bereich der See- und Luftfracht. Die Bereiche Kontraktlogistik und Road wachsen stetig, stellen aber weiterhin einen eher kleinen Anteil im Gesamtergebnis dar. Aus dieser Abhängigkeit von See- und Luftfracht ergibt sich damit auch der starke Rückgang im Umsatz auf TEUR 61.456 (VJ: TEUR 130.750). Die Personalaufwendungen sind im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, i.W. aufgrund der Verringerung der Umsatzerlöse, mit 25 % (VJ: 11%) stark gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund von Sparmaßnahmen in diversen Bereichen gesunken. Diese Senkung ergibt sich Großteils aus der Reduzierung der realisierten Kursverluste und Personalberatungsaufwand. Die CARGO-PARTNER GmbH weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 6.713 (VJ: Jahresüberschuss TEUR 676) aus. EBIT Die Entwicklung ist in untenstehender Übersicht für die letzten fünf Jahre dargestellt:
Das absolute EBITDA beträgt TEUR -6.660 (VJ: TEUR 956). Das EBIT liegt im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR -6.921 (VJ: TEUR 610). Dieser Rückgang ergibt sich aus dem Rückgang des Umsatzes und der Nettorendite in den unterschiedlichen Produkten. Unsere wirtschaftliche Lage, auf Grundlage der verbesserten Kostenstrukturen und mit Blick auf die geplante Entwicklung in den kommenden Jahren, als stabil bezeichnet werden. b.) Finanzlage Die Finanzlage kann als stabil bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf fokussiert, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen, und Forderungen auf Grund eines straffen Forderungsmanagements innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es wurden Investitionen in Büroausstattungen sowie in die EDV- Hardware vorgenommen. Der Liquiditätsbestand betrug zum 31.12.2023 TEUR 1.995 (VJ: TEUR 37) zzgl. TEUR 234 Anteil an dem Cash-Pool der Konzernmutter. Die Verbindlichkeiten betrugen 74 % der Bilanzsumme (VJ: 69 %), diese sind allesamt kurzfristig und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. c.) Vermögenslage
Die signifikante Entwicklung innerhalb des kurzfristigen Vermögens ist unter anderem auf gesunkene Forderungen gegenüber verbunden Unternehmen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, insbesondere aufgrund der generell rückläufigen Entwicklung der Kundennachfrage, zurückzuführen. EIGENKAPITAL Das Eigenkapital verringerte sich in absoluten Zahlen von 2022 auf 2023 um EUR 5,2 Mio, im Wesentlichen aufgrund des negativen Jahresergebnisses 2023. Gegenläufig erhöhte sich die Kapitalrücklage durch eine Kapitalerhöhung über EUR 1,5 Mio.
Unsere Gesellschaft hat somit zum 31.12.2023 ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 566 (VJ: TEUR 5.779). Zum 31. Dezember 2023 liegt die Eigenkapitalquote bei 3,3 % (VJ: 21,7 %).
5.) Gesamtaussage Die Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als solide ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Das für 2023 geplante Ergebnis wurde deutlich verfehlt. Die geplanten operativen Ergebnisse fielen vor allem in der Luft- und Seefracht deutlich niedriger aus. Entsprechende Maßnahmen zur Stabilisierung und vor allem zur Erreichung eines Turnarounds in 2024 wurden umgesetzt. III.) Prognosebericht Für das Jahr 2024 rechnen verschiedene Wirtschaftsforschungsinstitute mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandproduktes (ca. 0,3 Prozent). Mit dieser verhaltenen Wachstumsprognose müssen wir für unser Unternehmen Maßnahmen ergreifen, die uns helfen deutlich stärker als der Markt zu wachsen. In der Hauptsache sind dies weiterhin Konsolidierung, Kostensenkung und Geschäftsausbau durch Vertrieb. Äußere Einflüsse helfen uns dabei ebenfalls - beispielsweise haben die Schiffsbeschüsse im Roten Meer zu einem drastischen Anstieg der Transportraten geführt. So herausfordernd solche Situationen für alle beteiligten Marktteilnehmer sind, so chancenreich sind ebensolche Situationen eben auch - wie schon während der Pandemie können wir durch Flexibilität und Agilität unseren Kunden Lösungen anbieten und unsere Kunden damit an uns binden. Die positive Entwicklung soll zusätzlich aus der firmeneigenen Organisation, sowie dem globalen Partnernetzwerk unterstützt werden. Die Kosten werden an das Geschäftsvolumen angepasst. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet das Management einen signifikant höheren Umsatz bzw. EBIT/EBITDA als im Jahr 2023. Für das Geschäftsjahr 2024 verfolgt die Geschäftsleitung folgende Ziele:
Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, kurzfristige Engpässe werden innerhalb des (Cash- Pooling) Konzerns finanziert. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Aufgrund der derzeit nicht absehbaren Entwicklungen und Einschränkungen und wirtschaftlichen Unsicherheiten kann es zu negativen Abweichungen von den Prognosen kommen. IV.) Chancen und Risikobericht 1.) Risikobericht Finanzrisiken(gering) Für operative Risiken besteht ein Versicherungsschutz. Risiken aus Ansprüchen ausgeschiedener Mitarbeiter, Schadensfällen, Regressansprüchen, sowie bestandsgefährdende Risiken oder Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage des Unternehmens darstellen, bestehen über das bilanziell erfasste Ausmaß hinausgehend nicht. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Marktrisiken(mittel) Die Herausforderungen in den Transportmärkten ergeben sich weiterhin durch politische Unsicherheiten, die wirtschaftliche Entwicklung in China, sowie die Dauer und Folgen des Konfliktes in der Ukraine. Mit weiteren Konsolidierungen im Bereich der globalen Top 20 Dienstleistern ist zu rechnen. Für das Jahr 2024 und die folgenden Jahre sehen wir folgende Risiken:
Unverändert wichtig ist, dass wir ein möglichst ausgeglichenes Verhältnis von Import zu Export beziehungsweise zwischen Luftfracht und Seefracht erreichen. Fremdwährungsrisiken(gering) Unsere Währungsrisiken sind nicht groß genug, um unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage signifikant zu beeinflussen. Trotzdem kontrolliert unsere Finanzabteilung laufend alle relevanten Kurse, um hier bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. 2.) Chancenbericht Eine Intensivierung unserer Kundenbeziehungen wird auch durch den Einsatz unserer Systemlandschaft ermöglicht. Die Kombination aus SPOT (Track & Trace, gesamthafte Kommunikation, Management Reporting) und Logspace (eigenes Lagerbewirtschaftungssystem) ermöglicht ein durchgängiges Order Management, das für viele mittelständische Kunden in Deutschland von großem Interesse ist und mit dem wir uns in den Bereichen kundenspezifischer Sendungs- und Performancetransparenz deutlich von unseren Mitbewerbern abheben. Die Implementierung einer Software im Vertrieb erlaubt die Steuerung von strukturiertem Business Development. Die Einführung eines neuen operativen Systems hat sich bereits positiv auf die Produktivität ausgewirkt. Mit laufenden Schulungen wie Verkaufsschulungen, Fremdsprachentrainings sowie fachspezifischen Kursen für die Unternehmensbereiche Personal, Buchhaltung, Zoll, EDV und Marktentwicklung konnten die Maßnahmen zur Personalentwicklung weiter verstärkt werden. V.) Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Um etwaigen Ausfallsrisiken unserer Kunden zu begegnen, wird im Rahmen eines umfangreichen Kreditrisikomanagements jeder Kunde vor Abfertigung überprüft und entsprechend der Bonität des Kunden ein Kreditlimit festgelegt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Ein verbessertes und gestrafftes Forderungsmanagement verringert das Risiko von Zahlungsausfällen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferanten- und Verbundkrediten. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 bestehen keine derivativen Absicherungsgeschäfte.
Hallbergmoos, den 30. April 2024 Thomas Peters, Geschäftsführer Bilanz für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben 1. Allgemeines Die CARGO-PARTNER GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB mit Sitz in Hallbergmoos. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 140059 eingetragen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden nach den bisherigen Grundsätzen unter Beachtung der allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des 2. Abschnitts des HGB (§§ 264 ff.) fortgeführt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 2. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear (pro rata temporis) vorgenommen. Die Anlagegüter werden über Nutzungsdauern von 3 bis 15 Jahren genutzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter unter EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 250 und EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bewertet. Erkennbare Risiken wurden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes angesetzt. Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.990.906,43 (VJ: EUR 9.044.119,16) entfallen auf Liefer- und Leistungsforderungen in Höhe von EUR 2.756.824,13 (VJ: EUR 3.256.783,69) und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 228.311.41 (VJ: EUR 188.868,88) enthalten. 3. Eigenkapital Nach einer Kapitalerhöhung über 1,5 Millionen EUR beträgt das Eigenkapital des Unternehmens zum 31.12.2023 EUR 566.065,25 (VJ: EUR 5.779.416,55). 4. Aufgliederung der sonstigen Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten Restlaufzeit:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.486.455,92 (VJ: EUR 2.483.450,63) enthalten. 6. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 61.456.340,92 (VJ: EUR 130.749.685,67) resultieren aus folgenden Tätigkeitsbereichen:
Die Umsatzerlöse stammen aus folgenden geographischen Märkten:
7. sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 116.296,75 (VJ: EUR 81.226,47) enthalten. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus verjährten Doppel- und Überzahlungen. Des Weiteren sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 84.673,24 (VJ: EUR 502.876,30) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten (EUR 276.983,36; VJ: EUR 212.374,62). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 408.959,17 (VJ: EUR 1.117.691,67) enthalten. C. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen: In 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr. 3a HGB für Miet- und Leasingverhältnisse mit maximalen Laufzeiten bis 2028 in Höhe von EUR 4.514.831,08. Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres war Geschäftsführer: Herr Andreas Nowak, Oberwaltersdorf/Österreich (einzeln vertretungsberechtigt), Managing Director Germany (bis Juni 2023). Herr Thomas Peters, Düsseldorf/Deutschland (einzeln vertretungsberechtigt), Managing Director Germany (seit Juni 2023) Bezüglich der Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernabschluss Die CARGO-PARTNER GmbH wird in den Konzernabschluss der Cargo-Partner Group Holding AG, Fischamend, Österreich, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 173 Angestellte (VJ: 199 Angestellte). Honorar Abschlussprüfer Es sind die folgenden Honorare angefallen:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach Ende des Berichtszeitraums sind keine Ereignisse eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die künftige Geschäftsentwicklung der CARGO-PARTNER GmbH haben könnten. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Hallbergmoos, den 30. April 2024 Thomas Peters, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CARGO-PARTNER GmbH, Hallbergmoos Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CARGO-PARTNER GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CARGO-PARTNER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 2. Mai 2024 INTARIA
AG
Georg Feigl, Wirtschaftsprüfer Stefan Hierl, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile: Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. |
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