Institutionen für Finanzierungsleasing
Geiger-Notes AG
Peter-Sander-Straße 1, 55252 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Franz Meyer seit 1.9.2023 | Vorstandsmitglied |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geiger-Notes AGWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens "Nachhaltige Werbemittel aus Papier - 100% Made in Germany" - mit dieser Positionierung haben wir uns in den vergangenen Jahren zum führenden Hersteller für Organisations- und Terminkalender, Notizbücher und Haftnotizen entwickelt, die von Unternehmenskunden als gegenständliche Werbeträger eingesetzt werden. Geiger-Notes ist ein Unternehmen der papierverarbeitenden Industrie und in der Werbeartikelwirtschaft aktiv. Wir produzieren mit einem modernen Maschinenpark an zwei Standorten in Deutschland - Mainz-Kastel und Schwäbisch Hall. Die konsequente Fokussierung auf den Vertrieb über Handelspartner hat uns bei diesem Abnehmerkreis die Position des Marktführers verschafft, da wir das Geschäftsmodell unserer Vertriebspartner konsequent unterstützen. Zu diesen gehören annähernd 2.000 Werbeartikel-Vertriebsunternehmen, Druckereien (insbesondere Online-Druckereien), Werbeagenturen und Bürobedarfs-Händler, die unser Produktprogramm an ihre Unternehmenskunden vertreiben. Größere Handelspartner werden durch eigene Außendienst-Mitarbeiter vor Ort betreut und geschult. Bei allen kaufmännischen und technischen Prozessen setzen wir konsequent auf eine IT-gestützte Automatisierung, webbasierte Kommunikation und damit auf eine zunehmende Digitalisierung unseres Geschäftsmodells. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Entwicklungsaktivitäten erstrecken sich auf drei Bereiche: Die Entwicklung moderner, IT-gestützter Geschäftsprozesse sowohl in kaufmännischen als auch technischen Bereichen, welche die digitale Transformation unseres Geschäftsmodells stützen und forcieren, die Entwicklung innovativer Produkte und Produktmerkmale und nicht zuletzt die Entwicklung eigener Fertigungsverfahren, um diese Produkte im eigenen Betrieb qualitativ hochwertig, in kurzer Zeit und besonders effizient herstellen zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Leistung der deutschen Wirtschaft wuchs im Jahr 2023 aufgrund der vielen weltweiten Krisenherden nur um 0,2%. Dieser Trend betraf auch die grafische Industrie, in der sich die wirtschaftliche Schwäche über das gesamte Jahr zeigte. Exakte Zahlen hierzu lagen zum Berichtszeitpunkt ebenso wenig vor wie für den Werbeartikelmarkt. 2. Geschäftsverlauf Geiger-Notes blickt wieder einmal auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem der Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert wurde. Das Ergebnis wurde allerdings durch eine sicherheitshalber vorgenommene Rückstellung im Zusammenhang mit den in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022 erhaltenen Corona-Überbrückungshilfen deutlich belastet. Grund für diese Rückstellung sind die aus heutiger Sicht unklaren Ermessensspielräume der prüfenden Behörden, unabhängig davon, dass die Überbrückungshilfen gem. Schlussabrechnung rechtskonform an uns geleistet worden sind. Darüber hinaus bleiben die Einmaleffekte in den sonstigen betrieblichen Erträgen hinter dem Vorjahr zurück. Besondere Ereignisse im Verlauf des Jahres waren der im August vollzogene Umbruch in der Geschäftsleitung mit dem Wechsel des Vorstandsvorsitzenden und der Ankündigung der Verkleinerung des Vorstandes auf nur noch zwei Mitglieder ab dem 01.01.2024. Der Gründer Jürgen Geiger hat sich zum Ende des Jahres 2023 aus dem operativen Geschäft zurückgezogen und ist in den Aufsichtsrat gewechselt. Ein weiterer Vorstand hat das Unternehmen nach Ablauf seines Vertrags aus persönlichen Gründen verlassen. Ein ebenso herausragendes Ereignis war der Verlauf der saisonalen Hochphase von September bis Dezember, die aufgrund einer optimierten Planung und Vorproduktion in der ersten Jahreshälfte hervorragend und ohne nennenswerte Rückstände in der Belieferung von Kundenaufträgen verlief. Die Umsätze bei den beiden wichtigsten Kundengruppen - der klassische Werbeartikelhandel und die Online-Vertriebsformen - sind zweistellig gewachsen. Zudem konnten in allen vier Produktbereichen die Vorjahresumsätze übertroffen werden. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen am Jahresende T€ 30.742 (Vorjahr T€ 28.839) was einer Steigerung um 7% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der größte Teil des Umsatzwachstums geht, aufgrund der gestiegenen Kosten, auf notwendige Preiserhöhungen zurück. Das Betriebsergebnis EBIT ging um 58% auf T€ 1.871 (Vorjahr T€ 4.449) und der Jahresüberschuss um 76% auf T€ 718 (Vorjahr T€ 3.011) zurück. Wie bereits erwähnt, ist ein Grund für den Rückgang des Betriebsergebnisses eine vorsorgliche Rückstellung von 1.136.900 EUR auf erhaltene Corona-Überbrückungshilfen aus dem Jahr 2020 - 2022, bei der alle Kriterien eingehalten worden sind und gemäß Schlussabrechnung sogar ein Anspruch auf weitere 185.200 EUR bestehen kann. Andererseits kann aber auch aufgrund der speziellen Ertragssituation der Gesellschaft, die das zyklische Werbemittelgeschäft mit sich bringt, der damalige Förderbedarf und somit die Förderung von Grund auf von den entscheidenden Behörden in Frage gestellt werden. Daher wurde die vorsorgliche Rückstellung zu bilden. Eine weitere Ursache für den Ergebnisrückgang liegt in den sonstigen betrieblichen Erträgen, die sich aufgrund des Wegfalls von Einmaleffekten von T€ 1.971 auf T€ 344 verringerten. Der Materialaufwand inkl. bezogener Leistungen hat sich in Relation zur Gesamtleistung (Umsatzerlöse + Bestandserhöhung fertiger und unfertiger Erzeugnisse) auf 35% (Vorjahr 45%) verringert. Insbesondere der zu Beginn des Jahres 2023 ungewöhnlich hohe Lagerbestand, konnte um annähernd 20% reduziert werden, was sich aber aufgrund der insgesamt gestiegenen Gesamtleistung in der prozentualen Betrachtung nur marginal auswirkt. Die Zahl der Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeitstellen) ist mit durchschnittlich 185 (Vorjahr 176) nominal gestiegen, da wir den Einsatz von Zeitarbeitern deutlich reduziert und durch eigenes Personal ersetzt haben. Die Personalaufwendungen haben sich um 2% auf T€ 10.597 (Vorjahr T€ 10.417) erhöht. Die Personalaufwandsquote (in Relation zu den Umsatzerlösen) hat sich dennoch leicht auf 34,5% (Vorjahr 36,1%) reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 39% auf T€ 5.796 (Vorjahr T€ 4.179) gestiegen. Die Hauptursachen für diesen Anstieg befinden sich in erster Linie in den Bereichen Vorsorgerückstellungen für in der Vergangenheit erhaltenen Hilfen, Reparaturen/Instandhaltung, Energiekosten und in Rückstellungsaufwendungen für das zu Ende 2024 ausscheidende Vorstandsmitglied. Das Zinsergebnis (Saldo aus Zinsaufwendungen und -erträgen) ist um 82,3% auf T€ -299 (Vorjahr T€ -164) gestiegen. Ursache sind das gestiegene Zinsumfeld sowie die Aufnahme neuer Darlehen für Maschinen. Die Abschreibungen haben sich um 22,1% auf T€ 1.095 (Vorjahr T€ 897) erhöht. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss in Relation zum Eigenkapital) ist auf 8,3% (Vorjahr 31,9%) und die Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss und Zinsaufwand in Relation zum Gesamtkapital) auf 13,1% (Vorjahr 17,7%) zurückgegangen. b) Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Eigenkapital ist durch den gestiegenen Jahresüberschuss auf T€ 8.655 (Vorjahr T€ 9.420) gesunken, was einer Eigenkapitalquote von 45,0% (Vorjahr 52,6%) entspricht. Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital in Relation zu Eigenkapital) liegt bei 122,4% (Vorjahr 90,0%). Die Anlagendeckung I (Eigenkapital in Relation zum Anlagevermögen) beläuft sich auf 69,1% (Vorjahr 94,8%), die Anlagendeckung II (Eigenkapital und langfristigem Fremdkapital in Relation zum Anlagevermögen) auf ebenfalls 107,3% (Vorjahr 120,1%). Die Liquidität 1. Grades (liquide Mittel in Relation zum kurzfristigen Fremdkapital) beläuft sich auf 24,2% (Vorjahr 8,3%). Das Delkredere-Risiko aus diesen Forderungen ist über eine Warenkreditversicherung weitgehend abgesichert. Im Geschäftsjahr wurden T€ 4.032 investiert: T€ 2.531 in Sachanlagen (inkl. Anzahlungen auf Investitionen), T€ 1.130 in Ausleigungen sowie T€ 191 in EDV-Software. Die Zuführung von T€ 38 in das vormalige Mieterdarlehen Immobilien-Leasing ist durch den Erwerb der Immobilien-Objektgesellschaft als Ausleihung an verbundene Unternehmen und nicht mehr als Investition ausgewiesen. Die Gesellschaft verfügt zu jeder Zeit über ausreichend liquide Mittel, um ihren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die bestehenden Kreditlinien werden im Zeitraum der größten Vorfinanzierung durch befristete Saisonkredite der kreditgebenden Banken ergänzt. c) Vermögenslage Die Anlagenintensität (Anlagevermögen zu Gesamtvermögen) liegt bei 65,0% (Vorjahr 55,6%). Die Vorratsintensität liegt bei 20,0% (Vorjahr 27,3%). Die Umschlagshäufigkeit der Vorräte (Materialaufwand in Relation zu den Vorräten) hat sich auf 2,1 (Vorjahr 2,2) und die Lagerdauer (Vorräte in Relation zum Materialaufwand x 360) auf 120 Tage (Vorjahr 162 Tage) verbessert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche Indikatoren zur Unternehmenssteuerung sind die Kennzahlen Umsatz sowie EBIT pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cash-Flow. Der Umsatz pro Mitarbeiter ist mit T€ 166 (Vorjahr T€ 164) in etwa gleichbleibend, das EBIT pro Mitarbeiter auf T€ 10,1 (Vorjahr T€ 25,3) hat sich wieder relativiert. Die Umsatzrendite (EBIT in Relation zu Umsatzerlösen) hat sich auf 6,1% (Vorjahr 15,4%), gleichsam wie der ROI (Jahresüberschuss und Zinsen in Relation zum Gesamtkapital) auf 5,3% (Vorjahr 17,7%) verschlechtert. Dasselbe gilt auch für den Cash-Flow (Jahresüberschuss und Abschreibungen), der auf T€ 1.814 (Vorjahr T€ 3.908) gefallen ist. Cash-Flow und Umsatzrendite haben sich positiv entwickelt. Unsere wirtschaftliche Lage ist in jeder Hinsicht als gut zu bezeichnen. 5. Gesamtaussage Trotz der vielen globalen Krisen konnten wir die sehr gute wirtschaftliche Lage des Unternehmens auch im Jahr 2023 weiter verbessern und unseren Marktanteil ausbauen. Dies gilt insbesondere für die realisierten Umsätze. Zu keinem Zeitpunkt war ein existenzgefährdendes Risiko vorhanden. III. Zweigniederlassungsbericht Das Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Mainz-Kastel und dem Produktionsstandort Schwäbisch Hall, in dem rund 1/5 aller Mitarbeiter beschäftigt sind, über zwei Vertriebs-Niederlassungen in Bielefeld und Quickborn mit insgesamt fünf Angestellten. IV. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 wird von marktorientierten Anpassungen im Bereich der Digitalisierung und des Vertriebs geprägt sein, was zu effektiven Umsatzsteigerungen führen wird. Auf der Kostenseite gehen wir aktuell von stabilen oder sich nur leicht verändernden Preisen im Einkauf der benötigten Materialien aus. Im Produktionsbereich möchten wir die in 2023 erreichten Leistungen weiter ausbauen und die Lieferzuverlässigkeit übers Jahr steigern. Dies wird unterstützt durch eine auf Gruppenebene neu geschaffene Position im Bereich Lean Management, wodurch die Produktions- und Logistikprozesse weiter analysiert und optimiert werden. Auf der Energieseite besteht aufgrund des Abschlusses eines neuen Energieliefervertrags für die nächsten drei Jahre wieder Planungssicherheit. Im Bereich der Haftnotizen ist es in den letzten Monaten durch Technologie-Investitionen gelungen, die Qualität weiter zu verbessern, was ebenso zu einer weiteren Absatzbelebung im Markt beitragen sollte. Daher rechnen wir mit einem Umsatzanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Ergebnis hingegen wird - ohne die Sonderbelastungen durch Rückstellungen und die geschilderten Maßnahmen zur Kostenbegrenzung - signifikant wachsen. V. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die Werbeartikelwirtschaft ist wie der gesamte B2B-Werbemarkt konjunkturabhängig. Sollte die deutsche Wirtschaft in eine gesamtwirtschaftliche Rezession rutschen, hätte dies negative Folgen bei der Nachfrage nach Werbeartikeln. Ertragsorientierte Risiken Ein spürbarer Nachfragerückgang hätte negative Auswirkungen auf die Ertragslage, da die in Fertigungsbetrieben vergleichsweise hohen Fixkosten nur mit Zeitverzug angepasst werden können. Finanzwirtschaftliche Risiken Die weiter verbesserte Eigenkapitalquote und die gute Liquiditätsausstattung unseres Unternehmens lässt finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennen. VI. Chancenbericht Die Geiger-Notes AG ist Marktführer bei nachhaltigen Werbeartikeln aus Papier in Deutschland und zählt zu den innovativsten, größten und bedeutendsten Anbietern im gesamten Werbeartikelmarkt. Akzeptanz, Bedeutung und Beliebtheit von Werbeartikeln aus Papier sind unverändert hoch. Der Faktor "Made in Germany" rückt bei den Abnehmern immer mehr in den Fokus. Die Lieferketten aus Fernost, insbesondere China sind unsicher geworden, was durch die politischen Risiken verstärkt wird. Hingegen werden die Kundenansprüche an Nachhaltigkeit immer größer. Werbeartikel aus Papier, die in Deutschland aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden, sind per se nachhaltig. Zudem gewinnen unsere fokussierten und explizit auf Nachhaltigkeit ausgelegten Produktserien aus Recyclingpapieren mit dem Umweltsiegel Blauer Engel u.ä. immer mehr an Bedeutung. Unsere Marktposition verbessert sich durch Insolvenzen und Marktschwächen einzelner Marktbegleiter weiter. An der Stelle zahlt sich unsere Fokussierung auf den Vertrieb über Handelspartner und die damit verbundene, sogenannte "Händlertreue" besonders aus. Die faire und partnerschaftliche Berücksichtigung elementarer Interessen unserer Vertriebspartner in schwierigen Zeiten - anstelle einer einseitigen Fokussierung auf die eigene Gewinnmaximierung - wird unsere Marktposition zusätzlich festigen und stärken. Die in diesem Jahr geplanten weiteren Investitionen in den Ausbau der Digitalisierung, sowohl bei den internen Prozessen und den Kundenbeziehungen als auch die wachsende vertriebliche Unterstützung der Partner sorgt für Anziehungskraft, die über die klassischen Merkmale Produkt und Preis hinausgehen. Diese Sogwirkung wächst, je mehr Vertriebspartner sich auf die Herausforderung der Digitalisierung einlassen, teilweise auch einlassen müssen. Dieser Weg ist auch in der Werbeartikelwirtschaft unumkehrbar und unterstreicht die Zukunftsfähigkeit unseres Geschäftsmodells. VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, mit dem es zum großen Teil eine langjährige Zusammenarbeit gibt. Gegen Forderungsausfälle ist das Unternehmen durch eine Warenkreditversicherung weitgehend abgesichert, so dass keine nennenswerten Ausfallrisiken vorhanden sind. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein Liquiditätsplan erstellt. Dieser beinhaltet ausreichende Reserven, so dass Liquiditätsrisiken minimiert werden. VIII. Erklärung des Vorstands der AG gem. § 312 Abs. 3 AktG Nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt, in dem berichtspflichtige Rechtsgeschäfte vorgenommen oder Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, hat die Gesellschaft eine angemessene Gegenleistung erhalten und es wurden durch die getroffenen oder unterlassenen Maßnahmen keine Benachteiligungen für die Gesellschaft bewirkt.
Mainz-Kastel, 17. Mai 2024 Geiger-Notes AG gez. Der Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINES Die Geiger-Notes AG ist eine Kapitalgesellschaft nach deutschem Recht. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 55252 Mainz-Kastel, Peter-Sander-Str. 1. Die Gesellschaft ist beim Registergericht Wiesbaden unter HRB 6947 in das Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen bemessen sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die auch steuerlich für zulässig erachtet wird. Für Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2 a EStG wird ein jährlicher Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Für die Abschreibungen von Gegenständen des Anlagevermögens werden folgende Abschreibungsmethoden angewandt:
2. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit durchschnittlichen Anschaffungskosten um Boni vermindert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten, § 255 Abs. 2 HGB. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand berücksichtigt. 4. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB, bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden fristenkongruent abgezinst. 6. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. EINZELANGABEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023, einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen, wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen (Anlage 3a). 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen- und Leistungen enthalten TEUR 2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 170 gegen verbundene Unternehmen. 3. Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital betrug zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr TEUR 3.000. Es handelt sich um 3.000.000 Stückaktien zu je EUR 1,00, die auf die Inhaber lauten. Zum 31.12.2023 besteht nach § 16 Abs. 1 AktG (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 i.V.m. § 20 Abs. 4 AktG) folgende Mehrheitsbeteiligung: MCG Management GmbH, Hamburg, hält mit 1.825.010 Stück Aktien per 31.12.2023 (Nennbetrag von EUR 1,-/Aktie) 60,83 % des Aktienkapitals entspr. EUR 1.825.010, - (rechnerische Wert nach § 160 Abs. 1 Nr. 3 AktG). Weiterhin hält die JG Vermögensverwaltungs GmbH, Wiesbaden, 32,2% des Aktienbestandes zum 31.12.2023. 2017 erwarb die Geiger-Notes AG gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG, § 71 Abs. 2 AktG in Summe Stück 258.824 Aktien (8,6 % des Grundkapitals) von ehemaligen Aktionären, um diese ab März 2018 als Belegschaftsaktien anzubieten. Der Aktienbestand der eigenen Anteile betrug am 01.01.2023 153.717 Stück (Nennbetrag von EUR 1,-/Aktie) und verminderte sich durch Käufe und Verkäufe um 2.597 Stück auf 151.120 Stück, von denen 3.155 Stück Aktien zum Kaufpreis von EUR 5,98 (Nennbetrag von EUR 1,-/Aktie) verkauft wurden und durch Ankäufe von 558 Stück zum Kaufpreis von EUR 3,83 pro Stück (Nennbetrag von EUR 1,-/Aktie) zurückgekauft wurden. Die Aktienrücknahmen beruhen auf satzungsbedingten Anlässen (z.B. Firmenaustritt). Diese Aktien stehen wieder für Mitarbeiterbeteiligungen zur Verfügung. Zum 31.12.2023 hält die Geiger-Notes AG somit 5,04% des Grundkapitals. 4. Andere Gewinnrücklagen/Kapitalrücklagen Durch Aktientransaktionen von saldiert 2.597 Stück (Nennbetrag von EUR 1,-/Aktie) zu einem Einkaufspreis von EUR 3,83 je Aktie verminderten sich die anderen Gewinnrücklagen um TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 7). Zusätzlich entstand ein Agio in Höhe von der Differenz zwischen Kaufpreis EUR 2,13 und Verkaufspreis EUR 5,98 in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 1), das die Kapitalrücklagen entsprechend reduziert. 5. Bilanzgewinn In dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.954 (Vorjahr: TEUR 5.736) ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 4.236 (Vorjahr: TEUR 2.726) enthalten. 2023 wurden aus dem Bilanzgewinn per 31.12.2022 TEUR 1.500 (Vorjahr: TEUR 790) als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. 6. Verbindlichkeiten Angaben zu Restlaufzeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden von der Gesellschaft wie folgt besichert: - Briefgrundschulden für Sparkasse Hohenlohe mit Forderungsabtretung - Grundschulden auf das Objekt in Mainz-Kastel bei der Wiesbadener Volksbank - Grundschulden für Grundstück in Schwäbisch Hall - Sicherungsübereignung einer Kugler-Womako-Spiralbindemaschine und eines Kugler- und Renz-Halbautomaten. - Sicherungsübereignung einer KODAK Digitaldruckmaschine (Kodak NexFinity) - Sicherungsübereignung zweier Anlagen zur Eigenbeschichtung sowie zweier Müller-Martini - Weitere Sicherheiten wurden von einem Vorstand und einem Aktionär gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (Mitzugehörigkeitsvermerk gemäß § 265 Abs. 3 Satz 1 HGB). In den Verbindlichkeiten Lieferungen- und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 37 enthalten. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen (zu rd. 97 %) im Inland erzielt, die übrigen entfallen auf das benachbarte (europäische) Ausland. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Jahre 2023 eine außergewöhnliche Größenordnung. Diese wurden sicherheitshalber durch eine vorgenommene Rückstellung im Zusammenhang mit den in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022 erhaltenen Corona-Überbrückungshilfen gebildet. Grund für diese Rückstellung sind die aus heutiger Sicht unklaren Ermessensspielräume der prüfenden Behörden, unabhängig davon, dass die Überbrückungshilfen gem. Schlussabrechnung rechtskonform an uns geleistet worden sind. Darüber hinaus bleiben die Einmaleffekte in den sonstigen betrieblichen Erträgen hinter dem Vorjahr zurück. V. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB: - Bürgschaft gegenüber JG Verwaltung GmbH über die Volksbank Wiesbaden: TEUR 150 - Bürgschaft gegenüber Siller Multicolor GmbH über die Volksbank Wiesbaden: TEUR 15 2. Geschäftsführung und Vertretungsbefugnis Im Geschäftsjahr 2023 waren zu Vorständen bestellt: - Herr Jürgen Geiger, Kaufmann, Wiesbaden (Vorsitzender bis 15.08.2023) - (bis 31.12.2023) - Herr Sven Weiß, Kaufmann, Gütersloh - (bis 31.12.2023) - Herr Jürgen Kaiser, Industriemeister Druck, Ingelheim am Rhein - Herr Peter Franz Meyer, Kaufmann, Eppstein (Vorsitzender ab 15.08.2023) Die Vorstände sind einzelvertretungsberechtigt und im Fall der Mehrfachvertretung von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3. Aufsichtsrat Im Geschäftsjahr 2023 zu Aufsichtsräten bestellt: - Herr Roland H. Paule, Wiesbaden, Rechtsanwalt, Paule & Partner GbR, (Vorsitzender) - (bis 31.12.2023) - Herr Tim Fiedler, Düsseldorf, Volkswirt - Herr Jan Oberbeck, St. Augustin, Volkswirt - Herr Jürgen Geiger, Wiesbaden, Kaufmann (seit 01.01.2024) - Herr Hauke Hansen, Konstanz, Managing Director (seit 01.01.2024) 4. Gesamtbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrates wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr Gemäß § 285 Nr. 7 HGB waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigt: 98 gewerblich-technische Mitarbeiter, davon geringfügig - bzw. saisonal Beschäftigte Mitarbeiter: 11 78 kaufmännische Mitarbeiter. Darüber hinaus waren 14 Auszubildende beschäftigt. 6. Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
Die zukünftigen Verpflichtungen verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:
7. Beteiligungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag hielt die Gesellschaft folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:
Im Jahr 2018 wurde mit der Siller Multicolor GmbH ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. 8. Konzernzugehörigkeit Die G. Schürfeld + Co. (GmbH & Co.) KG mit Sitz in Hamburg stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen auf, in den die Geiger-Notes AG einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 9. Ergebnisverwendung Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.954 eine Dividende in Höhe von TEUR 360 an die Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von TEUR 4.594 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mainz-Kastel, 17. Mai 2024 Geiger-Notes AG gez. Der Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 (Anlagenspiegel)
Ergänzender HinweisIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Geiger-Notes AG, Mainz-Kastel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Geiger-Notes AG, Mainz-Kastel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geiger-Notes AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 21. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
gez. Udo Heckeler, Wirtschaftsprüfer gez. Marko Pape, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat die Arbeit des Vorstands im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig überwacht und beratend begleitet. Grundlage hierfür waren die ausführlichen Berichte des Vorstands in den Sitzungen des Aufsichtsrats. Außerdem stand der Aufsichtsratsvorsitzende, aber auch die weiteren Aufsichtsratsmitglieder in regelmäßigen und aktiven Austausch mit dem Vorstand. So wurde der Aufsichtsrat informiert über - die Geschäftspolitik, - die Unternehmensplanung einschließlich Finanz, lnvestitions- und Personalpolitik, - Rentabilität der Gesellschaft, gerade auch in Hinblick auf die Rentabilität des Eigenkapitals - den Gang der Gesellschaft und der erforderlichen Anpassungen Durch die Zusammenarbeit im Rahmen der MCG wurden diese Themen nicht nur im Rahmen von Aufsichtsratssitzungen, sondern auch in den MCG-Beiratssitzungen in monatlichem Turnus besprochen. Der Aufsichtsrat traf sich im Jahr 2023 regelmäßig und erfüllte die gesetzlichen Vorgaben. Ausschüsse hat der Aufsichtsrat nicht gebildet. Zu den Themen, die im Jahr 2023 besprochen worden sind, gehören unter anderem: - Das Ausscheiden von Jürgen Geiger als Vorstandsvorsitzender und sein Wechsel in den Aufsichtsrat der Gesellschaft sowie sein Eintritt in den Beirat der MCG. Der Aufsichtsrat möchte an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Jürgen Geigers unternehmerische Leistung würdigen. Er hat das Unternehmen Geiger Notes aufgebaut und zu dem führenden Hersteller von Organisationskalendern in Deutschland entwickelt. Auch andere Geschäftsfelder wie Notizbücher und Haftnotizen hat er aufgebaut. Sein unternehmerischer Elan und Weitblick haben das Unternehmen wesentlich geprägt. Deswegen ist es für den gesamten Aufsichtsrat eine Freude und Ehre, dass Jürgen Geiger weiterhin in seinen neuen Rollen die Entwicklung von Geiger Notes und der MCG begleiten und mitgestalten wird. Danke. - Peter Meyer hat im Jahr 2023 die Rolle des Vorstandsvorsitzenden der Geiger Notes übernommen. Wir wünschen ihm für seine Tätigkeit eine glückliche Hand und viel Erfolg, die zum weiteren wirtschaftlichen Wohlergehen und Wachstum von Geiger Notes wesentlich beitragen. - Die Geschäftsentwicklung ist im monatlichen Turnus Gegenstand der Diskussion im Beirat gewesen. Dabei hat der Vorstand ausführlich Auskunft zu den Geschäftszahlen und der Geschäftslage gegeben und dazu Rede und Antwort gestanden. - Im Laufe des Jahres 2022 sind darüber hinaus eine Reihe geschäftlicher und strategischer Diskussionen geführt worden zur Strategie und Führung der Gesellschaft, der Weiterentwicklung des Geschäfts sowie zur Digitalisierung, Weiterentwicklung des Produktangebots, Verbesserung der operativen Leistungsfähigkeit, Erhöhung der Transparenz und zum Ausbau des Geschäfts national und international. Der Jahresabschluss der Geiger-Notes AG für das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Mazars (Mazars GmbH & Co KG) unter Leitung von Marko Pape und Udo Heckeler unter Einbeziehung des Vorstands und der Finanzabteilung von Geiger Notes geprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 nebst Lagebericht einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Gesondert hat der Abschlussprüfer auch den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht") geprüft und auch insoweit einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Zitat des Prüfungsurteils: "Wir haben den Jahresabschluss der Geiger-Notes AG, Mainz-Kastel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geiger-Notes AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat." Dem Aufsichtsrat wurden die Jahresabschlussunterlagen nebst Abhängigkeitsbericht und die zugehörigen Prüfungsberichte vorgelegt. Der Jahresbericht wurde im Rahmen einer kombinierten MCG Beirats- und Geiger Notes-Aufsichtsratssitzung am 28.5.2024 inhaltliche besprochen und diskutiert. Die Beschlussfassung zum Jahresbericht erfolgt unter Verzicht auf Form und Fristen im Umlaufverfahren. Der Jahresabschluss, der Abhängigkeitsbericht, der Lagebericht und der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns wurden vom Aufsichtsrat entgegengenommen geprüft und inhaltlich erörtert. Dem Jahresabschluss, dem Abhängigkeitsbericht und den Prüfungsberichten (Jahresabschluss und Abhängigkeitsbericht) der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft/des Abschlussprüfers standen keine inhaltlichen Einwände entgegen. Der Aufsichtsrat stimmte den Ergebnissen des Abschlussprüfers zu. In seiner Sitzung vom 28.5.2024 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss erörtert, gebilligt und damit festgestellt. Der Aufsichtsrat spricht auch in diesem Jahr dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und für die im Geschäftsjahr 2023 im Sinne des Unternehmens, seiner Kunden und der Aktionäre geleistete Arbeit seinen Dank und Anerkennung aus. Besonderer Dank gilt noch einmal Jürgen Geiger, der als Gründer und Vorstandsvorsitzender die Geiger Notes aufgebaut und maßgeblich geprägt hat. Wir freuen uns, dass er das Unternehmen weiterhin als Aufsichtsrat und Mitglied des MCG-Boards begleiten wird.
28. Mai 2024 gez. Dr. Hauke Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.954 eine Dividende in Höhe von TEUR 360 an die Aktionäre auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von TEUR 4.594 auf neue Rechnung vorzutragen. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Ergebnisverwendung wurde wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. Feststellung/BilligungIn seiner Sitzung vom 28.5.2024 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss erörtert, gebilligt und damit festgestellt. |
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