Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 746905
Vorher
WPS Beteiligungsgesellschaft 32 mbHpetra-electric GmbHpetra-electric Beteiligungs-GmbHwmf consumer electric GmbH
Eingetragen
2.1.2007
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Elektrogeräten, Medizinprodukten und Metallwaren, sowie die Beteiligung an branchengleichen oder ähnlichen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Thierry Gee
seit 12.3.2026
Geschäftsführer
Michael Renninger
seit 10.10.2024
Prokura
Prokura
Martin Geiger
seit 3.1.2024
Prokura
Achim Bölstler
seit 3.1.2024
Prokura
Peter Dr. Stiefel
seit 3.1.2024
Prokura
Bernd Stoeppel
seit 3.1.2024
Prokura
Kilian Manninger
seit 25.10.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SEB INTERNATIONALE S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Finedining Topco GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

wmf consumer electric GmbH

Jettingen-Scheppach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Grundlagen

Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit

Die wmf consumer electric GmbH ist Bestandteil der Business Unit Consumer innerhalb der WMF Group GmbH. Sie vertreibt national und international Elektrokleingeräte der Marke WMF und fokussiert sich auf das Geschäft mit funktionsgerechten und designorientierten Produkten für das Elektrokleingerätesortiment der Marke WMF. Mit dem aktuellen Produktprogramm werden insbesondere die Warengruppen Frühstück, Filterkaffeemaschinen, Zubereiten, Kochen, Grillen und Küchengeräte besetzt. Basierend auf dem Ansatz eines Handelsunternehmens vertreibt die wmf consumer electric GmbH ihre Produkte vorwiegend an Fachmärkte und Facheinzelhändler in Deutschland sowie an Warenhäuser, Versender und Onlinevermarkter. Eine bedeutende Rolle nehmen die konzerneigenen Filialen in der Vermarktung ein. Im Auslandsgeschäft werden hauptsächlich die konzerneigenen Landesgesellschaften sowie einige ausgesuchte Importeure beliefert.

Neben der IFA in Berlin nutzen wir nun auch die Frankfurter Ambiente um unsere Neuheiten zu präsentieren. Insgesamt haben wir in 2019 28 Produktneuheiten präsentiert - darunter einige Erweiterungen unserer Ambient Serie sowie den Launch von Lumero als unsere neue Premiumserie im Frühstücksbereich.

Die Neuheiten bedienen sowohl etablierte als auch neue Produktfelder und generieren - wie mit WMF Ambient - zum Teil auch völlig neue Segmente. Ziel ist es unsere Position im Heimatmarkt DACH zu untermauern, zusätzlich die Premiummarke WMF in den internationalen Märkten weiter auszubauen und somit ein ertragreiches Wachstum für die künftige Unternehmensentwicklung zu generieren.

Der Fokus wird weiterhin auf den Ausbau unserer 3 Bereiche - Breakfast, Foodpreparation und Funcooking liegen.

Organisationsstruktur

Die wmf consumer electric GmbH ist organisatorisch der Business-Unit Consumer innerhalb der WMF Gruppe zugeordnet. Standort der Gesellschaft ist Jettingen-Scheppach. Die Gesellschaft agiert in allen wesentlichen Kernbereichen selbständig und autonom. Es findet jedoch eine enge Zusammenarbeit mit diversen Zentralfunktionen der WMF Group GmbH in Geislingen und nun auch verstärkt mit dem Groupe SEB Headquarter in Écully - insbesondere im Bereich des strategischen und operativen Konzerneinkaufs und Treasury - statt. Hiermit wird das konzernweite Know How gebündelt. Die Gesellschaft nutzt weiterhin die zentralen Servicebereiche der WMF Group GmbH in Bezug auf IT sowie Recht. Im Bereich Logistik greift die wmf consumer electric GmbH auf externe Dienstleister zurück. Prozesse im Bereich After Sales Service werden von vonexternen Reparatur- und Call Center Dienstleistern erbracht.

Die im Dezember 2016 erfolgte 100 %ige Übernahme der WMF Gruppe durch die französische Groupe SEB mit Sitz in Écully zeigt erste Auswirkungen auf die Organisationsstruktur. Verstärkt wurden zentrale Aufgaben von der WMF Group GmbH an die Groupe SEB abgegeben (z.B. Treasury, Konzernkonsolidierung).

Mitte 2020 wird die WMF consumer electric GmbH die Vertriebstätigkeit mit Elektrokleingeräten im Rahmen einer konzerninternen EDV Umstellung an die WMF Group GmbH übergeben.

Die WMF consumer electric GmbH bleibt jedoch innerhalb der WMF Gruppe das Kompetenzzentrum für die Entwicklung von Elektrogeräten. Ein wesentlicher Fokus wird auf den weiteren Ausbau unserer Internationalisierung liegen. Etwaige Auswirkungen auf die Organisationsstruktur werden derzeit von der Geschäftsleitung der WMF mit dem Konzernbetriebsrat, in dem auch der Betriebsrat der WMF consumer electric vertreten ist, verhandelt.

Steuerungssystem

Die Geschäftsleitung beurteilt die Geschäftstätigkeit anhand der auf der handelsrechtlichen Rechnungslegung basierenden Steuerungsgrößen Umsatzerlöse und EBIT. Darüber hinaus gibt es eine Reihe interner Steuerungsgrößen, insbesondere im Bereich Vertriebscontrolling, mit Fokus auf die Rohertragsentwicklung. Das Working Capital wird nach wie vor beobachtet, entfällt jedoch im Rahmen der vorgenannten Änderung der Geschäftstätigkeit als wesentliche Steuerungsgröße.

Forschung und Entwicklung

Die hauseigene Technikabteilung arbeitet in übergreifenden Teams gemeinsam mit den Projektingenieuren im konzerneigenen Fernostbüro an neuen Produkten und Lösungen.

Mit Hilfe eines eigenen Testlabors am Standort in Jettingen-Scheppach werden Neuheiten auf Serienreife und gesetzliche Anforderungen überprüft und gegebenenfalls Korrekturmaßnahmen ergriffen, bevor die Serienfreigabe erteilt wird. Ebenso werden an bestehenden Katalog-Produkten laufende Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt. Die Markt- und Wettbewerbsentwicklung sowie Testergebnisse unabhängiger Prüfungsinstitute werden laufend überprüft und beobachtet und münden gegebenenfalls in Produktverbesserungen.

2. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wirtschaftswachstum hat sich in Deutschland weiter verlangsamt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr 2019 um 0,6% (VJ 1,4%). Getragen wurde das Wachstum durch die Binnenkonjunktur.

Gemäß GFK ist der Markt für Elektrokleingeräte (EKG) in 2019 in Mengen zwar um 1,2% gesunken ,aber um 7,6% zum Vorjahr im Wert gewachsen. Das bestätigt den Trend, dass die Kunden vermehrt zu hochwertigeren Produkten greifen. Die EKG Sparte ist neben Telekom die einzige Kategorie im Bereich technische Konsumgüter mit signifikantem Wachstum.

Die wmf consumer electric GmbH konnte vor allem im Bereich Breakfast in den wichtigen Produktkategorien - teilweise entgegen dem Markttrend - wachsen und dementsprechend die Marktanteile weiter ausbauen.

Geschäftsverlauf

Das abgelaufene Kalenderjahr war ein erneut umsatzstarkes Jahr für die wmf consumer electric GmbH.

Die Gesellschaft konnte in vielen Produktkategorien ein Wachstum erzielen und die führenden Marktpositionen in den Bereichen Frühstückssets und Food Preparation in Deutschland weiter ausbauen.

WMF ist von den Verbrauchern zur besten Produktmarke Deutschlands gewählt worden. Erstmals stehen wir damit an der Spitzenposition der zehn besten Produktmarken im deutschen Markenranking "Best Brands".

Die Küchenminis haben ihren Platz im Elektrokleingerätemarkt gefunden. In diesem Bereich konnten wir ein Wachstum von 34,5% im GfK Panelmarkt verzeichnen, welches uns in unserer Strategie, diesen Markt weiter auszubauen, bestätigt. Die Küchenminis unterstützen somit den Eintritt in die internationalen Märkte.

Ertragslage

Die Ertragslage zeigte sich über alle Quartale in 2019 zufriedenstellend.

Die Umsätze konnten um 11,5% auf 80.958 T€ zum Vorjahr (72.601 T€) gesteigert werden.

Im Detail ist die Umsatzentwicklung wie folgt:

Beim Inlandsumsatz mit Dritten (Großhandel) konnten wir das gute Vorjahresniveau noch einmal um 1,7% steigern. Zusätzliche Zuwächse in Deutschland kamen vor allem durch das Filialgeschäft und einem Loyalty Programm. Für die zufriedenstellende Entwicklung waren neben den bereits erwähnten Neuheiten aber auch die erfolgreichen Bestandsprodukte sowie eine für Handel und Endkunden überzeugende Lieferfähigkeit verantwortlich.

Das prognostizierte internationale Wachstum von 50% konnte erreicht werden.

Die Steigerung der Auslandsumsätze mit unseren Konzernschwestergesellschaften liegt wie erwartet durchgängig im zumindest 2-stelligen Bereich. Insgesamt konnten die Umsätze mit den Groupe SEB Märkten von 4.306 T€ in 2019 um 108% auf 8.961 T€ gesteigert werden.

Aufgrund der bereits im Vorjahr erwähnten Änderung beim Einkauf ab 1.4.2018 erhöhte sich die Materialaufwandsquote in 2019 noch einmal auf 71,2% (VJ 64,0%). Diese Erhöhung war in 2018 erst ab dem 2. Halbjahr im Ergebnis sichtbar. Ab 2019 ist die Auswirkung nun in voller Höhe sichtbar. Außerdem ist die starke Dollarentwicklung mit ca. 2 Mio € für die erhöhte Materialaufwandsquote verantwortlich.

Der Personalaufwand war in 2019 mit 6.806 T€ (VJ 5.684 T€) aufgrund der Rückstellung für Restrukturierung (1,200 T€) über Vorjahr. Dementsprechend stieg die Personalkostenquote auf 8,4% (VJ 7,8%).

Ab 2018 werden die Investitionen in Werkzeuge bei unserem "Konzernlieferanten" SEB Asia mit Sitz in Hongkong aktiviert. Somit sinken ab 2018 die Abschreibungen für die bisher in der wmf consumer electric aktivierten Investitionen kontinuierlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 18.640 T€ und sind gegenüber Vorjahr (18.127 T€) nur moderat gestiegen.

Das erzielte EBIT von 411 T€ (VJ 3.036 T€) ist aufgrund der erhöhten Materialaufwandsquote sowie aufgrund einer Rückstellung für Restrukturierung (1.253 T€) entgegen unserer Annahme aus dem Vorjahr deutlich reduziert.

Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 40.615 T€ (VJ 37.230 T€). Werkzeuge für Eigendesignserien werden ab 2018 nicht mehr bei der wmf consumer electric GmbH aktiviert. Dementsprechend reduzierte sich das Anlagevermögen auf 1.020 T€ (VJ 1.837 T€). Der Anstieg der Warenbestände auf 13.832 T€ (VJ 9.949 T€) ist auf den Anstieg der Einkaufspreise aufgrund des höheren US Dollar Kurses, auf das Umsatzwachstum sowie auf einen höheren Sicherheitsbestand zurückzuführen. Der Anstieg der Forderungen aus LuL auf 20.379 T€ (VJ 20.002 T€) entspricht dem Umsatzwachstum.

Auch die Entwicklung der Verbindlichkeiten aus LuL gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen in Höhe von 4.429 T€ (VJ 4.020 T€) entspricht der Umsatzentwicklung.

Durch den Anstieg der Warenbestände hat sich entgegen unseren Erwartungen das Working Capital erhöht. Die Finanzierung erfolgt zur Gänze über ein Konzern Cash Pooling der Groupe SEB. Die Versorgung mit liquiden Mitteln ist über diese Konzernfinanzierung sichergestellt.

Im Rückstellungsbereich wurden unter den sonstigen Rückstellungen die Vertriebsverpflichtungen berücksichtigt. Rückstellungen für Prozessrisiken bestehen keine. Wie bereits erwähnt wurde eine Rückstellung für Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1.253 T€ gebildet.

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag steigt auf 3,1 Mio € (VJ 3,0 Mio €). Zur Vermeidung insolvenzrechtlicher Folgen der wmf consumer electric GmbH besteht zum 31. Dezember 2019 eine Patronatserklärung der SEB S.A., Écully, bis zum 31. Dezember 2021. Auf dieser Basis geht die Geschäftsführung von einer Fortführung der Geschäftsaktivität (going concern) aus.

Die Finanzlage ist weiterhin von hohen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der SEB S.A., Écully gekennzeichnet, die aber wiederum durch die Patronatserklärung der SEB S.A., Écully gesichert sind. Lässt man die Rückstellung in Höhe von 1.200 T€ aufgrund von Agenda21 außer Acht, dann hat sich die Vermögenslage zum Vorjahr verbessert.

Mitarbeiter

Der durchschnittliche Personalstand 2019 stieg wie erwartet leicht auf 77 (VJ 76) Mitarbeiter.

3. Risiko- und Chancenbericht

Die wmf consumer electric GmbH ist in das Risikomanagementsystem der WMF Group GmbH eingebunden.

Die Gesellschaft erfasst systematisch die wesentlichen Erfolgsfaktoren und versucht durch aktive Steuerung die Risiken zu reduzieren und nicht vermeidbare Schäden so gering wie möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z.B. die Sortimentspflege) anhand verschiedenartiger Parameter quantifiziert.

Die Geschäftsleitung analysiert regelmäßig die Umsatzentwicklung auf Plan- und Vorjahreserreichung sowie die an der Jahresplanung gemessene Ergebnissituation.

Die Veränderung der Handelslandschaft, insbesondere im Hauptmarkt in Deutschland, sowie drohende Insolvenzfälle werden laufend beobachtet. Neukunden werden vor Belieferung mit Unterstützung von Wirtschaftsauskünften eingestuft und ein darauf angepasstes Kreditlimit zur Risikobegrenzung eingestellt. Um dem eher geringen Risiko drohender Forderungsausfälle zu begegnen, werden in spezifischen Einzelfällen entsprechende Delkredereversicherungen abgeschlossen. Im wachsenden Auslandsbereich wird punktuell auch mit Kreditversicherungen das Ausfallrisiko unserer Geschäftspartner begrenzt.

Das Risiko steigender Bezugspreise wird soweit wie möglich im Rahmen der Unternehmensplanung berücksichtigt und durch den Zentraleinkauf strategisch betreut. Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem Konzerneinkauf werden im Bereich Beschaffung gezielt Lieferanten aufgebaut, um das Preis-, Liefer- und Qualitätsrisiko weitgehend zu vermeiden. Wo möglich werden für wichtige Warengruppen Aufträge an unterschiedliche Lieferanten vergeben ("dual sourcing"). Somit ist dieses Risiko als gering einzustufen.

Die Geschäftsentwicklung der wmf consumer electric GmbH bleibt durch Unsicherheiten der Weltwirtschaft und Währungseffekte insbesondere der Kursentwicklung des EUR gegenüber dem USD beeinflusst.

An einer Absicherung der Währungs- und Finanzrisiken über die Gruppe wird festgehalten. Trotzdem ist aufgrund der aktuellen Wechselkursentwicklung US$/€ mit ein hohes Risiko für weitere Kostensteigerungen vorhanden.

Aufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf den "Corona-Virus" besteht grundsätzlich die Unsicherheit einer negativen Auswirkung, vor allem auf die asiatischen Beschaffungs- und Absatzmärkte.

Den mit technischen Produkten generell einhergehenden Risiken bezüglich Produktmängel und Gewährleistung wird durch Abschluss entsprechender Versicherungen und der Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Darüber hinaus werden Lieferanten über den Konzerneinkauf und die eigene Qualitätssicherung auditiert und Lieferungen einer Ausgangsprüfung unterzogen. Auftretende Beanstandungen aus Wareneingangsprüfungen, Marktbeobachtungen oder Retouren werden in einem standardisierten Prozess verfolgt und abgestellt. Durch diese Maßnahmen bewerten wie dieses Risiko als gering.

Aktuell bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken.

Das abgelaufene Geschäftsjahr und die Umsatzentwicklung zeigen eindeutig, dass in der Kombination des richtigen Designs mit der passenden Materialität, Funktionalität und der Marke realistische Marktchancen bestehen. Daran anknüpfend werden Chancen in neuen Zielgruppen und zielgruppenspezifischen Angeboten gesehen. Die Ausweitung bzw. Intensivierung der Bearbeitung ausländischer Märkte bietet zudem neue Potenziale und Chancen für weiteres Wachstum.

4. Prognosebericht

Die positiven Wirtschaftsindikatoren lassen auch für das kommende Jahr Optimismus für die gesamtwirtschaftliche Lage erwarten.

Gemäß Jahreswirtschaftsbericht 2020 des BMWi bleibt die konjunkturelle Dynamik zum Jahresauftakt 2020 zwar noch verhalten, im weiteren Verlauf dürfte die Wirtschaft aber leicht an Fahrt aufnehmen. Für das Jahr 2020 erwartet die Bundesregierung einen Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts (BIP) um 1,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich bei 5,0 Prozent bleiben, die Zahl der Beschäftigten weiter auf das Rekordhoch von 45,4 Millionen steigen.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist weiterhin positiv, aus der Binnenwirtschaft kommen Impulse. Das wirtschaftliche Umfeld bleibt aber weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Die internationalen Handelskonflikte, der Brexit und geopolitische Risiken dämpfen den Welthandel und die globale Industrieproduktion.

Die Entwicklung aufgrund des COVID19 ist in diesen Prognosen allerdings noch nicht berücksichtigt und bleibt abzuwarten.

Gemäß dem Konjunkturbarometer ZVEI Februar 2020 hat das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie wieder in positives Terrain gedreht -nach zuvor sechs negativen Saldenwerten in Folge.

20% der Branchenunternehmen beurteilen ihre derzeitige wirtschaftliche Situation jetzt als gut, 59% als stabil und 21% als schlecht. Mit Blick auf die nächsten sechs Monate erwarten 21% der Firmen anziehende, 65% gleichbleibende und 14% rückläufige Geschäfte.

Umsatz und Ergebnis 2020 der wmf consumer electric GmbH werden sehr stark durch den oben erwähnten Vertriebsübergang an die WMF Group GmbH beeinflusst. . Es ist von einem weiterhin intakten Marktumfeld auszugehen. Daher erwarten wir in Deutschland für das erste Halbjahr wieder ein Umsatzwachstum leicht über dem Marktdurchschnitt (gemäß Prognose ZVEI 1%). In der zweiten Jahreshälfte wird die wmf consumer electric GmbH keine Umsätze mit Dritten mehr ausweisen.

Gemäß der Produkt- und Markenstrategie werden neue, zielgruppenspezifische Produktangebote folgen. Insbesondere der Trend nach gesunder Speisenzubereitung wird berücksichtigt. Aber auch die Bereiche Fun Cooking, Lumero und Ambient werden erweitert.

Ein strategisches Ziel der WMF Consumer Business Unit ist die weitere Internationalisierung und Etablierung der Marke WMF als die Premium Brand innerhalb der Groupe SEB. In 2020 werden wir daher den Vertrieb unserer Produkte in den weltweit vertretenen Vertriebstochtergesellschaften der Groupe SEB auch mit länderspezifischen Produkten weiter vorantreiben.

Beim EBIT wird die Gesellschaft voraussichtlich leicht über dem Niveau von 2019 liegen. Aufgrund des anstehenden Wegfalls der Umsätze an die WMF Group GmbH wird die Gesellschaft ab Mai auf eine Weiterverrechnung der Kosten auf cost plus Basis umstellen.

Aus Finanzierungssicht stützt sich die künftige Entwicklung der Gesellschaft auf die weitere Finanzierung durch die Muttergesellschaft in Form der Einbindung in das konzerninterne Cashpooling.ü

 

Jettingen - Scheppach, 03. April 2020

Martin Ludwig, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 97.795,00 200.019,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 659.398,00 1.368.378,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.159,00 257.147,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.951,98 922.508,98 11.018,39 1.636.543,39
1.020.303,98 1.836.562,39
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Waren 13.832.179,76 9.948.923,08
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 13.832.179,76 10.591,00 9.959.514,08
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.378.902,61 20.001.723,86
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.777.022,01 727.068,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 513.694,94 22.669.619,56 170.124,65 20.898.917,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 392,35 1.500.314,77
36.502.191,67 32.358.746,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.440,34 6.940,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.091.534,74 3.028.240,77
40.615.470,73 37.230.489,31

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 11.334.531,62
III. Andere Gewinnrücklagen 0,00 16.539,00
IV. Verlustvortrag -3.054.240,77 -17.138.532,62
V. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -63.293,97 2.733.221,23
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.091.534,74 3.028.240,77
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 28.697,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 905.270,11
3. Sonstige Rückstellungen 9.773.834,95 8.554.025,72
9.773.834,95 9.487.992,83
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15,60 35,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.783.266,85 2.873.155,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 27.879.440,56 24.685.542,11
4. Sonstige Verbindlichkeiten 178.912,77 183.762,93
- davon aus Steuern EUR 73.727,99; i.Vj. EUR 83.426,66 -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 11.832,49; i.Vj. EUR 7.234,49 - 30.841.635,78 27.742.496,48
40.615.470,73 37.230.489,31

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 80.958.367,73 72.601.267,31
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.261.416,77 1.773.441,03
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 57.544.120,79 46.335.541,15
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 134.256,69 57.678.377,48 134.258,36 46.469.799,51
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.052.725,90 4.942.990,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 753.748,64 6.806.474,54 741.488,28 5.684.479,18
- davon für Altersversorgung EUR -8.612,00 € (i. Vj. EUR -8.080,00) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 883.490,48 1.056.538,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.440.137,22 18.127.454,40
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 941,32 2.211,95
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.759,44 41.482,53
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 429.331,63 255.106,90
10. Ergebnis nach Steuern -55.844,97 2.742.059,50
11. Sonstige Steuern 7.449,00 8.838,27
12. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -63.293,97 2.733.221,23

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 702.436,39 0,00 0,00 0,00 702.436,39
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.124.878,19 0,00 0,00 0,00 5.124.878,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 509.126,50 64.788,39 6.873,09 3.886,37 576.901,61
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.018,39 2.806,68 -6.873,09 0,00 6.951,98
5.645.023,08 67.595,07 0,00 3.886,37 5.708.731,78
6.347.459,47 67.595,07 0,00 3.886,37 6.411.168,17
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2019
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungen Abgänge
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 502.417,39 102.224,00 0,00 604.641,39
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.756.500,19 708.980,00 0,00 4.465.480,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.979,50 72.286,48 3.523,37 320.742,61
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.008.479,69 781.266,48 3.523,37 4.786.222,80
4.510.897,08 883.490,48 3.523,37 5.390.864,19
Buchwerte
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 97.795,00 200.019,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 659.398,00 1.368.378,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.159,00 257.147,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.951,98 11.018,39
922.508,98 1.636.543,39
1.020.303,98 1.836.562,39

Anhang

Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Angaben

Die wmf consumer electric GmbH hat ihren Firmensitz in 89343 Jettingen-Scheppach in der Messerschmittstraße 4 und ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer B12957 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Rechnungslegungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in den Anschaffungs-/Herstellungskosten einbezogen.

Seit 2008 werden Zugänge ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Für Anlagenzugänge, die bis zum 31. Dezember 2014 erfolgten, wurde ein Sammelposten gebildet, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagengut mehr als EUR 150 aber nicht mehr als EUR 1.000 betragen haben. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre abgeschrieben. Für Anlagenzugänge ab dem 1. Januar 2018 wird, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagengut nicht mehr als EUR 800 betragen ("Geringwertige Anlagengüter"), eine sofortige Aufwandserfassung vorgenommen. Neuzugänge an beweglichem Sachanlagevermögen wurden im Berichtsjahr generell nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zu Grunde:

Anlagengruppe Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände 5 - 15 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 15 Jahre
Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 13 Jahre

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Zur Berücksichtigung unzureichender Gängigkeit bzw. fehlender Verwertbarkeit wurden zum Bilanzstichtag Wertberichtigungen vorgenommen, deren Höhe sich nach dem Verbrauch des letzten Jahres bezogen auf den Jahresendbestand richtet.

Der Ermittlung des niedrigeren beizulegenden Wertes der Vorräte liegt im Wesentlichen eine Gängigkeitsroutine zugrunde. Der dahinterstehende Schätzungsspielraum wird über Abschlagsroutinen ausgeübt, die bereits im Geschäftsjahr 2017 auf die bei der neuen Konzernobergesellschaft SEB S.A., Écully, Frankreich üblichen Vorgehensweisen angepasst worden sind.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Aufwendungen, welche das folgende Wirtschaftsjahr 2020 betreffen, aber bereits in 2019 bezahlt wurden.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen bestehen zum Geschäftsjahresschlussstichtag nicht mehr.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beträgt nicht mehr als ein Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 1.777 (i. Vj. TEUR 727), hiervon betreffen TEUR 762 (i. Vj TEUR -78) Forderungen gegenüber dem Gesellschafter sowie mit TEUR 1.015 (i. Vj. TEUR 727) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegenüber dem Gesellschafter beinhalten in Höhe von TEUR 858 (i. Vj. TEUR 344) Forderungen aus Umsatzsteuer.

3. Aktive latente Steuern

Die bestehenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz beziehen sich auf folgende Positionen:

Anlagevermögen

Rückstellungen

Es erfolgte eine Bewertung mit dem Steuersatz von 26,675 %.

Auf das handelsrechtliche Wahlrecht zur Aktivierung von latenten Steuern gem. § 274 HGB wurde verzichtet.

4. Eigenkapital

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Jahresfehlbetrag beträgt zum 31. Dezember 2019 TEUR 3.092 (i. Vj. TEUR 3.028).

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieleistungen (TEUR 1.798 i. Vj. TEUR 1.921), Vertriebsverpflichtungen (TEUR 5.724 i. Vj. TEUR 5.598), Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 603 i. Vj. TEUR 745), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 335 i. Vj. TEUR 199) sowie ein Rückstellung für Restrukturierungskosten (TEUR 1.253 i. VJ TEUR 0).

6. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 27.879 (i. Vj. TEUR 24.686), hiervon betreffen TEUR 1.646 (i. Vj. TEUR 885) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit TEUR 26.234 (i. Vj. TEUR 23.723) das Current Account der Groupe SEB. Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um eine kurzfristige Wertstellungsverbindlichkeit aus dem Cash Pool mit der Groupe SEB.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 73.727,99 83.426,66
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 11.832,49 7.234,49
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 93.352,29 93.101,78
178.912,77 183.762,93

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2019
EUR
2018
EUR
Inland 68.103.933,29 62.675.914,54
Ausland 12.854.434,44 9.925.352,77
80.958.367,73 72.601.267,31

2. Sonstige betriebliche Erträge

2.1 Periodenfremde Erträge

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.969 (i. Vj. TEUR 954) ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.477) sowie um Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen (TEUR 479).

2.2. Kursgewinne und -erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 10 (i. Vj. TEUR 282) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 1.253 (i. Vj. TEUR 0) aufgrund der Bildung einer Restrukturierungsrückstellungen enthalten.

4. Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen sind von untergeordneter Bedeutung.

5. Zinsergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen mit TEUR 38 (i. Vj. TEUR 30) an verbundene Unternehmen.

Im Zinsaufwand sind TEUR 1 (i. Vj. TEUR 2) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl 2019 Anzahl 2018
Angestellte Vollzeit 71 71
Angestellte Teilzeit 6 5
77 76

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (netto)

2019
TEUR
2020
TEUR
2021
TEUR
2022
TEUR
2023
TEUR
Summe
TEUR
Zukünftige Verpflichtungen aus Mietverträgen 414 414 380 0 0 1.208
Zukünftige Verpflichtungen aus Leasingverträgen 250 206 135 26 0 617
Sonstiges 25 19 12 5 0 61
689 639 526 31 0 1.885

Daneben bestehen noch sonstige finanzielle Verpflichtungen im Zusammenhang mit Bestellungen im Vorratsvermögen in Höhe von TEUR 18.128 (i. Vj. TEUR 21.744) die ausschließlich gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

3. Honorar für Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers, für die Abschlussprüfung, betrug im Geschäftsjahr 2019 insgesamt TEUR 23.

4. Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten als auch zugleich den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die SEB S.A., Écully, Frankreich. Dieser Konzernabschluss wird im französischen Register unter Nr. 300 349 636 RCS Lyon offengelegt. Zudem ist beabsichtigt, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der SEB S.A. für das Geschäftsjahr 2019 entsprechend der Vorschriften der §§ 325 Abs. 3, 328 HGB im Bundesanzeiger offenzulegen.

5. Organ der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:

Martin Ludwig, Augsburg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane (§ 285 Satz 1 Nr. 9 a und b HGB) wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

E. Nachtragsbericht

Wie im Lagebericht (Risikobericht) dargestellt besteht aufgrund der aktuellen Situation in Bezug auf den "Corona-Virus" grundsätzlich die Unsicherheit einer negativen Auswirkung im gesamtwirtschaftlichen Kontext. Für die wmf consumer electric GmbH als Gesellschaft mit Fokus auf den Vertrieb von Handelswaren bestehen dabei direkte Risiken, vor allem auf den asiatischen Beschaffungs- und den eigenen sowie den über die Groupe SEB bestehenden Absatzmärkten und Vertriebskanälen. Ab der im Lagebericht dargestellten Änderung der Geschäftstätigkeit werden diese Risiken für die wmf consumer electric GmbH nicht mehr direkt aber indirekt bestehen. Diese Risiken können aus heutiger Sicht nicht quantifiziert werden.

F. Ergebnisverwendung

Jahresfehlbetrag 2019 -63.293,97 €
+/- Verlustvortrag aus dem Vorjahr -3.054.240,77 €
= Bilanzverlust -3.117.534,74 €

Die Geschäftsführung schlägt in der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 63.293,97 mit dem Verlustvortrag von EUR -3.054.240,77 zu verrechnen und den daraus ergebenen Bilanzverlust in Höhe von EUR 3.117.534,74 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Jettingen - Scheppach, 03. April 2020

wmf consumer electric GmbH

Martin Ludwig, Geschäftsführung

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die wmf consumer electric GmbH, Jettingen-Scheppach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der wmf consumer electric GmbH, Jettingen-Scheppach,

- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wmf consumer electric GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Stuttgart, den 3. April 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer

ppa. Florian S. Schneider, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2020 festgestellt.

Gewinnverwendungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung der wmf consumer electric GmbH hat am 26.08.2020 folgendes beschlossen:

Der Jahresfehlbetrag 2019 in Höhe von € 63.293,97 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag in Höhe von € 3.054.240,77 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

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