Speed Autoteile GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Ehmans seit 8.6.2022 | Geschäftsführer |
Marcus Piepenschneider seit 19.5.2021 | Geschäftsführer |
Patrick Dhommée seit 19.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MTS Systems (Germany) GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeines Die MTS Systems (Germany) GmbH am Unternehmenssitz in Berlin ist Teil der weltweit tätigen Gruppe Illinois Tool Works (ITW) Inc. mit Sitz in Glenview, Illinois/USA. Unsere Gesellschaft befasst sich mit der Einfuhr, dem Vertrieb und dem Service von Prüf- und Testsystemen. Hauptabsatzmärkte sind Deutschland sowie andere EU-Länder. 2. Wirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen Das für das Jahr 2023 vom Internationalen Währungsfonds gemessene Weltwirtschaftswachstum von 3,2 % ist im Vergleich zum Vorjahr (3,4 %) nur leicht zurückgegangen und wird weiterhin von der kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine beeinflusst. (Quelle: International Monetary Fund) Das Bruttoinlandsprodukt in der für unser Unternehmen wichtigen Euro-Zone ist in 2023 um nur 0,4 % gestiegen. (Quelle: International Monetary Fund) Für Deutschland wurde für die abgelaufene Periode ein Rückgang des (preisbereinigten) Bruttoinlandsprodukts von 0,3 % (Vorjahr: +1,8 %) errechnet. (Quelle: International Monetary Fund; Statistisches Bundesamt) Im Laufe des Jahres 2023 hat die Europäische Zentralbank den Leitzins von 2,5 % auf 4,5 % angehoben, die US-amerikanische Notenbank hat ihren Leitzins im Jahr 2023 schrittweise von 4,42 % auf 5,33 % angehoben. Der Euro hat im Verhältnis zum US-Dollar in 2023 seinen Wert gesteigert und ist von 1.067 Dollar zu Beginn der Geschäftsperiode auf 1.103 Dollar zum Ende des Jahres gestiegen. (Quelle: New York Fed; Deutsche Bundesbank) Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Gesellschaft, deren Hauptabsatzmärkte in Deutschland und im übrigen Europa liegen, wurden insbesondere durch die schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie negativ beeinflusst, da die Investitionsbereitschaft der Kunden tendenziell sinkt. 3. Geschäftsphilosophie und strategische Ausrichtung Das umfassende und differenzierte Geschäftsmodell unserer obersten Muttergesellschaft ITW spiegelt unsere strategische Ausrichtung wider und stellt gleichzeitig die Grundlage sämtlicher Wertschöpfungsprozesse dar. Dieses Modell besteht aus drei Säulen: 1) Der ITW-Firmenphilosophie 80/20 folgend konzentriert sich die MTS Systems (Germany) GmbH auf ihre ertragsstarken Produkte sowie ihre Kernmärkte und -kunden ("80er"). Ursprünglich in den 1980er Jahren als Verfahren zur Steigerung der Produktionseffizienz eingeführt, hat ITW diese Philosophie kontinuierlich verbessert, verändert und ausgeweitet, hin zu einem geschützten, ganzheitlichen Geschäfts-Management-Prozess. Verbunden mit der Umsetzung von Produktionsvereinfachungen sowie nachfrageorientierten Produktionsprozessen soll die bereits seit Jahren auf diese Philosophie ausgerichtete Strategie zu weiterem organischen Wachstum und zu anhaltender operativer Profitabilität der "80er"-Produkte führen bzw. diese sichern. Für die "20er"-Kunden, -Märkte und -Produkte versuchen wir Kosten durch Verringerung der Komplexität zu senken. Ein wichtiger Kernfaktor unserer 80/20-Strategie ist die Anpassung der Produktpalette in Verbindung mit dem Fokus auf Hauptkunden und hochvolumige Produkte und Produktgruppen. Weiterhin wird der Produktqualität und der Senkung der Herstellungskosten durch Standardisierung und Sortimentsbereinigung hohe Priorität beigemessen. Wir sehen diese Philosophie als Voraussetzung dafür an, langfristig innovative und qualitativ hochwertige Produkte bei gleichzeitig sehr guter finanzieller Entwicklung der Gesellschaft herzustellen. 2) Unsere Weiterentwicklungen und Verbesserungen sind selbstverständlich nur dann erfolgreich, wenn kundenorientierte Produktinnovationen im Fokus sämtlicher dieser Tätigkeiten stehen. Denn erfolgreich sind wir insbesondere dadurch, dass wir durch ein gutes Verständnis der Kundenwünsche und -anforderungen neue Anwendungsmöglichkeiten finden und weiterentwickeln, um als Partner und Problemlöser unserer Kunden an innovativen Lösungen mitzuwirken. Dabei wird Innovation bei ITW nicht nur als Produktinnovation gesehen, sondern generell in der Einführung neuer Methoden oder Verbesserungen jeder Art im Prozess. Diese Produktinnovationen sollen darüber hinaus dazu führen, das bestehende Patentportfolio abzusichern und auszubauen. 3) Unsere dezentrale Unternehmenskultur und Organisation führen dazu, dass sich die MTS Systems (Germany) GmbH nah am Kunden bewegt und so Verbesserungs- und Entwicklungspotentiale früh erkennt und aktiv mitgestalten kann. Aufgrund der dadurch gewonnenen Flexibilität und Handlungsschnelligkeit können wir die Bedürfnisse unserer Kunden sowie die Anforderungen der Endmärkte optimal erfüllen. Im Ergebnis soll diese Unternehmenskultur dazu führen, dass MTS Systems (Germany) GmbH ihre auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren fokussierte und trotzdem schlanke Unternehmensstruktur erhält und diese Struktur auch in Zukunft pflegt. Als Ergebnis dieser Analyse und durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kernmärkte und -Kunden hat MTS Systems (Germany) GmbH aus unserer Sicht ein Produktportfolio, das im Wesentlichen aus attraktiven und von den Wettbewerbern differenzierbaren Produkten besteht, mit denen wir uns für die Zukunft trotz des derzeit schwierigen konjunkturellen Umfeldes gut gerüstet sehen. Im Rahmen der Weiterentwicklung des ITW Geschäftsmodells werden wir die 80/20-Firmenphilosophie in sämtlichen Geschäftsbereichen und Abteilungen weiterhin konsistent umsetzen und "best practice"-Lösungen implementieren. Unsere 80/20-Analysen sollen dabei weitere Potenziale identifizieren, um die Kostenstrukturen kontinuierlich zu optimieren. Das ITW-Geschäftsmodell und unser Leistungsspektrum bieten aus unserer Sicht einen starken und dauerhaften Wettbewerbsvorteil gegenüber unseren Wettbewerbern. 4. Geschäftstätigkeit und -verlauf Entwicklung der Geschäftsbereiche Unser Unternehmen war im abgelaufenen Geschäftsjahr in den folgenden Bereichen tätig: Ground Vehicles: Prüfsysteme für die Automobilindustrie und damit verwandte Branchen. Die Umsatzerlöse in diesem Bereich betrugen im Geschäftsjahr 2023 22,6 Mio. EUR und lagen damit 4,1 % über dem Vorjahr (21,7 Mio. EUR). Materials: Prüfsysteme im Bereich Stromerzeugung, Luft- und Raumfahrt sowie Biomedizin. Die Umsatzerlöse in diesem Bereich betrugen inklusive eines im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Großauftrages im abgelaufenen Geschäftsjahr 6,0 Mio. EUR und lagen damit 7,1 % über dem Vorjahr (5,6 Mio. EUR). Structures: Konstruktionsprüfungen, unter anderem in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Windenergie, Öl und Gas sowie Bautechnik. Die Umsatzerlöse in diesem Bereich betrugen im Geschäftsjahr 2023 7,5 Mio. EUR und lagen damit 8,7 % über dem Vorjahr (6,9 Mio. EUR). Service: Einzelreparaturaufträge, Ersatzteilgeschäft sowie Kalibrierungsservice und Wartung. Verglichen mit dem Vorjahr sind die Umsätze aus unserem Service-Geschäft in Summe um ca. 18 % gestiegen und haben ca. 30 % am Gesamtumsatz ausgemacht. So haben sich die Umsätze aus diesem Geschäftsfeld im Geschäftsjahr zum 31.12.2023 um 1,6 Mio. EUR auf 11,0 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 9,4 Mio. EUR). Insgesamt konnten im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse von 36,9 Mio. EUR (Vorjahr: 35,1 Mio. EUR) Umsatz realisiert werden, was einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 5,1 % entspricht. Von den gesamten Umsatzerlösen wurden im Geschäftsjahr zum 31.12.2023 14,7 Mio. EUR (Vorjahr: 13,8 Mio. EUR) mit Kunden im Inland und 22,2 Mio. EUR (Vorjahr: 21,2 Mio. EUR) im Ausland erzielt. Personal Im Geschäftsjahr 2023 sind durchschnittlich 85 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt gewesen. In zahlreichen Ausbildungsberufen werden in unserem Unternehmen regelmäßig Auszubildende beschäftigt; dies betrifft im Wesentlichen den technisch-kaufmännischen Bereich. Sämtliche Tätigkeiten der Führungskräfte und Mitarbeiter unseres Unternehmens unterliegen selbstverständlich den allgemeinen rechtlichen Regelungen. Hierbei stellen wir durch geeignete Maßnahmen wie Schulungen und interne Revisionen sicher, dass sämtliche Aktivitäten gesetzeskonform sind. Unterstützt werden diese Maßnahmen durch adäquate Gesamtkonzernrichtlinien und die ITW-Verhaltensgrundsätze, die regelmäßig aktualisiert und in zu absolvierenden Kursen vermittelt und überprüft werden. Daneben prüft die interne Revision des Gesamtkonzerns ITW die Einhaltung dieser Grundsätze. Beschaffung Wesentlicher Lieferant ist die MTS Systems Corporation in den USA. Darüber hinaus sind wir bestrebt, bei unserer Lieferantenauswahl alle für einen erfolgreichen Geschäftsverlauf wesentlichen Aspekte wie Qualität, Zuverlässigkeit, Service, Preis, Innovation und Wirtschaftlichkeit zu beachten. Vor dem Hintergrund eines intensiveren Wettbewerbsumfeldes stand und steht die Beschaffung weiterhin vor großen Herausforderungen, denen auch im Rahmen der Strategic Sourcing Initiative begegnet wird. Eine wesentliche Kennzahl des operativen Geschäftes ist die Umschlagshäufigkeit des Vorratsvermögens. Daher suchen wir regelmäßig nach Lösungen, eine hohe Umschlagshäufigkeit durch geeignetes Vorrats- und Beschaffungsmanagement zu erzielen. Die Verweildauer beträgt zum 31. Dezember 2023 auch aufgrund der Tatsache, dass wir als Vertriebsgesellschaft tätig sind, hervorragende 1,06. Vertrieb Der Vertrieb der Güter wird in den Kernmärkten im Wesentlichen im Direktvertrieb abgewickelt. Daneben bedienen wir uns in einzelnen Teilmärkten aber auch Händlern. Wirtschaftliche Lage Ertragslage Die MTS Systems (Germany) GmbH ist, als überwiegend in Deutschland und den übrigen EU-Ländern tätige Vertriebsgesellschaft, sowohl von der inländischen als auch der europäischen Industriekonjunktur abhängig. Zudem spiegeln sich konjunkturelle Entwicklungen aufgrund der Tatsache, dass MTS Systems (Germany) GmbH auch Großprojekte abwickelt und die verkauften Maschinen Investitionsgüter für unsere Kunden darstellen, in den Zahlen unserer Gesellschaft zeitverzögert wider. Durch die höhere Endabrechung von größeren Aufträgen haben sich die Umsatzerlöse um 1,9 Mio. EUR erhöht. Gegenläufig dazu zeigt sich eine Verringerung der Bestandsveränderung im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Mio. EUR, so dass die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 um 2,9 Mio. EUR bzw. 7,6 % unter dem Vorjahr liegt. Aufgrund eines besseren Produkt-Mixes hat sich die Materialeinsatzquote von 57,6 % der Gesamtleistung auf 47,5 % der Gesamtleistung verbessert. Daher hat sich der Materialaufwand überproportional zur Verringerung der Gesamtleistung um 5,2 Mio. EUR vermindert. Die Brutto-Marge liegt daher im Ergebnis in 2023 2,2 Mio. EUR über dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 43,3 % von 5,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 8,3 Mio. EUR erhöht; im Wesentlichen aufgrund höherer Verkaufsprovisionen und Lizenzaufwendungen. Geringere Aufwendungen für Pensionen sind der Grund für die um 1,2 Mio. EUR niedrigeren Personalkosten, so dass unsere Gesellschaft in Verbindung mit rückläufigen Abschreibungen und einer leichten Steigerung der sonstigen betrieblichen Erträge das EBIT deutlich um 1,6 Mio. EUR auf 1,9 Mio. EUR steigern konnte. Das Zinsergebnis mit Erträgen in Höhe von 2,5 Mio. EUR (Vorjahr: Aufwendungen von 5,2 Mio. EUR) enthält im Wesentlichen die Realisierung von Kurssteigerungen des Aktienfonds, der als Deckungsvermögen gehalten wird, und Erträge aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen und ist wegen der aktuellen Zinsentwicklung auf den europäischen Märkten gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern ist somit insgesamt um 9,4 Mio. EUR angestiegen. Durch die Nutzung von bestehenden Verlustvorträgen liegt der Aufwand aus den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag nur bei 0,1 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss beträgt 4,3 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 4,3 Mio. EUR). Vermögenslage Im Geschäftsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 13,2 Mio. EUR von 82,4 Mio. EUR auf 95,6 Mio. EUR, das entspricht einer Steigerung um 16 %. Wesentlicher Grund für diese Steigerung waren die höheren Endabrechnungen an Kunden, die sich im Vergleich zum Vorjahr in deutlich höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an verbundene Unternehmen (Anstieg 2,1 Mio. EUR) sowie an externe Kunden (Anstieg 3,8 Mio. EUR) niederschlagen. Gegenläufig dazu haben sich die Vorräte aus dem gleichen Grund um 1,7 Mio. EUR verringert. Darüber hinaus wurden immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 1,4 Mio. EUR erworben. Die gute Geschäftsentwicklung sowie die höheren Endabrechnungen an Kunden erhöhten das unter den Forderungen an verbundene Unternehmen ausgewiesene Cash-Pool Guthaben um 6,4 Mio. EUR auf nun 9,7 Mio. EUR. Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 4,3 Mio. EUR von 43,1 Mio. EUR zum Vorjahresende auf 47,4 Mio. EUR zum 31.12.2023. Dies ist auf den erzielten Jahresüberschuss von 4,3 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Die Rückstellungen reduzierten sich durch die schon beschriebenen höheren Endabrechnungen um 34,8 % von 19,8 Mio. EUR zum Ende des Vorjahres auf 12,9 Mio. EUR zum 31.12.2023. Die Pensionsrückstellungen haben sich um 2,3 Mio. EUR verringert, im Wesentlichen dadurch, dass sich die Bewertung des mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Deckungsvermögens des Geschäftsjahres zum 31.12.2023 (23,3 Mio. EUR; Vorjahr: 20,5 Mio. EUR) durch Kursschwankungen höher als im Vorjahr dargestellt hat. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um 4,5 Mio. EUR im Wesentlichen durch Verbrauch der Rückstellungen für erhaltene, jedoch noch nicht abgerechnete Waren. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um 15,9 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (10,1 Mio. EUR), auf den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (3,1 Mio. EUR) und den Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten (2,6 Mio. EUR) zurückzuführen ist. Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und den erhaltenen Anzahlungen sind auf zwei mittelgroße Projekte zurückzuführen, die kurz vor der Abnahme stehen. Finanzlage Die flüssigen Mittel sind mit 0,1 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr beinahe unverändert geblieben. Unser Unternehmen ist in das zentrale Cash-Management der ITW-Gruppe in Deutschland eingebunden. Über die ITW LLC & Co. KG erfolgt die Sicherung und Sicherstellung der Liquidität zentral durch die oberste Konzerngesellschaft der ITW-Gruppe, die ITW Inc. Die Sicherung der Liquiditätsausstattung umfasst das gesamte operative Geschäft inklusive Investitionen, den Abschluss angemessener Kreditlinien mit den Kreditinstituten sowie die sonstige finanzielle Absicherung von Geschäften. Überschüssige Gelder werden zentral im europäischen Cash-Pool angelegt. Von der Commerzbank AG wurde für die deutschen ITW-Gesellschaften ein Bürgschaftsrahmen in Höhe von 50,0 Mio. EUR eingeräumt. Zum 31.12.2023 sind 38,2 Mio. EUR in Anspruch genommen worden, davon durch unser Unternehmen in Höhe von 6,7 Mio. EUR. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Steuerung des Unternehmens werden die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, herangezogen. Die wichtigsten Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:
Die Umsatzrendite ist insbesondere infolge der deutlichen Steigerung der Zinserträge sowie Senkung der Aufwendungen für Altersversorgung gegenüber dem Vorjahr drastisch gestiegen. Die Betriebsrendite ist im Vergleich zum Vorjahr durch die niedrigeren Materialaufwendungen und Aufwendungen für Altersversorgung sehr stark von 0,7 % auf 5,4 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Eigenkapitalquote aufgrund der relativ starken Erhöhung der Bilanzsumme leicht von 53,5 % auf 50,6 % reduziert. Ein weiterer wichtiger finanzieller Leistungsindikator ist der Auftragseingang als Steuerungsgröße des Vertriebserfolges. Im Geschäftsjahr zum 31.12.2023 ist dieser um 1,4 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dieser Rückgang ist auf eine verhaltene Investitionspolitik der europäischen Großkunden zurückzuführen.
1 Berechnet aus dem Ergebnis vor Steuern in
Relation zu den Umsatzerlösen
Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zum Ende des Geschäftsjahres 2022 waren wir von einem leichten Anstieg des Auftragseinganges im Basisgeschäft ausgegangen. Mit dem Auftragseingang von 40,5 Mio. EUR im Geschäftsjahr zum 31.12.2023 konnte diese Prognose nicht erreicht werden. In den Auftragseingängen sind einige Großaufträge (über 5 Mio. USD) enthalten. Wir sind für das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 ebenfalls von einer leichten Steigerung des Umsatzes ausgegangen. Die Prognose des Vorjahres konnte mit einem Umsatz von 36,9 Mio. EUR (Prognose 45,6 Mio. EUR) nicht erreicht werden, was insbesondere darauf zurückzuführen ist, dass ein Großprojekt nicht fertiggestellt werden konnte. Das im Vorjahr prognostizierte positive Betriebsergebnis von 4,8 Mio. EUR konnte nicht erreicht werden. 5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Zur Vermeidung und Früherkennung zukünftiger Entwicklungen, die negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind entsprechende Überwachungs- und Lenkungssysteme installiert. Für die Abwicklung der vielfältigen Geschäftsvorfälle bestehen detaillierte Anweisungen sowie ein zeitnahes und umfassendes Berichtswesen an die oberste Konzernmuttergesellschaft, in das unser Unternehmen eingebunden ist. Somit ist neben der Kontrolle und Transparenz der internen Geschäftsabwicklung eine weitgehende und permanente Überwachung durch den Gesamtkonzern gegeben, die durch Prüfungen der Konzern-Revisionsabteilung vervollständigt wird. Im Rahmen der ITW-Geschäftsstrategie werden Risiken, die grundsätzlich unseren geschäftlichen Aktivitäten innewohnen können, minimiert oder sogar nach Möglichkeit vermieden, damit potenzielle Schäden von uns ferngehalten werden können. Risiken werden bewusst nur in den Fällen eingegangen, in denen sie kalkulierbar bzw. vertretbar sind. Durch die unterschiedlichen Märkte, in denen wir uns bewegen, sind wir auch den Risiken der einzelnen Branchen und Märkte ausgesetzt, was im Wesentlichen die Konjunkturlage wie auch Rohstoffpreisschwankungen und Währungsrisiken betrifft. Die eigenen Geschäftsaktivitäten unserer Gesellschaft sind im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit grundsätzlich potentiellen Störungen ausgesetzt. Abgesehen von Großereignissen wie Bränden oder Explosionen, bei denen nur eine sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit besteht, betrifft dies hauptsächlich einen möglichen Ausfall von Energieversorgung, technische Ausfälle und EDV-Störungen. Sämtliche dieser Geschäftsrisiken sind in angemessenem Rahmen durch geeignete Maßnahmen vor Ort sowie im Schadensfall durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Darüber hinaus wird von unserem Unternehmen ein geeignetes Integriertes Managementsystem (Qualität, Umwelt, Energie, Arbeitssicherheit) praktiziert, um Risiken weitgehend auszuschließen. Finanzwirtschaftliche Risiken sind im Wesentlichen Devisenkurs- und Zinsrisiken sowie Bonitäts- und Liquiditätsrisiken der Kunden. Auch wir mussten uns im Jahr 2023 dem anhaltenden Wettbewerbs- und Preisdruck in unseren relevanten Märkten stellen, der aufgrund des intensiven Wettbewerbs in Verbindung mit weiter anhaltendem Kostendruck und konzernweiten Wachstumszielen anhalten wird. Zusätzlich verstärkt wird das Risiko durch die anhaltenden Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft, die insbesondere zu höheren Bonitäts- und Liquiditätsrisiken führen kann. Weiterhin versuchen wir, unseren Fokus auf die Kostenseite zu legen und durch weitere Prozessverbesserungen das Ergebnis zu steigern. Unabhängig von der derzeitigen wirtschaftlichen Lage werden wir aber auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit dem Produktionswerk unserer Produkte in USA ein Hauptaugenmerk auf die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten legen, um durch innovative Produkte und kundenfreundliche Lösungen unsere Marktposition weiter stärken und nachhaltiges, organisches Wachstum erzielen zu können. In Verbindung mit der operativen Ertragskraft unseres Unternehmens fühlen wir uns gerüstet, die weiter notwendigen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder erfolgreich tätigen und die Finanzierung des Geschäftsbetriebs gewährleisten zu können. 6. Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr Trotz der weiterhin bestehenden ökonomischen Unsicherheiten, insbesondere in der Automobilindustrie, hat sich unser Geschäft in den ersten 9 Monaten durchaus zufriedenstellend entwickelt. Allerdings verzeichnen wir in den letzten Monaten eine gewisse Zurückhaltung bei den Investitionsneigungen unserer Kunden. Neben den speziellen konjunkturellen Unsicherheiten in der Automobilindustrie bleiben auch in den anderen Branchen geringe Wachstumsraten sowie politische Spannungen weltweit Unsicherheitsfaktoren. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir daher insgesamt mit einem positiven Effekt auf unsere Umsatzerlöse. Wir erwarten eine Steigerung der Umsatzerlöse um 0,7 Mio. EUR auf 37,6 Mio. EUR. Bei einer im Vergleich zu 2023 konstanten Materialeinsatzquote und einer weiteren Verbesserung der Kostenstruktur erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 eine EBIT-Marge von 12-14 %. Die Prognose für 2024 hinsichtlich des Umsatzes sowie des Ergebnisses wird voraussichtlich zu folgenden finanziellen Leistungsindikatoren führen:
Im Hinblick auf die Vermögenslage rechnen wir im Geschäftsjahr 2024 mit einem weiteren Anstieg der Liquidität und des Eigenkapitals bei ansonsten unverändertem Working Capital.
Berlin, den 22. November 2024 MTS Systems (Germany) GmbH Geschäftsführung Patrick Dhommée Marcus Piepenschneider Thomas Ehmans Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(1) Allgemeines Der Jahresabschluss der MTS Systems (Germany) GmbH, Berlin, (Amtsgericht Charlottenburg HRB 228004 B) für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft ist neu am 25.03.2021 aus einer Vorratsgesellschaft gegründet worden. Die Gesellschaft hat auf Grund des Spaltungs- und Übernahmevertrages vom 25.05.2021 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage den Betrieb "Test & Simulation" der MTS SYSTEMS Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 5998 B) im Wege der Abspaltung zur Aufnahme übernommen. Der Abspaltung wurde die von Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüfte, festgestellte und unterzeichnete Bilanz der MTS SYSTEMS Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 5998 B) zum 30. September 2020 als Schlussbilanz im Sinne der §§ 17 Abs. 2, 125 Satz 1 UmwG i.V.m. § 4 COVMG zugrunde gelegt. Steuerlicher Übertragungsstichtag im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 1 UmwStG war der Stichtag der Schlussbilanz, d.h. der 30. September 2020, 24:00 Uhr. Handelsrechtlicher Stichtag war der 1. Oktober 2020. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen pro rata temporis bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen pro rata temporis bewertet. Die Herstellungskosten umfassen direkt zurechenbare Material- und Lohnkosten sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen; Verwaltungskostenanteile werden nicht einbezogen. Fremdkapitalkosten werden in die Herstellungskosten nicht mit einbezogen. Die Abschreibungen basieren auf den betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauern, welche sich im Wesentlichen an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen orientieren. In der Vergangenheit vorgenommene steuerrechtliche Sonderabschreibungen auf Sachanlagen gemäß § 4 FördergebietsG werden als Sonderposten mit Rücklageanteil ausgewiesen und konform mit den planmäßigen Abschreibungen pro rata temporis aufgelöst. Von dem Wahlrecht der Beibehaltung des Sonderpostens gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (FiFo) zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, wie zu den Sachanlagen erläutert, oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderten Verwertbarkeit ergeben, wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips (verlustfreie Bewertung) zu Herstellungskosten angesetzt, die auch angemessene Kosten nach § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB beinhalten. Zinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Für erkennbare Risiken werden Wertberichtigungen vorgenommen. Im Geschäftsjahr wurde eine Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 23) gebildet, dies entspricht, wie im Vorjahr, 1 % der Bemessungsgrundlage. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der projizierten Einmalbeitragsmethode unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a. unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Gehalts- und Rentensteigerungen bewertet. Es wurden ein Gehaltstrend von 3,05 % (Vorjahr: 3,05 %) und ein Rententrend von 2,2 % (Vorjahr: 2,2 %) angenommen. Der Rechnungszins wurde nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB und § 253 Abs. 6 HGB ermittelt, d.h. die Diskontierung erfolgt mit dem der pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31.12.2023 TEUR 466 und unterliegt der Ausschüttungssperre. In Hinblick auf die durch das BilMoG geänderte Bewertung der Pensionsrückstellungen erforderliche Zuführung haben wir von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB insofern Gebrauch gemacht, als der danach erforderliche Zuführungsbetrag von TEUR 3.035 bis 2025 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel zugeführt wird. Die Rückstellung für die Pensionsverpflichtungen ergibt sich gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB aus der Verrechnung der Pensionsverpflichtungen mit dem zu Zeitwerten bewerteten Deckungsvermögen. Die anderen Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in kaufmännisch vernünftiger Weise Rechnung und werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen beinhalten Anzahlungen von Kunden für Fertigungsaufträge und werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den anteiligen Einzahlungen aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden am Bilanzstichtag unter Beachtung des Anschaffungs- und Imparitätsprinzips zum historischen Kurs oder zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von gegenwärtig 30,2 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine nicht bilanzierte aktive latente Steuer. (3) Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene EDV-Software sowie entgeltlich erworbene Kundenbeziehungen, durch den Erwerb eines Kundenstammes. Der Anteilsbesitz ist in einer gesonderten Anlage (Aufstellung über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB) aufgegliedert (Anlage 2 zum Anhang). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 1.741 (Vorjahr: TEUR 3.887) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 7.573 (Vorjahr: TEUR 3.358) geleistete Anzahlungen auf Bestellungen und mit TEUR 9.655 (Vorjahr: TEUR 3.256) die Forderung aus IC-Cash- Pooling. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.744 (Vorjahr: TEUR 1.124) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr zum Stichtag TEUR 43.550. Der Verlustvortrag (Vorjahr: Gewinnvortrag) hat sich wie folgt entwickelt:
Die Pensionsrückstellung resultiert zum Bilanzstichtag aus dem bestehenden Altersversorgungsplan und zeigt folgende Entwicklung:
Zur externen Rückdeckung und Sicherung der Pensionsansprüche der Mitarbeiter hat die Gesellschaft Anteile des Fonds "Allianz Strategy 50 IT EUR" als Treuhandvermögen im Rahmen einer doppelseitigen Treuhand (CTA) an die Allianz Treuhand GmbH, Stuttgart, (Treuhänder) übertragen. Die fortgeführten Anschaffungskosten betrugen TEUR 14.861 (Vorjahr: TEUR 14.698). Die Anlage des Treuhandvermögens obliegt der Allianz Global Investors Advisory GmbH, Frankfurt am Main, nach vereinbarten Anlagerichtlinien. Die Bewertung der Anteile erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert. Dieser entspricht dem täglich von der Allianz veröffentlichten Rücknahmepreis. Der Zeitwert der Fondsanteile zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 23.309 (Vorjahr: TEUR 20.542) ist gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag zu saldieren. Die Gewinne aus dem Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 2.767 (Vorjahr: Verluste von TEUR 4.142) als Unterschiedsbetrag des Zeitwertes zum Bilanzstichtag gegenüber dem Zeitwert zum Stichtag 31.12.2022 wurden gemäß dem Wahlrecht nach IDW RS HFA 30 mit den Zinsaufwendungen aus dem Altersversorgungsplan in Höhe von TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 1.095) saldiert (Vorjahr: addiert), womit insgesamt TEUR 2.458 Zinserträge (Vorjahr: Zinsaufwand von TEUR 5.237) aus dem Altersversorgungsplan unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen (Vorjahr: Zinsen und ähnlichen Aufwendungen) ausgewiesen werden. Der Zuführungsbetrag nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB der MTS SYSTEMS Gesellschaft mit beschränkter Haftung betrug zum 1. Oktober 2010 TEUR 3.035, wobei von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht wurde, diesen Betrag jährlich zu einem 1/15tel bis 2025 der Rückstellung zuzuführen. Demnach wurden bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt TEUR 2.630 (Vorjahr: TEUR 2.428) zugeführt, somit verbleibt es zum Bilanzstichtag bei einem Verteilungsbetrag von TEUR 405 (Vorjahr: TEUR 607). Infolge der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens besteht eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 8.448 (Vorjahr: TEUR 5.844), welche dem Unterschiedsbetrag aus dem beizulegenden Zeitwert und den Anschaffungskosten entspricht. Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 2.208 (Vorjahr: TEUR 6.696) betreffen zu TEUR 861 (Vorjahr: TEUR 975) den Personalbereich, zu TEUR 913 (Vorjahr: TEUR 4.808) Rückstellungen für noch nicht erhaltene Rechnungen von Lieferanten und Dienstleistern und zu TEUR 433 (Vorjahr: TEUR 914) Kommissionen und Incentive-Leistungen für Externe und Interne. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2012 wurde zwischen der MTS SYSTEMS Gesellschaft mit beschränkter Haftung und der Konzernobergesellschaft MTS Systems Corporation, Eden Prairie/Minnesota/USA, ein Agreement unterzeichnet, nach dem die Muttergesellschaft sämtliche Gewährleistungsverpflichtungen der MTS SYSTEMS Gesellschaft mit beschränkter Haftung, einschließlich der aufgrund vertraglicher Regelungen von der MTS SYSTEMS Gesellschaft mit beschränkter Haftung übernommenen Garantieverpflichtungen für ihre europäischen Tochtergesellschaften, im Innenverhältnis übernimmt. Im Rahmen der Abspaltung ist dieser Vertrag auf die MTS Systems (Germany) GmbH übertragen worden. Dementsprechend hat die Gesellschaft den ermittelten Betrag der Garantieverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.018 (Vorjahr: TEUR 1.006), welcher auf Gewährleistungsrisiken aus Umsätzen nach dem 01.01.2022 entfällt, zum 31.12.2023 nicht zurückgestellt (Nettobilanzierung), da die Gesellschaft hieraus nicht mehr wirtschaftlich belastet wird und durch die wirtschaftliche Lage der Konzernobergesellschaft keine Inanspruchnahme aus der Haftung im Außenverhältnis droht. Resultierend aus der Annahme der längerfristigen Kundenaufträge und der damit verbundenen erhaltenen Anzahlungen bestehen zum Stichtag erhaltene Anzahlungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als fünf Jahren in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 990). Die restlichen erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 15.355 (Vorjahr: TEUR 11.293) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die erhaltenen Anzahlungen sind in Höhe von TEUR 6.439 (Vorjahr: TEUR 5.341) durch ausgereichte Bankbürgschaften an Kunden besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 12.525 (Vorjahr: TEUR 2.470) betreffen zu TEUR 3.014 (Vorjahr: TEUR 2.470) solche aus Lieferungen und Leistungen und zu TEUR 9.511 (Vorjahr: TEUR 0) solche aus erhaltenen Anzahlungen. Die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 148) Verbindlichkeiten aus Steuern. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen, wie im Vorjahr, nicht. (4) Haftungsverhältnisse Im Rahmen des bestehenden Cash-Management-Systems der deutschen ITW-Gesellschaften besteht neben der Patronatserklärung der Illinois Tool Works Inc., Glenview/USA, eine gesamtschuldnerische Haftung aller beteiligten deutschen Konzerngesellschaften, somit sämtlicher konsolidierter und nicht konsolidierter deutscher Unternehmen des ITW-Inc.-Konzernkreises. Zum Bilanzstichtag ist von der Commerzbank AG eine Kreditlinie von rd. Mio. EUR 50,0 gewährt worden. Die Kreditlinie wurde insgesamt zum 31. Dezember 2023 in Höhe von Mio. EUR 38,2 (Vorjahr: Mio. EUR 32,3) im Wesentlichen für Avalkredite in Anspruch genommen, davon durch unser Unternehmen in Höhe von TEUR 6.717 (Vorjahr: TEUR 5.627). Mit einer Inanspruchnahme ist während der Kreditlaufzeit nicht zu rechnen, weil davon auszugehen ist, dass die Gesellschaften ihre Zahlungsverpflichtungen wie in der Vergangenheit vertragskonform erfüllen werden. (5) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen auf:
(6) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 36.930 (Vorjahr: TEUR 35.050) wurden mit TEUR 14.730 (Vorjahr: TEUR 13.827) im Inland und mit TEUR 22.200 (Vorjahr: TEUR 21.223) im Ausland erzielt. Es entfielen im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 TEUR 25.573 (Vorjahr: TEUR 25.338) auf das Projektgeschäft, TEUR 10.997 (Vorjahr: TEUR 9.357) auf den Bereich Service, Wartung und Ersatzteile und TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 356) auf Mieteinnahmen. Der Posten Bestandsveränderung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Mio. EUR reduziert, da im Geschäftsjahr 2023 einige mittelgroße Projekte abgeschlossen wurden, jedoch einige wenige mittelgroße Projekte angelaufen sind. Die bis zum Bilanzstichtag für Projekte angefallenen Kosten sind im Vorratsvermögen zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 3.522 (Vorjahr: TEUR 3.296) setzen sich zusammen aus TEUR 2.443 (Vorjahr: TEUR 2.167) für die Weiterleitung von Managementdienstleistungen, TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 91) aus der Auflösung des Sonderpostens, TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 185) aus der Auflösung von Rückstellungen und TEUR 954 (Vorjahr: TEUR 852) übrige sonstige Erträge. Die Erträge aus Währungsdifferenzen belaufen sich auf TEUR 605 (Vorjahr: TEUR 465). Die periodenfremden Erträge betragen TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 414). Die Personalaufwendungen betragen TEUR 11.028 (Vorjahr: TEUR 12.158) und setzen sich zusammen aus TEUR 9.018 (Vorjahr: TEUR 8.249) Aufwendungen für Löhne, Gehälter und Abfindungen sowie TEUR 1.163 (Vorjahr: TEUR 1.253) soziale Abgaben und TEUR 847 (Vorjahr: TEUR 2.657) Aufwendungen für Altersversorgung. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalteten im Geschäftsjahr 2022 eine außerplanmäßige Abschreibung auf das Gebäude in Höhe von TEUR 630, da durch eine Begutachtung ein niedrigerer Wert festgestellt wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 8.298 (Vorjahr: TEUR 5.792) enthalten mit TEUR 1.841 (Vorjahr: TEUR 1.547) Aufwendungen für Verkaufsprovisionen und Managementdienstleistungen gegenüber den MTS-Gesellschaften, mit TEUR 2.088 (Vorjahr: TEUR 0) Aufwendungen für IC-Royalties, mit TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 126) Aufwendungen für Verkaufsprovisionen gegenüber Dritten, mit TEUR 941 (Vorjahr: TEUR 743) Reise- und Kraftfahrzeugkosten, mit TEUR 419 (Vorjahr: TEUR 635) Beratungs- und sonstige Dienstleistungskosten und mit TEUR 2.967 (Vorjahr: TEUR 2.741) übrige sonstige Aufwendungen. Die Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnungen betragen TEUR 786 (Vorjahr: TEUR 690). Die Zinsaufwendungen aus dem Altersversorgungsplan betrugen im Geschäftsjahr TEUR 309 (Vorjahr: TEUR 1.095) und wurden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen im Geschäftsjahr von TEUR 2.767 (Vorjahr: Aufwendungen von TEUR 4.142) saldiert (Vorjahr: addiert). Der Saldo von TEUR 2.458 wurde unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ausgewiesen (Vorjahr: Aufwendungen von TEUR 5.237 wurden unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 756). (7) Auswirkungen steuerrechtlicher Bewertungsmaßnahmen Die Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil hat sich mit TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 91) ergebniserhöhend ausgewirkt. Die zukünftige Ertragssteuerbelastung aus der Auflösung richtet sich nach den dann anzuwendenden Steuersätzen. (8) Konzernabschluss Mutterunternehmen der MTS Systems (Germany) GmbH, Berlin, das den Konzernabschluss für den größten und zugleich kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Illinois Tool Works Inc., Glenview/Illinois/USA. Der Konzernabschluss, in den die MTS Systems (Germany) GmbH und ihre Tochterunternehmen einbezogen wurden, ist bei der Security and Exchange Commission (SEC) hinterlegt. Aufgrund der Befreiungsvorschrift des § 290 Abs. 5 HGB in Verbindung mit § 296 Abs. 1 Nr. 3 HGB hat die MTS Systems (Germany) GmbH darauf verzichtet, einen eigenen deutschen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, denn die chinesische Gesellschaft wird nur kurzfristig zum Zwecke der Weiterveräußerung gehalten. (9) Organe und Bezüge
Die Angaben über die Bezüge der Organmitglieder unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die gebildeten Pensionsrückstellungen für ehemalige Organmitglieder betragen vor Verrechnung mit dem Deckungsvermögen TEUR 2.439 (Vorjahr: TEUR 2.519), die noch nicht gebildeten Rückstellungen aufgrund des ausgeübten Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB betragen TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 45). (10) Arbeitnehmer Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren bei der Gesellschaft 85 (Vorjahr: 82) Mitarbeiter beschäftigt. Die Anzahl der leitenden Angestellten beträgt 1 (Vorjahr: 1). Die Anzahl der nicht leitenden Angestellten beträgt 84 (Vorjahr: 81). (11) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 90 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. (12) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ausfall der Aufträge durch Sanktionen Seit Ende Februar 2022 sind Aktivitäten auf dem für MTS wichtigen Markt in Russland durch Sanktionen bis auf Weiteres eingestellt. Da unsere Abnehmer in Russland teilweise bzw. ganz in der staatlichen Hand sind, kommen wegen der aktuellen geopolitischen Situation keine neuen Aufträge zustande. Bei angefangenen Projekten wird aktuell überprüft, wie diese trotzdem rechtssicher abgeschlossen bzw. rückabgewickelt werden können. Dem unwesentlichen finanziellen Risiko aus diesen Aktionen wird im Jahresabschluss 2023 Rechnung getragen. Das dadurch entfallende Auftragsvolumen wird durch neue Projekte in Europa kompensiert. (13) ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.272.083,17 auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 22. November 2024 MTS Systems (Germany) GmbH Geschäftsführung Patrick Dhommée Marcus Piepenschneider Thomas Ehmans Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Aufstellung über den Anteilsbesitz gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB (Stand zum 31. Dezember 2023)
1) Der Umrechnungskurs zum 31.12.2023 betrug
0,12778 EUR/CNY Quelle: www.oanda.com
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MTS Systems (Germany) GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MTS Systems (Germany) GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTS Systems (Germany) GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 27. November 2024 Deloitte
GmbH
Ralf Weskamp, Wirtschaftsprüfer Thomas Neu, Wirtschaftsprüfer |
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