Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 282119
Vorher
Fromm Pharmafolien GmbH
Eingetragen
18.8.1978
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Bearbeitung und Veredelung von Folien verschiedenster Art, insbesondere für die Pharmaindustrie, und die Herstellung von Hilfsmitteln, Werkzeugen, Vorrichtungen und Maschinen sowie Handel mit diesen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
John Crompton
seit 3.9.2015
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Constantia Flexibles International GmbH
90.00%
Constantia Flexibles Group GmbHAUT
10.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
HC Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Constantia Fromm GmbH

Remshalden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Constantia Fromm GmbH beliefert nationale und internationale Kunden der pharmazeutischen Branche mit bedruckten und unbedruckten Blisterdeckfolien, kindergesicherten Verpackungen und Sachet Folien. Eingebunden in die Constantia Flexibles Gruppe ist die Constantia Fromm GmbH ein zuverlässiger Lieferant der Pharmaindustrie und kann flexibel auf Marktveränderungen reagieren.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Global

Die Erholung der Weltwirtschaft von der COVID-19-Pandemie, dem Einmarsch Russlands in der Ukraine und der Krise der Lebenshaltungskosten erweist sich als erstaunlich widerstandsfähig. Die Inflation geht schneller als erwartet von ihrem Höchststand im Jahr 2022 zurück, wobei die Auswirkungen auf die Beschäftigung und die Wirtschaftstätigkeit geringer als erwartet ausfallen. Dies spiegelt die günstigen Entwicklungen auf der Angebotsseite und die Straffung der Zentralbanken wider, die die Inflationserwartungen auf einem stabilen Niveau gehalten haben. 1 Das Wachstum des globalen BIP im Jahr 2023 fiel mit 2,7 % moderat aus. Die globale Inflationsrate betrug 5,3 %. 2

Europa

Im Jahr 2023 verzeichnete der Euro-Raum ein schwaches BIP-Wachstum von 0,6 %. Der zeitweise rückläufige Welthandel, die restriktive Geldpolitik, die infolge des Energiepreisschocks schwächelnde Industrie sowie Kaufkraftverluste und das eingetrübte Konsumentenvertrauen haben die realwirtschaftliche Entwicklung belastet. Die Inflationsrate im Euro-Raum betrug 5,9 %. 3

Deutschland

Die deutsche Wirtschaftsleistung ist 2023 leicht zurückgegangen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank um 0,2 %. 4 Hauptgründe für diese Entwicklung waren die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise und ungünstigen Finanzierungsbedingungen. Diese gingen einher mit einer schwachen Nachfrage aus dem In- und Ausland. 5

1 International Monetary Fund - World Economic Outlook - January 2024.
2 Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats vom 15. Mai 2024.
3 Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats vom 15. Mai 2024.
4 Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats vom 15. Mai 2024.
5 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressekonferenz vom 15. Januar 2024 - Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei + 6,9 % gelegen. Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 erneut spürbar um 12,4 % und die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. 6

Energie- und Rohstoffmarkt

Die Weltrohstoff-, Energie-, sowie Transportkosten gingen im Jahr 2023 nach ihrem Höhenflug im Vorjahr zurück, blieben aber teilweise auf sehr hohem Niveau. So sanken, auf Dollarbasis gemessen, diese in fast allen Kategorien. 7

Nach einem Anstieg des Rohstoffpreises für Roh-Aluminium pro Tonne im ersten Quartal 2023 im Vergleich zum vierten Quartal 2022 um 3,0 % betrug der Preisrückgang im dritten Quartal, im Vergleich zum ersten Quartal 2023 bereits 10,2 %. Somit sank die Tonne Roh-Aluminium in 2023 um 16,6 % gegenüber 2022. 8

Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise in Deutschland auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. 9

Rohstoffpreiserhöhungen wurden überwiegend am Markt weitergegeben, Energiepreise spielen bei der Constantia Fromm GmbH nur eine untergeordnete Rolle. Dennoch wird weiter an Effizienzsteigerungen im Energiebereich gearbeitet.

Branchenentwicklung

Die Nachfrage nach europäischen Aluminiumfolien blieb während des gesamten Jahres 2023 deutlich unter dem Niveau von 2022, da alle Segmente, sowohl im Inland als auch im Ausland, im letzten Quartal des Jahres zweistellige Rückgänge verzeichneten. Die Gesamtlieferungen waren 14,6 % niedriger als im Vorjahr (2023: 831.700 t; 2022: 973.300 t), wobei die Exporte um 22 % zurückgingen, wie aus den soeben von der European Aluminium Foil Association (EAFA) veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Dies spiegelt die sehr schwachen Marktbedingungen während des gesamten Zeitraums wider, die eine Kombination aus sehr hohen Lagerbeständen und schwacher Nachfrage in allen Sektoren und Endanwendungen waren. Höhere Preise und Zinssätze haben die Endverbraucher gezwungen, ihre Ausgaben einzuschränken, was sich insbesondere auf Folien für Verpackungen und Haushaltswaren auswirkt. 10

6 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung Nr. 20 vom 16. Januar 2024.
7 The World Bank - Commodity prices February 2024 - https://www.worldbank.org/en/research/commodity-markets.
8 The World Bank - Commodity prices February 2024 - https://www.worldbank.org/en/research/commodity-markets.
9 Destatis - Statistisches Bundesamt - Pressekonferenz vom 15. Januar 2024 - Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland.
10 https://www.alufoil.org/media-releases-2/challenging-market-for-european-aluminium-foil-across-all-segments-in-2023.

Der Umsatz der Chemie- und Pharmaindustrie sank im Jahr 2023 um 12,2 % auf insgesamt 229,3 Mrd. €. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Erzeugerpreise um 0,4 % und die Produktion ging um 7,9 % zurück. Besonders die fehlenden Aufträge als Folge der schwachen Industriekonjunktur in Europa und der intensive Wettbewerb führten zu Umsatzrückgängen im In- und Ausland. 11

2.2 Geschäftsverlauf

2.2.1 Überblick

Constantia Fromm GmbH ist spezialisiert auf die Herstellung bedruckter Blisterfolien in kleinen Losgrößen. Die Gesellschaft beliefert hauptsächlich mittelständische Pharmaunternehmen und Lohnverpacker in Deutschland. Dieser Markt wird zum einen durch die Gesundheitspolitik und zum anderen durch die Verlagerung von lizenzgeschützten Pharmaprodukten auf Generika beeinflusst. Für das Geschäftsjahr 2023 bedeutete dies eine Vielzahl von Kundenkontakten, Kundenaufträgen und Marktveränderungen.

2.2.2 Leistungsindikatoren

Wesentliche finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind der Umsatz und das Betriebsergebnis nach IFRS (EBIT nach IFRS).

Die Umsatzerlöse nach HGB in Höhe von 23,1 Mio. € sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 % gestiegen und lagen damit über den Erwartungen (HGB 21,8 Mio. €). Der Plan-Umsatz nach IFRS mit 21,6 Mio. € wurde bei einem Umsatz von 23,0 Mio. € um 6,5 % übertroffen.

Einziger limitierender Faktor waren die Produktionskapazitäten, die jedoch im Laufe des Jahres deutlich gesteigert werden konnten. Die Verkaufsmenge stieg um 11,3 % auf 20,980 Mio. m 2 gegenüber dem Vorjahr, so dass der höhere Umsatz vor allem auf die gestiegene Menge zurückzuführen ist. Im Vergleich zum Plan 2023 wurden im Ist 9,9 % mehr Mengen in m 2 verkauft.

Das Betriebsergebnis (EBIT) nach HGB bzw. IFRS beträgt im Berichtsjahr 3,2 Mio. € und liegt über den Vorjahreswerten (Vorjahr: HGB und IFRS EBIT: 2,5 Mio. €) und über den Erwartungen (Plan EBIT HGB: 2,3 Mio. €; Plan EBIT IFRS 2,2 Mio. €). Die Ergebnisverbesserung ist im Wesentlichen auf die höheren Umsätze und Margen sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen zurückzuführen.

Das Geschäftsjahr 2023 ist damit aus Sicht der Geschäftsführung zufriedenstellend verlaufen.

11 https://www.vci.de/die-branche/aktuelle-wirtschaftliche-lage/quartalsbericht-q4-2023.jsp.

2.2.3 Produktion und Kapazität

Die Druckmaschinenkapazität wurde im Vergleich zum Vorjahr erhöht, da die im zweiten Halbjahr 2021 installierte 3-Farben-Druckmaschine im Jahr 2023 erstmals voll besetzt und im 3-Schicht-Betrieb betrieben wurde.

2.2.4 Investition und Finanzierung

Im Geschäftsjahr wurden 246 T€ investiert. Diesen Investitionen standen Abschreibungen von 548 T€ gegenüber. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen.

2.2.5 Personalentwicklung

Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2022 von 51 auf 53 Mitarbeiter zum Bilanzstichtag.

2.2.6 Beschaffung

Die Belieferung mit Material wird durch externe Lieferanten und durch mehrere Standorte innerhalb der Constantia Flexibles Gruppe garantiert.

2.2.7 Auftragsbestand

Die Constantia Fromm GmbH arbeitet in einem sehr schnellen, kurzfristigen Kundensegment. Der Auftragsbestand betrug zum Ende des Geschäftsjahres 3.150 T€ (Vorjahr: 6.423 T€). Dies sichert die Produktion für etwa vier bis sechs Wochen bei geplanter Auslastung.

2.2.8 Produktion und Umwelt

An den Maschinen und Anlagen wurden kontinuierliche Verbesserungen vorgenommen. Es wurden diverse Projekte zur Reduzierung des Abfalls durchgeführt.

2.3 Gesamtlage des Unternehmens

2.3.1 Ertragslage

Der Umsatz im Jahr 2023 von rund 23,1 Mio. € ist im Vergleich zum Vorjahr um 14,8 % gestiegen. Die Zunahme resultiert in erster Linie aus der Erhöhung der verkauften Mengen um 11,3 %. Gegen Ende des Geschäftsjahres kam es im Pharmabereich bei Constantia zu einem plötzlichen Nachfragestopp, der in erster Linie auf die Bereitschaft der Kunden zum Abbau von Materialbeständen zurückzuführen war, was zu einem stark gesunkenen Auftragsbestand von 3,2 Mio. € (Vorjahr: 6,4 Mio. €) führte.

Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung lag bei mit 57,4 % grundsätzlich (Vorjahr: 57,6 %) stabil. Bei einer Umsatzzunahme von 14,8 % ist der Materialaufwand um 16,4 % gestiegen.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge betrifft im Wesentlichen die Erträge aus Versicherungsentschädigungen mit 0,3 Mio. €. In der Berichtsperiode sind 0,5 Mio. € periodenfremde Erträge aus Versicherungsentschädigungen hier enthalten.

Die Personalaufwendungen haben sich um 0,5 Mio. € bzw. 15,8 % auf 3,6 Mio. € infolge der Lohn- und Gehaltserhöhungen, Zunahme der durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter und Strukturveränderungen erhöht.

Die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 13,0 % bzw. 0,4 Mio. € ist vor allem auf die erhöhten Weiterbelastungen von Konzernunternehmen mit 0,2 Mio. € und die Zunahme der Kosten für Versicherung mit 0,1 Mio. € zurückzuführen.

Der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an den Organträger Constantia Flexibles Germany GmbH abgeführt: 3,4 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €).

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 8,9 Mio. € (Vorjahr: 8,0 Mio. €).

Das Anlagevermögen in Höhe von 3,9 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) entspricht 44,4 % (Vorjahr: 52,8 %) der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen verringerte sich um 0,3 Mio. €, da die Abschreibungen von 0,5 Mio. € die Zugänge von 0,2 Mio. € übersteigen.

Die Vorräte liegen nahezu auf dem gleichen Niveau wie zum 31. Dezember 2022.

Die Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist auf die gesunkenen Umsatzerlöse des Monats Dezember 2023 im Vergleich zum Dezember 2022 infolge der verminderten Kundennachfrage zurückzuführen.

Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1,5 Mio. € betrifft vor allem die Cash Pool Forderung. Die Liquidität der Gesellschaft wird durch den Cash Pool der Constantia Flexibles Gruppe sichergestellt.

Das Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2023 € 3,2 Mio. (Vorjahr: € 3,2 Mio.). Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 35,8 % (Vorjahr: 39,5 %). Der Jahresüberschuss wurde aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an den Organträger Constantia Flexibles Germany GmbH abgeführt.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen betrifft mit 43 T€ Personalrückstellungen, mit 72 T€ Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mit 73 T€ Kundenbonus und mit 100 T€ Rückstellungen für Gewährleistungen.

Die Zunahme der Verbindlichkeiten um 0,5 Mio. € entfällt vor allem auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Letztere nahmen aufgrund der erhöhten Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung um 0,8 Mio. € zu. Vermindernd wirkte sich die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Mio. € 0,2 aus.

2.3.3 Liquidität

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus der operativen Geschäftstätigkeit. Des Weiteren werden liquide Mittel auf Basis des Cash Pooling Vertrages mit der Constantia Business Services GmbH, Weinburg, Österreich, (2,7 Mio. €) zur Verfügung gestellt. Ebenso hat die Gesellschaft einen Factoring Vertrag über Kundenforderungen mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien, abgeschlossen. Durch das Factoring haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag um 1,2 Mio. € (Vorjahr: 1,1 Mio. €) verringert.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben auch im Jahr 2024 schwierig. Die globale Weltwirtschaftsleistung soll gemäß Erwartung des Internationalen Währungsfonds auf 3,1 % im Jahr 2024 und auf 3,2 % im Jahr 2025 steigen. Das Wachstum im Euroraum wird sich gemäß Erwartung des Internationalen Währungsfonds im Jahr 2024 auf 0,9 % erhöhen und dann auf 1,7 % im Jahr 2025 steigen. Es wird erwartet, dass der Aufschwung durch einen stärkeren Konsum der privaten Haushalte infolge des erhöhten Realeinkommens vorangetrieben wird; letztere soll durch das Nachlassen des Energiepreisschocks und der Inflation erreicht werden. 12

Gemäß Frühjahrsgutachten vom 15. Mai 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein globales BIP- Wachstum von 2,6 % im Jahr 2024 und 2,7 % im Jahr 2025 sowie eine globale Inflation von 4,5 % für das Jahr 2024 und 3,5 % für das Jahr 2025. Das BIP-Wachstum im Euro-Raum wird in den Jahren 2024 und 2025 voraussichtlich 0,8 % bzw. 1,5 % betragen. Die Inflation dürfte bei 2,4 % bzw. 2,1 % liegen. 13

Der Sachverständigenrat erwartet ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 von 0,2 %. Es wird ein Rückgang der Inflation und ein Anstieg der Nominallöhne erwartet, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führen soll. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex in den Jahren 2024 und 2025 mit Steigerungsraten von 2,4 % bzw. 2,1 %. Vor allem die Energie- und Importpreise sind deutlich gesunken, und die Geldpolitik wirkt restriktiv auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. 14

12 International Monetary Fund - World Economic Outlook - January 2024.
13 Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats vom 15. Mai 2024.
14 Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats vom 15. Mai 2024.

Der Verband der chemischen Industrie e.V. rechnet für das Jahr 2024 mit einem Umsatz- bzw. Produktionswachstum von 1,5 % bzw. 3,5 % bei rückläufigen Preisen. Dies deutet auf ein Wachstum des Pharmasektors hin. Die Produktion in der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist in der ersten Hälfte des Jahres 2024 gegenüber dem gleichen Zeitraum 2023 um 3 % gestiegen, wobei die Produktionsentwicklung im Pharmasektor um 1,5 % gestiegen ist. 15

3.2 Planungen der Gesellschaft

Wir weisen darauf hin, dass trotz fundierter Planungs- und Prognosemethoden und sorgfältig ermittelter Berechnungen sich zwischen den nachfolgend gestellten Prognosen und den tatsächlichen Entwicklungen Abweichungen ergeben können, da Planungen mit Prognoseunsicherheit behaftet sind.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir unter der Annahme eines leichten Mengenrückgangs einen Umsatz nach HGB von 21,9 Mio. € bzw. nach IFRS von 21,8 Mio. € und ein positives EBIT nach HGB von 2,4 Mio. € bzw. nach IFRS von 2,5 Mio. €. Wir gehen davon aus, die Änderung der Rohstoff- und Energiepreise mittels Preisgleitklauseln im Wesentlichen wertgleich und fristenkongruent an unsere Kunden weiterzugeben. Weiterhin werden wir weiterhin Fokus auf ein effizientes Kostenmanagement legen.

3.3 Risiko

3.3.1 Risikomanagement-System

Die Gesellschaft Constantia Fromm GmbH ist im Rahmen ihrer Tätigkeit Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Das Unternehmen ist in das konzernweite Risikomanagement der Constantia Flexibles Gruppe eingebunden. Im Folgenden werden die Risikoklassifizierungen - gering, mittel, erhöht, hoch, bestandsgefährdend - verwendet (Angaben mit steigender Risikoausprägung).

3.3.2 Risiken

3.3.2.1 Rohstoffe

Zur Minimierung von Beschaffungsrisiken bestehen Rahmenverträge für Rohstoffe wie Aluminium, Kunststofffolien, Papier und chemische Produkte. Durch die laufende Lizenzierung neuer Materialien, die Optimierung des Lieferantenportfolios, Forschung und Entwicklung auf Konzernebene sowie laufende Marktuntersuchungen werden Versorgungsengpässe weitgehend vermieden. Darüber hinaus werden Entwicklungen auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt regelmäßig bereichsübergreifend diskutiert und bei Bedarf Maßnahmen eingeleitet. Die Versorgung und Verfügbarkeit von Rohstoffen hat sich im Vergleich zum Vorjahr entspannt. Daher stufen wir die Versorgung mit Rohstoffen als geringes Risiko ein.

15 https://www.vci.de/die-branche/aktuelle-wirtschaftliche-lage/halbjahresbilanz-chemisch-pharmazeutischen-industrie- 2024.jsp

Constantia Flexibles ist ein globales Unternehmen und verfolgt bei der Energiebeschaffung einen risikoorientierten (Portfolio-)Ansatz. Zur Risikominimierung und -diversifizierung stehen im Energiesektor verschiedene Vertragsmodelle zur Verfügung, wobei die zur Verfügung stehenden Optionen stark von der Marktreife in den jeweiligen Ländern abhängen (wie z.B. Regulierungsgrad der Energiemärkte, Verfügbarkeit von Risikomanagementprodukten, Liquidität der Energiehandelsplätze usw.). Speziell für unsere Standorte in Deutschland steuern wir unseren Energiebedarf (Strom und Gas) auf der Grundlage eines PLV (Portfolioliefervertrag). Dieses Bewirtschaftungskonzept bzw. dieser Vertrag basiert auf einer Spotmarktreferenz mit der Möglichkeit, die Teile des zukünftigen Verbrauchs preislich zu fixieren. Grundlage für die Bewirtschaftung und Mengenermittlung sind in erster Linie die geplanten Produktionsdaten und die historischen Verbrauchsdaten. Die Bewertung aktueller Marktentwicklungen und möglicher Auswirkungen auf die Umsetzung der Bewirtschaftungsstrategie wird in regelmäßigen Strategiegesprächen mit dem Vertreter des Werkseinkaufs bewertet und abgestimmt. Für die deutschen Standorte wurde ein neuer Rahmenliefervertrag für Strom bis Ende 2025 abgeschlossen. Das Risiko der Energieversorgung stufen wir als gering bis mittel ein.

3.3.2.2 Marktpreisrisiko

Neben den oben genannten Punkten besteht das Risiko, Materialpreissteigerungen nicht wertgleich und fristenkongruent an die Kunden weitergegeben zu können. Diesem Risiko wird unter anderem durch Vereinbarung von Preisgleitklauseln in den Verträgen, soweit möglich, begegnet. Die Anzahl der Kunden, mit denen Preisgleitklauseln vereinbart wurden, ist angestiegen, daher stufen wir das Marktpreisrisiko als mittleres Risiko ein.

3.3.2.3 Absatzrisiken

Absatzrisiken sind Teil der normalen Geschäftsaktivitäten. Constantia Fromm begegnet diesen mit einer vielschichtigen Geschäftspolitik: Unsere strategisch breit angelegte Produktpalette und unser Markt- und Produktions-Know-how gewährleisten ein hohes Maß an Unabhängigkeit in unseren Märkten. Der Abschluss von Rahmenverträgen mit Großkunden schafft berechenbare Rahmenbedingungen. Konstante Beziehungen zu einer Vielzahl von europäischen Kunden tragen zur Streuung der Absatzrisiken bei: unsere zehn größten Kunden halten in Summe einen Umsatzanteil von 54,3 % (Vorjahr: 53,4 %) am Gesamtumsatz. Rund 72,5 % des Umsatzes werden in Deutschland erzielt.

Die unverändert hohe Volatilität der Rohstoff- und Energiepreise führt oft zu schwierigen Verhandlungen und Preisgesprächen mit den Kunden. Constantia Fromm begegnet dieser Entwicklung durch die Fokussierung auf kundenorientierte innovative Produkte, Technologien und Herstellungsverfahren sowie langfristige Rahmenverträge. Darüber hinaus erfolgt die Erweiterung der Produktpalette und der Absatzmärkte in attraktive Nischen, in denen innovative Lösungen und höchste Qualität gefragt sind. Wir stufen die Absatzrisiken als mittleres Risiko ein.

3.3.2.4 Produktionsrisiken

Unser Produktionsbetrieb ist dem Risiko einer Betriebsunterbrechung aufgrund von Maschinenausfällen oder Produktfehlern ausgesetzt. Um dem Risiko von Betriebsunterbrechungen zu begegnen, baut die Gesellschaft sein Notfall- und Krisenmanagement weiter aus und begegnet dem Risiko von Maschinenausfällen durch regelmäßige Wartung und Schulung der Mitarbeiter. Darüber hinaus sind Betriebsunterbrechungen infolge von Naturkatastrophen versichert. Wir stufen die Produktionsrisiken als gering ein.

3.3.2.5 Regulatorische Risiken

Steigende gesetzliche Anforderungen an Verpackungsmaterialien und Produktionsprozesse in Verbindung mit stetig verfeinerten Prüfmethoden prägen das aktuelle Marktgeschehen. Die Constantia Fromm GmbH ist in den Constantia Flexibles Konzern eingebunden, die den geänderten Rahmenbedingungen durch fortlaufende Forschung und Entwicklung, eine enge Abstimmung mit internationalen Forschungsinstituten, die kontinuierliche Auswertung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie durch die stetige Analyse gesetzlicher Initiativen und Anforderungen auf nationaler und internationaler Ebene begegnet. Der Constantia Flexibles Konzern nimmt ferner eine aktive Rolle in der Entwicklung der Industrie für flexible Verpackungen als Mitglied verschiedener Komitees der Branche ein. Aufgrund dessen stufen wir das Risiko als gering ein.

3.3.2 6 Rechtliche und kartell-/wettbewerbsrechtliche Risiken

Risiken aus der Produkthaftung werden durch ein umfassendes Qualitätssicherungsprogramm minimiert. Verbleibenden Risiken aus dem Bereich der Produkthaftung wird durch Produkthaftungsversicherungen und vertragliche Vereinbarungen begegnet.

Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, die Grundsätze und Regeln zum fairen Wettbewerb gemäß den EU- Verordnungen sowie den lokalen Kartell- und Wettbewerbsgesetzen zu befolgen. Um dies sicherzustellen wurden angemessene Regelungen zum Kartell- und Wettbewerbsrecht erlassen. Ferner werden Mitarbeitende regelmäßig im Bereich der relevanten Konzernregelungen und -richtlinien geschult. Daher stufen wir das Risiko als gering ein.

3.3.2.7 Betrug

Aufgrund von konkreten Betrugsfällen im Jahr 2020 ist das Betrugsrisiko in den Fokus gerückt. Um das Risiko zu minimieren, wurden bereits interne Maßnahmen ergriffen. Daher wird das Risiko für die Zukunft als gering eingestuft.

3.3.2.8 Personalrisiken (Fluktuation, Mitarbeiterrekrutierung)

Da Constantia Fromm im Drei-Schicht-Betrieb produziert, wird es zunehmend schwieriger, Mitarbeiter zu finden, die dieser Belastung standhalten können. Darüber hinaus ist die Altersstruktur recht hoch. Dies spiegelt sich in der geringen Fluktuation wider, birgt aber auch das Risiko eines Kompetenzverlustes bei der Pensionierung von Mitarbeitern. Daher wird das Risiko als mittel eingestuft.

3.3.2.9 Rechtliche Risiken

Constantia Fromm wird von einer konzerneigenen Rechtsabteilung betreut. Diese überprüft regelmäßig die geltenden Gesetze und Vorschriften sowie deren Einhaltung. Es besteht daher ein geringes Risiko.

3.3.2.10 IT-Risiken

Das primäre Ziel der Informationssicherheit bei Constantia Flexibles ist der Schutz der Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen.

IT-Risiken sind das Potential, dass eine bestimmte Bedrohung die Schwachstellen eines IT-Systems ausnutzt und die genannten Schutzziele der Informationssicherheit gefährdet. Dabei unterscheidet Constantia Flexibles Group IT folgende elementaren Gefährdungen (basierend auf den Gefährdungskategorien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik - BSI - in Deutschland): höhere Gewalt, organisatorische Mängel, menschliche Fehlhandlungen, technisches Versagen und vorsätzliche Handlungen.

Die Maßnahmen von Constantia Flexibles Group IT zur Gewährleistung der Schutzziele der Informationssicherheit beruhen auf vier Säulen:

1.

Prävention durch eine IT-Sicherheitsstrategie, einen IT-Risikomanagement-Prozess (mit Schwachstellenscan, IT-Risiko-Register und IT-Risiko-Reporting), regelmäßige Schulungen zur IT-Sicherheit (alle 3-4 Monate) und Artikel im Flexnet und IT-Governance (gruppenweit gültige IT-Richtlinien).

2.

Schutz durch stabile Sicherheitsarchitekturen (Zutritt-, Zugang, Zugriffsregelungen für Serverräume und IT-Systeme, redundante IT-Komponenten für IT-Kernsystem etc.), Perimeter-Sicherheit (Firewalls, VLANs, Proxy-Server etc.), Sicherheitsmaßnahmen für Server und Endgeräte (Patch-Management, Anti-Virus Software, 2FA für Remote-Zugriffe, Verschlüsselung von Festplatten, Mobile Application Management etc.) und implementierte IT-Sicherheitsprozesse (Incident-, Change, Access-Management etc.).

3.

Erkennung durch ein Security Operations Center - SOC - (als Service durch einen externen Dienstleister) sowie Red Teaming Maßnahmen. D.h. Group IT beauftragt einen weiteren externen IT-Sicherheits-Dienstleister, um die Prozesse und Abwehr des SOC zu prüfen.

4.

Wiederherstellung durch ein Backup- und Restore-Management, existierende Disaster Recovery-Pläne, die regelmäßig getestet werden, und spezielle Schulungen für die beteiligten IT-Mitarbeitenden (wie zum Beispiel durch Cyber War Games).

Die größte Gefahr für die Informationssicherheit bei Constantia Flexibles geht nach Meinung von Group IT momentan von Cyber-Attacken aus. Daher ist es wichtig, den Reifegrad der IT-Sicherheit bei Constantia Flexibles zu kennen. Hierzu wird von Constantia Flexibles Group IT das Cyber Security Framework des NIST (National Institute of Standards and Technology des US Department of Commerce) eingesetzt und zweimal pro Jahr einer Bewertung unterzogen. Basierend auf den Ergebnissen dieser Bewertung werden Maßnahmen abgeleitet, um den Reifegrad der IT-Sicherheit bei Constantia Flexibles zu gewährleisten und, wenn möglich, weiter zu verbessern. Aufgrund dieser Maßnahmen stufen wir das Risiko als mittel ein.

3.3.2.11 Risiken im Zusammenhang mit der Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist bestrebt, die Risiken in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten so weit wie möglich zu vermeiden oder zu minimieren; d.h. es wird grundsätzlich risikoavers oder höchstens risikoneutral mit Risiken umgegangen.

Die Preisänderungsrisiken - nachteilige Veränderungen des Marktpreises oder anderer preisbeeinflussender Parameter - in Bezug auf Finanzinstrumente, wie Zins- und Währungsrisiken, schätzen wir als gering ein. Im Geschäftsjahr 2023 waren die Fremdwährungstransaktionen nicht wesentlich, so dass keine Absicherung vorgenommen wurde. Die Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden kurzfristig beglichen. Die Verzinsung der Cash-Pooling-Forderungen gegen Konzerngesellschaften folgt der Zinsentwicklung des Marktes.

Dem Ausfallrisiko - dem Risiko des teilweisen oder vollständigen Ausfalls von Forderungen - wird durch aktives Forderungsmanagement, laufende Überwachung der Risikolimite und ggf. Anpassung des Sicherungsumfangs, Bonitätsprüfungen der Kunden sowie durch unser Mahnwesen begegnet. Aufgrund des bestehenden Factoringvertrages mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien, werden bestimmte Kundenforderungen monatlich Basis verkauft und damit das Forderungsausfallrisiko auf die Raiffeisen Factor Bank AG übertragen. Für Forderungsausfälle aufgrund von Kundeninsolvenzen wird durch eine Warenkreditversicherung vorgesorgt. Auf dieser Grundlage stufen wir das Risiko als gering ein.

Das Liquiditätsrisiko - das Risiko, den Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nicht nachkommen zu können - schätzen wir als gering ein. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus der operativen Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft verfügt über eine Cash-Pool-Forderung gegen die Constantia Business Services GmbH in Höhe von 1,2 Mio. €. Des Weiteren könnte die Gesellschaft im Bedarfsfall auf Finanzmittel auf Basis des Cash-Pooling-Vertrages mit der Constantia Business Services GmbH, Weinburg, Österreich, zugreifen. Das Finanzierungsrisiko schätzen wir als gering ein.

Das Risiko aus Zahlungsstromschwankungen schätzen wir auf Basis unserer Erfahrung der Vergangenheit gering ein. Die Forderungen/Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich zum Fälligkeitszeitpunkt bezahlt und diese unterliegen damit geringen Schwankungen. Wir sehen hier für die Constantia Fromm GmbH nur ein geringes Risiko.

3.3.3 Gesamtbild der Risikosituation

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Risiken bzgl. Rohstoffpreisentwicklung, Energiepreissteigerung und deren wertgleiche und fristenkongruente Weitergabe an die Kunden leicht vermindert. Auch die Situation der Energie- und Rohstoffversorgung und -verfügbarkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr entspannt. Die übrigen Risiken bleiben unverändert.

Aufgrund unserer Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeit, der jeweiligen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie unter Berücksichtigung unserer Beurteilung der Wirksamkeit von Gegensteuerungsmaßnahmen schätzen wir, dass die beschriebenen Risiken als normale unternehmerische Risiken einzustufen sind und derzeit keine Risiken darstellen, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden.

3.4 Chancenbericht

Eine wesentliche Chance für die Constantia Fromm GmbH stellt die Einbindung in den Konzern der Constantia Flexibles dar. Neben den daraus resultierenden Synergien ergeben sich durch die hohe Innovationsfähigkeit des Gesamtkonzerns insbesondere auch Marktchancen.

Der langfristige Erfolg der Constantia Fromm GmbH lässt sich darauf zurückführen, für den bestehenden Kundenkreis ein zuverlässiger und sehr flexibler Lieferant von qualitativ hochwertigen Verpackungslösungen zu sein.

 

Remshalden, 2. August 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Pierre-Henri Bruchon

John Crompton

(HRB 282119 Amtsgericht Stuttgart)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.104.479,59 2.202.970,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.694.113,00 1.957.156,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.421,00 82.314,00
3.939.013,59 4.242.440,59
SUMME ANLAGEVERMÖGEN 3.939.013,59 4.242.440,59
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.698.346,80 1.780.105,12
2. Unfertige Erzeugnisse 89.874,25 61.136,71
3. Fertige Erzeugnisse 174.461,78 67.680,93
4. Geleistete Anzahlungen 1.772,76 10.243,08
1.964.455,59 1.919.165,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 158.785,90 615.639,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.699.772,35 1.238.421,43
davon gegen Gesellschafter: 0,00 € (Vj. 0,00 €)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 26.866,18 21.305,38
2.885.424,43 1.875.365,82
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 456,56 119,37
SUMME UMLAUFVERMÖGEN 4.850.336,58 3.794.651,03
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 77.708,57 1.932,96
8.867.058,74 8.039.024,58

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnvortrag 1.172.634,95 1.172.634,95
SUMME EIGENKAPITAL 3.172.634,95 3.172.634,95
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 1.052.935,27 765.374,15
SUMME RÜCKSTELLUNGEN 1.052.935,27 765.374,15
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 86.272,69 333.219,12
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.069,52 66.970,66
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 510.799,95 378.887,75
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.942.117,84 3.170.038,14
davon gegenüber Gesellschafter: 3.366.251,73 € (Vj. 2.517.141,53 €)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 97.228,52 151.899,81
davon aus Steuern: 54.231,80 € (Vj. 130.234,21 €)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 € (Vj. 0,00 €)
SUMME VERBINDLICHKEITEN 4.641.488,52 4.101.015,48
8.867.058,74 8.039.024,58

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12.2023

01.01.-31.12.2023 01.01.-31.12.2022
1. Umsatzerlöse 23.149.146,26 20.172.172,12
2. Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 135.518,39 -85.054,52
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.228.785,02 892.226,22
davon aus Währungskursgewinnen: 0,00 € (Vj. 0,00€)
24.513.449,67 20.979.343,82
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -13.282.787,77 -11.354.645,76
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -784.734,55 -730.845,95
-14.067.522,32 -12.085.491,71
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.024.480,03 -2.624.493,82
b) Soziale Abgaben -573.085,02 -481.726,39
-3.597.565,05 -3.106.220,21
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -547.924,78 -545.027,13
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.065.265,16 -2.713.160,83
davon aus Währungskursverlusten: 114,37 € (Vj. 0,00 €)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 213.941,50 7.858,30
davon aus verbundenen Unternehmen: 213.941,50 € (Vj. 7.858,30 €)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -74.850,17 -15.634,46
davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vj. 3.193,99 €)
davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: 1.036,00 € (Vj. 0,00 €)
10. Ergebnis nach Steuern 3.374.263,69 2.521.667,78
11. Sonstige Steuern -8.011,96 -4.526,25
12. Aufwendungen aus der Gewinnabführung -3.366.251,73 -2.517.141,53
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01 .- 31.12.2023

1. Allgemeines

Die Constantia Fromm GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Das Wirtschaftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wird nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Vorschriften bzw. Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet.

Die Constantia Fromm GmbH hat ihren Sitz in Remshalden. Die Gesellschaft ist im Register des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 282119 eingetragen.

Mit Gewinnabführungsvertrag vom 10. Juli 2014 hat die Gesellschaft eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft mit dem Organträger Constantia Flexibles Germany GmbH, Pirk, begründet. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres wird in voller Höhe an den Organträger abgeführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 Jahre) bilanziert.

Unter den Sachanlagen werden die Anlagegüter zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der Anlagen abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern (3 bis 50 Jahre) aktiviert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Nettoeinzelwert von 800,00 € sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wird im Anlagengitter unterstellt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Darüber hinaus wurden Abwertungen zum Zwecke der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Die Unterschiede zwischen dem gewogenen Durchschnittswert und dem letzten Marktpreis sind nicht wesentlich.

Die Bestände sind, abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten, frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung von angemessenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder nach dem Vorsichtsprinzip mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich zu Nominalbeträgen angesetzt worden. Soweit Bestände in fremder Währung bestehen, wurden sie mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegeben worden sind. Erträge aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Bilanzstichtagen sowie Zinseffekte aus einer geänderten Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Jubiläumsrückstellung wurde auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinssatz von 1,75 % p.a. berechnet (Vorjahr: 1,45 % p.a.), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, sowie mit einem Gehaltstrend von 3,0 % p.a. (Vorjahr: 3,0 % p.a.) und einer Fluktuationsrate von 3,2 % p.a. (Vorjahr: 1,4 % p.a.).

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder nach dem Vorsichtsprinzip mit dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages zwischen der Constantia Fromm GmbH (Organgesellschaft) und der Constantia Flexibles Germany GmbH, Pirk, (Organträger) werden sowohl die laufenden als auch die latenten Steuerpositionen ausschließlich auf Ebene des Organträgers ausgewiesen. Steuerumlagen erfolgen nicht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt, sobald die Leistung bzw. Lieferung an den Kunden und der Gefahrenübergang gemäß den vereinbarten Lieferbedingungen auf den Kunden erfolgt ist. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen werden mit Erbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagespiegel) im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 9.945,03 € (Vorjahr: 24 T€).

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Aufwendungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt 2.000.000,00 € und ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalverpflichtungen sowie für ausstehende Rechnungen, Kundenboni und Reklamationen gebildet. Die Personalrückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Tantiemen, Zeitguthaben und Jubiläen zusammen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit unter einem Jahr und sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 575.866,11 € (Vorjahr: 625 T€) und Kostenweiterbelastungen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 28 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin resultieren in Höhe von 3.366.251,73 € (Vorjahr: 2.517 T€) aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von 574.960,41€ (Vj. 52 T€). Diese betreffen Erträge aus der Auflösung der Rückstellungen mit 74.960,41 € und Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 500.000,00 €.

5. Haftungsverhältnisse, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Die Constantia Fromm GmbH wird in den Cash Pool der Constantia Flexibles Gruppe integriert. Im ersten Schritt ist die Haftung des Cash Pools gegenüber der Bank auf den Cash Pool Master Constantia Business Services GmbH, Weinburg, Österreich, beschränkt. Im zweiten Schritt müsste die Constantia Flexibles Group GmbH, Wien, Österreich, die Constantia Business Services GmbH hinsichtlich der Zahlungsverpflichtungen unterstützen. Erst in einem letzten Schritt kann aus dem Cash Pool eine Verpflichtung für die Einzelgesellschaft entstehen. Das Cash Pool Masterkonto der Constantia Business Services GmbH weist zum Bilanzstichtag ein Guthaben gegenüber dem Kreditinstitut in Höhe von 47.485 T€ aus, daher beträgt die Haftung der Constantia Fromm GmbH zum 31. Dezember 2023 0 T€. Es gibt keine Anzeichen, dass die in den Cash Pool eingebundenen Gesellschaften ihren laufenden Verpflichtungen nicht nachkommen können. Wir gehen daher von keiner Inanspruchnahme aus o.g. Vertrag aus.

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Constantia Fromm GmbH hat einen Factoringvertrag mit der Raiffeisen Factor Bank AG, Wien, abgeschlossen, wodurch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen rechtsverbindlich verkauft werden. Daraus resultieren reduzierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, verbesserte Kennzahlen sowie höhere Liquidität. Zum Bilanzstichtag sind Forderungen in Höhe von 1.157.321,77 € (Vorjahr: 1.147 T€) übertragen. Risiken sind derzeit nur in der Beendigung des Factoringvertrages und der entsprechenden Anschlussfinanzierung zu sehen. Wir schätzen dieses Risiko als gering ein.

Weitere finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen gegenüber Dritten in Höhe von 150 T€; davon sind 112 T€ innerhalb eines Jahres und 38 T€ zwischen ein und fünf Jahren fällig. Die Leasing- und Mietverträge reduzieren die Kapitalbindung und belassen das Investitionsrisiko beim Leasinggeber bzw. Vermieter.

6. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich beschäftigt:

Gewerbliche Mitarbeiter 42
Angestellte Mitarbeiter 11

Geschäftsführung

Dr. Pierre-Henri Bruchon, Senior Vice President Sales Pharma, Division Pharma

John Crompton, Head of Administration, Vice President Finance Pharma Satellite Cluster

Dr. Thomas Schrettle, Head of Operations, Constantia Fromm GmbH (bis 31. Januar 2024)

Für die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da nur ein Geschäftsführer im Unternehmen Bezüge erhalten hat.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen ist die Wendel S.E., die ihren Sitz in Paris hat. Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wird am Handelsgericht in Paris, Frankreich, offengelegt. Mutterunternehmen mit dem Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Constantia Fromm GmbH wird in den Konzernabschluss der Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien, einbezogen. Der Konzernabschluss der Constantia Flexibles Holding GmbH, Wien, wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt und zusammen mit dem Konzernlagebericht in deutscher Sprache der das Unternehmensregister führenden Stelle in elektronischer Form zur Einstellung in das Unternehmensregister übermittelt.

Nachtragsbericht

One Rock Capital Partners, LLC gab am 4. Januar 2024 bekannt, dass seine Tochtergesellschaft Constantia Flexibles GmbH, Wien, Österreich, die Übernahme der Constantia Flexibles Gruppe von Wendel, Maxburg Capital Partners und weiteren Aktionären abgeschlossen hat. Damit wird zukünftig das Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen die Constantia Flexibles GmbH (vormals Ea Zwei-hundertzehnte WT Holding GmbH, danach Capripack BidCo GmbH), sein.

Die Constantia Flexibles GmbH, Wien, Österreich, hat Mitte Februar eine Vereinbarung zum Erwerb der Anteile am Verpackungshersteller Aluflexpack unterzeichnet und damit wird unsere Gesellschaft Teil eines noch größeren Konzernverbundes sein. Die Effekte auf unsere Gesellschaft können aktuell noch nicht quantifiziert und beurteilt werden.

Der Kauf der Constantia Flexibles Gruppe durch One Rock (Closing 4. Januar 2024) wurde mit Eigenkapital und Fremdkapital finanziert. Für das Fremdkapital wurden diverse Vermögensgegenstände von verschiedenen Gesellschaften der Constantia Flexibles Gruppe, unter anderem der Constantia Fromm GmbH, im Rahmen eines Garantievertrags mit dem Security Agent Glase Trust Corporation Limited verpfändet. Wir gehen davon aus, dass wir aus der Mithaftung nicht in Anspruch genommen werden.

Es sind keine weiteren Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses aufgetreten, die für die Finanz-, Vermögens- oder Ertragslage des Unternehmens von besonderer Bedeutung sind.

 

Remshalden, 2. August 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Pierre-Henri Bruchon

John Crompton

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.-31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge 2023 Umbuchungen 2023 Abgänge 2023 Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 385.887,13 0,00 0,00 0,00 385.887,13
385.887,13 0,00 0,00 0,00 385.887,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 3.554.806,73 0,00 0,00 2.114,26 3.552.692,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.177.433,78 158.148,56 0,00 0,00 6.335.582,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 952.690,51 87.724,22 0,00 0,00 1.040.414,73
10.684.931,02 245.872,78 0,00 2.114,26 10.928.689,54
Summe des Anlagevermögens 11.070.818,15 245.872,78 0,00 2.114,26 11.314.576,67
Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge 2023 Umbuchungen 2023 Abgänge 2023 Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 385.887,13 0,00 0,00 0,00 385.887,13
385.887,13 0,00 0,00 0,00 385.887,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.351.836,14 97.116,00 0,00 739,26 1.448.212,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.220.277,78 421.191,56 0,00 0,00 4.641.469,34
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 870.376,51 29.617,22 0,00 0,00 899.993,73
6.442.490,43 547.924,78 0,00 739,26 6.989.675,95
Summe des Anlagevermögens 6.828.377,56 547.924,78 0,00 739,26 7.375.563,08
Buchwerte
Anfangsbestand 31.12.2022/ 01.01.2023 Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 2.202.970,59 2.104.479,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.957.156,00 1.694.113,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.314,00 140.421,00
4.242.440,59 3.939.013,59
Summe des Anlagevermögens 4.242.440,59 3.939.013,59

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Constantia Fromm GmbH, Remshalden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Constantia Fromm GmbH, Remshalden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Constantia Fromm GmbH, Remshalden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 2. August 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Reitmayr, Wirtschaftsprüfer

Rita Baumli, Wirtschaftsprüferin

Protokoll der Gesellschafterversammlung der Constantia Fromm GmbH

Remshalden

Unter Verzicht auf stimmliche durch Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen der Einberufung und Ankündigung, beschließen die Gesellschafter der Constantia Fromm GmbH, Remshalden, folgendes:

1.

Der Jahresabschluss der Constantia Fromm GmbH zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme in Höhe von € 8.867.058,74 und einem Jahresüberschuss nach Ergebnisabführung in Hohe von € 0,00 wird festgestellt.

2.

Der Geschäftsführung wird für das Jahr 2023 Entlastung erteilt.

3.

Aufgrund des mit der Constantia Flexibles Germany GmbH am 10. Juli 2014 abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages wird der gesamte Jahresüberschuss an die Constantia Flexibles Germany GmbH abgeführt.

4.

Zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses 2024 wird die Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rosenheimer Platz 4, 81669 München, bestellt.

Es werden keine weiteren Beschlüsse gefasst.

 

Pirk, 10.09.2024

Constantia Flexibles Germany GmbH

Constantia Flexibiles Group GmbH

Axel Glade

Richard Kelsey

Oliver Pohle

Martin Schneeweiß

Manfred Träger

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