Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 3614
Eingetragen
13.9.2001
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Gegenstand
Handel und der Transport von Produkten, insbesondere biologischen Ursprungs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sarah Tabea Klein
seit 30.1.2026
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Immo 47 GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Westerwald Bio GmbH

Eschenburg-Roth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 6.547.970,52 6.298
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 1.095.195,11 - 954
b) soziale Abgaben - 198.433,22 - 1.293.628,33 - 178
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 496.305,68 - 519
4. sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.387.797,76 - 4.177.731,77 - 2.308
2.370.238,75 2.339
5. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 16.076,20 18
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 16.076,20 (18)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 154.338,87 170.415,07 73
7. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens - 88.618,11 81.796,96 - 357
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 725.329,36 - 676
davon latente Steuern: EUR 22.989,00 (40)
9. Ergebnis nach Steuern 1.726.706,35 1.397
10. sonstige Steuern - 5.263,00 - 4
11. Jahresüberschuss 1.721.443,35 1.393
12. Gewinnvortrag
aus dem Vorjahr 14.396.945,03 13.004
13. Bilanzgewinn 16.118.388,38 14.397

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Westerwald Bio GmbH hat ihren Sitz in Eschenburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wetzlar unter HRB 3614. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Die GmbH ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und hat den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaft bestehenden größenabhängigen Erleichterungen und nach Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die ergänzenden Angaben zu den Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten wurden in den Anhang aufgenommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig unter Annahme einer Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 25 Jahren sind die planmäßigen Abschreibungen für Zugänge nach der linearen Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Notwendige Abwertungen wurden vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Bestand an liquiden Mitteln sind zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind bestehende Risiken durch ausreichend bemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Eingetretene Wertminderungen sind durch Abschreibungen auf den Börsenpreis in Ansatz gebracht worden. Sofern Gründe für in Vorjahren erfolgte Abschreibungen zum Bilanzstichtag nicht mehr bestanden, wurden Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen.

Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, sind mit den Vorauszahlungsbeträgen als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Steuerrückstellungen beinhalten die voraussichtlichen Nachzahlungen an Betriebssteuern unter Berücksichtigung geleisteter Vorauszahlungen.

Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren, dem Grunde und der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Wert angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte mit ihrem Erfüllungsbetrag.

Auf abweichenden steuerlichen Wertansätzen beruhende Differenzen wird durch Bildung eines Passivpostens für latente Steuern Rechnung getragen.

II. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen gegen Gesellschafter.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die weiteren Angaben zu diesem Bilanzposten ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 76
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (0) (76)
davon Forderungen gegen Gesellschafter (0) (76)
übrige Vermögensgegenstände 3.514 3.302
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (3.514) (3.302)
Gesamtbetrag 3.514 3.378
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (3.514) (3.378)
davon Forderungen gegen Gesellschafter (0) (76)

3. Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn von TEUR 16.118 ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 14.397 enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die weiteren Angaben zu diesem Bilanzposten ergeben sich aus der nachstehenden Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21 0
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (21) (0)
davon gegenüber Gesellschaftern (21) (0)
übrige Verbindlichkeiten 1.895 2.200
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.895) (2.200)
Gesamtbetrag 1.916 2.200
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr (1.916) (2.200)
davon gegenüber Gesellschaftern (21) (0)

Bei den Lieferantenverbindlichkeiten bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte für die gelieferten Waren.

5. Passive latente Steuern

Aufgrund von Abweichungen zwischen Bilanzansätzen von Sachanlagen in der Handels- und Steuerbilanz ergeben sich passive Steuerlatenzen, die sich wie folgt entwickelten:

Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
TEUR TEUR TEUR
passive latente Steuern 127 23 150

Die Berechnung der passiven latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 29,13 %.

III. sonstige Angaben

1. sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen werden voraussichtlich folgende Beträge fällig:

31.12.2023
TEUR
bis ein Jahr 55
über ein Jahr 9
64

Ferner bestehen aus einem unbefristeten Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen voraussichtliche jährliche Verpflichtungen von TEUR 225.

2. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 35 37
Angestellte 3 4
38 41

3. Geschäftsführung

Alleiniger Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023

 

Herr Burkhard Klein, Eschenburg.

 

Eschenburg, den 1. April 2025

gez. Burkhard Klein, Geschäftsführer

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Unsere Gesellschaft ist eine Packstelle für alternative Eier, die vorwiegend regional und insbesondere im Biobereich tätig ist. Weiterhin beliefern wir Großkunden. Angeschlossen ist zudem eine Färberei, um dem Bedarf an gekochten Eiern gerecht zu werden.

Die technischen Einrichtungen sind auf dem neusten und modernsten Stand der Technik.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war nach wie vor durch den im Februar 2022 begonnenen Krieg in der Ukraine geprägt. Die folgenden wirtschaftlichen Turbolenzen - steigende Inflation, hohe Energiepreise und die damit zusammenhängende fehlende Zuversicht der Verbraucher - hatte unmittelbar Folgen für den Verkauf von höherwertigen und preislich im Lebensmitteleinzelhandel auch im oberen Segment angesiedelten Eier, die gerade von unserer Seite vermarktet wurden.

Der sehr starke Verkaufsrückgang des Vorjahres konnte durch harte kurzfristige Einschnitte kompensiert werden.

Es wurde an dem Konzept, soweit wie möglich, bewusst bäuerliche Familienbetriebe aus der Region in das Vermarktungskonzept einzubeziehen, festgehalten.

In 2023 hat sich die verwendbare Erzeugung von Eiern in Deutschland insgesamt um 1,06 % gegenüber dem Vorjahr auf rund 15,6 Milliarden Stück verringert, wobei durch die wirtschaftliche Situationen der Anteil der Diskontware einen enormen Zugewinn hatte, allerdings auf Kosten von Premiumprodukten.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation wurde das Produktportfolio entsprechend angepasst und neue Kunden akquiriert. Durch diese Maßnahmen konnte trotz veränderter Marktlage noch ein positiver Geschäftsverlauf erzielt werden.

Die bestehenden Qualitätssicherungssysteme sowie die weiterführenden Systeme zur Einhaltung von Lebensmittel- und Umweltnormen unterlagen auch im Geschäftsjahr 2023 der ständigen und turnusmäßigen Überwachung. Feststellungen wurden nicht vermerkt.

3. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Bereits die Planung für das Geschäftsjahr 2023 wurde gegenüber dem Vorjahr wieder anspruchsvoller aufgesetzt. Entsprechend der Erwartungen war im Jahr 2023 ein Umsatzanstieg zu verzeichnen. So resultiert das Geschäftsjahr per 31. Dezember 2023 in einem Umsatzplus von rund 7,9 %. Schwankungen im Abverkauf, saisonal wie auch durch nicht planbare Ereignisse, konnten größtenteils durch die Färberei ausgeglichen werden.

Der Materialaufwand stieg um TEUR 1.734 auf TEUR 21.155 überproportional an. Die Materialaufwandsquote lag mit rund 76,8 % über dem Niveau des Jahres 2022. Dies lag an erhöhten Beschaffungspreisen, da die hohen Futterpreise für die erzeugenden Betriebe gestiegen waren und wir hier unseren Lieferanten entgegenkommen mussten. Durch die getätigten Investitionen konnten die betrieblichen Prozesse weiter optimiert und qualitativ anspruchsvoller gestaltet werden.

Trotz der im Durchschnitt leicht gesunkenen Gesamtpersonalstärke ist die Personalintensität im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht gestiegen.

Die Eigenkapitalrentabilität erhöhte sich geringfügig, bedingt durch die gestiegenen Bilanzgewinne bei höherem Jahresergebnis, gegenüber dem Vorjahr um 1,1 %-Punkte auf 11,3 %. Die Eigenkapitalquote unseres Unternehmens hat sich mittlerweile auf einem Niveau von gut 87,7 % stabilisiert und ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Berücksichtigt man dabei die kontinuierlich gewachsene Bilanzsumme, so kommt diesem Umstand ein noch höherer Stellenwert zu.

Wesentliche Veränderungen in der Bilanzstruktur unserer Gesellschaft sind nicht eingetreten.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens haben deutlich zugenommen, die liquiden Mittel sind im Gegenzug gesunken. Wir waren und sind somit jederzeit in der Lage unseren bestehenden Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellte sich somit im Geschäftsjahr 2023 ob des günstigen Geschäftsverlaufs zufriedenstellend dar.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund der zu Beginn des Jahres 2022 erfolgten Zäsur durch den Krieg in der Ukraine ein weiteres eher unwägbares Geschäftsjahr erwartet. Zwar nahm die hohe Inflation wieder deutlich ab, dennoch haben die Käufe im relativ hochpreisigen Nahrungsmittelsegment durch die Verbraucher noch nicht das vorherige Niveau erreicht - hochpreisige Bioartikel und regionale Produkte unterlagen einem bis dato nie dagewesen Druck im Lebensmitteleinzelhandel.

Daher sind die Erwartungen zu Gesamtleistung und Rohertrag im Jahr 2024 moderat reduziert worden. Aufgrund der hohen Eigenkapitalquote und der Flexibilität des Betriebes wird mit einer entsprechend ähnlichen und somit immer noch angemessenen Rohertrags- und Gewinnsituation kalkuliert.

Trotz dessen werden wir unsere Stellung am Eiermarkt weiter festigen und hierdurch den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens sichern. Die integrierten Produktionsabläufe mit hohen Hygienestandards werden kontinuierlich verbessert.

Zu den allgemeinen Marktrisiken, denen die gesamte Branche ausgesetzt ist, zählen insbesondere das Auftreten von politischen Verwerfungen, Tierseuchen, Futtermittelverunreinigungen oder ähnliches. Produktrisiken werden jedoch durch eine gut funktionierende Qualitätssicherung in Verbindung mit Sicherheits- und Hygienekonzepten weitestgehend minimiert.

Es kam weiterhin bei der Beschaffung von Kleinverpackungen zu Lieferengpässen.

Dem Adressenausfallrisiko tragen wir durch ein optimiertes Mahnwesen Rechnung. Zum Stichtag bestehende Risiken sind durch entsprechende Bewertungsmaßnahmen bereits berücksichtigt worden. Liquiditätsrisiken und Risiken aus Finanzgeschäften und Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Die Liquidität hat sich unter Berücksichtigung der im Umlaufvermögen ausgewiesenen Wertpapiere dem Trend der vergangenen Jahre folgend, weiter aufgebaut. Währungsrisiken bestehen derzeit nicht, da die Gesellschaft ausschließlich in Euro fakturiert.

Es bestehen insgesamt keine wesentlichen Risiken mit negativem Einfluss auf die Vermögens- und Finanzlage. Wir verfügen über einen ausreichenden Bestand an liquiden Mitteln, sodass wir unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen können.

 

Eschenburg, den 1. April 2025

Geschäftsleitung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der Westerwald Bio GmbH, Eschenburg, haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Westerwald Bio GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Westerwald Bio GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Westerwald Bio GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschenburg, den 1. April 2025

Dr. Czwalinna, Wirtschaftsprüfer"

Ergänzende Informationen:

Der Jahresabschluss wurde am 15. April 2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss 2023 von 1.721.443,35 EUR wurde mit dem bestehenden Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 14.396.945,03 EUR verrechnet und als Bilanzgewinn von 16.118.388,38 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.227,00 26
II. Sachanlagen 2.133.541,00 2.172
III. Finanzanlagen 915.985,90 3.065.753,90 1.002
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte 367.716,00 454
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.514.529,77 3.378
III. Wertpapiere 7.562.090,14 5.806
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.906.068,30 15.350.404,21 4.133
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 27
18.416.158,11 16.998

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Bilanzgewinn 16.118.388,38 16.143.388,38 14.397
B. Rückstellungen 206.635,00 249
C. Verbindlichkeiten 1.915.865,73 2.200
D. Passive latente Steuern 150.269,00 127
18.416.158,11 16.998
Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte) 115.713,82 5.371,50 0,00 121.085,32
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 311.439,06 0,00 0,00 311.439,06
2. technische Anlagen und Maschinen 3.486.596,64 9.501,80 92.458,78 3.403.639,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.298.067,62 435.855,38 127.696,48 1.606.226,52
5.096.103,32 445.357,18 220.155,26 5.321.305,24
III. Finanzanlagen
(Ausleihungen an verbundene Unternehmen) 1.001.909,70 16.076,20 102.000,00 915.985,90
insgesamt 6.213.726,84 466.804,88 322.155,26 6.358.376,46
kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte) 89.905,82 14.952,50 0,00 104.858,32
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 209.751,06 29.056,00 0,00 238.807,06
2. technische Anlagen und Maschinen 2.174.452,64 308.138,80 92.452,78 2.390.138,66
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.787,62 144.158,38 125.127,48 558.818,52
2.923.991,32 481.353,18 217.580,26 3.187.764,24
III. Finanzanlagen
(Ausleihungen an verbundene Unternehmen) 0,00 0,00 0,00 0,00
insgesamt 3.013.897,14 496.305,68 217.580,26 3.292.622,56
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
(entgeltlich erworbene gewerbliche Schutz- rechte und ähnliche Rechte) 16.227,00 25.808,00
II. Sachanlagen:
1. Grundstücke und Bauten 72.632,00 101.688,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.013.501,00 1.312.144,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.047.408,00 758.280,00
2.133.541,00 2.172.112,00
III. Finanzanlagen
(Ausleihungen an verbundene Unternehmen) 915.985,90 1.001.909,70
insgesamt 3.065.753,90 3.199.829,70

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