Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 111532
Vorher
Deich-MediCare GmbH
Eingetragen
15.6.2005
Branche
Ambulante Betreuungsdienste für ältere MenschenAmbulante PflegediensteAmbulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Gegenstand
Dienstleistungen im Gesundheitswesen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jessica Hoberg
seit 8.8.2024
Prokura
Christopher Knitt
seit 16.10.2023
Prokura
Oliver Köhnken
seit 22.1.2019
Geschäftsführer
Anja Grube
seit 17.11.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

wir leben - Service GmbH

Marschacht

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die wir leben - Service GmbH ist als mittelständisches Unternehmen im Bereich nicht pharmazeutischer Dienstleistungen im pharmazeutischen Umfeld tätig. Zur Sicherstellung des reibungslosen Geschäftsablaufes unserer Kunden arbeiten wir eng mit unseren Kunden und Lieferanten zusammen. Dabei übernehmen wir nicht pharmazeutische Aufgaben im Apotheken- oder Großhandelsalltag und ermöglichen damit unseren Kunden die Fokussierung auf deren Kerngeschäft. Die wir leben - Service GmbH übernimmt hierbei Tätigkeiten der Logistik, der Verwaltung, des Marketings und der IT. Durch unsere jahrelange Zusammenarbeit mit unseren Kunden sind wir optimal aufgestellt, um in einem dynamischen Umfeld innovative und kundenorientierte Lösungen anzubieten.

2. Wirtschaftliche Lage

Die Gesundheitswirtschaft (GW) stellt eine Querschnittsbranche innerhalb der deutschen Volkswirtschaft dar. Die Gesundheitswirtschaft in Deutschland generierte im Jahr 2023 eine Bruttowertschöpfung (BWS) von 435,5 Mrd. EUR und beschäftigte über 8 Mio. Erwerbstätige. Aufgrund der hohen Importe ergibt sich eine negative Außenhandelsbilanz. Im Vergleich zum Vorjahr hat die BWS um 20,3 Milliarden EUR zugenommen. Umgerechnet erzeugte die Branche pro Tag des Jahres 2023 fast 1,2 Milliarden EUR Bruttowertschöpfung. Vergleichbar positiv wie die Bruttowertschöpfung hat sich die Erwerbstätigenzahl in der Gesundheitswirtschaft entwickelt mit einem Zuwachs von 1,6 Mio. Menschen seit 2014. Die Außenhandelsbilanz der gesamten Gesundheitswirtschaft ist im Vorjahresvergleich um 10,9 % gefallen. Da die Importe mit 162,7 Mrd. EUR höher ausfielen als die Exporte mit 159,4 Mrd. EUR ergab sich in der Außenhandelsbilanz ein Defizit von 3,3 Mrd. EUR (Faktenblatt Gesundheitswirtschaft, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Stand: August 2024).

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Jahr 2023 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real (preisbereinigt) 2,0 % und nominal (nicht preisbereinigt) 2,1 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Während die realen Umsätze im 1. Halbjahr 2023 gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 kräftig um 3,5 % stiegen, fiel das Wachstum im 2. Halbjahr 2023 mit einem Plus von 0,8 % gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 moderater aus. Insgesamt erzielte der Dienstleistungssektor im Jahr 2023 den höchsten realen Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015. Verglichen mit dem Vor-Corona-Jahr 2019 lag er um 5,8 % höher. (https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/03/PD24_085_474.html, Stand: März 2024)

3. Geschäftsverlauf

Insgesamt liegt das Ergebnis 2023 geringfügig unter dem Niveau der Vorjahreszahlen.

4. Darstellung der Lage

Ertragslage

Bei leicht gestiegenen Umsatzerlösen von 3.746 TEUR hat sich das Rohergebnis um 511 TEUR auf 2.484 TEUR erhöht. Dieser Anstieg konnte die um 429 TEUR gestiegenen Personalaufwendungen kompensieren, sodass für 2023 ein gegenüber dem Vorjahr um lediglich 3 TEUR geringeres Ergebnis erzielt wurde.

Vermögens und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme ist mit 10.982 TEUR gegenüber dem Vorjahr um 3.831 TEUR gestiegen. Die liquiden Mittel sind über dem Vorjahresniveau (+2.345 TEUR). Das Anlagevermögen reduzierte sich um 6 TEUR auf 226 TEUR. Dagegen lagen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit 5.577 TEUR über dem Vorjahreswert von 4.058 TEUR. Das Eigenkapital erhöhte sich um 38 TEUR auf 1.127 TEUR. Die Eigenkapitalquote verringerte sich bedingt durch die gestiegene Bilanzsumme auf 10,2 % (Vorjahr: 15,20%). Für die Verbindlichkeiten ergibt sich ein Aufbau von 5.940 TEUR auf 9.577 TEUR. Die Rückstellungen sind mit 278 TEUR über dem Vorjahresniveau von 122 TEUR.

Finanzlage

Zum 31. Dezember 2023 verfügte die wir leben - Service GmbH über ausreichende finanzielle Mittel bzw. Kreditlinien. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist positiv. Der Cash-Flow nach DVFA/SG beträgt 156 TEUR. Gemäß der Finanzplanung für das folgende Geschäftsjahr sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft kann insgesamt als gut angesehen werden.

Wesentliche Ereignisse nach Jahresabschluss

Ereignisse von wesentlicher Bedeutung haben sich nach dem Jahresabschluss nicht ergeben.

5. Chancen und Risiken

Marktrisiken

Mit allen wichtigen Kunden konnten Verträge oder vertragsähnliche Vereinbarungen abgeschlossen werden. Dadurch sind die Voraussetzungen für das kurz- und mittelfristige Wachstum der Gesellschaft sichergestellt. Ein Risiko besteht allerdings in der zunehmenden Knappheit bei bestimmten Produktgruppen, welche maßgeblich für das Ergebnis unserer Kunden sind. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung können sich aus gesundheitspolitischen Entscheidungen ergeben. Allerdings schätzen wir das Risiko bezüglich ungünstiger gesundheitspolitischer Entscheidungen gering ein, da eine Versorgung vor allem im Bereich der Patienten weiterhin gewährleistet sein muss.

Liquiditätsrisiken

Eine auf einen festen Planungszeitraum ausgerichtete Liquiditätsvorschau, die auf den vorhandenen liquiden Mitteln sowie den nicht ausgenutzten Kreditlinien basiert, stellt die Liquiditätsversorgung jederzeit sicher.

Rechtliche Risiken

Es gibt aus heutiger Sicht keine Verfahren, welche die zukünftigen Ergebnisse in merkbarer Form beeinflussen könnten bzw. wurden in solchen Fällen entsprechende (Teil-) Wertberichtigungen vorgenommen.

Ausfallrisiken

Ein signifikantes Ausfallrisiko bei den Forderungen besteht nicht. Um das Ausfallrisiko bei den Forderungen zu minimieren, wird ein aktives Forderungsmanagement betrieben. Größere Forderungen werden durch Sicherungsmaßnahmen abgedeckt. Verbleibende Risiken werden durch Wertberichtigungen auf den Forderungsbestand berücksichtigt.

Preisänderungs-, Zins- und Kursänderungsrisiken

Es bestehen keine wesentlichen Zins- und Kursänderungsrisiken. Durch Änderungen in der Gesundheitspolitik und/oder Vertragsanpassungen mit Krankenkassen kann es zu Preisreduzierungen kommen, die einen negativen Einfluss auf den Rohertrag haben.

Chancen

Die Gesellschaft sieht sich aufgrund des gut geschulten und qualifizierten Personalstammes sowie aufgrund seiner fundierten organisatorischen und operativen Kenntnisse und Fähigkeiten für künftige Marktentwicklungen als ausgezeichnet aufgestellt an. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst alle wesentlichen Bereiche der Unternehmenssteuerung. Ziel des Systems ist die Vermeidung von Risiken sowie die Aufdeckung von Chancen.

Gesamtrisiko

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr keine bestandsgefährdenden Risiken identifizieren können. Für die zukünftige Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

6. Ausblick auf die Entwicklung des Unternehmens

Für das Geschäftsjahr 2024 ist geplant, durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden den Umsatz konstant zu halten. Dabei gehen wir von einer konstanten Rohertragsmarge aus. Wesentliche Veränderungen der Geschäftstätigkeit sind im Übrigen nicht geplant.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir in Summe ein positives Gesamtergebnis auf konstantem Niveau.

 

Marschacht, den 9. Dezember 2024

Anja Düvel, Geschäftsführerin

Oliver Köhnken, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.794,00 232.251,50
B. Umlaufvermögen
1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.555.612,79 4.064.966,56
- davon gegen Gesellschafter: € 4.271.525,53 (Vorjahr: T€ 3.292) -
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.179.497,33 2.833.622,06
10.735.110,12 6.898.588,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.392,70 20.372,92
10.982.296,82 7.151.213,04

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.063.679,56 1.022.741,66
III. Jahresüberschuss 37.814,88 40.937,90
1.126.494,44 1.088.679,56
B. Rückstellungen 278.177,00 122.270,00
C. Verbindlichkeiten 9.577.625,38 5.940.263,48
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 378.060,74 (Vorjahr: T€ 672) -
10.982.296,82 7.151.213,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2022
1. Rohergebnis 2.484.180,87 1.973.804,25
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.620.759,39 -1.265.877,67
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -315.930,57 -242.444,05
- davon für Altersversorgung: € 8.140,60 (Vorjahr: € 5.267,35) - -1.936.689,96 -1.508.321,72
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -117.519,32 -89.720,62
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -344.817,02 -277.967,15
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.835,37 15.292,09
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -45.895,01 -52.756,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -19.204,05 -16.903,28
8. Ergebnis nach Steuern 40.890,88 43.426,90
9. Sonstige Steuern -3.076,00 -2.489,00
10. Jahresüberschuss 37.814,88 40.937,90

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

der wir leben - Service GmbH, Marschacht

I. Allgemeine und rechtliche Verhältnisse

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der wir leben - Service GmbH mit dem Sitz in Marschacht (Amtsgericht Lüneburg, HRB 111532), wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) §§ 242 ff. HGB nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Nach den in § 267 Absatz 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Kapitalgesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Das Gliederungsschema der Bilanz wurde gemäß § 266 HGB in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Sämtliche Vermögenswerte und Schulden wurden zum 1. Januar 2023 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie in Anlehnung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB, § 42 GmbHG) aufgestellt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlicher Vorschriften linear vorgenommen.

Die Anlagegüter werden nach den steuerlich üblichen Nutzungsdauern abgeschrieben.

Im Berichtsjahr angeschaffte bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden analog zu den steuerlichen Vorschriften voll abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei den Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Flüssige Mittel wurden gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB zu Nominalwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert bilanziert.

Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Bei der Höhe nach ungewissen Verbindlichkeiten wird der Wert der wahrscheinlichen Inanspruchnahme ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen ist im Einzelnen im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 547.629,81 112.815,82 14.055,73 646.389,90
Summe Anlagevermögen 547.629,81 112.815,82 14.055,73 646.389,90
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.378,31 117.519,32 12.301,73 420.595,90
Summe Anlagevermögen 315.378,31 117.519,32 12.301,73 420.595,90
Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.794,00 232.251,50
Summe Anlagevermögen 225.794,00 232.251,50

Forderungen

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Hierzu werden Pauschalwertberichtigungen und erforderlichenfalls Einzelwertberichtigungen gebildet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten mit T€ 919 (Vorjahr: T€ 645) Forderungen gegen nahestehende Unternehmen.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Körperschaftsteuerrückforderungen mit T€ 19 (Vorjahr: T€ 17).

Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewerbesteuer, Personalaufwendungen sowie die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ 4.964 (Vorjahr: T€ 3.161) Verbindlichkeiten gegen- über der Pharma Orange GmbH und mit T€ 635 (Vorjahr: T€ 1.115) Verbindlichkeiten gegenüber der Vlive-health GmbH.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Ferner bestehen verschiedene Miet- und Leasingverträge über Kraftfahrzeuge und Maschinen mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren und einer Gesamtbelastung von T€ 149 (Vorjahr: T€ 4).

IV. Sonstige Angaben

Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 neben der Geschäftsführung durchschnittlich 111 Mitarbeiter, davon 10 in Vollzeit, 19 in Teilzeit sowie 82 geringfügig beschäftigte Angestellte.

Geschäftsführer

Geschäftsführer waren:

 

Frau Anja Düvel, Geschäftsführung Personal, Marschacht

 

Herr Oliver Köhnken, Geschäftsführer Vertrieb, Drage

jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Gewinnverwendungsbeschluss

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 1.101.494,44 bestehend aus dem Gewinnvortrag von € 1.063.679,56 sowie dem Jahresüberschuss von € 37.814,88 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Marschacht, den 9. Dezember 2024

wir leben - Service GmbH, Marschacht

Anja Düvel, Geschäftsführerin

Oliver Köhnken, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 7. Januar 2025 festgestellt.

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt.

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie dem Lagebericht der wir leben - Service GmbH, Marschacht, den folgenden

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die wir leben - Service GmbH, Marschacht

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der wir leben - Service GmbH, Marschacht, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der wir leben - Service GmbH, Marschacht, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 13. Dezember 2024

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