GoTo Global Asset GmbH
Selbe AdresseVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Loic Pierre Agnes Eloy seit 8.4.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Wörle seit 14.9.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mirion Technologies (Global), Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH, MünchenA) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2023 die Merkmale für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist eingetragen im Registergericht München (HRB 136707). Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB für den Anhang wurde Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB dargestellt. B) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, inklusive Anschaffungsnebenkosten, und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bewertet und werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Ausgenommen hiervon sind die Anschaffungskosten, inklusive Anschaffungsnebenkosten, und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen für das in 2019 implementierte Planungstool Easy Redmine. Diese werden gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über fünf Jahre planmäßig linear abgeschrieben. 2. Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, inklusive Anschaffungsnebenkosten, und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. In die Herstellungskosten sind neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Abschreibungen sowie der sonstigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer werden wie folgt vorgenommen:
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten, inklusive Anschaffungsnebenkosten, und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bis zu einer Höhe von EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. 3. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten, inklusive Anschaffungsnebenkosten, und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen oder zu den gesunkenen Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Wertermittlung erfolgt nach dem gewogenen Durchschnittswertverfahren. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Abschreibungen sowie der sonstigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen. Darüber hinaus werden Wertberichtigungen für Preis- und Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Das Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, wonach die erhaltenen Anzahlungen von den Vorräten offen abgesetzt werden können, wurde in Anspruch genommen. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten aktiviert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die Umrechnung von Forderungen in Fremdwährung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen - wie im Vorjahr - nicht vor. 5. Liquide Mittel Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den Nennwerten angesetzt. 6. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. 8. Pensionsrückstellungen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen wird mit dem versicherungsmathematischen PUC-Verfahren (Projected Unit Credit bzw. Einmalbetragsmethode) ermittelt. Für die Bewertung der Pensionsverpflichtungen dienen als Rechnungsgrundlage die Heubeck-Richttafeln 2018 G unter der Verwendung eines Rechnungszinses von 1,82% (Vorjahr: 1,78%), erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 5,0% p.a. und eine altersspezifische Fluktuationsrate zwischen 7,2% und 0,1%. Der Rechnungszins wird von der Deutschen Bundesbank auf Basis eines 10-Jahres-Durchschnittszeitraums ermittelt (§ 253 Abs. 2 Satz 4 HGB). 9. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnittszeitraums entsprechend der Restlaufzeit diskontiert. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Vom Abzinsungswahlrecht für kurzfristige Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. 10. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen - wie im Vorjahr - nicht vor. 11. Latente Steuern Bei der Berechnung der latenten Steuern wird das Temporary-Konzept angewendet. Die Differenzen zwischen den handelsbilanziellen Wertansätzen und den steuerbilanziellen Wertansätzen werden aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Mirion Technologies (Germany) GmbH, München, auf Ebene des Organträgers berücksichtigt. 12. Umsatzerlöse Umsatzerlöse werden ausgewiesen, wenn die Lieferungen oder Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Im Projektgeschäft mit Werkvertragscharakter werden Umsatzerlöse gebucht, wenn der Vertrag erfüllt und das Werk vom Kunden abgenommen wurde oder abgrenzbare und vertraglich vereinbarte Teilleistungen vom Kunden abgenommen worden sind. 13. Forschungs- und Entwicklungskosten Forschungs- und Entwicklungskosten werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung in voller Höhe aufwandwirksam erfasst. 14. Änderungen des Diskontierungssatzes Effekte aus der Veränderung des Diskontierungszinssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung werden im Finanzergebnis ausgewiesen. C) Angaben zur Bilanz Aktiva Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagengitter (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 1.535 (Vorjahr: TEUR 4.288). Davon entfallen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2.000) auf ein Darlehen an die Alleingesellschafterin. Im übrigen Betrag sind Forderungen aus dem Leistungsverkehr an die Alleingesellschafterin in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 223) enthalten. Passiva Das Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000,00. Der zur Abzinsung der Pensionsrückstellungen verwendete Rechnungszins basiert entsprechend der Zinsermittlung auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vorangegangenen zehn Geschäftsjahren ergibt. Der Verpflichtungsumfang nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre beträgt zum Stichtag TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 2.014). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des 7-jährigen und des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 111). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Dem steht jedoch zum Abschlussstichtag ein vororganschaftlicher Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.868 (Vorjahr: TEUR 2.868) gegenüber. Die Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und betragen TEUR 4.027 (Vorjahr: TEUR 5.660). Sie betreffen vollständig Gewinnabführungsverpflichtungen aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - vollständig aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (TEUR 767; Vorjahr: TEUR 348). D) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der Personalaufwand für Löhne und Gehälter beträgt TEUR 6.348 (Vorjahr TEUR 5.830). Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung belaufen sich auf TEUR 1.272 (Vorjahr: TEUR 1.224), davon für Altersversorgung TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 145). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 110) realisierte Währungskursgewinne. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind realisierte Währungskursverluste in Höhe von TEUR 1.080 (Vorjahr: TEUR 934) sowie unrealisierte Währungskursverluste in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 52) enthalten. E) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2023 wurden 74 (Vorjahr: 74) angestellte Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Einkaufsverpflichtungen in Höhe von TEUR 5.521. Hiervon entfällt ein Betrag von TEUR 829 auf die Miete für das von der Gesellschaft genutzte Produktions- und Bürogebäude in München. Der entsprechende Mietvertrag läuft bis zum 31. März 2026. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende finanzielle Verpflichtungen (in TEUR):
Konzernabschluss sowie kleinster und größter Konsolidierungskreis Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mirion Technologies (HoldingRep), Ltd., London, United Kingdom, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von einbezogenen Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist unter der Gesellschaftsnummer 09299670 bei der handelsregisterführenden Behörde Companies House, Crown Way, Mandy, Cardiff CF 14 3UZ / Großbritannien, offengelegt. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mirion Technologies, Inc., 1218 Menlo Drive, Atlanta, GA 30318 USA, einbezogen, die einen Konzernabschluss für den größten Kreis von einbezogenen Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss kann bei der Delaware Secretary of State unter der Registernummer 6910716 eingesehen werden. Ergebnisverwendung Es besteht mit Wirkung ab dem 1. Juli 2019 ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Mirion Technologies (Germany) GmbH, München (Organträgerin). Dementsprechend wird der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in voller Höhe an die Organträgerin abgeführt.
München, 25. März 2024 Loic Eloy, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH, MünchenA. Darstellung der Gesellschaft und der Rahmenbedingungen 1. Allgemeines Die Gesellschaft wurde im Jahr 2001 als "MGPI Instruments GmbH" in München gegründet und im Jahr 2009 in "Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH" umfirmiert. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, industrielle Herstellung, der Verkauf und die Wartung von elektronischen Produkten und Strahlungsmessgeräten. Die Produktion besteht im Wesentlichen aus der Elektronik und Detektorfertigung, der Endmontage sowie der Prüfung der Gesamtgeräte im Rahmen einer langfristigen Auftragsfertigung (Projektgeschäft). Die Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH, München, ist eine Tochtergesellschaft der Mirion Technologies (Germany) GmbH, München, Deutschland. Am 21. April 2020 wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2019 mit der Mirion Technologies (Germany) GmbH, München, ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Die Eintragung des Ergebnisabführungsvertrages in das Handelsregister erfolgte am 6. Mai 2020. 2. Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird primär über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und adjusted EBITDA gesteuert. Die Kennziffern beruhen auf den für den Mirion-Konzern nach den Regelungen der US-GAAP erstellten Reporting Packages. Die Unterschiede und die Überleitung bezüglich der relevanten Rechnungslegungsvorschriften nach US GAAP auf HGB stellen sich wie folgt dar: Umsatzerlöse Die Unterschiede in den Umsatzerlösen beruhen auf der nach den Regelungen der US GAAP vorgeschriebenen Anwendung der "Percentage of Completion"-Methode im Rahmen der projektbezogenen Umsatzrealisation, während nach den Vorschriften des HGB die "Completed Contract"-Methode Anwendung findet. Die Umsatzerlöse in der Rechnungslegung nach US GAAP liegen im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 17.564 leicht über den Planwerten (TEUR 16.893) und über dem Vorjahresniveau (TEUR 16.041). Die Umsatzerlöse in der Rechnungslegung nach HGB betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 12.365 und liegen damit erwartungsgemäß deutlich unter dem Vorjahr (TEUR 22.798). Adjusted EBITDA Das adjusted EBITDA ist definiert als Jahresergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen, Konzernumlagen sowie der Ergebnisabführungsverpflichtung. Die Unterschiede bezüglich des adjusted EBITDA liegen, neben der unterschiedlichen Bilanzierung und Bewertung von Pensionsverpflichtungen, vor allem in den oben erläuterten Unterschieden bezüglich der projektbezogenen Umsatzrealisation aufgrund abweichender Regelungen zwischen den US GAAP und den Vorschriften des HGB begründet. Das adjusted EBITDA betrug zum 31. Dezember 2023 in der Rechnungslegung nach US GAAP TEUR 5.667. Es liegt damit über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 5.132) und entspricht unserer Planung für US-GAAP. Das adjusted EBITDA in der Rechnungslegung nach HGB betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.892 nach TEUR 7.927 im Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf den geringeren Umsatz gegenüber dem Vorjahr in der Rechnungslegung nach HGB zurückzuführen. 3. Forschung und Entwicklung Wie auch in der Vergangenheit beschäftigte sich die Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 mit der Anpassung ihrer Produkte an die Erfordernisse der Märkte und daneben mit der Entwicklung neuer Produkte für bestehende und neue Märkte. Durch die weitere Implementierung neuer Technologien in bestehende Produkte sowie die Einführung neuer Produkte wird mittel- bis langfristig ein erhöhter Umsatz erwartet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 316). Schwerpunkt war dabei die Weiterentwicklung des hausinternen proTK Systems im Elektronik- und Softwarebereich mit dem Ziel der Verbesserung bestehender Features bzw. der Entwicklung neuer Features. 4. Gesamtwirtschaftliche Situation im Geschäftsjahr 2023 Die wirtschaftliche Schwächephase hält zum Jahreswechsel 2023/24 an. Zum Jahresende 2023 deuten nach einem preis-, saison- und kalenderbereinigten Rückgang des BIP um 0,25 % aktuelle Frühindikatoren noch nicht auf eine rasche konjunkturelle Erholung hin. Mit einem rückläufigen Trend der Inflation, steigenden Reallöhnen und einer allmählichen Belebung der Weltwirtschaft dürften sich zentrale Belastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft aber im Verlauf dieses Jahres verringern und eine vor allem binnenwirtschaftlich getragene Erholung einsetzen. 1 5. Branchenentwicklung Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, industrielle Herstellung, Verkauf und Wartung von elektronischen Produkten und Instrumenten für zivile und militärische Anwendungen. Zentrale Kunden unserer Gesellschaft sind im Bereich der Nuklearindustrie und Forschungsreaktoren. Hierbei liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten in der Erneuerung von Strahlenmesssystem in Kernkraftwerken. Der Kreis der Kunden liegt dabei vor allem im europäischen Ausland, aber auch in Amerika und Asien. Im Zuge der vor allem in Europa spürbaren Energiekrise wird die Kernenergie als mögliche Alternative wieder vermehrt diskutiert und Laufzeitverlängerungen von bestehenden Kraftwerken beschlossen. 2 In Frankreich ist der Neubau von 14 weiteren Kernkraftwerken geplant. 3 Darüber hinaus gibt es weltweit Initiativen im Bereich von Konzeptionierung und Bau von SMR-Reaktoren (Small Modular Reactors). 4 Zur weiteren Entwicklung verweisen wir auf unsere Ausführungen im Abschnitt D. "Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung". B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft 1. Vermögenslage Das Anlagevermögen bewegt sich mit TEUR 8.002 über dem Niveau des Vorjahres (TEUR 7.158). Anlagenzugängen in Höhe von TEUR 1.732 stehen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 888 gegenüber. Bei den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.712 handelt es sich im Wesentlichen um sich in Bearbeitung befindendes Qualifizierungsequipment und interne Mess- und Prüfsysteme sowie um notwendige Ersatzinvestitionen. Die Aktiva des Unternehmens besteht zu 39 % aus Umlaufvermögen (Vorjahr: 55 %). Das Umlaufvermögen setzt sich zu 62 % (Vorjahr 42 %) aus Kassenbestand und Bankguthaben sowie 38 % (Vorjahr: 58 %) aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen zusammen. Das Vorratsvermögen enthält wie im Vorjahr erhaltene Anzahlungen, welche offen von den Vorräten abgesetzt werden. Zum Stichtag ergibt sich erneut ein Passivüberhang. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vorjahresvergleich um TEUR 345 verringert. Zurückzuführen ist dieser Rückgang im Wesentlichen auf eine geringere Anzahl überfälliger Forderungen im Dezember 2023. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.535 (Vorjahr: TEUR 4.288). Die Verringerung beruht vor allem auf dem Wegfall des Darlehens an die Alleingesellschafterin über TEUR 2.000. Die liquiden Mittel haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 3.705 auf TEUR 3.157 verringert. Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert TEUR 2.893, die Eigenkapitalquote beträgt damit 22 % (Vorjahr: 18 %). Rund 30 % (Vorjahr: 35 %) der Passiva beziehen sich aufgrund des im Jahr 2020 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags auf Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung gegenüber der Alleingesellschafterin. Daneben erhöhten sich die Pensionsrückstellungen im Vorjahresvergleich von TEUR 1.903 auf TEUR 1.972. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 163.
2
https://www.welt.de/wirtschaft/plus243129493/Atomkraft-Belgien-beschliesst-den-Ausstieg-vom-Ausstieg-zehn-Jahre-laenger.htm
Ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr war bei den erhaltenen Anzahlungen (TEUR 1.268) zu verzeichnen. Dieser ist im Wesentlichen auf die Erreichung mehrerer Zahlungsmeilensteine von Großprojekten zum Ende des Geschäftsjahres zurückzuführen. Dagegen sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-TEUR 129) im Vergleich zum Vorjahr. 2. Finanzlage Das Unternehmen finanziert sich - wie in den Vorjahren - aus dem Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit. Es bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Kassen- und Bankbestände zum 31. Dezember 2023 haben sich von TEUR 3.705 auf TEUR 3.157 verringert. Der nach wie vor hohe Bestand zum Jahresende ist wie im Vorjahr vor allem auf die Erreichung von vertraglich vereinbarten zahlungsrelevanten Meilensteinen innerhalb einiger Großprojekte im letzten Quartal zurückzuführen. 3. Ertragslage Der Umsatz nach HGB hat sich mit TEUR 12.365 gegenüber dem Vorjahresumsatz von TEUR 22.798 vor allem aufgrund des Abschlusses vieler Großprojekte im Jahr 2022 verringert. Der Umsatz wurde im Wesentlichen im europäischen Raum und Südamerika generiert. Hiervon entfiel wiederum der Großteil auf die Länder Frankreich, Belgien, Deutschland und Brasilien. Der Auftragsbestand ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Wert von TEUR 50.087 auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von einem Anstieg des Auftragsbestandes auf rund TEUR 58.000 aus. Das Bruttoergebnis vom Umsatz beträgt im Geschäftsjahr TEUR 2.701 nach TEUR 8.658 im Jahr 2022. Die Forschungs- und Entwicklungskosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 12 % verringert und wurden im Wesentlichen für die Weiterentwicklung des hausinternen proTK Systems im Elektronik- und Softwarebereich aufgewendet. Die Vertriebskosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 169 % gestiegen. Dies resultiert vor allem aus vermehrten Zeitaufwendungen für Projekte in der Angebotsphase, um einen hohen Auftragseingang in den kommenden Jahren generieren zu können. Die Verwaltungskosten sind hochgerechnet im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf TEUR 1.605 gesunken. Zurückzuführen ist diese Entwicklung unter anderem auf gesunkene Konzernumlagen. Die Änderungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen resultieren hauptsächlich aus realisierten und unrealisierten Fremdwährungsdifferenzen. Vor allem aufgrund der Verzinsung der Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung im Geschäftsjahr 2023 liegt der Saldo aus Zinsaufwendungen und Zinserträgen um TEUR 45 über dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern betrug TEUR 272 und lag damit deutlich unter dem Vorjahr (TEUR 5.660). C. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Insgesamt entsprach der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 sowohl nach US-GAAP als auch nach HGB unseren Erwartungen. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsjahr 2023 entsprechend zufrieden. D. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Finanzwirtschaftliche Risiken Eventuellen Zahlungsausfallrisiken wird durch vertraglich vorgesehene Voraus- und Abschlagszahlungen entgegengewirkt. Fremdwährungsrisiken werden nicht durch Devisentermingeschäfte abgesichert, da durch Voraus- und Abschlagszahlungen im Laufe der Projekte das Währungsrisiko deutlich abgemildert wird. Insgesamt sehen wir die finanzwirtschaftlichen Risiken daher als gering an. Das aktuelle Zinsniveau betrachten wir aufgrund der Höhe der Pensionsrückstellungen als geringes Risiko im Hinblick auf die Bewertung unserer Pensionsrückstellungen, ohne dass derzeit eine verlässliche Prognose über die Entwicklung in den nächsten zwei bis drei Jahren möglich ist. Unter Berücksichtigung von Finanzierungsaspekten ist der Einfluss von Zinsänderungen dagegen zu vernachlässigen, da keine verzinslichen Verbindlichkeiten bestehen. Derivative Finanzinstrumente werden durch unsere Gesellschaft nicht eingesetzt, insofern besteht hier kein Risiko für uns. Wettbewerbsrisiken Im europäischen Markt nimmt das Risiko für preisintensiven Wettbewerb zu, welcher sich negativ auf Auftragseingang und Margen auswirken kann. Daneben besteht das Risiko von Umsatzschwankungen bedingt durch langfristig geplante Großaufträge und deren Nichtrealisierung oder kurzfristige Lieferverschiebungen. Wir ordnen die Wettbewerbsrisiken als hoch ein und begegnen Überkapazitäten und Kapazitätsengpässen durch vorausschauende Maßnahmen, wie zum Beispiel ein agiles Projektmanagement. Konjunkturelle Risiken Gegenwärtig sehen wir trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit den hohen Energiepreisen, der nach wie vor angespannten Beschaffungssituation und dem Ukraine-Krieg keine negative Beeinflussung in unserer Branche, da sich Chancen und Risiken hieraus die Waage halten. Eine Abschätzung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung fällt aktuell schwer, wobei sich die Stimmung in der Industrie positiv darstellt. Politische Risiken Politische Risiken, wie zum Beispiel länderbezogene Entscheidungen zum Ausstieg aus der Nuklearindustrie, könnten einen signifikanten Einfluss auf unser Geschäftsmodell und die Höhe der erzielbaren Umsatzerlöse haben. Wir ordnen dieses Risiko als nicht hoch ein, sind allerdings immer darauf bedacht, unsere Marktbearbeitung international zu diversifizieren, um etwaige Abhängigkeiten von einzelnen Märkten zu vermeiden. Des Weiteren haben die Ukraine-/Russland-Krise und die daraus erfolgten Sanktionsmaßnahmen weltweite Auswirkungen, deren Ende heute noch nicht absehbar ist. Auch haben sich die strategischen Ansätze zur Energiegewinnung der westlich orientierten Länder deutlich verändert bzw. werden überarbeitet. Die daraus resultierenden Chancen und Risiken für unser Geschäftsmodell heben sich in Summe auf, da wegfallende Märkte durch eine stärkere Nachfrage nach Kernenergie im Hinblick auf Laufzeitverlängerungen und Neubauten in anderen Regionen kompensiert werden. Personalrisiken Der wirtschaftliche Erfolg unserer Gesellschaft wird maßgeblich von der Möglichkeit der Gewinnung und insbesondere vom Erhalt qualifizierter Mitarbeiter geprägt. Das Fehlen von qualifiziertem Personal hätte wesentliche negative Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Daher wird auf die Förderung und Weiterbildung der Mitarbeiter großen Wert gelegt. Im Zuge des deutlich sichtbaren Fachkräftemangels in Deutschland in vielerlei Bereichen, die auch wir benötigen, haben wir unsere Anstrengungen noch weiter intensiviert. Beschaffungsrisiken Allgemeine Beschaffungsrisiken betreffen insbesondere den Bereich der Produktionsversorgung. Dies beinhaltet das Risiko von Versorgungsunterbrechungen durch Kapazitätsengpässe bei Lieferanten, mangelnder Qualität der gelieferten Waren, Insolvenzen von Lieferanten sowie anderen Versorgungsunterbrechungen. Aktuell wird die gesamte Weltwirtschaft durch Versorgungsengpässe - insbesondere im Elektronikbereich - beeinträchtigt. Diese Situation wird wohl mittelfristig noch anhalten. Wir ordnen dieses Risiko aktuell als moderat ein, da wir über eine sorgfältige Lieferantenauswahl eine bestmögliche Diversifikation bezüglich der Beschaffungskanäle gewährleisten und über entsprechende Qualitätskontrollen und vorrausschauende Planung die termingerechte Beschaffung sowie die Angemessenheit der beschafften Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sicherstellen. Risiken aus der Forschung und Entwicklung Dem Risiko, dass sich die Forschungs- und Entwicklungskosten signifikant abweichend vom Budget entwickeln, wird durch ein laufendes und detailliertes Kostencontrolling der entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsprojekte entgegengewirkt. Durch regelmäßige Kommunikation und Abstimmung zwischen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung und dem Vertrieb sowie mit Kunden wird zudem sichergestellt, dass die Forschungs- und Entwicklungsprojekte an den Bedürfnissen des Markts und unseren Kunden ausgerichtet sind. Gewährleistungsrisiken Im Regelfall erstrecken sich unsere Gewährleistungsverpflichtungen über einen Zeitraum von 24 Monaten, beginnend mit dem Zeitpunkt der Lieferung des Projekts (Abnahme). Unsere Produkte sind für eine lange Lebensdauer und große Robustheit konzipiert. Risiken aufgrund von Mängeln während der Garantiezeit oder sonstige Gewährleistungsrisiken sehen wir vor allem aufgrund der oben beschriebenen risikominimierenden Maßnahmen im Bereich Personal sowie in der Beschaffung als gering an. Chancen der zukünftigen Entwicklung Nach einigen Jahren Zurückhaltung werden in Europa wieder neue Anlagen durch die Nuklearindustrie geplant und gebaut. Zudem wird für einige der bestehenden Anlagen über Laufzeitverlängerungen - unter Voraussetzung entsprechender Modernisierungsmaßnahmen - diskutiert. Von diesen Entwicklungen (Neubau und Laufzeitverlängerungen) werden wir nach unserer Einschätzung in Form des Gewinns weiterer Großprojekte profitieren. Ähnlich positiv bewerten wir die Aussichten auf dem asiatischen Markt und in Amerika, wo aktuell viele Initiativen im Bereich der SMR (Small Modular Reaktor) vorangetrieben werden. Die Entscheidung der EU-Kommission zur Taxonomie, wonach unter anderem die Kernenergie unter gewissen Voraussetzungen als nachhaltig eingestuft wird, werden sich positiv auf die Einstufung und Finanzierung von Bestands- und Neubauinvestitionen auswirken, wovon wir direkt und indirekt partizipieren werden. Vor diesem Hintergrund liegt unser Fokus in den kommenden Jahren darauf, die Geschäftsbeziehungen mit unseren Kunden im europäischen Raum weiter zu intensivieren und unsere Marktanteile in Amerika und Asien auszubauen. Hierfür wird an Ausschreibungen für mehrere internationale Großprojekte teilgenommen. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit Lieferanten und externen Dienstleistern weiter intensiviert. Zusammenfassung der Risikolage Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die Einzelrisiken stellen, jeweils isoliert als auch konsolidiert betrachtet, aus heutiger Sicht keine Bestandsgefährdung des Unternehmens dar. E. Voraussichtliche Entwicklung und Ausblick Die weiteren Entwicklungen und die damit einhergehenden Auswirkungen der Ukraine-/Russland-Krise sind aktuell nicht vorsehbar. Daraus resultierende Chancen und Risiken werden aber als in Summe ausgewogen eingestuft. Im Hinblick auf die Wettbewerbssituation in unserer Industrie ist in den kommenden Jahren ein zunehmender Margendruck und Wettbewerbskonzentration zu erwarten. Hierfür sehen wir uns aber gut gerüstet. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr leicht steigende Umsatzerlöse und mithilfe von geplanten weitreichenden Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen die Ergebnissituation (adjusted E- BITDA) in der Rechnungslegung nach US GAAP nochmal leicht steigern zu können. Ebenso im Folgejahr. Bei der generellen Prognose der künftigen Entwicklung sind wir davon ausgegangen, dass die oben genannten Risiken der zukünftigen Entwicklung die Gesellschaft in den kommenden Geschäftsjahren nicht wesentlich negativ beeinflussen werden. Die Umsatzentwicklung nach dem ersten Monat des Geschäftsjahres 2024 entspricht den Erwartungen. Im Geschäftsjahr 2024 werden erneut wenige Großprojekte abgeschlossen, dementsprechend werden Umsatzerlöse in der Rechnungslegung nach HGB ähnlich dem Vorjahr erwartet. Damit einhergehend erwarten wir auch beim adjusted EBITDA in der Rechnungslegung nach HGB im Geschäftsjahr 2024 ein ähnliches Ergebnis.
München, 25. März 2024 Loic Eloy, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mirion Technologies (MGPI H&B) GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 25. März 2024 PSP
Peters Schönberger GmbH
Stephan Nowack, Wirtschaftsprüfer Giulia Klimt, Wirtschaftsprüferin Eine Verwendung des Bestätigungsvermerks außerhalb des Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 24. Juli 2024 festgestellt. |
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