Vision Touch Technologies AG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ginés-Guillermo Galdon Witte seit 7.10.2013 | Geschäftsführer |
Jon Arcaraz Basaguren seit 7.10.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Minerales y Productos Derivados S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ANHYDRITEC GmbHOberursel (Taunus)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023ANHYDRITEC GMBHGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Anhydritec GmbH gehört zur Minersa Gruppe. Diese ist eine international tätige spanische Unternehmensgruppe, die sich auf die Produktion von industriellen Mineralstoffen, chemischen Produkten, Bau-Produkten, natürlichen Absorptionsmitteln und Bleichtonen spezialisiert hat. Die Minersa Gruppe produziert mehr als eine Million Tonnen mineralischer und chemischer Stoffe pro Jahr. Die Minersa Gruppe ist eine dynamisch wachsende Unternehmensgruppe, die sich durch starken Kundenservice und hohe Produktqualität besonders auszeichnet. Die Unternehmenswerte Menschlichkeit, Erfahrung, Zukunftsorientierung und Innovation sind die Leitlinien der modernen Unternehmensführung. Die Anhydritec GmbH ist gemeinsam mit den anderen europäischen Tochtergesellhaften der Minersa Gruppe europäischer Marktführer im Bereich der Anhydrit-Technologien für alle Arten von Anwendungen. Das Produktportfolio der Anhydritec GmbH umfasst Binder für Calciumsulfat-Fließestriche bis hin zur industriellen Anwendung (Zement, Düngemittelindustrie, etc.). Die Business Unit der Anhydritec verfügt über ein Forschungs- und Entwicklungszentrum nach neuesten Standards sowie über hochmoderne Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich, UK und Spanien. Traditionell genießt die Anhydritec GmbH im Baustoffbereich eine hohe Akzeptanz. Durch Innovationen bei der Produktoptimierung und im Baustelleneinsatz konnte sich die Anhydritec GmbH eine hervorragende Marktposition schaffen. Eingebunden in die Dynamik der Minersa Gruppe (Spanien) profitiert die Anhydritec GmbH heute von deren Know-how. Die Anhydritec GmbH ist an der Rocal-Boxberg GmbH & Co. Anhydritproduktion KG Boxberg beteiligt. Die Belieferung der Kunden mit dem Produkt Calciumsulfatbindemittel - Gyvlon CLASSIC CAB 30 und Thermischen Anhydrit erfolgt von den zwei Produktionsstandorten Boxberg (D) und Krölpa (D) aus. Die Anhydritec GmbH beschäftigt insgesamt 9 Mitarbeiter. Forschung und Entwicklung Im Labor in Boxberg arbeitet die Anhydritec GmbH ständig an der Weiterentwicklung und Anpassung der Rezepturen des Calciumsulfatbindemittels - Gyvlon CLASSIC CAB 30. Es werden Proben auf Baustellen entnommen, um technische Werte und bauphysikalische Kenndaten zu ermitteln. Die Anhydritec GmbH arbeitet stetig an der Verbesserung der Qualität und an der Entwicklung von neuen technischen Lösungen für die Endkunden. Im Bereich Labor, Technik und Qualität beschäftigt die Anhydritec GmbH 3 Mitarbeiter, die sich intensiv um die Bedürfnisse der Kunden kümmern, Probleme und Reklamationen bearbeiten und Proben auf Baustellen entnehmen und untersuchen. Wirtschaftsbericht Auswirkungen durch die Marktsituation Die Liefersituation für Anhydrite war für alle Märkte sehr angespannt, Wettbewerber hatten Probleme genügend Rohmaterial zu bekommen, vor allem Synthetischer Anhydrit (Beiprodukt bei Flussäureproduktion) war aufgrund zurückgehender Nachfrage und dadurch resultierend geringerer Produktion nicht in ausreichender Menge vorhanden. Dadurch ergab sich aber für uns die Möglichkeit neue Kunden zu gewinnen, oder die erhöhte Nachfrage unserer Kunden zu bedienen. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen. Die Anhydritec GmbH (vormals Gyvlon GmbH) ist ein seit 1986 bestehendes Unternehmen im Bereich Calciumsulfat-Fließestrich. Nach Jahren kontinuierlicher Aufwärtsentwicklung bei der Estrichproduktion im Gesamt-Estrichmarkt werden die Produktionsmengen in den nächsten Jahren rückläufig sein, wie man in 2023 schon gesehen hat. Steigende Baukosten, Inflation und Fachkräftemangel - die Bauindustrie steht nach ihrem Boom vor großen Herausforderungen. Die veröffentlichten Zahlen zur Baukonjunktur 2023 und 2024 zeigen Unsicherheiten besonders im Wohnungsbau. Doch der Umsatzrückgang betrifft nicht alle Bereiche: öffentliche Bauvorhaben konnten im vergangenen Jahr leicht zulegen. Geschäftsverlauf und Lage Entgegen dem Branchentrend konnte die Anhydritec GmbH den Umsatz gegenüber Vorjahr leicht von 20,5 Mio. € auf 22,8 Mio. € und den Rohertrag deutlich steigern. Hierbei profitierte die Anhydritec GmbH von der angespannten Liefersituation für synthetischen Anhydrit, welche es uns ermöglichte, durch den Einsatz eines alternativen Produktes neue Kunden zu gewinnen bzw. die erhöhte Nachfrage unserer Kunden zu bedienen, so dass die im Vorjahr prognostizierte rückläufige Absatzmenge nicht eintraf. Auch auf den Exportmärkten werden die nächsten Jahre schwieriger und die Mengen fallen. Entgegen der Vorjahresprognose sind die Energiekosten - vor allem beim Gas - deutlich gefallen, was sich unerwartet positiv auf die Materialkosten und somit auch auf das Betriebsergebnis ausgewirkt hat. Dieses hat sich in Folge gegenüber Vorjahr entgegen der Prognose deutlich erhöht. Ferner hat sich ein deutlicher Anstieg beim Beteiligungsergebnis positiv auf das Jahresergebnis ausgewirkt. Ertragslage
Finanzlage Die Eigenkapitalquote hat sich infolge einer ausschüttungsbedingten Verringerung der Bilanzsumme um 24 Prozentpunkte auf 46,6 % (Vj. 70,6 %) verringert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit - definiert als Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen und Zuführung zur Rückstellung für Pensionen - hat sich infolge des positiven Geschäftsverlaufs deutlich auf T€ 2.650 T€ (Vj. T€ 1.136) erhöht. Die Anhydritec GmbH verfügt über ausreichend Liquidität, da die Finanzierung über ein Cash Pool System innerhalb der Minersa-Unternehmensgruppe sichergestellt ist. Vermögenslage und Liquidität
Im Berichtsjahr wurde das neue Warenwirtschafts- und Finanzsystem in Betrieb genommen. Die Bilanzsumme hat sich infolge einer Ausschüttung in Höhe von 12 Mio. € deutlich verringert. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung war positiv. Das Jahresergebnis ist um T€ 1.555 angestiegen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Im Jahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 104 vorgenommen. Diese betreffen im Wesentlichen das neue Warenwirtschafts- und Finanzsystem. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird durch eine angespannte Situation auf dem Rohstoffmarkt weiterhin geprägt sein. Es gilt, diese Entwicklung zu beobachten und abzuwarten. Zudem hat immer noch der Ukraine-Krieg Einfluss auf die Rohstoffpreise. Die Folge könnten daher starke Preissteigerungen im Rohstoffbereich sein. Offensichtlich ist aber auch, dass dieser Preisanstieg hauptsächlich auf die Verringerung des Braunkohleverbrauchs in Deutschland und auch auf Preiserhöhungen für CaSO4-basierte Produkte im Allgemeinen zurückzuführen sein wird. Die Aussichten für das Jahr 2024 deuten ebenfalls nicht in eine andere Richtung. Trotz der Verknappung des Hauptrohstoffs, ist es bisher mit leichten Einschränkungen gelungen, die Rohstoffversorgung auf einem gleichbleibend hohen Niveau zu halten. Das bedeutet auch, dass die erhöhten Bezugskosten - aber auch die notwendige Organisation von Zwischenlagern - deutliche Preissteigerungen verursacht haben. Die Anhydritec GmbH hat deshalb die Verkaufspreise neu kalkuliert und die Kunden über die Hintergründe informiert. Insgesamt rechnen wir daher mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse, welcher jedoch durch den Rückgang der variablen Kosten überkompensiert wird, so dass das Betriebsergebnis leicht über Vorjahr liegen wird. Chancen- und Risikobericht Der starke Rückgang im Wohnungsbau betreffend den Bau von Einfamilienhäusern und die zu erwartende Zinserhöhung wirken sich negativ auf den Absatz von Calciumsulfat-Fließestrich aus und könnten im Jahr 2024 für eine Absatzminderung sorgen. Risiken werden gesehen im Bereich der anhaltenden Rohstoffknappheit, was zu Lieferschwierigkeiten unserer Lieferanten führen könnte und in der Folge auf eine Minderung bzw. Begrenzung der Lieferkapazitäten in unserem Werk Boxberg und am Standort Krölpa. Eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld bei deutlich steigenden Rohstoffpreisen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Chancen sehen wir insbesondere darin, dass unser größtes Wettbewerbsprodukt Zementestrich einer Preissteigerung unterliegt und somit unser Produkt Calciumsulfat zukünftig noch stärker am Markt nachgefragt wird.
Oberursel, den 23. September 2024 Die Geschäftsführung Galdon Witte Gines-Guillermo Jon Arcaraz Basaguren BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023ANHYDRITEC GmbH, OberurselHandelsregister B des Amtsgerichts Bad Homburg von der Höhe unter HRB 6777. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Oberursel. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der §§ 242 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Die gesetzlichen Vorschriften des GmbHG wurden beachtet. Der Jahresabschluss wurde wiederum nach den handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden aus dem Vorjahresabschluss entnommen. Den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung wurde sowohl bei der Erfassung der laufenden Geschäftsvorfälle des Geschäftsjahres 2023 als auch bei dem vorliegenden Abschluss Rechnung getragen. In der Bilanz sind sämtliche Aktiva und Passiva auf den Bilanzstichtag, in der Gewinn- und Verlustrechnung alle Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres unsaldiert ausgewiesen. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung. Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer bemisst sich dabei nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Vermögensgegenstände im Wert bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert angesetzt; bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Wertberichtigungen für Einzelrisiken, Skontoabzüge und das allgemeine Kreditrisiko abgesetzt. Die Pensions-Rückstellung wurde nach der Projected Unit Credit Methode berechnet. Hierbei wurden die Richttafeln Heubeck 2018 G, Dr. Klaus Heubeck, verwendet. Für die Abzinsung wurden ein prognostizierter durchschnittlicher Zinssatz der letzten zehn Jahre zum 31. Dezember 2023 bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 sowie eine Rentendynamik von 1,0 % berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet, sind kurzfristiger Natur und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Darin werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen, Guthaben und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden grundsätzlich mit dem Kurs im Entstehungszeitpunkt bzw. zur Berücksichtigung von Verlusten aus Kursänderungen zum Stichtagskurs umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz AnlagespiegelAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Sonstige Forderungen aus dem bestehenden Cash Pool einschließlich abgegrenzter Zinsen in Höhe von T-€ 942 (i. Vj. T-€ 11.129) sowie im Vorjahr Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T-€ 0, i. Vj. T-€ 16). Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T-€ 942 (i. Vj. T-€ 11.129). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Gewinnanteile einschließlich Zinsen. Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt T-€ 782 (vor Saldierung mit Deckungsvermögen) zurückgestellt. Der Erfüllungsbetrag aus den Pensionsverpflichtungen beträgt per 31.12.2023 T-€ 812. Die Rückdeckungsansprüche aus dem Planvermögen werden mit dem Deckungskapital von T-€ 128 angesetzt. Dieser Wert entspricht den Anschaffungskosten sowie dem Zeitwert. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T-€ 11. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Garantieverpflichtungen, Personalkosten sowie ausstehende Rechnungen. Das gezeichnete Kapital beträgt T-€ 307 und ist in voller Höhe eingezahlt. Es ist sowohl im Gesellschaftsvertrag als auch im Handelsregistereintrag noch mit DM 600.000,00 angegeben. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen in Höhe von T-€ 2.258 (i. Vj. T-€ 2.488) den Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von T-€ 947 (i. Vj. T-€ 947) Verbindlichkeiten aus einer Schuldübernahme. Letztere wurde abweichend zum Vorjahr und analog der Jahre zuvor wieder mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren kategorisiert, da dies der wirtschaftlichen Betrachtungsweise entspricht. Der ausstehende Beitrag wird erst nach schriftlicher Anforderung unter Nennung eines entsprechenden Datums fällig. Bisher wurde der Betrag nicht eingefordert. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend angepasst. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Es kam das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von T-€ 96 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 370,49 (i. Vj. T-€ 0) enthalten. Aufgrund der Abzinsung von Pensionsrückstellungen ergeben sich Zinsaufwendungen in Höhe von T-€ 15 (i. Vj. T-€ 14). Erträge aus Deckungsvermögen ergaben sich im Berichtsjahr nicht. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gem. Rahmenvertrag vom 20.10.1994 besteht seitens der Anhydritec GmbH eine Abnahmeverpflichtung (bis zu 240.000 t/a), dass die Produktion der Rocal-Boxberg GmbH zu 50% abzunehmen ist. Der Vertrag ist zum 31.12.2023 nicht gekündigt und besitzt somit weiterhin Gültigkeit. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen betragen zum 31.12.2023 T-€ 8. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht. Personalbestand Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9 Angestellte. Geschäftsführer Als Geschäftsführer waren im Berichtsjahr bestellt: Herr Galdon Witte Gines-Guillermo, Getxo-Vizcaya/Spanien (CEO der Muttergesellschaft) Herr Jon Arcaraz Basaguren, Bilbao/Spanien (Rechtsanwalt bei der Muttergesellschaft) Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge ehemaliger Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen nimmt die Gesellschaft die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs.4 HGB in Anspruch. Konzernzugehörigkeit und Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird im Konzernabschluss der Minersa Group (größter und kleinster Kreis von Unternehmen) berücksichtigt. Dieser wird bei der Boletín Oficial del Estado - B.O.R.M.E. (Boletín Oficial del Registro Mercantil) in Spanien offengelegt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T-€ 3.004 auszuschütten.
Oberursel, den 23. September 2024 Die Geschäftsführung Galdon Witte Gines-Guillermo Jon Arcaraz Basaguren BestätigungsvermerkZu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir folgenden Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ANHYDRITEC GmbH, Oberursel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ANHYDRITEC GmbH, Oberursel - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ANHYDRITEC GmbH, Oberursel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Heilbronn, den 23. September 2024 Remmlinger
+ Partner Treuhand Partnerschaftsgesellschaft mbB
Andreas Weiß,vereidigter Buchprüfer Birgit Sandrisser, vereidigter Buchprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.12.2024. |
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