SONA AutoComp Germany GmbHLiquidiert

42859 Remscheid, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 30824
Vorher
Blitz F07-dreihundert-fünfzig-eins GmbH
Eingetragen
7.12.2007
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
a) Die Erbringung von Dienstleistungen an Beteiligungs- und Tochterunternehmen und der Erwerb, die Veräußerung, das Halten und die Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen; b) die Herstellung und die Bearbeitung von umgeformten Metallteilen und die damit zusammenhängende Qualitätssicherung.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Andreas Dr. Stoltze
seit 17.6.2020
Geschäftsführer
Norbert Kotulla
seit 17.6.2020
Geschäftsführer
Rajiv Balagangadharan
seit 17.6.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Sona Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
24.750 €
99.00%
Germany
250 €
1.00%

Beteiligungen

NameAnteil
94.90%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SONA AutoComp Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2016 bis zum 31.03.2017

Lagebericht Geschäftsjahr 2016/2017

1. GRUNDLAGENBERICHT

1.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die SONA AutoComp Germany GmbH (SAC) ist die Obergesellschaft der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH (BLW). Die Geschäftsführung der SAC ist für die Leitung der Gesellschaft und der BLW verantwortlich.

Die SAC erbringt technische und kaufmännische Leistungen auf der Grundlage eines Dienstleistungsvertrages für die BLW und erhält im Gegenzug eine Vergütung in Höhe der entstandenen Kosten zuzüglich eines festen Aufschlags (cost plus). Im Einzelnen erbringt die SAC für die BLW kaufmännische Dienstleistungen, wie im Bereich rechtlicher und steuerlicher Angelegenheiten, im Bereich Einkauf, Finanzen, Buchführung, Controlling und Vertrieb. Darüber hinaus werden auch technische Dienstleistungen durchgeführt. So werden unter anderem Engineering-, Logistik- und Instandhaltungsleistungen erbracht. Des Weiteren bezieht die BWL seine Werkzeuge überwiegend von der SAC. Darüber hinaus hält die Gesellschaft Beteiligungen und erbringt Finanzierungsleistungen für eine Tochtergesellschaft. Die Serviceleistungen werden mit Mitarbeitern am Firmensitz in München, mit Mitarbeitern in Duisburg und mit Mitarbeitern in Remscheid erbracht.

Da die geschäftliche Entwicklung der BLW maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft hat, wird im Folgenden, insbesondere in den Abschnitten Forschung und Entwicklung, gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen und im Prognosebericht auch auf die Geschäftsentwicklung der BLW eingegangen.

Die wesentlichen Absatzmärkte der SONA BLW sind Deutschland, die europäischen Nachbarländer und die Vereinigten Staaten von Amerika (USA). Der Inlandsmarkt hat mit rund 65% des Umsatzvolumens (Vorjahr 63%) die größte Bedeutung. Das Europäische Ausland folgt mit einem Anteil von 29% (Vorjahr 28%) und auf die USA entfallen rund 6% (Vorjahr 8%).

1.2 Steuerungssystem

Informationsgrundlagen:

Zur Berichterstattung über Plan- und Ist-Zahlen werden leistungsfähige Managementinformationssysteme eingesetzt. Die auf dieser Basis erstellten monatlichen Reports werden einzelfallbezogen durch Sonderauswertungen und Projektberichte ergänzt. Regelmäßig erfolgt ein intensiver Informationsaustausch in gemeinsamen monatlichen Sitzungen, bestehend aus der Geschäftsführung, den Standortleitern, sowie den Finanz- und Einkaufsdirektoren. Je nach Bedarf werden die Führungskräfte der Bereiche Fertigung, Instandhaltung, Personal, etc. je Standort hinzugezogen.

Nach Maßgabe des Tarifvertrages der BLW und SAC erfolgen darüber hinaus zwischen der Geschäftsführung und den Betriebsratsvorsitzenden der drei Standorte regelmäßige Treffen, in denen die aktuelle Wirtschaftslage der Gesellschaft sowie der Fortschritt bei den Maßnahmen zur Produktivitätsverbesserung berichtet und diskutiert werden. Auch bei diesen Sitzungen wird eine hohe Transparenz der Berichterstattung eingehalten.

Wesentliche Kennzahlen:

Für die interne Steuerung stehen die Kennzahlen im Vordergrund, die als wesentliche Werttreiber identifiziert wurden. Dies sind zum einen die Kennzahlen, die die Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Effizienzsteigerung messen, wie OEE (Overall Equipment Efficiency), ppm (parts per million: Anzahl Reklamationen) und Ausschussquoten, zum anderen wird das Unternehmen über die Kernkenn-zahlen EBITDA (Ergebnis der operativen Tätigkeit vor Zinsen und Abschreibungen), EBIT (Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit vor Zinsen), Capital Employed (eingesetztes Betriebskapital) und ROCE (EBIT im Verhältnis zum eingesetzten Betriebskapital) gesteuert.

Darüber hinaus wird auch die Zahlungsfähigkeit kontinuierlich überwacht und sichergestellt. Der Cashflow wird in einer kurzfristigen Liquiditätsplanung rollierend, tagesbezogen für einen Dreimonatszeitraum beobachtet. Daneben erfolgt die Liquiditätsplanung aufgrund der erwarteten Geschäftstätigkeit für das Geschäftsjahr.

1.3 Forschung und Entwicklung

Im Bereich Vorentwicklung wird den aktuellen, globalen Anforderungen hinsichtlich Leichtbau, Bauraumbeanspruchung sowie Funktionseffizienz des Funktionsmoduls 'Achsgetriebe' und der Schnittstellen zu den Anschlusskomponenten Rechnung getragen. Des Weiteren sind insbesondere technologische Gesichtspunkte einer wirtschaftlichen Produktionstechnik unverzichtbare Randbedingungen. Hierzu gehören insbesondere werkstofftechnische Fragestellungen unter Beachtung technologischer Abhängigkeiten und prozessbedingter Rückwirkungen. Als wesentlicher Teil der Wertschöpfungskette ist hier die Umformtechnik von zentraler Bedeutung. Mögliche Ansätze liegen in der technologischen Optimierung der Wertschöpfungskette. Neue verbesserte Produkte und Funktionsmodule, u.a. getrieben durch den beginnenden Ausbau der E- Mobilität, können dann im Weiteren zusätzliche Umsatzpotentiale erschließen.

Synergien für Achsantriebsverzahnungen

Die Verbesserungsansätze stellen Synergieansätze für 'Antriebsräder' (i.d.R. im Automobil-Achsantrieb Hypoidverzahnungen) dar. Während erste Prototypanwendungen die grundsätzliche Eignung des Axial-Gesenkwalzverfahrens (AGW) für die (inkrementelle) umformtechnische Herstellung von Hypoid-Tellerrädern bereits aufgezeigt hat, fehlt für Hypoid-Ritzel eine ähnlich geeignete Umformtechnologie.

SONA BLW konnte in Kooperation mit der TU-München die bisherige Beschränkung zur konjugierten, geometrischen Beschreibung der Walzwerkzeugverzahnung überwinden. Dieses Tool zur Flankengenerierung ermöglicht die Definition der Walzwerkzeugverzahnung ausgehend von weitgehend beliebigen Tellerradverzahnungen.

Ein Maschinen Lieferant verfügt über eine leistungsfähige und flexible Prototyp-Umformmaschine. Es ist geplant, im Rahmen einer kooperativen Entwicklung mit diesem Lieferanten dieses Verfahren zu einem höheren - ggf. industriell verwertbaren - Reifegrad weiterzuentwickeln.

Differenzialentwicklung

Ein Schwerpunkt bei der Entwicklung von Leichtbau-Differentialen basiert auf der Nutzung von Synergien aus parallelen Entwicklungen im automotiven Leichtbau. Ausgehend von weiterentwickelten (Guss-)Werkstoffen, stellen ur- und umformtechnische Fertigungstechnologien sowie die zunehmend erforderlichen Fügetechnologie werkstofftechnisch hybrider Komponenten Kernfelder aktueller und zukünftiger Untersuchungen dar. Dabei wird neben unverzichtbaren Hauptforderungen - wie z.B. Leichtbau, Bauraumnutzung und Kosteneffizienz - auch vermehrt die Einbeziehung von Zusatzfunktionen, d.h. funktionale Erweiterungen - wie z.B. Kupplungen, Bremsen, etc. - betrachtet. Diese Entwicklungen gewinnen, insbesondere durch die Anforderungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der E-Mobilität, an Bedeutung und können hier neue Lösungen bieten.

Werkstoffe und Technologien

In Analogie zu o.g. werkstofftechnischen Entwicklungstendenzen, sind entsprechende Potentiale der Stahlwerkstoffe für massivumgeformte Komponenten des Antriebsstrangs zu untersuchen. Insbesondere bei der umformtechnischen Herstellung werden die Werkstoffeigenschaften drastisch beeinflusst. Hier fehlen allerdings signifikante Kennwerte, welche die Veränderung der resultierenden Eigenschaften im Lauf der Prozesskette - insbesondere bedingt durch thermo-mechanische Effekte - als auch anwendungstechnische Einflüsse (TWIN, TWIP, TRIP, etc.) hinlänglich charakterisieren. Vor dem Hintergrund, dass diese Werkstoffkennwerte bei der Auslegung solcher Komponenten im Rahmen von FE-Analysen von herausragender Bedeutung sind, arbeitet SONA BLW an Modellierungsansätzen.

Additive Manufacturing

Die Technologie des 'Additive Manufacturing' bietet gute Möglichkeiten die Entwicklungskette und die damit verbundenen Aufwände zu verkürzen bzw. zu reduzieren. Die relativ dynamische Entwicklung im Anwendungsbereich unterschiedlichster Verfahren und Werkstoffe erfordert eine prozess- und anwendungstechnische Analyse und Bewertung der verfügbaren Technologien (Anbieter). Basierend auf Ergebnissen dieser Analysen konnten bereits in der Betriebsmittel- & Werkzeugfertigung erste praktische Anwendungsgebiete erschlossen werden.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft erzielte 2016 mit einem realen Zuwachs von rund 2,5 % das geringste Wachstum seit der Finanzkrise im Jahr 2009. Ursächlich hierfür war nicht nur die wie schon im Vorjahr weiterhin enttäuschende konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern, sondern auch eine merkliche Verlangsamung der Wachstumsdynamik in den Industrieländern. Als besonderer Belastungsfaktor erwiesen sich die mit geopolitischen Entwicklungen verbundenen Unsicherheiten, sei es der Ausgang des britischen Referendums, der Putschversuch in der Türkei oder die anhaltenden Konflikte in Syrien und der Ukraine. Die Weltwirtschaft scheint im ersten Quartal 2017 ihren Expansionskurs leicht beschleunigt fortgesetzt zu haben.

In Deutschland führten die nach wie vor positive Stimmung der Konsumenten und die gute Lage am Arbeitsmarkt dazu, dass das BIP mit 1,8 % etwas stärker wuchs als im Vorjahr. Dämpfend wirkte im Juni 2016 das Referendum in Großbritannien aus.

In der Eurozone legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,7 % zu. Die Arbeitslosenquote innerhalb der Eurozone sank weiter und erreichte einen durchschnittlichen Wert von 10,6 %.

In den Vereinigten Staaten verbesserte sich nach verhaltenem Wachstum in den ersten beiden Quartalen 2016 die Wirtschaftstätigkeit spürbar. Vor dem Hintergrund erneut positiver Arbeitsmarktdaten und steigender Inflation erhöhte die US-Notenbank im Dezember 2016 den Leitzins. Insgesamt verlor die US-Wirtschaft aber an Schwung und wies lediglich ein Wachstum von 1,6 % auf und lag somit unter Vorjahresniveau von 2,6 %.

Das BIP-Wachstum in Kanada erreichte mit 1,3 % nur eine geringe Dynamik. Die Wirtschaftsleistung Mexikos sank um 2,3 %.

In der Region Greater China lag das Wachstum der Wirtschaft bei 6,3 % und damit abermals unterhalb der Zuwachsrate des Vorjahres. Grund war die weitere graduelle Verlangsamung der Dynamik in China, wo sich der Zuwachs des BIP auf dem staatlich anvisierten Ziel in Höhe von 6,7 % einpendelte. Unterstützt durch anhaltende staatliche Eingriffe stabilisierte sich in China das Wachstum im Einklang mit dem jährlichen Ziel der Regierung.

Russland und Brasilien dagegen konnten die Rezession nicht überwinden. Russland beendete das Jahr mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung auf -0,25 %. Brasilien hingegen erlebte das zweite tiefe Rezessionsjahr in Folge - 3,4 %. In Russland gab es Anzeichen einer Verbesserung der Wirtschaftslage, wozu insbesondere auch die Stabilisierung der Rohstoffpreise beitrug. In Lateinamerika kontrahierte die Wirtschaft erneut, es zeichnete sich u. a. vor dem Hintergrund der Erholung der Rohstoffpreise aber ein Ende der Rezession ab.

Aufgrund wirtschaftsfördernder Reformen erreichte Indien das dritte Jahr in Folge ein BIP-Wachstum von mindestens 7 %.

Während das Wachstum der Weltwirtschaft 2016 leicht unter dem Niveau des Vorjahres lag, wuchs die weltweite Nachfrage nach Automobilen dagegen stärker als im Jahr zuvor. Der Weltautomobilmarkt wuchs 2016 um 5,4 Prozent auf 81,1 Millionen Fahrzeuge. Den mit Abstand größten Beitrag zum weltweiten Marktwachstum steuerte einmal mehr der chinesische Markt bei. Abgesehen von China war das weltweite Nachfragebild eher gemischt.

Der europäische Markt verbuchte einen deutlichen Zuwachs, während der US-amerikanische Markt nur noch minimal zulegen konnte. Die Marktentwicklung der großen Schwellenländer war weiterhin uneinheitlich.

Die Pkw-Nachfrage in Westeuropa entwickelte sich weiterhin erfreulich. Die Erholung setzte sich mit einem Anstieg von rund 6 % fort. Marktzuwächse waren dabei auf breiter Basis zu beobachten. Die Nachfrage in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich entwickelte sich mit Zuwächsen von 4,5 % und rund 5 % weiterhin sehr robust. Der britische Markt zeigte sich vom Brexit-Votum bislang unbeeindruckt und erreichte mit einem Anstieg von rund gut 2 % ein neues Rekordvolumen von etwa 2,7 Mio. verkauften Einheiten. Den höchsten Anstieg aller westeuropäischen Volumenmärkte konnte mit rund 16 % Italien verbuchen, wenn auch von einem relativ niedrigen Niveau ausgehend. Weiterhin schwierig war hingegen die Verfassung des russischen Pkw-Markts, der nochmals deutlich zurückging.

Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge übertraf das Vorjahresniveau knapp und konnte mit rund 17,5 Mio. Einheiten nochmals ein neues Rekordniveau erzielen. Dabei entwickelten sich die SUV- und Pickup-Segmente deutlich besser als die Nachfrage nach klassischen Limousinen. Die Pkw-Nachfrage in Brasilien war dagegen nochmals durch einen zweistelligen Rückgang gekennzeichnet. Der indische Markt legte erneut deutlich zu.

Die weltweite Nachfrage nach mittelschweren und schweren Lkw war durch die eher schwache Weltkonjunktur wesentlich stärker geprägt als das Pkw-Segment. In den für uns relevanten Absatzmärkten bewegte sich die Nachfrage insgesamt deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Der nordamerikanische Markt litt unter der schwächeren gesamtwirtschaftlichen Investitionstätigkeit: In den Gewichtsklassen 6-8 verringerte sich das Marktvolumen um 12%. Dabei war der Rückgang im margenträchtigeren, schweren Segment (Klasse 8) mit einem Minus von nahezu 20 % besonders ausgeprägt, während das mittelschwere Segment (Klassen 6-7) sogar um rund 5 % zulegte.

Erhebliche politische Unsicherheit sowie Vorzieheffekte aufgrund der Einführung der neuen Abgasnorm Euro VI zum 1. Januar 2016 führten dazu, dass die Nachfrage in der Türkei im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 45 % einbrach.

Der brasilianische Markt musste einen weiteren deutlichen Rückgang hinnehmen. Von einem bereits sehr schwachen Niveau ausgehend, gingen die Verkaufszahlen nochmals um rund 30 % zurück. Die Lkw-Nachfrage in Russland hingegen stabilisierte sich im Jahresverlauf und bewegte sich insgesamt leicht über dem niedrigen Vorjahresniveau. Eine kräftige Markterholung war in China zu beobachten: Dort erhöhte sich die Zahl der Lkw-Verkäufe um annähernd 40 %.

Die Transporternachfrage in Westeuropa legte im Jahr 2016 weiter zu. Dabei erhöhte sich das Marktvolumen für mittelgroße und große Transporter um 14 %. Bei den kleinen Transportern stieg die Nachfrage um 11 %.

Nicht zuletzt auch in Deutschland ist der Transportermarkt insgesamt um 12 % gewachsen. Auch in den USA hat sich der Markt für große Transporter mit einem Plus von 14 % weiterhin sehr positiv entwickelt. Dagegen war in China ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen war der Markt für große Transporter in Lateinamerika abermals stark rückläufig. Bei den Bussen ist das Marktvolumen in der Region EU30 im Vergleich zum Vorjahr um rund 5 % gewachsen. Aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lag die Nachfrage in Brasilien mit einem Minus von rund 34 % deutlich unter dem Vorjahresniveau. Bedingt durch die aktuell schwierige Situation blieb auch der Inlandsmarkt in der Türkei deutlich hinter dem Vorjahr zurück.

Aufgrund des nur moderaten Wachstums der Weltwirtschaft sowie der niedrigen Rohstoffpreise befindet sich der Markt für Baumaschinen weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse der SAC betrugen im Berichtsjahr 63,7 Mio € (Vorjahr 66,3 Mio €). Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen kaufmännische und technische Serviceleistungen, sowie die Erstellung von Werkzeugen für andere Konzerngesellschaften.

Im Bereich der Erbringung von Servicedienstleistungen entsprach der Geschäftsverlauf den im Rahmen der Planung getroffenen Erwartungen, während das Beteiligungsergebnis deutlich über dem Vorjahr war, was hauptsächlich an der Übernahme des Gewinnes von der BLW lag.

Die Umsatzerlöse der BLW gingen gegenüber dem Vorjahr in etwa wie erwartet um -2,4% zurück.

Die Betrachtung der Produktbereiche weist einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse im Produktbereich "PKW" von 2,9 Mio.€ (-2,3%) und im Bereich "LKW" von 1,2 Mio. € (-1,6%) gegenüber Vorjahr aus. Der Produktbereich "Baumaschinen" verzeichnete ebenfalls einen Rückgang von 1,7 Mio. € (-13,8%).

Regional betrachtet entfällt der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen mit 5,5 Mio. € (29,4%) auf Nordamerika/NAFTA.

Insgesamt konnte der geplante Umsatz von 225,6 Mio€ mit 224,0 Mio€ aber nicht ganz erreicht werden, was insbesondere am Bereich Baumaschinen lag. Es ergaben sich folgende Verschiebungen zwischen den einzelnen Bereichen. Der Geschäftsbereich Remscheid mit 108,3 Mio. € (Plan 107,3 Mio. €) und der Geschäftsbereich München mit 72,7 Mio. € (Plan 71,8 Mio. €) lagen leicht über den Planwerten, während der Geschäftsbereich Duisburg mit 43,0 Mio. € (Plan 46,5 Mio. €) hinter den Planerwartungen zurückblieben.

2.3 Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern betrug im Geschäftsjahr 2016/17 1,4 Mio €, während im Vorjahr noch -4,5 Mio € zu verzeichnen waren. Die deutliche Verbesserung in Höhe von 5,9 Mio€ resultiert im Wesentlichen aus einem gegenüber dem Vorjahr um 8,1 Mio € angestiegenen Beteiligungsergebnis, was hauptsächlich an der deutlichen Verbesserung des Ergebnisses der BLW lag.

Bei der BLW hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 die Ertragslage deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Steuern konnte um 8,9 Mio. € auf 5,3 Mio. € gesteigert werden. Trotz der geringeren Umsätze konnte dies durch konsequente Umsetzung und Verfolgung geplanter Maßnahmen und keiner Sonderbelastungen wie noch im Vorjahr erreicht werden. Durch die positive Entwicklung der Ertragslage verbesserte sich auch das EBIT und das EBITDA.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag von -2,5 Mio € sind latente Steueraufwendungen in Höhe von 2.3 Mio € enthalten, so dass sich der Jahresfehlbetrag von -1,1 Mio € ergibt.

Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung der SAC:

- in Mio. € - GJ 2016/17 GJ 2015/16
Umsatzerlöse 63,7 66,3
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -0,1 0,0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0,1 0,1
Sonstige betriebliche Erträge 0,1 0,0
Materialaufwand -7,3 -8,3
Personalaufwand -46,9 -46,5
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1,1 -1,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen -9,4 -9,0
Beteiligungsergebnis 4,9 -3,2
Zinsergebnis -2,3 -2,7
Ergebnis vor Steuern 1,4 -4,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2,5 -0,5
Ergebnis nach Steuern -1,1 -5,1
Sonstige Steuern 0,0 0,0
Jahresfehlbetrag -1,1 -5,1
EBITDA 4,9 -0,6
EBIT 3,7 -1,9

Insgesamt ist die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 deutlich befriedigender im Vergleich zum Vorjahr ausgefallen. Eine weitere Verbesserung wird aber angestrebt.

2.4 Finanzlage

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital (11,7 Mio €) ist aufgrund des Jahresfehlbetrages um 1,1 Mio € zurückgegangen. Dementsprechend ist die EK-Quote von 14,0 % auf 13,0 % gesunken.

Die Finanzverbindlichkeiten der SAC haben sich auf Grund der Tilgung von Darlehen verringert.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden Investitionen i.H.v. 0,8 Mio € in Sachanlagegüter und immaterielle Vermögensgüter vorgenommen. Die Investitionen erfolgen im Wesentlichen zur Erhaltung der Produktionsfähigkeit.

Wesentliche Investitionstätigkeiten erfolgten in Prüf- und Messanlagen sowie im Bereich der Hard- und Softwareausstattung.

Liquidität

Dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit über -1,3 Mio € steht ein Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -0,8 Mio € sowie ein Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit über 3,2 Mio € gegenüber.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von -1,3 Mio € resultiert hauptsächlich aus dem Periodenergebnis in Höhe von -3,5 Mio €. Das Periodenergebnis setzt sich zusammen aus dem Jahresüberschuss, abzüglich Steuern vom Einkommen und Ertrag und abzüglich Beteiligungsergebnis.

Ursache für den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeiten waren insbesondere die Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (0,7 Mio €).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeiten resultiert im Wesentlichen aus Auszahlungen für die Tilgung von Finanzschulden (10,8 Mio €) sowie Zinszahlungen (1,3 Mio €), denen Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden (5,4 Mio €), ein positives Beteiligungsergebnis (4,9 Mio €) sowie ein positiver Finanzierungssaldo mit verbundenen Unternehmen (5,1 Mio €) gegenüber stehen.

Kapitalflussrechnung der SONA SAC

(in Mio. €) GJ 2016/17 GJ 2015/16
Periodenergebnis -3,5 -1,4
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1,2 1,2
Abnahme/Vorjahr Zunahme der Rückstellungen -0,8 5,5
Abnahme/ Vorjahr Zunahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 2,7 -0,3
Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 0,4 1,3
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen 0,0 0,0
Zinsaufwendungen/Zinserträge 1,3 1,2
Ertragssteuer -2,5 -0,5
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1,3 7,0
Auszahlungen für Investitionen in das immateriellen Anlagevermögen -0,1 0,0
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -0,7 -0,5
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -0,8 -0,5
Garantiedividenden/Entnahmen/ EAV 4,9 -3,2
Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzschulden 5,4 0,0
Auszahlung für Tilgung von Finanzschulden -10,8 -10,8
Finanzierungssaldo verbundene Unternehmen 5,1 8,1
Gezahlte Zinsen -1,3 -1,2
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 3,2 -7,1
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel 1,1 -0,6
Flüssige Mittel zu Beginn des Geschäftsjahres 0,0 0,6
Flüssige Mittel am Ende des Geschäftsjahres 1,1 0,0

2.5 Vermögenslage

Bilanzstruktur der SAC

- in T€ -

Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert. Ursache hierfür ist auf der Aktivseite hauptsächlich der Rückgang bei den aktiven latenten Steuern sowie der leichte Rückgang der langfristigen Aktiva aufgrund der im Berichtsjahr über den Zugängen liegender Abschreibungen beim Sachanlagevermögen, während der Anstieg bei den flüssigen Mitteln sich gegenläufig auswirkte. Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrages im Berichtsjahr. Die Eigenkapitalquote verringerte sich dadurch auf jetzt 13% von im Vorjahr 14%.

Auch beim Anteil der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen, der Ertragsteuer- und sonstigen Rückstellungen sowie der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme ergaben sich nur geringe Verschiebungen.

Im Gesamtbild weist die SAC eine im Vergleich zum Vorjahr stabile Bilanzstruktur aus.

2.6 Weitere Leistungsindikatoren

Mitarbeiter

Die Belegschaft der SONA BLW hat sich, resultieren aus Neueinstellungen, normaler Fluktuation, Übergängen in Altersteilzeit und Trennungen im Bereich der Arbeiter und Angestellten um 16 Mitarbeiter reduziert. Die Veränderungen im Detail ergeben sich wie folgt:

31.03.2017 31.03.2016
Lohnempfänger 473 481
Gehaltsempfänger 202 210
Auszubildende 0 0
Gesamt 675 691

Unser Firmentarifvertrag mit einer verlängerten Laufzeit bis 31.03.2019 (mit abgeschwächten Verzichten im letzten Jahr) sieht vor, dass unsere Mitarbeiter für diese Zeitspanne auf Lohn- und Gehaltsbestandteile verzichten. Im Gegenzug verpflichtet sich die Gesellschaft bestimmte Projekte und deren Beitrag zum Ergebnis umzusetzen.

Eine Rückzahlung der Mitarbeiterbeiträge ist für die Geschäftsjahre 2019/2020 bis 2028/29 vereinbart, soweit ein bestimmtes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern überschritten wird.

Die Weiterbildungsaktivitäten für die Mitarbeiter wurden im Geschäftsjahr 2016/17 weiter intensiviert.

3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Auch die voraussichtliche Entwicklung der SAC im Geschäftsjahr 2017/2018 hängt wesentlich von der Entwicklung der BLW und deren Chancen- und Risikolage ab. Deswegen wird im Folgenden hierauf eingegangen.

3.1 Prognosebericht

Zu Beginn des zweiten Quartals 2017 sind die konjunkturellen Perspektiven für die Weltwirtschaft weiterhin günstig, so dass sich das globale Wachstumstempo dieses Jahr leicht beschleunigen könnte. Die aktuellen Prognosen für das Gesamtjahr

2017 bewegen sich am oberen Rand des 2,5-3%-Korridors. Die US-amerikanische Wirtschaft sollte im Vergleich zu dem eher schwachen Vorjahreswert von nur 1,6% eine spürbare Belebung erfahren und um rund 2,3% wachsen können. Die Konjunktur in der Europäischen Währungsunion (EWU) entwickelt sich weiterhin positiv. Es gibt Anzeichen dafür, dass die Wirtschaft mit rund 1,7% erwartetem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in etwa die solide Dynamik des Vorjahres beibehalten könnte. Von zentraler Bedeutung für die Weltwirtschaft ist die weitere Stabilisierung der wirtschaftlichen Aussichten in China. Hier haben sich die BIP-Prognosen für 2017 bei rund 6,5% eingependelt, was nur geringfügig niedriger wäre als im Vorjahr. Wenngleich sich der südamerikanische Wirtschaftsraum von der Rezession des Vorjahres befreien wird, bleiben die gesamtwirtschaftlichen Zuwachsraten insgesamt enttäuschend. Das gilt vor allem für Brasilien, für das sich nach zwei Jahren mit ausgeprägten Rückgängen nur ein geringes Plus abzeichnet. Begünstigt durch die sich leicht belebende russische Wirtschaft wird für Osteuropa ein etwas stärkeres BIP-Wachstum als im Vorjahr erwartet.

Die weltweite Pkw-Nachfrage dürfte nach aktueller Einschätzung im Jahr 2017 von hohem Niveau ausgehend um 1-2% zunehmen. Dabei ist für den chinesischen Gesamtmarkt nur noch ein leichter Anstieg zu erwarten. Der US-amerikanische Markt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sollte das außerordentlich hohe Vorjahresniveau von über 17 Millionen verkauften Einheiten in etwa halten können. Für den europäischen Pkw-Markt ist insgesamt von einem leichten Anstieg auszugehen. Dabei dürfte sich die Nachfrage in Westeuropa nach der kräftigen Erholung der Vorjahre nur noch leicht über dem Niveau von 2016 bewegen. In Russland ist mit einer moderaten Erholung von niedrigem Niveau zu rechnen, was für Osteuropa insgesamt einen leichten Anstieg zur Folge haben dürfte. Für den japanischen Markt rechnen wir mit einem Marktvolumen in der Größenordnung des

Vorjahres, für die Nachfrage in Indien mit einem deutlichen Zuwachs.

Bei der Lkw-Nachfrage in der NAFTA-Region rechnen wir für das Gesamtjahr mit einer Fortsetzung der zyklischen Marktabschwächung. In den Gewichtsklassen 6-8 ist in Summe mit einem Rückgang in der Größenordnung von 5% zu rechnen. Im

Segment der schweren Lkw (Klasse 8) erwarten wir eine noch deutlichere Abschwächung. Dennoch gehen wir im Jahresverlauf von einer schrittweisen Stabilisierung des Marktes aus.

In der Europäische Union erwarten wir, dass die Nachfrage in etwa das solide Vorjahresniveau halten kann. Auf dem brasilianischen Markt ist anzunehmen, dass die Verkaufszahlen ausgehend von dem äußerst schwachen Vorjahresniveau nochmals leicht zurückgehen werden. In der Türkei ist nach dem dramatischen Einbruch des Vorjahres ein weiterer deutlicher Rückgang zu erwarten. Der russische Markt sollte sich deutlich erholen. In China ist nach dem sehr schwungvollen Jahresauftakt mit einer Normalisierung der Nachfrage zu rechnen, was für das Gesamtjahr einen leichten Marktzuwachs zur Folge haben dürfte.

Für das Jahr 2017 erwarten wir in der Region EU30 bei den kleinen Transportern eine stabile Nachfrage und bei den mittelgroßen und großen Transportern ein leichtes Marktwachstum. In den USA dürfte die Nachfrage nach großen Transportern weitgehend stabil bleiben. Dagegen sollte sich der Markt für mittelgroße und große Transporter in Lateinamerika, von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend, im Jahr 2017 wieder deutlich beleben. In China rechnen wir ebenfalls mit einer Belebung der Nachfrage in dem von uns adressierten Markt.

Die BLW geht für das Geschäftsjahr 2017/18 von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse um 0,9 % aus. Nennenswertes Steigerungspotential ergibt sich aus dem Geschäft mit Neuprojekten, das sich in den Folgejahren, beginnend ab dem Geschäftsjahr 2017/2018 auch in Umsatzsteigerungen niederschlagen wird. Durch die konsequente Bearbeitung der Rationalisierungsprojekte wird angestrebt sowohl das EBITDA als auch das EBIT der Gesellschaft auch im nächsten Jahr merklich zu steigern, um ab dem nächsten Jahr nachhaltig wieder auf ein höheres Niveau zurückzuführen. Gegenläufig wirkende Preissteigerungen bei den Einsatzfaktoren sollen über Preisanpassungen an die Kunden weitergegeben werden. Auch wird zur Kostenbegrenzung der Personalabbau durch nicht Neubesetzung von ausscheidenden Mitarbeitern, auch mit Hilfe von internen Umsetzungen, konsequent fortgeführt. Mengensteigerungen werden durch Effizienzsteigerungen realisiert.

Zur Erreichung dieser Ziele werden auch in den nächsten Geschäftsjahren größere Investitionen getätigt. Des Weiteren leiten sich folgende Schwerpunkte für die Maßnahmen der künftigen Jahre ab:

Verbesserung der Betriebsabläufe mit dem Ziel einer schnelleren Wertschöpfung und der weiteren Reduzierung der Umlaufbestände

Abarbeitung des Maßnahmenkatalogs zur Reduzierung des Anteils der Mitarbeiter in nicht produktiven Bereichen

Weitere Anstrengungen zur Reduzierung des Ausschusses durch automatisierte Prüfverfahren und Verminderung der manuellen Produktkontrolle

Realisierung von Einsparpotentialen auf der Einkaufseite in einem realistischen Umfang

Trennung von unrentablen Geschäften soweit dies die Kundenbeziehungen zulassen

Personalentwicklung (Aus- und Fortbildung, Gesundheitsmanagement, Unfallgefahr- Verminderung, Stärkung der Eigenverantwortung)

Die Betriebsräte und Mitarbeiter der Gesellschaft tragen diese Maßnahmen mit und sind bereit, eigene Beiträge hierfür zu leisten. So wurde im Juni 2016 rückwirkend der Firmentarifvertrag um drei Jahre bis 31.03.2019 mit weitgehend unveränderten Bedingungen verlängert.

Die Finanzinstrumente Factoring von Kundenforderungen und Leasing von einzelnen Investitionen werden zur Erhaltung der finanziellen Flexibilität weiter betrieben.

Die für die kurzfristige Finanzierung unserer Gesellschaft wesentliche Betriebsmittelkreditlinie über 26,5 Mio. € der ICICI Bank Ltd. ist, wie in den Vorjahren auch, auf jeweils 1 Jahr befristet, aktuell bis März 2018. Die ICICI Bank Ltd. hat in Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats ihre Bereitschaft bekundet, diesen Kredit mit unverändertem Volumen auch zukünftig fortzuführen. Die ICICI Bank Ltd. hat die Finanzierung unserer Gesellschaft und der unserer Mehrheitsgesellschafterin SONA AutoComp Germany GmbH in der Vergangenheit immer positiv begleitet. Alternativ hat die ICICI Bank Ltd. ihre Zustimmung für eine mögliche Übertragung des Betriebsmittelkredits auf eine deutsche Geschäftsbank in Aussicht gestellt.

Die SAC hatte im Berichtjahr weitere Kreditlinie über 2,0 Mio. USD und über 3,5 Mio. € in Anspruch genommen, die bis März 2018 befristet sind. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch diese Kreditlinie bei Bedarf verlängert werden kann. Ansonsten sind die Kreditlinien der Gesellschaft gegenwärtig vollständig ausgeschöpft. In dem Kreditvertrag mit einer kreditgebenden Banken sind verschiedene Finanzkennzahlen vereinbart, bei deren Nichteinhalten der Bank ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Zum 31. März 2017 ist eine Finanzkennzahl der Bank nicht eingehalten worden. Die Bank hat diesbezüglich, wie auch in der Vergangenheit, auf ihr Sonderkündigungsrecht verzichtet.

Im Sommer 2016 wurde ein kartellbehördliches Verfahren gegen die Gesellschaft wegen möglicher Verstöße gegen deutsches und ggf. europäisches Kartell- und Wettbewerbsrecht eingeleitet. Die Geschäftsführung hat im Zuge der Untersuchungen volle Kooperationsbereitschaft erklärt. Das Risiko für ein mögliches Kartellbußgeld wird auf einen niedrigen einstelligen Millionen Eurobetrag beziffert. Eine entsprechende Rückstellung hat die Gesellschaft bereits zum 31.03.2016 gebildet. Die Geschäftsführung erwartet, dass eine Entscheidung im Geschäftsjahr 18/19 gefällt wird und für das mögliche Bußgeld eine Vereinbarung über die Zahlungsfälligkeiten getroffen werden kann.

Unter diesen Annahmen ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft und somit die Fortführung des Unternehmens trotz der Investitionen und der Rückzahlung von Darlehen zugunsten unserer Muttergesellschaft gewährleistet.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Das Geschäft der SONA BLW unterliegt Chancen und Risiken, die laufend über geeignete Instrumente verfolgt werden. Aus dem Absatzmarkt und der laufenden Projektarbeit für Neugeschäfte ergeben sich Chancen und Risiken, die sich bei einer potentiell höheren Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch weitgehend die Waage halten. Einerseits ergeben sich neue Chancen durch den Umbruch der Elektromobilität und der Eröffnung eines relativ neuen und breiten Geschäftsfelds, welches durch entsprechende Kaufanreize seitens vieler Regierungen weltweit subventioniert und gefördert wird; andererseits bergen der aktuelle Dieselskandal und damit einhergehend drohende Fahrverbote für Diesel- als auch teilweise Benziner - wie bereits von einigen europäischen Ländern angedroht bzw. verkündet - ein Risiko in sich, da dies zu einer verhaltenen Kaufzurückhaltung führen könnte.

Im Bereich der Produktion ergeben sich Risiken durch mögliche Ausfälle von Engpassaggregaten mit mittlerer Eintrittswahrscheinlichkeit. Diesen wird durch aktuelle Notfallpläne und systematische vorbeugende Instandhaltung entgegengewirkt. Auf der Beschaffungsseite bestehen potentielle Risiken im Wesentlichen im Bereich des Materialeinkaufs aufgrund einer begrenzten Zahl von Anbietern und den individuellen Vorgaben der Kunden. Auf Grund der vertraglichen Bindungen unterliegen diese Risiken jedoch einer niedrigeren Eintrittswahrscheinlichkeit. Es wird diesen Risiken durch intensive Lieferantenpflege und flexible Freigaben begegnet. Weiterhin besteht das Risiko, dass

Einsparpotentiale auf der Einkaufseite nicht im geplanten Umfang realisiert werden können und die Trennung von unrentablen Geschäften nicht im gewünschten Umfang erfolgen kann. Allerdings besteht hier auch die Chance, dass die konservativ geplanten positiven Effekte aus beiden Maßnahmen übertroffen werden können.

Weitere Risiken können sich aus neuen Gewährleistungsverpflichtungen ergeben, die nicht durch die bilanzierten Gewährleistungsrückstellungen abgedeckt sind. Soweit erhältlich und wirtschaftlich sinnvoll, bestehen für Schadensfälle und Haftungsrisiken wie in den Vorjahren zentral gesteuerte Versicherungsprogramme. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um branchenübliche Haftpflicht- und Sachversicherungen. Umfang und Höhe der Versicherungsdeckung werden permanent auf Angemessenheit hin verifiziert.

Zunehmend regulatorische Eingriffe der Politik durch ökologische Vorgaben offenbaren einerseits Risiken wie beispielsweise im Bereich der Umlagen für erneuerbare Energien und der einhergehenden Ausnahmeregelung für Energieintensive Unternehmen. Andererseits können sich durch die Forderungen zur Reduzierung des CO 2-Ausstoßes auch Chancen für neue Entwicklungen und Anwendungen unserer Produkte am Markt ergeben.

Alle bekannten Risiken haben in der operativen Planung Berücksichtigung gefunden und werden weiter verfolgt. Darüber hinaus sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

 

München, den 16. August 2017

Rainer Hartmann

Norbert Kotulla

Rajiv Balagangadharan

Bilanz zum 31. März 2017

Aktiva

31.03.2017
T€
31.03.2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 193 222
II. Sachanlagen 4.118 4.431
III. Finanzanlagen 68.908 68.908
  73.219 73.561
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 349 409
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64 87
2. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.564 1.459
  1.628 1.546
III. Flüssige Mittel 1.222 16
  3.199 1.971
C. Rechnungsabgrenzungsposten 507 426
D. Aktive latente Steuer 5.103 7.443
  82.028 83.401

Passiva

   
  31.03.2017
T€
31.03.2016
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 23.325 23.325
III. Verlustvortrag -11.700 -6.620
IV. Jahresfehlbetrag -1.125 -5.080
  10.525 11.650
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 22.234 21.188
2. Steuerrückstellungen 117 2.064
3. Sonstige Rückstellungen 5.861 5.716
  28.212 28.968
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.364 16.575
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.937 1.448
3. Übrige Verbindlichkeiten 29.990 24.760
  43.291 42.783
  82.028 83.401

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017

01.04.2016 - 31.03.2017
T€
01.04.2015 - 31.03.2016
T€
1. Umsatzerlöse 63.652 66.328
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnisen -137 -26
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 112 105
4. Sonstige betriebliche Erträge 63 32
5. Materialaufwand -7.321 -8.308
6. Personalaufwand -46.922 -46.527
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.149 -1.250
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.438 -9.026
9. Beteiligungsergebnis 4.865 -3.186
10. Zinsergebnis -2.348 -2.689
11. Ergebnis vor Steuern 1.375 -4.546
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.497 -532
13. Ergebnis nach Steuern -1.122 -5.079
14. Sonstige Steuern -3 -1
15. Jahresfehlbetrag -1.125 -5.080

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017

SONA AutoComp Germany GmbH, München

Amtsgericht München, HRB 200907

A. Allgemeine Angaben

Die SONA AutoComp Germany GmbH (SAC) ist zum Bilanzstichtag 31.03.2017 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsrechts (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet.

Die SONA AutoComp Germany GmbH ist ein Tochterunternehmen der SONA BLW Precision Forgings Ltd., Gurgaon, Indien, und der SONA Holding B.V., Amsterdam, Niederlande. Die SONA AutoComp Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der SONA Holding B.V., Amsterdam, Niederlande (kleinster Konsolidierungskreis) und SONA BLW Precision Forgings Ltd., Gurgaon, Indien (größte Konsolidierungskreis), einbezogen.

Das Geschäftsjahr der SONA AutoComp Germany GmbH beginnt jeweils am 1. April und endet am 31. März des Folgejahres.

Durch die Anpassung an die Veränderungen durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG ist das "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" weggefallen sowie das Zwischenergebnis "Ergebnis nach Steuern" zwischen den Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" und dem Posten "sonstige Steuern" neu eingefügt worden. Zur verbesserten Darstellung der Ertragslage wurde das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung um das Zwischenergebnis "Ergebnis vor Steuern" ergänzt. Ab dem Berichtsjahr erfolgt der Ausweis der sonstigen Steuern nicht mehr wie im Vorjahr unter der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern in einer eigenen Position in der Gewinn und Verlustrechnung. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten für selbsterstellte Anlagen enthalten neben den notwendigen Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Abnutzbare Gegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt: Gebäude 10 - 50 Jahre, Grundstückseinrichtungen 5 - 25 Jahre, Betriebsvorrichtungen 10 - 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4 - 15 Jahre, andere Anlagen 3 - 25 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Geringwertige Anlagegüter, das sind seit dem 1. April 2010 Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich 2.500,00 €, werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen werden auf den Barwert abgezinst; die übrigen Ausleihungen werden zum Nennwert bilanziert.

In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der gleitenden Durchschnittsmethode ermittelt. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen für Verwertungsrisiken wegen überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit vorgenommen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden grundsätzlich nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös, abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Zu erwartende Auftragsverluste sind durch Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen gedeckt; sie werden auf der Grundlage der Vollkostenrechnung ermittelt. Vertriebs- sowie Veralterungsrisiken sind angemessen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert (Anschaffungskosten) bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen werden auf den Barwert abgezinst.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die aktiven latenten Steuern weisen die temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen aus. In die Berechnung wurden auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlust- und Zinsvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung mit einbezogen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen neben den Leistungen aufgrund von Einzel- und Kollektivzusagen auch Todesfall-Überbrückungsgelder. Die Ermittlung erfolgt aufgrund versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren.

Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. März 2017 auf 3,94 %. Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Berechnung werden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,25 % p.a. sowie Rentenerhöhungen von 1 % p.a. bzw. 1,75 % p.a. zugrunde gelegt. Die Fluktuation ist altersabhängig berücksichtigt mit Sätzen von 0 % bis 8 %.

Würde anstelle des Rechnungszins von 3,94% der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 3,11% für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen zugrunde gelegt, ergibt sich gemäß §253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.335T€.

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 3,11 % p.a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert wird aus dem Börsen- oder Marktpreis abgeleitet.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Der Bewertung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebene, ihren Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der letzten sieben Jahre für die Abzinsung und angemessene jährliche Preis- und Kostensteigerung zugrunde gelegt. Die Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Berechnung werden die Generationentafeln RT 2005G von Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszinsfuß von 3,11 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen werden nach dem Stand der jeweiligen Hauptschuld bewertet.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden bei der SONA AutoComp Germany GmbH nicht nur die Unterschiede aus den eigenen Bilanzpositionen einbezogen, sondern auch solche, die bei der Organtochter bestehen, an der die SONA AutoComp Germany GmbH als Gesellschafter beteiligt ist. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes des steuerlichen Organkreises der SONA AutoComp Germany GmbH von aktuell 33,17 % (Vorjahr 32,35 %). Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umzurechnen. Wertänderungen aus der Währungsumrechnung sind unter Berücksichtigung des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB) sowie des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 HGB) berücksichtigt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Realisationsprinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB) sowie des Anschaffungskostenprinzips (§ 253 Abs. 1 HGB) umgerechnet (§ 256a Satz 2 HGB ).

C. Erläuterungen zu Bilanzpositionen

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im nachfolgend wiedergegebenen Anlagespiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Bruttowerte
31.03.2016
T€
Zugänge
T€
Umbuchungen
T€
Abgänge
T€
31.03.2017
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Software 581 72 2 5 650
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 146 0 0 0 146
Technische Anlagen und Maschinen 4.514 160 1 5 4.670
Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.981 422 3 76 2.330
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6 164 -6 0 164
  6.647 746 -2 81 7.310
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 68.908 0 0 0 68.908
  68.908 0 0 0 68.908
  76.136 818 0 86 76.868
Abschreibungen
31.03.2016
T€
Zugänge
T€
Umbuchungen
T€
Abgänge
T€
31.03.2017
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Software 359 104 0 6 457
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 30 15 0 0 45
Technische Anlagen und Maschinen 1.045 541 0 1 1.585
Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.141 490 0 69 1.562
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  2.216 1.046 0 70 3.192
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
  0 0 0 0 0
  2.575 1.150 0 76 3.649
Nettobuchwerte
31.03.2017
T€
31.03.2016
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 193 222
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 101 116
Technische Anlagen und Maschinen 3.085 3.469
Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 768 840
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 164 6
  4.118 4.431
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 68.908 68.908
  68.908 68.908
  73.219 73.561

2. Finanzanlagen

Die SONA AutoComp Germany GmbH ist Komplementärin der PHT Beteiligungs GmbH & Co. KG, München. Sie hält 94,9 % der Anteile an der PHT Beteiligungs GmbH & Co. KG, München. Das Eigenkapital beträgt zum 31.03.2017 4.311 T€ (Vorjahr 4.206 T€), der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2016/17 beträgt 185 T€ (Vorjahr 167 T€).

Die Gesellschaft ist mit 94,9 % an der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH, München, beteiligt. Das Eigenkapital der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH beträgt am 31.03.2017 T€ 22.902 (Vorjahr T€ 22.902). Zwischen den beiden Gesellschaften besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Das Jahresergebnis der Gesellschaft nach Gewinnabführung beträgt wie im Vorjahr 0 T€.

3. Vorräte

31.03.2017
T€
31.03.2016
T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 235 220
Unfertige Erzeugnisse 114 189
Vorräte 349 409

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände / Rechnungsabgrenzungsposten

31.03.2017
T€
31.03.2016
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 64 87
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.428 1.009
Sonstige Vermögensgegenstände 136 450
Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.564 1.459
  1.628 1.546

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus sonstigen Forderungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden neben Freizeitguthaben von Mitarbeitern im Wesentlichen sonstige Vorauszahlungen ausgewiesen.

5. Eigenkapital

Ein ausschüttungsgesperrter Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB besteht nicht, weil die freien Rücklagen höher sind als die Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern (5.103 T€) sowie aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen 2.335 T€.

6. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

31.03.2017
T€
31.03.2016
T€
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 23.322 22.363
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 1.088 1.175
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellungen) 22.234 21.188

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit dem dafür reservierten Deckungsvermögen betrugen im Berichtsjahr 22.234 T€. Die Pensionsrückstellungen decken die Verpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Darüber hinaus sind im Wesentlichen Verpflichtungen aus Frühruhestandsregelungen (Altersteilzeit) enthalten.

Es bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen mit Anschaffungskosten in Höhe von 1.089 T€ und einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von 1.088 T€. Diese Vermögenswerte stehen ausschließlich zur Finanzierung der Altersteilzeitverpflichtungen zur Verfügung. Sie werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des beizulegenden Zeitwertes mit den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet.

7. Sonstige Rückstellungen

31.03.2017
T€
31.03.2016
T€
Sonstige Rückstellungen 6.027 5.716

Sonstige Rückstellungen bestehen im Wesentlichen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, insbesondere für Gratifikationen, Weihnachtsgeld, Urlaubsansprüche und Jubiläumszuwendungen.

8. Verbindlichkeiten

31.03.2017
T€
31.03.2016
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.364 16.575
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.937 1.448
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.966 20.582
Sonstige Verbindlichkeiten 3.858 4.178
Übrige Verbindlichkeiten 29.824 24.760
  43.125 42.783

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus sonstigen Verbindlichkeiten. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen wie im Vorjahr keine auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin SONA Holding B.V., Amsterdam, Niederlande.

Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Steuern 806 T€ (Vorjahr 1.178 T€).

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach den Restlaufzeiten wie folgt:

31.03.2017 31.03.2016
bis zu 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
davon über 5 Jahre
T€
bis zu 1 Jahr
T€
über 1 Jahr
T€
davon über 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.364 2.000 0 10.575 6.000 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.734 203 0 1.197 251 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 26.132 0   20.582 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.858 0 0 4.178 0 0
Übrige Verbindlichkeiten 29.990 0 0 24.760 0 0
  41.088 2.203 0 36.532 6.251 0

Hinsichtlich der Angaben zur Besicherung von Verbindlichkeiten verweisen wir auf Abschnitt 9.

9. Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch sowie aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von 30.605 T€.

Die Vermögens- und Finanzlage der betreffenden Gesellschaften lässt eine Inanspruchnahme nicht erwarten.

Zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (11.364 T€) und fremden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gewährt:

Abtretung von bestehenden und zukünftigen Schutzrechten

Abtretung von bestehenden und zukünftigen Guthaben bei Kreditinstituten

Abtretung sämtlicher bestehender und zukünftiger Forderungen

Verpfändung sämtlicher Anteile an der SONA BLW Präzisionsschmiede GmbH

10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:

T€
2017/18 2.913
2018/19 1.585
2019/20 231
2020/21 159
2021/22 ff. 26
Summe 4.914

Die Verpflichtungen aus unbefristeten Miet-, Pacht- und Leasingverträgen wurden bis zum Zeitpunkt ihrer frühestmöglichen Kündigung einbezogen. Auf Mietverträge von Grund und Boden entfallen 3.848 T€.

Das Bestellobligo für Investitionen beträgt zum Bilanzstichtag 79 T€.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt somit zum Bilanzstichtag 4.993 T€.

Aus einem Firmentarifvertrag heraus verzichten Mitarbeiter bis 31.03.2019 auf Lohn- und Gehaltsbestandteile, deren Rückzahlung für die Geschäftsjahre 2019/20 bis 2028/29 vereinbart ist, soweit ein bestimmtes Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern überschritten wird. Sofern während der Laufzeit des Firmentarifvertrages Gesellschaftsanteile an den deutschen Sona-Gesellschaften an andere Personen als Gesellschafter der Arbeitgeberin nach dem 01.08.2016 veräußert oder verpfändet werden, erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

11. Umsatzerlöse

01.04.2016 - 31.03.2017
T€
01.04.2015 - 31.03.2016
T€
Deutschland 63.088 65.739
Übrige EU-Länder 494 303
Nordamerika/NAFTA 69 286
  63.651 66.328

Die Umsatzerlöse werden überwiegend mit der Erbringung von kaufmännischen und technischen Serviceleistungen erzielt.

12. Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten i.W. Erträge aus der Erstattung von Versicherungen (12 T€; Vorjahr 25 T€). Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten in Höhe von 4 T€ periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen (Vorjahr 0 T€) sowie in Höhe von 43 T€ aus Währungsumrechnungen.

13. Materialaufwand des Geschäftsjahres

01.04.2016 - 31.03.2017
T€
01.04.2015 - 31.03.2016
T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.665 5.202
Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.656 3.106
  7.321 8.308

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Leistungen enthalten im Wesentlichen Einsatzstoffe, Energie sowie Hilfs- und Betriebsstoffe.

14. Personalaufwand des Geschäftsjahres

01.04.2016 - 31.03.2017
T€
01.04.2015 - 31.03.2016
T€
Löhne und Gehälter 38.825 38.370
Soziale Abgaben 6.605 6.769
Aufwendungen für Altersversorgung 1.294 1.220
Aufwendungen für Unterstützung 198 168
  46.922 46.527

15. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen 109 T€ (Vorjahr 8 T€).

16. Zinsergebnis

01.04.2016 - 31.03.2017
T€
01.04.2015 - 31.03.2016
T€
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1 3
(davon aus verbundenen Unternehmen) 0 0
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.349 -2.692
(davon an verbundene Unternehmen) -224 -148
(davon Aufzinsungen von Rückstellungen) -964 -1.019
  -2.348 -2.689

Der Zinsanteil der Altersversorgungsverpflichtungen (892 T€) ist korrespondierend zur Saldierung des Deckungsvermögens mit den Pensionsverpflichtungen mit den Marktwertveränderungen aus Deckungsvermögen (-1 T€) zu verrechnen.

17. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis vor Steuern.

Latente Steuern sind im Steueraufwand enthalten. Insgesamt erwartet die SONA AutoComp Germany GmbH zum 31.03.2017 aus zeitlichen Bilanzierungsunterschieden - sowohl eigener als auch solchen bei Gesellschaften des steuerlichen Organkreises - sowie aus körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlust- und Zinsvorträgen eine zukünftige Steuerentlastung. Die Ermittlung erfolgte auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 33,17 % (Körperschaftsteuersatz inkl. Solidaritätszuschlag 15,83 %, Gewerbesteuersatz 17,34 %). Dieser betrug im Vorjahr 32,35 % (Körperschaftsteuersatz inkl. Solidaritätszuschlag 15,83 %, Gewerbesteuersatz 16,52 %).

Passive Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus einer im Vergleich zur Steuerbilanz höheren Bewertung von Gegenständen des Anlagevermögens sowie dem nur in der Steuerbilanz gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil. Aktive Steuerlatenzen ergaben sich insbesondere aufgrund des höheren Ansatzes von Pensionsverpflichtungen im handelsrechtlichen Abschluss gegenüber der steuerlichen Bewertung. Zudem führten das Ansatzverbot für Rückstellungen für drohende Verluste in der Steuerbilanz sowie wertmäßige Unterschiede u. a. bei Rückstellungen für Altersteilzeit und für Mitarbeiterjubiläen zu aktiven Steuerlatenzen. Zudem besteht eine latente Steuerforderung aufgrund bislang nicht genutzter, voll werthaltiger Verlust- und Zinsvorträge.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steueraufwendungen in Höhe von T€ 2.340 (Vorjahr Steuererträge T€ 303) enthalten.

E. Nachtragsbericht

In dem Kreditvertrag mit einer kreditgebenden Banken sind verschiedene Finanzkennzahlen vereinbart, bei deren Nichteinhalten der Bank ein Sonderkündigungsrecht zusteht. Zum 31. März 2017 ist eine Finanzkennzahl der Bank nicht eingehalten worden. Die Bank hat diesbezüglich, wie auch in der Vergangenheit, auf ihr Sonderkündigungsrecht verzichtet.

F. Sonstige Angaben

18. Mitarbeiter - durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

01.04.2016 - 31.03.2017 01.04.2015 - 31.03.2016
Arbeiter 475 492
Angestellte 205 213
  680 705

Nicht in der Anzahl der Mitarbeiter enthalten sind Praktikanten, Werkstudenten und Mitarbeiter, die sich in der passiven Phase ihrer Altersteilzeit befinden.

19. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Für die im Geschäftsjahr 2016/2017 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind folgende Honorare (einschließlich Auslagen) als Aufwand erfasst worden:

01.04.2016 - 31.03.2017
T€
01.04.2015 - 31.03.2016
T€
Abschlussprüfungsleistungen 104 101
Steuerberatungsleistungen 28 28
Sonstige Leistungen 97 139
davon aus Vorjahren 79 0
  229 268

20. Bezüge des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der aktiven Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die für die Tätigkeit im Aufsichtsrat gewährten Gesamtbezüge betragen 25 T€.

21. Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Sunjay Kapur Vorsitzender der Geschäftsführung der SONA Gruppe
Jürgen Klaus Theodor Ziegler CONCEPT AG Vorstand | Member of the Executive Board
Gaurav Motwane Geschäftsführer Mahindra Sona Ltd.
Dr. Mathias Hüttenrauch (seit 1. Januar 2017) Koninklijke Nedschroef Holding B.V.
  Vorstandsvorsitzender
Dr. Jürgen Richard Koffler (seit 1. Januar 2017) CFO Semsysco Semiconductor Systems Corporation GmbH
Bernd Habersack (bis 31. Dezember 2016) Berater
Carl-Albert Petzoldt (bis 31. Dezember 2016) Geschäftsführer SONA Holding B.V., Netherland
Michael Bach (stellvertretender Vorsitzender) Beauftragter der IGM NRW
Hans-Georg Kanz Betriebsratvorsitzender SONA BLW, Werk München
Norbert Römmelt Betriebsratvorsitzender SONA BLW, Werk Remscheid
Mike Schraven Betriebsratvorsitzender SONA BLW, Werk Wanheim

Geschäftsführung

Rainer Hartmann Vorsitz, CEO
Rajiv Balagangadharan CFO, Finanzen
Norbert Kotulla COO, Technik

 

München, den 16. August 2017

SONA AutoComp Germany GmbH

Rainer Hartmann

Rajiv Balagangadharan

Norbert Kotulla

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SONA AutoComp Germany GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Essen, den 16. August 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer

ppa. Marianne Deblitz, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats Report of the Supervisory Board
der SONA AutoComp Germany GmbH of SONA AutoComp Germany GmbH
für das Geschäftsjahr 2016/2017 regarding the Financial Year 2016/2017
Die Geschäftsführung hat den Aufsichtsrat im Berichtsjahr regelmäßig schriftlich und mündlich über die Lage und Entwicklung der SONA AutoComp Germany GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 200907 mit Sitz in München, Geschäftsadresse Frankfurter Ring 227, 80807 München (im Folgenden bezeichnet als die "Gesellschaft") unterrichtet. Alle wesentlichen Geschäftsvorfälle des Unternehmens wurden eingehend erörtert. During the reporting period the management in writing and orally has regularly informed the Supervisory Board about the status and development of SONA AutoComp Germany GmbH, registered with the register of the local court of Munich under HRB 200907 and with registered office in Munich, Frankfurter Ring 227, 80807 Munich (referred to as the "Company"). All relevant business transactions have been discussed in detail.
1. Sitzungen 1. Meetings
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2016/2017 an folgenden Tagen Sitzungen abgehalten: The Supervisory Board has held meetings during the Financial Year 2016/2017 on the following days:
- 21.07.2016 - July 21st 2016
- 16.11.2016 - November 16th 2016
- 16.02.2017 - February 16th 2017
- 29.03.2017 - March 29th 2017
2. Mitglieder 2. Members
a) Herr Bernd Habersack hat mit Schreiben gegenüber der Geschäftsführung und den Gesellschaftern der Gesellschaft vom 01.12.2016 sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats und mit Schreiben vom 02.12.2016 auch als Mitglied des Prüfungsausschusses mit Wirkung zum 31.12.2016 niedergelegt. a) Mr. Bernd Habersack has by written declaration dated December 1st 2016 towards the management board and the shareholders of the Company resigned from his supervisory board mandate and by written declaration dated December 2nd 2016 resigned from his audit committee mandate both with effect from the expiration of December 31st 2016.
Anstelle des ausgeschiedenen Mitglieds wurde Herr Dr. Mathias Hüttenrauch mit Gesellschafterbeschluss vom 21.12.2016 und mit Wirkung zum 01.01.2017 zum neuen Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft bestellt. Seine Amtszeit läuft bis zur Beendigung derjenigen Gesellschafterversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Mr. Dr. Mathias Hüttenrauch was appointed as a member of the Supervisory Board by shareholder resolution dated December 21st 2016 effective from January 1st 2017. His term of office ends with the adjournment of the shareholders' meeting resolving on the approval of the actions of the management board for the fourth Financial Year following the commencement of the respective term of office.
b) Herr Carl-Albert Petzoldt hat mit Schreiben gegenüber der Geschäftsführung und den Gesellschaftern der Gesellschaft vom 01.12.2016 sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats mit Wirkung zum 31.12.2016 niedergelegt. b) Mr. Carl-Albert Petzodt has by written declaration dated December 1st 2016 towards the management board and the shareholders of the Company resigned from his mandate with effect from the expiration of December 31st 2016.
Anstelle des ausgeschiedenen Mitglieds wurde Herr Dr. Jürgen Richard Koffler mit Gesellschafterbeschluss vom 21.12.2016 und mit Wirkung zum 01.01.2017 zum neuen Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft bestellt. Seine Amtszeit läuft bis zur Beendigung derjenigen Gesellschafterversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Mr. Dr. Jürgen Richard Koffler was appointed as a member of the Supervisory Board by shareholder resolution dated December 21st 2016 effective from January 1st 2017. His term of office ends with the adjournment of the shareholders' meeting resolving on the approval of the actions of the management board for the fourth Financial Year following the commencement of the respective term of office.
3. Prüfungsausschuss 3. Audit Committee
Der Aufsichtsrat hat einen Prüfungsausschuss gebildet. Gegenstand der Sitzungen des Prüfungsausschusses waren Prüfungen für den Aufsichtsrat. The Supervisory Board has installed an audit committee. Subject of the meetings of the audit committee have been internal checks.
Anstelle des ausgeschiedenen Mitglieds Dr. Bernd Habersack wurde Herr Dr. Jürgen Richard Koffler mit Umlaufbeschluss des Aufsichtsrats vom 15.02.2017 einstimmig zum Mitglied und Vorsitzenden des Prüfungsausschusses gewählt. Herr Dr. Jürgen Richard Koffler hat die Wahl mit Annahmeschreiben vom 15.02.2017 angenommen. By written resolution of the Supervisory Board dated February 15th 2017 Mr. Dr. Jürgen Richard Koffler has been elected as new member and chairman of the Audit Committee of the Supervisory Board of the Company. Mr. Dr. Jürgen Richard Koffler confirmed election with letter dated February 15th 2017. He has been elected for the resigned member Bernd Habersack.
4. Interne Prüfungen 4. Internal Auditors
Der Aufsichtsrat hat auf Empfehlung des Prüfungsausschusses, den Gesellschaftern empfohlen Deloitte und Touche als neue interne Auditoren für eine Dauer von drei Jahren (Geschäftsjahre 2016/2017, 2017/2018, 2018/2019) zu bestellen. Dies wurde per Gesellschafterbeschluss vom 22.08.2016 umgesetzt. Based on the recommendation of the Audit Committee, the Supervisory Board recommended to the shareholder to appoint Deloitte and Touche as the new internal auditors for a period of three years (Financial Years 2016/2017, 17/18, 18/19). This has been implemented by Shareholders' Resolution dated August 22nd 2016.
5 . Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016/2017 5. Financial Statements for the Financial Year 2016/2017
Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016/2017 sind unter Einbeziehung der Buchhaltung durch die PricewaterhouseCoopers AG (PwC), Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, geprüft worden. By inclusion of the accounting the annual financial statements, the annual report and the auditor's report concerning the Financial Year 2016/2017 have been audited by PricewaterhouseCoopers AG (PwC), auditing firm, Essen.
Der Prüfungsausschuss hat mit PwC den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016/2017 eingehend beraten und empfohlen, diesen zu genehmigen und PwC als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2017/2018 zu beauftragen. The Audit Committee has discussed the audited annual financial statements with PwC in detail and suggested to approve the annual financial statements as well as PwC as auditor for the Financial Year 2017/2018.
Der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Prüfungsbericht haben dem Aufsichtsrat vorgelegen. Die Abschlussprüfer nahmen an der Aufsichtsratssitzung vom 30.08.2017 in der über den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016/2017 beraten wurde, teil, um über wesentliche Ergebnisse der Prüfung zu berichten. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Dem Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft stimmte der Aufsichtsrat zu. The annual financial statements, the annual report and the auditor's report have been presented to the Supervisory Board. For reporting relevant results of the audit the statutory auditors participated at the deliberations of the annual financial statements on August 30 th 2017. Based on the final result of the auditors the Supervisory Board has no objections. The Supervisory Board agreed to the audit certificate by the auditing firm.
Der Aufsichtsrat billigte den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und hat den Gesellschaftern vorgeschlagen, diesen festzustellen. The Supervisory Board approved the annual financial statements prepared by the management and recommended to the shareholders to approve it.
6. Entlastung der Geschäftsführung 6. Formal Release of the Management Board
Der Aufsichtsrat hat den Gesellschaftern empfohlen, den Geschäftsführern Herren Rainer Hartmann, Rajiv Balagangadharan und Norbert Kotulla Entlastung für das Geschäftsjahr 2016/2017 zu erteilen. The supervisory board suggested to the shareholders to approve the formal release of the managing directors Mr. Rainer Hartmann, Mr. Rajiv Balagangadharan and Mr. Norbert Kotulla for the Financial Year 2016/2017.
7. Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2017/2018 7. Auditor for the Financial Year 2017/2018
Der Aufsichtsrat hat den Gesellschaftern auf Empfehlung des Prüfungsausschusses empfohlen, PwC als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2017/2018 zu beauftragen. Based on the recommendation of the Audit Committee, the supervisory board suggested to the shareholders to mandate PwC as auditor for the Financial Year 2017/2018.
8. Sonstiges 8. Other
Der Aufsichtsrat hat der Geschäftsführung, den Betriebsräten und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesellschaft Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit ausgesprochen. The Supervisory Board appreciated the assistance and work and thanked the management, the members of the works council and all employees of the Company.
München, 22. März 2018 Munich, March 22nd 2018

Mr. Sunjay Kapur

(Vorsitzender des Aufsichtsrats der Gesellschaft /

Chairman of the Supervisory Board of the Company)

Gesellschafterbeschluss Shareholders' Resolution
der of
SONA AutoComp Germany GmbH SONA AutoComp Germany GmbH
Die alleinige Gesellschafterin der SONA AutoComp Germany GmbH mit Sitz in München, Deutschland, eingetragen im Handelsregister des AG München unter HRB 200907 (nachfolgend die "Gesellschaft"), welche ist die The sole shareholder of SONA AutoComp Germany GmbH, having its registered office at Munich, Germany, registered at the commercial register (Handelsregister) of the local court (Amtsgericht) of Munich under HRB 200907 (hereinafter referred to as the "Company"), which is
SONA Holding B.V., SONA Holding B.V.,
eine Gesellschaft nach dem Recht der Niederlande mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, eingetragen im Handelsregister von Amsterdam unter Registernummer 14629516, ordnungsgemäß vertreten durch Direktor A TMF Netherlands B.V., wiederum ordnungsgemäß vertreten durch ihre Geschäftsführer, a company incorporated under the laws of the Netherlands with registered office in Amsterdam, Netherlands, and registered in the commercial register of the chamber of commerce in Amsterdam under no. 14629516, duly represented by its Director A TMF Netherlands B.V., duly represented by the managing directors,
hält hiermit unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristerfordernisse in Bezug auf die Ankündigung, Einberufung und Abhaltung von Gesellschafterversammlungen eine außerordentliche Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt was folgt: hereby holds an extraordinary shareholders' meeting by waiving the fulfillment of all requirements provided for by law and the articles of association as to form and notice of calling, convening and holding a shareholders' meeting and adopts the following resolutions:
1. Der Jahresabschluss zum 31. März 2017, bestehend aus 1. The annual report dated March 31st, 2017 consisting of
a) der Bilanz, abschließend mit einer Bilanzsumme in Höhe von 82.028.254,80 EUR, a) the balance sheet with the total assets amount of 82.028.254,80 EUR,
b) der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2016 bis 31. März 2017 abschließend mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 1.124.738,76 EUR, b) the profit and loss statement from April 1st, 2016 till March 31st, 2017 with a loss for the year of an amount of 1.124.738,76 EUR,
c) dem Anhang zum Jahresabschluss c) the annex to the annual report
wird hiermit festgestellt. will hereby be approved.
2. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1.124.738,76 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. The loss for the year in the amount of EUR 1.124.738,76 will be carried forward.
3. Der Bericht des Aufsichtsrates wird zustimmend zur Kenntnis genommen. 3. The report of the supervisory board will be noticed consentaneously.
4. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2016/2017 Entlastung erteilt. 4. The members of the Management Board will be released from responsibility for the fiscal year 2016/2017.
5. Den Mitgliedern des Aufsichtsrates wird für das Geschäftsjahr 2016/2017 Entlastung erteilt. 5. The members of the Supervisory Board will be released from responsibility for the fiscal year 2016/2017.
Im Falle einer Abweichung der deutschen von der englischen Fassung geht der Wortlaut der deutschen Fassung vor. In case of any deviation between the German and the English version, the German version shall prevail.
Amsterdam, 30. November 2017 Amsterdam, November 30 th, 2017
SONA Holding B.V.  
gesetzlich vertreten durch Direktor A / represented by its Director A  
TMF Netherlands B.V. als Direktor A/as Director A  
Name:  

Der Jahresabschluss zum 31. März 2017 wurde am 30. November 2017 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.