BHT Tape GmbHLiquidiert

Römermauer 3, 54634 Bitburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 44468
Vorher
I. Habel Verwaltungs GmbH
Eingetragen
27.4.2000
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenFondsmanagementVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Verwaltung eigener Vermögenswerte.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Th. Simon GmbH & Co. KG

Bitburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht

1. Grundlagen des Konzerns

Unser Familienunternehmen hat seinen Ursprung in einer im Jahre 1817 in Bitburg gegründeten Brauerei und umfasst heute eine mittelständische Unternehmensgruppe, die im Kerngeschäftsfeld Premiumbier tätig und darüber hinaus an Unternehmen in weiteren Geschäftsfeldern beteiligt ist.

Die Bitburger Gesellschafter/-innen haben entschieden, ihrem Unternehmen erneut - wie bis 1971 - die von Familienunternehmen in Deutschland besonders häufig gewählte Rechtsform einer Personengesellschaft zu geben. Sie bewahren damit die Mobilität heutiger und künftiger Familiengesellschafter unseres in Bitburg verwurzelten Unternehmens. Die wirtschaftlichen und finanziellen Aktivitäten der Unternehmerfamilie Simon sind nunmehr unter dem Dach der Th. Simon GmbH & Co. KG zusammengefasst.

Das Kerngeschäftsfeld Premiumbier unserer Gruppe umfasst mit den Brauereien Bitburger, König, Köstritzer, Wernesgrüner und Licher führende nationale und regionale Marken der deutschen Brauwirtschaft. Das Brauereigeschäft der Unternehmensgruppe ist in der Bitburger Braugruppe GmbH, einer mittelbaren Tochtergesellschaft der Th. Simon GmbH & Co. KG, vereint und wird durch diese geführt. Darüber hinaus hält die Bitburger Braugruppe Beteiligungen an Unternehmen des Getränkefachgroßhandels.

Zu den weiteren Konzernbeteiligungen gehört unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung an der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, deren Marke Gerolsteiner die führende Premiummarke im deutschen Mineralwassermarkt ist. Darüber hinaus halten wir Mehr- und Minderheitsbeteiligungen an führenden deutschen mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Die Aktivitäten außerhalb des Kerngeschäftsfelds werden von der Bitburger Holding GmbH verantwortet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach einem Zuwachs des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +2,2% in den beiden Vorjahren sank die Wachstumsrate des BIP im Jahr 2018 auf +1,5%. Sie lag damit jedoch weiterhin über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre in Höhe von +1,2%. Damit ist die deutsche Wirtschaft im neunten Jahr in Folge gewachsen. Dieses Wachstum stützte sich erneut auf eine Zunahme der Binnennachfrage.

Auf der Verwendungsseite des Bruttoinlandsprodukts war der Konsum weiter wichtigster Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Trotz einer geringeren Dynamik im Vergleich zum Vorjahr stiegen sowohl die privaten Konsumausgaben (+1,4%) als auch die Konsumausgaben des Staates (+1,1%). Die Bruttoinvestitionen lagen preisbereinigt insgesamt um +4,8% über dem Vorjahr. Die Ausfuhren stiegen mit +2,4% weniger stark als im Jahr 2017. Die Importe hingegen nahmen um +3,4% stärker zu, sodass der Außenbeitrag das BIP-Wachstum rechnerisch leicht bremste (-0,2 Prozentpunkte).

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts trugen nahezu alle Wirtschaftsbereiche zur positiven wirtschaftlichen Entwicklung bei.

Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2018 gegenüber 2017 nach ersten Berechnungen um +562.000 Personen und erreichte mit mehr als 44,8 Millionen einen neuen Höchststand.

Die staatlichen Haushalte erzielten im Jahr 2018 einen Rekordüberschuss in Höhe von 59,2 Mrd. €. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt errechnet sich für den Staat im Jahr 2018 eine Überschussquote von 1,7%.

Der Verbraucherpreisindex für Deutschland ist 2018 laut statistischem Bundesamt um +1,9% gegenüber 2017 gestiegen und lag damit leicht über dem Anstieg des Vorjahres in Höhe von 1,8%. Die Jahresteuerungsrate 2018 wurde erneut maßgeblich durch die Energiepreisentwicklung (+4,9%) geprägt (insbesondere leichtes Heizöl und Kraftstoffe).

2.2. Deutscher Bier- und Wassermarkt

Laut Statistischem Bundesamt und Deutschem Brauer-Bund (DBB) stieg der Gesamtbierabsatz aller deutschen Brauereien inklusive der Auslandsabsätze im Jahr 2018 um +0,5% gegenüber dem Vorjahr auf etwa 94,0 Mio. hl. Der lange und heiße Sommer sowie die Fußball-Weltmeisterschaft trugen zu dieser positiven Entwicklung bei. Dadurch stieg der Inlandsabsatz aller Brauereien nach Abzug der Exporte um +0,6%, obwohl es im vergangenen Jahr im Biermarkt auf breiter Basis Preiserhöhungen gab. Laut Nielsen lag der durchschnittlich bezahlte Preis für einen Liter Bier (mit und ohne Alkohol, inkl. Biermischgetränke) im Handel (inkl. Aldi, Lidl, Norma) mit 1,31 € deutlich über Vorjahr (1,26 €). Sehr positiv haben sich insbesondere die alkoholfreien Biere und alkoholfreien Biermischgetränke entwickelt, die nicht Teil der amtlichen Statistik sind.

Der AfG-Markt profitierte ebenfalls von der heißen und außergewöhnlich langanhaltenden Schönwetterphase im Sommer 2018. Der Absatz stieg daher erwartungsgemäß im Jahresdurchschnitt 2018 um insgesamt +1,2% an. In Relation dazu nahm der korrespondierende Umsatz mit + 5,0% überproportional stark zu. Wasser behauptete weiterhin seine Position als beliebtester Durstlöscher der Deutschen. Der Wassermarkt (ohne Heilwasser) wuchs in 2018 absatzbezogen um +1,3% und konnte umsatzbezogen um +3,4% zulegen. In 2018 legte das Preissegment ab 0,40 €/Liter mit einem Absatzwachstum von +5,7% kräftig zu. Gerolsteiner konnte von dieser Entwicklung profitieren. Während auch die mittleren Preissegmente wachsen konnten, verzeichnete das Niedrigpreissegment bis 0,19 €/Liter leichte Verluste (-0,9%).

Quelle: GfK Consumer Panel + | AFG | Jan-Dez 2014-2018 |

2.3. Umsatzentwicklung und Ertragslage

Die Umsatzerlöse des Konzerns lagen im Berichtsjahr mit 1.338 Mio. € um +3% über dem Vorjahr (1.300 Mio. €). Von diesem Umsatz wurden 90% im Inland erzielt (Vorjahr: 90%). Die Brauereien erzielten einen Außenumsatz von 652 Mio. € (Vorjahr: 640 Mio. €). Der Gerolsteiner Brunnen erzielte einen Außenumsatz von 310 Mio. € (Vorjahr 290 Mio. €) und die Getränkefachgroßhändler Außenumsätze in Höhe von 237 Mio. € (Vorjahr 240 Mio. €). Die übrigen Mehrheitsbeteiligungen des Konzerns generierten Umsatzerlöse von 139 Mio. € (Vorjahr 130 Mio. €).

Das Ergebnis nach Steuern sank im Konzern auf 88 Mio. € (Vorjahr 99 Mio. €). Im Geschäftsjahr betrugen die im Konzern angefallenen Ertragssteuern einschließlich der latenten Steuern 45 Mio. € (Vorjahr: 43 Mio. €) und beinhalteten periodenfremde Aufwendungen von 2 Mio. € (Vorjahr 1 Mio. €). Der Jahresüberschuss lag mit 86 Mio. € um -10 Mio. € unter dem Vorjahr.

2.4. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 1.597 Mio. € auf 1.627 Mio. € an. Das Konzerneigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 844 Mio. € nach 823 Mio. € zum 31. Dezember des Vorjahres. Zum Stichtag deckte das Eigenkapital die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu 181% (Vorjahr 162%). Das gesamte Anlagevermögen einschließlich der Finanzanlagen war zum Bilanzstichtag zu 68% (Vorjahr 66%) durch Eigenkapital gedeckt.

Der Finanzmittelbestand betrug zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres 130 Mio. € (Vorjahr: 71 Mio. €). Innerhalb des Konzerns betrug das EBITDA 280,0 Mio. €, (Vorjahr 281 Mio. €).

Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung des Konzerns vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung insgesamt als günstig.

2.5. Investitionen und Qualitätswesen

Konzernweit wurden im Berichtsjahr 91 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert (Vorjahr: 99 Mio. €).

Für die Unternehmen der Bitburger Gruppe hat die Sicherstellung einer gleichbleibend hohen Qualität ihrer Produkte höchste Priorität. Vor diesem Hintergrund werden in den Unternehmen die internen Prozesse und Qualitätsmanagementsysteme kontinuierlich unter dem Einsatz moderner Managementmethoden weiterentwickelt. Aufgrund begrenzter natürlicher Ressourcen kommt innerhalb des Qualitätswesens der Sicherstellung einer Versorgung mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen ein besonderer Schwerpunkt zu.

2.6. Personal

Im Jahresdurchschnitt des Berichtsjahres waren in den Brauereien 1.592 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.584), in den Unternehmen des Getränkefachgroßhandels 763 (Vorjahr: 839) und beim Gerolsteiner Brunnen 782 (Vorjahr: 757) Mitarbeiter beschäftigt. Innerhalb der in den Konsolidierungskreis einbezogenen übrigen Gesellschaften waren 1.253 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.202) beschäftigt. Für Löhne und Gehälter einschließlich der Sozialabgaben sowie der Aufwendungen für die Altersversorgung wurden im Berichtsjahr 255 Mio. € (Vorjahr: 246 Mio. €) aufgewendet.

In den Unternehmen der Gruppe wurde, wie in den Vorjahren, eine bedarfsorientierte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geleistet. Zahlreiche Qualifizierungsmaßnahmen zu unterschiedlichen Themengebieten wurden durchgeführt. Die Bereitschaft der Belegschaft zur Erweiterung der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen ist gut ausgeprägt. Im Berichtsjahr waren innerhalb der Konzernunternehmen 194 (Vorjahr: 211) Auszubildende beschäftigt. Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sichern eine hohe Motivation unserer Mitarbeiter und tragen zu einer niedrigen Fluktuation in allen Unternehmen der Gruppe bei. Darüber hinaus sichern diese Maßnahmen die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen.

Das Geschäftsergebnis unserer Unternehmensgruppe wäre ohne das Engagement und die guten Leistungen unserer Mitarbeiter nicht möglich gewesen. Gerade in Zeiten schneller ökonomischer Veränderungen, wechselnder Rahmenbedingungen und einer insgesamt älter werdenden Gesellschaft sind Flexibilität, ein hohes Engagement und die Bereitschaft zur Weiterbildung maßgeblich für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie ihren gewählten Vertretern sprechen wir für ihre im Berichtsjahr geleistete Arbeit großen Dank und Anerkennung aus.

2.7. Nachhaltigkeitsbericht

Als Familienunternehmen denken wir langfristig und generationenübergreifend. Langfristiger wirtschaftlicher Erfolg wiederum ist die Grundlage für die nachhaltige Entwicklung unserer Unternehmensgruppe. Nur wenn nachhaltig Gewinne erzielt werden, investieren Unternehmen und ihre Eigentümer in die Zukunft des Unternehmens und sichern und schaffen Arbeitsplätze. Nachhaltige Gewinne sind auch die Basis dafür, dass Unternehmen über Steuern ihren Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben leisten können.

Der Einklang von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft zu Gunsten zukünftiger Generationen ist für uns ein wichtiges Anliegen und bedeutet auch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung. Die Unternehmen unserer Gruppe erfüllen regional eine wichtige Rolle als wirtschaftlicher Motor, Arbeitgeber und Steuerzahler. Sie übernehmen bürgerschaftliches Engagement in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales und Sport. Unser ganzheitliches Qualitätsverständnis dient dem Schutz und der Bewahrung unserer natürlichen Ressourcen. Wir nutzen zudem fortschrittliche Technologien für eine Umwelt und Klima schonende Produktion und Logistik.

Innerhalb unseres Kerngeschäftsfeldes ist sich die Bitburger Braugruppe ihrer besonderen Verantwortung als Bierproduzent bewusst und fördert den verantwortungsvollen Konsum ihrer Produkte. Zusätzlich zu den bestehenden gesetzlichen Grundlagen hat die Bitburger Braugruppe deshalb schon vor Jahren freiwillig den "Kodex der Bitburger Braugruppe - Besondere Verantwortung als Bierproduzent" erstellt, der neben den gesetzlichen Regelungen auch eigene, darüber hinausgehende Handlungsgrundsätze in Bezug auf eine verantwortungsbewusste Vermarktung unserer Produkte berücksichtigt. Mit der Aktualisierung und Erweiterung des "Kodex" im Jahr 2015 hat die Bitburger Braugruppe den Anforderungen der digitalen Kommunikationskanäle Rechnung getragen und darüber hinaus eindeutige Regeln für die Vermarktung nichtalkoholischer Produkte vorgegeben.

Bereits 2013 hat die Bitburger Braugruppe GmbH ihren ersten Bericht zur Nachhaltigkeit veröffentlicht. Im Jahr 2015 erfolgte der zweite Bericht zur Nachhaltigkeit als Online-Magazin, ein Novum in der Braubranche. Der dritte Bericht wurde 2018 ebenfalls online veröffentlicht. In Fortsetzung des ersten Nachhaltigkeitsberichts des Gerolsteiner Brunnens aus dem Jahr 2014 wurde in 2018 der dritte umfangreiche Bericht veröffentlicht. Zur lückenlosen Fortsetzung der relevanten Informationen für die Stakeholder erfolgt in den Zwischenjahren jeweils ein Kurzbericht mit Darstellung der wichtigsten Kennzahlen. Die Publikation erfolgte erstmalig nicht mehr in einer Printfassung sondern ausschließlich als Download-Version auf der Gerolsteiner Website. Zur Verbesserung der Nachhaltigkeit werden permanent konkrete Optimierungsmaßnahmen definiert und umgesetzt.

3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Insgesamt ist der deutsche Getränkemarkt seit Jahren durch ein sich wandelndes Konsumverhalten, durch einen intensiven Verdrängungswettbewerb auf Anbieterseite und daraus resultierend durch einen hohen Preisdruck geprägt. Darüber hinaus stellt die demografische Entwicklung nicht nur unsere Gesellschaft und ihre Sozialsysteme, sondern auch die Unternehmen hinsichtlich ihrer Absatzmärkte und -kanäle, sowie auch in ihrer Personalpolitik vor große Herausforderungen. Für unsere Unternehmensgruppe und ihre Geschäftsfelder ist es wichtig, auch zukünftig auf ein solides Fundament aufsetzen zu können. Das Fundament unserer Gruppe bilden hervorragende Produkte, motivierte Mitarbeiter, der effiziente und schonende Umgang mit Ressourcen sowie eine solide Kapitalbasis.

Auf Ebene des Konzerns gehen wir für das Geschäftsjahr 2019 von einem Umsatz etwa in Höhe des Geschäftsjahres 2018 aus. Wir streben an, unsere Position in den verschiedenen unternehmerischen Aktivitäten zu festigen, Wachstumschancen zu nutzen und das gute Ergebnisniveau zu behaupten.

3.2. Chancenbericht

Generell ergeben sich aus den Risiken eines Marktes auch immer Chancen für die gut aufgestellten Unternehmen der jeweiligen Branche. Die permanente Anpassung an die sich wandelnden und komplexen Anforderungen unserer Kunden und des Marktes bietet Chancen, die unsere Unternehmen aktiv nutzen. Darüber hinaus streben wir in unseren Unternehmen danach, das Erreichte kontinuierlich zu verbessern, um auch zukünftig erfolgreich zu sein.

Innerhalb des Bier- und Wassermarktes sehen wir die Chance durch das Herausstellen der herausragenden Qualität unserer Produkte, noch mehr Kunden für unsere Marken und Produkte zu begeistern.

Auch bei den Beteiligungen außerhalb des Getränkemarktes fokussieren wir uns auf eine herausragende Qualität, Innovation und starke Marken. Mit dem langfristigen Engagement bei diesen Unternehmen verbinden wir neben der Diversifikation unternehmerischer Risiken die Erschließung nachhaltiger Wachstumschancen für unser Familienunternehmen.

Aufgrund unserer guten finanziellen Ausgangssituation und unserer Ertrags- und Liquiditätslage können wir auch in den kommenden Jahren Investitionen und Akquisitionen zur Nutzung von Wachstumschancen und zur weiteren Stärkung unseres Familienunternehmens tätigen.

3.3. Risikobericht

Die Unternehmen der Bitburger Gruppe sind im Rahmen ihrer Aktivitäten und aufgrund interner und externer Faktoren einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken wird daher ein konzernweites Risikomanagementsystem zur Steuerung und Kontrolle eingesetzt. Dieses System ist in die existierenden Planungs- und Controllingprozesse eingebunden. Innerhalb der Unternehmensgruppe werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt um Währungsrisiken zu mindern. Risiken für die Gesellschaft ergeben sich aus dem Einsatz dieser Instrumente nicht, zumal die Verpflichtungen von untergeordneter Bedeutung sind. Darüber hinaus tragen unsere konservativen Bilanzierungsstandards, die konservative Finanzierung sowie eine zunehmende Diversifikation unserer Gruppe zur Risikovorsorge bei.

Strukturbedingte Veränderungen der Absatzmärkte sowie regulatorische Einflüsse führen zu Risiken, die sowohl das Kerngeschäftsfeld Premiumbier als auch die übrigen Beteiligungen treffen können. Im Bereich der kaufmännischen Risiken bestehen für alle Geschäftsfelder die Risiken eines Anstiegs der Energiekosten und der Rohstoffpreise. Die Preisentwicklung an den Rohstoffmärkten hat einen erheblichen Einfluss auf das Ergebnis der Unternehmensgruppe. Unsere zertifizierten Qualitätsmanagementsysteme in Verbindung mit unseren hohen Qualitätsstandards führen zur Minimierung von Qualitätsrisiken bei unseren Produkten. Innerhalb aller Geschäftsfelder werden unsere Lieferanten regelmäßig analysiert und mögliche Ausfallrisiken sind durch die Definition von Ersatzlieferanten minimiert. Ausfallrisiken aus Forderungen sind durch ein aktives Forderungsmanagement und eine konservative Bilanzierungspolitik in unseren Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei unseren Finanzanlagen verfolgen wir eine insgesamt konservative Anlagepolitik und nutzen darüber hinaus geeignete Diversifikations- und Wertsicherungsstrategien. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung eines modernen Compliance Management Systems wurde schon in den vergangenen Jahren der Gefahr von Gesetzesverstößen entgegen gewirkt.

Die Gesamtbewertung der Risikosituation der Bitburger Unternehmensgruppe zeigt, dass der Fortbestand der Gesellschaft unter Substanz- und Liquiditätsgesichtspunkten nicht gefährdet ist und aktuell keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind.

 

Bitburg, den 2018

Th. Simon GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Matthäus Niewodniczanski

Axel Dahm

Jan Niewodniczanski

Stephan Fahrig

Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg/Eifel
Amtsgericht Wittlich, HRB 41441

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

Anhang Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
Tz. T€ T€
A. Anlagevermögen (5)    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   187.571 231.376
II. Sachanlagen   278.011 276.432
III. Finanzanlagen   769.088 738.552
    1.234.670 1.246.360
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte (6) 78.247 70.519
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (7) 130.418 129.394
III. Wertpapiere (8) 49.074 74.685
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   129.673 70.984
    387.412 345.582
C. Rechnungsabgrenzungsposten (9) 4.743 4.868
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (10) 171 349
    1.626.996 1.597.159

PASSIVA

     
  Anhang Stand 31.12.2018 Stand 31.12.2017
  Tz. T€ T€
A. Eigenkapital      
I. Kapitalanteile/Gezeichnetes Kapital (11) 534 50.425
II. Rücklagen (12) 810.251 664.506
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung (13) 1.293 1.487
IV. Nicht beherrschende Anteile (14) 31.802 53.561
V. Konzernbilanzgewinn (15) 0 52.967
    843.880 822.946
B. Sonderposten für unentgeltlich ausgegebene Emissionsrechte   81 0
C. Rückstellungen      
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (16) 240.078 226.991
II. Übrige Rückstellungen (17) 321.289 301.432
    561.367 528.423
D. Verbindlichkeiten (18) 200.208 221.200
E. Rechnungsabgrenzungsposten   59 55
F. Passive latente Steuern (19) 21.401 24.535
    1.626.996 1.597.159

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

Anhang 2018 2017
Tz. T€ T€
1. Umsatzerlöse (20) 1.338.082 1.300.192
2. Bestandsveränderung   2.711 19
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   373 305
4. Sonstige betriebliche Erträge (21) 56.860 42.039
5. Materialaufwand (22) 342.407 337.714
6. Personalaufwand (23) 254.775 245.831
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (24) 124.594 121.466
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen (25) 532.331 520.697
9. Finanzergebnis (26) -10.808 25.076
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (27) 44.963 42.878
11. Ergebnis nach Steuern   88.148 99.045
12. Sonstige Steuern   1.823 2.605
13. Jahresüberschuss des Konzerns   86.325 96.440
- davon auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis 20.743 T€ (Vorjahr 22.291 T€)      

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018

Allgemeine Erläuterungen

(1) Der Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, ist nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften in Tausend EURO aufgestellt.

Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind zusammengefasst worden, um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Die Gesellschafter der bisherigen obersten, den Konzernabschluss aufstellenden Muttergesellschaft (Th. Simon Verwaltungs GmbH) haben ihre Anteile in die neu gegründete geschäftsleitende Th. Simon GmbH & Co. KG eingelegt. Durch die Umstrukturierungsmaßnahme hat sich die Beherrschungsmöglichkeit über den Konzern nicht verändert. Es erfolgt eine Buchwertfortführung des bisherigen Konzernreinvermögens.

Als Vergleichszahlen werden die Werte des inhaltlich deckungsgleichen Konzernabschlusses 2017 der Bitburger Holding GmbH (heute: Th. Simon Verwaltungs GmbH) gezeigt. Die Th. Simon Verwaltungs GmbH ist die geschäftsführende Komplementärin der Th. Simon GmbH & Co. KG. Veränderungen des Konsolidierungskreises sind im Weiteren aufgeführt.

(2) Konsolidierungskreis

Konzernobergesellschaft ist die Th. Simon GmbH & Co. KG. In den Konzernabschluss sind neben der Th. Simon GmbH & Co. KG neunundzwanzig inländische und sechs ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen der Obergesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte der Gesellschafter zusteht.

Daneben werden sechs assoziierte Unternehmen im Wege der at-equity-Konsolidierung einbezogen.

Erstmalig wurden neben der Th. Simon GmbH & Co. KG die Th Simon Invest GmbH, Bitburg, die BHT Co-Invest GmbH, Bitburg, die Bitburger Ventures GmbH, Bitburg, und die Wera Tools Japan G.K., Tokyo/Japan, in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird durch die Änderung des Konsolidierungskreises nicht wesentlich beeinflusst.

Aufgrund der Vorschrift des § 296 Abs. 2 HGB sind außerdem zwölf inländische und zwei ausländische Gesellschaften nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden. Hieraus ergeben sich keine Beeinträchtigungen des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns, da sie sowohl einzeln, als auch in ihrer Gesamtheit von untergeordneter Bedeutung sind.

Außerdem wurden die unter D. (Anlage I/26) aufgeführten assoziierten Unternehmen nicht nach § 312 HGB konsolidiert, weil die Beteiligungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind.

(3) Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg/Eifel, aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs bzw. der Aufstockung von Anteilen oder ihrer erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Das Eigenkapital wird nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert, der den in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten im Zeitpunkt der vorgenannten Verrechnung beizulegen ist, angesetzt. Ein nach der Verrechnung auf der Aktivseite verbleibender Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Die für Erwerbsvorgänge bis zum 31. Dezember 2009 im Rahmen der Kapitalkonsolidierung angewandte Buchwertmethode wird gemäß Artikel 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB für diese sog. Altfälle fortgeführt.

Werden nach Erlangung des beherrschenden Einflusses weitere Anteile an einem Tochterunternehmen erworben (Aufstockung) oder veräußert (Abstockung), ohne dass der Status als Tochterunternehmen verloren geht, werden diese Transaktionen als Kapitalvorgang abgebildet. Hierbei sind die Vermögensgegenstände und Schulden nicht neu zu bewerten. Vielmehr sind die Anschaffungskosten der weiteren Anteile mit dem hierauf entfallenden Anteil anderer Gesellschafter am Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs dieser Anteile zu verrechnen. Sofern sich nach dieser Verrechnung ein Unterschiedsbetrag ergibt, ist dieser erfolgsneutral mit dem Konzerneigenkapital zu verrechnen.

Nicht dem Konzern zuzurechnende Anteile anderer Gesellschafter werden unter den Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile ausgewiesen.

Zwischenergebnisse, Umsätze, andere Erträge und Aufwendungen sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den nach den Regeln der Vollkonsolidierung einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert.

(4) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien aufgestellt. Sofern in den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt werden, die von den im Konzernabschluss anzuwendenden Methoden abweichen, sind bei den entsprechenden Posten die erforderlichen Anpassungen im Rahmen der Handelsbilanz II vorgenommen worden.

Bei den assoziierten Unternehmen werden vom Konzernabschluss abweichende Bewertungsmethoden angewandt. Es wird jeweils der Konzernabschluss der assoziierten Unternehmen zugrunde gelegt. Bei einem assoziierten Unternehmen wird der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss dieses assoziierten Unternehmens dem Konzernabschluss zugrunde gelegt.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden, soweit sie nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft oder selbst hergestellt worden sind, grundsätzlich linear abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die vor dem 1. Januar 2010 angeschafft oder selbst hergestellt worden sind, wird die degressive Abschreibung gemäß Artikel 67 Abs. 4 EGHGB fortgeführt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Die in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern sind durch langfristig bestehende Absatzverträge sowie einen langen Lebenszyklus der Produkte der erworbenen Betriebe begründet.

Der nach § 301 Abs. 3 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beträgt 74,0 Mio € (Vorjahr 101,7 Mio €). Der Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 309 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bestimmung der Nutzungsdauer erfolgt aus Basis einer Analyse der Stabilität der Branche, des Lebenszyklusses der Produkte, der wichtigen Absatz- und Beschaffungsverträge sowie der Nachhaltigkeit der Kundenbeziehungen. Im Geschäftsjahr 2018 wurden 27,7 Mio € Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte zeitanteilig verrechnet.

Die gemäß § 312 Abs. 1 HGB im Buchwert des assoziierten Unternehmen enthaltenen Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 15,3 Mio € werden über 4 - 5 Jahre abgeschrieben. Der nach § 312 Abs. 1 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen beträgt 25,8 Mio € (Vorjahr 33,1 Mio €).

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode berechnet.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz eines niedrigeren Wertes erforderlich ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis 800,00 €, insbesondere Leergut, wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Wertpapiere sind zum Nominalwert oder zum niedrigeren Kurswert bilanziert.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen, an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und sonstigen Ausleihungen sind grundsätzlich mit dem Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt, soweit nicht ein Festwert für bestimmte Hilfs- und Betriebsstoffe besteht.

Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken bewertet. Körperschaftsteuerguthaben mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Rückstellungen für "Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" sowie die unter den "Sonstigen Rückstellungen" ausgewiesenen weiteren Sozialverpflichtungen werden auf der Grundlage der Projected Unit Credit Methode unter Anwendung eines Diskontierungssatzes von 3,34% (Vorjahr 3,77 %) p.a. (Pensionsverpflichtungen) gemäß § 253 Abs. 2 HGB für Restlaufzeiten von 15 Jahren (10-Jahres-Durchschnitt), eines Gehaltstrends von 2,48 % (Vorjahr 2,48 %) p.a. und eines Rententrends von 2,0 % (Vorjahr 1,0% - 2,0 %) p.a. errechnet.

Grundlage für die vorgenommene Bewertung sind die anerkannten "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck, Köln. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 37,2 Mio € (Vorjahr 32,3 Mio €). Soweit verpfändetes Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen besteht, erfolgt eine Verrechnung mit der Rückstellung. Eventuelle Überdeckungen werden unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen/Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aufwendungen und Erträge der Auslandsgesellschaften werden zum durchschnittlichen Devisenkurs umgerechnet. Das Eigenkapital der Auslandsgesellschaften wird zum historischen Devisenkurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bewertet.

Die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung bei der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven und Lasten bzw. Geschäfts- oder Firmenwerte werden dem Mutterunternehmen zugeordnet und daher in den Folgeperioden nicht in die Währungsumrechnung einbezogen.

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden teilweise durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. In den Fällen, in denen sowohl die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, als auch die "Durchbuchungsmethode", wonach die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko sowohl des Grundgeschäfts als auch des Sicherungsinstruments bilanziert werden, angewandt werden können, wird die Einfrierungsmethode angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Erläuterungen zur Konzernbilanz

(5) Anlagevermögen

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 1.1.2018 Konsolidierungskreis Währungsumrechnung Zugänge
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 360.808 0 15 11.649
Geschäfts- und Firmenwerte 305.019 0 0 21
Geleistete Anzahlungen 41 0 0 94
  665.868 0 15 11.764
II. Sachanlagen        
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 382.962 0 -97 6.259
Technische Anlagen und Maschinen 692.837 0 -237 13.176
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 394.042 0 1 41.180
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.745 0 -10 18.356
  1.497.586 0 -343 78.971
  2.163.454 0 -328 90.735
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.701 -28 0 16
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 19 0 0 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 159.571 0 0 25.492
Beteiligungen 90.953 0 0 59.222
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 154 0 0 2.500
Wertpapiere des Anlagevermögens 465.952 0 0 441.451
Genossenschaftsanteile 169 0 0 0
Rückdeckungsversicherungen 446 0 0 5
Sonstige Ausleihungen 75.995 0 0 21.483
  796.960 -28 0 550.169
  2.960.414 -28 -328 640.904
Anschaffungs-/Herstellungskosten
Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2018
T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 156 16.694 355.934
Geschäfts- und Firmenwerte 0 922 304.118
Geleistete Anzahlungen -5 4 126
  151 17.620 660.178
II. Sachanlagen      
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.555 13.135 384.544
Technische Anlagen und Maschinen 12.701 6.147 712.330
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.671 34.945 403.949
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -25.007 12 21.072
  -80 54.239 1.521.895
  71 71.859 2.182.073
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 3.689
Ausleihungen an verbundene Unternehmen -17 2 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 0 1.047 184.016
Beteiligungen 0 16.043 134.132
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 2.654
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 468.271 439.132
Genossenschaftsanteile 0 63 106
Rückdeckungsversicherungen 0 21 430
Sonstige Ausleihungen -557 29.181 67.740
  -574 514.628 831.899
  -503 586.487 3.013.972
Aufgelaufene Abschreibungen
Stand 1.1.2018 Konsolidierungskreis Währungsumrechnung Zugänge
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 243.215 0 7 20.259
Geschäfts- und Firmenwerte 191.277 0 0 32.996
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
  434.492 0 7 53.255
II. Sachanlagen        
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 268.924 0 -35 7.121
Technische Anlagen und Maschinen 618.637 0 -191 22.446
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.593 0 1 41.772
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  1.221.154 0 -225 71.339
  1.655.646 0 -218 124.594
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.228 0 0 0
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 38.647 0 0 1.751
Beteiligungen 5.630 0 0 0
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 97 0 0 0
Wertpapiere des Anlagevermögens 213 0 0 11.001
Genossenschaftsanteile 88 0 0 0
Rückdeckungsversicherungen 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 10.505 0 0 1.016
  58.408 0 0 13.768
  1.714.054 0 -218 138.362
Aufgelaufene Abschreibungen
Zuschreibungen Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2018
T€ T€ T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 25 -8 14.192 249.256
Geschäfts- und Firmenwerte 0 0 922 223.351
Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
  25 -8 15.114 472.607
II. Sachanlagen        
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 8.188 267.822
Technische Anlagen und Maschinen 0 0 6.013 634.879
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0 0 34.183 341.183
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
  0 0 48.384 1.243.884
  25 -8 63.498 1.716.491
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 3.228
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 0 0
Anteile an assoziierten Unternehmen 3.515 0 0 36.883
Beteiligungen 5 0 3.077 2.548
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 97
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 136 11.078
Genossenschaftsanteile 0 0 38 50
Rückdeckungsversicherungen 0 0 0 0
Sonstige Ausleihungen 1.654 -90 850 8.927
  5.174 -90 4.101 62.811
  5.199 -98 67.599 1.779.302
Buchwert 31.12.2018 Buchwert 31.12.2017
T€ T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 106.678 117.593
Geschäfts- und Firmenwerte 80.767 113.742
Geleistete Anzahlungen 126 41
  187.571 231.376
II. Sachanlagen    
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 116.722 114.038
Technische Anlagen und Maschinen 77.451 74.200
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.766 60.449
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.072 27.745
  278.011 276.432
  465.582 507.808
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 461 473
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 19
Anteile an assoziierten Unternehmen 147.133 120.924
Beteiligungen 131.584 85.323
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.557 57
Wertpapiere des Anlagevermögens 428.054 465.739
Genossenschaftsanteile 56 81
Rückdeckungsversicherungen 430 446
Sonstige Ausleihungen 58.813 65.490
  769.088 738.552
  1.234.670 1.246.360

(6) Vorräte

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 28.913 25.559
Unfertige Erzeugnisse 12.558 11.281
Fertige Erzeugnisse und Waren 34.207 31.679
Geleistete Anzahlungen 2.569 2.000
  78.247 70.519

(7) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 90.649 90.381
- davon gegenüber assoziierten Unternehmen (10.423) (12.057)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 24 89
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.611 1.071
- davon gegenüber assoziierten Unternehmen (5.500) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 33.134 37.853
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (1.200) (743)
  130.418 129.394

(8) Wertpapiere

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Sonstige Wertpapiere 49.074 74.685

(9) Rechnungsabgrenzungsposten

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
  4.743 4.868

(10) Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Soweit aus verpfändetem Deckungsvermögen für Pensionsverpflichtungen oder Altersteilzeitverpflichtungen eine Überdeckung resultiert wird diese unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Pensionsverpflichtungen 3.126 3.090
Deckungsvermögen 3.265 3.406
  139 316
Altersteilzeitverpflichtungen 504 442
Deckungsvermögen 472 475
  32 33
Aktiver Unterschiedsbetrag 171 349

Die Erträge aus Deckungsvermögen wurden in Höhe von 275 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 52 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet.

(11) Kapitalanteile

Die Kapitalanteile entsprechen den Kapitalanteilen der Kommanditisten der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg.

(12) Rücklagen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Rücklagen ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel.

(13) Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung

Aus der Währungsumrechnung ergab sich eine Eigenkapitaldifferenz in Höhe von 1.293 T€ (Vorjahr 1.487 T€).

(14) Nicht beherrschende Anteile

In dieser Position werden die auf konzernfremde Gesellschafter entfallenden Anteile am nach den einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns ermittelten Eigenkapital einbezogener Tochtergesellschaften ausgewiesen.

(15) Konzernbilanzgewinn

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Jahresüberschuss 86.325 96.440
Gewinnvortrag 29.885 17.800
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis 20.743 22.291
Einstellung in Rücklagen 95.467 38.982
  0 52.967

(16) Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum Bilanzstichtag 37,2 Mio €.

In den Pensionsrückstellungen wurde Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 3.126 T€ (Vorjahr 3.090 T€) verrechnet. Der ergebniswirksame Teil der Veränderung des Deckungsvermögens wurde in Höhe von 256 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 49 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet.

(17) Übrige Rückstellungen

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Steuerrückstellungen 23.146 21.481
Sonstige Rückstellungen 298.143 279.951
  321.289 301.432

Die sonstigen Rückstellungen betreffen zum überwiegenden Teil Pfandrückzahlungsverpflichtungen für Leergut (139,1 Mio €; Vorjahr 135,3 Mio €), Vertriebsrückstellungen (74,9 Mio €; Vorjahr 68,2 Mio €) und Personalrückstellungen (35,7 Mio €; Vorjahr 36,5 Mio €).

In den Altersteilzeitrückstellungen wurde Deckungsvermögen in Form verpfändeter Rückdeckungsversicherungen sowie treuhänderisch verwalteter Investmentfonds in Höhe von 504 T€ (Vorjahr 442 T€) verrechnet. Der ergebniswirksame Teil der Veränderung des Deckungsvermögens wurde in Höhe von 19 T€ mit dem Personalaufwand und in Höhe von 3 T€ mit dem Zinsaufwand verrechnet.

(18) Verbindlichkeiten

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern der Th. Simon GmbH & Co. KG 60.742 65.704
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr (60.742) (25.270)
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (40.434)
Übrige Verbindlichkeiten    
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 64.156 76.473
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr (11.830) (14.213)
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (52.326) (62.260)
- davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (11.598) (25.338)
- davon durch Grundpfandrechte und ähnliche Rechte Gesichert (15.449) (21.263)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 37.144 41.324
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr (37.144) (41.324)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 383 415
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr (383) (415)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 14 20
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr (14) (20)
Sonstige Verbindlichkeiten 37.769 37.264
- davon aus Steuern (15.907) (16.184)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (665) (971)
- davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr (32.560) (33.268)
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (5.210) (3.996)
- davon Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (2.054) (1.281)
  139.466 155.496
  200.208 221.200

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Festeinlagen und Verrechnungskonten der Gesellschafter.

Die Steuerverbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Umsatzsteuer sowie noch abzuführende Biersteuer für Dezember.

(19) Passive latente Steuern

Das Aktivierungswahlrecht für latente Steuern nach § 274 HGB wird weiterhin nicht ausgeübt.

Aufgrund von Abweichungen zwischen den Wertansätzen in den Handelsbilanzen II und den Steuerbilanzen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden latente Steuern erfasst, sofern sich bezogen auf die jeweilige in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaft ein Überhang passiver latenter Steuern ergibt.

Die Unterschiedsbeträge zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen ergeben sich wie folgt:

Art des Vermögensgegenstandes Art der Differenz Latente Steuer
Immaterielle Vermögensgegenstände aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sachanlagevermögen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Finanzanlagevermögen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Vorräte aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Forderungen gegen verbundene Unternehmen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sonstige Vermögensgegenstände aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Rückstellungen für Pensionen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sonstige Rückstellungen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aktive latente Steuer Ausweis unterblieben
Sonstige Verbindlichkeiten aktive latente Steuer Ausweis unterblieben

Aktive und passive latente Steuern aus Konsolidierungsmaßnahmen nach § 306 HGB werden insgesamt saldiert ausgewiesen (21,4 Mio €, Vorjahr 24,5 Mio €).

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von rd. 29 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Ausnahme hiervon bilden die in der Handelsbilanz II der Wera Werk s.r.o. erfassten latenten Steuern, bei deren Berechnung ein Steuersatz von 19 % zugrunde gelegt wurde.

Insgesamt ergeben sich folgende latente Steuern:

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Aktive latente Steuern aus der Zwischengewinneliminierung 1.404 1.260
Passive latente Steuern    
- aus Abweichungen zwischen Handelsbilanzen II und der Steuerbilanz 718 735
- aus der Schuldenkonsolidierung 67 112
- aus fortentwickelten neubewerteten Vermögensgegenständen    
aus der Erstkonsolidierung 22.020 24.948
  22.805 25.795
  21.401 24.535

Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

(20) Umsatzerlöse

2018 2017
T€ T€
Aufgliederung nach Bereichen    
Brauereien 651.829 639.855
Mineralbrunnen 310.208 289.768
Getränkefachgroßhandel 237.446 240.589
Sonstige (Mehrheits-)Beteiligungen 138.599 129.980
  1.338.082 1.300.192
Aufgliederung nach Regionen    
Inland 1.211.145 1.172.808
Ausland 126.937 127.384
  1.338.082 1.300.192

(21) Sonstige betriebliche Erträge

Die übrigen betrieblichen Erträge enthalten unter anderem Erträge aus Anlagenabgängen und aus der Auflösung von Rückstellungen. Zusätzlich werden hier auch Erträge aus Investitionszulagen und -zuschüssen sowie sonstige betriebliche Nebenerträge ausgewiesen.

Außerdem sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 621 T€ (Vorjahr 309 T€) enthalten. Periodenfremde Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind in Höhe von 0 T€ angefallen (Vorjahr 3.101 T€).

(22) Materialaufwand

2018 2017
T€ T€
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 337.476 332.106
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.931 5.608
  342.407 337.714

(23) Personalaufwand

2018 2017
T€ T€
Löhne und Gehälter 212.791 207.063
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 41.984 38.768
- davon für Altersversorgung (4.574) (2.549)
  254.775 245.831

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2018 2017
Konzernmutterunternehmen    
Angestellte 0 17
Brauereien    
Gewerbliche Arbeitnehmer 648 640
Angestellte 929 928
Praktikanten 15 16
  1.592 1.584
Mineralbrunnen    
Gewerbliche Arbeitnehmer 452 428
Angestellte 326 326
Praktikanten 4 3
  782 757
Getränkefachgroßhandel    
Gewerbliche Arbeitnehmer 532 592
Angestellte 231 247
  763 839
Sonstige (Mehrheits-)Beteiligungen    
Gewerbliche Arbeitnehmer 916 867
Angestellte 337 318
  1.253 1.185

(24) Abschreibungen

Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert sind in Höhe von 182 T€ (Vorjahr 45 T€) angefallen und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagevermögen.

(25) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die übrigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Vertriebs- und Verwaltungsaufwendungen, Vorsorge für Risiken, Instandhaltungsaufwendungen sowie Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens außer Vorräten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 87 T€ (Vorjahr 430 T€) enthalten.

(26) Finanzergebnis

2018 2017
T€ T€
Beteiligungsergebnis    
Erträge aus Beteiligungen 12.756 24.628
Aufwendungen aus Verlustübernahme - 1 - 740
- davon an verbundene Unternehmen (- 1) (- 2)
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen + 7.941 + 12.262
  + 20.696 + 36.150
Zinsergebnis    
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.882 11.878
- davon aus verbundenen Unternehmen (1) (0)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.254 1.298
- davon aus verbundenen Unternehmen (20) (0)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen (36) (87)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 26.368 - 21.298
- davon an verbundene Unternehmen (- 1) (- 1)
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen (- 23.564) (- 19.040)
  - 19.232 - 8.122
2018 2017
T€ T€
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens - 12.272 - 2.952
  - 10.808 + 25.076

(27) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Hierin sind Erträge aus latenten Steuern in Höhe von 3.128 T€ (Vorjahr 2.792 T€) enthalten. Periodenfremde Steueraufwendungen sind mit 1.467 T€ (Vorjahr 600 T€) enthalten.

Sonstige Angaben

(28) Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Eine Verrechnung von in der Konzernbilanz ausgewiesenen Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfolgte bei den Positionen:

Pensionsrückstellungen:

Bruttoverpflichtungen von 242,0 Mio € (Vorjahr 228,7 Mio €) wurden mit von den Versicherern bescheinigten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von 3,1 Mio € (Vorjahr 3,1 Mio €) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht deren Anschaffungskosten.

Sonstige Rückstellungen:

Altersfreizeitverpflichtungen von brutto 0,9 Mio € (Vorjahr 0,7 Mio €) wurden mit Deckungskapital in Höhe von 0,5 Mio € (Vorjahr 0,4 Mio €) verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens entspricht den Anschaffungskosten.

(29) Eventualverbindlichkeiten

Es bestehen aufschiebend bedingte Verpflichtungen aus Beteiligungen in Höhe von 318,6 Mio € (Vorjahr 142,4 Mio €).

(30) Aufwendungen für Organmitglieder der Muttergesellschaft

Die Angaben der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf § 314 Abs. 3 HGB i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB.

Die Vergütungen für die Mitglieder des Aufsichtsrats für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB betragen 184 T€.

(31) Haftungsverhältnisse

31.12.2018 31.12.2017
T€ T€
Bürgschaftsverpflichtungen/Wechselobligo/Sicherheiten für Verbindlichkeiten Dritter 2.975 2.500

Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den in der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnissen schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

(32) Außerbilanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 38,8 Mio € (Vorjahr 38,3 Mio €)

Vorteil/Zweck: Sicherung von Absatzstätten durch Anmietung bzw. Verwaltung und Weiterverpachtung an Kunden,
Nachteil: Verpflichtung zur Miet-/Pachtzahlung auch bei Ausfall des Pächters

(33) Angaben zu bestimmten Finanzinstrumenten gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 15 HGB

Bewertungseinheiten

Folgende Bewertungseinheiten wurden gebildet

Grundgeschäft/Sicherungsinstrument Risiko/Art der Bewertungseinheit einbezogener Betrag
(1) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap und Zinsfloor Zahlungsstromänderungsrisiko/micro hedge T€ 55.200
(2) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap Zahlungsstromänderungsrisiko/micro hedge T€ 4.830
(3) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap Zahlungsstromänderungsrisiko/micro hedge T€ 1.950
Grundgeschäft/Sicherungsinstrument Höhe des abgesicherten Risikos * Sicherungszeitraum bis
(1) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap und Zinsfloor T€ 435 31.3.2022
(2) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap T€ 26 30.6.2020
(3) Variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeit/Zinsswap T€ 17 30.9.2026

zu (1) bis (3):

Die gegenläufigen Zahlungsströme von Grund- und Sicherungsgeschäft gleichen sich in vollem Umfang im Sicherungszeitraum voraussichtlich aus, weil Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe und Laufzeit durch Zinssicherungsgeschäfte abgesichert werden. Die Zinsbelastung ist im Ergebnis fest. Bis zum Abschlussstichtag haben sich die gegenläufigen Zahlungsströme aus Grund- und Sicherungsgeschäft vollständig ausgeglichen. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehung wird die "Critical-Terms-Match-Methode" verwendet. Die Darlehen sind zum jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert, die positiven sowie die negativen Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte wurden bilanziell nicht berücksichtigt. Die vom Vertragspartner ermittelten positiven Marktwerte der Zinssicherungsgeschäfte betragen insgesamt 0 T€, die Summe der negativen Marktwerte beläuft sich auf - 37 T€.

* der Angabe zur Höhe des abgesicherten Zahlungsstromänderungsrisikos liegt die Annahme einer Erhöhung des variablen Darlehenszinssatzes um 100 Basispunkte im Vergleich zu den am Stichtag jeweils maßgeblichen variablen Darlehenszinssätzen zugrunde.

Devisensicherung

Zum Bilanzstichtag bestehen Devisen-Termingeschäfte über den Ankauf von US-Dollar zu festgelegten Umrechnungskursen. Es besteht die Verpflichtung im Folgejahr insgesamt 12,4 Mio USD für insgesamt rd. 10,0 Mio € zu erwerben. Das daraus resultierende Risiko im Vergleich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Höhe von 0 T€ (Vorjahr 122 T€) wurde als Drohverlustrückstellung bilanziert.

Zum Bilanzstichtag bestehen weiterhin Devisen-Termingeschäfte über den Verkauf von 1,0 Mio USD, 4,5 Mio CAD sowie 1,2 Mio GBP im Geschäftsjahr 2019 für insgesamt ca. 5,0 Mio €. Bemessen nach dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ergaben sich hieraus wie im Vorjahr keine Risiken, für die eine Drohverlustrückstellung zu bilden war.

Bei einer Tochtergesellschaft in Tschechien bestehen Devisenforwards betreffend den Kauf von Tschechischer Krone (CZK) gegen Euro bis 2021 im Gesamtumfang von 624 Mio CZK, dies entspricht rund 24,1 Mio €. Bemessen nach dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag ergaben sich hieraus wie im Vorjahr keine Risiken, für die eine Drohverlustrückstellung zu bilden war.

(34) Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2 HGB

Es besteht ein Bestellobligo in Höhe von 239,4 Mio € (Vorjahr 178,9 Mio €).

(35) Investmentfonds

Die Th. Simon Verwaltungs GmbH, die BHT Invest GmbH sowie die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG halten im Finanzanlagevermögen Investmentfonds im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB). Die internationale Ausrichtung der Anlagen dient der Risikodiversifikation unter Ausnutzung von Wachstumschancen. Den Investmentfonds ist zum Bilanzstichtag ein Kurswert in Höhe von 389,0 Mio € beizulegen. In dem vorgenannten Kurswert sind keine stille Reserven enthalten. Im Geschäftsjahr sind Ausschüttungen in Höhe von 0,4 Mio € erfolgt. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe bestehen zum Teil insoweit, dass eine wöchentliche Rückgabe der Anteile möglich ist. Die Fondsmanager können jederzeit auf Veränderungen an den Kapitalmärkten reagieren.

(36) Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB

lfd. Anteil am Kapital
Nr. Gesellschaft %
  A. In den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen  
(1) Th. Simon Verwaltungs GmbH, Bitburg 100
(2) Th. Simon Invest GmbH, Bitburg 100
(3) Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg 100
(4) Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, Gerolstein 50,85
(5) Sophia GmbH, Dornburg-Dorndorf 99,24
(6) Sterntaler GmbH, Dornburg-Dorndorf 100
(7) König-Brauerei GmbH, Duisburg 100
(8) Grundstücksverwaltungsgesellschaft König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg 100
(9) Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH, Lich 100
(10) Grundstücksverwaltungsgesellschaft Licher Privatbrauerei mbH, Lich 94,23
(11) Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH, Bad Köstritz 100
(12) Wernesgrüner Brauerei GmbH, Wernesgrün 100
(13) trinkkontor Bitburger Bier-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Köln 100
(14) Simonbräu Grundstücks- und Gaststättengesellschaft mbH, Bitburg 100
(15) trinkkontor GmbH, Bitburg 100
(16) trinkkontor Rhein-Ruhr GmbH, Duisburg 100
(17) trinkkontor Kesten & Epping GmbH, Halle/Westfalen 100
(18) trinkkontor BUCHTALECK & SCHMIDT GmbH & Co. KG, Wettenberg 100
(19) BHT Tape GmbH, Bitburg 100
(20) MGV Mittelrheinische Getränkevertriebsgesellschaft mbH, Bitburg 100
(21) BHT Co-Invest GmbH, Bitburg 100
(22) BHT Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg 100
(23) Benediktiner Weißbräu GmbH, Ettal 75
(24) BHT Invest GmbH, Bitburg 100
(25) Bitburger Holding GmbH, Bitburg 100
(26) BHT Tool GmbH, Wuppertal 98
(27) Wera Werkzeuge GmbH, Wuppertal 100
(28) Wera Tools Inc., Milton/Kanada 100
(29) Wera s.r.o., Bystrice/Tschechien 100
(30) Wera Tools Ltd., Chesterfield/UK 100
(31) Wera US Group NA Inc., Sanborn/USA 100
(32) Wera Tool Japan G.K., Tokyo/Japan 100
(33) Wera Outillages S.A.S., Haguenau/Frankreich 100
(34) Bitburger Ventures GmbH, Bitburg 100
(35) BHT Water GmbH, Bitburg 100
  B. Nicht in den Konzernabschluss einbezogene verbundene Unternehmen  
(36) Bit Vier Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg 100
(37) Grundstücksverwaltung König-Brauerei Komplementär-GmbH, Duisburg 100
(38) Cape Cide GmbH, Bitburg 100
(39) E1 NS Verwaltungs GmbH, Wettenberg 100
(40) Bitburger Brauerei Th. Simon GmbH, Bitburg 100
(41) Gerolsteiner Brunnen GmbH Gerolstein, Gerolstein 50,85
(42) Schultheis Brauerei GmbH, Bitburg 100
(43) Bit Sieben GmbH, Bitburg 100
(44) Sterntaler Child Products (Shanghai) Co. Ltd., Shanghai 100
(45) Hanns Simon Verwaltungs GmbH, Bitburg 100
(46) Simon & Töchter Verwaltungs GmbH, Bitburg 100
(47) Bitburger (Shanghai) Beer Trading Co. Ltd., Shanghai 70
(48) Beda Investments S.a.r.l., Luxembourg 100
(49) Bit Sechs GmbH, Bitburg 100
  C. In den Konzernabschluss einbezogene assoziierte Unternehmen  
(50) Dürr Dental SE, Bietigheim-Bissingen 34,82
(51) Trinks GmbH, Goslar 25
(52) Trinks Süd GmbH, Fürstenfeldbruck 25
(53) POLI-TAPE HOLDING GmbH, Remagen 49
(54) kollex GmbH, Berlin 33,33
(55) Pagode Holding GmbH, München 49
  D. Sonstige Beteiligungen  
(56) Premium Getränke Distribution GmbH, Köln 33,33
(57) Primium Lager- und Liefergesellschaft Beteiligungs-GmbH, Wuppertal 49,5
(58) Primium Lager- und Liefergesellschaft GmbH & Co. KG, Wuppertal 49,5

(37) Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt, untergliedert nach Tätigkeiten:

Davon Gesamthonorar anderer Abschlussprüfer
T€ T€
Abschlussprüfung 648 157
Andere Bestätigungsleistungen 19 0
Steuerberatung 216 130
Sonstige Leistungen 71 31
  954 318

(38) Offenlegung

Die Bitburger Holding GmbH veröffentlicht den Konzernabschluss und Konzernlagebericht im elektronischen Bundesanzeiger.

Damit greift die befreiende Wirkung für die Feststellung und Veröffentlichung von Teilkonzernabschlüssen nach § 291 sowie von Jahresabschlüssen für einzelne Konzerngesellschaften (Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg, Th. Simon Verwaltungs GmbH, Bitburg, Th. Simon Invest GmbH, Bitburg, Bitburger Braugruppe GmbH, Bitburg, König-Brauerei GmbH, Duisburg, Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH, Lich, Grundstücksverwaltungsgesellschaft Licher Privatbrauerei mbH, Lich, Grundstücksverwaltungsgesellschaft König-Brauerei GmbH & Co. KG, Duisburg, Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG, Gerolstein, Wernesgrüner Brauerei GmbH, Wernesgrün, Köstritzer Schwarzbierbrauerei GmbH, Bad Köstritz, Simonbräu Grundstücks- und Gaststättengesellschaft mbH, Bitburg, trinkkontor GmbH, Bitburg, trinkkontor BUCHTALECK & SCHMIDT GmbH & Co. KG, Wettenberg, BHT Beteiligungsgesellschaft mbH, Bitburg, Benediktiner Weißbräu GmbH, Ettal, Wera Werkzeuge GmbH, Wuppertal, BHT Invest GmbH, Bitburg, BHT Tape GmbH, Bitburg, BHT Tool GmbH, Wuppertal, Bitburger Holding GmbH, Bitburg, BHT Co-Invest GmbH, Bitburg, Bitburger Ventures GmbH, Bitburg, BHT Water GmbH, Bitburg) nach den §§ 264 Abs. 3 und 264 b HGB.

(39) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken könnten, haben sich nicht ereignet.

(40) Gewinnverwendungsbeschluss des Mutterunternehmens

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Bitburg, den 5. April 2019

Th. Simon GmbH & Co. KG

Geschäftsführung

Axel Dahm

Stephan Fahrig

Jan Niewodniczanski

Matthäus Niewodniczanski

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Th. Simon GmbH & Co. KG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Th. Simon GmbH & Co. KG, Bitburg/Eifel, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Th. Simon GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Die im Konzernlagebericht unter 2.6. Personal zweiter und dritter Absatz erfolgten Angaben haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags der Muttergesellschaft und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf die oben genannten nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Abschnitt "Prüfungsurteile" genannten, nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Konzernabschlussprüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Konzernabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Konzernlageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags der Muttergesellschaft in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 5. April 2019

RSM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ueberholz, Wirtschaftsprüfer

Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

Kapitalflussrechnung

2018 2017
T€ T€
Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 86.325 96.440
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Anlagevermögen 134.927 119.059
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Wertpapiere Umlaufvermögen 255 0
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 31.278 21.311
-/+ Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -7.941 -12.262
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 1.834 5.023
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -17.730 -1.745
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -2.691 -2.576
- Beteiligungserträge/Ausschüttungen Investmentfonds -14.361 -32.885
+ Ertragsteueraufwand 44.963 42.878
- Ertragsteuerzahlungen -40.155 -46.143
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.698 -3.023
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.433 -1.271
= Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 201.573 184.806
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 2.734 2.911
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -11.751 -10.007
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 9.819 6.762
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -78.971 -89.242
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 168.258 50.184
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -195.155 -168.707
- Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis -82 0
+ Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition 77.100 45
- Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition -57.499 0
+ Erhaltene Zinsen 5.495 4.833
+ Erhaltene Dividenden/Beteiligungserträge 20.537 38.365
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit -59.515 -164.856
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 547 2
+ Einzahlungen aus der Abstockung von Mehrheitsbeteiligungen 1.425 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankkrediten 0 60.000
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -12.317 -16.526
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -23.082 -44.276
- Gezahlte Dividenden an nicht beherrschende Anteile -43.051 -17.544
-/+ Auszahlungen/Einzahlungen aus der Aufnahme von Gesellschafterdarlehen -4.962 16.578
+ Einzahlungen aus Darlehensgewährungen durch nicht beherrschende Anteile 903 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Darlehen nicht beherrschende Anteile -105  
- Gezahlte Zinsen -2.804 -2.257
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -83.446 -4.023
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 58.612 15.927
+/- Konsolidierungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 71 -191
+ Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 6 18
+ Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres 70.984 55.230
= Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 129.673 70.984

Eigenkapitalspiegel

Mutterunternehmen
Konzernrücklagen
Kapitalanteile/ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Andere Gewinnrücklagen Erfolgsneutrale Rücklagen Summe
T€ T€ T€ T€ T€
Stand 31.12.2016 50.425 64.536 568.684 -7.871 625.349
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0 0 0 0 0
Aufstockung einer Mehrheitsbeteiligung 0 0 0 -195 -195
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0 0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0 39.130 -148 38.982
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Übriges Konzernergebnis 0 0 0 370 370
Stand 31.12.2017 50.425 64.536 607.814 -7.844 664.506
Umbuchungen -50.425 50.425 29.885 0 80.310
Gesellschaftereinlagen 534 13 0 0 13
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0 0 0 0 0
Abstockung von Anteilen ohne Statuswechsel 0 0 0 887 887
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0 65.582 0 65.582
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0
Übriges Konzernergebnis 0 0 0 -1.047 -1.047
Stand 31.12.2018 534 114.974 703.281 -8.004 810.251
Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Bilanzgewinn/-verlust Summe
T€ T€ T€
Stand 31.12.2016 96 62.076 737.946
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0 -44.276 -44.276
Aufstockung einer Mehrheitsbeteiligung 0 0 -195
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 -38.982 0
Konzernjahresüberschuss 0 74.149 74.149
Währungsumrechnung 1.391 0 1.391
Übriges Konzernergebnis 0 0 370
Stand 31.12.2017 1.487 52.967 769.385
Umbuchungen 0 -29.885 0
Gesellschaftereinlagen 0 0 547
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0 -23.082 -23.082
Abstockung von Anteilen ohne Statuswechsel -15 0 872
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 -65.582 0
Konzernjahresüberschuss 0 65.582 65.582
Währungsumrechnung -179 0 -179
Übriges Konzernergebnis 0 0 -1.047
Stand 31.12.2018 1.293 0 812.078
Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/verluste Summe
T€ T€ T€ T€
Stand 31.12.2016 49.428 1 -774 48.655
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -16.940 0 0 -16.940
Aufstockung einer Mehrheitsbeteiligung -409 0 0 -409
Änderung des Konsolidierungskreises -52 0 0 -52
Einstellung in die Kapitalrücklage 2 0 0 2
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen -775 0 775 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 22.291 22.291
Währungsumrechnung 0 14 0 14
Übriges Konzernergebnis 0 0 0 0
Stand 31.12.2017 31.254 15 22.292 53.561
Umbuchungen 22.292 0 -22.292 0
Gesellschaftereinlagen 0 0 0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -43.051 0 0 -43.051
Abstockung von Anteilen ohne Statuswechsel 538 15 0 553
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 0 0 0
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0 0 0
Konzernjahresüberschuss 0 0 20.743 20.743
Währungsumrechnung 0 -4 0 -4
Übriges Konzernergebnis 0 0 0 0
Stand 31.12.2018 11.033 26 20.743 31.802
Konzern-Eigenkapital
T€
Stand 31.12.2016 786.601
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -61.216
Aufstockung einer Mehrheitsbeteiligung -604
Änderung des Konsolidierungskreises -52
Einstellung in die Kapitalrücklage 2
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0
Konzernjahresüberschuss 96.440
Währungsumrechnung 1.405
Übriges Konzernergebnis 370
Stand 31.12.2017 822.946
Umbuchungen 0
Gesellschaftereinlagen 547
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter -66.133
Abstockung von Anteilen ohne Statuswechsel 1.425
Einstellung in die Kapitalrücklage 0
Einstellung in/Entnahme aus Gewinnrücklagen 0
Konzernjahresüberschuss 86.325
Währungsumrechnung -183
Übriges Konzernergebnis -1.047
Stand 31.12.2018 843.880

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