SMP Solarkraftwerk Project 16 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Alexander Wolf seit 17.1.2018 | Geschäftsführer |
Anna, geb. Volz Volz-Staudacher seit 21.12.2017 | Geschäftsführer |
Michael Keil seit 25.10.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
MTV Beteiligungen GmbHEigenbeteiligung | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 30.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
solmotion project GmbHRavensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023solmotion project GmbH, Ravensburg1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung 1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Im Jahr 2023 zeigte die Weltwirtschaft eine gemischte Entwicklung. Nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie erholten sich viele Länder, jedoch beeinträchtigten neue geopolitische Spannungen und anhaltende Lieferkettenprobleme die globale Wirtschaftsleistung. Trotz dieser Unsicherheiten verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum von etwa 3,2 %.
1.2 Branchenentwicklung der Photovoltaik Im Jahr 2023 setzte die Photovoltaikbranche ihren Aufwärtstrend fort und etablierte sich als eine der dynamischsten und zukunftsträchtigsten Branchen der Energiewirtschaft. Die weltweiten Bemühungen zur Reduzierung von CO 2 -Emissionen und die kontinuierliche Umsetzung der Energiewende sorgten für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Photovoltaiktechnologien. Die kumulierte weltweit installierte Leistung in der Photovoltaikbranche stieg im Jahr 2023 auf ca. 1420 Gigawatt, was ca. 37 % der weltweiten Kapazität an erneuerbaren Energien entspricht. Die installierte Leistung neuer Photovoltaikanlagen lag bei ca. 350-400 GW, was einen neuen Rekord darstellt. Die Branche verzeichnete somit ein Wachstum von etwa 33 %, das durch staatliche Förderprogramme, sinkende Kosten für Solarmodule und die verstärkte Nachfrage nach erneuerbaren Energien getrieben wurde. In Europa war die Photovoltaikbranche von den ehrgeizigen Klimazielen der EU geprägt. Die EU-Mitgliedsstaaten setzten verstärkt auf erneuerbare Energien, um ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren und die Energiesicherheit zu erhöhen. Insbesondere Länder wie Deutschland, Spanien und Frankreich investierten in große Photovoltaikprojekte und Speicherlösungen. Entwicklung in Deutschland Deutschland spielte auch 2023 eine zentrale Rolle in der globalen Photovoltaikbranche. Das Land bleibt einer der größten Märkte für Solarenergie in Europa und verzeichnete im vergangenen Jahr erhebliche Fortschritte:
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögenslage Zur Analyse der Vermögenslage haben wir die Bilanz nach Fristigkeit differenziert nach langfristig bzw. mittel- und kurzfristigen Positionen zusammengefasst. Die Bilanzsumme ist erheblich verkürzt dargestellt worden, da von dem Ausweiswahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, Gebrauch gemacht wurde. Ohne Ausübung dieses Wahlrechts wäre der größte Aktivposten die unfertigen Leistungen und auf der Passivseite die erhaltenen Anzahlungen.
Auf der Aktivseite dominieren nach den unfertigen Leistungen (s.o.) die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen aus Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht begründet sind. Die Verdoppelung ist auf das im Jahr 2023 begonnene massive Ausbauen des Projektgeschäftes über die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen zurückzuführen. Das Unternehmen hält 100% Beteiligungen an mehreren Projektgesellschaften (SMP Solarkraftwerk Project GmbH & Co. KG's) in denen sich Photovoltaikprojekte befinden, die nach der Fertigstellung in Gänze oder in Form der Parzellierung an Investoren veräußert werden. Viele dieser Projekte wurden im Jahr 2023 begonnen oder fertiggestellt und sind aktuell in der Veräußerung. Die hier ausgewiesenen Vorräte betreffen Waren und geleistete Anzahlungen auf bestellte Waren.
Das Unternehmen ist überwiegend Eigenkapital finanziert, Gewinnausschüttungen wurden seit Bestehen der Gesellschaft nicht vorgenommen, sodass alles erwirtschaftete Kapital im Unternehmen verbleibt, so auch der erfreuliche Jahresüberschuss 2023. Zusätzlich wurde im Jahr 2022 ein KfW Darlehen über 1,5 Mio. € aufgenommen, dass bis Mitte 2024 tilgungsfrei ist und eine Gesamtlaufzeit bis zum Jahr 2032 hat. Daneben verfügt das Unternehmen bei allen Lieferanten über gute Zahlungsziele, die sich hauptsächlich zwischen 14 und 60 Tagen bewegen. Vor allem bei den größeren Materialposten wie Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Speicher liegen die Zahlungsziele bei mindestens 30 Tagen. Die in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 758.845 € für den gesetzlichen Gewährleistungszeitraum von 2 Jahren für Komponentenhandel und 5 Jahre für Bauprojekte wurden dem langfristigen Fremdkapital zugerechnet. Die Gewährleistungsrückstellungen werden mit 0,85 % des gewährleistungspflichtigen Umsatzes berechnet. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Inanspruchnahme der Gewährleistung nicht hoch ist. 2.2 Finanzlage Für die Analyse der Finanzlage haben wir folgende Cash-Flow Rechnung ermittelt:
Die Gesellschaft hat insgesamt einen negativen Cash-Flow in der laufenden Geschäftstätigkeit und in der Investitionstätigkeit erlitten. Primär ist der negative Cash-Flow in der laufenden Geschäftstätigkeit durch wachstumsbedingte Investitionen von fast Mio. 4 € in den Aufbau der Vorräte und Forderungen begründet. 2.3 Ertragslage Für Analysezwecke haben wir die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres etwas verdichtet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Unternehmen wie folgt entwickelt:
Die Gesamtleistung des Unternehmens beläuft sich im Jahr 2023 auf T€ 42.669 und zeigt damit gegenüber dem Jahr 2022 ein Wachstum von etwa 81 %. Dies ist zum einen mit dem oben beschriebenen allgemeinen Marktwachstum in der Photovoltaikbranche zu begründen, zum anderen mit einer Effizienzsteigerung der Mitarbeiter. Im Jahr 2022 wurden viele neue Mitarbeiter rekrutiert, die erst im Jahr 2023 - nach einer intensiven Einarbeitung - ihre volle Leistung einbringen konnten. Somit konnte im Jahr 2023 eine deutlich höhere Gesamtleistung pro Mitarbeiter erwirtschaftet werden. Dies kann auch an der um fast 4 Prozentpunkte gesunkenen Personalkostenquote zur Gesamtleistung abgelesen werden. In die Gesamtleistung sind die unfertigen Leistungen eingeflossen, die in 2023 in unserem Unternehmen einen erheblichen Teil der Gesamtleistung darstellen. Im Jahr 2023 beläuft sich die Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen auf T€ 13.395 und somit 46,2 % der Gesamtleistung. Dies resultiert daraus, dass die umsatzstarken Projekte im Bereich der Mittelspannung liegen und i.d.R eine Bauzeit von über einem Jahr aufweisen. Das verbesserte Finanzergebnis ist Folge der hohen Finanzierungen der Gesellschaft bei den SMP Solarkraftwerk Project GmbH & Co. KG's. Mit 3,25 % Nachsteuerergebnis auf die Gesamtleistung ist die Gesellschaft auf einem guten Weg. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.387 ist erfreulich und macht im Vergleich zum Vorjahr deutlich, dass sich neben der Ausweitung der Gesamtleistung auch die Kostenstruktur des Unternehmens sehr positiv entwickelt hat. Dies zum einen durch die oben genannte Effizienzsteigerung der Mitarbeiter, zum anderen auch durch eine sehr kostenfokussierte Einkaufsabteilung, die durch langfristigere Mengenvereinbarungen mit den Lieferanten deutlich geringere Preise erzielen konnte, ohne Abnahmeverpflichtungen oder ähnliches eingehen zu müssen. 3. Besondere Ereignisse im Berichtsjahr Im Jahr 2023 gab es keine nennenswerten Ereignisse im Unternehmen oder dessen Umfeld. 4. Chancen und Risiken 4.1 Chancen:
4.2 Risiken:
Zusammenfassend hatten Photovoltaikunternehmen im Jahr 2023 zahlreiche Chancen, die sich aus dem wachsenden Markt für erneuerbare Energien, technologischen Fortschritten und staatlichen Förderprogrammen ergaben. Gleichzeitig mussten sie jedoch auch erhebliche Risiken bewältigen, die durch Versorgungsengpässe, regulatorische Unsicherheiten und intensiven Wettbewerb verursacht wurden. 5. Nachtragsbericht Bis zum Ende der Abschlussprüfung haben sich keine Ereignisse ergeben, über die in einem Nachtragsbericht zu berichten wäre. 6. Prognosebericht 6.1 Gesamtwirtschaftliche Aussichten Für das Jahr 2024 wird ein moderates globales Wirtschaftswachstum erwartet, das durch verschiedene makroökonomische Faktoren beeinflusst wird:
6.2 Markttrends und Entwicklungen in der Photovoltaikbranche Die Photovoltaikbranche wird voraussichtlich auch im Jahr 2024 ein starkes Wachstum und zahlreiche Innovationen erleben:
6.3 Umsatzprognose der solmotion project GmbH Die für das Jahr 2023 im Jahr 2022 prognostizierte betriebliche Leistung lag bei 42 Mio. €. Dieses Ziel hat das Unternehmen somit voll erfüllt und sogar leicht übertroffen. Wir erwarten im Jahr 2024 eine Steigerung der betrieblichen Leistung auf ca. 60 Mio. € mit einem EBIT von ca. 6-7%. Diese wird vor allem durch die Unternehmensbereiche Agri-Photovoltaik und Commercial Dachanlagen erzielt. Der Residential Bereich wird stabil bleiben, durch die immer noch hohen Zinsen und die Inflation aber kein Wachstum hinlegen. Wir erwarten ein moderates Personalwachstum und somit moderat steigende Personalkosten. Die Materialkosten werden in dem Bereich Speichertechnologie leicht sinken und ansonsten stabil bleiben, solange keine aktuell nicht abzusehenden Entwicklungen aufkommen. Die sonstigen Kostenblöcke erwarten wir prozentual zu der betrieblichen Leistung gesehen stabil, eventuell leicht sinkend durch eingespielte Arbeitsabläufe und Prozesse. Wir blicken somit sehr positiv in das Jahr 2024 und auch in die darauffolgenden Jahre. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung sind bereits Mio. 14,1 € Umsätze und etwa Mio. 45 € Projektvolumen beauftragt.
Ravensburg, 22. Mai 2024 Anna Volz-Staudacher Christian Wolf Michael Keil Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023solmotion project GmbH, RavensburgAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft hat von ihren gesetzlich eingeräumten Erleichterungen für die Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB vollständig Gebrauch gemacht. Für die Offenlegung des Jahresabschlusses beabsichtigt die Geschäftsführung, von den gesetzlich eingeräumten Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 327 HGB vollständig Gebrauch zu machen. Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 1 Satz 1 HGB in Übereinstimmung mit § 266 Abs. 2 und 3 HGB unter Beachtung von § 265 Abs. 6 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 1 Alternative 1 HGB i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die im vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Sämtliche Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, am Bilanzstichtag zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Waren wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Hierbei wurden Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten sowie Fertigungseinzelkosten und angemessene Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasster Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Weiterhin ist von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht worden, angemessene Teile der Kosten der Verwaltung einzubeziehen. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden in der Bilanz soweit sie unfertige Leistungen betreffen, offen von der Position unfertige Leistungen abgesetzt. Soweit mehr Anzahlungen erhalten wurden, als unfertige Leistungen bilanziert werden, erfolgte ein gesonderter Ausweis der erhaltenen Anzahlungen in Übereinstimmung mit § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den Verbindlichkeiten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten und unter Berücksichtigung erkennbaren Risiken bewertet. Ausfallrisiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages für erkennbaren Risiken angesetzt. Rückstellungen für Gewährleistungen werden mit 0,85% des gewährleistungspflichtigen Umsatzes für die jeweiligen Gewährleistungszeiträume von 2 oder 5 Jahren angesetzt. Sie wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB entsprechend abgezinst. Der Ertrag aus der Abzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" in Einklang mit § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB gesondert ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagespiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird bei den Anschaffungskosten und bei den Abschreibungen als Zugang und Abgang ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 116.273 (Vorjahr: TEUR 33) enthalten. Rückstellungen Größter Posten der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 758.845 (Vorjahr: TEUR: 683). Daneben sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, nachlaufende Projektkosten, Vertriebsprovisionen, ausstehende Rechnungen, Steuern sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr und kleiner als fünf Jahre beträgt EUR 79.362 (Vorjahr: TEUR 71). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren beträgt EUR 1.500.000 (Vorjahr: TEUR 1.500). Alle übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.589.810,57 (Vorjahr: T€ 4.998) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften aus dem Gesellschafterkreis und Fahrzeugbriefe gesichert. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführungsorgan Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ravensburg, 22. Mai 2024 Anna Volz-Staudacher Christian Wolf Michael Keil Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Oktober 2024 festgestellt. Anlagespiegel zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die solmotion project GmbH, Ravensburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der solmotion project GmbH, Ravensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber haben wir den Lagebericht der solmotion project GmbH, Ravensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unserer Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 15. Juli 2024 NPP
Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Stephan Buchert, Wirtschaftsprüfer ppa. Eckart Opitz, Wirtschaftsprüfer |
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