Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 735653
Vorher
kW.on GmbH
Eingetragen
14.9.2017
Branche
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne Verteilung
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Projektierung und Errichtung von Photovoltaikanlagen, Speichersystemen und Ladeinfrastruktur sowie sämtliche damit im Zusammenhang stehende Nebenleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Michael Keil
seit 25.10.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.00%
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MTV Beteiligungen GmbHEigenbeteiligung
25.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
solmotion holding GmbH
Germany
25.600 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

solmotion project GmbH

Ravensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

solmotion project GmbH, Ravensburg

1. Gesamtwirtschaftliche Lage und Branchenentwicklung

1.1 Gesamtwirtschaftliche Lage

Im Jahr 2023 zeigte die Weltwirtschaft eine gemischte Entwicklung. Nach den Herausforderungen der COVID-19-Pandemie erholten sich viele Länder, jedoch beeinträchtigten neue geopolitische Spannungen und anhaltende Lieferkettenprobleme die globale Wirtschaftsleistung. Trotz dieser Unsicherheiten verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum von etwa 3,2 %.

Geopolitische Spannungen und Kriegseinwirkungen: Die geopolitischen Spannungen, insbesondere in Osteuropa durch den anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine, hatten signifikante Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Der Konflikt führte zu globalen Versorgungsengpässen, insbesondere bei Energie und Rohstoffen, und trug zur Inflation bei. Viele westliche Länder verhängten Sanktionen gegen Russland, was zu weiteren wirtschaftlichen Verwerfungen führte.

Inflation und Zinspolitik: Viele Länder kämpften mit hohen Inflationsraten, was Zentralbanken dazu veranlasste, die Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu kontrollieren. Diese Maßnahmen führten zu höheren Finanzierungskosten für Unternehmen, beeinflussten jedoch auch die Nachfrage nach Investitionen in erneuerbare Energien.

Energiepreise: Die Energiepreise blieben volatil, insbesondere aufgrund der geopolitischen Spannungen und Schwankungen der Rohölpreise. Hohe Energiepreise verstärkten das Interesse an erneuerbaren Energien als Alternative zu fossilen Brennstoffen.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz: Der globale Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz nahm weiter zu. Viele Länder setzten ambitionierte Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und verstärkten ihre Bemühungen zur Förderung erneuerbarer Energien, einschließlich Solarenergie.

1.2 Branchenentwicklung der Photovoltaik

Im Jahr 2023 setzte die Photovoltaikbranche ihren Aufwärtstrend fort und etablierte sich als eine der dynamischsten und zukunftsträchtigsten Branchen der Energiewirtschaft. Die weltweiten Bemühungen zur Reduzierung von CO 2 -Emissionen und die kontinuierliche Umsetzung der Energiewende sorgten für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Photovoltaiktechnologien.

Die kumulierte weltweit installierte Leistung in der Photovoltaikbranche stieg im Jahr 2023 auf ca. 1420 Gigawatt, was ca. 37 % der weltweiten Kapazität an erneuerbaren Energien entspricht.

Die installierte Leistung neuer Photovoltaikanlagen lag bei ca. 350-400 GW, was einen neuen Rekord darstellt.

Die Branche verzeichnete somit ein Wachstum von etwa 33 %, das durch staatliche Förderprogramme, sinkende Kosten für Solarmodule und die verstärkte Nachfrage nach erneuerbaren Energien getrieben wurde.

In Europa war die Photovoltaikbranche von den ehrgeizigen Klimazielen der EU geprägt. Die EU-Mitgliedsstaaten setzten verstärkt auf erneuerbare Energien, um ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren und die Energiesicherheit zu erhöhen. Insbesondere Länder wie Deutschland, Spanien und Frankreich investierten in große Photovoltaikprojekte und Speicherlösungen.

Entwicklung in Deutschland

Deutschland spielte auch 2023 eine zentrale Rolle in der globalen Photovoltaikbranche. Das Land bleibt einer der größten Märkte für Solarenergie in Europa und verzeichnete im vergangenen Jahr erhebliche Fortschritte:

Installierte Leistung: Die neu installierte Photovoltaikleistung in Deutschland erreichte rund 14 GW, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dies war zum Teil auf verstärkte Investitionen in Solaranlagen sowohl im privaten als auch im gewerblichen Sektor zurückzuführen.

Staatliche Förderung: Die Bundesregierung unterstützte den Ausbau erneuerbarer Energien weiterhin stark. Programme wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurden angepasst, um den Ausbau der Solarenergie zu beschleunigen und Investitionen zu fördern.

Dachanlagen und Freiflächenprojekte: Neben großen Freiflächenprojekten wurde auch der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Dächern weiter vorangetrieben. Insbesondere kleinere und mittlere Anlagen auf Wohnhäusern und Gewerbebauten trugen wesentlich zum Wachstum bei.

Netzintegration und Speicherlösungen: Deutschland investierte verstärkt in die Integration von Photovoltaikanlagen ins Stromnetz sowie in Speichertechnologien. Fortschritte in der Batterietechnologie und die Einführung von flexiblen Netztarifen unterstützten die Nutzung von Solarstrom und die Stabilität des Stromnetzes.

Forschung und Entwicklung: Deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen spielten eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Technologien. Insbesondere die Forschung zu hocheffizienten Solarzellen und innovativen Modulen wurde intensiviert, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Photovoltaikbranche zu stärken.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögenslage

Zur Analyse der Vermögenslage haben wir die Bilanz nach Fristigkeit differenziert nach langfristig bzw. mittel- und kurzfristigen Positionen zusammengefasst.

Die Bilanzsumme ist erheblich verkürzt dargestellt worden, da von dem Ausweiswahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, Gebrauch gemacht wurde. Ohne Ausübung dieses Wahlrechts wäre der größte Aktivposten die unfertigen Leistungen und auf der Passivseite die erhaltenen Anzahlungen.

31.12.23 31.12.22 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
langfristig gebundenes Vermögen
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 614 4,84 599 6,48 15 2,49
Finanzanlagen 836 6,58 835 9,04 1 0,06
1.449 11,42 1.434 15,52 15 1,04
mittel-/kurzfristig gebundenes Vermögen
Umlaufvermögen
Vorräte 3.051 24,05 3.432 37,14 -381 -11,09
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.822 61,64 3.755 40,63 4.067 108,30
liquide Mittel 211 1,66 606 6,56 -395 -65,26
11.083 87,35 7.793 84,33 3.290 42,22
Rechnungsabgrenzungsposten 156 1,23 14 0,15 142 1.016,69
Gesamtvermögen 12.689 100,00 9.241 100,00 3.448 37,31

Auf der Aktivseite dominieren nach den unfertigen Leistungen (s.o.) die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen aus Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht begründet sind. Die Verdoppelung ist auf das im Jahr 2023 begonnene massive Ausbauen des Projektgeschäftes über die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen zurückzuführen.

Das Unternehmen hält 100% Beteiligungen an mehreren Projektgesellschaften (SMP Solarkraftwerk Project GmbH & Co. KG's) in denen sich Photovoltaikprojekte befinden, die nach der Fertigstellung in Gänze oder in Form der Parzellierung an Investoren veräußert werden. Viele dieser Projekte wurden im Jahr 2023 begonnen oder fertiggestellt und sind aktuell in der Veräußerung.

Die hier ausgewiesenen Vorräte betreffen Waren und geleistete Anzahlungen auf bestellte Waren.

31.12.23 31.12.22 Veränderung
T€ T€ T€
% % %
Eigenkapital 2.450 19,31 1.063 11,50 1.387 130,47
langfristiges Fremdkapital
Gewährleistungsrückstellungen 759 5,98 683 7,39 76 11,13
Langfristiger Teil der Finanzierungen 1.500 11,82 1.500 16,23 0 0,00
2.259 17,80 2.183 23,62 76 11,13
mittel-/kurzfristiges Fremdkapital
Rückstellungen 2.284 18,00 925 10,01 1.359 146,88
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 101 0,80 72 0,78 29 40,84
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 2.375 18,72 3.270 35,39 -895 -27,36
sonstige Verbindlichkeiten und andere Passiva 3.220 25,37 1.728 18,70 1.492 86,33
7.980 62,89 5.995 64,87 1.985 246,69
Gesamtkapital 12.689 100,00 9.241 100,00 3.448 37,31

Das Unternehmen ist überwiegend Eigenkapital finanziert, Gewinnausschüttungen wurden seit Bestehen der Gesellschaft nicht vorgenommen, sodass alles erwirtschaftete Kapital im Unternehmen verbleibt, so auch der erfreuliche Jahresüberschuss 2023.

Zusätzlich wurde im Jahr 2022 ein KfW Darlehen über 1,5 Mio. € aufgenommen, dass bis Mitte 2024 tilgungsfrei ist und eine Gesamtlaufzeit bis zum Jahr 2032 hat.

Daneben verfügt das Unternehmen bei allen Lieferanten über gute Zahlungsziele, die sich hauptsächlich zwischen 14 und 60 Tagen bewegen. Vor allem bei den größeren Materialposten wie Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Speicher liegen die Zahlungsziele bei mindestens 30 Tagen.

Die in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von 758.845 € für den gesetzlichen Gewährleistungszeitraum von 2 Jahren für Komponentenhandel und 5 Jahre für Bauprojekte wurden dem langfristigen Fremdkapital zugerechnet. Die Gewährleistungsrückstellungen werden mit 0,85 % des gewährleistungspflichtigen Umsatzes berechnet. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Inanspruchnahme der Gewährleistung nicht hoch ist.

2.2 Finanzlage

Für die Analyse der Finanzlage haben wir folgende Cash-Flow Rechnung ermittelt:

2023
T€
Jahresergebnis (Periodenergebnis) 1.387
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 176
-/+ Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen -2
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 963
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva (soweit nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen) -3.842
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva (soweit nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen) 597
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge -90
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 705
-/+ Ertragsteuerzahlungen -149
= Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -254
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -201
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 12
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -189
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzierungen 71
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -23
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 48
zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes -395
+ Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 606
= Finanzmittelbestand am Ende der Periode 211

Die Gesellschaft hat insgesamt einen negativen Cash-Flow in der laufenden Geschäftstätigkeit und in der Investitionstätigkeit erlitten. Primär ist der negative Cash-Flow in der laufenden Geschäftstätigkeit durch wachstumsbedingte Investitionen von fast Mio. 4 € in den Aufbau der Vorräte und Forderungen begründet.

2.3 Ertragslage

Für Analysezwecke haben wir die Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres etwas verdichtet.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Unternehmen wie folgt entwickelt:

2023 2022 Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Gesamtleistung 42.669 100,00 23.604 100,00 19.065 80,77
Materialaufwand 32.803 76,88 17.561 74,40 15.242 86,80
Personalaufwand 3.701 8,67 2.847 12,06 854 29,99
Abschreibungen 176 0,41 158 0,67 18 11,61
Sonstige betr. Aufwand 3.985 9,34 2.780 11,78 1.205 43,36
Finanzergebnis 90 0,21 -49 -0,21 139 -283,49
Steuern vom Ertrag 705 1,65 58 0,25 647 1.115,76
Sonstige Steuern 1 0,00 2 0,01 -1 -38,40
Jahresüberschuss 1.387 3,25 149 0,63 1.238 830,73

Die Gesamtleistung des Unternehmens beläuft sich im Jahr 2023 auf T€ 42.669 und zeigt damit gegenüber dem Jahr 2022 ein Wachstum von etwa 81 %. Dies ist zum einen mit dem oben beschriebenen allgemeinen Marktwachstum in der Photovoltaikbranche zu begründen, zum anderen mit einer Effizienzsteigerung der Mitarbeiter. Im Jahr 2022 wurden viele neue Mitarbeiter rekrutiert, die erst im Jahr 2023 - nach einer intensiven Einarbeitung - ihre volle Leistung einbringen konnten. Somit konnte im Jahr 2023 eine deutlich höhere Gesamtleistung pro Mitarbeiter erwirtschaftet werden. Dies kann auch an der um fast 4 Prozentpunkte gesunkenen Personalkostenquote zur Gesamtleistung abgelesen werden.

In die Gesamtleistung sind die unfertigen Leistungen eingeflossen, die in 2023 in unserem Unternehmen einen erheblichen Teil der Gesamtleistung darstellen. Im Jahr 2023 beläuft sich die Bestandsveränderung der unfertigen Leistungen auf T€ 13.395 und somit 46,2 % der Gesamtleistung. Dies resultiert daraus, dass die umsatzstarken Projekte im Bereich der Mittelspannung liegen und i.d.R eine Bauzeit von über einem Jahr aufweisen.

Das verbesserte Finanzergebnis ist Folge der hohen Finanzierungen der Gesellschaft bei den SMP Solarkraftwerk Project GmbH & Co. KG's.

Mit 3,25 % Nachsteuerergebnis auf die Gesamtleistung ist die Gesellschaft auf einem guten Weg. Der Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.387 ist erfreulich und macht im Vergleich zum Vorjahr deutlich, dass sich neben der Ausweitung der Gesamtleistung auch die Kostenstruktur des Unternehmens sehr positiv entwickelt hat. Dies zum einen durch die oben genannte Effizienzsteigerung der Mitarbeiter, zum anderen auch durch eine sehr kostenfokussierte Einkaufsabteilung, die durch langfristigere Mengenvereinbarungen mit den Lieferanten deutlich geringere Preise erzielen konnte, ohne Abnahmeverpflichtungen oder ähnliches eingehen zu müssen.

3. Besondere Ereignisse im Berichtsjahr

Im Jahr 2023 gab es keine nennenswerten Ereignisse im Unternehmen oder dessen Umfeld.

4. Chancen und Risiken

4.1 Chancen:

Wachsender Markt für erneuerbare Energien:

Die weltweite Nachfrage nach erneuerbaren Energien stieg weiter an, da Regierungen und Unternehmen sich verpflichteten, ihre CO 2 -Emissionen zu reduzieren. Dies führte zu einem wachsenden Markt für Photovoltaikunternehmen.

Technologische Fortschritte:

Neue Technologien wie hocheffiziente Solarzellen (z.B. PERC, Heterojunction) und bifaziale Module erhöhten die Effizienz und Leistungsfähigkeit von Solaranlagen, was die Wettbewerbsfähigkeit von Photovoltaiklösungen verbesserte.

Staatliche Förderprogramme und Anreize:

Viele Länder führten oder verlängerten staatliche Förderprogramme, um den Ausbau der Photovoltaik zu unterstützen. Diese Programme boten finanzielle Anreize und erleichterten den Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte.

Sinkende Produktionskosten:

Durch Skaleneffekte und technologische Innovationen sanken die Produktionskosten für Solarmodule weiter. Dies ermöglichte Photovoltaikunternehmen, ihre Margen zu verbessern und wettbewerbsfähige Preise anzubieten.

Nachhaltigkeitstrends in Unternehmen:

Immer mehr Unternehmen integrierten Nachhaltigkeit in ihre Geschäftsstrategien und investierten in Photovoltaikanlagen, um ihre CO 2 -Bilanz zu verbessern und Energiekosten zu senken.

Integration von Energiespeicherlösungen:

Fortschritte in der Batterietechnologie ermöglichten die effizientere Speicherung von Solarstrom, was die Attraktivität von Photovoltaikanlagen erhöhte und neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnete.

4.2 Risiken:

Versorgungsengpässe und Lieferkettenprobleme:

Die globale Nachfrage nach Photovoltaikanlagen führte zu Engpässen bei wichtigen Rohstoffen wie Silizium. Lieferkettenprobleme beeinträchtigten die Verfügbarkeit und erhöhten die Kosten für Materialien und Komponenten.

Regulatorische Unsicherheiten:

Änderungen in der Energiepolitik und Unsicherheiten bezüglich zukünftiger Förderprogramme stellten ein Risiko dar. Politische Instabilität und wirtschaftliche Unsicherheiten in einigen Regionen konnten Investitionen in Photovoltaikprojekte beeinträchtigen.

Intensiver Wettbewerb und Preisdruck:

Der Wettbewerb innerhalb der Branche war intensiv, was zu einem starken Preisdruck führte. Unternehmen mussten ihre Kosteneffizienz verbessern und innovative Lösungen entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Finanzierungs- und Zinsrisiken:

Erhöhte Zinssätze als Reaktion auf hohe Inflationsraten führten zu höheren Finanzierungskosten für Photovoltaikprojekte. Dies konnte die Rentabilität von Investitionen und die Attraktivität von Projekten beeinträchtigen.

Technologische Herausforderungen und F&E-Kosten:

Die kontinuierliche Entwicklung und Implementierung neuer Technologien erfordert erhebliche Investitionen in Forschung und Entwicklung. Unternehmen mussten sicherstellen, dass sie technologisch an der Spitze blieben, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Geopolitische Risiken:

Geopolitische Spannungen, insbesondere der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, führten zu globalen wirtschaftlichen Verwerfungen und Unsicherheiten, die die Geschäftstätigkeit von Photovoltaikunternehmen beeinträchtigen konnten.

Zusammenfassend hatten Photovoltaikunternehmen im Jahr 2023 zahlreiche Chancen, die sich aus dem wachsenden Markt für erneuerbare Energien, technologischen Fortschritten und staatlichen Förderprogrammen ergaben. Gleichzeitig mussten sie jedoch auch erhebliche Risiken bewältigen, die durch Versorgungsengpässe, regulatorische Unsicherheiten und intensiven Wettbewerb verursacht wurden.

5. Nachtragsbericht

Bis zum Ende der Abschlussprüfung haben sich keine Ereignisse ergeben, über die in einem Nachtragsbericht zu berichten wäre.

6. Prognosebericht

6.1 Gesamtwirtschaftliche Aussichten

Für das Jahr 2024 wird ein moderates globales Wirtschaftswachstum erwartet, das durch verschiedene makroökonomische Faktoren beeinflusst wird:

Geopolitische Spannungen: Die anhaltenden geopolitischen Konflikte, insbesondere der Krieg in der Ukraine, könnten weiterhin Unsicherheiten und wirtschaftliche Verwerfungen verursachen. Diese Spannungen könnten sich auf die Energiepreise und die globalen Lieferketten auswirken.

Inflation und Zinspolitik: Es wird erwartet, dass die Inflation in vielen Ländern weiterhin zurückgeht, da die Zentralbanken ihre restriktiven Geldpolitiken fortsetzen. Die Zinssätze könnten stabil bleiben oder leicht sinken, was die Finanzierungskosten für Unternehmen positiv beeinflussen könnte.

Nachhaltigkeitsinitiativen: Die globalen Bemühungen um Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Regierungen und Unternehmen werden ihre Investitionen in erneuerbare Energien verstärken, um ihre Klimaziele zu erreichen.

6.2 Markttrends und Entwicklungen in der Photovoltaikbranche

Die Photovoltaikbranche wird voraussichtlich auch im Jahr 2024 ein starkes Wachstum und zahlreiche Innovationen erleben:

Steigende Nachfrage: Die Nachfrage nach Photovoltaikanlagen wird weiterhin hoch bleiben, da Länder ihre Ziele zur Reduzierung der CO 2 -Emissionen und zur Förderung erneuerbarer Energien verfolgen. Es wird erwartet, dass die installierte Photovoltaikleistung in Deutschland um etwa 30% steigen wird.

Technologische Fortschritte: Neue Technologien wie hocheffiziente Solarzellen und verbesserte Energiespeicherlösungen werden weiterentwickelt. Dies wird die Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen erhöhen und die Attraktivität für Investoren und Endverbraucher steigern.

Integrierte Lösungen: Die Integration von Photovoltaikanlagen in Gebäudestrukturen (BIPV) und die Kombination mit Energiespeicherlösungen werden weiter zunehmen. Dies wird den Einsatz von Solarenergie in urbanen Gebieten und in der Industrie fördern.

6.3 Umsatzprognose der solmotion project GmbH

Die für das Jahr 2023 im Jahr 2022 prognostizierte betriebliche Leistung lag bei 42 Mio. €. Dieses Ziel hat das Unternehmen somit voll erfüllt und sogar leicht übertroffen.

Wir erwarten im Jahr 2024 eine Steigerung der betrieblichen Leistung auf ca. 60 Mio. € mit einem EBIT von ca. 6-7%. Diese wird vor allem durch die Unternehmensbereiche Agri-Photovoltaik und Commercial Dachanlagen erzielt. Der Residential Bereich wird stabil bleiben, durch die immer noch hohen Zinsen und die Inflation aber kein Wachstum hinlegen. Wir erwarten ein moderates Personalwachstum und somit moderat steigende Personalkosten. Die Materialkosten werden in dem Bereich Speichertechnologie leicht sinken und ansonsten stabil bleiben, solange keine aktuell nicht abzusehenden Entwicklungen aufkommen.

Die sonstigen Kostenblöcke erwarten wir prozentual zu der betrieblichen Leistung gesehen stabil, eventuell leicht sinkend durch eingespielte Arbeitsabläufe und Prozesse. Wir blicken somit sehr positiv in das Jahr 2024 und auch in die darauffolgenden Jahre.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung sind bereits Mio. 14,1 € Umsätze und etwa Mio. 45 € Projektvolumen beauftragt.

 

Ravensburg, 22. Mai 2024

Anna Volz-Staudacher

Christian Wolf

Michael Keil

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und änliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.381,00 297
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 368.527,00 302
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.500,00 25
2. Beteiligungen 810.000,00 810
835.500,00 835
1.449.408,00 1.434
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Leistungen 24.902.805,73 11.508
abzgl. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -24.902.805,73 -10.345
0,00 1.163
2. Waren 1.162.423,57 1.154
3. geleistete Anzahlungen 1.888.921,79 1.115
3.051.345,36 3.432
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.023.173,06 2.246
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.391.099,43 930
3. sonstige Vermögensgegenstände 407.235,08 579
7.821.507,57 3.755
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 210.528,65 606
11.083.381,58 7.793
C. Rechnungsabgrenzungsposten 156.336,43 14
12.689.126,01 9.241

PASSIVA

Vorjahr
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 26
II. Gewinnvortrag 1.037.527,95 888
III. Jahresüberschuss 1.386.780,37 149
2.449.908,32 1.063
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 556.214,04 85
2. sonstige Rückstellungen 2.486.456,16 1.523
3.042.670,20 1.608
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.602.406,30 1.572
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.849.430,49 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.375.427,74 3.270
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.341.907,96 1.728
- davon aus Steuern: 696.030,08 € (Vorjahr: 1.028 T€)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 3.966,05 € (Vorjahr: 1 T€)
7.169.172,49 6.570
D. Rechnungsabgrenzungsposten 27.375,00 0
12.689.126,01 9.241

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorjahr
T€
1. Umsatzerlöse 28.993.271,65 19.409
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 13.395.021,13 3.803
3. sonstige betriebliche Erträge 280.652,32 392
4. Gesamtleistung 42.668.945,10 23.604
5. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.258.535,58 13.433
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 9.544.664,46 4.128
32.803.200,04 17.561
6. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 3.096.918,28 2.418
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 603.782,36 429
davon für Altersversorgung: 4.182,10 € (Vorjahr: 4 T€)
3.700.700,64 2.847
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 176.336,11 158
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.985.468,18 2.780
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 210.888,66 12
davon aus Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 145.863,92 € (Vorjahr: 0 T€)
davon Erträge aus der Abzinsung: 14.905,26 € (Vorjahr: 6 T€)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 120.976,31 61
davon Aufwendungen aus der Abzinsung: 0,00 (Vorjahr: 1 T€)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 705.140,11 58
12. Ergebnis nach Steuern 1.388.012,37 151
13. sonstige Steuern 1.232,00 2
14. Jahresüberschuss 1.386.780,37 149

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

solmotion project GmbH, Ravensburg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft hat von ihren gesetzlich eingeräumten Erleichterungen für die Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB vollständig Gebrauch gemacht.

Für die Offenlegung des Jahresabschlusses beabsichtigt die Geschäftsführung, von den gesetzlich eingeräumten Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 327 HGB vollständig Gebrauch zu machen.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 Abs. 1 Satz 1 HGB in Übereinstimmung mit § 266 Abs. 2 und 3 HGB unter Beachtung von § 265 Abs. 6 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 1 Alternative 1 HGB i.V.m. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: solmotion project GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Ravensburg
Registergericht: Amtsgericht Ulm
Register-Nr.: HRB 735653

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die im vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten.

Immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungsbzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Sämtliche Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, am Bilanzstichtag zu dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Waren wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Hierbei wurden Materialeinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten sowie Fertigungseinzelkosten und angemessene Fertigungsgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasster Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Weiterhin ist von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht worden, angemessene Teile der Kosten der Verwaltung einzubeziehen. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden in der Bilanz soweit sie unfertige Leistungen betreffen, offen von der Position unfertige Leistungen abgesetzt. Soweit mehr Anzahlungen erhalten wurden, als unfertige Leistungen bilanziert werden, erfolgte ein gesonderter Ausweis der erhaltenen Anzahlungen in Übereinstimmung mit § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den Verbindlichkeiten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten und unter Berücksichtigung erkennbaren Risiken bewertet. Ausfallrisiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages für erkennbaren Risiken angesetzt. Rückstellungen für Gewährleistungen werden mit 0,85% des gewährleistungspflichtigen Umsatzes für die jeweiligen Gewährleistungszeiträume von 2 oder 5 Jahren angesetzt. Sie wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB entsprechend abgezinst. Der Ertrag aus der Abzinsung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" in Einklang mit § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB gesondert ausgewiesen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagespiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird bei den Anschaffungskosten und bei den Abschreibungen als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 116.273 (Vorjahr: TEUR 33) enthalten.

Rückstellungen

Größter Posten der sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 758.845 (Vorjahr: TEUR: 683). Daneben sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personal, nachlaufende Projektkosten, Vertriebsprovisionen, ausstehende Rechnungen, Steuern sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer einem Jahr und kleiner als fünf Jahre beträgt EUR 79.362 (Vorjahr: TEUR 71). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von größer fünf Jahren beträgt EUR 1.500.000 (Vorjahr: TEUR 1.500). Alle übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.589.810,57 (Vorjahr: T€ 4.998) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch selbstschuldnerische Bürgschaften aus dem Gesellschafterkreis und Fahrzeugbriefe gesichert.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 58
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer be- 58
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 52
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6

Geschäftsführungsorgan

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Anna Volz-Staudacher Finanz- u. Personalleiterin
Christian Wolf Technischer Leiter
Michael Keil Vertriebsleiter

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe 2023 Jahresergebnis 31.12.2023 Eigenkapital
EUR EUR
Unmittelbare Beteiligungsverhältnisse:
SMP Solarkraftwerk Projekt 1 GmbH & Co. KG 100% -2.382 -4.363
SMP Solarkraftwerk Projekt 2 GmbH & Co. KG 100% 25.818 12.090
SMP Solarkraftwerk Projekt 3 GmbH & Co. KG 100% -2.760 -4.549
SMP Solarkraftwerk Projekt 4 GmbH & Co. KG 100% -7.250 -9.037
SMP Solarkraftwerk Projekt 5 GmbH & Co. KG 100% 500 -4.534
SMP Solarkraftwerk Projekt 6 GmbH & Co. KG 100% -157.626 -159.495
SMP Solarkraftwerk Projekt 7 GmbH & Co. KG 100% -1.821 -3.618
SMP Solarkraftwerk Projekt 8 GmbH & Co. KG 100% -1.821 -3.565
SMP Solarkraftwerk Projekt 9 GmbH & Co. KG 100% -75.969 -78.253
SMP Solarkraftwerk Projekt 10 GmbH & Co. KG 100% -9.548 -11.832
SMP Verwaltungsgesellschaft mbH 100% 7.927 40.601
janfritz GmbH 30% 88.302 86.411

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2023 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss wird vollständig auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ravensburg, 22. Mai 2024

Anna Volz-Staudacher

Christian Wolf

Michael Keil

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Oktober 2024 festgestellt.

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Werte in Euro Anschaffungs-Herstellungskosten Zugänge Abgänge Anschaffungs-Herstellungskosten
01.01.23 31.12.23
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 439.778,78 46.810,75 0,00 486.589,53
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 439.778,78 46.810,75 0,00 486.589,53
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 377.386,67 153.731,36 63.420,16 467.697,87
Summe Sachanlagen 377.386,67 153.731,36 63.420,16 467.697,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.500,00 0,00 0,00 25.500,00
2. Beteiligungen 810.000,00 0,00 0,00 810.000,00
Summe Finanzanlagen 835.500,00 0,00 0,00 835.500,00
Summe Anlagevermögen 1.652.665,45 200.542,11 63.420,16 1.789.787,40
Werte in Euro kumulierte Abschreibungen Zugänge Abgänge kumulierte Abschreibungen
01.01.23 31.12.23
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 142.592,78 98.615,75 0,00 241.208,53
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 142.592,78 98.615,75 0,00 241.208,53
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.449,67 77.720,36 53.999,16 99.170,87
Summe Sachanlagen 75.449,67 77.720,36 53.999,16 99.170,87
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 218.042,45 176.336,11 53.999,16 340.379,40
Werte in Euro Buchwert Buchwert
31.12.23 31.12.22
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 245.381,00 297.186,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 245.381,00 297.186,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 368.527,00 301.937,00
Summe Sachanlagen 368.527,00 301.937,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.500,00 25.500,00
2. Beteiligungen 810.000,00 810.000,00
Summe Finanzanlagen 835.500,00 835.500,00
Summe Anlagevermögen 1.449.408,00 1.434.623,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die solmotion project GmbH, Ravensburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der solmotion project GmbH, Ravensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber haben wir den Lagebericht der solmotion project GmbH, Ravensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unserer Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrundegelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 15. Juli 2024

NPP Niethammer, Posewang & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Buchert, Wirtschaftsprüfer

ppa. Eckart Opitz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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