Die-Or Glas GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Flachglas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Zander seit 9.5.2011 | Geschäftsführer |
Dietmar Henze seit 25.4.2006 | Geschäftsführer |
Barbara Henze seit 25.4.2006 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Henze-Glas GmbHHördenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Ausgehend von dem von Dietmar Henze 1965 gegründeten Ein-Mann Betrieb ist bis heute mit über 80 Mitarbeitern ein mittelständisches Unternehmen entstanden, das in der Isolierglas-Fertigung Sonderlösungen im Übergrößen-Glasbereich bis hin zur Baustellenanlieferung anbieten kann. Hauptabnehmer sind Metall- und Fassadenbauer gefolgt von Fensterherstellern, Tischlereien und Glasereien. Das Unternehmen hat das Qualitätsmanagementsystem (QMS) nach DIN EN ISO 9001 implementiert, sowie eine VDS-anerkannte Produktion von Alarm-lsoliergläsern. Die Gesellschaft führt keine eigene Entwicklung von Produkten durch. Hieraus resultierend ist keine eigene Abteilung ,,Forschung & Entwicklung" eingerichtet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2024 mit einem stagnierenden Wachstum beendet. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes zufolge verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 einen Rückgang um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Weiter rückläufige Investitionen sowie die anhaltend schwierigen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bremsten die Konjunktur. Der Arbeitsmarkt und die Beschäftigungszahlen zeigten sich in diesem Umfeld Robust, dem zufolge kommt es zu weiteren Lohnsteigerungen auf allen Ebenen. Der Mix aus steigenden Bau-, Finanzierungs- und Lebenshaltungskosten hat im Jahr 2024 einen weiteren Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen ausgelöst. Der Rückgang der Baukonjunktur hat sich weiter fortgesetzt. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau führte zu Unterauslastungen der Kapazitäten, dieses schlägt sich in Form fallender Preise für einzelne Produktarten nieder. Die weiterhin hohen Energiepreise gleichen dies aber an vielen Stellen wieder aus, so dass es insgesamt zu keinen fallenden Baukosten kommt. 2. Geschäftsverlauf Finanzielle Leistungsindikatoren Bei der operativen finanziellen Leistungsmessung stellen der Rohertrag und das Jahresergebnis bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für die Gesellschaft dar. Die Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Der im Vorjahr prognostizierte Rohertragsrückgang um rund 10 % ist somit genau eingetreten. Das Jahresergebnis, für das ein Rückgang von rund 65 % im Vorjahr prognostiziert worden war, ist hingegen deutlich stärker rückläufig gewesen. Die Ursachen hierfür liegen insbesondere in der weiterhin bestehenden Krise im Wohnungsbau, die sich nicht wie erhofft abgemildert, sondern weiter verstärkt hat. Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Umsatzerlöse gingen gegenüber dem Vorjahr um 15,6 % im Geschäftsjahr 2024 zurück. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 86 erzielt. Dies stellt eine Ergebnisverschlechterung um TEUR 500 gegenüber dem Vorjahr dar. Investitionen Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 497 betreffen insbesondere den Fuhrpark und daneben Betriebsausstattung. Den Investitionen stehen Abschreibungen von TEUR 265 und Abgänge zu Restbuchwerten von TEUR 65 gegenüber. Finanzierung Die Finanzierung der vorgenannten Investitionen sowie insbesondere des Vorratsbestands war jederzeit durch eigene Mittel sowie die bestehenden Darlehen sichergestellt. Personal- und Sozialbereich Im abgelaufenen Geschäftsjahr beläuft sich die Zahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt nach Personen, ohne Geschäftsführer) auf 76 (Vorjahr: 77) Arbeitnehmer. Zusätzlich wurden wie im Vorjahr 2 Auszubildende beschäftigt. Der Personalaufwand stieg trotz der geringeren Mitarbeiteranzahl insbesondere aufgrund von Gehaltsanpassungen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 % (TEUR 107) auf TEUR 4.174. Im Verhältnis zur Gesamtleistung erhöhten sich die Personalaufwendungen von 26,1 % auf 31,7 %. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 87 auf TEUR 4.962 vermindert. Der Anteil des langfristigen Vermögens betrug 19,0 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 15,3 %) und betrifft das Anlagevermögen. Bei den Vorräten ist im Vorjahresvergleich ein Rückgang um TEUR 94 auf TEUR 1.648 zu verzeichnen. Die liquiden Mittel konnten um TEUR 76 erhöht werden. Daneben war bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein Rückgang um TEUR 215 zu verzeichnen. Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur ist durch einen trotz geringer Bilanzsumme rückläufigen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme in Höhe von 74,5 % (Vorjahr: 75,0 %) geprägt. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 3.698 (Vorjahr: TEUR 3.784). Der Rückgang ist auf den erzielten Jahresfehlbetrag von TEUR 86 zurückzuführen. Ausschüttungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht getätigt. Das Eigenkapital und das langfristige Fremdkapital übersteigen das Anlagevermögen deutlich. Durch eine weitere Darlehensaufnahme haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei planmäßig erfolgten Tilgungen um TEUR 145 erhöht. Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Ertragslage Insgesamt wurde ein Jahresfehlbetrag von TEUR 86 erzielt, nachdem im Vorjahr noch ein Jahresüberschuss von TEUR 414 erzielt werden konnte. Aus rückläufigen Umsatzerlösen, die insbesondere auf die anhaltend schlechte Nachfrage im Wohnungsbau zurückzuführen sind, resultiert bei ebenfalls zurückgegangenen Materialaufwendungen eine Minderung des Rohertrags um TEUR 701 auf TEUR 6.207. Die Aufwendungen insgesamt haben sich im Vorjahresvergleich kaum verändert (TEUR 6.404, Vorjahr: TEUR 6.415). Um TEUR 107 bzw. TEUR 151 gestiegenen Personalaufwendungen sowie Raum-/Grundstücksaufwendungen standen in etwa gleichem Ausmaß rückläufige Pachtaufwendungen für bewegliche Vermögensgegenstände gegenüber. Der relative Anteil der Aufwendungen an der Gesamtleistung erhöhte sich um 7,5 %-Punkte. Das EBIT verminderte sich durch die beschriebenen Entwicklungen um TEUR 679 und ist im Berichtsjahr mit TEUR 126 negativ. Die EBIT-Marge verminderte sich von 3,5 % auf - 1,0 %. Der deutliche Rohertragsrückgang konnte nicht durch einen Rückgang der Aufwendungen abgefedert werden, sodass insgesamt eine deutliche Ergebnisverschlechterung um TEUR 500 erzielt wurde. III. Prognosebericht Die Auswirkungen der Baukrise waren im Jahr 2024 insbesondere in Form von steigenden Preisen spürbar. Diese Rahmenbedingungen schlugen sich auf den gesamten Bau nieder. Es wurden teilweise komplette Bauten aufgrund von Insolvenzen und Bauverschiebungen aufgrund der gestiegenen Baupreise sowie Zinssteigerungen verschoben. Dieses wiederum sorgte bei vielen Unternehmen für erhebliche Unsicherheiten bei der Planung. Durch Bauverzögerungen und gestiegene Kosten sind viele unserer Kunden auch zeitweise in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Aufgrund der stark rückläufigen Baugenehmigungen im Ein- und Mehrfamilienhausbau sowie auch im Industriebau gehen wir von weiteren Einschnitten im Bau aus, die auf unsere Kunden zukommen und damit auch unseren Absatz betreffen werden. Eine Marktbereinigung durch Insolvenzen und Firmenübernahmen spiegelt diese Entwicklung bereits schon im 1. Quartal 2025 wider. Unter den genannten Rahmenbedingungen fallen auch für 2025 die Prognosen für den für uns wichtigen Absatzmarkt des Hausbaus eher düster aus. Weiter steigende Preise für Baumaterial und dazu noch steigende Zinsen haben das Bauen für viele unbezahlbar gemacht. Die Baubranche steuert nach wie vor auf schwierige Zeiten zu. Mit einer Belebung wird frühestens im Jahr 2026 gerechnet. Auch der Regierungswechsel wird kurzfristig daran nichts ändern können. Die Gesellschaft setzt verschiedene Maßnahmen ein, um den gegenwärtigen Herausforderungen zu begegnen. Verstärkte Vertriebsaktivitäten auf der einen Seite sowie die eingehende Analyse der Aufwandspositionen auf der anderen Seite sind hier beispielsweise aufzuführen. Die Geschäftsführung ist trotz der langfristigen Auswirkungen der aktuellen Krisen mittel- und langfristig optimistisch hinsichtlich einer wieder positiven Entwicklung der Gesellschaft. Eine Prognose über den Verlauf und die konkreten Auswirkungen auf unsere Umsatz- und Ergebniszahlen ist aufgrund der vielen Unsicherheiten sehr schwierig. Wir gehen nach derzeitigen Planungen insbesondere aufgrund der für uns nachteiligen Entwicklungen im Bausektor von einem weiteren Umsatz- und Ergebnisrückgang für das Geschäftsjahr 2025 aus. Hinsichtlich des Rohertrages erwarten wir einen weiteren Rückgang von rund 15 %. Beim Jahresergebnis gehen wir von einem ähnlichen Ergebnis wie im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. IV. Chancen- und Risikobericht Die Entwicklung der aktuellen Krisen wird eng verfolgt und im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird mit der Ausarbeitung von Maßnahmen zur Reduzierung der Risiken reagiert. Insbesondere durch gute, jahrelang gewachsene Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten kann das Risiko auf der Beschaffungsseite abgefedert werden. Ebenso können wir auf der Absatzseite auf unsere Stammkundschaft zählen. Die Geschäftsführung reagiert umgehend auf Marktveränderungen und passt die Prozesse entsprechend an. Auch in unserem Sektor ist der deutschlandweite Fachkräftemangel spürbar. Dieser Effekt wird durch die veränderten Anforderungen der Arbeitskräfte an Arbeitgeber und Arbeitsplätze verstärkt. Die Rekrutierung qualifizierter Mitarbeiter wird daher auch für uns eine Herausforderung darstellen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Forderungsmanagement. Bei der Anbahnung einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns über die Bonität unserer Kunden und die Zuverlässigkeit unserer Lieferanten. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht.
Hörden am Harz, im März 2025 Henze-Glas GmbH Die Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Henze-Glas GmbH hat ihren Sitz in Hörden am Harz. Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter HRB 120428 geführt. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße GmbH. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist nach den Gliederungsvorschriften der §§ 265 ff. des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit absetzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit absetzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen sind unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Zugänge des unbeweglichen und beweglichen Anlagevermögens wurden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, mit einem Anschaffungswert bis Euro 800,00 wurden im Jahr des Zuganges in voller Höhe abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Grundsätze einer verlustfreien Bewertung sind beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, zweifelhafte Forderungen mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Konkrete und pauschale Ausfallrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2,0 % beinhaltet innerbetriebliche Zinsverluste sowie das allgemeine Ausfallrisiko. Die Umsatzsteuer ist in die Wertberichtigungen nicht einbezogen. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. IV. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Bilanz a) Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 sind in dem folgenden Anlagespiegel dargestellt:
b) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere mit TEUR 122 (Vorjahr: TEUR 218) den Personalbereich sowie mit TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 78) Gewährleistungen. c) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 155; Vorjahr: TEUR 171) betreffen Gesellschafter. Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 95 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. V. Sonstige Angaben 1. Sicherheiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen gesichert. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen zum Abschlussstichtag beträgt TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 73). 3. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren unverändert Herr Dietmar Henze, Kaufmann, und Herr Matthias Zander, Bürokaufmann. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung Die Angabe über Bezüge für Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. 5. Angaben zum Personalbestand Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug insgesamt 76 , davon 13 Angestellte und 63 gewerbliche Arbeitnehmer.
Hörden am Harz, 31. März 2025 Henze-Glas GmbH Geschäftsführung Dietmar Henze Matthias Zander sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"An die Henze-Glas GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Henze-Glas GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Henze-Glas GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Göttingen, 17. April 2025 BECKMANN und PARTNER mbB Dipl.-Kfm. Axel Sebode, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Carsten Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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