Arsipa SPV 4 GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Janine, geb. Haenel Behrnd seit 1.12.2021 | Prokura |
Arndt Gunther Dr. Lodowicks seit 14.6.2019 | Prokura |
Oliver Christian Samwer seit 18.3.2015 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rocket Internet SEBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 (aufgestellt nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften -HGB) bestehend aus: • Bilanz • Gewinn- und Verlustrechnung • Anhang zum Jahresabschluss • Lagebericht Bestätigungsvermerk Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang zum Jahresabschluss 2023Rocket Internet SE, BerlinInhaltsverzeichnis A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss B. Erläuterung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen 1. Immaterielle Vermögensgegenstände 2. Anteile an verbundenen Unternehmen 3. Beteiligungen 4. Wertpapiere des Anlagevermögens 5. Sonstige Ausleihungen 6. Aufstellung des Anteilsbesitzes II. Umlaufvermögen 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2. Wertpapiere 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Rechnungsabgrenzungsposten III. Eigenkapital 1. Kapitalverhältnisse 2. Kapitalrücklage 3. Bilanzgewinn 4. Stimmrechtsmitteilungen IV. Rückstellungen 1. Steuerrückstellungen 2. Sonstige Rückstellungen V. Verbindlichkeiten VI. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen D. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige betriebliche Erträge II. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens E. Sonstige Pflichtangaben I. Vorstand II. Aufsichtsrat 1. Mitglieder des Aufsichtsrates 2. Vergütung des Aufsichtsrates III. Anzahl der Arbeitnehmer IV. Haftungsverhältnisse 1. Haftungsverhältnisse 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen V. Konzernverhältnisse 1. Angaben Mutterunternehmen 2. Organschaft VI. Prüfungs- und Beratungshonorare VII. Ergebnisverwendung VIII. Nachtragsbericht A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Rocket Internet SE, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Rocket Internet SE weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und Abs. 4 Satz 1 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz ist nach dem handelsrechtlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB vorgenommen, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister von Berlin-Charlottenburg unter HRB Nr. 165662 eingetragen. B. Erläuterung zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 und § 264 ff. HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des AktG. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für mittelgroße Kapitalgesellschaften beachtet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurde das Aktivierungswahlrecht nach § 248 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die dabei aktivierten Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt linear über die Nutzungsdauer von fünf Jahren. Bei Wegfall der Gründe, für in Vorjahren erfolgte außerplanmäßige Abschreibungen, werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren. Im Fall von entgeltlich erworbenen jedoch nicht abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt keine planmäßige Abschreibung. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Wertminderungen durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Die Gesellschaft hat das Recht (bei akzeptierenden Stellen) künftige Zahlungen in Bitcoin zu erfüllen bzw. an einer entsprechenden Börse wieder in Fiatgeld (z. B. Euro oder USD) oder eine andere Kryptowährung eintauschen zu dürfen. Aufgrund einer weiterhin grundsätzlich direkten mangelnden Kodifizierung als Vermögensgegenstand, wie es der § 266 in den Abs. 2 und 3 HGB abschließend vorsieht, werden diese erworbenen Bitcoin-Einheiten als immaterielle Vermögensgegenstände klassifiziert. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten bilanziert und um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Der ausgewiesenen Betriebs- und Geschäftsausstattung wird eine Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren unterstellt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Finanzanlagen Bei den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Wertpapiere grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für in Vorjahren erfolgte außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen werden zum Nennwert bewertet. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Wertminderungen bei den sonstigen Ausleihungen, den Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen sowie Anzahlungen auf künftig zu liefernde Eigenkapitalinstrumente durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Bei Wegfall der Gründe für in Vorjahren erfolgte außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Unfertige Leistungen Die Bewertung unfertiger Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung. Die Herstellungskosten enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Mindestbestandteile und beinhalten im Wesentlichen Personalkosten und Fremdleistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Wertpapiere Die sonstigen Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten oder mit einem niedrigeren Wert, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis ergibt, angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Eigenkapital Das Grundkapital wird zum rechnerischen Nennwert bilanziert und ist voll eingezahlt. Die Rocket Internet SE gewährt ihren Führungskräften anteilsbasierte Vergütungen mit unentgeltlichem Ausgleich in Eigenkapitalinstrumenten, welche die Begünstigten nach dem Ableisten einer bestimmten Dienstzeit (Erdienungszeitraum) dazu berechtigen, Anteile an der Gesellschaft zu erwerben. In welcher Weise solche Vergütungsprogramme während des Erdienungszeitraums abzubilden sind, ist im HGB nicht explizit geregelt. Rocket Internet SE bilanziert die Vergütungsprogramme im Einklang mit den internationalen Vorschriften von IFRS 2. Der auf das Geschäftsjahr entfallende Personalaufwand und der sonstige betriebliche Aufwand wird spiegelbildlich in der Kapitalrücklage erfasst. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. In den Fällen, in denen der Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit höher ist als der Ausgabebetrag, wird der Unterschiedsbetrag im Rechnungsabgrenzungsposten aktiviert und über die Laufzeit der Verbindlichkeit abgeschrieben. Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbelastung und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesenen davon-Vermerke zu Währungsumrechnungen enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) gesondert dargestellt. 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Kryptowährungen in Form virtueller Währungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 54), Token als digitale Werteeinheiten in Höhe von TEUR 27 (Vj. TEUR 0) sowie entgeltlich erworbene Rechte und Konzessionen in Höhe von TEUR 16 (Vj. TEUR 16). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wurde ein Wertminderungsbedarf festgestellt, welcher in Form einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 3,4) berücksichtigt wurde. 2. Anteile an verbundenen Unternehmen Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen wurde ein Wertminderungsbedarf festgestellt, welcher in Form einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 135.649 (Vj. außerplanmäßige Abschreibung TEUR 99.382) berücksichtigt wurde. Die Gründe für die in Vorjahren erfolgten außerplanmäßigen Abschreibungen bei einzelnen Anteilen an verbundenen Unternehmen sind nunmehr weggefallen. Hierfür wurden in Höhe von TEUR 477,6 Zuschreibungen vorgenommen. 3. Beteiligungen Bei den Beteiligungen wurde ein Wertminderungsbedarf festgestellt, welcher in Form einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 10.248 (Vj. außerplanmäßige Abschreibung TEUR 21.933) berücksichtigt wurde. Die Gründe für die in Vorjahren erfolgten außerplanmäßigen Abschreibungen bei einzelnen Anteilen an Beteiligungen sind nunmehr weggefallen. Hierfür wurden in Höhe von TEUR 200,0 Zuschreibungen vorgenommen. 4. Wertpapiere des Anlagevermögens Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens wurde ein Wertminderungsbedarf festgestellt, welcher in Form einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 5 (Vj. außerplanmäßige Abschreibung TEUR 183.732) berücksichtigt wurde. 5. Sonstige Ausleihungen Die sonstigen Ausleihungen beinhalten im Wesentlichen Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.166 (Vj. TEUR 3.319), Darlehen mit Wandlungsrecht in zukünftige Eigenkapitalinstrumente in Höhe von TEUR 12.448 (Vj. TEUR 11.748) sowie sonstige Ausleihungen in Höhe von TEUR 1.718 (Vj. TEUR 52). 6. Aufstellung des Anteilsbesitzes Die Rocket Internet SE, Berlin, ist direkt zu mindestens 20 % an den folgenden Unternehmen beteiligt. Weiterhin werden Beteiligungen ausgewiesen, an denen die Rocket Internet SE mehr als 5 % der Stimmrechte besitzt:
Auf die Angabe von 3 Tochterunternehmen sowie 6 assoziierten Unternehmen, die sich in Liquidation befinden und bei denen feststeht, dass sie nicht mehr fortgeführt werden, wurde verzichtet. II. Umlaufvermögen 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 900 (Vj. TEUR 354) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus bestehenden Mietverhältnissen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 163.615 (Vj. TEUR 97.915) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und enthalten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 163.320 (Vj. TEUR 96.489) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 278 (Vj. TEUR 1.403). Für Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 23) vorgenommen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 20.247 (Vj. TEUR 27.214) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und enthalten Forderungen aus Darlehen in Höhe von TEUR 17.763 (Vj. TEUR 26.086), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 642 (Vj. TEUR 1.062) sowie Forderungen aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 1.848 (Vj. TEUR 0). Für Einzelrisiken wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 66) vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 11.033 (Vj. TEUR 17.607) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Veräußerungen von Beteiligungen TEUR 8.254 (Vj. TEUR 0), Steuerforderungen TEUR 819 (Vj. TEUR 6.326), Forderungen aus Kaution und auf Krypto-Plattformen hinterlegte Guthaben TEUR 378 (Vj. TEUR 2.830) sowie Dividenden und Einlagenrückgewähr TEUR 0,7 (Vj. TEUR 7.700). 2. Wertpapiere Die Wertpapiere des Umlaufvermögens betragen TEUR 214.772 (Vj. TEUR 337.097). Bei den Wertpapieren des Umlaufvermögens wurde ein Wertminderungsbedarf festgestellt, welcher in Form einer außerplanmäßigen Abschreibung in Höhe von TEUR 75.572 (Vj. außerplanmäßigen Abschreibung TEUR 140.215) berücksichtigt wurde. 3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Zahlungsmittel in Höhe von TEUR 237.902 (Vj. TEUR 210.995) betreffen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Von den Guthaben bei Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von TEUR 2.047 (Vj. TEUR 2.718) als Sicherheit für ausgegebene Mietavale verpfändet. Weiterhin unterliegen von den ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag TEUR 1.001 (Vj. TEUR 28.145) als Sicherheiten für Netzwerkunternehmen einer Verwendungsbeschränkung. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalteten im Wesentlichen vorausgezahlte Prämien auf kurz- und langfristige Versicherungspolicen. III. Eigenkapital 1. Kapitalverhältnisse Grundkapital Das im Handelsregister eingetragene Grundkapital beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 81.485.508 (Vj. EUR 81.485.508,00) und ist in voller Höhe einbezahlt. Das Grundkapital ist vollständig in 81.485.508 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stammaktien (Stückaktien ohne Nennbetrag) eingeteilt. Genehmigtes Kapital/Bedingtes Kapital Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe neuer Aktien (Genehmigtes Kapital) Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Juni 2022 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 29. Juni 2027 einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 40.742.754 durch die Ausgabe von bis zu 40.742.754 neuen auf den Namen lautenden Stückaktien zu je EUR 1,00 gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2022). Per 31. Dezember 2023 verbleibt noch ein genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 40.742.754. Bedingtes Kapital Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 4.541.712 bedingt erhöht durch Ausgabe von bis zu 4.541.712 auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Bedingtes Kapital 2014 / I). Das Bedingte Kapital 2014/l dient ausschließlich der Bedienung von Bezugsrechten, die dem Mitglied des Vorstands der Gesellschaft, Herrn Oliver Samwer, im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2014 / I nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. September 2014 gewährt wurden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie gemäß dem Aktienoptionsprogramm 2014 / I nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. September 2014 Bezugsrechte ausgegeben wurden oder werden, der Inhaber der Bezugsrechte von seinem Ausübungsrecht Gebrauch macht und die Gesellschaft zur Erfüllung der Bezugsrechte keine eigenen Aktien gewährt, wobei für die Gewährung und Abwicklung von Bezugsrechten an das Mitglied des Vorstands ausschließlich der Aufsichtsrat zuständig ist. Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an am Gewinn teil, für das zum Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Bilanzgewinns gefasst worden ist, sofern rechtlich und tatsächlich zulässig. Das Grundkapital der Gesellschaft ist um bis zu EUR 6.005.113 bedingt erhöht durch Ausgabe von bis zu 6.005.113 auf den Inhaber lautenden Stückaktien (Bedingtes Kapital 2014/II). Das Bedingte Kapital 2014/II dient ausschließlich der Bedienung von Bezugsrechten, die an Mitglieder des Vorstands (mit Ausnahme von Herrn Oliver Samwer) und Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an Mitglieder der Geschäftsführungen und Arbeitnehmer von mit der Gesellschaft im Sinne der §§ 15ff. AktG verbundenen Unternehmen im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2014/II nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. September 2014, geändert durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Juni 2017, gewährt wurden oder werden. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie gemäß dem Aktienoptionsprogramm 2014/ II nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 8. September 2014, geändert durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 02. Juni 2017 Bezugsrechte ausgegeben wurden oder werden, die Inhaber der Bezugsrechte von ihrem Ausübungsrecht Gebrauch machen und die Gesellschaft zur Erfüllung der Bezugsrechte keine eigenen Aktien gewährt, wobei für die Gewährung und Abwicklung von Bezugsrechten an die Mitglieder des Vorstands ausschließlich der Aufsichtsrat zuständig ist. Die neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien nehmen vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem die Ausgabe erfolgt, am Gewinn teil. Die bisherige Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) und zum Ausschluss des Bezugsrechts ist am 1. Juni 2022 ausgelaufen. Das Bedingte Kapital 2015/2017 ist damit gegenstandslos geworden. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 30. Juni 2022 wurde das Bedingte Kapital 2022 ersetzt. Das Grundkapital wird um bis zu EUR 30.195.929,00 durch Ausgabe von bis zu 30.195.929,00 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht ("Bedingtes Kapital 2022"). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien bei Ausübung von Wandlungs- oder Optionsrechten bzw. bei der Erfüllung von Wandlungs- oder Optionspflichten an die Inhaber bzw. Gläubiger von Wandelschuldverschreibungen, Optionsschuldverschreibungen, Genussrechten und/oder Gewinnschuldverschreibungen (bzw. Kombinationen dieser Instrumente) (nachstehend gemeinsam "Schuldverschreibungen"). Die Ausgabe der neuen Aktien erfolgt zu dem jeweils festzulegenden Wandlungs- oder Optionspreis. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber von Schuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder abhängigen oder im Mehrheitsbesitz der Gesellschaft stehenden Unternehmen aufgrund der vorstehenden Ermächtigung ausgegeben bzw. garantiert werden, ihre Wandlungs bzw. Optionsrechte ausüben oder Wandlungspflichten erfüllen, oder soweit die Gesellschaft ein Wahlrecht ausübt, ganz oder teilweise anstelle der Zahlung des fälligen Geldbetrags Aktien der Gesellschaft zu gewähren. Der Vorstand wird ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung festzusetzen. Der Aufsichtsrat wird ermächtigt, § 4 Abs. 1, 2 und 6 der Satzung der Gesellschaft entsprechend der jeweiligen Inanspruchnahme des bedingten Kapitals und nach Ablauf sämtlicher Options- und Wandlungsfristen zu ändern. Aufgrund der Erhebung einer Nichtigkeits- und Anfechtungsklage gegen die Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung vom 30. Juni 2022 wurde die Satzungsänderung, die die Schaffung eines bedingten Kapitals 2022 vorsieht, nicht in das Handelsregister eingetragen und ist damit nicht wirksam geworden. Der Vorstand wird des Weiteren ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 29. Juni 2027 unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes (Art. 9 Abs. 1 lit. C) (ii) SE-VO in Verbindung mit § 53a AktG) eigene Aktien der Gesellschaft in einem Umfang von bis zu insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder - falls dieser Wert geringer ist - des zum Zeitpunkt der Ausübung der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat und noch besitzt oder die ihr nach den §§ 71a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des jeweiligen Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Die Ermächtigung kann einmal oder mehrmals, ganz oder in Teilbeträgen, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, aber auch durch Konzernunternehmen oder von Dritten für Rechnung der Gesellschaft oder der Konzernunternehmen ausgeübt werden. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden. 2. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt im Geschäftsjahr TEUR 2.208.209 (Vj. 2.208.730). 3. Bilanzgewinn Mit der Hautversammlung vom 22. Juni 2023 wurde die Ausschüttung einer Dividende von EUR 3,87 je Stückaktie, insgesamt EUR 315.348.916 beschlossen. Die Auszahlung erfolgte am 27. Juni 2023 nach gleichnamigem Beschluss unter Verwendung des Bilanzgewinns. 4. Stimmrechtsmitteilungen Der Gesellschaft wurden im laufenden Geschäftsjahr keine Mitteilungen gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG über das Bestehen einer Beteiligung gemäß § 20 Abs. 1 AktG oder § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt. Der mitgeteilte veröffentlichte Inhalt gemäß § 20 Abs. 6 AktG i. V. m. Art. 9 Abs. 1 lit. c) (ii) SE-VO11 lautet weiterhin wie folgt: Die Global Founders GmbH, Oberhaching, hat uns nach § 20 Abs. 4 AktG i. V. m. Art. 9 Abs. 1 lit. c (ii) SE-VO mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an der Rocket Internet SE, Berlin, gehöre. Die Rocata GmbH, Oberhaching, hat uns nach § 20 Abs. 4 AktG i. V. m. Art. 9 Abs. 1 lit. c (ii) SE-VO mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an der Rocket Internet SE, Berlin, gehöre. Die Aktien seien ihr nach § 20 Abs. 4 i. V. m. 16 Abs. 1, 4 AktG über die Global Founders GmbH, Oberhaching, zuzurechnen. Die Zerena GmbH, Oberhaching, hat uns nach § 20 Abs. 4 AktG i. V. m. Art. 9 Abs. 1 lit. c (ii) SE-VO mitgeteilt, dass ihr eine Mehrheitsbeteiligung an der Rocket Internet SE, Berlin, gehöre. Die Aktien seien ihr nach § 20 Abs. 4 i. V. m. 16 Abs. 1, 4 AktG über die Rocata GmbH, Oberhaching, und die Global Founders GmbH, Oberhaching, zuzurechnen. IV. Rückstellungen 1. Steuerrückstellungen Im Geschäftsjahr wurden auf Basis des steuerlichen Ergebnisses und unter Berücksichtigung etwaiger Steuerforderungen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.090 (Vj. TEUR 1.132) gebildet. Aus Vorjahren bestehen Rückstellungen unter Berücksichtigung bestehender Steuerforderungen in Höhe von TEUR 9.344 (Vj. TEUR 10.145). 2. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind kurzfristig und enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kompensationsverpflichtungen in Höhe von TEUR 19.138 (Vj. TEUR 15.701) sowie Rückstellungen für ausstehende Lieferantenverbindlichkeiten TEUR 1.086 (Vj. TEUR 1.367). V. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 573 (Vj. TEUR 406) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und resultieren aus dem Bezug von Dienstleistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 99.995 (Vj. TEUR 101.463) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen ggü. der GFC Global Founders Capital GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 98.461 sowie Darlehensverbindlichkeiten ggü. der Brillant 3728. GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 1.534 (Vj. TEUR 0). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden im Geschäftsjahr nicht (TEUR 0; Vj. TEUR 87). Die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 147.086 (Vj. TEUR 163.649) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und resultieren im Wesentlichen aus einer Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Tochtergesellschaft Atrium 122. Europäische VV SE, Berlin, in Höhe TEUR 116.560 (Vj. TEUR 112.676), ggü. der Kurfürst 1659 GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 18.352 (Vj. TEUR 0,00), ggü. der Global Founders Capital GmbH & Co.Beteiligungs KG Nr. 1, Berlin, in Höhe von TEUR 4.115 sowie der Bambino 106. GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 2.527. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten aus bestehenden Ergebnisabführungsverträgen ggü. der Atrium 122. Europäische VV SE, Berlin, in Höhe von TEUR 1.771 (Vj. TEUR 28.627) und ggü. der Kurfürst 1659 GmbH, Berlin, in Höhe von TEUR 3.686 (Vj. TEUR 17.507). Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 10.542 (Vj. TEUR 11.163) haben in Höhe von TEUR 3.807 (Vj. TEUR 4.090) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und betreffen bestehende Steuerverpflichtungen aus einer Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 1.963 (Vj. TEUR 1.963), erhaltene Kautionen aus Untervermietung in Höhe von TEUR 1.664 (Vj. TEUR 625), Verbindlichkeiten aus der Übernahme von Verbindlichkeiten aus Verschmelzungen TEUR 98 (Vj. TEUR 0) und Verbindlichkeiten aus laufenden Steuern in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 88). Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.735 (Vj. TEUR 7.073) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und betreffen Finanzierungsvorteile aus einem Mietverhältnis sowie erhaltene Kautionen aus Untervermietung in Höhe von TEUR 344 (Vj. TEUR 1.396). Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 6.391 (Vj. TEUR 7.073) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren und betreffen Finanzierungsvorteile aus einem Mietverhältnis. Den daraus entstehenden Zahlungsverpflichtungen muss die Rocket Internet SE jederzeit nachkommen. VI. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Als nahestehende Personen oder Unternehmen werden Gesellschafter mit maßgeblichem Einfluss auf die Rocket Internet SE, Beteiligungen und verbundene Unternehmen bezeichnet sowie Personen, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Finanz- und Geschäftspolitik der Gesellschaft ausüben. Letztere umfassen alle Personen in Schlüsselpositionen sowie deren nahe Familienangehörige. Dies sind die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft. Nicht zu marktüblichen Bedingungen durchgeführte Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen lagen im Geschäftsjahr 2023 nicht vor. D. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge resultieren im Geschäftsjahr aus Buchgewinnen aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 14.325 (Vj. TEUR 253.350). Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge Buchgewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Form verschiedener börsennotierter hochliquider Wertpapiere in Höhe von TEUR 12.185 (Vj. TEUR 144.283). Weiterhin bestehen Erträge aus Zuschreibungen des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 19.594,3 (Vj. TEUR 15.796,4). II. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Dauerhafte Wertminderungen führten zu Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 146.022 (Vj. TEUR 312.176). Außerdem wurden Wertberichtigungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 75.572 (Vj. TEUR 140.215) vorgenommen. E. Sonstige Pflichtangaben I. Vorstand Dem Vorstand der Rocket Internet SE gehören folgende Mitglieder an:
Für Angaben zu der Vorstandsvergütung wird von den Befreiungsvorschriften für nicht-börsennotierte Unternehmen nach § 286 Abs 4 HGB Gebrauch gemacht. II. Aufsichtsrat 1. Mitglieder des Aufsichtsrates Der Aufsichtsrat setzte sich zum 31. Dezember 2023 aus folgenden Mitgliedern zusammen:
2. Vergütung des Aufsichtsrates Die Bezüge des Aufsichtsrates für das Wirtschaftsjahr 2023 betragen TEUR 275 (Vj. TEUR 300). Weiterhin machten die Aufsichtsratsmitglieder Aufwandsentschädigungen für Reisetätigkeiten TEUR 2 (Vj. TEUR 1) geltend, welche durch Ausübung ihres Amtes bei der Rocket Internet SE entstanden sind. III. Anzahl der Arbeitnehmer Die Rocket Internet SE hat zum Bilanzstichtag 28 Arbeitnehmer beschäftigt (Vj. 26). Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 267 Abs. 5 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
IV. Haftungsverhältnisse 1. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Mit der Finanzierungsrunde des Rocket Internet Capital Partners Fond, Luxemburg, wurden Sicherheiten zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 50.000 (Vj. TEUR 178.000) begeben. Das Risiko einer Inanspruchnahme der Bürgschaften ist als äußerst gering einzuschätzen, da die Beteiligten des Fonds vertraglich verpflichtet sind, einer Kapitaleinzahlungsaufforderung entsprechend nachzukommen. Für die Besicherung eines langfristigen Mietvertrages für Büroräume an dem Standort in Berlin wurde eine Mietsicherheit über TEUR 1.805 (Vj. TEUR 1.805) entrichtet. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen in Höhe von TEUR 80.557 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Die Kapitaleinzahlungs- und Investitionsverpflichtungen betreffen im Wesentlichen assoziierte - und verbundene Unternehmen. V. Konzernverhältnisse 1. Angaben Mutterunternehmen Als oberste Gesellschaft erstellt die Zerena GmbH, Oberhaching, in Übereinstimmung mit § 290 Abs. 1 HGB für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, der gleichzeitig nach § 291 HGB die Rocket Internet SE von der Verpflichtung einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der Konzernabschluss der Zerena GmbH wird im Unternehmenregister veröffentlicht. 2. Organschaft Seit dem 1. Januar 2018 ist die Rocket Internet SE Organträger für körperschafts- und gewerbesteuerliche Zwecke für ihre Tochtergesellschaften der Atrium 122. Europäische V V SE, Berlin, der Bambino 106. V V GmbH, Berlin, der GFC Global Founders Capital GmbH, Berlin sowie der. Kurfürst 1659 GmbH, Berlin. VI. Prüfungs- und Beratungshonorare Gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars verzichtet. Die Angabe erfolgt im Konzernabschluss der Zerena GmbH, Oberhaching. VII. Ergebnisverwendung Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den Bilanzverlust zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 240.682.680 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. VIII. Nachtragsbericht Es haben sich nach dem Bilanzstichtag folgende bedeutenden Ereignisse und Entwicklungen ergeben, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten. Die mit der Finanzierungsrunde des Rocket Internet Capital Partners Fond erteilten Sicherheiten sind aufgrund der vollständigen Rückzahlung der Kreditlinie am 28. Januar 2024 auf TEUR 0,00 erloschen. Rocket Internet hat bis zum 28. März. 2024 Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt TEUR 273.094 in ihre Tochterunternehmen Digital Services XLIII S.à.r.l. und Digital Services LV S.à r.l. geleistet und diese Beträge in kurzfristigen Termingeldern angelegt. Weitere Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.
Berlin, den 28. März 2024 Oliver Samwer, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 2023 (Einzelabschluss)1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Der Kern der Geschäftsstrategie von Rocket Internet SE ("Rocket", "die Gesellschaft") ist es, Internetgeschäftsideen zu identifizieren und zu konzipieren, daraus Internetunternehmen zu inkubieren und diese operativ zur Marktführerschaft zu entwickeln und dadurch ein weltweites sich gegenseitig förderndes Netzwerk aus Internetunternehmen und ein weltweit führendes Unternehmen für internetbasierte Geschäftsmodelle aufzubauen. Rocket entwickelt technologie- und internetbasierte Geschäftsmodelle und geht Beteiligungen an Unternehmen verschiedener Branchen, insbesondere an technologie- und internetorientierten Unternehmen ein. Zu ihrem Geschäft gehört das Halten, Verwalten und gegebenenfalls Verkaufen von Beteiligungen mit dem Ziel des Aufbaus eines weltweiten Netzwerks von Technologieunternehmen. Rocket fördert Unternehmen in der Wachstumsphase mit tiefgreifender, funktioneller Expertise und eröffnet den Unternehmen Zugang zu ihren weltweiten Netzwerkunternehmen und Partnern. In komplementäre Unternehmen investiert Rocket sowohl direkt als auch über Zwischenholdings, denen sie Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen zur Verfügung stellt. Darüber hinaus erbrachte die Gesellschaft im Berichtsjahr eine Bandbreite von Dienstleistungen an Beteiligungsunternehmen, insbesondere kaufmännische und technische Beratungsleistungen, aber auch Vermietungsleistungen von Büroflächen an Beteiligungsunternehmen und Fremdmieter. Als Teilkonzernholding nimmt die Gesellschaft zentrale Funktionen in Bereichen wie Legal, Treasury, Steuern und Konzernreporting wahr. Durch die Identifikation und Inkubation von internetbasierten Geschäftsmodellen, ihre operative Weiterentwicklung und strategische Investitionen verfolgt Rocket die Geschäftsstrategie, ein weltweites Netzwerk aus unterschiedlichen internetbasierten Unternehmen und unterschiedlichen Geschäftsmodellen zu bauen. Jedes einzelne Unternehmen soll direkt oder indirekt untereinander vernetzt sein und komplementär zueinander wirken. Auf diese Weise soll jeder zusätzliche Teil des Netzwerks die Stärke des Netzwerks in vielen möglichen Dimensionen fördern, z. B. durch Skalen-, Kooperations- oder Know-how-Effekte, die wiederum direkt oder indirekt auf die anderen Unternehmen des Netzwerks positiv wirken. Je größer und globaler das Netzwerk ist, desto erfolgreicher wird das Netzwerk und damit Rocket sein und seinem Ziel näher kommen, ein weltweit führendes operatives Unternehmen für internetbasierte Geschäftsmodelle aufzubauen. Die gelegentliche Veräußerung von Beteiligungen verfolgt ausschließlich strategische Gründe, wenn z. B. bestimmte Netzwerkunternehmen in ihrem Marktsegment die Marktführerschaft nicht erreichen oder sich auf Dauer angesichts des Wettbewerbs oder sonstiger Veränderungen nicht halten können. Das Geschäftsmodell von Rocket weist eine sehr hohe Zyklizität auf. Neue Geschäftsmodelle im Internetbereich entstehen nicht in regelmäßigen Abständen, sondern sind von vielen Faktoren abhängig, u. a. von der Innovationskraft und Kreativität der Mitarbeiter von Rocket und des Unternehmens im Allgemeinen sowie dem allgemeinen Wettbewerbsumfeld im Markt für internetbasierte Geschäftsmodelle wie auch der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung. Diese vielseitigen Faktoren unterliegen naturgemäß sehr starken Schwankungen. 1.2. Forschung und Entwicklung Rocket Internet SE konzipiert internetbasierte Geschäftsmodelle. Zur Erreichung ihrer Geschäftsstrategie, d.h. der Identifikation und Konzeption von Internetgeschäftsideen und der daraus folgenden Inkubation von Internetunternehmen und deren operativer Entwicklung zur Marktführerschaft, hat Rocket eigene Technologien entwickelt, die den Netzwerkunternehmen standardisierte Lösungen für eine Reihe von Internet-Geschäftsmodellen bieten. Um die Innovationskraft und die operationelle Entwicklung von Tochtergesellschaften effizienter zu fördern, wurden zentral vorgehaltene, technologische Entwicklungsfunktionen weitestgehend aufgelöst. Im Berichtsjahr wurden, wie im Vorjahr keine Entwicklungskosten aktiviert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das weltweite Wachstum hat sich trotz der negativen Auswirkungen durch Russlands Krieg gegen die Ukraine und der deutlich restriktiveren internationalen Geldpolitik als unerwartet widerstandsfähig erwiesen. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätzt die globale Wachstumsrate des realen BIP für das Jahr 2023 auf nunmehr 2,9 % nach 3,3 % im Vorjahr ein. Bei der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bestehen zunehmende Divergenzen zwischen einzelnen Ländern bzw. Regionen. In vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, vor allem in Europa, verlangsamte sich das Wachstum aufgrund hoher Abhängigkeit von der Kreditfinanzierung und der steigenden Energiekosten. Die Vereinigten Staaten und andere rohstoffproduzierende Länder verzeichneten dagegen stabilere BIP-Wachstumsraten. Schwellen- und Entwicklungsländer hielten etwa ihre Wachstumsraten von vor der Covid-19-Pandemie. Japan konnte trotz höherer Energiepreise über dem Wachstumstrend liegen, während Chinas Wirtschaftswachstum seit der Öffnung nach der Covid-19-Pandemie im Jahr 2023 aufgrund anhaltender Probleme im Immobiliensektor volatil war, sich aber im dritten Quartal 2023 stabilisierte. In den meisten großen Volkswirtschaften haben sich die finanziellen Bedingungen verschärft, was auf die kumulativen Effekte früherer Zinserhöhungen, geldpolitisch quantitativer Straffungen, höher erwarteter Langfristzinsen durch die Marktteilnehmer sowie auf eine Neubewertung der Risiken im Zuge zunehmend geopolitischer Spannungen zurückzuführen ist. Dennoch halten sich die Indikatoren für systembedingte finanzielle Belastungen im Allgemeinen in Grenzen, und es gibt Anzeichen dafür, dass die Risikobereitschaft in letzter Zeit wieder zugenommen hat, während der Rückgang der Inflationsraten anhält. Die Zinserhöhungen der Federal Reserve (Fed), der Bank of England und der Europäischen Zentralbank (EZB) haben sich sukzessive verringert, und die Zinsprognosen lassen darauf schließen, dass das Ende der Leitzinserhöhungen erreicht sein könnte. Aufgrund der geldpolitischen Straffungen im Euro- Raum setzte der Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar seinen Aufwärtstrend bis Mitte Juli 2023 fort, hat jedoch seitdem eine Abwertung erfahren. Insgesamt stand der Euro gegenüber dem Dollar Ende des Jahres 2023 um rund 3,5 % höher als zu Beginn des Jahres 2023. Auch gegenüber dem britischen Pfund hat der Euro im Jahr 2023 an Wert verloren, nicht zuletzt aufgrund der robuster als erwartet verlaufenen wirtschaftlichen Entwicklung im Vereinigten Königreich. Laut dem World Economic Outlook des IMF vom Januar 2024 ist die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 % gewachsen. Damit lag diese Kennzahl unter dem historischen Durchschnitt (2000-2019) von 3,8 %. Laut dem Economic Bulletin Issue 1/2024 der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte die Wirtschaft des Euroraums im vierten Quartal 2023 stagniert haben. Der Arbeitsmarkt war nach wie vor robust. Die Arbeitslosenquote im Euroraum lag im November 2023 bei 6,4 %, damit auf dem niedrigsten Stand seit Einführung des Euro. Die Inflation stieg im Dezember 2023 auf 2,9 %, da einige der früheren fiskalischen Maßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen der hohen Energiepreise aus der jährlichen Inflationsrate herausfielen. Abgesehen von diesem Basiseffekt setzte sich der der allgemeine Trend einer rückläufigen Inflation fort. Die Inflation der Lebensmittelpreise fiel im Dezember 2023 auf 6,1 %. Auch die Inflation ohne Energie und Nahrungsmittel ging erneut auf 3,4 % zurück. 2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Markt für Wagniskapital Laut dem "Venture Pulse Q4 2023 - Global analysis of venture funding" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG vom Januar 2024 wurde der globale Markt für Risikokapitalinvestitionen durch herausfordernde globale makroökonomische Bedingungen weiterhin negativ beeinflusst. Ansteigende Zinsen und gestiegene Inflationsraten führten zu stark rückläufigen Investitionen gegenüber dem Vorjahr. Die weltweiten VC-Investitionen sind im vierten Quartal 2023 zum vierten Mal in Folge gesunken und erreichten ein Fünf-Jahres-Tief. Die Investitionssummen als auch die Zahl der abgeschlossenen Deals sanken auf ein Niveau, dass zuletzt 2019 erreicht wurde und damit auf ein Niveau von vor Corona fällt. Laut dem Start-up-Barometer Deutschland der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY vom Januar 2024 konnten deutsche Start-ups im Geschäftsjahr 2023 insgesamt Mrd. EUR 6,0 von Investoren einsammeln, das waren 39 % weniger als im Vorjahr und 65% weniger als noch im Jahr 2021 investiert wurden. In Deutschland sank die Zahl der Finanzierungsrunden im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 15 % auf 861. Die meisten Investitionen flossen im Geschäftsjahr 2023 in den Bereich Software & Analytics gefolgt von E-Commerce sowie Health. Berliner Start-ups erhielten im Geschäftsjahr 2023 bei 286 Finanzierungsrunden 39% jedes in Deutschland investierten Euros, insgesamt Mrd. EUR 2,4. Obwohl dies eine Halbierung zum Ergebnis des Vorjahres darstellt, konnte Berlin dennoch wieder den Titel als Deutschlands Start-up-Hauptstadt verteidigen. Die vorgenannten Entwicklungen zeigen, dass aufgrund makroökonomischer Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 in Deutschland und weltweit abermals ein rückläufiges Finanzierungsvolumen für Start-ups zur Verfügung stand. Diesem Trend konnte sich Rocket Internet nicht entziehen. Generelle Branchentrends Ein Bereich, der weiterhin Investoren anziehen konnte, ist Kl. Der Vormarsch der, auf maschinellem Lernen beruhenden, Conversational-Al, der mit der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 begann, hält weiterhin an, und prägt nachhaltig, wie Menschen Informationen beschaffen. Die steigende Popularität von und das wachsende Vertrauen zu Al-Chatbots, stellt Unternehmen vor die Frage wie sie diese nutzen können, um den Kunden besser zu verstehen und die wachsende Nachfrage an höchst personalisierten Produkten und Dienstleistungen zu bedienen. Diese neuronalen Netze können mitunter auch Texte, Blogs, E-Mails und Artikel erstellen. Unternehmen müssen sich zunehmend mit der Frage beschäftigen, wie sie mit Hilfe von KI die Geschwindigkeit und Einzigartigkeit ihrer Innovationen steigern können. Laut dem "Accenture Life-Trends Report 2024" aus Januar 2024, wächst der Anteil an unzufriedenen Kunden in vielen Branchen stark. Grund dafür sind gesamtwirtschaftlich bedingte Kostenreduzierungsmaßnahmen, welche sich negativ auf das Kundenerlebnis auswirken. Diese Gradwanderung zwischen Profitabilität und eventueller Erosion der Kundenzufriedenheit - und somit auch der Kundenloyalität - wird für beinahe jedes Unternehmen eine Herausforderung. Angesichts der wachsenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von Technologie auf das Wohlbefinden der Menschen wird ein Trend zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit Technologie erkennbar. Unternehmen werden zunehmend dazu gedrängt sich aktiv für das Wohlergehen ihrer Kunden einzusetzen. Dies umfasst Maßnahmen wie die Entwicklung von Technologien, die das Wohlbefinden fördern, die Förderung von digitaler Bildung und die Bereitstellung von Tools zur Selbstregulierung der Technologienutzung. Unternehmen, die diesen Trend erkennen und entsprechende Lösungen anbieten, könnten sich als vertrauenswürdige Partner der Verbraucher positionieren und langfristig davon profitieren. 2.3. Geschäftsverlauf Die Fähigkeit, neue Geschäftsmodelle zu identifizieren und zu konzipieren, diese operativ weiterzuentwickeln und während des gesamten Lebenszyklus zu unterstützen, bleibt unverändert der Schwerpunkt der Geschäftsstrategie von Rocket Internet. Allerdings haben wir, analog zu der allgemein rückläufigen Entwicklung im Startup-Markt unsere Inkubationsaktivitäten im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 kontinuierlich reduziert. Das Ziel, ein Netzwerk von vielversprechenden Internet- und Technologieunternehmen und damit ein weltweit führendes Unternehmen für internetbasierte Geschäftsmodelle aufzubauen, wurde daher 2023 wie schon unter den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen erläutert, sehr selektiv weiterverfolgt. Die Gesellschaft verfolgte dabei den Prozess an Neugründungen als auch deren Ausbau ihres Tätigkeitfeldes indirekt über vollkonsolidierte Tochtergesellschaften in Form von ertragssteuerlichen Organgesellschaften sowie Personengesellschaften. Es fanden auch im Vergleich zum Vorjahr weniger Finanzierungsrunden mit externen Investoren statt. Einige in den Vorjahren inkubierte Projekte wurden im Geschäftsjahr 2023 veräußert. Die Finanzanlagen nahmen im Geschäftsjahr um Mio. EUR 528,6 (Vj. Mio. EUR 556,0) ab. Den Investitionen in Höhe von Mio. EUR 15,23 standen dabei Abgänge von Finanzanlagen in Höhe von Mio. EUR 399,4 gegenüber. Die Netto-Investitionen in Geschäftsmodelle sowie Netzwerkunternehmen, beliefen sich auf Mio. EUR 14,7. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr Wertminderungen auf Finanzanlagen durch die Vornahme von Abschreibungen in Höhe von Mio. EUR 146,0 (Vj. Mio. EUR 312,2) berücksichtigt, Wertaufholungen hingegen führten zu Zuschreibungen in Höhe von Mio. EUR 2,03 (Vj. Mio. EUR 20,3). Die Darlehensvergabe an Beteiligungsgesellschaften und Zwischenholdings hat sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 58,5 erhöht. Die Entwicklung der Vermietungsumsätze ist aufgrund der aktuellen Nachfrage als positiv einzustufen. Der Bereich der erbrachten Beratungsleistungen ist durch eine Reduzierung bei der Anfrage von Leistungen leicht rückläufig. Die Rocket Internet SE hat im Berichtsjahr eine Dividende an ihre Aktionäre in Höhe von EUR 315.348.915,96 zu Lasten des Bilanzgewinns ausgeschüttet. 2.4. Lage der Gesellschaft Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (HGB) aufgestellt. 2.4.1. Ertragslage Aufgrund des Geschäftsmodells von Rocket kann die Ertragslage von Jahr zu Jahr stark variieren. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind gegenüber dem Vorjahr um 8,0% auf Mio. EUR 16,7 gesunken. Dennoch konnte ein Anstieg der Mieteinnahmen um 2,6% auf Mio. EUR 13,1 aus Büroimmobilien verzeichnet werden. Die Beratungsleistungen an Beteiligungsunternehmen sind um 33,5% auf Mio. EUR 3,5 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um 87,1% auf Mio. 60,4 EUR gesunken. Dies begründet sich durch verschiedene Sondereffekte im Vorjahr. Der wesentliche Effekt im Geschäftsjahr resultiert aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen sowie Zuschreibungen auf das Umlaufvermögen in Höhe Mio. EUR 21,6 (Vj. Mio. EUR 36,1). Im Einzelnen betrifft dies Zuschreibungen des Umlaufvermögens in Höhe von insgesamt Mio. EUR 19,6 (Vj. Mio. EUR 15,8) für Wertpapiere wie zum Beispiel Shopify, Ottawa, Kanada, Mio. EUR 5,3 (Vj. 0), Grenke AG, Baden Baden, Deutschland, Mio. EUR 2,5 (Vj.0), WIX. Com Ltd, Tel Aviv, Israel, Mio. EUR 2,0 (Vj. 0) und CTP N.V., Prag, Tschechien, Mio. EUR 1,3 (Vj. 0) und Zuschreibungen auf Darlehensforderungen in Höhe von Mio. EUR 4,7 (Vj. Mio. EUR 6,5). Die Zuschreibungen auf Finanzanlagen von insgesamt Mio. EUR. 2,0 betreffen hauptsächlich Ausleihungen in Höhe von Mio. EUR 1,4 (Vj. 0). Weiterhin wurden Buchgewinne aus dem Abgang von Beteiligungen in den Finanzanlagen in Höhe von Mio. EUR 14,3 (Vj. Mio. EUR 253,4) und Buchgewinne aus dem Abgang von Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von EUR Mio. 12,2 (Vj. Mio. EUR 144,3) erzielt. Die dabei realisierten Buchgewinne betreffen u. a. CTP N.V, Prag, Tschechien, (Mio. EUR 4,7, Vj. Mio. EUR 0), Pinduoduo, Shanghai, China, (Mio. EUR 2,1, Vj. Mio. EUR 0), Tencent, Shenzhen, China, (Mio. EUR 1,2, Vj. Mio. EUR 0), Netflix, Los Gatos, Kalifornien, USA, (Mio. EUR 1,2, Vj. Mio. EUR 0) und Home24 SE, Berlin, Deutschland (Mio. EUR 1,2, Vj. Mio. EUR 0). Weiterhin beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge mit Mio. EUR 9,7 (Vj. Mio. EUR 31,0) Fremdwährungsgewinne, davon resultieren Mio. EUR 6,8 (VJ. Mio. EUR 1,3) aus Fremdwährungsumrechnungen von Guthaben bei Kreditinstituten sowie aus Erträge aus Verkäufen von Wertpapieren in Höhe von Mio. EUR 2,4 (Vj. Mio. EUR 10,4) Der Materialaufwand hat sich im Berichtsjahr insgesamt um 4,2% auf Mio. EUR 9,4 reduziert. Die Reduzierung ist zum einen auf eine Einsparung bei den bezogenen Leistungen in Höhe von Mio. EUR 1 und zum anderen auf gestiegene Kosten bei der Vermietung von Büroflächen in Höhe von Mio. EUR 0,6 zurückzuführen. Der Personalaufwand hat sich im Berichtsjahr um 101,3% auf Mio. EUR 7,7 erhöht. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass im Berichtsjahr Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Aktienoptionsprogramm enthalten sind. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind gegenüber dem Vorjahr um 89,9% auf Mio. EUR 0,4 gesunken. Im Vorjahr betrugen Abschreibungen Mio. EUR 3,8 und sind im Wesentlichen auf Wertberichtigungen von Blockchain basierten Vermögensgegenständen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 16,4% auf Mio. EUR 27,7 gesunken. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abschreibungen auf Darlehen an Tochtergesellschaften in Höhe von Mio. EUR 2,0 (Vj. Mio. EUR 7,8) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind weiterhin Mio. EUR 3,0 (Vj. Mio. EUR 7,6) Aufwendungen aus Buchverlusten durch die Veräußerung von Finanzanlagen entstanden, welche im Wesentlichen mit Mio. EUR 2,6 auf Kastoria SL, Madrid, Spanien (Mio. EUR 1,5) und Virtue Venture, Delaware, USA (Mio. EUR 0,6) und AEH New Africa eCommerce II GmbH, Berlin, Deutschland (Mio. EUR 0,5) zurückzuführen sind. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Mio. EUR 4,7 (Vj. Mio. EUR 5,3) Aufwendungen aus Buchverlusten durch die Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens, welche auf die Veräußerung der Wertpapiere von Deutsche Konsum REIT AG, Potsdam, Deutschland mit Mio. EUR 4,7 zurückzuführen sind. In den Vorjahren betraf dies die Teilveräußerungen der Wertpapiere von Amazon.com Inc., Seattle, USA mit Mio. EUR 2,4, Anheuser- Busch InBev, Löwen, Belgien, mit Mio. EUR 1,5 und Delivery Hero SE, Berlin, mit Mio. EUR 0,5. Außerdem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit Mio. EUR 9,2 (Vj. Mio. EUR 1,8) Fremdwährungsverluste. Davon entfallen Mio. EUR 8,6 (Vj. Mio. EUR 1,0) auf Aufwendungen aus Fremdwährungsumrechnungen von Guthaben bei Kreditinstituten, Mio. EUR 0,5 (Vj. Mio. EUR 0), Aufwendungen aus Umrechnungen von Fremdwährungs-Darlehensforderungen und -verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR 0,3 (Vj. Mio. EUR 0,3). Ein weiterer Bestandteil in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Rechtsberatungskosten i.H.v. Mio. EUR 4,0 (Vj. Mio. EUR 2,2). Die Kompensationsverpflichtungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 1,4 auf Mio. EUR 0 reduziert. Die restlichen sonstigen betrieblichen Aufwendungen stammen im Wesentlichen aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Beteiligungserträge in Höhe von Mio. EUR 45,0 (Vorjahr Mio. EUR 134,2) beinhalten im Berichtsjahr insbesondere Ausschüttungen der Global Growth Capital Lux S.A., Luxemburg (Mio. EUR 28,7), der Middle East Internet Holding S.a.r.l. Luxemburg (Mio. EUR 8,1) und der R Il International Internet GmbH, Berlin, (Mio. EUR 2,1). Im Vorjahr wurden in den Beteiligungserträge Ausschüttungen der Global Growth Capital Lux S.A., Luxemburg (Mio. EUR 120,7), Global Fin Tech Holding S.à.r.l., Luxemburg (Mio. EUR 6,7), MKC Brillant Services GmbH, Berlin, (Mio. EUR 3,7) sowie der Tencent Holdings Limited, Shenzhen, China, (Mio. EUR 1,2) ausgewiesen. Die Zinserträge in Höhe von Mio. EUR 13,3 (Vorjahr Mio. EUR 4,1) resultieren in Höhe von Mio. EUR 7,4 (Vorjahr Mio. EUR 1,0) aus Geldanlagen in Form von kurzfristigen Termingeldern und aus vergebenen Darlehen an Tochterunternehmen in Höhe von Mio. EUR 5,9 (Vj. Mio. EUR 2,9). In Höhe von Mio. EUR 1,0 (Vj. Mio. EUR 1,5) sind Zinsaufwendungen angefallen. Davon entfallen Mio. EUR 0,8 Vorjahr Mio. EUR 1,0) auf Darlehen von verbundenen Unternehmen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens sind gegenüber dem Vorjahr um 49,0% von Mio. EUR 452,4 auf Mio. EUR 221,6 gesunken. Sie betreffen im Berichtsjahr in den Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von Mio. EUR 146,0 insbesondere die Global Growth Capital Lux S.A., Luxemburg (Mio. EUR 101), die European Founders Fund Nr. 3 Beteiligungs GmbH, Berlin (Mio. EUR 24,4) und den Rocket Internet Capital Partners Founder II SCS, Luxemburg (Mio. EUR 10,3). Die Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von Mio. EUR 75,6 betreffen insbesondere die Global Fashion Group S.A., Luxemburg (Mio. EUR 31), Bike 24 AG (Mio. EUR 7,7), Alibaba Group Holding Ltd, Hangzhou, China (Mio. EUR 6,1), Vertical Aerospace Ltd, London, Großbritannien (Mio. EUR 5,8) und Meithuan CL.B, Peking, China (Mio. EUR 5,2). Im Vorjahr wurden Wertberichtigungen bei den Wertpapieren Tencent Holding Ltd., Shenzhen, China (Mio. EUR 18,1), Cure Vac N.V., Tübingen (Mio. EUR 16,5), Paypal Holding, San Jose, U.S.A. (Mio. EUR 15,1), Deliveroo Holdings PLC, London, U.K. (Mio. EUR 9,3), home24 SE (Mio. EUR 8,8) vorgenommen. Aus Ergebnisabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind im Berichtsjahr Erträge aus Gewinnübernahme in Höhe von Mio. EUR 1,9 (Vj. Mio. EUR 8,8) und Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von Mio. EUR 104,0 (Vj. Mio. EUR 147,5) angefallen. Die Erträge aus Gewinnübernahme resultieren aus dem Jahresergebnis der Bambino 106. V V GmbH, Berlin, (Mio. EUR 1,9; Vj. Mio. EUR 8,8). Die Aufwendungen aus der Verlustübernahme stammen aus der GFC Global Founders Capital GmbH, Berlin, (Mio. EUR 98,5; Vj. Mio. EUR 101,4), der Atrium 122. Europäische VV SE, Berlin, (Mio. EUR 1,8; Vj. Mio. EUR 28,6) sowie aus der Kurfürst 1659 GmbH, Berlin (Mio. EUR 3,7; Vj. Mio. EUR 17,5). Es ergibt sich ein Jahresfehlbetrag nach Steuern in Höhe von Mio. EUR 241,4 (Vj. Jahresfehlbetrag Mio. EUR 17,8). Das EBIT beträgt Mio. EUR 31,6 (Vj. Mio. EUR 435,2) und das EBITDA Mio. EUR 32,0 (Vj. Mio. EUR 435,2). 2.4.2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als solide einzuordnen. Sie bietet weiterhin Spielraum für Inkubationen, Investitionen in neue komplementäre Beteiligungen und für Kapitalerhöhungen bei Bestandsbeteiligungen. Im Berichtsjahr ist trotz Zahlungsmittelabflüssen unter anderem für die gezahlte Dividende in Höhe von Mio. EUR 315 (Vj. Mio. EUR 49,7) eine Erhöhung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente auf Mio. EUR 237,9 (Vj. Mio. EUR 211,00) zu verzeichnen. Dies resultiert im Wesentlichen durch Kapitalentnahmen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von Mio. EUR 391,0 (Vj. Mio. EUR 308,1), aus Verkäufen von Wertpapieren in Höhe von Mio. EUR 65,2 (Vj. Mio. EUR 1.291,1) und aus erhaltenen Dividenden von Tochterunternehmen und Wertpapieren in Höhe Mio. EUR 45,0 (Vj. Mio. EUR 152,7). Von den Guthaben bei Kreditinstituten ist ein Betrag in Höhe von TEUR 2.047 (Vj. TEUR 2.718) als Sicherheit für ausgegebene Mietavale verpfändet. Weiterhin unterliegen von den ausgewiesenen Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag TEUR 1.001 (Vj. TEUR 28.145) als Sicherheiten für Netzwerkunternehmen einer Verwendungsbeschränkung. Es liegt nach wie vor eine sehr hohe Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag von 87,6% (Vj. 89,5%) vor. Die Rocket war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. 2.4.3. Vermögenslage Die Vermögenslage wird von den Finanzanlagen geprägt, welche im Wesentlichen aus Unternehmensbeteiligungen in Höhe von Mio. EUR 1.627,8 (Vj. Mio. EUR 2.157,5) mit 69,6% (Vj. 74,1 %) der Bilanzsumme und hochliquiden, börsennotierten Wertpapieren in Höhe von Mio. EUR 45,5 (Vj. Mio. EUR 45,5) mit 1,9% der Bilanzsumme bestehen. Die Investmenttätigkeit der Gesellschaft im Berichtsjahr spiegelt sich in den Finanzanlagen wider, die zumeist über direkt gehaltene Holdinggesellschaften ausgeübt wurde. Über das Jahr erfolgten kontinuierlich Investitionstätigkeiten in überwiegend verbundene Unternehmen als auch eine Minderung der Finanzanlagen durch Verkäufe sowie durch Rückflüsse aus früheren Investitionstätigkeiten. Bei der Anlage in Wertpapieren sowohl im Anlage- als auch Umlaufvermögen hielt die Gesellschaft weiterhin eine hohe Streuung von 101 Gattungen an verschiedenen Wertpapieren (Vj.113 Stück). Die größten Aktienpositionen bezüglich ihrer Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag sind Global Fashion Group S.A., Luxemburg, (Mio. EUR 145,7), Alibaba Group Holding Ltd., Hangzhou, China, (Mio. EUR 107,1), Softbank Group Corp., Tokio, Japan, (Mio. EUR 55,6), Bike24 AG, Berlin, (Mio. EUR 51,4), Tencent Holdings Ltd., Shenzhen, China, (Mio. EUR 50,7) und Westwing Group AG (Mio. EUR 45,5). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Beteiligungen bestehen im Wesentlichen aus Darlehensforderungen und haben zum Bilanzstichtag Mio. EUR 183,9 (Vj. Mio. EUR 125,1) mit einem Anteil von 7,9% der Bilanzsumme betragen. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um Mio. EUR 58,7 (47,0 %) ist mit einer erhöhten Investitionstätigkeit im Fremdkapitalbereich zu erklären. Dies spiegelt sich auch in den Zinserträgen, die im Vergleich zum Vorjahr gestiegen sind, wider. 2.4.4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Gesellschaft ist den verschiedenen Herausforderungen im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 in vielerlei Hinsicht angemessen begegnet. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft war bedingt durch das unsichere gesamtwirtschaftliche Umfeld durch ein im Vergleich zu den Vorjahren reduziertes Volumen von Inkubationen sowie komplementären Investitionen geprägt. Mit der Veräußerung von Finanzanlagen, sowie von börsennotierten, hochliquiden Wertpapieren, Erträgen aus Beteiligungen und Erträgen aus Gewinnübernahmen bestehender Ergebnisabführungsverträge konnte ein EBITDA mit Mio. EUR 32,0 (Vj. Mio. EUR 438,9) erzielt werden. Das EBITDA stellt unter anderem als Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen für die Gesellschaft einen wesentlichen Leistungsindikator dar. Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 war durch eine negatives Finanzergebnis aufgrund von Bewertungsverlusten in den Finanzanlagen und Wertpapieren sowie der Übernahme von negativen Ergebnissen von Tochterunternehmen geprägt. Insgesamt betrachtet ist die Geschäftsentwicklung, obwohl wir nicht profitabel waren, mit einem Jahresfehlbetrag von Mio. EUR 241,4 als zufriedenstellend zu bezeichnen. Mit einer soliden Bilanzstruktur und ausreichend liquiden Mitteln befindet sich die Gesellschaft in einer guten Position, um künftiges Wachstum realisieren zu können. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die weltweite wirtschaftliche Erholung von der COVID-19-Pandemie, dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und der Lebenshaltungskostenkrise erweist sich als überraschend widerstandsfähig. Laut dem World Economic Outlook des IMF vom Januar 2024 wird das Jahr 2024 mit einem Anstieg des globalen Bruttoinlandprodukts von 3,1 % gerechnet und für das Jahr 2025 wird ein Anstieg von 3,2 % prognostiziert. Es wird erwartet, dass das Wachstum in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Jahr 2024 leicht zurückgehen wird, bevor es 2025, mit einer Erholung im Euroraum von dem niedrigen Wachstum im Jahr 2023 und einer Abschwächung des Wachstums in den USA weitergeht. Schwellen- und Entwicklungsländer dürften ein stabiles Wachstum in den Jahren 2024 und 2025 verzeichnen, allerdings mit regionalen Unterschieden. Die Inflation sinkt schneller als erwartet von ihrem Höhepunkt im Jahr 2022. Es wird prognostiziert, dass die globale Gesamtinflation 2024 auf 5,8 % und 2025 auf 4,4 % sinken wird. Um die Inflation zu senken, hoben die wichtigsten Zentralbanken im Jahr 2023 die Leitzinsen auf restriktive Niveaus, was für Unternehmen zu hohen Kosten bei der Refinanzierung der Schulden, eine geringere Verfügbarkeit von Krediten und zur Reduzierung des Wohnungsbaus führte. Auch Gewerbeimmobilien sind unter Druck geraten, da Fremdkapitalkosten die strukturellen Veränderungen nach der Pandemie verschärfen. Doch mit der nachlassenden Inflation wird erwartet, dass die Leitzinsen in Zukunft sinken werden. Dies hat zu einem Rückgang der längerfristigen Zinsen und steigenden Aktienkursen beigetragen. Dennoch sind die langfristigen Finanzierungskosten sowohl in den fortgeschrittenen als auch in den und Schwellen- und Entwicklungsländer hoch, was zum Teil auf die gestiegene Staatsverschuldung zurückzuführen ist. Der andauernde Ukraine-Russland Konflikt einhergehend mit seinen Auswirkungen auf dem Energiesektor und den damit verbundenen Auswirkungen auf die andauernde Inflation wird sich auch im Geschäftsjahr 2024 auf die verschiedenen Wirtschaftsbranchen auswirken und es ist generell mit einem geringeren wirtschaftlichen Wachstum als unter normalen Bedingungen zu rechnen. Diese Entwicklung wird sich auch in den verschiedenen Branchen der Beteiligungsgesellschaften widerspiegeln. Die Auswirkungen auf die einzelnen Branchen werden vom weiteren Anhalten und Ausgang des Konfliktes abhängen. Aktuell gibt es keine wesentlichen direkt betroffenen Investments bzw. Inkubationen in den beiden betroffenen Ländern. Die Gesellschaft wird weiterhin als Kern ihrer Geschäftsstrategie ihre Expertise einsetzen, um internetbasierte Geschäftsmodelle zu identifizieren, neue Unternehmen zu gründen und diese operativ zur Marktführerschaft zu entwickeln und sie verfügt über die notwendigen Mittel, um derartige Chancen wahrzunehmen. Allerdings ist zu erwarten, dass die Anzahl der neuen Inkubationsprojekte aufgrund einer sehr selektiven Gründungspolitik im Vergleich zu Vorjahren sinken wird. Bei den Umsätzen wird für 2024 bedingt durch eine geringere durchschnittliche Mitarbeiterzahl ein Rückgang der Umsatzerlöse bei den Beratungsleistungen erwartet. Bei den Umsätzen aus Bürovermietung wird ebenfalls ein Rückgang aufgrund gekündigter untervermieteter Flächen erwartet. In Summe wird mit einem Rückgang im niedrigen zweistelligen % Bereich bei den Umsätzen gerechnet. Erträge aus Beteiligungen und Erträge aus Beteiligungsverkäufen sind im Beteiligungsgeschäft nicht vorhersehbar und können von Jahr zu Jahr stark variieren. Damit sind auch Ergebniszahlen wie Jahresüberschuss, EBIT und EBITDA nicht prognosefähig. 3.2. Risikobericht Ein Unternehmen, zu dessen Geschäftsmodell das Investieren in verschiedenste Beteiligungsprojekte, insbesondere in junge Unternehmen der Internetbranche gehört, geht bewusst und in besonderem Maße unternehmerische Risiken ein. Investitionsrisiko In erster Linie geht Rocket Investitions- und Werthaltigkeitsrisiken ein. Solche Risiken liegen in der Erfolgsfähigkeit der Geschäftsmodelle der Beteiligungsgesellschaften sowie in einer hohen Konkurrenz in den jeweiligen operativen Geschäftsfeldern durch andere Anbieter und Investoren. Angesichts der Schnelllebigkeit der jeweiligen Geschäftsfelder kann sich die Werthaltigkeit von Beteiligungen in der Zukunft auch durch äußere Faktoren wie z. B. die Einführung neuartiger Konkurrenzprodukte und -dienstleistungen sowie Änderungen im Nutzerverhalten (Markttrends) ändern. Rocket verfügt über branchenerfahrene Experten, die im Rahmen eines strukturierten Prozesses Geschäftsmodelle und Märkte identifizieren und bewerten, bevor Investitions- oder Desinvestitionsentscheidungen getroffen werden. Nach erfolgter Beteiligung oder Gründung wird die Geschäftsentwicklung jedes Unternehmens regelmäßig mit Hilfe von Finanzdaten und operativen Kennzahlen überwacht. Durch regelmäßige Finanzierung von Beteiligungsprojekten durch mehrere Co-Investoren ist eine Verteilung des Investitionsrisikos auf mehrere Parteien oft gegeben. Darüber hinaus stellt die Gesellschaft über die Diversifikation des Beteiligungsportfolios in verschiedene operative Geschäftsfelder und verschiedene geografische Räume systematisch eine Risikostreuung sicher. Auch nach diesen Maßnahmen verbleibt ein hohes Risiko von im Nachhinein falschen Investitionsentscheidungen. Erforderliche Wertberichtigungen werden frühzeitig erfasst, um jederzeit eine konservative Betrachtung der Vermögenslage zu gewährleisten. Finanzierungsrisiko Rocket ist auf ihre eigene Finanzierungsfähigkeit angewiesen, woraus sich grundsätzlich Kapitalbeschaffungsrisiken ergeben. Die Finanzierungsmöglichkeiten einer Gesellschaft hängen unmittelbar von ihrer Fähigkeit ab, schnell vollständige und zuverlässige Informationen über ihre eigene Geschäftsentwicklung und die ihrer Konzernunternehmen zu liefern. Die hohe Qualität der Finanzinformationen wird durch ein regelmäßiges Berichtswesen des Vorstandes an den Aufsichtsrat gewährleistet, eine permanente Überwachung einzelner Business Cases, verschiedener ad-hoc Berichte und nicht zuletzt durch die Jahresabschlussprüfung einer internationalen Big-Four- Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sichergestellt. Rocket verfügt derzeit über eine solide Liquiditätsposition, um sämtliche Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Aufgrund der genannten Maßnahmen wird das Finanzierungsrisiko als gering eingeschätzt. Rechts- und Compliance-Risiko Durch die Vielzahl von vertraglichen Beziehungen und Vereinbarungen, die der Konzern regelmäßig eingeht, ergeben sich zahlreiche rechtliche Risiken, insbesondere aus dem Gesellschaftsrecht sowie dem Wettbewerbs- und Kartellrecht. Darüber hinaus bestehen steuerliche Risiken im Zusammenhang mit Unternehmensreorganisationen und aus der Zusammenarbeit mit den Netzwerkunternehmen. Rocket hat angemessene Managementsysteme in verschiedenen Bereichen wie Compliance Management, internes Kontrollsystem und weitere standardisierte Prozesse zur Erfüllung gesetzlicher Anforderungen, Due-Diligence-Anforderungen und Anforderungen der Finanzberichterstattung erstellt. Geschäfts- und Compliance-Aktivitäten werden, so weit wie möglich, durch die Aufsichtsgremien überwacht. Andere Compliance-bezogene Risiken, die möglicherweise aus einer Verletzung interner oder externer Gesetze und Vorschriften resultieren, wie z. B. Kapitalmarkt- oder Datenschutzbestimmungen, werden von Rockets Compliance-Bereich gesteuert und überwacht. Die Gesellschaft hat einen Verhaltenskodex eingeführt, der Leitlinien zu verschiedenen beruflichen Situationen bietet und eine Compliance-Hotline, die die Aufdeckung entsprechender Verstöße fördern soll. Aufgrund der genannten Maßnahmen wird das Risiko als moderat eingeschätzt. Finanz- und Berichterstattungsrisiko Die Finanz- und Berichterstattungsrisiken umfassen im Wesentlichen den Buchhaltungs- und Jahresabschlusserstellungsprozess, den Konzernkonsolidierungsprozess inkl. Buchhaltung und Jahresabschlusserstellung sowie Berichterstattung der Netzwerkunternehmen, die Bewertung von Beteiligungen sowie das Treasury Management. Rocket hat ein rechnungslegungsbezogenes Internes Kontrollsystem (IKS) implementiert, um die Finanz- und Berichterstattungsrisiken zu steuern und auf ein moderates Maß zu reduzieren. Aufgrund der eingeschränkten Kontrolle über die Prozesse auf Ebene der Netzwerkunternehmen werden Risiken, die von der Berichterstattung aus den Netzwerkunternehmen und dem Input für die Bewertung von Investitionen abhängen, als hoch eingeschätzt. Im Bereich Treasury Management ist Rocket vor allem Liquiditäts- und Marktrisiken ausgesetzt. Die Gesellschaft verfügt derzeit über eine ausreichende Liquiditätsposition zur Finanzierung von Investitionstätigkeiten. Das Liquiditätsrisiko wird folglich als moderat eingeschätzt. Währungsrisiken, die aus der Verwendung von Finanzinstrumenten resultieren, werden im Abschnitt 4 "Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten" in diesem Lagebericht erläutert. Operationelles Risiko: Technologie Insbesondere aufgrund der ständig zunehmenden Cyberkriminalität, schätzt Rocket Internet die Risiken in Bezug auf die Verfügbarkeit der eingesetzten IT-Systeme sowie die Vertraulichkeit und Integrität der Daten weiterhin als hoch ein. Der Ausfall von IT-Systemen kann zu Störungen des Geschäftsbetriebs führen, aber auch einen Reputationsschaden nach sich ziehen. Den wesentlichen Ursachen, die zunehmende Komplexität der Systeme und der Infrastruktur sowie die Zunahme von externen Angriffen, wird durch die ständige Überwachung aller Systeme sowie durch die Verbesserung der Prozesse und Schutzmaßnahmen mittels einer eigenen IT Abteilung entgegengewirkt. Aufgrund der zunehmenden Abhängigkeit vom Internet und der sich stets weiter entwickelnden Cyberkriminalität werden Verletzungen der Netzwerk- und Datensicherheit als ein hohes Risiko angesehen. Operationelles Risiko: Personal Die Herausbildung Berlins als Standort für Start-ups und Wagniskapitalunternehmen führt zu einer Verschärfung der Konkurrenz um spezialisierte Führungs- und Fachkräfte. Die individuellen Fähigkeiten, die fachliche Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter tragen wesentlich zum Erfolg der Gesellschaft bei. Folglich ist der Verlust von Fachpersonal sowie der damit verbundene Verlust von Knowhow ein moderates Risiko, der von Schlüsselpositionen im Top-Management jedoch ein hohes Risiko, dem die Gesellschaft mit diversen Personalbindungsmaßnahmen und der individuellen Personalentwicklung und Motivation der Fach- und Führungskräfte durch eine angemessene Vergütungsstruktur begegnet. Somit sind umfangreiche Maßnahmen getroffen worden und das Risiko wird als gering eingeschätzt. Operationelles Risiko: Real Estate Die Gesellschaft generiert Cashflow aus der Vermietung von Immobilien. Eine Beeinträchtigung der Cashflows und damit der Finanz- und Ertragslage kann durch Zahlungsausfälle oder Insolvenzen von Mietern entstehen. Zur präventiven Minimierung des Zahlungsausfallrisikos erfolgt eine sorgfältige Auswahl der Vertragspartner. Darüber hinaus werden übliche Sicherungsinstrumente (z.B. Bürgschaften, Kautionen) genutzt. Das Vermietungsrisiko besteht darin, dass Vermietungen nicht zu marktüblichen Konditionen erfolgen können. Es unterliegt konjunkturellen Schwankungen, die sich insbesondere auf Miethöhe und die Flächennachfrage auswirken. Dem Vermietungsrisiko wird durch Marktbeobachtung, Überwachung der auslaufenden Verträge, Verlängerung der bestehenden Mietverträge und Einbindung von Vermietungsmaklern begegnet. Zum Bilanzstichtag wird das Schadenspotenzial sowie die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering eingeschätzt. Beurteilung des Gesamtrisikos durch den Vorstand Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Gesellschaft die Unternehmensrisiken durch ein Risikofrüherkennungssystem systematisch und regelmäßig analysiert und durch bewusste Maßnahmen wie Risikovermeidung, Risikobegrenzung, Risikostreuung und Risikoversicherung reduziert. Die Einschätzung des Gesamtrisikos basiert auf einer konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder und Einzelrisiken unter Berücksichtigung ihrer gegenseitigen Abhängigkeiten. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Abgesehen von der im Prognosebericht dargestellten volkswirtschaftlichen Gefahr aus dem Russland - Ukraine Konflikt sowie die andauernde Inflation bestehen keine Risiken, die erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Prognosezeitraum 2024 haben könnten. 3.3. Chancenbericht Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hängt entscheidend von der Identifizierung unternehmerischer Chancen ab. Die Internetbranche ist nach wie vor einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige. Hierdurch bieten sich grundsätzlich gute Chancen für Unternehmen, die sich mit erfolgsträchtigen Geschäftsmodellen den Trends unserer Zeit wie Digitalisierung, Wandel der Kommunikation, demografischer Wandel, Urbanisierung, Globalisierung, künstliche Intelligenz und disruptive Technologien stellen und sich auf neuen geografischen Märkten frühzeitig etablieren können. Die strategische Planung und das Management von Chancen obliegen dem Vorstand. Rocket ist durch die langjährige Expertise ihres Managements in der Investment- und Internet-Branche gut etabliert. Dadurch hat sie die Möglichkeit, Trends kurzfristig aufzugreifen und sich zu engagieren. Hierbei kann sie auf einen hochqualifizierten Mitarbeiterbestand zurückgreifen, der eine systematische Identifikation und Bewertung von Geschäftsideen und Investitionsmöglichkeiten laufend sicherstellt. Zudem prüft und revidiert Rocket regelmäßig die Erfolgsaussichten der bestehenden Beteiligungen, um zu entscheiden, ob deren Geschäftstätigkeit fortgesetzt oder eingestellt werden soll. Die solide Kapitalisierung erlaubt der Gesellschaft, Beteiligungsprojekte verschiedener Größe auch international über einen mehrjährigen Zeitraum zu finanzieren sowie ihren Zwischenholdings Eigen- und Fremdkapital zur Verfügung zu stellen, die dann ihrerseits Projekte in innovativen Branchen und vielversprechenden Technologiefeldern wahrnehmen, umsetzen und fördern können. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die wichtigsten Finanzinstrumente der Gesellschaft sind Unternehmensbeteiligungen sowohl an verbundenen Unternehmen als auch an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (69,6% der Bilanzsumme; Vj. 74,1%), Wertpapiere des Anlagevermögens (1,9% der Bilanzsumme; Vj. 1,6%), Wertpapiere des Umlaufvermögen (9,2% der Bilanzsumme; Vj. 11,6%), Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (7,9% der Bilanzsumme; Vj. 4,3%), und Zahlungsmittel (10,2% der Bilanzsumme; Vj. 7,2%). Das Risikomanagement der Gesellschaft fokussiert sich auf finanzielle, operative und rechtliche Risiken. Die wesentlichen Risiken des Konzerns, die sich aus den vorhandenen Finanzinstrumenten ergeben, sind Ausfallrisiken (Kreditrisiken), Liquiditäts- und Marktrisiken (Währungs-, Zins- und Anteilspreisrisiken). Das primäre Ziel des finanziellen Risikomanagements ist es, das akzeptierbare Risiko festzulegen und dafür zu sorgen, dass über die Risikolimits hinaus keine Risiken eingegangen werden. Die operativen und rechtlichen Risikomanagementmaßnahmen sollen das ordnungsgemäße Funktionieren der internen Richtlinien und Prozesse gewährleisten und somit das operative und rechtliche Risiko minimieren. Das Risikomanagement wird von einer zentralen Finanzabteilung durchgeführt, die dem Vorstand untersteht. Der Vorstand stellt die Grundsätze für das gesamte Risikomanagement sowie Richtlinien für einzelne Bereiche auf, wie beispielsweise für Währungsrisiken oder die Verwendung von Liquiditätsüberschüssen. Die Steuerung des Risikos bei den Finanzanlagen und Darlehen erfolgt mittels eines operativen Beteiligungscontrollings. Dies gilt insbesondere für die von Rocket gehaltenen Eigenkapitalanteile, die zu Anschaffungskosten bzw. erfolgswirksam zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Durch eine hohe Diversifizierung des Anlagespektrums wird eine Streuung der Anteilspreisrisiken erreicht. Die Gesellschaft lässt ihre liquiden Mittel im Wesentlichen auf Kontokorrentkonten aber auch auf Termingeldkonten verwalten, um dadurch ihre Liquidität und auch die Sicherheit des Nennwerts sicherzustellen. Im Rahmen der Treasury-Strategie der Gesellschaft werden neben kurzfristigen Bankguthaben auch hochliquide, leicht in Zahlungsmittel konvertierbare börsennotierte Aktien gehalten und kurzfristige Termingelder eingegangen. Eine Streuung der liquiden Mittel auf verschiedene Banken reduziert die Ausfallrisiken. 5. Abhängigkeitsbericht Der Vorstand erklärt gemäß § 312 AktG: Die Rocket Internet SE hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen haben im Berichtszeitraum nicht vorgelegen.
Berlin, den 28. März 2024 Oliver Samwer, Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rocket Internet SE Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rocket Internet SE, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rocket Internet SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen- hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zu- künftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter ver- antwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 28. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Dr. Röders, Wirtschaftsprüfer Nasirifar, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat der Rocket Internet SE ("Rocket Internet" oder "Gesellschaft") die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben in vollem Umfang wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der strategischen Leitung des Unternehmens auf Grundlage der ausführlichen Berichte des Vorstands, welche in schriftlicher und mündlicher Form erstattet wurden, regelmäßig beraten und seine Geschäftsführung laufend überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle grundlegenden Entscheidungen des Unternehmens eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig zeitnah und umfassend, sowohl in Sitzungen wie auch außerhalb von Sitzungen. Dabei informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und die damit verbundenen Chancen und Risiken. Die Berichterstattung umfasste auch Fragen der Entwicklung und des Gangs der Geschäfte, Fragen der geplanten und laufenden Investitionen, der Lage der Unternehmensgruppe einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Compliance. Außerdem stimmte der Vorstand mit dem Aufsichtsrat die strategische Ausrichtung des Unternehmens ab. Der Vorstand berichtete dem Aufsichtsrat in den Aufsichtsratssitzungen im Jahr 2023 umfassend zum Gang der Geschäfte der Gesellschaft und ausgewählter Beteiligungsunternehmen, einschließlich der Umsatzentwicklung und der Rentabilität der Gesellschaft, sowie zur Lage der Gesellschaft, einschließlich wesentlicher geplanter Veränderungen, und über die Geschäftspolitik. Der Inhalt dieser Berichte wurde intensiv mit dem Aufsichtsrat erörtert. Hierbei wurden auch Abweichungen des Geschäftsverlaufs von der Planung besprochen. Die Berichte des Vorstands entsprachen thematisch und in Bezug auf ihren Umfang den gesetzlichen Anforderungen, guter Corporate Governance und den Anforderungen des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat hat die vom Vorstand erteilten Berichte und sonstigen Informationen intensiv behandelt, kritisch gewürdigt und ausgewertet. Weiterhin hat sich der Aufsichtsrat vom Vorstand über den Rechnungslegungsprozess, das interne Kontrollsystem, das gruppenweite Risikomanagement und das interne Revisionssystem berichten lassen und sich mit deren Wirksamkeit beschäftigt. Ebenfalls befasste sich der Aufsichtsrat mit der Abschlussprüfung, insbesondere der Auswahl und der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers, der Qualität der Abschlussprüfung sowie den vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen. Soweit für Entscheidungen oder Maßnahmen der Geschäftsführung aufgrund Gesetzes, Satzung oder Geschäftsordnung eine Zustimmung des Aufsichtsrats erforderlich war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die Beschlussvorlagen nach intensiver Prüfung und Erörterung gebilligt. Mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni 2023 endete die Amtszeit sämtlicher vier Aufsichtsratsmitglieder, Prof. Dr. Marcus Englert, Herr Norbert Lang, Herr Pierre Louette und Prof. Dr. Joachim Schindler. In der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni 2023 wurden die Herren Prof. Dr. Marcus Englert, Norbert Lang, Pierre Louette und Prof. Dr. Joachim Schindler erneut in den Aufsichtsrat gewählt. In der anschließenden Aufsichtsratssitzung wurde Prof. Dr. Marcus Englert zum Aufsichtsratsvorsitzenden und Prof. Dr. Joachim Schindler zu seinem Stellvertreter gewählt. Herr Pierre Louette ist mit Wirksamwerden der von der ordentlichen Hauptversammlung am 22. Juni 2023 beschlossenen Verkleinerung des Aufsichtsrats auf drei Mitglieder am 25.08.2023 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Tätigkeitsschwerpunkte Neben der Berichterstattung durch den Vorstand, insbesondere über die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Gesellschaft und der Unternehmensgruppe sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle und der gesetzlichen Regelberichterstattung zur beabsichtigten Geschäftspolitik und grundsätzlichen Fragen der Unternehmensplanung und der Rentabilität der Gesellschaft, sind insbesondere folgende Themen intensiv behandelt worden:
Sitzungen und Teilnahme Der Aufsichtsrat tagt regelmäßig und unabhängig vom Vorstand. Im Geschäftsjahr 2023 fanden fünf Aufsichtsratssitzungen statt. Die individuelle Teilnahmequote der Aufsichtsratsmitglieder an den fünf Sitzungen betrug 92 Prozent. Über die Sitzungen hinaus wurden Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst. Erörterung des Jahres- und Konzernjahresabschlusses 2023 Die ordentliche Hauptversammlung von Rocket Internet hat am 22. Juni 2023 beschlossen, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 zu bestellen. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, beziehungsweise ihre Rechtsnachfolgerin EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Berlin, hat die Buchführung, den Jahresabschluss nach HGB, den freiwilligen Konzernabschluss nach IFRS sowie den Lagebericht von Rocket Internet und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft. Über das gesamte Geschäftsjahr tauschte sich der Aufsichtsrat mit dem Abschlussprüfer aus, der dem Aufsichtsrat an insgesamt vier Sitzungen berichtete. Wesentliche Schwachstellen des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess sind von dem Abschlussprüfer nicht festgestellt worden. Der Abschlussprüfer erteilte jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Aufsichtsrat hat sich von der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überzeugt und eine schriftliche Erklärung dazu eingeholt. Die genannten Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers und der Gewinnverwendungsvorschlag lagen allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor. Die Abschlussunterlagen wurden in einer die Bilanzsitzungen vorbereitenden Sitzung am 11. März 2024 sowie in den jeweiligen Bilanzsitzungen des Aufsichtsrats am 8. April 2024 und am 17. Mai 2024 ausführlich besprochen. Der Abschlussprüfer nahm an den Sitzungen teil, berichtete über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfungen und war während der Besprechung anwesend, um Rückfragen zu beantworten oder zusätzliche Informationen bereitzustellen. Der Aufsichtsrat ist aufgrund seiner eigenen Prüfung zu dem Ergebnis gekommen, dass der Jahresabschluss, der Lagebericht von Rocket Internet, der Konzernabschluss, der Konzernlagebericht und die Berichte des Abschlussprüfers sowie die Einschätzungen des Abschlussprüfers zum internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, insbesondere auch bezogen auf den Rechnungslegungsprozess, zu keinen Einwendungen Anlass geben. Der Aufsichtsrat hat mit Beschluss vom 8. April 2024 den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 und mit Beschluss vom 17. Mai 2024 den Konzernabschluss von Rocket Internet für das Geschäftsjahr 2023 gebilligt. Der Jahresabschluss von Rocket Internet für das Geschäftsjahr 2023 ist damit festgestellt. Prüfung des Berichts des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Der Vorstand hat den von ihm aufgestellten Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt. Der Abhängigkeitsbericht war Gegenstand der Prüfung durch den Abschlussprüfer. Es wurde diesbezüglich folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Abhängigkeitsbericht und der Prüfungsbericht lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor. Der Aufsichtsrat hat den Abhängigkeitsbericht des Vorstands und den Prüfungsbericht geprüft. Die abschließende Prüfung durch den Aufsichtsrat erfolgte in der Aufsichtsratssitzung am 8. April 2024. Der Abschlussprüfer nahm an der Sitzungen teil, berichtete über seine Prüfung des Abhängigkeitsberichts und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung und war während der Besprechung anwesend, um Rückfragen zu beantworten oder zusätzliche Informationen bereitzustellen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung stimmte der Aufsichtsrat dem Abhängigkeitsbericht des Vorstands und dem Prüfungsbericht zu und hat keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben. Dank an Vorstand und Mitarbeiter Der Aufsichtsrat dankt den Mitgliedern des Vorstands sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Rocket Internet und aller Konzerngesellschaften für ihre erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2023.
Berlin, den 17. Mai 2024 Für den Aufsichtsrat Professor Dr. Marcus Englert, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Institute für Factoring-Geschäfte
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Hausmeisterdienste
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen