Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
The Stepstone Group GmbH
Völklinger Straße 1, 40219 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Gärtner seit 20.11.2025 | Geschäftsführer |
Christiane Winter seit 19.4.2024 | Prokura |
Heiner Tent seit 19.4.2024 | Prokura |
Clemens Sebastian Dr. Dettmers seit 19.4.2024 | Geschäftsführer |
Wolfgang Bruhn seit 19.4.2024 | Prokura |
Christian Marcus Wandrey seit 19.4.2024 | Prokura |
Andreas Dämbkes seit 19.4.2024 | Prokura |
Petrus Jacobus van Beek seit 19.4.2024 | Prokura |
Thierry Bedos seit 19.4.2024 | Geschäftsführer |
Natalie Matalon Tepekoylu seit 19.4.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
The Stepstone Group TopCo GmbH | 96.67% |
The Stepstone Group Holding GmbHEigenbeteiligung | 3.33% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
The Stepstone Group GmbH (vormals: StepStone GmbH)Düsseldorf (vormals: Berlin)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die The Stepstone Group GmbH (vormals: StepStone GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der The Stepstone Group GmbH (vormals: StepStone GmbH), Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der The Stepstone Group GmbH (vormals: StepStone GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 15. Mai 2024 EY
GmbH & Co. KG
Zwirner, Wirtschaftsprüfer Haberbosch, Wirtschaftsprüfer (HRB Nr. 104231, Amtsgericht Düsseldorf (vormals: 129324, Amtsgericht Charlottenburg, Berlin) )Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 Entwicklung des Anlagevermögens 2023 Anhang Allgemeine Hinweise Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterungen zur Bilanz Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
AnhangAllgemeine Hinweise Die StepStone GmbH, Berlin, wurde zum 18. Juli 2023 zur The Stepstone Group GmbH, Berlin umfirmiert. Die The Stepstone Group GmbH mit Sitz in Düsseldorf (vormals: Berlin), Deutschland (die "Gesellschaft" oder "TSG GmbH") war bis zum 5. Dezember 2023 die oberste deutsche Muttergesellschaft eines weltweit tätigen Konzerns. Mit Sachkapitalerhöhungsbeschluss und Einbringungsvertrag vom 05. Dezember 2023 wurde sie zu einer 100 % Tochtergesellschaft der The Stepstone Group Holding GmbH, Düsseldorf, Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HRB 104231 (vormals: HRB 129324, AG Berlin-Charlottenburg) eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß Handelsgesetzbuch (HGB) und dem Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Geschäftstätigkeit der TSG GmbH und ihrer Tochtergesellschaften konzentriert sich auf das Betreiben einer Online-Jobplattform und das Erbringen damit verbundener Dienstleistungen. Dazu gehören das Inserieren von Stellenangeboten sowie die Bereitstellung damit verbundener innovativer Technologie. In ihrer Funktion als ehemalige Holdinggesellschaft im Konzern erbringt die TSG GmbH zentrale Dienste für den Konzern, u. a. in den Bereichen Recht, Konzern-Finanzwesen, Controlling und internationales Personalwesen. Die Erträge aus der Erbringung dieser zentralen Dienste werden als Umsatzerlöse aus der Holdingfunktion der GmbH erfasst. Für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gelten die Gliederungsanforderungen gemäß HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Jahresabschluss wurde in Euro (EUR) aufgestellt. Alle Beträge werden in Mio. €. angegeben, sofern nichts anderes vermerkt ist. Alle Summen und Prozentangaben werden auf Grundlage nicht gerundeter Eurobeträge berechnet. Daher können sich Abweichungen zu einer Berechnung auf Grundlage der ausgewiesenen Beträge in Mio. € ergeben. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die TSG GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 den Geschäftsbereich EMEA ("Europe, Middle East & Africa") als Gesamtheit mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Ausgliederung auf ihre Tochtergesellschaft The Stepstone Group EMEA GmbH (vormals StepStone Continental Europe GmbH), Düsseldorf, ("TSG EMEA GmbH") übertragen. Die Ausgliederung erfolgte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2023 und wurde Ende August 2023 rechtlich wirksam. Zur besseren Vergleichbarkeit sind in der Bilanz zusätzlich die Vorjahreswerte nach erfolgter Ausgliederung (Spalte "01.01.2023") angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält zusätzliche pro-forma-Angaben, als ob die Ausgliederung bereits im Vorjahr wirksam gewesen wäre (Spalte "2022P"). Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Axel Springer SE, Berlin, Deutschland, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen erstellt. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die TSG GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die Axel Springer SE in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die TSG GmbH erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vermögensgegenstände mit begrenzter Nutzungsdauer werden planmäßig linear über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden zum Abschlussstichtag außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen basieren auf den folgenden erwarteten Nutzungsdauern:
Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurde in Anspruch genommen. Aktivierte Entwicklungskosten schließen alle Kosten ein, die direkt oder indirekt der Entwicklung zurechenbar sind. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden die niedrigeren beizulegenden Zeitwerte zum Abschlussstichtag angesetzt. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte wurde auf den Ertragswert der jeweiligen Beteiligung abgestellt. Wertaufholungen im Finanzanlagevermögen werden unter den Erträgen im Zusammenhang mit Finanzanlagen dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag angesetzt. Einzelrisiken wird durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten enthalten den Kassenbestand und werden zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag angesetzt. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Im Geschäftsjahr 2021 wurde ein Management Incentive Plan für die Geschäftsführung und ausgewählte Führungskräfte der Gesellschaft aufgelegt ("MIP"). Das MIP umfasst die Gewährung von Virtual Shares der Axel Springer SE Deutschland und von zwei Phantom Stock Programmen. Die Erfüllung des Programmes erfolgt bei Eintritt definierter Zahlungs- und Bewertungsereignisse und grundsätzlich nur dann, wenn der Teilnehmende zu diesem Zeitpunkt noch für die Gesellschaft tätig ist. Die Ansprüche der Begünstigten werden unter den sonstigen Rückstellungen erfasst. Die Gesellschaft ist berechtigt die anteilsbasierte Vergütung durch Ausgleich in Aktien oder als Barausgleich zu bedienen. Die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert erfolgt auf Grundlage eines binomischen Modells. Zu den wesentlichen Bewertungsparametern gehören der Marktwert der Axel Springer SE sowie der The Stepstone Group Holding GmbH, die entsprechende Volatilität über die zum Bewertungszeitpunkt verbleibende Restlaufzeit, künftige Dividenden, erwartete Auszahlungsereignisse sowie der entsprechende risikolose Zinssatz. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Steuern Latente Steuern Latente Steuern werden zur Berücksichtigung zukünftiger steuerlicher Folgen von temporären Differenzen zwischen den steuerlichen Bemessungsgrundlagen der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten und deren Wertansätzen im Einzelabschluss sowie auf Zins- und Verlustvorträge gebildet. In diese Berechnung werden auch die Organgesellschaften der körperschaftsteuerlichen Organschaft, an der die Gesellschaft beteiligt ist, einbezogen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Ein sich ergebender Überhang aktiver latenter Steuern wird nicht angesetzt. Die Saldierung ergab zum Abschlussstichtag einen Überhang passiver latenter Steuern. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten selbst geschaffenen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte (Vorjahr: 01.01.2023: 0,0 Mio. €; 31.12.2022: 35,5 Mio. €) sowie entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte in Höhe von 0,0 Mio. € (Vorjahr: 01.01.2023: 0,0 Mio. €; 31.12.2022: 37,9 Mio. €). Diese Teile des Anlagevermögens wurden mit 35,5 Mio. € bzw. 37,9 Mio. € (bis auf unwesentliche Teile) an die TSG EMEA GmbH zum 01.01.2023 ausgegliedert. Die Entwicklung der einzelnen Posten immaterieller Vermögensgegenstände ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (2) Sachanlagen Die Sachanlagen enthalten Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von 0,0 Mio. € (Vorjahr: 01.01.2023: 0,0 Mio. €; 31.12.2022: 1,0 Mio. €). Die Sachanlagen wurden mit einem Restbuchwert von 1,0 Mio. € an die TSG EMEA GmbH zum 01.01.2023 ausgegliedert. Die Entwicklung der einzelnen Posten der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (3) Finanzanlagen In den Finanzanlagen sind im Wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.225,4 Mio. € (Vorjahr: 01.01.2023 395,5 Mio. €, 31.12.2022: 658,6 Mio. €) enthalten. Die Veränderung ergab sich aus der Ausgliederung des Geschäftsbereiches EMEA in die TSG EMEA in Höhe von 325,7 Mio. €, einer Kapitalerhöhung bei der TSG EMEA in Höhe von 270,0 Mio. €, einer Kapitalerhöhung bei der Appcast, Inc., Lebanon, USA in Höhe von 251,9 Mio. € und der Wertminderung der Anteile an der Tochtergesellschaft Universum Communications Sweden AB, Stockholm, in Höhe von 21,7 Mio.€ sowie einer Kapitalerhöhung bei der Universum Communications Sweden AB, Stockholm, Schweden in Höhe von 4,0 Mio. €. Der Vertrag über das Festdarlehen in Höhe von 270,0 Mio. €, welches im Geschäftsjahr 2021 mit der TSG EMEA geschlossen wurde, wurde im Dezember 2023 vorzeitig beendet und inklusive Zinsen zurückerhalten. Die Angaben zum Anteilsbesitz sind der separaten Auflistung weiter hinten im Anhang zu entnehmen. Die Entwicklung der einzelnen Posten der Finanzanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (5) Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von 31.000,00 € ist voll eingezahlt und besteht aus 31.000 Anteilen mit einem Nennwert von 1,00 € je Anteil. Anteile können nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden. Kapitalrücklage Im Laufe des Geschäftsjahrs erfolgte eine Einlage in die Kapitalrücklage in Höhe von 600,0 Mio. € Die Kapitalrücklage belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 822,0 Mio. € (Vorjahr: 01.01.2023: -103,7 Mio. €; 31.12.2022: 222,0 Mio. €). Bilanzgewinn
(6) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen ergeben sich durch die Gewerbesteuerverbindlichkeiten, welche aufgrund der Beendigung des Ergebnisabführungsvertrags zwischen der Axel Springer Digital Classifieds Holding GmbH, Berlin, und der TSG GmbH seit dem vorherigen Geschäftsjahr in der Bilanz der TSG GmbH ausgewiesen werden (7,6 Mio. €; Vorjahr: 01.01.2023: 23,5 Mio. €; 31.12.2022: 23,9 Mio. €). Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Pläne zur leistungsbezogenen und anteilsbasierten Vergütung (25,3 Mio. €; Vorjahr: 01.01.2023: 14,7 Mio. €; 31.12.2022: 19,0 Mio. €) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (3,0 Mio. €; Vorjahr: 01.01.2023: 4,1 Mio. €; 31.12.2022: 5,2 Mio. €). (7) Verbindlichkeiten
Niedrigere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergaben sich überwiegend aus den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (0,2 Mio. €; Vorjahr: 01.01.2023: 676,3 Mio. €; 31.12.2022: 676,3 Mio. €). Das Darlehen vom 29. Dezember 2021, welches mit der Axel Springer Digital Classifieds Holding GmbH geschlossen wurde, wurde zum 15. Dezember 2023 inklusive der angefallenen Zinsverbindlichkeit (insgesamt 687,2 Mio. €) zurückgezahlt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 01.01.2023: 14,3 Mio. €; 31.12.2022: 14,3 Mio. €) gegenüber der Axel Springer SE. Darüber hinaus beziehen sich nach der Ausgliederung Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf das konzernweite Liquiditätsmanagement (454,9 Mio. €; Vorjahr: 01.01.2023: 399,2 Mio. €; 31.12.2022: 453,7 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (0,6 Mio. €; Vorjahr: 01.01.2023: 0,7 Mio. €; 31.12.2022: 1,7 Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden mit 62,7 Mio. € an die TSG EMEA zum 01.01.2023 ausgegliedert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten der Sozialversicherung in Hohe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 01.01.2023: 0,1 Mio. €; 31.12.2022: 0,1 Mio. €). (8) Latente Steuern Zum Abschlussstichtag ergab sich aus der Saldierung aktiver latenter Steuern (4,5 Mio. €) und passiver latenter Steuern (17,7 Mio. €) ein Überhang passiver latenter Steuern in Höhe von 13,2 Mio. € (Vorjahr: 7,8 Mio. €). Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus in der Steuerbilanz entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und einem handelsrechtlichen höheren Bilanzansatz der Rückstellungen für Pläne zur leistungsbezogenen und anteilsbasierten Vergütung. Passive latente Steuern entstehen im Wesentlichen aufgrund der Ausübung des Aktivierungswahlrechts für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz. Zu den selbst geschaffenen Vermögensgegenständen gehören wie bereits erwähnt vor allem Softwarelösungen, Plattformentwicklungen und Websites. Der Berechnung der latenten Steuern wurde unverändert zum Vorjahr ein kombinierter Ertragsteuersatz von 31,5 % zugrunde gelegt. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (9) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 nach der Ausgliederung an die TSG EMEA GmbH auf 10,0 Mio. € (2022P: 5,8 Mio. €; 2022: 8,9 Mio. €) gestiegen. Die Erträge resultieren überwiegend aus der Weiterbelastung des Amazon Web Services 4,2 Mio. € (2022P: 0,0 Mio. €; 2022: 2,3 Mio. €) sowie von Personalaufwand an Konzerngesellschaften in Höhe von 1,9 Mio. € (2022P: 1,1 Mio. €; 2022: 2,0 Mio. €) und externen Gebühren in Höhe von 1,9 Mio. € (2022P: 2,5 Mio. €; 2022: 2,6 Mio. €). Aus der Währungsumrechnung entstand im Berichtszeitraum ein Gewinn in Höhe von 0,6 Mio. € (2022P: 2,0 Mio. €; 2022: 2,0 Mio. €). (10) Personalaufwand
Im Personalaufwand wurden Aufwendungen für anteilsbasierte Vergütungspläne in Höhe von 13,1 Mio. € (2022P: 4,4 Mio. €; 2022: 4,7 Mio. €) sowie für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von 0,3 Mio. € (2022P: 0,0 Mio. €; 2022: 1,3 Mio. €) erfasst. Durch die Ausgliederung wurden 21,6 Mio. € an die TSG EMEA GmbH übertragen. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter stellt sich wie folgt dar:
Durch die Ausgliederung an die TSG EMEA GmbH hat sich die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter auf 110 (VZ: 98, TZ: 12) verringert. Durch die Ausgliederung sind circa 250 Mitarbeiter in die TSG EMEA GmbH übergegangen. Der vertragliche Übergang dieser Mitarbeiter erfolgte erst zu Oktober 2023. Insoweit spiegelt sich der Mitarbeiterrückgang nicht vollständig in der obenstehenden Tabelle. (11) Sonstige betriebliche Aufwendungen Aus der Währungsumrechnung entstand im Berichtszeitraum ein Verlust in Höhe von 0,9 Mio. € (2022: 2,1 Mio. €; 2022: 2,1 Mio. €). (12) Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit Finanzanlagen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund gesunkener beizulegender Zeitwerte Wertminderungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 21,7 Mio. € (2022P: 29,6 Mio. €; 2022: 29,6 Mio. €) erfasst. Die Erträge aus Ergebnisabführungen durch verbundene Unternehmen sind auf 202,8 Mio. € (2022P: 251,9 Mio. €; 2022: 251,9 Mio. €) gesunken und resultieren gänzlich aus dem Ergebnis der TSG EMEA GmbH. (13) Zinserträge und Zinsaufwendungen
Die Zinserträge und -aufwendungen beziehen sich auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie von Muttergesellschaften erhaltene Finanzierungshilfen. Die Erhöhungen des Zinsertrags und des -aufwands resultieren aus den gestiegenen Marktzinsen im Geschäftsjahr 2023. In den Zinserträgen aus verbundenen Unternehmen sind unter anderem periodenfremde Erträge in Höhe von 6,7 Mio. € enthalten resultierend aus der Nachberechnung der Zinsen für das Geschäftsjahr 2022 aus dem Festdarlehen mit der TSG EMEA GmbH. Sonstige Angaben (14) Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 27,8 Mio. €). Haftungsverhältnisse beziehen sich in erster Linie auf Mietgarantien, die im Zusammenhang mit der Anmietung von Büroflächen durch verbundene Unternehmen abgegeben wurden. Zusätzlich besteht der gewährte Comfort Letter aus dem Vorjahr gegenüber der The Stepstone Group UK Holding mit der Verpflichtung für deren fälligen Verbindlichkeiten einzustehen, soweit nicht ausreichend finanzielle Mittel anderweitig zur Verfügung stehen, weiterhin. Die Gesellschaft schätzt aufgrund der stabilen Finanzlage der verbundenen Unternehmen das Risiko der Inanspruchnahme dieser Garantien als gering ein. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestanden die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen beziehen sich auf ein Unterleasingverhältnis mit der The StepStone Group Deutschland GmbH, Düsseldorf (1,3 Mio. €; Vorjahr: 4,1 Mio. €), während sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Softwareverträgen auf mehrere "Software as a Service"-Produkte (6,7 Mio. €; Vorjahr: 6,1 Mio. €) beziehen. Mit Leasingverträgen wird die Liquidität der Gesellschaft gestärkt und die Zahlungsverpflichtungen werden über den Leasingzeitraum verteilt. Diesem Vorteil steht das Risiko einer langfristigen Vertragsbindung gegenüber. (15) Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft setzt sich wie folgt zusammen:
Außerdem sind die folgenden Personen gemeinschaftlich mit einem Geschäftsführer zur Vertretung der Gesellschaft befugt:
(16) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. (17) Anteilsbesitz Zum 31. Dezember 2023 hielt die Gesellschaft die folgenden Anteile:
3) Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsvertrag bzw.
Ergebnisabführungsvertrag
(18) Honorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der Axel Springer SE angegeben. (19) Nachtragsbericht Am 1. Januar 2024 wurde Thierry Bedos, Chief Technical Officer, Kingston, zum Geschäftsführer bestellt. (20) Ergebnisverwendung Zum Bilanzstichtag beträgt der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, 0,0 Mio. € (Vorjahr: 24,3 Mio. €), da die nach Steuerrecht nicht aktivierungsfähigen immateriellen Vermögensgegenstände mit der Ausgliederung an die TSG EMEA GmbH übergegangen sind. Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 3. Mai 2024 Die Geschäftsführung Dr. Sebastian Dettmers Thorsten Otte Natalie Matalon Tepekoylu Thierry Bedos Der Jahresabschluss der The Stepstone Group GmbH zum 31.12.2023 wurde am 31.05.2024 festgestellt. Lagebericht 2023The Stepstone Group GmbH (vormals: StepStone GmbH), Düsseldorf(HRB Nr. 104231, Amtsgericht Düsseldorf, Düsseldorf (vormals: 129 324, Amtsgericht Charlottenburg, Berlin))Vorbemerkungen Grundlagen der TSG GmbH Wirtschaftsbericht Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Vorbemerkungen Die StepStone GmbH wurde zum 18. Juli 2023 zur The Stepstone Group GmbH umfirmiert. Die The Stepstone Group GmbH, Düsseldorf ("Stepstone" oder "TSG GmbH") ist das ehemalige Mutterunternehmen der The Stepstone Group-Gruppe ("Gruppe") und wurde zu 100 % indirekt durch die Axel Springer SE, Berlin gehalten. Der Jahresabschluss und der Lagebericht der TSG GmbH werden im Bundesanzeiger veröffentlicht und sind unter www.bundesanzeiger.de abrufbar. Zum 19. April 2024 wurde der Sitz der The Stepstone Group GmbH auf Düsseldorf (vormals: Berlin) geändert. Mit Sachkapitalerhöhungsbeschluss und Einbringungsvertrag vom 05. Dezember 2023 wurde sie zu einer 100 % Tochtergesellschaft der The Stepstone Group Holding GmbH, Düsseldorf. Die The Stepstone Group GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 den Geschäftsbereich EMEA als Gesamtheit mit allen Rechten und Pflichten im Wege der Ausgliederung auf ihre Tochtergesellschaft The Stepstone Group EMEA GmbH (vormals StepStone Continental Europe GmbH), Düsseldorf, ("TSG EMEA") übertragen. Die Ausgliederung erfolgte mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2023 und wurde Ende August 2023 rechtlich wirksam. Zur besseren Vergleichbarkeit sind in der Bilanz zusätzlich die Vorjahreswerte nach erfolgter Ausgliederung (Spalte "01.01.2023") angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält zusätzliche pro-forma-Angaben, als ob die Ausgliederung bereits im Vorjahr wirksam gewesen wäre (Spalte "2022P"). Zu den Erläuterungen der verwendeten Leistungsindikatoren sowie zu den Bereinigungen der Ergebniskennzahlen der TSG GmbH verweisen wir auf das Kapitel "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" (Wirtschaftsbericht). Grundlagen der TSG GmbH Geschäftsmodell Die Haupttätigkeit der Stepstone und der verbundenen Tochterunternehmen besteht aus dem Betreiben von Recruiting-Plattformen und der Zurverfügungstellung von berufsbezogenen Dienstleistungen. Diese umfassen sowohl die Schaltung von Stellenanzeigen als auch technologiebasiertes Recruiting. Stepstone ist eine der weltweit führenden Recruiting-Plattformen und unterstützt Unternehmen dabei, die passenden Mitarbeiter zu finden und einzustellen. Mit verschiedenen Marken ist Stepstone in über 20 Ländern vertreten. Die Gruppe wird über drei Segmente gesteuert: EMEA (Europe, Middle East & Africa), North America sowie Ventures & Services. Unter anderem aufgrund der starken Vertriebsfähigkeiten und einer kontinuierlich weiterentwickelten technischen Plattform hat Stepstone auf vielen Märkten eine führende Position inne. In ihrer Funktion als ehemalige oberste Holdinggesellschaft stellt die TSG GmbH weiterhin die zentralen Dienstleistungen im Konzernverbund zur Verfügung, die z.B. IT, Controlling, Personalwesen als auch rechtliche Fragen betreffen. Der Geschäftsbereich EMEA ist zum 01. Januar 2023 an die TSG EMEA ausgegliedert worden. Rechtliche Konzernstruktur und Standorte Die Stepstone, die ehemalige Konzernholding der Gruppe, ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Firmensitz in Düsseldorf (vormals: Berlin). Die Gruppe ist außerdem an anderen Standorten in Deutschland vertreten, unter anderem in Berlin. Der Standort Düsseldorf stellt die größte Niederlassung der Gruppe dar und beherbergt die wichtigsten Funktionen der Stepstone . Die durchschnittliche Anzahl an beschäftigten Mitarbeitern der Stepstone betrug im Geschäftsjahr 268 (Vorjahr: 284). Durch die Ausgliederung an die TSG EMEA hat sich die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter auf 110 (VZ: 98; TZ: 12) verringert. Forschung und Entwicklung Die TSG GmbH hat die Entwicklungstätigkeit mit den Bereichen Produkt, Technologie und Marketing (PTM) zum 01. Januar 2023 an die TSG EMEA ausgegliedert und betreibt somit keine weiteren Forschungs- und Entwicklungskosten. Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung Für die Gruppe sind die Kriterien Umwelt, Soziales und Governance (Environmental, Social & Governance (ESG)) ein grundlegender Bestandteil des Geschäftsmodells. Die ESG-Strategie der Gruppe besteht aus mehreren Clustern, die jeweils den Fortschritt in Richtung eines nachhaltigen und langfristigen Ansatzes vorantreiben, um eine positive Wirkung auf alle Stakeholder zu erzielen, angefangen bei Mitarbeitenden, Eigentümern, Kunden, Bewerbenden bis hin zu Lieferanten. Mit dem Cluster Umweltnachhaltigkeit zielt die Gruppe insbesondere auf Maßnahmen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz ab. Hierzu zählt das Erreichen einer Klimaneutralität der Gruppe, die allgemeine Reduktion von Treibhausgasemissionen sowie der mehrheitliche Bezug des benötigten Stroms durch erneuerbare Energien. Ein weiteres Cluster ist der Ansatz für Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion (DE&I) der Mitarbeitenden von Stepstone. Inklusion ist einer der Unternehmenswerte und bildet die Grundlage der DE&I-Strategie. Stepstone trägt aktiv dazu bei, Branchenstandards für ethische künstliche Intelligenz zu setzen, um Vorurteile abzubauen sowie Fairness und Inklusion auf dem Arbeitsmarkt zu fördern. Durch Bewusstseinsbildung und Inklusion in dem gesamten employee life cycle soll sich der Frauenanteil bis 2030 auf die Hälfte aller Beschäftigten erhöhen (2023: 46 %; 2022: 44 %). Das Ziel der Geschlechterparität gilt auch für den Frauenanteil unter den Führungskräften. Dieser Wert stieg im Jahr 2023 auf 38 % (2022: 35 %) an. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaft sah sich 2023 weiterhin mit den Herausforderungen von Inflation und geringen Wachstumsaussichten konfrontiert. Der Krieg im Nahen Osten hatte bisher zwar kaum größere negative wirtschaftliche Implikationen, könnte sich jedoch im weiteren Verlauf und abhängig von den hiermit in Zusammenhang stehenden Entwicklungen noch stärker nachteilig auf das Wirtschaftswachstum auswirken. Trotz der verschiedenen Belastungsfaktoren hat sich das globale Wirtschaftswachstum zwar verlangsamt, ist aber nicht zum Stillstand gekommen. Dabei verteilte sich das Wachstum allerdings regional sehr unterschiedlich auf die Regionen. Konjunkturelle Entwicklung (Auswahl)
Quelle: IWF-Schätzungen, Januar 2024 Die wirtschaftliche Entwicklung in der Europäischen Union war 2023 größtenteils durch die Auswirkungen der Energiekrise und des daraus resultierenden Inflationsschocks geprägt. Insbesondere entwickelte sich die deutsche Wirtschaft während der Energiekrise sehr schwach: Deutschland verzeichnet seit dem Ausbruch der Pandemie das geringste Wirtschaftswachstum im Euro-Raum 1. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im Verlauf des Jahres 2023 die deutsche Wirtschaft verschiedenen Herausforderungen gegenüberstand: Die Industrieproduktion setzte ihren Rückgang im dritten Quartal fort, nachdem bereits die erste Jahreshälfte schwach verlaufen war. Darüber hinaus beeinträchtigten Kaufkraftverluste aufgrund hoher Inflation, (2023: 5,9 % 2 ), den privaten Konsum negativ (-0,8 % im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr) 3. Zusätzlich verringerten sich die Exportvolumina, da sich die wirtschaftliche Lage bei den wichtigsten Handelspartnern Deutschlands verschlechterte. Der im Jahr 2022 begonnene Zinserhöhungszyklus setzte sich auch 2023 mit einer weiteren Erhöhung des EZB-Leitzins um insgesamt 2 Prozentpunkte auf 4,5 % 4 fort. Die restriktive Geldpolitik hat die konjunkturelle Entwicklung beeinträchtigt. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ist die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland im vierten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,4 % gesunken und das reale BIP hat im Gesamtjahr 2023 einen Rückgang von 0,3 % verzeichnet. 5
1 Sachverständigenrat, Jahresgutachten
2023/24
2 Statistisches Bundesamt, Januar 2024,
Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022
3 Statistisches Bundesamt, Januar 2024
5 IWF und Statistisches Bundesamt, Januar 2024
Die Entwicklung der britischen Wirtschaft wurde im Laufe des Jahres 2023 ebenso von einer strafferen Geldpolitik zur Eindämmung nach wie vor hoher Inflation (2023: 6,8 % 6 ) und den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise negativ beeinflusst. Nach einem Wachstum von 4,3 % 7 im Jahr 2022 verlangsamte sich die britische Wirtschaft deutlich. Das BIP erreichte im dritten Quartal 2023 ein Wachstum von 0,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal und sank um 0,1 % im Vergleich zum zweiten Quartal 2023. 8 Für das gesamte Jahr 2023 schätzt der IWF ein Realwachstum von 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist jedoch besser als zu Beginn des Jahres erwartet - laut der IMF-Prognose aus Januar wurde ein Rückgang von 0,6 % prognostiziert. 9. Die positive Anpassung lässt sich darauf zurückführen, dass die Haushaltsausgaben höher und die Gesamtinvestitionen der Unternehmen stärker zugenommen haben, als zu Beginn des Jahres 2023 erwartet wurde.
6 The Office for National Statistics (ONS),
Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022, Januar 2024
8 United Kingdom House of Commons, Januar 2024
Die Vereinigten Staaten haben 2023 die stärkste Erholung unter den bedeutenden Volkswirtschaften erlebt. Das BIP konnte bereits im Verlauf des Jahres 2023 das Niveau von vor der Corona-Krise übertreffen. Ein robuster Konsum, getragen von stabilen Haushaltsbilanzen und widerstandsfähigen Arbeits- und Immobilienmärkten, trug zur besseren als erwarteten Entwicklung im Jahr 2023 bei. Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete das BIP ein robustes Wachstum von über 2,0 %. Im dritten Quartal 2023 erreichte die Wirtschaft ein Wachstum von 4,9 % im Vergleich zum Vorjahresquartal, was hauptsächlich auf Zunahmen bei den Konsumausgaben und den Lagerinvestitionen zurückzuführen ist. In seinem im Januar 2024 veröffentlichten Ausblick geht der IWF für 2023 von einem stärkeren Wachstum im Vergleich zum Jahr davor aus: Nach einem Anstieg von 1,9% im Jahr 2022 wird für 2023 ein Plus von 2,5% geschätzt. 10 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Während die Arbeitslosenquoten im Jahr 2023 insgesamt auf einem im längerfristigen Vergleich niedrigen Niveau blieben, zeigten sich in vielen Ländern Anzeichen einer weiteren Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, darunter eine Verlangsamung des jährlichen Beschäftigungswachstums, sinkende Kündigungsquoten, eine niedrigere Anzahl von Stellenangeboten und in einigen Fällen eine leichte Zunahme der Arbeitslosenquoten. Die Arbeitskräfteentwicklung blieb jedoch robust und ist im OECD-Raum in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr um über 1,5 % 11 gestiegen. Dies ist auf eine weiterhin hohe Zuwanderung von Wirtschaftsmigranten in vielen Ländern und in Europa auf die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt zurückzuführen. Auch in Deutschland hat die konjunkturelle Schwäche 2023 den Arbeitsmarkt erreicht. Angesichts der anhaltenden und sich perspektivisch weiter verschärfenden Personalknappheit in vielen Bereichen verzeichnete man allerdings nur einen moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit um 0,4 % auf 2,6 Millionen Personen im Jahr 2023, was zu einer Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt von 5,7 % führt. 12 Die Anzahl der Erwerbstätigen im 2023 Jahresdurchschnitt stieg um 333.000 Personen auf 45,9 Millionen (+0,7 % gegenüber dem Vorjahr) 13. Die Zahl der Erwerbstätigen erreichte damit einen neuen historischen Höchststand. Eine Ursache für die Beschäftigungszunahme im Jahr 2023 war die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte aber auch eine gesteigerte Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Der Zuwachs an Beschäftigten erfolgte nahezu ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen. Gleichzeitig hat sich die Anzahl der offenen Stellen von ihrem Höchststand von 1,9 Millionen im vierten Quartal 2022 auf 1,7 Millionen im dritten Quartal 2023 reduziert, bleibt jedoch auf einem hohen Niveau (+21,6 % gegenüber dem Stand vor der Covid-Pandemie im vierten Quartal 2019) 14. Trotz einer leichten Entspannung am Arbeitsmarkt wird erwartet, dass es aufgrund des strukturellen demografischen Wandels auch weiterhin für Unternehmen herausfordernd bleibt, offene Stellen zeitnah zu besetzen. Darüber hinaus zeigt eine im Jahr 2023 durchgeführte Studie von The Stepstone Group 15 , eine zunehmende Bereitschaft der Mitarbeitenden, den Job zu wechseln und sich neu zu orientieren, was den Druck auf die Unternehmen erhöht. Demnach denken 64,0 % der Befragten mindestens einmal im Monat über eine berufliche Veränderung nach - ein neuer Höchststand. Im Jahr 2022 waren es noch 61,0 % und im Jahr 2021 sogar nur 53,0 %. Für Arbeitgeber bedeutet dies, dass sie immer mehr Anstrengungen unternehmen müssen, um ihr Personal im eigenen Unternehmen zu halten. Im Vereinigten Königreich verzeichnete die Anzahl der offenen Stellen im Jahr 2023 einen rückläufigen Trend und erreichte im vierten Quartal die Marke von 934.000. Dies entspricht einem Rückgang um 5,0% gegenüber dem vorherigen Quartal und einen Rückgang um 19,4 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Trotzdem befinden sich die offenen Stellen weiterhin auf einem höheren Niveau als vor Beginn der Covid-Pandemie (+13,0 % gegenüber dem Zeitraum Dezember bis Februar 2020; 826.000) 16. Die bereinigte Arbeitslosenquote blieb im Zeitraum von September bis November 2023 mit 4,2% gegenüber den vorherigen drei Monaten weitgehend unverändert. Im Jahresvergleich stieg sie jedoch an und liegt über den Werten vor der Pandemie (+0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Zeitraum Dezember bis Februar 2020). 17
16 The Office for National Statistics (ONS)
Vacancies and jobs in the UK, December 2023
In den Vereinigten Staaten wurden im November 2023 mehr als 8,9 Millionen offene Stellen gemeldet 18. Dies entspricht einem Rückgang um 17,0 % im Vergleich zum November 2022, aber einer Zunahme um über 33,3 % im Vergleich zum Niveau vor der Covid-Pandemie im Dezember 2019. Das Verhältnis von offenen Stellen zu verfügbaren Arbeitskräften sank auf 1,4 offene Stellen pro arbeitsloser Person, was zwar immer noch erhöht ist, jedoch deutlich unter dem Niveau von 2022 liegt, als dieses Verhältnis bei nahezu zwei offenen Stellen pro arbeitsloser Person lag. Die Arbeitslosenquote blieb im Dezember stabil bei 3,7 % 19 und setzte damit eine lange Serie von Arbeitslosenquoten von 4,0 % oder darunter fort. Insgesamt blieb der US-Arbeitsmarkt im Jahr 2023 robust, jedoch mit Anzeichen von Abkühlung, die im Rahmen der Erwartungen lagen.
18 U.S. Bureau of Labor Statistics, Job Openings
and Labor Turnover Survey, January 2024
19 U.S. Bureau of Labor Statistics, The
Employment Situation, January 2024
Wettbewerbssituation Der Personalmarkt ist vergleichsweise stark fragmentiert. Es gibt in vielen Ländern eine größere Zahl von Wettbewerbern, die verschiedene Aspekte der Wertschöpfungskette bedienen. Die Hauptwettbewerber sind:
Während andere Recruiting-Plattformen und Online-Berufsnetzwerke direkt im Wettbewerb stehen, sind bei einigen globalen Technologieunternehmen lediglich Randaktivitäten relevant für die Wettbewerbssituation. Geschäftsverlauf Unverändert agiert The Stepstone Group in einem Markt, der davon geprägt ist, dass Unternehmen aufgrund von strukturellen Trends mit einer zunehmenden Knappheit von Arbeitskräften umgehen müssen. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen nach wie vor davon, dass digitale Rekrutierungskanäle die höchste Bedeutung für Arbeitgeber und Arbeitssuchende haben. Wir unterstützen diese Entwicklung dadurch, dass wir Entwicklungen im technologischen Bereich nutzen und unser Angebot z.B. durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz ausbauen und den Mehrwert und die Effizienz der Plattform sowohl für Arbeitgeber als auch Arbeitssuchende weiter erhöhen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte das Unternehmen, die Zahl der über unsere Plattform generierten Bewerbungen zu Gunsten unserer Kunden weiter steigern - teilweise haben wir dabei Rekordwerte erzielt. Dennoch hat das herausfordernde makroökonomische Umfeld dazu geführt, dass die Arbeitgeber etwas zurückhaltender hinsichtlich ihres Einstellungsverhaltens agieren, und insgesamt weniger als im Vorjahr in das Recruiting investiert haben. In der Folge konnten wir daher nicht ganz an die sehr gute Umsatzentwicklung des Vorjahrs anschließen. Eine vorausschauende Planung und die flexible Kostenstruktur der Stepstone Group haben uns jedoch in die Lage versetzt, zeitnah auf die Geschäftsentwicklung zu reagieren und Kostenanpassungen vorzunehmen, wodurch die Profitabilität inmitten eines herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfelds weiter gesteigert werden konnte. Dieses Ergebnis wurde erreicht, während die Produkte und Infrastruktur gleichzeitig kontinuierlich weiterentwickelt wurden, um damit die Grundlage für die weitere Geschäftsentwicklung zu festigen. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Für die externe Berichterstattung nutzt Stepstone die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern als Hauptleistungsindikatoren. Auf Ebene der Gruppe ist neben den Umsatzerlösen das adjusted EBITDA bedeutsam. Eine Beschreibung der Definitionen kann im Kapitel "Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren" gefunden werden. Die Vorjahreswerte sind entsprechend berichtet. Ausgewählte Leistungsindikatoren
Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung (Auszug)
Die Umsatzerlöse aus der Leistungserbringung der TSG GmbH sind nach der Ausgliederung im Geschäftsjahr um 0,6 Mio. € oder 8,3 % auf 6,6 Mio. € gesunken. Der Rückgang der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Übergang des Geschäftsbereich EMEA und der damit verbundenen Lizenz- und Managementgebühren an die TSG EMEA. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen nach der Ausgliederung im Vergleich zum Vorjahr (2022P) um 4,2 Mio. € oder 72,4 % von 5,8 Mio. € auf 10,0 Mio. € und betreffen im Wesentlichen Erträge aus Weiterbelastungen von Personalaufwand, sonstige Weiterbelastungen sowie externen Gebühren an Konzerngesellschaften. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen nach der Ausgliederung um 3,6 Mio. € oder 105,8 % auf 7,0 Mio. € (2022P: 3,4 Mio. €) und betreffen überwiegend die Gestellung von Mitarbeitern aus der Gruppe sowie Gruppenweiterbelastungen und stehen im Zusammenhang mit dem Rückgang der Umsatzerlöse, der aktivierten Eigenleistungen sowie der sonstigen betrieblichen Erträge. Durch die Ausgliederung wurden 66,9 Mio. € an die TSG EMEA übertragen. Der Personalaufwand stieg nach der Ausgliederung um 11,4 Mio. € oder 79,2 % auf 25,9 Mio. € (2022P: 14,4 Mio. €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den zurückgestellten Kosten für Pläne zu leistungsbezogenen und anteilsbasierten Vergütungen. Soziale Abgaben sind um 0,4 Mio. € von 1,1 Mio. € auf 1,6 Mio. € gestiegen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind im Zuge der Ausgliederung um 35,2 Mio. € von 35,2 Mio. € auf 0,0 Mio. € gesunken. Der Rückgang resultiert aus der Ausgliederung an die TSG EMEA zum 01. Januar 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nach der Ausgliederung um 2,4 Mio. € oder 9,7 % auf 28,3 Mio. € (2022P: 25,8 Mio. €) gestiegen. Dies umfasst vor allem die Cloud-Dienste (4,2 Mio. €; 2022P: 0,0 Mio. €), die Beratungshonorare (7,9 Mio. €; 2022P: 9,9 Mio. €) sowie Lizenzkosten (6,8 Mio. €; 2022P: 5,0 Mio. €). Durch die Ausgliederung an die TSG EMEA wurden insgesamt 44,2 Mio. € übertragen. Die Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen sind auf 202,8 Mio. € (2022P: 251,9 Mio. €) gesunken und resultieren gänzlich aus dem Ergebnis der TSG EMEA. Der Rückgang der Ergebnisabführungen ist auf Ebene der verbundenen Unternehmen vor allem durch geminderte Umsatzerlöse begründet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund gesunkener beizulegender Zeitwerte Wertminderungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 21,7 Mio. € erfasst. Im Vorjahr wurden Abschreibungen in Höhe von 29,6 Mio. € erzielt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Mio. € auf 67,6 Mio. € gesunken (2022P: 72,3 Mio. €). Im Geschäftsjahr ergaben sich Gewerbe- und Körperschaftssteueraufwendungen in Höhe von 31,6 Mio. € bzw. 29,0 Mio. € (Vorjahr: 36,4 Mio. € bzw. 34,1 Mio. €) sowie ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 1,6 Mio. € auf Seiten der TSG GmbH. Des Weiteren ergab sich ein Aufwand in Höhe von 5,4 Mio. € aus der Verringerung des Überhangs passiver latenter Steuern (13,2 Mio. €; 2022P: 7,8 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern beträgt 47,7 Mio. € (2022P: 105,4 Mio. €). Bereinigt um den Steueraufwand ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von 115,4 Mio. € (2022P: 177,7 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 43,2 Mio. € oder 27,7% aufgrund der oben beschriebenen Entwicklung gesunken. Finanzlage Die TSG GmbH ist in das Cash-Pooling und Cash-Management-System der Axel Springer-Gruppe integriert, wodurch Kreditlinien durchgängig existieren. Das übergeordnete Ziel des Finanzmanagements ist kosteneffiziente Liquidität in Form von fristengerechter Finanzierung bereitzustellen. Dem Unternehmen stand Liquidität über das gesamte Geschäftsjahr hinweg zur Verfügung, so dass es seinen Zahlungsverpflichtungen durchgängig nachkommen konnte. Auf eine gesonderte Kapitalflussrechnung wurde aufgrund der Konzernverrechnungen in der Darstellung verzichtet. Zudem bestanden zum Bilanzstichtag nach der Ausgliederung Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 0,6 Mio. € (Vorjahr: 27,8 Mio. €). Diese resultieren hauptsächlich aus Haftungsverhältnissen, welche sich in erster Linie auf Mietgarantien, die im Zusammenhang mit der Anmietung von Büroflächen durch verbundene Unternehmen abgegeben wurden, beziehen. Die Gesellschaft schätzt aufgrund der stabilen Finanzlage der verbundenen Unternehmen das Risiko der Inanspruchnahme dieser Garantien als gering ein. Vermögenslage Bilanz (Auszug)
Die Bilanzsumme ist nach der Ausgliederung im Berichtsjahr um 351,9 Mio. € auf EUR 1.468,4 Mio. (1.1.2023: 1.116,5 Mio. €) gestiegen. Das Anlagevermögen belief sich auf 1.225,5 Mio. € (1.1.2023: 665,6 Mio. €) und machte 83,5 % der Bilanzsumme aus. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit 73,4 Mio. € an die TSG EMEA zum 01. Januar 2023 ausgegliedert worden. Dieser Teil des Anlagevermögens beläuft sich im Berichtsjahr auf 0,0 Mio. €. Bei den Finanzanlagen ergab sich nach der Ausgliederung eine Erhöhung von 559,8 Mio. € auf 1.225,4 Mio. € vornehmlich aus der Ausgliederung des Geschäftsbereich EMEA in die TSG EMEA in Höhe von 325,7 Mio. €, einer Kapitalerhöhung bei der TSG EMEA in Höhe von 270,0 Mio. €, einer Kapitalerhöhung bei der Appcast, Inc., Lebanon, USA, in Höhe von 251,9 Mio. € sowie der Wertminderung an der Universum Communications Sweden AB, Stockholm, Schweden, in Höhe von 21,7 Mio. € und gegenläufig einer Kapitalerhöhung an der Universum Communications Sweden AB, Stockholm, Schweden, in Höhe von 4,0 Mio. € Der Vertrag über das Festdarlehen in Höhe von 270,0 Mio. €, welches im Geschäftsjahr 2021 mit der TSG EMEA geschlossen wurde, wurde im Dezember 2023 vorzeitig beendet und inklusive Zinsen zurückerhalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (238,7 Mio. €; 1.1.2023: 447,9 Mio. €) ergeben sich aus der Ergebnisabführung durch die TSG EMEA in Höhe von 202,8 Mio. € (1.1.2023: 251,9 Mio. €). Darüber hinaus sanken die Forderungen im Rahmen des konzernweiten Liquiditätsmanagements mit der Axel Springer-Gruppe auf 19,4 Mio. € (1.1.2023: 173,9 Mio. €). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit 54,3 Mio. € an die TSG EMEA zum 01.01.2023 ausgegliedert. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich durch die Einlage in die Kapitalrücklage (und die Thesaurierung des Jahresüberschusses) gegenüber dem Vorjahr unter anderen um 600,0 Mio. € und betrug zum Stichtag EUR 960,8 Mio. (1.1.2023: -12,7 Mio. €; 31.12.2022: 313,0 Mio. €). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 65,7 % (Vorjahr: 20,7 %). Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 9,9 Mio. € auf 29,2 Mio. € (1.1.2023: 19,3 Mio. €) und enthalten insbesondere Rückstellungen für Pläne zur leistungsbezogenen und anteilsbasierten Vergütung (25,3 Mio. €; 01.01.2023: 14,7 Mio. €; 31.12.2022: 19,0 Mio. €) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen (3,0 Mio. €; 01.01.2023: 4,1 Mio. €; 31.12.2022: 5,2 Mio. €). Niedrigere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergaben sich überwiegend aus den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (0,2 Mio. €; 1.1.2023: 676,3 Mio. €; 31.12.2022: 676,3 Mio. €). Das Darlehen vom 29. Dezember 2021, welches mit der Axel Springer Digital Classifieds Holding GmbH geschlossen wurde, wurde zum 15. Dezember 2023 inklusive der angefallenen Zinsverbindlichkeit (insgesamt 687,2 Mio. €) zurückgezahlt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 0,2 Mio. € (1.1.2023: 14,3 Mio. €; 31.12.2022: 14,3 Mio. €) gegenüber der Axel Springer SE. Darüber hinaus beziehen sich nach der Ausgliederung Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf das konzernweite Liquiditätsmanagement (454,9 Mio. €; 01.01.2023: 399,2 Mio. €; 31.12.2022: 453,7 Mio. €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (0,6 Mio. €; 1.1.2023: 0,7 Mio. €; 31.12.2022: 1,7 Mio. €). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden mit 62,7 Mio. € an die TSG EMEA zum 01.01.2023 ausgegliedert. Die Steuerrückstellungen ergeben sich durch die Gewerbesteuerverbindlichkeiten, welche aufgrund der Beendigung des Ergebnisabführungsvertrags zwischen der Axel Springer Digital Classifieds Holding GmbH und der Stepstone seit diesem Geschäftsjahr in der Bilanz der TSG GmbH ausgewiesen werden. Passive latente Steuern betrugen 13,2 Mio. € (1.1.23: 7,8 Mio. €; 31.12.2022: 7,8 Mio. €). Passive latente Steuern entstehen im Wesentlichen aufgrund der Ausübung des Aktivierungswahlrechts für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz. Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren der TSG GmbH sind:
Diese sind direkt aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitet. Das Ergebnis vor Steuern zeigt den handelsrechtlichen, ausschüttbaren Gewinn bereinigt um den Steueraufwand. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Die TSG GmbH hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 110 Mitarbeiter (Vorjahr: 284) beschäftigt und ist demnach um 53,6 % geschrumpft. Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl, aufgeteilt nach Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten, stellt sich wie folgt dar:
Durch die Ausgliederung an die TSG EMEA hat sich die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter auf 110 (VZ: 98, TZ: 12) verringert. Durch die Ausgliederung sind circa 250 Mitarbeiter in die The Stepstone Group GmbH übergegangen. Der vertragliche Übergang dieser Mitarbeiter erfolgte erst zu Oktober 2023. Insoweit spiegelt sich der Mitarbeiterrückgang nicht vollständig in der obenstehenden Tabelle. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Das Geschäftsjahr 2023 war stark durch die Ausgliederung des Segments EMEA geprägt, wodurch sich die Leistungserstellung der Gesellschaft auf zentrale Dienstleistungen im Konzernverbund wie z.B. IT, Controlling, Personalwesen als auch rechtliche Fragen reduziert hat. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 sind die Umsatzerlöse nach der Ausgliederung leicht rückläufig, bewegen sich aber weiterhin auf einem vergleichbaren Niveau. Das Ergebnis vor Steuern war aufgrund gesunkener Umsatzerlöse, gesunkener Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sowie gestiegener Aufwendungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 signifikant rückläufig, jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau positiv. Folglich bewertet die Geschäftsführung die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TSG GmbH im Jahr 2023 als positiv. Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen durchgehend nachkommen. Die Gesamtrisiken sind überschaubar und gefährden nicht den Bestand der Stepstone. Die Geschäftsführung war insgesamt zufrieden mit der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens. Stepstone profitierte weiterhin im Wesentlichen von den starken strukturellen Trends, wie z.B. einem verstärkten Kampf um Fachkräfte im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel und einem robusten Arbeitsmarkt. Risiko- und Chancenbericht Die Stepstone und die Gruppe definiert Risiken als Möglichkeit einer negativen Abweichung der Unternehmensentwicklung von den Unternehmenszielen, während Chancen die Möglichkeit einer Abweichung im positiven Sinn darstellen. Vor diesem Hintergrund sollen sich bietende Chancen zur Steigerung des Ertrags- und Unternehmenswertes genutzt und Risiken nur insoweit eingegangen werden, wenn sich diese in einem für das Unternehmen annehmbaren und angemessenen Rahmen bewegen. Risiken sollen durch geeignete Maßnahmen auf ein akzeptables Maß begrenzt werden, teilweise oder vollständig auf Dritte übertragen, vermieden bzw. beobachtet werden, sofern eine Risikobegrenzung nicht sinnvoll erscheint. Maßnahmen zur Risikobegrenzung beziehen sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich auf die Absicherung von IT-Risiken z.B. durch Investitionen in und Konzepte zur IT-Sicherheit und die Beobachtung potenzieller finanzieller und Marktrisken. Wenn nicht anders angegeben, werden im Folgenden alle Risiken und Chancen genannt, die einen erheblichen Einfluss auf die Erreichung der Ziele der Stepstone haben könnten. Innerhalb der unten beschriebenen Bereiche werden die Risiken und Chancen in der Reihenfolge ihrer Priorität für die TSG GmbH dargestellt. Die unten dargestellten Risiken und Chancen, welche zum Bilanzstichtag bestanden, beziehen sich in der Regel auf den Prognosezeitraum 2024, sofern sie nicht langfristige Ziele betreffen. Aufgrund ihrer Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen ist die Stepstone als Muttergesellschaft den (indirekten) Risiken im Zusammenhang mit Wertminderungen der Tochterunternehmen ausgesetzt. Daher wird sie indirekt mit den Risiken und Chancen der Tochterunternehmen und deren angebotenen Dienstleistungen konfrontiert. Das Risiko beläuft sich auf den Buchwert der Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen (1.225,4 Mio. €; Vorjahr: 928,6 Mio. €). Risiken und Chancen können sich zusätzlich auf die künftigen Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen sowie Erträge aus Beteiligungen auswirken. Diese indirekten Risiken und Chancen sind im Folgenden dargestellt:
Weiterhin ist die Gesellschaft auch direkten Risiken und Chancen ausgesetzt. Diese werden nachfolgend erläutert. Strategische Risiken und Chancen IT-Entwicklung Neue Technologieimplementierungen könnten sich verzögern, sei es aufgrund von Komplexität, unerwarteten Problemen oder Ressourcenmangel, was zu Verzögerungen bei der Markteinführung neuer Funktionen oder Produkte führen könnte. Neue Technologien könnten möglicherweise nicht nahtlos mit vorhandenen Systemen oder Plattformen integriert werden, was zu Kompatibilitätsproblemen führen und die Time-to-Market verlangsamen könnte. Die Verfügbarkeit von qualifizierten IT-Fachkräften könnte knapp sein, was zu Verzögerungen bei der Entwicklung und Implementierung neuer Technologien führen könnte. Die Automatisierung sowie die Implementierung von DevOps-Praktiken zur schnelleren und einfacheren Bereitstellungen von Anwendungen und Services könnten die Time-to-Market verkürzen und es den Unternehmen ermöglichen, schneller auf Marktveränderungen zu reagieren. DevOps ist ein Konzept, welches eine Philosophie, eine Kultur, eine Methodik, Praktiken, die Verwendung von Tools mit Schwerpunkt auf die Automatisierung und dem Inhalt unterschiedlicher Teamrollen vereint. Die Einführung innovativer Technologien wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen oder Blockchain könnte neue Möglichkeiten für die Personalisierung von Dienstleistungen, effizientere Matching-Algorithmen oder verbesserte Sicherheitsfunktionen bieten. Die Nutzung von Cloud-Infrastrukturen ermöglicht eine flexible Skalierung und eine schnellere Bereitstellung neuer Funktionen oder Produkte, was die Time-to-Market verkürzen kann. M&A-Aktivitäten Die Stepstone betrachtet M&A als strategisches Element zur Generierung von Mehrwert und als sinnvolle Strategie in Hinblick auf eine dynamische Technologieentwicklung sowie die Erfüllung von Verbraucher- und Kundenanforderungen und dem Umgang mit Wettbewerbsdruck. In der Vergangenheit hat die Stepstone umfassende Akquisitionen getätigt und wird diesen Weg auch weiterhin verfolgen, um den Marktanteil in bestehenden Märkten zu vergrößern, neue Länder oder Regionen zu erschließen und sein Leistungsversprechen durch Investitionen in neue Technologien und Fähigkeiten auszubauen, um so die Position von Stepstone im Bereich Online-Rekrutierung zu festigen. Dennoch sind Akquisitionen mit zahlreichen Herausforderungen verbunden, darunter:
Informationssicherheitsrisiken Eine IT Sicherheitsverletzung könnte zu einem Datenleck führen, bei dem sensible Informationen wie Lebensläufe, persönliche Kontaktdaten oder andere vertrauliche Informationen von Bewerbern oder Unternehmen offengelegt werden. Ein Sicherheitsvorfall kann zu einem erheblichen Vertrauensverlust bei den Nutzern führen, was sich negativ auf die Reputation des Online-Stellenportals auswirken kann. Kunden könnten sich abwenden und auf vertrauenswürdigere Alternativen zurückgreifen. Bei Verletzungen des Datenschutzes können erhebliche rechtliche Konsequenzen drohen, einschließlich Bußgelder und Schadensersatzforderungen gemäß der Datenschutzgesetzgebung wie der DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung). Ein Sicherheitsvorfall kann zu erheblichen finanziellen Verlusten führen, sei es durch den Verlust von Kunden, Rechtsstreitigkeiten oder Wiederherstellungskosten für das Unternehmen. Durch Investitionen in Informationssicherheit können Unternehmen ihr Risikoprofil verbessern und das Vertrauen der Kunden stärken. Durch die aktuellen Home Office Regelungen müssen die Unternehmen zusätzliche Ressourcen in die IT-Infrastruktur investieren, um eine sichere Remote-Arbeitsumgebung zu gewährleisten, einschließlich VPNs, sicheren Kommunikationstools und Schulungsprogrammen für Mitarbeiter. Dies könnte langfristig zu einer differenzierten Positionierung gegenüber Wettbewerbern führen. Unternehmen, die strenge Datenschutzmaßnahmen implementieren und eine transparente Kommunikation darüber pflegen, könnten sich als vertrauenswürdige und ethische Anbieter positionieren und dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen. Ein starkes Engagement für Informationssicherheit kann dazu beitragen, neue Kunden zu gewinnen, insbesondere solche, die besonderen Wert auf den Schutz ihrer Daten legen. Personalrisiken Stepstone ist auf die kontinuierliche Leistungserbringung und die Expertise seiner Führungs- und Fachkräfte in wichtigen Abteilungen angewiesen. Ein unerwartetes Ausscheiden oder der anderweitige Verlust dieser Personen könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf das Geschäft von Stepstone haben. Es besteht keine Gewissheit, dass Stepstone zeitnah Ersatz für dieses Personal findet, oder dieses Personal ersetzen kann. Der Erfolg und die Wachstumsstrategie von Stepstone hängen darüber hinaus von der Fähigkeit ab, seine Geschäftstätigkeit durch die Rekrutierung neuer und kompetenter Mitarbeitender auszubauen. Es herrscht ein intensiver Wettbewerb um Talente, insbesondere für IT-Experten und sonstiges Fachpersonal im Bereich E-Commerce und Online-Plattformen. Finanzwirtschaftliche Risiken und Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Das Liquiditätsmanagement erfolgt durch die Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Axel Springer SE, die durch Darlehensverträge und Cash-Pooling dauerhaft die Fähigkeit der Gesellschaft sichern, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Eigenkapital ist in 2023 durch die Kapitaleinlage in Höhe von 600,0 Mio. € gestiegen. Gleichzeitig haben sich die kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter zum Stichtag aufgrund der Rückführung des Darlehens deutlich verringert (EUR 0,2 Mio.; Vorjahr: EUR 676,3 Mio.). Die Stepstone ist grundsätzlich einem Liquiditätsrisiko bzgl. einer zukünftigen Anschlussfinanzierung ausgesetzt. Ausfallrisiken Grundsätzlich bestehen für die Stepstone Ausfallrisiken bezüglich der Bestände der Forderungen gegen verbundene Unternehmen (238,7 Mio. €; 01.01.2023: 447,9 Mio. €; 31.12.2022 502,0 Mio. €) sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen (0,0 Mio. €; 01.01.2023 270,0 Mio. €; 31.12.2022 270,0 Mio. €). Marktpreisrisiken Durch ihre Tochterunternehmen in den USA und im Vereinigten Königreich und weiteren nicht EUR Ländern ist die Gesellschaft Fremdwährungsrisiken z.B. im Zusammenhang mit Gewinnausschüttungen und der Leistungsverrechnung ausgesetzt. Im Rahmen der konzerninternen Finanzierung ist die TSG GmbH Zinsänderungsrisiken ausgesetzt. Zur Begrenzung möglicher Marktpreisrisiken beobachtet Stepstone durchgehend die aktuellen Marktentwicklungen, um angemessen auf potenzielle Risiken reagieren zu können. Betriebliche und sonstige Chancen Stepstone sieht die Chance, ihre Arbeitgeberattraktivität durch ein zeitgemäßes, modernes und zunehmend digitales Arbeitsumfeld zu steigern und insbesondere für qualifizierte Fachkräfte als Arbeitgebermarke attraktiver zu machen. Gesamtbetrachtung der Risiko- und Chancensituation Die Stepstone unterliegt grundsätzlich den gleichen Chancen und Risiken wie die gesamte Gruppe. Die weitere Entwicklung der Gruppe bestimmt somit auch in besonderem Maße die weitere Entwicklung der Stepstone. Die allgemeine Risikosituation der TSG GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Es bestehen momentan keine offenkundigen Risiken, die den Fortbestand der Stepstone gefährden oder wesentliche Auswirkungen auf ihre Vermögenswerte, Einnahmen und ihre Finanzlage haben könnten. Dies gilt unter der Voraussetzung, dass sich die wirtschaftliche Lage in den Märkten von Stepstone und damit die finanzielle Performance von Stepstone nicht wesentlich verschlechtert. Prognosebericht Erwartetes wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliches Umfeld Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) soll das globale Wachstum 2024 mit 3,1 % nahezu auf demselben Niveau wie 2023 liegen, als es einen Wert von 3,0 % erreicht hatte. Die Prognose liegt damit weiterhin unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % p.a. (2000-19). Auch für die Gruppe der fortgeschrittenen Volkswirtschaften 20 wird ein kaum veränderter Wert von 1,5 % für 2024 erwartet (2023: 1,6 %). Dies setzt sich aus einer stärkeren Dynamik in den USA und demgegenüber vergleichsweise schwächerem Wachstum im Euro-Raum zusammen. 21 Insgesamt ist das Risiko einer globalen Rezession merklich zurückgegangen, maßgeblich beeinflusst durch die Robustheit der US-amerikanischen Wirtschaft. Erwartete konjunkturelle Entwicklung (Auswahl)
Quelle: IWF-Prognose, Januar 2024 Die IWF-Prognose deutet darauf hin, dass die globale Inflationsrate voraussichtlich weiter sinken wird: von 6,9 % im Jahr 2023 auf 5,8 % im Jahr 2024 und schließlich auf 4,4 % im Jahr 2025. 22 Diese Entwicklung lässt sich auf anhaltende Preisstabilität bei internationalen Rohstoffen und eine abnehmende Nachfrage infolge restriktiver Geldpolitik zurückführen. Obwohl sich die geldpolitische Straffung in fortgeschrittenen Volkswirtschaften dem Ende nähert, erwartet die Weltbank, dass die realen Leitzinsen noch eine gewisse Zeit auf erhöhtem Niveau bleiben. Die Prognosen des IWF sehen vor, dass die Leitzinsen der Federal Reserve, der Europäischen Zentralbank und der Bank von England bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2024 auf dem aktuellen Niveau verbleiben werden, bevor sie schrittweise reduziert werden, während sich die Inflation ihrem Ziel von 2,0 % annähert. Der IWF erwartet, dass die fortgeschrittenen Volkswirtschaften im Jahr 2024 eine Inflationsrate von 2,6 % verzeichnen, was einem Rückgang um 2,0 Prozentpunkte entspricht. Für Deutschland prognostiziert das ifo-Institut ein Wachstum des inländischen BIP für das Jahr 2024 von 0,7 % 23 , während der IWF ein niedrigeres Wachstum für Deutschland erwartet (0,5 %) 24. Die Erwartung einer positiveren Entwicklung im Jahr 2024 im Vergleich zum Jahr 2023 basiert auf einer verbesserten Kaufkraft infolge steigender Lohneinkommen bei gleichzeitig fallender Inflation, was die gesamtwirtschaftliche Nachfrage ankurbelt. Eine erste Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank wird vom ifo-Institut im Frühsommer erwartet. Das dürfte die deutschen Absatzmärkte unterstützen, insbesondere weil mit einer Kaufkraftsteigerung zu rechnen ist, was sich positiv auf den globalen Warenhandel und Warenkonsum auswirken kann, die potenziell bedeutende Konjunkturtreiber werden könnten. Aufgrund dieser Erwartungen geht das ifo-Institut davon aus, dass die Erholung im Jahr 2024 erst im Laufe des Jahres an Fahrt gewinnen wird. In seinem Wintergutachten 2023 hatte das Institut noch ein Wachstum von 0,9 % erwartet, diesen Wert aber Anfang 2024 vor dem Hintergrund, der im Haushaltsentwurf der Bundesregierung enthaltenen Einsparungen reduziert. Auch der IWF senkte im Januar 2024 die Prognose für Deutschland deutlich. Im Oktober 2023 hatte der IWF noch ein Wachstum von 0,9% für 2024 erwartet. Für 2025 prognostizieren sowohl das ifo-Institut als auch der IWF eine Normalisierung der Konjunktur und einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um jeweils 1,3% 25 bzw. 1,6%. 26
23 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023, aktualisiert im Januar 2024
25 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023
Für das Vereinigte Königreich prognostiziert das IWF in seinem im Januar 2024 veröffentlichten Ausblick ein Wachstum des BIPs von 0,6 % im Jahr 2024 und 1,6 % im Jahr 2025 27. Unterstützt durch nachlassenden Preisdruck erwartet der IWF, dass die privaten Ausgaben den Haupttreiber des Wachstums darstellen werden. Die Geldpolitik wird voraussichtlich straff bleiben, bis der Inflationsdruck nachhaltig nachlässt. Die jährliche Inflationsrate im Vereinigten Königreich wird im Jahr 2024 voraussichtlich weiter abnehmen, jedoch mit einer geringeren Geschwindigkeit im Vergleich zu 2023. Dies ist auf niedrigere Energiepreise sowie eine verringerte Inflation bei Verbrauchsgütern und Lebensmitteln zurückzuführen. Basierend auf einer Befragung von Ökonomen durch die Finanzbehörde im Vereinigten Königreich wird erwartet, dass die Inflation im vierten Quartal 2024 2,2 % erreichen wird. 28
28 HM Treasury, "Forecasts for the UK economy",
Februar 2024
Laut IWF-Schätzungen wird in den Vereinigten Staaten von Amerika für das Jahr 2024 ein Rückgang des Wachstums von 2,5 % im Jahr 2023 auf 2,1 % erwartet. Dieser Rückgang resultiert aus den zeitlich nachgelagerten Auswirkungen strafferer geld- und finanzpolitischer Bedingungen, sowie einer Lockerung auf dem Arbeitsmarkt, was die aggregierte Nachfrage dämpft. Obwohl die Verbraucherausgaben 2023 robust waren, ist die Dynamik nicht nachhaltig. Ein Rückgang im Wachstum der Gesamtverbraucherausgaben wird in den ersten beiden Quartalen 2024 erwartet. Eine erneute Expansion wird erst im weiteren Verlauf mit nachlassender Inflation und sinkenden Zinssätzen prognostiziert (erwartete Inflation 2024: 2,4 % 29 ). Dies geht einher mit der Erwartung, dass sich das Wachstum von Konsum und Investitionen in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 und im Jahr 2025 aufgrund der nachlassenden Inflation und einer lockeren Geldpolitik beschleunigen wird. Der IWF prognostiziert für 2025 ein Wirtschaftswachstum von 1,7 %. 30
29 Die Federal Reserve Bank (Fed), Dezember 2023
Branchenumfeld Die TSG GmbH ist der Auffassung, dass gesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel und die zunehmende Digitalisierung den Markt für Recruiting-Dienstleistungen und -angebote maßgeblich beeinflussen werden. Trotz leicht gestiegener Arbeitslosenquoten in den fortgeschrittenen Wirtschaften im Jahr 2023 aufgrund der schwächeren Konjunktur, wird die Arbeitslosenquote den Erwartungen zufolge weiterhin auf einem niedrigen Niveau bleiben. Durch den Mangel an Arbeitskräften sind Unternehmen zu höheren Ausgaben für Neueinstellungen bereit. Der Arbeitskräftemangel in Verbindung mit dem erhöhten Bedarf an Personal sowie der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung dürfte die unternehmerische Bereitschaft fördern, höhere Gehälter aber auch Rekrutierungskosten zu zahlen. Das ifo-Institut prognostiziert für Deutschland für das Winterhalbjahr 2023/24 eine Stagnation in der Erwerbstätigkeit. Es wird erwartet, dass sich diese Situation im Frühjahr im Zuge der wirtschaftlichen Erholung allmählich verbessern wird, was zu einer leichten Steigerung der Erwerbstätigkeit führen dürfte (+83.000 im Jahr 2024). Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2024 voraussichtlich um 82.000 Personen weiter steigen, was einen Anstieg der Arbeitslosenquote von 5,7 % im Jahr 2023 auf 5,9 % zur Folge hätte 31. Das europäische Arbeitsmarktbarometer, welches als Frühindikator für Arbeitslosigkeit vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) betrachtet wird, zeigt jedoch eine Verbesserung in der letzten Erhebung im Dezember 2023 32. Somit haben sich die Erwartungen für die Arbeitslosigkeit verbessert. Weiterhin prognostiziert das ifo-Institut, dass die Arbeitslosenzahlen im Jahr 2025 um 113.000 Personen sinken werden. Dies würde einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 5,6 % entsprechen 33.
31 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023
32 IAB, Einschätzung des IAB zur
wirtschaftlichen Lage - Dezember 2023, Januar 2024
33 Ifo_institut: ifo Konjunkturprognose Winter
2023
Für das Vereinigte Königreich prognostiziert der IWF, dass der Arbeitsmarkt voraussichtlich nachlassen wird, was zu einer moderaten Verlangsamung des realen Lohnwachstums führen wird. Die Verlangsamung des Lohnwachstums sollte die Bedenken hinsichtlich einer möglichen Lohn-Preis-Spirale reduzieren. Es wird auch erwartet, dass die offenen Stellen weiter abnehmen, was dazu führen könnte, dass das Lohnwachstum bis zum Ende des Jahres auf ein Niveau sinkt, bei dem kein Inflationsdruck mehr entsteht. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2024 erwartungsgemäß leicht ansteigen und voraussichtlich etwa 4,6% erreichen. 34 Angesichts der schwierigen globalen makroökonomischen Lage schätzt der Internationale Währungsfonds (IMF), dass das Beschäftigungswachstum in den Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 2024 aufgrund einer schwächeren Nachfrage weiter zurückgehen wird, und die Arbeitslosenquote voraussichtlich bis zur ersten Hälfte des Jahres 2024 leicht steigen wird und das Lohnwachstum dabei weiterhin moderat bleiben wird. Für das gesamte Jahr 2024 wird eine Arbeitslosenquote von 3,8 % erwartet. 35 In mehreren fortgeschrittenen Volkswirtschaften erschwert die Knappheit qualifizierter Fachkräfte den Unternehmen zunehmend die Besetzung offener Stellen. Die TSG GmbH geht davon aus, dass die hohe Zahl offener Stellen in Deutschland, der EU und in den USA zu einer höheren Nachfrage nach Personaldienstleistungen führen wird. Es ist davon auszugehen, dass Unternehmen künftig noch wesentlich stärker in schnelles, durch künstliche Intelligenz unterstütztes Recruiting und langfristige Mitarbeiterbindung investieren, um die Kosten, die mit den unbesetzten Stellen verbunden sind, zu reduzieren. Laut einer Studie von The Stepstone Group 36 , müssen mehr als sechs von zehn Recruitern (62%) heute mehr Stellen besetzen als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig melden 76% aller Unternehmen - und damit 16 %-Punkte mehr als vor der Corona-Pandemie - Einbußen bei ihrer Produktivität aufgrund fehlenden Personals. 37 Die steigende Konkurrenz um Fachkräfte setzt Recruiter unter Druck und führt zu einer erhöhten Arbeitsbelastung, die durch die Digitalisierung signifikant reduziert werden kann. Vor diesem Hintergrund erwartet die TSG GmbH einen verstärkten Trend hin zur Automatisierung von Rekrutierungsprozessen. Eine in der zweiten Jahreshälfte 2023 durchgeführte Umfrage zu Technologie und Automatisierung im Recruiting 38 hat gezeigt, dass die Automatisierung des Screenings von Bewerbungsunterlagen, der Terminierung von Vorstellungsgesprächen und der ersten Kommunikation mit potenziellen Kandidaten zunimmt oder verstärkt gewünscht ist. Den Studienergebnissen zufolge könnten die Personalverantwortlichen zehn Stunden Arbeitszeit pro Woche beim Recruiting einsparen, wenn sie manuelle Tätigkeiten automatisieren. Eine stärkere Digitalisierung entspricht auch den Erwartungen der Bewerber: Laut Studie 39 erwarten über 60,0 % der Bewerber von Firmen nach maximal einer Woche eine erste verbindliche Rückmeldung zu ihrer Bewerbung und betrachten den Bewerbungsprozess insgesamt als Indikator dafür, wie technologieaffin ein potenzieller Arbeitgeber ist. Als einer der führenden Anbieter im Bereich Online-Recruiting mit KI-basierten Produkten profitiert die TSG GmbH von der erwarteten weiteren Digitalisierung des Personalmarktes. Online-Recruiting wird voraussichtlich weiterhin ein zentraler Kanal bei der Stellenbesetzung bleiben, sowohl für Recruiter als auch für Kandidaten. Laut einer Statista-Umfrage unter Führungskräften, die die Nutzung verschiedener Rekrutierungskanäle untersuchte, sind Jobportale im Internet der am häufigsten genutzter Kanal für die Rekrutierung 40. Auch für die Kandidaten hat sich die Online-Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten bereits seit einigen Jahren als der wichtigste Kanal etabliert.
40 Studie aus dem Jahr 2022 veröffentlicht
von Statista Research Department, Januar 2024
Prognose TSG GmbH Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf In der im Lagebericht 2022 veröffentlichten Prognose rechnete die Stepstone für das Geschäftsjahr 2023 mit einem erheblichen Anstieg der Umsatzerlöse. Durch die Ausgliederung des Segments EMEA ist diese Prognose im aktuellen Geschäftsjahr nicht eingetreten. Für das Ergebnis vor Steuern erwartete die Stepstone einen moderaten Rückgang für das Geschäftsjahr 2023. Tatsächlich ist der Rückgang aufgrund der Ausgliederung wesentlich höher ausgefallen Dies lag im Wesentlichen an den rückläufigen Umsatzerlösen sowie an den deutlich niedrigeren Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022. Erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung der TSG GmbH Die TSG GmbH (im Wesentlichen determiniert von Gruppengesellschaften) rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer positiven Geschäftsentwicklung und somit mit einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Der leichte Anstieg der Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wird insbesondere an den höheren IT Aufwendungen liegen, welche über die Managementgebühren an die Gruppe weiterbelastet werden. Für das Ergebnis vor Steuern erwartet die Stepstone insgesamt einen leichten Anstieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023, insbesondere aufgrund von niedrigeren geplanten Aufwendungen bei gleichbleibenden Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen. Erwartete Entwicklung der Anzahl der Beschäftigten Die Anzahl der Beschäftigten der Stepstone wird im Jahresdurchschnitt 2024 den Erwartungen nach leicht über dem Vorjahreswert liegen. Wesentlicher Grund hierfür ist die Umsetzung der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Planungsgrundlagen Die künftige Entwicklung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage plant die Stepstone auf Basis von Annahmen, die aus heutiger Sicht plausibel und hinreichend wahrscheinlich sind. Die tatsächliche Entwicklung kann jedoch deutlich von den getroffenen Annahmen und den daraus resultierenden Planungen und Trendaussagen abweichen. Insbesondere liegt der Prognose die Annahme zugrunde, dass es zu keiner signifikanten Verschlechterung der dargelegten und prognostizierten Erwartung bezüglich des wirtschaftlichen Umfelds kommt. Des Weiteren wird zunächst aufgrund der anhaltenden Rezession in den ersten beiden Quartalen mit einem langsameren Wachstum gerechnet, gefolgt von einer Erholung und einem stärkeren Wachstum ab dem vierten Quartal 2024. Des Weiteren wird angenommen, dass die tatsächlichen Wechselkurse nicht signifikant von den zugrunde gelegten Plan-Wechselkursen abweichen, der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie der anhaltende Nahost-Konflikt keine weiteren Eskalationsstufen erreichen wird. Die Prognose der Stepstone basiert im Wesentlichen auf den Ergebnissen der operativen Tochterunternehmen bzw. deren Ergebnisabführung. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Prognose der TSG GmbH Aufgrund der zu erwartenden insgesamt positiven Entwicklung der allgemeinen weltweiten Wirtschaftslage in 2024 und insbesondere des Personalmarkts, die durch steigende Neueinstellungen, einen Fachkräftemangel und die steigende Bereitschaft der Unternehmen, die Rekrutierungskosten getrieben wird, bewertet die Geschäftsführung die erwartete Entwicklung der Stepstone als positiv. Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der bestehenden Finanzierungslage weiterhin sämtlichen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.
Düsseldorf, 3. Mai 2024 Die Geschäftsführung Dr. Sebastian Dettmers Thorsten Otte Natalie Matalon Tepekoylu Thierry Bedos Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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