bk World Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Willi Rothenbach seit 26.2.2025 | Geschäftsführer |
Günther Schweiger seit 17.11.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Tec-Wood GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Speedmaster GmbHSteinsfeld, OT EndseeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Speedmaster GmbH, Steinsfeld, OT Endsee1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Forschung und Entwicklung 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1.1 Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft 2.1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung 2.1.3 Geschäftsergebnis 2.1.4 Leistungserstellung 2.1.5 Beschaffung 2.1.6 Investitionen 2.1.7 Finanzierung 2.1.8 Personalbereich 2.1.9 Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr 2.2 Darstellung der Lage der Unternehmens 2.2.1 Ertragslage 2.2.2 Finanzlage 2.2.3 Vermögenslage 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancen- und Risikobericht 3.2 Prognosebericht 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Speedmaster GmbH ist ein Produzent von Möbelteilen. In unserer Unternehmensgruppe beliefern wir Fachbetriebe in der Möbelbranche mit unterschiedlichsten Ausführungen innerhalb von 48 Stunden ab Werk. Unsere Wurzeln liegen im klassischen Tischlerhandwerk. Auf dieser Erfahrungsbasis haben wir uns zu einem größeren, automatisierten Fertigungsbetrieb entwickelt. Der vernetzte Arbeitsablauf ermöglicht einen schnellen Durchlauf von Kundenbestellungen. Die hierfür bei der Schwestergesellschaft angesiedelte EDV-Lösung verbindet den durch diese betriebenen Internetshop direkt mit unserem Maschinenpark. Von der Bestellung bis zur Rechnungslegung läuft alles automatisiert ab. Die Unternehmensgruppe bietet ein breites Sortiment verschiedenster Korpen, Möbelfronten und Arbeitsplatten sowie individuell auf den Endkunden abgestimmte Möbelteile, wie raumhohe Schiebetüren, Schubladen und Zuschnitte. Die Speedmaster GmbH, Steinsfeld, produziert für ihre Schwestergesellschaft die durch diese akquirierten Aufträge, soweit sie ihr durch die Schwestergesellschaft zur Produktion zugewiesen werden. Die Ausführung setzt sich aus der Arbeitsvorbereitung, der Produktion und dem Versand zusammen. Das Material wird beigestellt. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Unternehmensgruppe entwickelt stetig technische Verbesserungen für die Herstellung ihrer Produkte und der dafür notwendigen Software. Die Forschung und Entwicklung ist bei unserer Schwestergesellschaft konzentriert. Die Firma Speedmaster GmbH, Steinsfeld, betreibt keine Forschung und Entwicklung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1.1 Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch ein krisengeprägtes Umfeld geprägt. Dabei sorgten die nach wie vor hohen Preise, die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und die geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland für eine schwächere Entwicklung. Das BIP ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Entwicklung der einzelnen Branchen war hierbei uneinheitlich. Während beispielsweise das produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe) deutlich um 2,0 % zurückging, konnte das Baugewerbe um 0,2 % zulegen. Auf der Abnehmerseite waren z.B. preisbereinigte Rückgänge von 0,8 % für den privaten Konsum, 1,7 % für den staatlichen Konsum sowie 2,1 % für Bauinvestitionen zu verzeichnen, während Investitionen in Ausrüstungen (Maschinen, Geräte, Fahrzeuge, etc.) um 3,0 % zulegen konnten (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15. Januar 2024). Der Leitzins der Europäischen Zentralbank hat sich im Verlauf des Jahres 2023 von 2,50 % auf 4,50 % in mehreren Schritten erhöht (Quelle: finanzen.net). Die Inflationsrate ist 2023 auf 5,9 % gesunken (Vorjahr 6,9 %), lag damit aber weiterhin auf sehr hohem Niveau (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024). Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie sank laut VDM (Verband der deutschen Möbelindustrie) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 %. Als Ursachen für die Kaufzurückhaltung der Konsumenten werden die Inflation, die eingebrochene Baukonjunktur, die politische Verunsicherung sowie geopolitische Krisen gesehen. Die einzelnen, wesentlichen Segmente der Möbelindustrie waren dabei mit ihren Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. So musste z.B. die Küchenmöbelindustrie nur einen leichten Rückgang um 0,3 % verkraften, während die Polstermöbelindustrie mit einem Minus von 3,2 % und die Hersteller von sonstigen Möbeln und Möbelteilen (darunter Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel) einen Umsatzrückgang von 12,6 % verzeichnen mussten. Im Gegensatz dazu konnten Umsatzsteigerungen durch die Büromöbelindustrie mit einem Zuwachs um 2,6 % und durch die Hersteller von Laden- und Objektmöbeln mit einem Plus von 3,3 % erzielt werden. Während der Inlandsumsatz um 4,6 % zurückging, reduzierte sich der Export um 3,6 % (Quelle: Verband der deutschen Möbelindustrie e.V.). 2.1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz unseres Unternehmens ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 21,0 % gestiegen. Somit wurde der für 2023 prognostizierte Umsatzanstieg im unteren zweistelligen Bereich erreicht. Das Umsatzwachstum ist sowohl auf einen notwendigen Preisanstieg zur Kompensation der deutlich gestiegenen Kosten als auch auf Mengenausweitung der produzierten Stückzahlen zurückzuführen. Grundsätzlich ist unser Auftragseingang annähernd gleichmäßig über das gesamte Jahr verteilt. Da das Unternehmen innerhalb von 48 Stunden nach Auftragseingang in der Unternehmensgruppe an den Endkunden ausliefert, ist ein nennenswerter Auftragsbestand nicht vorhanden. 2.1.3 Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 208,7 erwirtschaftet, nach TEuro 574,3 im Geschäftsjahr 2022. Die für 2023 prognostizierte Reduktion des Ergebnisses vor Steuern in einem Korridor von TEuro 50,0 bis TEuro 150,0 konnte durch den im Geschäftsverlauf eingetretenen tatsächlichen Ergebnisrückgang um TEuro 507,9 nicht erreicht werden. Der Ergebnisrückgang resultiert im Wesentlichen aus den deutlich gestiegenen Stromkosten und den höheren Abschreibungen. 2.1.4 Leistungserstellung Wir erstellen unsere Tischlerprodukte unter Einsatz von neuester Technologie. Das reicht vom computergesteuerten Lager, das zahlreiche Dekore und Platten verwaltet, bis hin zu Nesting- und BAZ-Anlagen oder Laser- und PU-Bekantungsmaschinen. Dies stärkt unsere Konkurrenzfähigkeit. Die Fertigungspalette der Speedmaster GmbH, Steinsfeld, ist weitestgehend identisch mit der Fertigungspalette der Schwestergesellschaft. Die Auftragsverteilung zwischen den Gesellschaften wird insbesondere anhand von verfügbarer Kapazität und dem Ablieferungsort gesteuert. Die Speedmaster GmbH, Steinsfeld, bedient hier vorrangig den deutschen Markt. 2.1.5 Beschaffung Das zu bearbeitende Material wird von der Schwestergesellschaft beigestellt. Die Beschaffung des Unternehmens beschränkt sich weitgehend auf bezogene Leistungen, unter anderem Leistungen von Zeitarbeitsfirmen, wenn zusätzlich zum eigenen Personalbestand weitere Arbeitskräfte benötigt werden. 2.1.6 Investitionen Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEuro 1.485,9 in das Anlagevermögen durchgeführt. Es handelt sich dabei überwiegend um die restlichen Erweiterungsinvestitionen in Gebäude und Maschinen im Rahmen der Vergrößerung unserer Produktions- und Kommissionierhalle, die zum Ende des Vorjahres in Betrieb ging. 2.1.7 Finanzierung Das uns zur Verfügung stehende Eigenkapital ist die Basis für die finanzielle Abwicklung des Auftragsvolumens. Darüber hinaus wurden Bankkredite und ein Kredit bei unserer Schwesterfirma aufgenommen, um einen Teil der Erweiterungsinvestitionen im Rahmen der Vergrößerung unserer Produktions- und Kommissionierhalle zu finanzieren. 2.1.8 Personalbereich Im Geschäftsjahr 2023 war die Personalbasis weitgehend unverändert zum Vorjahr. Die durchschnittliche Anzahl unserer Mitarbeiter im Jahr 2023 lag bei 89 (Vorjahr: 88). 2.1.9 Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr 2023 sind außerordentliche Ereignisse und Entwicklungen mit Einfluss auf den Geschäftsverlauf nicht eingetreten. 2.2. Darstellung der Lage des Unternehmens 2.2.1 Ertragslage Das Rohergebnis hat sich um TEuro 2.069,6 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Hierin enthalten sind jedoch auch TEuro 465,0 aus der Entlastung Preisbremse Strom. Der Personalaufwand, die Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen betragen insgesamt TEuro 9.975,0 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.514,5 angestiegen. Der Kostenanstieg resultiert zum überwiegenden Teil aus der Erhöhung der Abschreibungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, hier insbesondere der Stromkosten. Es wurde ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEuro 305,2 erwirtschaftet, nach TEuro 813,1 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt TEuro 208,7. 2.2.2 Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro 1.864,5 generiert. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEuro -1.434,7 setzt sich im Wesentlichen aus den Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen zusammen. Hierin sind auch die Restinvestitionen für die Betriebserweiterung enthalten. Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEuro 218,7 enthält Mittelzuflüsse aus der Aufnahme von Krediten und Mittelabflüsse aus der Tilgung von Krediten mit korrespondierenden Zinszahlungen. 2.2.3 Vermögenslage Entwicklung der Vermögenslage
Das Sachanlagevermögen beträgt 90,2 % der Bilanzsumme und ist um TEuro 548,5 gesunken. Dies beruht überwiegend auf den Abschreibungen, die die Neuanschaffungen überstiegen. Die Umlaufmittelintensität ist insbesondere aufgrund höherer Bankguthaben von 6,0 % auf 9,7 % gestiegen. Entwicklung der Kapitalstruktur
Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 47,4 % (Vorjahr: 47,0 %). Absolut konnte das Eigenkapital aufgrund des erwirtschafteten Jahresüberschusses auf TEuro 10.004,3 gesteigert werden. Die Rückstellungen sind in ihrer Höhe nahezu unverändert. Die Verbindlichkeiten und passiven latenten Steuern haben sich um insgesamt TEuro 5,3 nur unwesentlich erhöht. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen nicht. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Chancen- und Risikobericht Die Chance für einen zukünftig andauernden positiven Geschäftsverlauf sehen wir vordergründig in dem serviceorientierten Geschäftsmodell von Speedmaster, das nach wie vor bei den Zielgruppen, den Tischlern und Schreinern, in den jeweiligen Märkten gut angenommen wird. Einen nicht unbedeutenden Beitrag leisten auch die immer höher werdenden technologischen Anforderungen, wie z. B. die fugenfreie Laserkante, die von Tischlern mit eigener Werkstatt nur mit wesentlich teureren Einrichtungen realisiert werden kann. Unsere Stärke liegt in der hohen Geschwindigkeit bei der Durchführung von Aufträgen verbunden mit effizienten Lösungen im Bereich der Produktanforderungen von Möbelfertigteilen. Kleinaufträge werden genauso professionell bedient wie Großaufträge. Darin sehen wir weiterhin die Chance, neue Kunden in der Gruppe zu gewinnen bzw. bestehende Kunden zu halten. Zum Beispiel, wenn diese bei zeitkritischen Aufträgen die Vorfertigung von Möbelteilen auf Speedmaster auslagern bzw. notwendige Investitionen verschieben oder aufgeben und stattdessen bei Speedmaster fertigen. Das Unternehmen war in 2023 von einer massiven Erhöhung der Energiekosten betroffen. Hier sehen wir die Chance, dass sich diese Kosten in 2024 zumindest teilweise wieder reduzieren. Die Nutzung des Erweiterungsbaus wurde aufgenommen. Vereinzelte Restinvestitionen und Abschlussarbeiten wurden noch in 2023 durchgeführt. Aufgrund dieser Investitionen konnte die Automatisierung und der Durchlauf der Produkte weiter optimiert werden. Dadurch sind wir in der Lage einen höheren Mengenausstoß zu produzieren. Die Gesellschaft ist zu einem wesentlichen Anteil durch Eigenmittel finanziert. Im Rahmen der Erweiterungsinvestitionen wurden im Vorjahr und zu einem geringen Anteil im Geschäftsjahr Kredite abgerufen. Da diese Investitionen abgeschlossen sind, ergibt sich hierfür kein weiterer Finanzierungsbedarf. Aus den vorgenannten Finanzierungvorgängen resultieren für uns nur geringe bis keine Zins- bzw. Liquiditätsrisiken. Die Gruppe und das Unternehmen als deren Dienstleister sieht als wesentliche Risiken einen Nachfragerückgang nach Möbelteilen aufgrund der gestiegenen Lebenshaltungskosten. Zudem sind aufgrund wesentlich höherer Kreditzinsen Investitionen in Immobilien sowohl für Familien als auch für Unternehmen deutlich schwieriger realisierbar; ein (weiterer) Einbruch der Baukonjunktur ist zu erwarten. Baumärkte, Möbelhäuser, Küchen- und Möbelindustrie werden aller Voraussicht nach unter der angespannten finanziellen Lage ihrer Kundschaft leiden. Während die Umsatzsteigerungen der Coronazeit unter anderem darauf beruhten, dass in dieser Zeit durch die Kunden vordergründig Einrichtungsbedürfnisse bedient wurden, hat sich dieser Trend inzwischen gedreht. Ein Risiko für die Gesellschaft sehen wir darin, in einem Umfeld mit sehr niedriger Arbeitslosigkeit weiterhin qualifiziertes Personal für die Tätigkeiten in unserem Unternehmen in ausreichender Anzahl anwerben zu können. Insgesamt sind die momentan erkennbaren Risiken, denen das Unternehmen ausgesetzt ist, überschaubar. Wir gehen davon aus, dass der Bestand des Unternehmens gegenwärtig nicht gefährdet ist. 3.2 Prognosebericht Derzeit gehen wir von einer weiterhin stabilen Unternehmensentwicklung aus. Die durch den Erweiterungsbau verbesserten Fertigungsmöglichkeiten versetzen uns in die Lage höhere Absatzmengen und höhere Umsatzerlöse zu generieren. Die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse für eine effiziente Abwicklung der Aufträge soll mittelfristig durch die Gewinnung von Marktanteilen in der Unternehmensgruppe auch die Ergebnisse unserer Gesellschaft steigern. Für das Jahr 2024 sehen wir jedoch nicht die entsprechende Nachfrage. Für 2024 erwarten wir einen Umsatz auf dem Niveau von 2023 und, insbesondere aufgrund fallender Stromkosten, ein um TEuro 400,0 bis TEuro 600,0 höheres Ergebnis vor Steuern im Vergleich zu 2023. Nicht berücksichtigt in dieser Prognose sind neue, bisher nicht erwartete geopolitische Herausforderungen und deren wirtschaftliche Folgen, etwa aufgrund des Ukrainekrieges oder der Konflikte im Nahen Osten. Sollten wir hier in größerem Ausmaß betroffen sein, so erwarten wir zumindest kurzfristig einen niedrigeren Umsatzverlauf und ein entsprechend schwächeres Ergebnis vor Steuern.
Steinsfeld, den 09. August 2024 Dr. Philipp Waechter Günther Schweiger BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Speedmaster GmbH, Steinsfeld, OT Endsee1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Der Jahresabschluss der Speedmaster GmbH zum 31.12.2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit teilweise zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Die Gesellschaft ist gem. §§ 267, 267a HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 beibehalten worden. Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Der planmäßigen Abschreibung liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden sofort abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert ausgewiesen. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern nach § 274 HGB werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen erfasst. 3 Angaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Zu der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind folgende Angaben zu machen:
b) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 674.142,50 (Vorjahr: € 566.525,20). c) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 5.675,50 (Vorjahr: € 47.128,50) Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 3.845.606,29 (Vorjahr: € 3.944.389,21). Hierin enthalten sind € 3.245.606,29 mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre. Von den Verbindlichkeiten sind TEuro 5.919,5 durch Sicherungsübereignung von Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung abgesichert. d) Latente Steuern In der Bilanz zum 31.12.2023 sind latente Steuern in Höhe von Euro 301.452,97 ausgewiesen. Diese setzen sich wie folgt zusammen:
e) sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus abgeschlossenen Leasingverträgen in Höhe von TEUR 125,8. 4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Aufstellungsverfahren Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. b) Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 465,0 aus der Entlastung Preisbremse Strom enthalten. 5 Sonstige Angaben a) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
b) Organe der Gesellschaft Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:
c) Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in Höhe von EUR 208.661,96 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Steinsfeld, den 09. August 2024 Dr. Philipp Waechter Günther Schweiger sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der nachfolgend wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Speedmaster GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Speedmaster GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Speedmaster GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Rothenburg o. d. T., den 09. August 2024 Eugen Jakoby, Wirtschaftsprüfer |
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