GGW Group GmbHLiquidiert

Fischertwiete 1, 20095 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 167551
Vorher
Altstadtsee 413. V V GmbHProject R BidCo GmbHWarweg Mittelstandsmakler GmbHGossler, Gobert & Wolters Holding GmbH
Eingetragen
28.11.2019
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist a) der Erwerb und das Halten von Beteiligungen an Unternehmen der Versicherungsmaklerbranche in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland, einschließlich der Beteiligung an Grundbesitzgesellschaften; sowie b) die Erbringung von zentralen Dienstleistungen (z.B. strategischen, M&Abezogenen administrativen und/oder kaufmännischen Dienstleistungen) gegen Entgelt an in- und ausländische Tochterund andere Gruppengesellschaften, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar eine Beteiligung hält.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GGW Group GmbH (vormals: Gossler, Gobert & Wolters Holding GmbH)

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.409 1.994
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.916 4.611
3. Geschäfts- oder Firmenwert 368.816 208.930
4. Geleistete Anzahlungen 262 0
376.403 215.535
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 233 511
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.306 2.115
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 2
4.539 2.628
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 978 983
2. Sonstige Beteiligungen 144 60
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 864 956
4. Sonstige Ausleihungen 77 106
5. Geleistete Anzahlungen 338 85
2.401 2.190
383.343 220.353
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8 6
2. Unfertige Leistungen 0 214
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4 6
12 226
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 34.598 18.813
2. Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 436 1.335
3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.996 5.760
41.030 25.908
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 71.664 38.954
112.706 65.088
C. Rechnungsabgrenzungsposten 913 492
496.962 285.934

Passiva

Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
TEUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 165.211 97.088
III. Verlustvortrag -35.384 -13.343
IV. Konzernbilanzverlust -39.208 -22.041
V. Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung -200 11
VI. Nicht beherrschende Anteile 159 547
90.603 62.287
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.696 1.786
2. Steuerrückstellungen 5.903 2.682
3. Sonstige Rückstellungen 10.799 5.821
19.398 10.289
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 305.252 134.080
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 44.968 19.466
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 67 248
5. Sonstige Verbindlichkeiten 34.998 58.852
- davon aus Steuern TEUR 2.151 (Vorjahr TEUR 1.239)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 356 (Vorjahr TEUR 113) 385.328 212.646
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.125 197
E. Passive latente Steuern 508 515
496.962 285.934

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 164.024 93.541
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -214 169
3. andere aktivierte Eigenleistungen 606 588
4. Sonstige betriebliche Erträge 5.691 2.705
- davon aus der Währungsumrechnung TEUR 37 (Vorjahr TEUR 0)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 280 12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 22.136 20.374
22.416 20.386
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 73.329 40.003
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 13.066 7.631
- davon für Altersversorgung TEUR 753 (Vorjahr TEUR 635)
86.395 47.634
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 40.739 20.765
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 39.638 20.085
- davon aus der Währungsumrechnung TEUR 26 (Vorjahr TEUR 4)
9. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 1.176 1.157
10. Erträge aus sonstigen Beteiligungen 1 2
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14 20
12. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127 142
13. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 68 0
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.218 11.185
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.525 409
- davon latenter Steuerertrag TEUR 7 (Vorjahr TEUR 715)
16. Konzernergebnis nach Steuern -38.574 -22.140
17. Sonstige Steuern 50 25
18. Konzernjahresfehlbetrag -38.624 -22.165
19. Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Ergebnis -584 124
20. Konzernbilanzverlust -39.208 -22.041

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
TEUR TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -38.624 -22.165
+/- Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 40.742 20.765
+/- Zunahme/Abnahme von Rückstellungen 1.371 -305
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -57 -142
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.265 11.043
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.108 -46.153
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -8 -95
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 18.091 11.044
+/- Sonstige Beteiligungserträge -1.176 -1.157
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.525 409
-/+ Ertragsteuerzahlungen -3.640 -3.727
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 9.851 -30.483
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 1
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1.722 -2.488
+ Einzahlungen aus den Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 121 190
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.905 -867
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 161 971
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -340 -111
Auszahlungen für Anteile vollkonsolidierter Gesellschaften -229.480 -120.726
+ Erhaltene Zinsen 127 142
+ Erhaltene Dividenden 1.433 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -231.605 -122.888
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 68.123 58.706
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 171.232 86.822
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -654 -1.348
- Gezahlte Zinsen -15.858 -9.457
- Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -869 -737
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 221.974 133.986
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 220 -19.385
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 38.829 12.429
+/- Wechselkursbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds 3 14
+/- Konsolidierungskreisbedingte Veränderungen des Finanzmittelfonds 32.319 45.771
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 71.371 38.829

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Verlustvortrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Januar 2021 25 38.382 0 0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 58.706 0 0
Einstellung in Verlustvortrag 0 0 0 -13.343
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 11 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresfehlbetrag 0 0 0 0
31. Dezember 2021 25 97.088 11 -13.343
1. Januar 2022 25 97.088 11 -13.343
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 68.123 0 0
Einstellung in Verlustvortrag 0 0 0 -22.041
Ausschüttung 0 0 0 0
Währungsumrechnung 0 0 -211 0
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 0 0
Konzernjahresfehlbetrag 0 0 0 0
31. Dezember 2022 25 165.211 -200 -35.384
Konzernjahresfehlbetrag Summe Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Januar 2021 -13.343 25.064 53 25.117
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 58.706 0 58.706
Einstellung in Verlustvortrag 13.343 0 0 0
Ausschüttung 0 0 -737 -737
Währungsumrechnung 0 11 5 16
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 1.350 1.350
Konzernjahresfehlbetrag -22.041 -22.041 -124 -22.165
31. Dezember 2021 -22.041 61.740 547 62.287
1. Januar 2022 -22.041 61.740 547 62.287
Einstellung in die Kapitalrücklage 0 68.123 0 68.123
Einstellung in Verlustvortrag 22.041 0 0 0
Ausschüttung 0 0 -869 -869
Währungsumrechnung 0 -211 3 -208
Änderung des Konsolidierungskreises 0 0 -106 -106
Konzernjahresfehlbetrag -39.208 -39.208 584 -38.624
31. Dezember 2022 -39.208 90.444 159 90.603

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022

Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die GGW Group GmbH (im Vorjahr: Gossler, Gobert & Wolters Holding GmbH) hat ihren Firmensitz in Hamburg und ist mit der Registernummer HRB 167551 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Im Berichtsjahr erfüllte die GGW Group GmbH die Größenkriterien des § 293 HGB und erstellt somit erstmalig einen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2022. Der Abschluss wurde nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Ergänzende Vorschriften, wie sie sich etwa aus den Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) ergeben, wurden hierbei beachtet. Die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren.

Im Hinblick auf die erstmalige Erstellung eines Konzernabschlusses werden Vorjahreswerte bei Anhangangaben insoweit ausgewiesen, wie sie verlässlich ermittelbar waren.

Stichtag des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss ist auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Holdinggesellschaft, der GGW Group GmbH (nachfolgend gemeinsam auch die "GGWG-Gruppe"), aufgestellt worden. Bis auf wenige Ausnahmen haben die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ebenfalls das Kalenderjahr als Geschäftsjahr. Gesellschaften mit abweichenden Geschäftsjahren haben einen Zwischenabschluss zum 31. Dezember 2022 aufgestellt.

Angaben zum Konsolidierungskreis

Neben der Holdingsgesellschaft GGW Group GmbH, Hamburg, werden 88 (Vorjahr 75) inländische und 10 (Vorjahr 5) ausländische Tochterunternehmen nach dem Grundsatz der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Darüber hinaus wurden 10 (Vorjahr 9) Unternehmen nach Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen.

Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen ergeben sich keine materiellen Unterschiede zwischen den Bewertungsmethoden der Gesellschaften und den konzerneinheitlichen Ansatz- und Bewertungsmethoden. Eine Anpassung der Bewertungsmethoden bei den in den Konzernabschluss als assoziierte Unternehmen einbezogenen Unternehmen wurde daher nicht durchgeführt.

Eine Übersicht gemäß § 313 (2) HGB der zum Stichtag einbezogenen Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen sowie die Veränderungen im Berichtsjahr ist dem Anhang in der Anlage 2 beigefügt.

Aus der erstmaligen, vollkonsolidierten Einbeziehung der erworbenen Gesellschaften ergaben sich positive Unterschiedsbeträge von insgesamt TEUR 423.360. Diese Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen, sofern eine Identifizierung und Neubewertung einzelner Vermögensgegenstände nicht verlässlich möglich waren. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden pro-rata-temporis über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben, da davon ausgegangen wird, dass sich diese über diesen Zeitraum amortisieren werden.

Aus konzerninternen Umstrukturierungen, insb. Verschmelzungen, Formwechseln oder Anwachsungen ergaben sich keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der GGWG-Gruppe.

Gemäß § 296 (2) HGB wurden 3 Gesellschaften aufgrund ihrer untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht einbezogen. Wir verweisen hier auf die Anlage 2 zum Anhang.

Angabe zu den Konsolidierungsmethoden

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 (2) HGB nach der Neubewertungsmethode. Die nach einer Neubewertung der Bilanzpositionen verbleibenden Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts oder Firmenwerte aktiviert. Hierbei wurden stille Reserven nur insoweit aufgedeckt, wie sie verlässlich ermittelt werden konnten. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwertes erfolgt entsprechend § 309 (1) in Verbindung mit § 301 (3) HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Auf Minderheitsgesellschafter entfallende Anteile am Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen werden als nicht beherrschende Anteile ausgewiesen.

Die Konzernanteile an den Jahresergebnissen der Tochterunternehmen, die während der Konzernzugehörigkeit entstanden sind, werden in die Gewinnrücklagen eingestellt. Erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen des Geschäftsjahres und der Vorjahre werden ebenfalls mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet.

Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen sowie Zwischengewinne aus konzerninternen Geschäftsbeziehungen werden eliminiert. Vom Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde kein Gebrauch gemacht. Weiterhin werden passive latente Steuern für Unterschiede zwischen den handelssteuerrechtlichen Wertansätzen insoweit gebildet, wie sich diese Unterschiede in der Zukunft wieder ausgleichen werden.

Assoziierte Unternehmen werden im Rahmen des "at-equity"-Verfahrens nach der Buchwertmethode einbezogen. Ein Unterschiedsbetrag aus dem Buchwert der Beteiligung und dem anteiligen Eigenkapital des assoziierten Unternehmens wird entsprechend § 312 (2) Satz 3 in Verbindung mit § 309 (1) HGB linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Im Übrigen werden die Wertansätze der assoziierten Unternehmen aufgrund der anteiligen Eigenkapitalveränderungen dieser Unternehmen fortgeschrieben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Für Versicherungsunternehmen verwaltete Bankkontenwerden insoweit als Aktiva ausgewiesen, als das wirtschaftliche Eigentum der GGW Group GmbH zusteht bzw. keine explizite Treuhandvereinbarung mit den Versicherungsunternehmen bestehen.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Konzernabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über einen Zeitraum von drei bis sechs Jahren Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Erworbene Versicherungsbestände werden über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren abgeschrieben.

Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte entfallen auf im Rahmen der Kapitalkonsolidierung aufgedeckte aktivische Unterschiedsbeträge. Die Abschreibung erfolgt über einen Zeitraum von zehn Jahren.

Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen.

Sachanlagen

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet. Grundsätzlich wird die lineare Abschreibungsmethode über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren angewendet. Im Falle unterjähriger Zugänge erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 (3) HGB. Geringwertige Anlagegüter werden über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Finanzanlagen

Beteiligungen an assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 HGB nach der Buchwertmethode bewertet und um den Betrag der Eigenkapitaländerungen, die dem Mutterunternehmen gehörenden Anteil am Kapital dieser Gesellschaft entsprechen, erhöht bzw. vermindert.

Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens werden hauptsächlich festverzinsliche Wertpapiere ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag beträgt der Buchwert TEUR 864 und der Zeitwert TEUR 843.

Die übrigen Finanzanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Bei dauerhaften Wertminderungen werden gemäß § 253 (3) HGB Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, die nicht gemäß § 246 (2) HGB mit Verpflichtungen für Altersversorgung verrechnet werden, bestehen nicht.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Herstellungs- oder Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Für Ausfallrisiken werden im Einzelfall Wertberichtigungen gebildet. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 211. Diese entfallen vollumfänglich auf die sonstigen Vermögensgegenstände.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen dem Nennwert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird vor der Verwendung des Konzernjahresergebnisses ausgewiesen. Die Einstellung in die Verlustvorträge ergibt sich aus den Jahresergebnissen der konsolidierten Tochterunternehmen und den Verrechnungen aufgrund erfolgswirksamer Konsolidierungen im Geschäftsjahr. Die Einstellung der Konzernanteile der Jahresergebnisse der konsolidierten Unternehmen in die Verlustvorträge sowie den Verrechnungen aufgrund erfolgswirksamer Konsolidierungen erfolgt auf der Grundlage der gesellschaftsvertraglichen Regelung der GGWG-Gruppe. Der Verlust der Holdinggesellschaft soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Änderungen des Abzinsungssatzes, Änderungen des Verpflichtungsumfanges sowie Verbräuche werden zum Ende des Geschäftsjahres berücksichtigt. Veränderungen der sonstigen Rückstellungen aufgrund von Schätzungsänderungen bei der Restlaufzeit werden einheitlich im operativen Ergebnis ausgewiesen. Veränderungen der sonstigen Rückstellungen aufgrund von Änderungen des Abzinsungssatzes werden einheitlich im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Grundsätze unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Die Verpflichtungen wurden mit einem Zinssatz von 1,78 % diskontiert. Dies entspricht dem von Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Zins der letzten 10 Jahre für Anleihen mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Für Anwartschaften und für laufende Rentenverpflichtungen sind Trends von 2-3 % berücksichtigt.

Bei Verwendung des 7-jährigen Durchschnittszinses hätte der Diskontierungszins bei 1,44 % (Vorjahr 1,35 %) gelegen.

Die Anwendung des Zinssatzes von 1,78 % führt gegenüber dem Zinssatz von 1,44 % zu einem Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 (6) HGB in Höhe von TEUR 141.

Angaben zur Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

TEUR
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 1.540
Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 1.540
Erfüllungsbetrag der Schulden 2.696

Saldiertes Deckungsvermögen zu Pensionsverpflichtungen und Altersteilzeitverpflichtungen ist mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Das Deckungsvermögen zu Pensionsverpflichtungen entspricht grundsätzlich den von den Lebensversicherungen aufgegebenen Rückdeckungswerten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten entsprechen dem Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 15.331 (Vorjahr TEUR 146.620). Diese entfallen zu TEUR 450 (Vorjahr TEUR 132.807) auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und zu TEUR 14.881 (Vorjahr TEUR 13.813) auf die sonstigen Verbindlichkeiten.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf zeitlich befristete Abweichungen zwischen dem Handels- bzw. Steuerbilanzansatz und dem aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen resultierenden Ansatz im Konzernabschluss gebildet. Die Abgrenzungen am Bilanzstichtag erfolgen in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung bzw. -entlastung in der Zukunft. Die latenten Steuern werden anhand der folgenden länderbezogenen Steuersätze berechnet. Aktive latente Steuern wurden entsprechend des Wahlrechts nicht gebildet.

Land 2022 2021
Deutschland 32,3% 32,3%
Österreich 25,0% 25,0%
Türkei 23,0% -
Schweiz 24,5% 24,5%

Die Bewertung und Berechnung der Steuern auf Konzernebene erfolgte mit den für Deutschland geltenden Steuersätzen.

Währungsumrechnung

Der Konzernabschluss der GGW Group GmbH wird in TEUR aufgestellt. Die Umrechnung der Bilanzposten der Jahresabschlüsse ausländischer Konzernunternehmen, die ihren Abschluss nicht in Euro aufstellen, erfolgt auf Grundlage der Devisenkassamittelkurse am Stichtag. Aufwendungen und Erträge werden mit den Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen. Die Regelungen zur Umrechnung hyperinflationärer Währungen gemäß DRS 25 wurden beachtet. Die sich aus der Währungsumrechnungen ergebenden Differenzen werden erfolgsneutral erfasst und in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Unter den At-Equity einbezogenen Unternehmen befinden sich keine Fremdwährungsgesellschaften.

Fremdwährungsaktiva und -passiva werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung oder dem niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet.

Angaben zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens sowie die entsprechenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel als Anlage 1 zum Anhang dargestellt.

Passive latente Steuerabgrenzung

Die Steuerabgrenzung von TEUR 508 (Vorjahr TEUR 515) wurde für latente Steuern auf handels- und steuerrechtliche Bewertungsunterschiede gebildet.

Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und Regionen setzt sich folgendermaßen zusammen:

Region TEUR
Deutschland, Österreich und Schweiz 160.886
Andere EU-Staaten 562
Übriges Ausland 2.576
Tätigkeitsbereich TEUR
Sachversicherung 51.423
Haftpflichtversicherung 21.949
Kfz.-Versicherung 10.898
Cyberversicherung 478
Veranstaltungsversicherung 5.915
Transportversicherung 26.680
Bau- und Projektgeschäftsversicherung 214
Lebensversicherung 1.757
Krankenversicherung 4.082
Sonstige Tätigkeitsbereiche 40.628

Haftungsverhältnisse bestanden nicht.

Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Im Geschäftsjahr 2022 sind außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 250 angefallen, die aus der Auflösung von Pensionsrückstellungen entstanden. Außerordentliche Aufwendungen entstanden in Höhe von TEUR 438 aus Forderungsverlusten.

Abschlussprüferhonorar

Das Abschlussprüferhonorar des Konzerns betrug TEUR 181. Sonstige Leistungen wurden seitens des Abschlussprüfers nicht erbracht.

Sonstige Angaben

Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds definiert sich aus dem Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich jederzeit fälliger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderer kurzfristiger Kreditaufnahmen. Im Berichtsjahr entspricht der Finanzmittelfonds dem Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der Kontokorrentverbindlichkeiten. Wesentliche zahlungsunwirksame Investitions- und Finanzierungsvorgänge und Geschäftsvorfälle liegen nicht vor. Bestände des Finanzmittelfonds, die verfügungsbeschränkt sind, liegen nicht vor.

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der GGW Group GmbH sind:

 

Dr. Tobias Warweg

 

Moritz Rutt

 

Thomas Zimmermann

 

Sebastian Jochheim (bis 19. September 2022)

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 (4) HGB. Die Geschäftsführung sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Verpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung bestehen nicht.

Konzernabschluss für den größten/kleinsten Kreis von Unternehmen

Der Konzernabschluss der GGW Group GmbH Hamburg ist der Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss der GGW Group GmbH wird in den Konzernabschluss der Project R TopCo Second S.à r.l, Luxemburg einbezogen. Der Konzernabschluss der GGW Group GmbH wird im Unternehmensregister offengelegt.

Mitarbeiter

Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 972 Angestellte - ohne Geschäftsführung der GGW Group GmbH - im Konzern beschäftigt. Davon sind 38 Auszubildende. Die Ermittlung erfolgte als Vollzeitäquivalent. Von den Angestellten waren durchschnittlich 965 bei vollkonsolidierten Tochterunternehmen beschäftigt und 7 bei at Equity einbezogenen Unternehmen. Alle Auszubildenden sind in vollkonsolidierten Tochterunternehmen beschäftigt.

Treuhänderisch geführte Bankkonten und Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsunternehmen

Es bestehen Treuhandguthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.307. Verbindlichkeiten stehen in gleicher Höhe gegenüber.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es ergeben sich in Summe TEUR 16.610 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Hiervon entfallen TEUR 16.439 auf die abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bis zum Ablauf der Verträge und TEUR 171 auf übrige sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Nachtragsbericht

Im Konzernabschuss wurden sämtliche Erkenntnisse berücksichtigt, die bis zum Aufstellungszeitpunkt des Konzernabschlusses bekannt waren. Im Laufe des ersten Halbjahres setzte die GGWG-Gruppe ihre Wachstumsstrategie durch den Erwerb weiterer Versicherungsmakler im In- und Ausland fort. Ereignisse, die den Bestand der GGWG-Gruppe erheblich negativ beeinflussen oder gar gefährden könnten, ergaben sich nicht.

 

Hamburg, 31. August 2023

Geschäftsführung

Dr. Tobias Warweg

Moritz Rutt

Thomas Zimmermann

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.241 606 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.000 824 93 2
3. Geschäfts- oder Firmenwert 230.478 30 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 262 0 0
242.719 1.722 93 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 513 35 0 -288
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.418 1.856 841 301
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8 15 2 -15
8.939 1.906 843 -2
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 983 0 5 0
2. Sonstige Beteiligungen 60 2 8 60
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 956 0 92 0
4. Sonstige Ausleihungen 106 0 36 0
5. Geleistete Anzahlungen 85 338 25 -60
2.190 340 166 0
253.848 3.968 1.102 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Konsolidierungskreis Währungsumrechnung Stand am 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 2.847
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.789 0 12.522
3. Geschäfts- oder Firmenwert 199.670 0 430.178
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 262
201.459 0 445.809
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60 0 320
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.036 -17 14.753
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 6
5.096 -17 15.079
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 978
2. Sonstige Beteiligungen 34 0 148
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1 0 865
4. Sonstige Ausleihungen 7 0 77
5. Geleistete Anzahlungen 0 0 338
42 0 2.406
206.597 -17 463.294
Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen
TEUR TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 247 191 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.389 1.026 93 0
3. Geschäfts- oder Firmenwert 21.548 37.847 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
27.184 39.064 93 0
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2 25 0 0
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.303 1.648 730 0
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6 0 0 0
6.311 1.673 730 0
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0 0
2. Sonstige Beteiligungen 0 4 0 0
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
5. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
0 4 0 0
33.495 40.741 823 0
Abschreibungen
Konsolidierungskreis Währungsumrechnung Stand am 31.12.2022
TEUR TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 438
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.284 0 7.606
3. Geschäfts- oder Firmenwert 1.967 0 61.362
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
3.251 0 69.406
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 60 0 87
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.228 -2 10.447
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 6
3.288 -2 10.540
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0 0 0
2. Sonstige Beteiligungen 0 0 4
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 1 0 1
4. Sonstige Ausleihungen 0 0 0
5. Geleistete Anzahlungen 0 0 0
1 0 5
6.540 -2 79.951
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 1.1.2022
TEUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.409 1.994
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.916 4.611
3. Geschäfts- oder Firmenwert 368.816 208.930
4. Geleistete Anzahlungen 262 0
376.403 215.535
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 233 511
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.306 2.115
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 2
4.539 2.628
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 978 983
2. Sonstige Beteiligungen 144 60
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 864 956
4. Sonstige Ausleihungen 77 106
5. Geleistete Anzahlungen 338 85
2.401 2.190
383.343 220.353

In den Konzernabschuss einbezogene Unternehmen

Einbezogene Unternehmen mit Sitz im Inland Anteil am Kapital in % Einbezug
maiergroup Versicherungsmakler GmbH, Tuttlingen 1 100,00 Vollkonsolidierung
maiergroup kapitalanlagen GmbH, Tuttlingen 1 100,00 Vollkonsolidierung
maiergroup aschmann verischerungsmakler GmbH, Mannheim 1 100,00 Vollkonsolidierung
maiergroup behringer versicherungsmakler GmbH, Bad Kreuznach 1 100,00 Vollkonsolidierung
maiergroup assekuranzmakler GmbH, Tuttlingen 1 100,00 Vollkonsolidierung
maiergroup unternehmensberatung GmbH, Tuttlingen 1 100,00 Vollkonsolidierung
Lurz & Hölscher Versicherungsmakler GmbH, Düsseldorf 100,00 Vollkonsolidierung
Lurz & Hölscher Verwaltungs GmbH, Düsseldorf 100,00 Vollkonsolidierung
Lurz & Hölscher Versicherungskontor GmbH & Co. KG, Düsseldorf 100,00 Vollkonsolidierung
SchneiderGolling Assekuranzmakler GmbH, Düsseldorf 80,00 Vollkonsolidierung
GGW Construction & Real Estate GmbH, Düsseldorf 100,00 Vollkonsolidierung
ADLER Real Estate Assekuranzmakler GmbH & Co. KG, Düsseldorf 50,00 At-Equity
Demire Assekuranzmakler GmbH & Co. KG, Düsseldorf 50,00 At-Equity
CONSUS Assekuranzmakler GmbH & Co. KG, Düsseldorf 50,00 At-Equity
Diok Assekuranzmakler GmbH & Co. KG, Düsseldorf 50,00 At-Equity
Dr.Ellwanger & Kramm Beteiligungs GmbH, Stuttgart 1 100,00 Vollkonsolidierung
Dr. Ellwanger & Kramm Verwaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart 1 100,00 Vollkonsolidierung
Dr. Ellwanger & Kramm Versicherungsmakler GmbH & Co. KG, Stuttgart 2 100,00 Vollkonsolidierung
Dr. Ellwanger & Kramm Vorsorgemanagement GmbH, Stuttgart 1 100,00 Vollkonsolidierung
E&K digital GmbH, Stuttgart 1 100,00 Vollkonsolidierung
Dr. Ellwanger & Kramm Versicherungs- und Risikoberatung GmbH, Stuttgart 1 100,00 Vollkonsolidierung
BW Global Versicherungsmakler GmbH, Stuttgart 1 51,00 Vollkonsolidierung
Kaiser und Schmedding GmbH, Münster 1 100,00 Vollkonsolidierung
maiergroup seguro versicherungsmakler GmbH, Balingen 50,00 At Equity
ConceptIF Holding GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
ConceptIF Group AG, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
fbs financial service GmbH, Siegburg 100,00 Vollkonsolidierung
fbs financial broker service AG, Siegburg 100,00 Vollkonsolidierung
fbs AG & Co. KG, Siegburg 100,00 Vollkonsolidierung
fpb Concept AG, Siegburg 100,00 Vollkonsolidierung
ConceptIF Schaden-management UG, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
ConceptIF Pro GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
ConceptIF GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
CEVO Systemhaus GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
CONTOR Service GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
ConceptIF Biz GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
erpam GmbH, Percha 100,00 Vollkonsolidierung
ERP Finanzdienstleistungen GmbH & Co. KG, Wolfratshausen 100,00 Vollkonsolidierung
ERP Verwaltungs- und Beratungs-GmbH, Wolfratshausen 100,00 Vollkonsolidierung
A. Huber & Co. Internationale Assekuranz-Makler GmbH, OT Perscha 100,00 Vollkonsolidierung
Meinhold & Thieme Versicherungsmakler GmbH, Erfurt 100,00 Vollkonsolidierung
TBS Versicherungsmakler GmbH, Erfurt 100,00 Vollkonsolidierung
EML Versicherungsmakler GmbH, Leipzig 100,00 Vollkonsolidierung
BDJ & GGW Management GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
Gossler, Gobert & Wolters Verwaltungs-GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
Gossler Gebr. GmbH & Co. KG, Hamburg 2 100,00 Vollkonsolidierung
Gossler, Gobert & Wolters Assekuranz-Makler GmbH & Co. KG, Hamburg 2 100,00 Vollkonsolidierung
GGW Glauerdt Assekuranz-Makler GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
GGW Versorgungsmanagement GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
GGW Kreditversicherungs-Makler GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
Firmenich Yachtversicherungen GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
SMR Strategische Management- & Risikoberatungs-GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
F&K Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
GGW Unicorn Assekuranz-Makler GmbH, Stuttgart 1 100,00 Vollkonsolidierung
Altstadt Assekuranzvermittlung und Schadensmanagement GmbH, Hamburg 51,00 Vollkonsolidierung
Dirk Rehder GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
AssVerm Assekuranz Vermittlungs- AG, Saarbrücken 84,35 Vollkonsolidierung
IPP northport InsurancePartner Platform GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
ISA Immo-Service Assekuranzmakler GmbH, Hamburg 51,00 Vollkonsolidierung
GGW Insurance-Broker GmbH, Stuttgart 100,00 Vollkonsolidierung
Siebte GGW Vorrats GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
HVG Hamburgische Versicherungsberatung GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
ES Assekuranzmakler GmbH & Co. KG, Dusseldorf 50,00 At-Equity
GOSSLER, GOBERT & WOLTERS KOLN Assekuranzmakler GmbH & Co. KG, Dusseldorf 50,00 At-Equity
GGW Next Insurance Broker GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
bpa bau-plan-asekurado Versicherungsmakler GmbH, Hamm 100,00 Vollkonsolidierung
see finance GmbH, Filderstadt 1 100,00 Vollkonsolidierung
see finance Consulting GmbH, Filderstadt 1 100,00 Vollkonsolidierung
fuchs-fm GmbH, Filderstadt 1 100,00 Vollkonsolidierung
conTRact Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
LHI Versicherungsmakler GmbH, Pullach 50,00 At Equity
novitas special risk Versicherungsmakler GmbH, Ahrensburg 100,00 Vollkonsolidierung
WECOYA UNDERWRITING GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
NHA Hamburger Assekuranz-Agentur GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
Graf Brühl Versicherungsmakler GmbH, Frankfurt a. Main 100,00 Vollkonsolidierung
Gossler Gebr. & GHI Assekuranz- Makler GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
ARWO Versicherungsservice GmbH, Köln 100,00 Vollkonsolidierung
Gossler, Lübbers & Stahl Privat- und Gewerbeversicherungs-Makler GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
GGW Kreditversicherungsmakler West GmbH, Köln 100,00 Vollkonsolidierung
Versicherungsmakler Anton GmbH, Rottenburg a. Neckar 50,00 At Equity
Versicherungsmakler Goll & Schulz GmbH, Rottenburg a. Neckar 50,00 At Equity
TRUST Versicherungsmakler GmbH, Berlin 1 100,00 Vollkonsolidierung
am Brunnen VersicherungsManagement GmbH, Düsseldorf 1 100,00 Vollkonsolidierung
DROEGE HOLDING GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
G. A. Droege & Sohn Consulting GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
W. Droege Assekuradeur GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
Aktiv Assekuranz Makler GmbH, München 1 100,00 Vollkonsolidierung
Bavaria Güterschadenservice GmbH, München 100,00 Vollkonsolidierung
SEKURA Unabhängige Versicherungsmakler GmbH, Nürtingen 100,00 Vollkonsolidierung
SEKURA HEIDENHEIM Unabhängige Versicherungsmakler GmbH, Nattheim 100,00 Vollkonsolidierung
Versicherungsbüro Nordpfalz GmbH, Kirchheimbolanden 100,00 Vollkonsolidierung
Leading Brokers United GmbH, Köln 100,00 Vollkonsolidierung
BDJ Assekuradeur GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
BDJ Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 1 100,00 Vollkonsolidierung
BDJ Bau + Projekt Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 100,00 Vollkonsolidierung
Atlas Versicherungsmakler für Sicherheits- und Wertdienste GmbH, Hamburg 60,00 Vollkonsolidierung
AKL Unabhängige Versicherungsmakler GmbH, Mannheim 100,00 Vollkonsolidierung
pisa Versicherungsmakler GmbH, Schondorf a. Ammersee 100,00 Vollkonsolidierung

1: Gesellschaft nimmt Befreiung nach 264 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 HGB in Anspruch

2: Gesellschaft nimmt Befreiung nach 264b Nr. 3 HGB

Einbezogene Unternehmen mit Sitz im Ausland Anteil am Kapital in % Einbeziehungsart
Leading Brokers United Austria GmbH, St. Valentin 100,00 Vollkonsolidierung
IVM - Innovatives Versicherungs Management GmbH, St. Valentin 100,00 Vollkonsolidierung
IVM - Innovatives Vermögens Management GmbH, St. Valentin 100,00 Vollkonsolidierung
see finance Schweiz AG, Zürich 67,00 Vollkonsolidierung
Aktiv TK Sigorta Aracilik Hizmetleri Ltd. Ști., Istanbul 100,00 Vollkonsolidierung
BC-Versicherungsmakler GmbH, Wels 100,00 Vollkonsolidierung
RFL Lachinger GmbH, Linz 100,00 Vollkonsolidierung
SQS Holding GmbH, Wien 100,00 Vollkonsolidierung
TIGRA Holding GmbH, St. Valentin 100,00 Vollkonsolidierung
Geisselhofer Versicherungskonzepte GmbH, Wien 100,00 Vollkonsolidierung

Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen

Einbezogene Unternehmen mit Sitz im Ausland Anteil am Kapital in %
Achte GGW Vorrats GmbH, Hamburg 100%
Neunte GGW Vorrats GmbH, Hamburg 100%
Leich & Deppe Verwaltungs-GmbH, Essen 100%

Veränderung des Konsolidierungskreises im Berichtsjahr im Vergleich mit dem Vorjahr:

Erworbene Unternehmen:

Versicherungsmakler Anton GmbH, Rottenburg a. Neckar 50,00
Versicherungsmakler Goll & Schulz GmbH, Rottenburg a. Neckar 50,00
TRUST Versicherungsmakler GmbH, Berlin 100,00
am Brunnen VersicherungsManagement GmbH, Düsseldorf 100,00
DROEGE HOLDING GmbH, Hamburg 100,00
G. A. Droege & Sohn Consulting GmbH, Hamburg 100,00
W. Droege Assekuradeur GmbH, Hamburg 100,00
Aktiv Assekuranz Makler GmbH, München 100,00
Bavaria Güterschadenservice GmbH, München 100,00
SEKURA Unabhängige Versicherungsmakler GmbH, Nürtingen 100,00
SEKURA HEIDENHEIM Unabhängige Versicherungsmakler GmbH, Nattheim 100,00
Versicherungsbüro Nordpfalz GmbH, Kirchheimbolanden 100,00
BDJ Assekuradeur GmbH, Hamburg 100,00
BDJ Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 100,00
BDJ Bau + Projekt Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 100,00
Atlas Versicherungsmakler für Sicherheits- und Wertdienste GmbH, Hamburg 60,00
AKL Unabhängige Versicherungsmakler GmbH, Mannheim 100,00
pisa versicherungsmakler GmbH, Schondorf a. Ammersee 100,00
Aktiv TK Sigorta Aracilik Hizmetleri Ltd. Ști., Istanbul 100,00
BC-Versicherungsmakler GmbH, Wels 100,00
RFL Lachinger GmbH, Linz 100,00
SQS Holding GmbH, Wien 100,00
TIGRA Holding GmbH , St. Valentin 100,00
Geisselhofer Versicherungskonzepte GmbH, Wien 100,00

Gegründete Unternehmen

Leading Brokers United GmbH, Köln 100,00

Sonstige Veränderungen, insb. durch Formwechsel oder anderweitige interne Umstrukturierungen

Aufgrund von Verschmelzungen und Anwachsungen sind die folgenden Gesellschaften im Vergleich zum Vorjahr nicht mehr in der Liste der einbezogenen Unternehmen aufgeführt:

SVM Versicherungsmakler GmbH, Baltmannsweiler

GGW Beteiligungsgesellschaft mbH, Hamburg

Gossler, Gobert & Wolters GmbH & Co. KG, Hamburg

Gossler Gebr. Verwaltungs-GmbH, Hamburg

IVM - Internationales Versicherungsmanagement GmbH, Wien

ASEKURADO Versicherungsmakler GmbH, Hamburg

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1 Grundlagen des Konzerns

1.1 Geschäftsmodell des Konzerns

1.2 Entwicklung und Internationalisierung in 2022

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.2 Wirtschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland

2.3 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

2.4 Geschäftsverlauf und Lage

2.5 Gesamtaussage

3 Chancen- und Risikobericht

4 Prognosebericht

1 Grundlagen der GGWG-Gruppe

Die GGW Group GmbH ist die Holdinggesellschaft GGWG-Gruppe eines Zusammenschlusses von über 30 renommierten Versicherungsmaklern und Assekuradeuren in Deutschland und im europäischen Ausland. Die GGW Group GmbH erstellt den Konzernabschluss für die mit der ihr verbundenen Unternehmen (nachfolgend gemeinsam auch die "GGWG-Gruppe").

Die Unternehmen der GGWG-Gruppe zeichnen sich durch branchenspezifische und regionale Stärken aus und vermitteln ihren Kunden den ihren Anforderungen entsprechenden Versicherungsschutz. Dabei bewahrt die GGWG-Gruppe so weit wie möglich das unternehmerische Handeln der Geschäftsführer und Teams und bietet ihnen zugleich einen Mehrwert durch die Bündelung ihrer Kräfte. Hierzu nutzt die GGWG- Gruppe Instrumente wie gruppenweite Fachteams, das Angebot bestmöglicher Versicherungsprodukte oder die Nutzung von Synergien im Verwaltungsbereich.

Aktuell umfasst die GGWG-Gruppe rund 30 weitgehend selbstständig agierende Maklergruppen mit insgesamt 130 rechtlich selbstständigen Gesellschaften. Außerhalb Deutschlands war die GGWG-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr im österreichischen Markt sowie in geringem Umfang in der Schweiz und der Türkei tätig.

1.1 Geschäftsmodell der GGWG-Gruppe

Die GGWG-Gruppe versteht sich als einer der führenden Maklergruppen im Bereich der gewerblichen Versicherung und als kompetenter Partner des Mittelstands. Dabei treten unsere Maklerhäuser unter der Dachmarke LEADING BROKERS UNITED am Markt auf, während unsere Assekuradeure unter der Dachmarke WECOYA UNDERWRITING gebündelt sind.

Dank ihrer langjährigen Erfahrungen und zahlreichen Spezialistenteams ist die GGWG-Gruppe ein bevorzugter Versicherungsmakler und -berater in rund dreißig verschiedenen Branchen. Durch die Nähe zum und der langfristigen vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Kunden stellen wir im Verbund der GGWG-Gruppe eine nahezu flächendeckende Betreuung unserer Kunden sicher.

Unsere Assekuradeure sind vor allem auf das klassische Transportgeschäft spezialisiert und betreuen insbesondere Kunden aus dem Transport- und Logistikgewerbe sowie große Industriekunden. Darüber hinaus sind wir im Film- und Medienbereich, dem Wassersport, der Absicherung mittelständischer Gewerberisiken sowie im Privatkundengeschäft mit stetig wachsendem Erfolg aktiv.

Im Bereich der Transportversicherung betreuen wir erfolgreich weltweit agierende Versicherungsmakler genauso wie zahlreiche mittelständische Versicherungsmakler. Zielkunden bleiben weiterhin Makler aus dem Mittelstand, die sich das Know-how und die gebündelte Erfahrung der WECOYA zunutze machen möchten, um die tiefgreifende Expertise nicht selbst vorhalten oder aufbauen zu müssen. Die WECOYA zählt, gemessen am verwalteten Versicherungsbestand, auf dem Gebiet der Transport- und Verkehrshaftungsversicherungen zu den führenden Assekuradeuren in Europa.

1.2 Entwicklung und Internationalisierung in 2022

Die GGWG-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ihr organisches Wachstum fortgesetzt, und die weitere Internationalisierung des Geschäfts wurde vorangetrieben. Darüber hinaus hat sie sehr erfolgreich weitere Makler für einen Beitritt zum Verbund gewinnen können. Insgesamt ist die GGWG-Gruppe innerhalb des Jahres 2022 um mehr als 30 Gesellschaften gewachsen. Wir freuen uns, dass die DROEGE Holding, BDJ, am Brunnen VersicherungsManagement, Geisselhofer Versicherungskonzepte, pisa, Leich & Deppe, aber auch zahlreiche andere Maklerhäuser sich entschieden haben, Teil der GGWG-Gruppe zu werden.

Um die positive Entwicklung der letzten Jahre weiter auszubauen, ist es notwendig, neue Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für das Unternehmen zu begeistern. Neben den neuen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sollen vermehrt Auszubildende für die GGWG-Gruppe gewonnen werden. Wir werden außerdem versuchen, durch neue Wege Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für unser Unternehmen zu interessieren.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat im Verlauf des Jahres 2022 an Wachstumsdynamik verloren. Die gegenwärtige geopolitische Spannungslage und die damit verbundene Energiekrise, deren Verlauf und Kosten bislang nicht vollständig absehbar sind, belegen alle Prognosen zur Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit einer außerordentlich hohen Unsicherheit. Wir erwarten, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2023 schwächer wächst als in den Vorjahren. Die Tatsache, dass die wirtschaftliche Entwicklung nach der Corona-Pandemie im Jahr 2022 nicht wieder auf Vor-Corona Niveau angestiegen ist, liegt insbesondere auch in dem Angriff der Ukraine durch Russland begründet. Das nun beherrschende Thema Russland/Ukraine, die damit einhergehenden Sanktionen gegen Russland und die steigenden Energiekosten haben die weltwirtschaftliche Entwicklung fest im Griff.

Für 2022 liegt die Inflationsrate im Durchschnitt bei 7,9%. Damit liegt die Inflationsrate für 2022 fünf Prozentpunkte höher als die von der Weltbank angegebene durchschnittliche Inflationsrate im vergangenen Jahrzehnt (2010 bis 2019). Weiterhin nimmt die Türkei eine Sonderrolle hinsichtlich der Inflation ein. Hier bleibt die Inflation, trotz einer spürbaren Abschwächung, unverändert auf sehr hohem Niveau. Die Weltkonjunktur wird auch 2023 weiter vom Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und von der hohen Inflation belastet bleiben. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie - insbesondere durch die Abkehr Chinas von seiner Null-COVID-Strategie hat im Jahresverlauf an Einfluss verloren.

Der Welthandel wird sich 2023, einhergehend mit dem abnehmenden konjunkturellen Expansionstempo, abschwächen. Die nachlassende Güternachfrage und die erwartete Abschwächung der Pandemie in China werden dazu beitragen, Ungleichgewichte und Probleme in den globalen Lieferketten weiter zu verringern. Nach Schätzungen des IWF wird das weltweite Handelsvolumen im Prognosezeitraum um 2,4 % steigen.

2.2 Wirtschaftliche Entwicklung in Europa und Deutschland

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr angesichts der Energiekrise und der Lieferkettenprobleme als relativ widerstandsfähig erwiesen. Nach den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes nahm das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Gesamtjahr um 1,9 % zu. Damit ist die deutsche Wirtschaft trotz Ukraine-Krieg, Lieferkettenengpässen und Energiepreiskrise gewachsen. Gründe für den positiven Verlauf sind Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie sukzessive nachlassende Lieferengpässe. So hat der private Konsum mit einer Wachstumsrate von +4,6 % stark expandiert, da wieder Reisen, Restaurantbesuche, große Kulturveranstaltungen, Feste und Messen möglich waren.

Betrachtet man die Europäische Union (EU) insgesamt, hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2022 abgekühlt. In der EU insgesamt stagnierte das BIP gegenüber dem 3. Quartal 2022 nach Berechnungen des europäischen Statistikamtes Eurostat. Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) nahm mit 0,7 % im Vergleich zum Vorquartal stärker zu als die der meisten europäischen Staaten. Im Vorjahresvergleich liegt Deutschland, gemessen an den preis-, saison- und kalenderbereinigten BIP-Wachstumsraten, international etwa im Mittelfeld.

Die Inflationsrate in Deutschland lag im Jahresvergleich mit 7,9 % deutlich über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 %. Im selben Zeitraum hat sich die Inflationsrate in der EU im Jahr 2022 mit 9,2 % im Vergleich zum Vorjahr (2,9 %) fast verdreifacht.

Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahr noch leicht zu, verlor aber insbesondere im Warenhandel deutlich an Dynamik: Im 4. Quartal 2022 wurden preisbereinigt insgesamt 0,5 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im 4. Quartal 2021, wobei die Warenexporte leicht rückläufig waren.

2.3 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2022 verzeichnete die deutsche Versicherungswirtschaft eine nahezu stabile Beitragsentwicklung. Zwar gingen die Beiträge im Jahresvergleich um rund 0,7 % zurück, jedoch war dies vor allem durch einen sehr starken Einbruch im Einmalprämiengeschäft in der Lebensversicherung bedingt, während alle übrigen Sparten steigende Beitragseinnahmen verzeichneten. In der für die GGWG-Gruppe besonders relevanten Sparte der Transportversicherung geht der GDV von einem Beitragszuwachs um gut 12 % aus. Dieses Wachstum wird vor allem von den Sonderzweigen, Veranstaltungsausfall und Film-Versicherung sowie See Kasko getragen. In der Transport- und Luftfahrt-Versicherung beträgt die Prämie 2022 ca. EUR 2,3 Mrd.

Das Fazit der deutschen Versicherer für das abgelaufene Geschäftsjahr 2022 fällt gemischt aus. Zwar konnte insbesondere in der für die GGWG-Gruppe wichtigen Schaden-/Unfallversicherung das Beitragsvolumen um 4 % gesteigert werden und das Jahr schloss mit einem versicherungstechnischen Gewinn. Allerdings zeigt ein genauerer Blick in die Zahlen, dass die Ergebnisverbesserung im Vergleich zum von der Naturkatastrophe "Bernd" extrem belasteten Jahr 2021 inflationsbedingt deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb.

2.4 Geschäftsverlauf und Lage

Die Geschäftsentwicklung der GGWG-Gruppe im Jahr 2022 war sehr erfolgreich. Es ist nicht nur gelungen, den eingeschlagenen Wachstumskurs fortzusetzen, sondern im Vergleich zum Vorjahr sogar zu beschleunigen.

Insbesondere bei unterjährigen Unternehmenserwerben ergeben sich signifikante Sondereffekte. So werden die Umsätze der erworbenen Gesellschaften erst ab dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung erfasst, so dass in vielen Fällen die Provisionserlöse im Zusammenhang mit dem wichtigen Hauptfälligkeitstermin zum Jahreswechsel nicht im Jahr des Erwerbs in der Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung erfasst werden. Andererseits werden die mit der Transaktion verbundenen Kosten, soweit sie nicht aktivierungsfähig sind, sofort aufwandswirksam. Daher bemisst die GGWG-Gruppe ihr betriebswirtschaftliches Ergebnis auf der Grundlage des 12-Monatsergebnisses vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen, (Modifiziertes EBITDA). Weiterer finanzieller Leistungsindikator sind die Umsatzerlöse.

Ertragslage

Ausgehend von einem handelsrechtlichen EBITDA in Höhe von TEUR 21.609 betrug das modifizierte EBITDA im abgelaufenen Geschäftsjahr auf Grundlage der oben genannten Anpassungen TEUR 32.517 und entspricht damit einer Marge von 16,9% des Umsatzes. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das modifizierte EBITDA damit um TEUR 8.060 (Vj. 4.457 TEUR). Diese Kennzahl unterstreicht die Profitabilität des Geschäfts der GGWG-Gruppe.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr trugen nahezu alle Unternehmensbereiche zu diesem guten Ergebnis bei. Insbesondere in der Veranstaltungsversicherung führten die Aufhebung der Pandemie-bedingten Einschränkungen zu einer deutlichen Steigerung des operativen Ergebnisses. Aber auch unsere auf andere Branchen spezialisierten Makler konnten ihre Marktposition gut ausbauen und zeigten auf Ganzjahresbasis ein organisches Wachstum von 7 %.

Weiterhin gelang es uns, durch die verbesserte Zusammenarbeit mit den Versicherungsunternehmen Synergien zu heben.

Im Assekuradeurtätigkeitsbereich entwickelte sich das Transportgeschäft positiv, wohingegen das volumenmäßig kleinere Gewerbe- und Privatkundengeschäft, insbesondere infolge zeitlich verzögerter Produkteinführungen, im Jahresvergleich ein rückläufiges operatives Ergebnis aufweist.

Der handelsrechtliche Konzernabschluss weist eine Umsatzsteigerung von TEUR 70.483 zum Vorjahr um 75,4 % auf TEUR 164.024 aus. Auf Basis der handelsrechtlichen Zahlen verbesserte sich die Umsatzmarge inklusive Abschreibungen und Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahr von -23,2 % auf -22,0 % im Berichtsjahr. Der handelsrechtliche Verlust vor Steuern unter Berücksichtigung der Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte lag mit TEUR 36.049 um TEUR 14.318 über dem Wert des Vorjahres (TEUR 21.731).

Die Personalaufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 47.634 auf TEUR 86.395. Im Sachkostenbereich konnte die Kostensituation im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden; die Sachkostenquote sank um rund einen Prozentpunkt auf 22,3 % im Berichtsjahr.

Vor Minderheitenanteilen belief sich der handelsrechtliche Konzernbilanzverlust nach Steuern auf TEUR -38.624 (Vj.: TEUR -22.165). Der Aufwand für Ertragssteuern im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug TEUR 2.525 und lag um TEUR 2.116 über dem des Vorjahres (TEUR 409). Die GGWG-Gruppe hat von dem Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern keinen Gebrauch gemacht.

Finanzlage

Die GGWG-Gruppe überwacht die Liquidität fortlaufenden auf Basis der zuvor beschriebenen Betrachtung, um die Effekte aus unterjährigen Veränderungen Zukäufen zu eliminieren und eine bessere prospektive Beurteilung der Liquiditätssituation zu ermöglichen.

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung des Cash-Flow der GWG-Gruppe auf der Grundlage der handelsrechtlichen Werte. Die starken Anstiege der Werte im Vergleich zum Vorjahr ergeben sich aus den unterjährigen Zukäufen.

2022 per 31.12. 2021 per 31.12.
TEUR TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -38.624 -22.165
Nicht zahlungswirksame Veränderungen aus laufender Geschäftstätigkeit 48.475 -8.318
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 9.851 -30.483
Cash Flow aus Investitionstätigkeit -231.605 -122.888
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 221.974 133.986
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 220 -19.385
Finanzmittelfonds am Anfang des Jahres 38.829 12.429
Finanzmittelfonds am Ende des Jahres 71.371 38.829

Durch ein fortlaufendes Liquiditätsmanagement der operativ tätigen Gesellschaften sowie auf Gruppenebene stellt die GGWG-Gruppe eine angemessene Liquidität sicher. Die Liquidität war ganzjährig gesichert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg im Jahresvergleich von TEUR 285.934 um TEUR 211.028 auf TEUR 496.962. Das Anlagevermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 215.535) um TEUR 160.868 auf TEUR 376.403. Das Umlaufvermögen wuchs im selben Zeitraum um TEUR 47.618 auf TEUR 112.706 (Vj.: TEUR 65.088).

Ursächlich für den Anstieg des Anlagevermögens sind insbesondere die Firmenwerte, die im Zusammenhang mit den fortgesetzten Unternehmenserwerben von TEUR 208.930 im Vorjahr um TEUR 159.886 auf TEUR 368.816 anstiegen. Die Firmenwerte ergeben sich regelmäßig beim Erwerb von Versicherungsmaklern durch die Differenz zwischen den aus dem Ertragspotential abgeleiteten Anschaffungskosten und den typischerweise niedrigen Eigenkapitalpositionen der erworbenen Unternehmen.

Der Anstieg des Umlaufvermögens von TEUR 65.088 auf TEUR 112.706 ist einerseits auf höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Zunahme um TEUR 15.785)

zurückzuführen. Hierbei konnte jedoch der Forderungsumschlag im Jahresvergleich verbessert werden. Zudem nahm auch der Bestand an liquiden Mittel zu, die im Jahresvergleich von TEUR 38.954 um TEUR 32.710 auf TEUR 71.664 anstiegen.

Zugleich stieg die Eigenkapitalbasis der GGWG-Gruppe von TEUR 62.287 um TEUR 8.316 auf TEUR 90.603. Im Zusammenhang mit den durchgeführten Unternehmenskäufen leisteten die Gesellschafter Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 68.123. Diesen Einlagen stand der handelsrechtliche Verlust in Höhe von TEUR 39.208 gegenüber.

Die Verbindlichkeiten stiegen im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 212.646 um TEUR 72.682 auf TEUR 385.328. Ursächlich hierfür waren insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die infolge der deutlich gestiegenen Unternehmenserwerbe um TEUR 171.172 auf TEUR 305.252 anstiegen. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten, die von TEUR 58.852 im Vorjahr um TEUR 23.854 auf TEUR 34.998 sanken, resultiert in erster Linie aus der Begleichung offener Kaufpreiszahlungen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Unternehmenserwerben. Diesem Rückgang stand ein Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung von TEUR 19.466 um TEUR 25.502 auf TEUR 44.968 gegenüber, der insbesondere auf den Erwerb weiterer Unternehmen zurückzuführen ist.

2.5 Gesamtaussage

Die GGWG-Gruppe- konnte im abgelaufenen Berichtsjahr ihren Wachstumskurs konsequent fortsetzen und durch die Gewinnung neuer namhafter Unternehmen deutlich beschleunigen. Neben dem organischen Wachstum, zu dem nahezu alle Unternehmensbereiche beigetragen haben, konnte die Gruppe in den Bereichen Transport, Bau und Immobilien sowie im österreichischen Markt namhafte Partner gewinnen und so ihre Marktstellung deutlich ausbauen. Eine vollständige Liste der zur GGWG-Gruppe gehörenden -Unternehmen findet sich im Anhang.

Mit einem Umsatz von TEUR 164.024 im dritten Jahr nach Gründung des Unternehmens hat die GGWG-Gruppe ihren Anspruch unter Beweis gestellt, sich als führender Versicherungsmakler für den Mittelstand zu etablieren und durch die Kombination professionell geführter Maklerhäuser und Assekuradeure ihren Kunden einen echten Mehrwert zu bieten. Neben der erfreulichen Entwicklung des Umsatzes trugen eine anhaltende Kostendisziplin zum Erreichen der operativen Ergebnisziele bei. Fachkräftemangel sowie die sehr hohe Inflation erhöhten im abgelaufenen Jahr den Kostendruck. Sowohl im Bereich der Personal- wie auch der Sachkosten konnten wir durch unternehmerisches Handeln, Kostendisziplin und vor allem Synergien und Prozessverbesserungen den Herausforderungen erfolgreich begegnen und die Kostenquoten im Verhältnis zum Umsatz im Jahresvergleich moderat senken.

Das handelsrechtliche Konzernergebnis versteuern vom Einkommen und vom Ertrag betrug von TEUR -36.049 (Vj.: TEUR -21.731). Der Aufwand für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag lagen mit TEUR 2.525 deutlich über dem Wert des Vorjahres (Vj.: TEUR 409).

Der Konzernbilanzverlust nach Steuern und Minderheitenanteilen betrug TEUR -39.208 im Vergleich zu TEUR -22.041 im Vorjahr.

3 Chancen- und Risikobericht

Das effektive Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung und -strategie der GGWG-Gruppe und trägt durch ein gezieltes Abwägen von Risiken und Chancen für die jeweiligen Geschäftsjahre zur Wertschöpfung des Unternehmens bei. Das Risikomanagement-System der GGWG-Gruppe zieht die Einzelrisiken der jeweiligen Geschäftsabläufe zu einer ganzheitlichen Bewertung heran. Wesentliche Risiken werden fortlaufend erfasst und regelmäßig überprüft, um durch die frühzeitige Erkennung möglicher Abweichungen schnellstmöglich geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Als Risiken für das Geschäftsjahr 2023 sieht die Geschäftsführung alle Ereignisse und möglichen Entwicklungen innerhalb und außerhalb des Unternehmens, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele und im Extremfall auf den Fortbestand des Unternehmens auswirken können. Die u.a. genannten Risiken werden sowohl hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit als auch im Hinblick auf ihre Höhe bewertet. Die Reihenfolge der genannten Risiken geben keinen Hinweis auf deren Wertigkeit und Beurteilung durch die Geschäftsführung.

Die aus Sicht der GGWG-Gruppe relevanten Risiken und Chancen werden im Folgenden dargestellt.

Personal

Insbesondere das Talent-Management stellt ein signifikantes Risiko dar. Die Gewinnung und langfristige Bindung talentierter Mitarbeiter ist eine zentrale Herausforderung und wird nach unserer Einschätzung einen wachsenden Einfluss auf die Fähigkeit der GGWG-Gruppe haben, ihren Wachstumskurs zu erreichen. Hierzu haben wir insbesondere im Assekuradeursbereich im abgelaufenen Jahr ein Mitarbeiter-Empfehlungs-Programm als Pilotprojekt aufgelegt.

Informationstechnologie (IT)

Außerdem stellt die zunehmende Digitalisierung eine wichtige Herausforderung dar und eine nicht angemessene Weiterentwicklung unserer IT-Systeme birgt ein signifikantes Risiko für die GGWG-Gruppe. Andererseits bietet eine langfristige Investitionsstrategie in intelligente IT-Lösungen eine erhebliche Chance, das organische Wachstum der GGWG-Gruppe zu senken. Vor allem eine Kl-Lösung für die automatisierte Schadensbearbeitung hat dabei für die Geschäftsführung eine hohe Priorität. In diesem Bereich werden im Laufe des Jahres 2023 zentrale Entscheidungen getroffen und erste Maßnahmen umgesetzt.

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Der starke Anstieg der Inflation in der Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine und der von den Notenbanken seither eingeschlagene Weg deutlicher Zinserhöhungen beeinflusst den Geschäftsverlauf auf unterschiedliche Weise und stellt somit ein signifikantes Risiko für die GGWG-Gruppe dar.

Einerseits führt der Anstieg der Inflation zumindest indirekt zu einer Steigerung der Versicherungsprämien, von denen der Vermittler profitiert. Andererseits führt die stark gestiegene Inflation zu einer Zunahme unserer Personal- und sonstigen Aufwendungen. Diesen Effekten begegnen wir durch Maßnahmen des Kostenmanagements sowie der fortlaufenden Weiterentwicklung unserer Prozesse und die stärkere Nutzung automatisierter Verfahren. Letztlich stellen die deutlich gestiegenen Fremdkapitalzinsen eine Herausforderung dar, der wir insbesondere durch die regelmäßige Überwachung unseres Schuldendienstdeckungsgrads, die Anpassung des Fremdkapitalanteils bei Zukäufen sowie eine selektive und konsequente Akquisitionsstrategie begegnen.

Weiterentwicklung im Bereich der Nachhaltigkeit

Darüber hinaus sehen wir in einer veränderten Zeichnungspolitik (ESG und Nachhaltigkeit) der Versicherer ein Risiko, zugleich aber auch eine Chance, die das Wachstum der GGWG-Gruppe in den kommenden Jahren entscheidend beeinflussen wird. Das Risiko wird als mittel eingestuft.

Die GGWG-Gruppe hat vor diesem Hintergrund eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt und steht im Hinblick auf die Produktgestaltung und Zeichnungspolitik im Dialog mit unseren Kunden sowie den Versicherungsunternehmen.

Kapazitäts- und Zeichnungspolitik der Versicherungsunternehmen

Die zum Teil anhaltend schlechten Schadenverläufen der vergangenen Jahre haben zahlreiche Versicherer veranlasst, ihre Zeichnungskapazitäten auf den Prüfstand zu stellen. Zum Teil wurden trotz deutlich gestiegener Risikoprämien Kapazitäten stark reduziert. Sowohl die reduzierten Kapazitäten wie auch die zum Teil von den Versicherern durchgesetzten Preiserhöhungen stellen für die GGWG-Gruppe Risiken dar. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir die Absicherungsbedarfe unserer Kunden fortlaufend mit den von den Versicherungsunternehmen angebotenen Kapazitäten und Konditionen abgleichen. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Rechtliche Risiken

Rechtliche Risiken ergeben sich für die GGWG-Gruppe insbesondere in Bezug auf versicherungsvertragsrechtliche, gesellschaftsrechtliche und arbeitsrechtliche Aspekte. Die GGWG-Gruppe stellt die Einhaltung der Rechtsvorschriften durch ein gruppenweites Compliance Management sowie regelmäßige Auditierungen im Bereich der Assekuradeure sicher. In Bezug auf bestehende rechtliche Risiken greift die GGWG-Gruppe auf renommierte Fachanwälte zurück. Für rechtliche Risiken hat die GGWG- Gruppe im Jahresabschluss Rückstellungen gebildet, wie dies nach eingehender Bewertung des Risikos erforderlich ist. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Ausfallrisiken

Das Ausfallrisiko von Prämienforderungen aus dem Versicherungsgeschäft wird durch eine sorgfältige Auswahl der Kunden und beteiligten Vermittler und die laufende Überwachung des Zahlungsverhaltens reduziert. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Operationelle Risiken und Integration neu erworbener Unternehmen

Operationellen Risiken, die sich aus dem Versagen von internen Prozessen, Mitarbeitern, IT-Systemen oder durch externe Ereignisse ergeben, wird mit geeigneten technischen und organisatorischen Maßnahmen entgegengewirkt. Sowohl die Rechen- und Speicherressourcen, als auch die Anwendungssoftware werden durch externe zertifizierte Dienstleister zur Verfügung gestellt, gesichert und aktualisiert. Damit wird nicht nur ein hohes, der Datenschutzgrundverordnung genügendes Datenschutzniveau erreicht, sondern auch das IT-Ausfallrisiko minimiert. Eigene Notfallpläne und Vertretungsregelungen gewähren zudem die Fortführung wichtiger Arbeitsprozesse bei Ausfällen von Mitarbeitern und technischen Einrichtungen.

Die Integration neu erworbener Unternehmen wird bereits im Vorfeld eines potenziellen Erwerbs durch die detaillierte Analyse der Strukturen, Prozesse und Zahlen im Rahmen von Due-Diligence-Prozessen vorbereitet. Hierbei zählen die Betrachtung der IT-Landschaft genauso zum Standard wie ein genaues Verständnis der wesentlichen Kennzahlen der Unternehmen. Zudem werden neu erworbene Unternehmen im Zuge des Onboardings in die laufenden Reporting-Prozesse eingebunden und systemmäßig an das Controlling der GGWG-Gruppe angebunden. Ergänzend werden neu erworbene Unternehmen durch Schulungsangebote und eine kontinuierliche Begleitung durch die GGWG-Gruppe mit den Abläufen vertraut gemacht. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Strategische Chancen (Geschäftsmodell)

Die breit gestreute Expertise der Unternehmen der GGWG-Gruppe in zahlreichen Zielmärkten sowie eine konsistente Zeichnungspolitik sind gute Chancen für die GGWG-Gruppe zusätzliche Potenziale zu heben. Hierzu zählen die in der GGWG-Gruppe vorhandene Expertise in nahezu allen Tätigkeitsbereichen der Versicherung, die es ermöglicht, das Angebot an unsere Kunden auf andere Felder auszuweiten. Zugleich bietet der Zusammenschluss den angeschlossenen Maklern und Assekuradeuren auch die Möglichkeit, Risikokapazitäten und Lösungen anbieten zu können, die auf Gruppenebene mit den Versicherungsunternehmen vereinbart wurden.

Zudem begegnet die GGWG-Gruppe dem Risiko, einer zu hohen Abhängigkeit von der Entwicklung in einem Teilbereich der Wirtschaft, mit einer breiten branchenmäßigen und regionalen Diversifizierung des Geschäftsmodells. Dadurch bietet der Zusammenschluss auf Gruppenebene den angeschlossenen Unternehmen eine deutlich robustere Basis und reduziert somit die Abhängigkeit von Teilmärkten. So stand der vorübergehenden Schwäche im Veranstaltungsbereich während der Corona-Pandemie ein sehr guter Verlauf im Bau- und Immobilienbereich gegenüber. Umgekehrt beobachten wir derzeit eine stark zunehmende Nachfrage im Veranstaltungsbereich, der eine inflationsbedingte Reduzierung in der Baubranche gegenübersteht.

Auch die zunehmende Internationalisierung der GGWG-Gruppe eröffnet uns neue geschäftliche Chancen und verringert die Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

Vor dem Hintergrund der strategischen Unternehmensziele evaluiert die GGWG-Gruppe regelmäßig ihre Finanzierungsstruktur und -kapazität.

Liquiditätsrisiko

Die GGWG-Gruppe nutzt für die Fortsetzung ihres anorganischen Wachstums variabel verzinsliches Fremdkapital. Die deutlich gestiegen Zinsen stellen ein Risiko für die GGWG-Gruppe dar. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft zum einen durch eine kontinuierliche Überwachung des Marktumfelds und eine Bewertung der Implikationen für die GGWG-Gruppe. Die GGWG-Gruppe überwacht den Schuldendienstdeckungsgrad fortlaufend und passt in Abhängigkeit von den aktuellen Marktbedingungen den Fremdkapitalanteil bei Zukäufen an. Zudem spielt das aktuelle Zinsumfeld sowie die erwartete Entwicklung desselbigen eine zentrale Rolle bei der Bewertung weiterer Unternehmen.

Die gestiegenen Zinsen stellen außerdem ein Liquiditätsrisiko für die GGWG-Gruppe dar. In diesem Zusammenhang setzt die GGWG-Gruppe ein aktives Liquiditätsmanagement auf der Ebene der operativ tätigen Gesellschaften wie auch auf Konzernebene ein. Das Risiko wird als gering angesehen.

Zusammenfassung der Einschätzung der Chancen- und Risiken

Insgesamt zeichnen sich für die GGWG-Gruppe derzeit keine Entwicklungen ab, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinflussen oder den Fortbestand der GGWG-Gruppe gefährden könnten. Ziel der Geschäftsführung ist es, dass Risikomanagement-System fortlaufend zu verbessern und weiterzuentwickeln, um auch künftigen, sich auf die Risikolage auswirkenden Änderungen interner und externer Rahmenbedingungen, mit geeigneten Maßnahmen begegnen zu begegnen.

4 Prognosebericht

Die Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage wird auch in 2023 sehr wesentlich vom weiteren Verlauf des Russland/Ukraine Krieges und der Entwicklung der Inflation abhängig sein. Die Energiepreise stiegen im Verlauf des ersten Halbjahr 2023 weniger stark bzw. waren teils sogar rückläufig. Andererseits verharren die Preise für Lebensmittel auf einem unverändert hohen Niveau, so dass die Gesamtinflation eher langsam zurückgeht. Das Bruttoinlandsprodukt war im ersten Quartal 2023 zum zweiten Mal in Folge rückläufig, so dass die meisten Wirtschaftsexperten von einer anhaltenden Wachstumsschwäche Deutschlands für das Gesamtjahr 2023 ausgehen.

In den meisten Versicherungsbereichen gehen wir wegen der Reduzierung der von den Versicherungen zur Verfügung gestellten Zeichnungskapazitäten sowie in der Folge der hohen Inflation von weiteren Preiserhöhungen aus. Für das Jahr 2023 geht der GDV von einem Beitragswachstum von etwa 3 % aus, wobei jedoch die Beitragsentwicklung in den einzelnen Versicherungsbereichen stark auseinanderfallen wird.

Insbesondere in der Kraftfahrt- und Wohngebäudeversicherung werden in der Reaktion auf die hohe Inflation stark steigende Beiträge erwartet, während in anderen Versicherungsbereichen nur von leichten Beitragszuwächsen ausgegangen wird.

Für das laufende Geschäftsjahr 2023 werden deutliche Courtagezuwächse im Bestand erwartet. Darüber hinaus wird sich das anorganische Wachstum der GGWG- Gruppe im In- und Ausland durch weitere Zukäufe fortsetzen. So wurden im ersten Halbjahr mit der NDB Groep, Mund & Fester sowie balticfinance größere Transaktionen vereinbart bzw. teilweise bereits abgeschlossen.

Insgesamt geht die GGWG-Gruppe ohne Berücksichtigung möglicher, jedoch vertraglich noch nicht konkretisierter Zukäufe von einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse und des modifizierten EBITDA gegenüber dem Vorjahr aus. Die Geschäftsentwicklung insgesamt wird als günstig eingeschätzt.

 

Hamburg, 31. August 2023

Dr. Tobias Warweg

Moritz Rutt

Thomas Zimmermann

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GGW Group GmbH, Hamburg

(im Vorjahr: Gossler, Gobert & Wolters Holding GmbH)

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der GGW Group GmbH, Hamburg, (im Vorjahr: Gossler, Gobert & Wolters Holding GmbH) und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GGW Group GmbH, Hamburg, (im Vorjahr: Gossler, Gobert & Wolters Holding GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der GGW Group GmbH (im Vorjahr: Gossler, Gobert & Wolters Holding GmbH) für das vorherige, am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr, die Grundlage für die Vergleichsangaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2022 sind, wurde nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch

nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. August 2023

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marc A. Sahner, Wirtschaftsprüfer

Udo Banke, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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