Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 580903
Eingetragen
15.12.1998
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und WerbeartikelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
Handel mit exklusiven Werbegeschenken. Die Gesellschaft kann ihren Geschäftsbetrieb auf ähnliche und verwandte Gebiete ausdehnen und ist berechtigt, andere Unternehmungen zu erwerben oder sich an solchen in jeder Weise zu beteiligen und auch die Geschäftsführung zu übernehmen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Schäfer
seit 23.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

74613 Öhringen
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MATO Interpräsent GmbH

Pfedelbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Rahmenbedingungen und allgemeine Geschäftsentwicklung

Während das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2022 ca. 3,5 % betrug, ist das Wachstum in 2023 auf 0,9 % zurückgegangen.

Im Jahr 2023 hat sich die deutsche Wirtschaft im europäischen Vergleich schlechter entwickelt. Das jährliche Wachstum des realen deutschen BIP betrug -0,2 %. In 2022 hatte die reale Zunahme der Wirtschaftsleistung im Vorjahresvergleich noch bei 1,9 % gelegen.

Im gleichen Zeitraum wuchs die Wirtschaft der Eurozone um 0,4 %.

Innerhalb der sogenannten Schwellenländer sind Indien und China die Länder mit dem größten Wachstum (Indien 6,1 %, China 5,2 %).

Die Verschärfung des internationalen Wettbewerbs hat auch im Geschäftsjahr 2023 zu einer weiter anhaltenden Firmenkonzentration geführt.

Im Vergleich zu den Vorjahren entwickelten sich die Rohstoffmärkte aufgrund einer insgesamt verbesserten Verfügbarkeit im Berichtsjahr weitestgehend stabil. Zudem normalisierten sich die weltweiten Lieferketten. Dies spiegelte sich auch in weniger volatilen Preisentwicklungen insbesondere für Metalle wider.

Infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine in 2022 waren die Preise deutlich gestiegen. Insbesondere der Rohstoffpreisindex für Energiestoffe ist im Vorjahr deutlich angestiegen. Ab Oktober 2022 sanken die Preise wieder. Zwar stieg der Durchschnittspreis im ersten Halbjahr 2023 nochmals an, in der zweiten Jahreshälfte setzte sich jedoch die Entwicklung der sinkenden Preise fort.

Auch der Nickel entwickelte sich im Laufe des Berichtsjahres leicht rückläufig. Grund hierfür ist zum einen die Nachfrageseite, aber auch der Stahlsektor erwies sich in den Zeiten hoher Zinsen und konjunktureller Schwäche als wenig herausragend. Nickel wird hauptsächlich für die Veredelung von Stahlprodukten eingesetzt.

2. Übersicht über die Geschäftsaktivitäten des Unternehmens

Die MATO Interpräsent GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen mit einem vielfältigen Produktprogramm rund um das Thema Edelstahl, das wir weltweit beschaffen. Wir sind stets auf der Suche nach neuen und qualitativ hochwertigen Produktideen. In unserem Sortiment finden sich z.B. Artikel für den Küchenbereich, darunter ein vielseitiges Topf- und Pfannenangebot genauso wie die vielen Küchenhelfer. Alles für ein schönes Zuhause vom Türstopper über die Wanduhr bis zum Zahnputzbecher beinhaltet die Rubrik Home & Living. Isolierflaschen, -kannen und -becher in vielen Form- und Farbvarianten sowie der Bereich Wein- und Bar-Accessoires komplettieren unser Angebot.

3. Mitarbeiter

Durch die guten Arbeitsbedingungen bei der Gesellschaft, bedingt durch moderne Arbeitsplätze und Arbeitsmittel sowie durch die Förderung der Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung, beschäftigt die Gesellschaft motivierte junge Mitarbeiter (Altersdurchschnitt ca. 38 Jahre) und hat somit eine geringe Fluktuation zu verzeichnen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Auszubildender bei der Gesellschaft beschäftigt, womit wir einen kleinen Teil zur bestehenden sozialen Verantwortung beitragen. Ziel ist es, junge und qualifizierte Fachkräfte auszubilden und langfristig im Unternehmen zu integrieren. Die Mitarbeiter pflegen die Kunden- und Lieferantenbeziehungen durch schnelle und qualitative Auftragsbearbeitung und Lieferung.

4. Umwelt und Qualität

Alle Produkte unterliegen laufenden Tests unabhängiger Prüfinstitute wie z. B. SGS Institut Fresenius GmbH. Umfangreiche Consumer-Panel-Tests garantieren die Verbraucherakzeptanz unserer Artikel. Nicht nur die Produkte werden geprüft, sondern auch alle Abwicklungsprozesse im Unternehmen. Somit können wir nicht nur höchste Produktqualitätsstandards gewährleisten, sondern auch für unsere Kunden optimal angepasste und kurze Abwicklungsprozesse.

Bei der MATO Interpräsent GmbH stehen auch die Lieferanten unter ständiger Kontrolle. In einem standardisierten Prozess bewertet der Einkauf alle Anbieter bis ins Detail und wählt nur die besten Partner aus.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um TEUR 5.745 im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr TEUR 8.718 deutlich verringert. Im Rückgang der Bilanzsumme spiegelt sich vor allem der Abbau des Bestandes an Vorräten um TEUR 2.077 gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr TEUR 3.435 sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wieder. Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist in diesem Zusammenhang um rd. 41,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken, was insbesondere auf die geringeren Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist.

Der im Vorjahr bestehende nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von TEUR 121 konnte durch den im Berichtsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss vollständig ausgeglichen werden. Entsprechend hat sich auch das Eigenkapital im Vorjahresvergleich äußerst positiv entwickelt.

Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls verringert. Hierbei kam es zu einer Abnahme um TEUR 6.714 auf nunmehr TEUR 7.681 zum Bilanzstichtag. Die höchste Abnahme erfolgte bei den sonstigen Verbindlichkeiten. Hier kam es im Wesentlichen aufgrund der Tilgung eines Darlehens in Höhe von TEUR 6.032 zu einer Minderung um insgesamt TEUR 5.866. Die weitere Abnahme resultiert aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -848), welche mit der Entwicklung bei den Handelswaren korrelieren.

2. Ertragslage

Der Jahresüberschuss beläuft sich im Berichtsjahr auf TEUR 1.080 nach einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 635 im Vorjahr. Das EBIT beläuft sich auf TEUR 1.309. Die positive Entwicklung ist auf die deutliche Steigerung der Rohertragsquote von 12,1 % im Vorjahr auf nunmehr 20,6 % im Berichtsjahr zurückzuführen. Die Geschäftsleitung der Gesellschaft zeigt sich mit dem Verlauf des abgeschlossenen Geschäftsjahres insgesamt sehr zufrieden.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 11,7 % zurückgegangen. Ursächlich war hierfür der Rückgang der Nachfrage nach unseren Produkten. Der Rückgang der Nachfrage ist durch die Marktsituation im Geschäftsjahr und der weiterhin relativ hohen Inflation zu begründen.

Die Materialaufwandsquote konnte deutlich um rd. 8,5 Prozentpunkte auf nunmehr rd. 79,4 % gesenkt werden. Der Rückgang bei der Materialaufwandsquote ist in erster Linie auf die geringeren Eingangsfrachten sowie auf den Rückgang der bezogenen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Darüber hinaus haben verbesserte Währungsabsicherungsgeschäfte zur positiven Entwicklung beigetragen.

Die Personalkapazität konnte im Berichtsjahr stabil gehalten werden. So hat die Gesellschaft im Berichtsjahr durchschnittlich 20 Mitarbeiter nach ebenfalls durchschnittlich 20 Mitarbeitern im Vorjahr beschäftigt.

Das für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierte leicht höhere Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr ist daher insgesamt übertroffen worden. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die deutlich gesteigerte Rohertragsquote und damit die positiven Deckungsbeiträge der einzelnen Artikel.

3. Finanzlage

Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 5.428 resultiert vor allem aus der Abnahme der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Auch das Jahresergebnis wirkt sich positiv auf den Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit aus.

Im Geschäftsjahr konnten die bestehenden kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 6.032 vollständig getilgt werden. Weiterhin existiert, wie im Vorjahr, ein Geldmarktdarlehen in Höhe von unverändert TEUR 4.000 und ein durch den Gesellschafter ausgereichtes Darlehen, welches zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.026 valutiert.

Die Liquidität der Gesellschaft wird somit sichergestellt und war jederzeit im Geschäftsjahr gewährleistet. Die Gesellschaft war stets dazu in der Lage, den bestehenden finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Der Bestand an flüssigen Mitteln beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 1.405 nach TEUR 2.235 im Vorjahr.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Zusammengefasst zeigt die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage nochmalig eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr und vor allem dem Geschäftsjahr 2021. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts befindet sich die Gesellschaft in einer wieder soliden wirtschaftlichen Verfassung, wenngleich das laufende Geschäftsjahr 2024 nicht mehr in demselben Maße positiv verlaufen wird.

C. Chancen- und Risikobericht

1. Chancen

Unser umfangreiches und qualitativ hochwertiges Produktportfolio, gepaart mit einem hohen Servicegrad und dem bestehenden After-Sales-Service, sind wichtige Merkmale, die uns einen strategischen Vorteil am Markt verschaffen.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir eine langfristige Zusammenarbeit und Partnerschaft pflegen und auf deren Qualitätsstandards wir uns verlassen können.

Zur Risikominimierung sind wir fortlaufend auf der Suche nach neuen Lieferanten die unseren Qualitätsanforderungen entsprechen.

2. Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken:

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld hat sich sowohl im letzten Jahr als auch in diesem Jahr weiter verschlechtert. Insbesondere die hohe Inflation und die gestiegenen Zinsen sowie die Energiekosten führen in Verbindung mit den bereits bestehenden Herausforderungen zu einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese geänderten Rahmenbedingungen haben insgesamt zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung, insbesondere auch auf Endverbraucherebene geführt, was sich entsprechend auch bei unseren Kunden ausgewirkt hat. Somit sind für die Zukunft entsprechende Nachfragerückgänge zu erwarten. Dies kann sich negativ auf die Umsatz- und Ertragssituation bei der Gesellschaft auswirken.

Hinzu kommt der bestehende Fachkräftemangel in Deutschland in nahezu allen Branchen. Überproportional steigende Lohnkosten sind hieraus die Konsequenz. Ein Ende des Fachkräftemangels und der weiter steigenden Lohnkosten ist derzeit nicht in Sicht. Die Einstellung von entsprechend qualifizierten Mitarbeitern ist jedoch erfolgskritisch für die Realisierung von künftigem, quantitativem und qualitativem, Wachstum.

Die Geschäftsleitung der MATO Interpräsent GmbH überwacht und bewertet die Situation fortlaufend und erarbeitet Gegenmaßnahmen. Ziel der Gegenmaßnahmen ist es, mögliche negative finanzielle Auswirkungen zu minimieren.

Preisrisiken/Marktpreisrisiken:

Es bestehen Risiken in erkennbarer Weise hinsichtlich der branchentypischen Abhängigkeit von der US-Dollar-Entwicklung und den Frachtkosten bzw. Frachtkapazitäten, insbesondere aus Fernost. Diese Entwicklungen können die, für die Gesellschaft bestehende Marge negativ beeinflussen. Sowohl im Bereich der Frachtkapazitäten bzw. Frachtraten als auch hinsichtlich der Verfügbarkeit der Rohmaterialien ist in 2023 eine gewisse Entspannung eingetreten, während in 2024 die Frachtkosten wieder sukzessive angestiegen sind und die Verfügbarkeit von Rohmaterialien im ersten Halbjahr zurückging. Die Preise haben sich insgesamt betrachtet auf einem höheren Niveau als vor der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Konflikt eingependelt.

Kundenrisiken:

Dem Forderungsausfallrisiko wurde durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen begegnet. Darüber hinaus erfolgt ein fortlaufendes Monitoring der Zahlungsgewohnheiten aller Kunden und ein turnusmäßiger Mahnlauf. Dem Risiko aus Zahlungsstromschwankungen wird durch ein weiter optimiertes Liquiditätscontrolling begegnet.

Währungsrisiken:

Damit verbunden sind auch vermehrte Währungsrisiken, die ebenfalls zu niedrigeren Umsätzen auf Grund der Paritäten bzw. zu Aufwendungen aus Wechselkursverlusten führen können.

Währungssicherungen werden ausschließlich zum Zweck geschlossen, Kursrisiken zu minimieren. Ziel der Währungsabsicherung mit den Devisentermingeschäften ist es, zukünftige Risiken für das Jahresergebnis aus ungünstigen Kursschwankungen des USD zu vermeiden. Termingeschäfte zu Spekulationszwecken werden nicht abgeschlossen.

Operationelle Risiken:

Die Gesellschaft betreibt ein aktives Risikomanagement für Währungsrisiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben. Zum Stichtag bestehen zur Absicherung von Währungsrisiken Devisentermingeschäfte.

Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sehen wir aufgrund der Sicherstellung der Liquidität und der positiven Entwicklung im Berichtsjahr, welche sich planmäßig in den Folgejahren nicht deutlich verschlechtert, derzeit nicht.

3. Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement unserer Gesellschaft findet über das ausführliche monatliche Berichtswesen statt. Hier stehen im Wesentlichen Beschaffungsrisiken, Preisrisiken, Forderungsausfallrisiken und Liquiditätsrisiken im Vordergrund.

Die Geschäftsführung bedient sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben eines Risikofrüherkennungssystems mittels Kennzahlen. Den Mitarbeitern werden Planzahlen und Budgets vorgegeben, die monatlich kontrolliert werden. Im Rahmen dieser Risikosteuerung sollen Gefahren für das Unternehmen ausgeschlossen oder zumindest rechtzeitig erkannt und damit reduziert werden. Danach ergeben sich, aufgrund der getroffenen Maßnahmen, derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken bei der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

D. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Geschäftsführung der Gesellschaft, auf der Basis einer weiter nachlassenden Kundennachfrage, mit Umsatzerlösen, welche sich nochmals etwas unter dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Der Umsatzschwerpunkt in 2024 liegt im zweiten Halbjahr.

Die gesamtwirtschaftliche Lage ist weiterhin schwierig. Vor allem aufgrund von Lieferengpässen im ersten Halbjahr 2024 wird mit einer geringeren Rohertragsquote und in diesem Zusammenhang mit einem Rückgang aber immer noch einem leicht positiven Jahresergebnis und damit zusammenhängend einem leicht positiven EBIT gerechnet.

Mögliche Auswirkungen der derzeitigen wirtschaftlichen Verwerfungen auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Risiken, insbesondere den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie etwaiger wirtschaftlicher Auswirkungen der Zinswende, sind nicht Teil der Prognose.

Vor diesem Hintergrund und der damit einhergehenden hohen Inflation und hohen Energiepreise, kommt dem Cash-Management der Gesellschaft eine besondere Bedeutung zu. Die MATO Interpräsent GmbH wird in diesem Zusammenhang das Monitoring der Finanzströme weiter intensivieren bzw. auf hohem Niveau aufrechterhalten und somit die Liquidität der Gesellschaft nachhaltig sicherstellen.

Die tatsächliche Entwicklung in 2024 kann, auf Grund des prognostischen Elements und der wirtschaftlichen Verwerfungen aufgrund der genannten Krisen auch von den obenstehenden Ausführungen abweichen.

 

Pfedelbach, den 24. Oktober 2024

gez. Markus Schäfer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 36.034,00 44.453,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.805,00 5.895,00
II. Sachanlagen 32.229,00 38.558,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.229,00 38.558,00
B. Umlaufvermögen 8.664.910,92 14.293.435,04
I. Vorräte 3.435.229,60 5.512.012,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.825.137,81 6.546.397,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.404.543,51 2.235.024,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.462,49 5.279,88
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 120.593,12
Aktiva 8.718.407,41 14.463.761,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 959.070,93 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 933.070,93 -146.593,12
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 120.593,12
B. Rückstellungen 78.300,00 69.200,00
C. Verbindlichkeiten 7.681.036,48 14.394.561,04
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.000.000,00 4.000.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.681.036,48 10.394.561,04
Passiva 8.718.407,41 14.463.761,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.429.444,20 2.961.756,01
2. Personalaufwand 1.038.932,10 1.005.805,94
a) Löhne und Gehälter 852.300,67 823.635,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 186.631,43 182.170,12
davon für Altersversorgung 38.948,16 36.700,16
3. Abschreibungen 15.576,69 43.515,72
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.576,69 43.515,72
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.065.612,87 1.165.015,33
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 349.633,04 371.066,45
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 228.630,49 111.974,32
davon an verbundene Unternehmen 10.079,17 10.029,03
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 400,00
7. Ergebnis nach Steuern 1.080.292,05 635.444,70
8. sonstige Steuern 628,00 863,00
9. Jahresüberschuss 1.079.664,05 634.581,70
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 146.593,12 781.174,82
11. Bilanzgewinn 933.070,93 -146.593,12

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die MATO Interpräsent GmbH hat ihren Sitz in Pfedelbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 580903 eingetragen.

B. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, was der bisherigen Handhabung entspricht.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Nominalbetrag bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h., einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) angesetzt.

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem in der Anlage beigefügten Bruttoanlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten weisen zum 31. Dezember 2023 folgendes Bild auf:

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 714 (i. Vj. TEUR 7.443), der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 6.967 (i. Vj. TEUR 6.952).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 4.000 (i. Vj.TEUR 4.000) eine Restlaufzeit von über einem Jahr sowie TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 4.000 (Vorjahr: TEUR 4.000).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 2.026 (Vorjahr: TEUR 2.016) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten TEUR 347 (Vorjahr: TEUR 894) aus Währungsumrechnung.

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 371) aus Währungsumrechnung.

F. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 96 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
aus Mietverträgen für unbewegliche Wirtschaftsgüter 46 15 0
aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter 18 17 0
Summe 64 32 0

2. Angaben nach § 285 Nr. 23 HGB

Abgesichertes Risiko Grundgeschäft
Kategorie Art Art Betrag
in TEUR
Währung Kontrahierter Zahlungsstrom Ware in USD 2.678
Sicherungsinstrument Risiko Betrag
in TEUR
Art Effektivität
USD Terminkauf 2.678 Micro Hedge Laufzeit- und Volumenkongruenz

3. Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

- Herr Markus Schäfer, Öhringen

Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.

Herr Markus Schäfer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit der Nichtangabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

4. Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 20 Arbeitnehmer ohne Organmitglieder bei der Gesellschaft beschäftigt.

5. Ergebnisverwendung/Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 933.070,93 wie folgt zu verwenden:

Er wird auf neue Rechnung vorgetragen.

6. Nachtragsbericht

Sonstige Vorgänge von wesentlicher Bedeutung, welche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten.

 

Pfedelbach, den 24. Oktober 2024

gez. Markus Schäfer, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 152.073,50 0,00 0,00 152.073,50
152.073,50 0,00 0,00 152.073,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.981,60 7.157,69 504,19 170.635,10
163.981,60 7.157,69 504,19 170.635,10
316.055,10 7.157,69 504,19 322.708,60
Kumulierte Abschreibungen Buchwert
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.178,50 2.090,00 0,00 148.268,50 3.805,00 5.895,00
146.178,50 2.090,00 0,00 148.268,50 3.805,00 5.895,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 125.423,60 13.486,69 504,19 138.406,10 32.229,00 38.558,00
125.423,60 13.486,69 504,19 138.406,10 32.229,00 38.558,00
271.602,10 15.576,69 504,19 286.674,60 36.034,00 44.453,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die MATO Interpräsent GmbH, Pfedelbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MATO Interpräsent GmbH, Pfedelbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MATO Internetpräsent GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 24. Oktober 2024

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