Massa Brandschutz GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schaden seit 24.1.2024 | Geschäftsführer |
Carola Bullermann seit 25.2.2022 | Prokura |
Ingo Steinbach seit 29.10.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 85.00% | |
| 15.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schock GmbHLudwigsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 31.12.2023I) Grundlagen des Unternehmens 1) Geschäftsmodell Die Schock GmbH Import Export (Schock GmbH) ist ein seit 1946 bestehendes Familienunternehmen der Lebensmittelindustrie. Es werden Riegel und Riegelsnacks aus Hafer, Saaten sowie Nüssen entwickelt und unter den Eigenmarken (Schock's, Schock's Bio und Sesamac) vertrieben. Darüber hinaus ist die Schock GmbH ein Spezialist für Private Label und bietet Kunden das komplette Dienstleistungspaket, insbesondere die Entwicklung neuer Rezepturen für Riegel, Flapjacks oder sonstige Nuss-Snacks. Wesentliche Kundensegmente sind neben dem klassischen Lebensmitteleinzelhandel und Discount der B2B-Bereich. Seit Oktober 2021 gehört die Schock GmbH zum Konzern der Laurens Spethmann Holding Aktiengesellschaft & Co. KG, Seevetal, (LSH). 2) Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft unternimmt im betriebsüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. II) Wirtschaftsbericht 1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das weltweite BIP wuchs 2023 ähnlich wie im Vorjahr um ca. 3%. Während jedoch das Wachstum in China ca. 5,6% und in den USA (die Wirtschaft zeigt sich überraschend widerstandsfähig) ca. 2,5% betrug, fällt die Eurozone mit 0,5% deutlich zurück. Deutschland schrammte mit - 0,2% (VJ immerhin noch 1,8%) gerade so an einer Rezession vorbei, liegt aber in dieser Wachstumsstatistik ganz am Ende aller Euro-Länder. In der Prognose für 2024 ändert sich daran nichts. Für Deutschland werden 0,5% (Eurozone 0,8%; Welt 3%) erwartet. Wesentliche Auswirkungen auf die Gesamtlage haben nach wie vor der Ukraine- Krieg, die zwar zurückgehenden, aber immer noch hohen Inflationsraten, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die hohen Energiepreise und das gestiegene Zinsniveau, welches bei einzelnen Branchen die Investitionstätigkeiten bis hin zum Erliegen gebracht haben. Alle diese Voraussetzungen hatten natürlich auch Auswirkungen auf die Lebensmittelindustrie. Die Marktlage in der Lebensmittelindustrie ist in 2023 weiterhin angespannt. Ein weiterhin hohes Preisniveau, große wirtschaftspolitische Unsicherheiten und deutlich verschlechterte Standortfaktoren sorgten im Jahr 2023 für einen realen Umsatzverlust. Ersten Schätzungen des Branchenverbands BVE (Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie) zufolge haben die deutschen Lebensmittelhersteller im Jahr 2023 einen Umsatz von 232,7 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspricht einem Rückgang des preisbereinigten Umsatzes von 0,9 Prozent. Der Riegelmarkt hingegen entwickelt sich weiterhin sehr gut und stärker als andere Kategorien, was durch die anhaltenden Ernährungstrends getrieben wird. Lag die Marktgröße des deutschen Riegelmarktes (inkl. Protein-Riegeln) laut NIELSEN in 2020 noch bei 328 Mio. €, wurde in 2022 bereits eine Marktgröße von 416 Mio. € erreicht, was einem Marktwachstum von 27,8% in zwei Jahren entspricht. In 2024 wird laut NIELSEN mit einer Marktgröße von 580 Mio. € ein weiteres Wachstum von bis zu 39,4% erreicht. Somit bewegt sich die SCHOCK GmbH weiterhin in einem stark wachsenden Markt, wovon man in 2023 auf Grund von Lieferengpässen und anderer Themen nur bedingt profitieren konnte. 2) Geschäftsverlauf und Lage Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Umsatz im Vergleich zum vorausgegangenen Geschäftsjahr von TEUR 14.290 auf TEUR 13.782 vermindert. Dies entspricht einem Rückgang von 3,6%. Den wesentlichen Anteil der Umsatzerlöse erzielen wir unverändert mit Private Label. Die Steigerung der einkaufsseitigen Preise für Rohstoffe und Verpackung konnte kundenseitig nicht in vollem Umfang kompensiert werden. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse in %) steigt von 78,1% auf 78,7 %. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) vermindert sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 3.137 auf TEUR 2.966. Kostensteigerungen, insbesondere aufgrund von Konzernumlagen, Wertberichtigungen und höheren Verpackungskosten, haben zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 1.884 geführt, so dass letztlich ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR -496 erzielt wurde. a) Ertragslage
Die Personalaufwendungen haben sich im Zuge des Personalaufbaus von durchschnittlich 30 auf 32 Mitarbeiter auf TEUR 1.570 (VJ: TEUR 1.296) erhöht. b) Finanzlage Unser Eigenkapital beträgt TEUR 6.345 (VJ: TEUR 6.763), dies entspricht einer Quote von 90,5% (VJ: 93,0%) der Bilanzsumme und liegt damit über dem Branchendurchschnitt. Zum Bilanzstichtag 31.12.23 werden flüssige Mittel in Höhe von TEUR 419 ausgewiesen. Kurzfristig nicht benötigte liquide Mittel werden bei der Konzernobergesellschaft angelegt. Diese belaufen sich zum Bilanzstichtag 31.12.23 auf TEUR 900. Verbindlichkeiten gegenüber Kredit- oder sonstigen Finanzinstituten bestehen, wie in den Vorjahren, nicht. In Verbindung mit der vorhandenen Barliquidität, ist das Unternehmen unabhängig von jeglichen Finanzmarktentwicklungen. Durch unsere sehr gute Kapitalausstattung und Liquiditätssituation sind wir jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachzukommen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden, wie auch im Vorjahr, geringe Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. c) Vermögenslage
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen stichtagsbedingt um TEUR 321 auf TEUR 3.335, während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 400 auf TEUR 900 steigen. Die Veränderung der Rückstellung resultiert aus dem Anstieg bei den sonstigen Rückstellungen auf TEUR 284 (VJ: TEUR 216). 3) Leistungsindikatoren und Gesamtaussage Die bedeutsamen Indikatoren zur Identifikation und Beurteilung unseres Erfolges ergeben sich aus den Umsatzerlösen und dem Ergebnis vor Steuern. Die Umsätze sind um TEUR 508 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Unter Berücksichtigung des schwierigen Umfelds, sind wir damit sehr zufrieden. Das Ergebnis vor Steuern ist mit TEUR -496 gegenüber dem Vorjahr rückläufig (VJ: TEUR 778). Ursächlich sind im Wesentlichen geringere Umsätze, gestiegene Einkaufspreise und höhere Personalaufwendungen. Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiterhin als sehr gut und solide ein. III) Prognosebericht Eine verlässliche Prognose für Umsatz und Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 ist vor dem Hintergrund der bereits erwähnten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig. Wir haben eine Umsatzsteigerung von ca. 12% geplant, wobei neben einem Mengenwachstum auch notwendige Preissteigerungen berücksichtigt wurden. Bei weiterhin steigenden Kosten im Geschäftsjahr 2024 wurde ein ausgeglichenes Ergebnis vor Steuern geplant. Zur Sicherstellung unserer hohen Standards werden wir weiterhin qualitätssichernde Maßnahmen durchführen. Wir werden unsere hohen Anstrengungen beim Thema Nachhaltigkeit beibehalten. IV) Chancen- und Risikobericht Als Familienunternehmen übernehmen wir Verantwortung - und zwar sowohl für unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter, als auch für die Gesellschaft und die Welt, in der wir leben. Die Schock GmbH ist in das Risikomanagementsystem der LSH eingebunden. Das Risikomanagement hilft uns, Risiken frühzeitig zu erkennen und Gefahren für das Unternehmen abzuwenden. Dazu wurde in der Unternehmensgruppe ein Risiko- Inventar über alle Bereiche erstellt. Weiterhin wurden sechs Schlüsselgrößen (Marktanteil, Innovationsleistung, Produktivität, Attraktivität, Liquidität und Wirtschaftlichkeit) identifiziert, die regelmäßig überprüft werden. Die operativen und strategischen Planungen werden regelmäßig durch Plan-Ist-Vergleiche kontrolliert und berichtet. Als Reaktion auf die in 2020 erstmals in einem solchen Maß aufgetretene Pandemie wurden in der Unternehmensgruppe umgehend weitreichende Notfallpläne erstellt. Dies gilt sowohl für operative Einheiten als auch für produzierende Betriebe und eigene Läger. Wir sind uns unserer Sorgfaltspflicht gegenüber unseren Mitarbeitern und unseren Kunden sehr bewusst. Wir verfügen über ein implementiertes Qualitätsmanagement, welches regelmäßig von externer Seite auditiert wird, und eine ausgefeilte Qualitätssicherung unserer Produkte. Um das hohe erreichte Qualitätsniveau zu erhalten, investieren wir zusätzlich in die gesamte Lieferkette, insbesondere in die Rohwaren- und Produkt- Analysen. Die Darstellung der Chancen und Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich hierbei auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken. Eine Herausforderung ist die weitere Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel mit dem daraus resultierenden Kräfte-Ungleichgewicht hinsichtlich der Verhandlungsposition bei Preisen und Konditionen. Dem begegnen wir damit, dass wir dem Handel eine einzigartige Kombination aus Preis, Qualität und Verfügbarkeit aufzeigen. Bei der Rohwarenbeschaffung seitens unserer Zulieferer verfügen wir über ein fundiertes Wissen. Dieses Risiko der Beschaffung begrenzen wir mit der permanenten Analyse der Märkte und der laufenden Betrachtung von möglichen alternativen Bezugsquellen. Aktuell gibt es Engpässe durch den weltweit erhöhten Nachfragebedarf nach der letzten Corona-Welle und das Anspringen der Konjunktur in den großen Wirtschaftsregionen. Wir gehen davon aus, dass diese Überhitzung weiterhin abnimmt, der Zustand aber im laufenden Jahr noch in einigen Teilbereichen anhält und sich erst im kommenden Jahr normalisiert. Zu den wesentlichen Schadensrisiken gehören Cyber, Feuer, Explosion, Produktschaden sowie Produkt- und Umwelthaftpflichtschäden. Für eventuelle Schadensfälle hat die Gesellschaft neben dem entsprechenden Versicherungsschutz Notfallpläne entwickelt, die wie der Versicherungsschutz regelmäßig überprüft werden. Im Rahmen der jährlichen Überprüfung und Aktualisierung unserer strategischen Planung identifizieren wir frühzeitig sich bietende Chancen. Chancen sehen wir bei der Entwicklung von innovativen Produkten, in der Überprüfung von neuen Märkten und dem stetig steigenden Einsatz von nachhaltigen Rohstoffen und Materialien. Darüber hinaus sprechen wir regelmäßig mit unseren Schlüsselkunden über mögliche gemeinsame Ansätze und Entwicklungen. Insgesamt sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Ludwigsburg, 12. Februar 2024 Schock GmbH Import Export - Die Geschäftsführung - BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.02.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schock GmbH Import Export, Ludwigsburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schock GmbH Import Export, Ludwigsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Ge-schäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schock GmbH Import Export, Ludwigsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus-reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Norderstedt, den 19. Juli 2024 STRATEGUS
GmbH
Hefti, Wirtschaftsprüfer Krambeer, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Schock GmbH Import Export ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein. Die Ansatzstetigkeit i. S. d. § 246 Abs. 3 HGB wurde beachtet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre und bei Markenrechten 15 Jahre unterstellt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögengegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 800,00 Euro wurden in einem Posten zusammengefasst und auf ein Jahr abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und des Vorsichtsprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen und Einnahmen vor dem Stichtag, soweit sie Erträge nach dem Stichtag sind, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv oder passiv abgegrenzt. 4. Rückstellungen Rückstellungen wurden in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung der jeweiligen Risiken und möglichen Verpflichtungen erforderlich sein wird (Erfüllungsbetrag). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens siehe letzte Seite im Anhang. 2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin der Laurens Spethmann Holding Aktiengesellschaft & Co. KG in Höhe von Euro 900.369,86 Euro (Vorjahr: 500.770,12 Euro). 3. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen nach § 249 HGB Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Personalverpflichtungen (T€ 92) Rückvergütungen an Kunden (T€ 60) sowie Schadenersatzansprüche (T€ 70). Die Rückstellung für Aufbewahrungspflicht (Archivierungskosten) in Höhe von 3.000,00 Euro hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht. Sicherheiten wurden für die Verbindlichkeiten nicht gestellt. 5. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Haftungsverhältnisse i.S. d. § 251 HGB haben zum Abschlussstichtag nicht bestanden. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Namen der Mitglieder der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen der Geschäftsführung an: Alexander Schaden, ausgeübter Beruf: Kaufmann Markus Kirschner, ausgeübter Beruf: Kaufmann Ingo Steinbach, ausgeübter Beruf: Kaufmann Die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 2. Beteiligungen (Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB) Es werden die sämtlichen Geschäftsanteile an der SAMCROS GmbH Freiberg am Neckar gehalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt T€ 2.914 das Jahresergebnis 2023 beträgt T€ 767. 3. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. 4. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich 32 Arbeitnehmer (Angestellte: 31, Gewerblicher: 1; Vorjahr: 30) beschäftigt. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen jährliche Verpflichtungen aus Miet-, Pacht und Leasingverträgen in Höhe von 178 T€ (Vorjahr: 113 T€). 6. Nachtragsbericht Als Nachtragsbericht ist zu vermerken, dass sich zurzeit noch nicht abschätzen lässt, wie sich in Zukunft die Kosten für Energie entwickeln werden. 7. Konzernabschluss des Mutterunternehmens Die Laurens Spethmann Holding Aktiengesellschaft & Co. KG mit Sitz in Seevetal erstellt als Mutterunternehmen der Gesellschaft einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Konzernobergesellschaft ist beim Unternehmensregister unter der Nr. HRA 110372 des Amtsgerichts Lüneburg zu veröffentlichen. 8. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt Euro -418.257,92. Dieser soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Ludwigsburg, den 12. Februar 2024 Alexander Schaden Markus Kirschner Ingo Steinbach Entwicklung des Anlagevermögens
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