AlixPartners GmbH
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
A. Geschäfts-
und
Rahmenbedingungen
1.
Branchensituation
und
Entwicklung
der
AlixPartners
GmbH
und
wirtschaftliche
Rahmenbedingungen
AlixPartners zählt international zu den
führenden Beratungen für Transformations-,
Restrukturierungs- und Ertragssteigerungsprogramme sowie
komplexe Risiko- und Compliance- Projekte. AlixPartners
setzt ausschließlich erfahrene
Führungskräfte aus Industrie und Beratung ein,
die fallweise als Manager auf Zeit auch operative
Führungsverantwortung übernehmen. AlixPartners
ist in Deutschland mit der AlixPartners GmbH seit dem Jahr
2003 vertreten und unterhält die Bürostandorte
München und Düsseldorf.
AlixPartners ist für Unternehmen und Investoren
tätig und arbeitet nur in Ausnahmesituationen für
Gläubiger und fallweise für Kreditgeber. Es ist
der AlixPartners GmbH gelungen, die
Geschäftstätigkeit deutlich auszubauen und sich
als ein führendes Unternehmen in dem Marktsektor
für komplexe, dringliche Probleme ("when it really
matters") zu positionieren. Dabei waren folgende
Erfolgsfaktoren wesentlich:
· Die Einbindung in das
internationale Netzwerk der AlixPartners
Gesellschaftsstruktur mit etwa 2.900 Mitarbeitern und 25
Standorten weltweit; · Der
interdisziplinäre Ansatz aus operativer,
technologischer (digitaler) und finanzwirtschaftlicher
Beratung sowie Restrukturierung und
Compliance/Investigations; · Die
Kombination aus dem Angebot von Beratung und
Implementierungsunterstützung inkl.
Interim-Management; · Die erfolgreiche
Rekrutierung und Entwicklung exzellenter Mitarbeiter
· Die Bereitschaft an der Umsetzung zu
arbeiten, auch auf Erfolgsbasis.
Das bereits in 2022 verzeichnete Rekordwachstum,
setzte sich im Jahr 2023 mit einem neuen Rekord- Ergebnis
fort. Weiterhin verunsichern Disruptionen und geopolitische
Konflikte wie der langwierige Krieg in der Ukraine und der
Konflikt im Nahen Osten die Wirtschaft. Auch wenn sich die
Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die Lieferketten und
die Energiemärkte bislang in Grenzen halten, besteht
die Gefahr von Störungen der Energieversorgung, die
die weltweite Produktion und das allgemeine Preisniveau
erheblich beeinträchtigen könnten. Auch die
wirtschaftlichen Entwicklungen bei den wichtigsten
Handelspartnern der EU und China können Risiken
bergen.
Die Geschäftsführung geht auf Basis dieser
mikro-ökonomischen Entwicklungen von einem weiteren
Wachstums des Geschäfts aus. In den kommenden Jahren
wird das Wachstum des Unternehmens auf der gleichbleibend
hohen Qualität der Beratungsleistungen sowie auf neuen
Angeboten und Lösungen basieren, die an das
herausfordernde wirtschaftliche Umfeld angepasst sind. Hier
ist insbesondere das Investment in die Digitalisierung des
Service Angebots im allgemeinen und in KI Lösungen im
speziellen hervorzuheben.
Wichtige finanzielle Leistungsindikatoren sind die
Auslastung der Mitarbeiter und die Rentabilität der
einzelnen Projekte sowie die damit verbundene
Liquidität. In Erwartung einer weiteren Verbesserung
wurde die Zahl der Mitarbeiter im Beratungsbereich
erhöht, was zu einer Kapazitätssteigerung
führte, während die Auslastung im Vergleich zum
Vorjahr leicht zurückging. Die Profitabilität der
einzelnen Projekte und die damit verbundene Liquidität
haben sich entgegen der Erwartungen im Vergleich zum
Vorjahr verbessert.
Als Beratungsunternehmen stellt die Rekrutierung,
Bindung und Entwicklung von qualifizierten Mitarbeitern
einen kritischen nicht-finanziellen Leistungsindikator dar,
der sich auch im letzten Jahr positiv entwickelt hat.
Nach dem Rekordwachstum der deutschen
Beratungsbranche von 15% im Jahr 2022, wächst die
Beratungsbranche weiter, wenn auch auf einem moderateren
Niveau von 7,2 % in 2023. Die Aussichten für 2024
bleiben positiv mit der Erwartung eines Wachstums in der
Größenordnung von 9,8 % (Quelle: BDU: Facts
& Figures, 20. März 2024).
Mit der Übernahme der Restrukturierungsberatung
THM in England sind auch 4 Mitarbeiter in Deutschland
dazugestoßen. Seit Herbst 2023 verhandelt
AlixPartners die Übernahme der auf die
Automobil-Industrie fokussierten Unternehmensberatung
Berylls. Die Übernahme wurde mit Closing am 31. Mai
2024 vollzogen.
2. Personal
Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im
Geschäftsjahr 2023 inklusive
Teilzeitbeschäftigter erhöhte sich im
Berichtsjahr auf 214 Personen (Geschäftsjahr 2022:
198).
B. Ertragslage
Im Geschäftsjahr 2023 stiegen die
Umsatzerlöse um TEUR 59.464 auf TEUR 185.732. Die
Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um TEUR
29.124 auf TEUR 56.587, was auf einen Anstieg der internen
Leistungsverrechnung zurückzuführen ist. Der
Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der gestiegenen
Mitarbeiterzahl sowie höherer Boni um TEUR 16.332 auf
TEUR 71.183. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
erhöhten sich um TEUR 5.625 auf TEUR 35.238 (Vorjahr:
TEUR 29.613). Dieser Kostenanstieg ist hauptsächlich
auf die Konzernumlage zurückzuführen. Bedingt
durch die gestiegenen Umsätze lag der
Jahresüberschuss mit TEUR 17.933 um TEUR 5.870
über dem des Vorjahres (TEUR 12.063). Insgesamt ist
das Management mit der Entwicklung, dem weiteren Wachstum
des Geschäfts sowohl in Bezug auf das
Beratungspersonal als auch auf das Dienstleistungsangebot
für den Kunden zufrieden.
C. Finanzlage
Der Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit (TEUR 44.010) im abgelaufenen
Geschäftsjahr liegt deutlich über dem
Vorjahres-Niveau (TEUR 7.294), was insbesondere auf die
gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen zurückzuführen ist.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief
sich auf TEUR 2.367 (Vj. TEUR -237).
Insgesamt erhöhte sich der Zahlungsmittelbestand
zum Jahresende um TEUR 41.643 auf TEUR 61.150.
AlixPartners GmbH ist weiterhin als ein solventes
Unternehmen einzustufen.
Fremdwährungsforderungen bestehen in GBP
gegenüber der AlixPartners Ltd, London, in USD
gegenüber der AlixPartners LLC, Southfield, in JPY
gegenüber der AlixPartners Asia, LLC und CHF
gegenüber der AlixPartners, Ltd (Switzerland Branch).
Für die Fremdwährungspositionen werden keine
Sicherungsgeschäfte abgeschlossen.
D. Vermögenslage
Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich
aufgrund des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von
TEUR 17.933 und beläuft sich zum Bilanzstichtag auf
TEUR 84.578 (Vj. TEUR 66.646). Die Erhöhung der
Bilanzsumme um TEUR 47.380 auf TEUR 155.369 (Vj. TEUR
107.989) war aktivisch wesentlich durch die Erhöhung
der Bankbestände sowie der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen bedingt. Es ergibt sich folglich eine
Eigenkapitalquote in Höhe von 54,44% (Vj. 61,71%),
welche damit leicht unter der Quote des
Geschäftsjahres 2022 liegt.
Das Net Working Capital (Summe der Vorräte,
Forderungen und anderer Aktiva abzüglich der
kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen, die nicht der Investitions- oder
Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) hat sich 2023
von TEUR 44.977 auf TEUR 20.566 verringert.
E. Risiko-
und Chancenbericht
Risiken
Die Projektrisiken aus der Beratungsleistung sind im
Jahresabschluss ausreichend berücksichtigt. Die
wesentlichen Risiken, welchen die Gesellschaft ausgesetzt
ist - und grundsätzlich gleichwertig nebeneinander
stehen - , sind wie folgt:
Personalrisiken sehen wir insbesondere in dem
Maße, in dem es nicht gelingt, die
Beraterkapazität bedarfsgemäß und auf
gleichbleibend hohem Qualifikationsniveau zu erhalten und
weiter auszubauen. Das Management ist bestrebt
sicherzustellen, dass Schlüsselpersonen angemessen
vergütet werden, um gute Leistungen anzuerkennen und
Schlüsselpersonen zu halten.
Die Abhängigkeit von einigen wenigen
Großkunden zur Aufrechterhaltung der Key Performance
Indicators (KPIs) und des Umsatzwachstums wurde weiter
reduziert und wird durch die kontinuierliche Erweiterung
des Leistungs-Angebots, der Sicherstellung einer
ausreichenden Kundenbasis und die Aufrechterhaltung einer
Pipeline von potenziellen/ neuen Kunden gesteuert.
Intern führt die Gesellschaft
regelmäßig eine Bewertung aller potenzieller
Geschäftsrisiken durch. Maßnahmen zur
Minimierung und zum Management von Risiken aus
Einschränkungen des Betriebs und
Betriebsunterbrechungen wurden getroffen. Notfallpläne
zur Bewältigung der strategischen und operativen
Geschäftsrisiken wurden erstellt mit Maßnahmen
wie IT-Disaster Recovery, externe Datenspeicherung,
Datensicherungs- und Wiederherstellungsverfahren,
Evakuierungsverfahren und entsprechender Kunden-/
Personalkommunikation.
Finanzwirtschaftliche Risiken ergeben sich aufgrund
der guten Liquiditätslage der Gesellschaft nicht.
Lediglich die Währungskursschwankungen hinsichtlich
der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen stellen ein gewisses Risiko dar.
Als international agierendes Beratungsunternehmen
unterliegen wir den damit typischerweise verbundenen
steuerlichen Risiken.
Gesamtwirtschaftliche Risiken bestehen insbesondere
durch die momentan schwer einzuschätzende
geopolitische und volkswirtschaftliche Entwicklung.
Chancen
Angesichts des in 2024 erwarteten weiterwachsenden
Beratungsmarktes und der wieder zunehmenden Nachfrage nach
Restrukturierungsberatung wird das Unternehmen das positive
Umfeld nutzen, um das Geschäft weiter auszubauen. Dies
basiert auf der Erweiterung des Dienstleistungs-Portfolios,
Investitionen in die Digitalisierung, Akquisitionen,
Partnerschaften und der Rekrutierung zusätzlicher
erfahrener Experten.
F.
Prognosebericht
einschließlich
Chancen
Die strategischen Prioritäten des Unternehmens
liegen auf dem Ausbau der Geschäftstätigkeit in
"Corporate Germany", dem Ausbau der Fokus-Industrien wie
Retail- Konsumgüter-, Technologie- und
Finanz-Industrie, der Digitalisierung des
Beratungsgeschäfts sowie weiterhin auf mehr
Diversität und Nachhaltigkeit (ESG). Der Schwerpunkt
bei den Mitarbeitern liegt auf der Rekrutierung der besten
Mitarbeiter auf dem Markt sowie auf der Weiterentwicklung
der Mitarbeiter und der Bereitstellung eines
hoch-attraktiven Arbeitsumfelds und damit einer niedrigen
Kündigungsrate. Die Auswahl erfolgt durch einen
umfangreichen Rekrutierungs- und Beurteilungsprozess. Ein
wichtiger Aspekt ist die Fähigkeit des Unternehmens,
die Arbeitszeit weiter zu flexibilisieren, eine hohe
Motivation aufrechtzuerhalten und ein Umfeld zu schaffen,
in dem sich talentierte Mitarbeiter entwickeln und
incentiviert werden können und das divers und
nachhaltig ist. Das Unternehmen investiert signifikant in
den Digital-Bereich, um auch in Zukunft die
Kundenbedürfnisse nach effizienten,
hoch-automatisierten Lösungen abdecken zu können.
Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal im Markt bleibt die
Fähigkeit, gemeinsam mit den Kunden die schwierigsten
und komplexesten Probleme zu lösen und schnell
messbare und nachhaltige Umsetzungserfolge zu erzielen.
Aufgrund der erwarteten stärkeren Nachfrage wird ein
besonderer Fokus auf den weiteren Ausbau von spezifischen
Industrien, von Digitalisierungs-, Compliance- und
Restrukturierungs-Expertise gelegt.
Wir gehen davon aus, dass die zugrunde liegende
Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen in der Region
anhalten wird und wir die Zahl der Mitarbeiter, auf einem
etwas geringeren Niveau als 2023, weiter erhöhen
werden.
Wir rechnen mit einer ähnlichen Auslastung und
einer leicht verbesserten Rentabilität (und
Liquidität) im Vergleich zum Vorjahr, da neue
Mitarbeiter in das Unternehmen integriert werden.
München, 30.08.2024
Die
Geschäftsführung
gez.
Stefano Aversa
gez.
Michael Baur
gez.
Stephen Deedy
gez.
Michael Baur
gez.
Stephen Deedy
gez.
Andreas Rüter
gez.
Paul Thompson
gez.
Daniel Ritter
gez.
Maritza Barroso Okata
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.953.217,20 |
1.182.861,84 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
1.833.839,56 |
|
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
1.833.839,56 |
|
| II.
Sachanlagen |
1.119.377,64 |
1.182.861,84 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.107.964,61 |
1.159.087,61 |
| 2.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
11.413,03 |
23.774,23 |
| B.
Umlaufvermögen |
151.697.888,09 |
105.558.352,08 |
| I.
Vorräte |
1.531.316,00 |
689.454,54 |
| 1.
unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
1.531.316,00 |
689.454,54 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
89.016.365,43 |
85.361.874,42 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
27.947.342,43 |
14.022.261,08 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
59.209.736,75 |
70.800.890,76 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.859.286,25 |
538.722,58 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
61.150.206,66 |
19.507.023,12 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
717.638,87 |
1.248.132,93 |
| Aktiva |
155.368.744,16 |
107.989.346,85 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
84.578.332,30 |
66.645.592,50 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
66.545.592,50 |
54.482.449,79 |
| III.
Jahresüberschuss |
17.932.739,80 |
12.063.142,71 |
| B.
Rückstellungen |
20.653.078,65 |
14.947.614,92 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
4.419.497,00 |
4.063.694,92 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
16.233.581,65 |
10.883.920,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
49.327.978,56 |
26.126.516,16 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
1.607.635,89 |
1.173.470,10 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
278.210,87 |
40.498,38 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
33.650.262,13 |
16.564.629,34 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
13.791.869,67 |
8.347.918,34 |
| davon
aus Steuern |
13.791.869,67 |
8.347.918,34 |
| D.
Passive latente Steuern |
809.354,65 |
269.623,27 |
| Passiva |
155.368.744,16 |
107.989.346,85 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
185.732.102,45 |
126.268.193,08 |
| 2.
Erhöhung des Bestandes an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen |
841.861,46 |
303.204,12 |
| 3.
sonstige betriebliche Erträge |
3.797.302,09 |
4.256.798,07 |
| 4.
Materialaufwand |
56.587.065,37 |
27.462.841,69 |
| a)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
56.587.065,37 |
27.462.841,69 |
| 5.
Personalaufwand |
71.182.879,68 |
54.850.412,04 |
| a)
Löhne und Gehälter |
65.376.545,29 |
50.167.285,63 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
5.806.334,39 |
4.683.126,41 |
| davon
für Altersversorgung |
2.168.876,14 |
2.007.344,64 |
| 6.
Abschreibungen |
596.434,89 |
366.056,42 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
596.434,89 |
366.056,42 |
| 7.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
35.237.617,92 |
29.612.937,86 |
| 8.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
118.319,71 |
|
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
2,52 |
26.425,68 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
8.768.414,06 |
6.446.422,47 |
| davon
Erträge aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
|
285.915,05 |
| davon
Aufwendungen aus der Zuführung und
Auflösung von latenten Steuern |
539.731,38 |
|
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
18.117.171,27 |
12.063.099,11 |
| 12.
sonstige Steuern |
184.431,47 |
-43,60 |
| 13.
Jahresüberschuss |
17.932.739,80 |
12.063.142,71 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
AlixPartners
GmbH
1. Allgemeine
Angaben
zum
Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr
2023 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen
Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des
GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft weist zum
Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer
großen Kapitalgesellschaft gemäß §
267 Abs. 3 HGB auf.
Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Die Gliederung entspricht den §§ 266 und
275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Die Gesellschaft mit dem Sitz in München ist
unter der Nummer HRB 146584 beim Amtsgericht München
eingetragen.
2. Angaben
zu
Bilanzierungs-
und
Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter
Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für
große Kapitalgesellschaften.
Ein in 2023 im Rahmen einer Akquisition entstandener
Geschäfts- oder Firmenwert wird nach § 253 Abs. 3
S.4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear
abgeschrieben, da die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht
verlässlich schätzbar ist. Die Abschreibung
beträgt in 2023 TEUR 185.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der
voraussichtlichen Nutzungsdauer (zwischen 2 und 10 Jahren)
angesetzt.
Abnutzbare
Vermögensgegenstände
des
Anlagevermögens, die einer selbständigen
Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten oder
Herstellungskosten maximal EUR 1.000,00 betragen
(geringwertige Anlagegüter), werden im Zeitpunkt der
Anschaffung sofort abgeschrieben.
Das
Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten angesetzt. Die Vorräte werden unter
Beachtung des strengen Niederstwertprinzips nach § 253
Abs. 4 HGB bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die
direkten Kosten sowie notwendige Teile der Gemeinkosten
(niedrigster möglicher Ansatz nach Handels- und
Steuerrecht). Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.
Die
Forderungen
aus
Lieferungen
und
Leistungen sowie die
Forderungen
gegen
verbundene
Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. Für
erkennbare Einzelrisiken wurden entsprechende
Wertberichtigungen gebildet.
Die
Sonstigen
Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert
angesetzt. Die
Guthaben
bei
Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Der
aktive
Rechnungsabgrenzungsposten ist mit dem Nennwert
bewertet und beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag,
die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem
Bilanzstichtag darstellen.
Die
Rückstellungen sind für alle erkennbaren
Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des
Erfüllungsbetrages gebildet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt
worden ist. Langfristige Rückstellungen werden
abgezinst.
Erhaltene
Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.
Die
Verbindlichkeiten sind zu ihrem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
Latente
Steuern werden für zeitliche, sich in der
Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den
Handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen
gebildet, soweit dies nach § 274 HGB notwendig und
zulässig ist. Gemäß dem Wahlrecht nach
§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern
saldiert ausgewiesen. Im Berichtsjahr ergab sich ein
Überhang der passiven latenten Steuern.
Auf
fremde
Währung lautende Vermögensgegenstände
und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des
Geschäftsvorfalls bewertet. Gewinne und Verluste aus
Kursveränderungen am Bilanzstichtag werden
grundsätzlich berücksichtigt. Bei einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das
Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2
HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1
Satz 1 HGB) beachtet.
3. Angaben
zur
Bilanz
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem
separat dargestellten Anlagespiegel (Anlage zum Anhang)
ersichtlich.
Anlagenspiegel 31.12.2023 AlixPartners GmbH:
|
Anschaffungs und Herstellungskosten
|
|
Stand 01.01.2023
|
Zugang
|
Abgang
|
Umbuchungen
|
Stand 31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I.
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
-
|
2.018.905,94
|
-
|
-
|
2.018.905,94
|
II.
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
3.777.113,22
|
-
|
254.948,88
|
360.245,51
|
3.882.409,85
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
23.774,23
|
347.884,31
|
-
|
(360.245,51)
|
11.413,03
|
Anlagevermögen
|
3.800.887,45
|
2.366.790,25
|
254.948,88
|
-
|
5.912.728,82
|
|
Kumulierte
Abschreibungen
|
|
Stand 01.01.2023 |
Zugang
|
Abgang
|
Stand 31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I.
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
-
|
185.066,38
|
0
|
185.066,38
|
II.
Sachanlagen
|
|
|
|
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.618.025,61
|
411.368,51
|
254.948,88
|
2.774.445,24
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
-
|
-
|
-
|
-
|
Anlagevermögen
|
2.618.025,61
|
596.434,89
|
254.948,88
|
2.959.511,62
|
|
Buchwert
|
|
Stand 31.12.2023
|
Stand 31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
I.
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
1.833.839,56
|
-
|
II.
Sachanlagen
|
|
|
Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.107.964,61
|
1.159.087,61
|
Geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
11.413,03
|
23.774,23
|
Anlagevermögen
|
2.953.217,20
|
1.182.861,84
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr -
innerhalb eines Jahres fällig.
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR
43.558 (Vorjahr: TEUR 29.441) enthalten. Die Forderungen
betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen. Die Fälligkeit liegt unter einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im
Wesentlichen aus Personalrückstellungen in Höhe
von TEUR 15.322 (Vorjahr: TEUR 10.351) zusammen.
Beitragsorientierte
Mitarbeitervergütung
-
Value
Accumulation
Plan
("VAP")
Der VAP ist eine im Jahr 2020 geschaffene
Mitarbeitervergütung, die berechtigten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die keine Managing
Director sind, mit dem Ziel angeboten wird, eine
Beteiligung an der wirtschaftlichen Entwicklung der
AlixPartners Holdings LLP ("LLP") zu erhalten.
Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden
alle VAP-Anteile entweder zurückgekauft oder verfallen
und führen zu keinem rechtlichen Anspruch
gegenüber der Firma. VAP-Anteile können nicht in
LLP-Eigenkapital umgewandelt werden. VAP-Anteile haben kein
Stimmrecht. Die VAP- Verpflichtung belief sich zum 31.
Dezember 2023 auf TEUR 4.000 (Vorjahr: TEUR 1.989) und ist
in der Bilanz unter den sonstigen Rückstellungen
ausgewiesen. Die Gesellschaft verbuchte für das
Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 einen
VAP-bezogenen Aufwand in Höhe von TEUR 2.115 (Vorjahr:
TEUR 893).
Die latenten Steuern beruhen einerseits auf der
unterschiedlichen Behandlung von unrealisierten
Währungskurseffekten bei der Bewertung von Forderungen
und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen. Andererseits auf der unterschiedlichen
Behandlung der in der Handelsbilanz gebildeten
Rückstellung für mietfreie Perioden aus den
langfristigen Mietverträgen. Der Saldo der passiven
latenten Steuer beträgt zum Stichtag TEUR 809
(Vorjahr: TEUR 270). Die Bewertung der temporären
Differenzen erfolgt mit den für das Geschäftsjahr
geltenden Steuersätzen für
Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag in
Höhe von 15,825% sowie Gewerbesteuer in Höhe von
16,643%.
Zur Verbesserung der Klarheit und
Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang
mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel
zusammengefasst dargestellt:
|
|
Stand 31.12.2023
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Restlaufzeit bis 1 Jahr
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Restlaufzeit zwischen 1
und 5 Jahren
|
Restlaufzeit mehr als 5
Jahre
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EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
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Erhaltene Anzahlungen
|
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1.607.635,89
|
1.607.635,89
|
0,00
|
0,00
|
|
VJ
|
1.173.470,10
|
1.173.470,10
|
0,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten aus
|
|
278.210,87
|
278.210,87
|
0,00
|
0,00
|
Lieferungen und
Leistungen
|
VJ
|
40.498,38
|
40.498,38
|
0,00
|
0,00
|
Verbindlichkeiten
gegenüber
|
|
33.650.262,13
|
33.650.262,13
|
0,00
|
0,00
|
verbundenen Unternehmen
|
VJ
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16.564.629,34
|
16.564.629,34
|
0,00
|
0,00
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
|
13.791.869,67
|
13.791.869,67
|
0,00
|
0,00
|
|
VJ
|
8.347.918,34
|
8.347.918,34
|
0,00
|
0,00
|
|
|
49.327.978,56
|
49.327.978,56
|
0,00
|
0,00
|
|
VJ
|
26.126.516,16
|
26.126.516,16
|
0,00
|
0,00
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen.
4. Angaben
zur
Gewinn-
und
Verlustrechnung
Die Erträge und Aufwendungen aus
Währungsumrechnungen betragen TEUR 2.919 (Vorjahr:
TEUR 4.257) bzw. TEUR 1.190 (Vorjahr: TEUR 4.757). Die
Erträge aus Kursdifferenzen werden im
Geschäftsjahr in den sonstigen betrieblichen
Erträgen ausgewiesen. Die Aufwendungen aus
Kursdifferenzen werden im Geschäftsjahr in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
5. Sonstige
Angaben
Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in
Höhe von TEUR 6.036 (Vorjahr: TEUR 7.503). Ferner
bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem
Lizenzvertrag mit der AlixPartners LLP, die variabel sind.
Für das Geschäftsjahr betrugen die
Lizenzaufwendungen TEUR 18.606 (Vorjahr: TEUR 12.131).
Die Gesellschaft beschäftigte im
Geschäftsjahr durchschnittlich 214 Arbeitnehmer
(Vorjahr: 197,5).
Die Gesellschafterstruktur der internationalen
AlixPartners Gruppe umfasst eine Gruppe von
Gesellschaftern, die von Lakeview Capital, drei
führenden globalen Investmentgesellschaften (Caisse de
depot et placement du Quebec, Public Sector Pension
Investment Board und Investcorp Group), den Managing
Directors von AlixPartners, LLP oder seiner
Tochtergesellschaften sowie weiteren Einzelpersonen und
Stiftungen angeführt wird. Kein Gesellschafter kann
einen beherrschenden Einfluss ausüben.
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss
für den größten Kreis von Unternehmen
aufstellt, ist die AlixPartners Holdings LLP mit Sitz in
Southfield, MI 48075, USA. Der Konzernabschluss wird nicht
offengelegt.
Das Mutterunternehmen des kleinsten Konzernkreises,
für den ein Konzernabschluss aufgestellt wird, ist die
AlixPartners Ltd. mit Sitz in London, GB (direkter
Gesellschafter der AlixPartners GmbH). Die Offenlegung des
Konzernabschlusses erfolgt im Companies House in Cardiff,
GB.
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die
Geschäftsführung der Gesellschaft durch die
folgenden Geschäftsführer:
- Herr Michael Baur, Unternehmensberater
- Herr Stefano Aversa, Unternehmensberater
- Herr Stephen Deedy, Unternehmensberater
- Herr Andreas Rüter,
Unternehmensberater
- Herr Paul Thompson, Unternehmensberater
- Frau Lisa Carnoy, CFO (Abberufung 22.
Juni 2023)
- Herr Daniel Ritter, CFO
- Frau Maritza Uloma Barroso Okata, CLO
Auf die Angabe der
Geschäftsführervergütung wird verzichtet, da
nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft
direkt entlohnt wird.
Das Abschlussprüferhonorar beträgt TEUR 42
(Vorjahr: TEUR 40) und entfällt in voller Höhe
auf Prüfungsleistungen.
Ereignisse
nach
dem
Bilanzstichtag
Mit Anteilskaufverträgen vom 3. Mai 2024 erwarb
AlixPartners GmbH (der "Käufer") Berylls Strategy
Advisors GmbH, Berylls Mad Media GmbH und ihre
Tochtergesellschaften ("Berylls"), ein führendes
Automobilberatungsunternehmen mit Sitz in Deutschland. Das
Closing der Transaktion erfolgte am 31. Mai 2024. Die bei
Closing gezahlte Gegenleistung betrug TEUR 58.158. Es wird
erwartet, dass der Kauf von Berylls den globalen
Marktanteil und das Wachstumspotenzial der Gruppe steigern
wird.Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung im
Sinne des § 285 Abs. 33 HGB, die nach Ablauf des
Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind und weder in der
Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung
berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Gewinnverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Gewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung
vorzutragen.
München, 30.08.2024
AlixPartners GmbH
München
gez.
Stefano Aversa gez. Michael Baur
gez.
Stephen Deedy gez. Paul Thompson
gez.
Andreas Rüter
gez.
Daniel Ritter gez. Maritza Barroso Okata
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die AlixPartners GmbH, München
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der AlixPartners GmbH,
München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember
2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der
AlixPartners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in
allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage
für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage
für
die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der
gesetzlichen
Vertreter
für
den
Jahresabschluss
und
den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung
des
Abschlussprüfers
für
die
Prüfung
des
Jahresabschlusses
und
des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für
die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen,
um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit
dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser
Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit
dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von
ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
München, 30. August
2024
Forvis Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.
Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer
gez.
Hubertus Eichler, Wirtschaftsprüfer
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