Stammdaten

Register
Amtsgericht Bielefeld HRB 36533
Eingetragen
19.8.1999
Branche
Großhandel mit BekleidungGroßhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Gegenstand
Der weltweite Einkauf von Handelswaren für Bekleidungsgeschäfle aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan-Philipp Kuhn
seit 22.4.2026
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KATAG abz Einkauf GmbH

Bielefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorj.:
T€
A. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 3.041.589,82 3.817
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.524.584,94 5.508
2. Sonstige Vermögensgegenstände 86.629,66 7.611.214,60 197
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.352.509,86 3.056
13.005.314,28 12.578

PASSIVA

Vorj.:
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.000,00 1.500
II. Gewinnvortrag 559.619,17 2.059.619,17 560
C. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 756.000,00 750
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.321.042,40 1.810
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 7.303.449,76 7.165
3. Sonstige Verbindlichkeiten 565.202,95 10.189.695,11 793
davon aus Steuern: € 661.280,17 (Vorj.: T€ 661)
13.005.314,28 12.578

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2023

Vorj.:
T€
1. Rohergebnis 34.016.777,47 44.354
2. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -33.931.854,15 -44.111
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -41.974,17 -131
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 95.855,04 37
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -35.823,23 -46
6. Ergebnis nach Steuern 102.980,96 103
7. Aufwand aus Gewinnabführung -102.980,96 -103
8. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeines

Der Jahresabschluss der KATAG abz Einkauf GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Bielefeld unter der Nr. HRB 36533 eingetragen. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschafterin ist die KATAG International Partners GmbH, Bielefeld. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KATAG Aktiengesellschaft, Bielefeld, einbezogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt wie im Vorjahr.

Die Warenvorräte sind mit Anschaffungskosten angesetzt; es wurden im erforderlichen Umfang Wertabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalbeträgen angesetzt. Einzelwertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang gebildet. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 6 % des Nettoforderungsbetrages gebildet. Darüber hinaus wurden Pauschalwertberichtigungen für sonstige Boni gebildet.

Die flüssigen Mittel (Guthaben bei Kreditinstituten) sind mit Nominalwerten ausgewiesen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zur Bilanz

Der Verkauf der Warenvorräte erfolgt ausschließlich über die KATAG AG, Bielefeld, als zentrale Vertriebsgesellschaft des Verbundes. Die Übertragung der Warenbestände auf die KATAG AG erfolgt zum Zeitpunkt der Veräußerung der Ware an die Anschlussfirmen im Wege der internen Fakturierung.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen nur aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Bonusforderungen sowie um Warenrücksendungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Das Stammkapital beträgt 1,5 Mio. € und ist vollständig eingezahlt. Die einzige Stammeinlage wird von der KATAG International Partners GmbH, Bielefeld, gehalten.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen auf Rücknahmerisiko aus Warenverkäufen an verbundene Unternehmen sowie auf Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen auf eine Vielzahl von in- und ausländischen Lieferanten.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen ausschließlich gegenüber der Muttergesellschaft KATAG International Partners GmbH, Bielefeld.

Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen nahezu ausschließlich Steuerverbindlichkeiten.

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten liegen vollständig unter einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Nicht in der Bilanz ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form mehrerer Kreditlinien, für welche die Gesellschaft gemeinschaftlich mit verbundenen Unternehmen haftet. Keine dieser Kreditlinien waren zum Bilanzstichtag in Anspruch genommen.

Die Geschäftsführung geht wegen der unverändert guten Geschäftsentwicklung nicht von einem hohen Risiko der Inanspruchnahme aus den angegebenen Haftungsverhältnissen aus.

Finanzinstrumente

Die KATAG abz Einkauf GmbH setzt derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von Währungsrisiken ein. Die Sicherungsgeschäfte werden grundsätzlich durch die KATAG AG mit externen Kontrahenten (Banken) abgeschlossen.

Das Volumen der abgeschlossenen Sicherungsgeschäfte ergibt sich aus der folgenden Übersicht der Nominalwerte.

in T€ 2023 2022
Währungsbezogene Geschäfte
Devisentermingeschäfte 1.000 0

Die Marktwerte der Finanzderivate entsprechen dem Preis für die Auflösung bzw. Wiederbeschaffung der Geschäfte und stellen sich wie folgt dar:

in T € 2023 2022
Währungsbezogene Geschäfte
Devisentermingeschäfte 6 0

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse wurden vollständig mit der KATAG Aktiengesellschaft, Bielefeld, realisiert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Währungsgewinne von T€ 277 (Vorjahr T€ 156) sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Währungsverluste von T€ 3 (Vorjahr T€ 152) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine periodenfremden Aufwendungen.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Dipl.-Kfm. Dr. Daniel Terberger, Bielefeld,

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KATAG AG einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten sowie den größten Kreis von Unternehmen erstellt. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.unternehmensregister.de erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Auf die Angaben zu den Honoraren des Abschlussprüfers der Gesellschaft wurde verzichtet, da diese Angaben im Konzernabschluss der KATAG AG, Bielefeld, enthalten sind.

Mit der KATAG International Partners GmbH, Bielefeld, als herrschendem Unternehmen besteht seit dem 19. November 2007 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

 

Bielefeld, 30. März 2024

KATAG abz Einkauf GmbH

Geschäftsführung

Dr. Daniel Terberger

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Stellung der Gesellschaft im KATAG-Konzern

Die KATAG abz Einkauf GmbH war im Berichtsjahr ausschließlich als Beschaffungsgesellschaft für die KATAG AG, Bielefeld, tätig. Diese wiederum fungiert im KATAG-Konzern als Vertriebsgesellschaft, die die Waren an ihre Partner im Einzelhandel weiter veräußert. Durch die Bündelung der Warenvolumina ergaben sich Beschaffungsvorteile, die über die Preisstellung an die Anschlussfirmen der KATAG AG weitergeleitet worden sind. Die KATAG abz Einkauf GmbH ist im KATAG-Konzern nicht als Profit-Center konzipiert. Der erwirtschaftete Rohertrag wird - mit Ausnahme eines angemessenen Gewinns für den Kapitaleinsatz - an die KATAG AG als Vertriebsgesellschaft zur Abgeltung der von ihr getragenen Personal- und Sachkosten ausgekehrt. Die KATAG abz Einkauf GmbH hat kein eigenes Personal und ist in den Geschäftsräumen der KATAG AG angesiedelt.

Strategie des KATAG-Konzerns

Der KATAG-Konzern hat sich in den letzten Jahren zu einer starken Systemplattform für den Textileinzelhandel und die gesamte Modebranche entwickelt. Der KATAG-Konzern wird den Ausbau seiner Dienstleistungen weiter vorantreiben. Im Fokus steht hierbei der textile Facheinzelhandel sowie die Partnerschaften mit der Markenindustrie. Neben dieser Kernkompetenz werden die weiteren Vertriebskanäle zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Leitung und Kontrolle / Steuerungsgrößen

Langfristiges Ziel der KATAG ist es, profitabel zu wachsen. Der Konzern wird im starken Maße von der Entwicklung der KATAG AG bestimmt. Wesentlich für die Entwicklung der KATAG abz Einkauf GmbH als Einkaufgesellschaft im KATAG-Konzern ist die Entwicklung der Umsätze der KATAG AG im Warengeschäft mit den Einzelhandelspartnern. Das Jahresergebnis der KATAG abz Einkauf GmbH bemisst sich nach einem angemessenen Zinssatz für den Kapitaleinsatz. Weitere wesentliche Ergebnisfaktoren bestehen nicht. Wesentliche Steuerungsgröße der Gesellschaft ist das Ergebnis nach Steuern, wesentliche nichtfinanzielle Steuerungsgrößen bestehen nicht.

II. Wirtschafts- und Branchenbericht

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung des KATAG-Konzerns als Systemdienstleister für den Textilbereich ist vor allem vom wirtschaftlichen Erfolg seiner Partnerfirmen im Einzelhandel - stationär wie auch im Onlinehandel - abhängig. Wesentlich beeinflusst werden die Umsätze vom Konsumverhalten der Endverbraucher. Das Konsumentenverhalten wird einerseits von der wirtschaftlichen Lage und den verfügbaren Einkommen der Konsumenten beeinflusst, andererseits spielen auch strukturelle Faktoren, wie beispielsweise der Rückgang der Kundenfrequenz in den kleinen und mittelgroßen Städten, eine immer größere Rolle. Ebenso beeinflussen das Wetter und die Temperaturen die konkrete Ausgestaltung des Konsumverhaltens der Endverbraucher.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die gesamtwirtschaftliche Entwicklung maßgeblich durch die geopolitischen Folgen durch den Ukrainekrieg sowie der Eskalation im Nahen Osten beeinflusst. Die Weltwirtschaft erzielte im Berichtsjahr nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1 % (Vorjahr: 3,4 %). Auch die europäische Wirtschaft wuchs in 2023, jedoch auf deutlich geringerem Niveau weiter an. Nach Angaben des Europäischen Statistikamts wurde im Jahr 2023 ein Plus in Höhe von 0,5 % (Vorjahr: 3,5 %) erzielt.

Der Wechselkurs des US-Dollar gegenüber dem Euro schwankte 2023 zwischen 1,04 und 1,12 US-Dollar je Euro und schwächte sich im Durchschnitt auf 1,08 US-Dollar je Euro leicht ab. Zum Jahresende war der Euro mit 1,10 US-Dollar je Euro leicht stärker als zum Jahresende 2022 (Vorjahr 1,06 US-Dollar je Euro).

Für die KATAG und deren Partnerfirmen ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt. Auch in Deutschland schwächte sich die konjunkturelle Entwicklung im Jahresverlauf. Das Bruttoinlandsprodukt sank insgesamt um 0,3 % (Vorjahr + 1,8 %), gleichzeitig erhöhte sich die Inflation in Höhe von 5,9 % (Vorjahr: 6,9%).

Lage der Branche

Das Geschäftsjahr 2023 startete mit erfreulichen Umsatzzuwächsen für die Modeeinzelhandelsbranche in Höhe von 26 % im ersten Quartal. Zurückzuführen war diese Entwicklung darauf, dass im Vorjahr noch einige Corona-Einschränkungen im stationären Einzelhandel herrschten. Auch das zweite Quartal konnte mit einem Umsatzplus in Höhe von 10 % abgeschlossen werden. Entsprechend war die erste Hälfe des Jahres als durchweg positiv zu bezeichnen, wenn doch geprägt von Nachholeffekten aus dem Vorjahr. Das dritte Quartal war stark beeinflusst durch unbeständiges Wetter. Nach einer ersten Hitzewelle Anfang des Quartals brachten Regen und Stürme das erste Umsatzminus seit Mai 2023. Darauffolgende sommerliche Temperaturen Ende September sorgten dafür, dass die Endverbraucher weniger Herbstwaren konsumierten, sodass das dritte Quartal mit einem Umsatzminus in Höhe von 2% im Vergleich zum Vorjahr abschloss. Das vierte Quartal konnte, trotz eines durchschnittlichen Weihnachtsgeschäfts, mit einem leichten Umsatzplus abschließen. Dies führte schlussendlich laut Branchenzeitschrift Textilwirtschaft zu einem Anstieg der Erlöse der stationären Modeeinzelhandelsunternehmen von insgesamt 6 % (2022: 9 %). Dies zeigt wieder einmal, dass das Konsumverhalten stark vom unmittelbaren Bedarf der Endverbraucher abhängt. Darüber hinaus trübte die hohe Inflation das Konsumklima. Ferner lässt sich die volatile Konsumstimmung weiterhin auf den Krieg in der Ukraine, die Eskalation im Nahen Osten sowie auf die schwache Entwicklung der Reallöhne zurückführen.

Laut dem Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels (BTE) hat der deutsche Einzelhandel mit Bekleidung und Textilien im vergangenen Jahr mit einem Umsatzplus in Höhe von rund 1 % abgeschlossen. Während der stationäre Modeeinzelhandel wuchs, verzeichnete der Online-Modehandel einen Umsatzrückgang. Nach Berechnungen des BTE lag das Marktvolumen von Bekleidung und Textilien 2023 bei € 67,4 Mrd. und wies somit einen Zuwachs von € 650 Mio. aus. Nach Schätzungen des BTE reduzierten sich die Umsätze mit Bekleidung und Textilien im Internet um ca. 2 % im Vergleich zum Vorjahr. Der gesamte Distanzhandel fasste in 2023 ein Marktvolumen von € 18,7 Mrd. und hält somit einen Marktanteil von rund 27,8 % (2022: 28,5 %).

Die Passantenfrequenz war in 2023 weiterhin positiv. Laut Auswertungen von Hystreet hat sich das Besucheraufkommen bundesweit um 4 % im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Insgesamt wurden 1,1 Mrd. Passanten an 140 Standorten gezählt. Deutlich positive Impulse bieten Stadtfeste, welche Passanten verstärkt in die Innenstädte ziehen.

Die KATAG-Partner konnten sich wie der Branchenschnitt ebenfalls positiv entwickeln. Nach einem durch COVID-19-bedingten starken Umsatzzuwachs in Höhe von 24,8 % im Vorjahr, erhöhten sich die Umsätze in Jahr 2023 um 4,3 % erneut im Vorjahresvergleich.

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist laut Creditreform im Geschäftsjahr 2023 ein weiteres Mal gestiegen. Nach Berechnungen von Creditreform ergibt sich eine Steigerung von ca. 25% im Vergleich zum Vorjahr. Die daraus entstandenen Schäden belaufen sich auf ca. 34 Mrd. €. In der deutschen Modebranche mussten 33 Unternehmen, mit einem Umsatz größer als 10 Millionen € im Jahr, Insolvenz anmelden. Dies stellt einen dramatischen Anstieg bei Mode-Großinsolvenzen dar, welche insgesamt für einen Jahresumsatz in Höhe von 5,2 Mrd. € stehen. Mithin haben sich die Mode-Großinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Maßgebliche Faktoren stellen neben der schlechten Konsumstimmung und der gestiegenen Kosten, die wieder eingesetzte Insolvenzantragspflicht sowie die ausgelaufenen Corona-Hilfsprogramme dar.

Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Mit dem Rückgang der Umsatzerlöse um ca. 20 % gingen überproportionale Reduktionen des Materialaufwands um ca. 23 % einher, so dass nach Abzug weiterer Aufwendungen ein gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelter Rohertrag an die KATAG AG in Höhe von 2,5 Mio. € (Vorjahr 1,2 Mio. €) ausgekehrt werden konnte. Steuern vom Einkommen und Ertrag sind aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Muttergesellschaft nicht zu leisten. Es ergibt sich letztendlich ein Jahresüberschuss von 103 T€ (Vorjahr 103 T€), der auf Grund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft KATAG International Partners GmbH, Bielefeld, abgeführt wird.

Die Vorräte reduzierten sich aufgrund des gegenüber dem Vorjahr geringeren Geschäftsvolumens um ca. 20 % auf 3,0 Mio. €. Der Kassenbestand reduzierte sich stichtagsbedingt um 0,7 Mio. € auf 2,4 Mio. €. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich dagegen um 2,0 Mio. € auf 7,5 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich ebenfalls stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. € auf 2,3 Mio. €. Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen vollständig Verbindlichkeiten aus Steuern aus, welche zum Stichtag 0,6 Mio. € aufweisen und sich gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. € reduzierten.

Die Eigenkapitalquote reduzierte sich stichtagsbedingt von 16,4 % in 2022 auf 15,8 %.

Die Geschäftsführung ist insgesamt mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 zufrieden.

III. Chancen- und Risikobericht

Der Erfolg des KATAG-Konzerns wird auch dadurch beeinflusst, dass wir Chancen und Risiken für unsere Geschäftsmodelle erkennen und diese bewusst steuern. Aufgabe des Risikomanagementsystems ist es, Chancen und Risiken frühzeitig zu identifizieren und diese angemessen in unseren strategischen und operativen Entscheidungen zu berücksichtigen. Ziel ist es, den Unternehmenserfolg nachhaltig zu sichern, um seine langfristige profitable Weiterentwicklung zu unterstützen. Daher ist das Chancen- und Risikomanagement zentraler Bestandteil in der KATAG-Unternehmensführung.

Hinweise auf Risiken der künftigen Entwicklung

Die KATAG abz Einkauf GmbH vergibt die Orders an ihre Lieferanten im Wesentlichen nur dann, wenn die Kunden der KATAG AG hierfür eine entsprechende Order an die KATAG AG als Vertriebsgesellschaft vergeben haben. Hierdurch werden Vertriebsrisiken weitestgehend ausgeschlossen. Die Fakturierung von Rechnungen erfolgt ausschließlich an die Vertriebsgesellschaft, die KATAG AG. Ausfallrisiken bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen daher nicht.

Um mögliche Risiken aus dem Geschäftsbetrieb frühzeitig erkennen zu können, verfügt die KATAG AG neben den vierteljährlich zu erstellenden Bilanzen über ein monatliches Reporting über die aktuelle wirtschaftliche Situation. Die wirtschaftlichen Kennzahlen der KATAG abz Einkauf GmbH werden in ein konsolidiertes Reporting der KATAG einbezogen. Es werden die erzielten Werte denen des Vorjahres und den geplanten Werten gegenübergestellt. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, kurzfristige Maßnahmen zur Abwendung von Risiken abzuleiten.

Eine zuverlässige und termingerechte Versorgung der Kunden mit Ware und eine hohe Produktqualität sind entscheidend für den Erfolg der KATAG. Daher werden für den gesamten Beschaffungsprozess Termine vorgegeben, deren Einhaltung durch eine permanente Überwachung der Produktionsprozesse, der Kommissionierung, der Qualitätsprüfungen und des Transports gewährleistet wird. Um potenzielle Risiken im Verantwortungsbereich der Lieferanten zu minimieren, wird die Zusammenarbeit mit den Lieferanten regelmäßig analysiert. Auswertungen hierzu liefert unter anderem das Supply-Chain-Management-System der KATAG. Negative Beurteilungen aus den Bereichen Qualität der Ware, Termintreue und wirtschaftliche Stabilität werden für die weitere Auftragsvergabe berücksichtigt.

Im Textilhandel ist das Restantenrisiko von besonderer Bedeutung. Saisonal nicht abverkaufte Ware kann nur mit Preisnachlässen vermarktet werden. Zur Abmilderung dieses Risikos werden die Dispositionen möglichst knapp gehalten. Entsprechend werden systematische Abschriftenregelungen der Waren forciert.

Da ein Teil der Waren in Fremdwährung bezogen wird, besteht grundsätzlich das Risiko, dass sich die Wechselkurse negativ entwickeln. Zur Absicherung von Währungsrisiken schließt die Gesellschaft regelmäßig kompensierende Finanzinstrumente ab.

Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages mit der KATAG International Partners GmbH werden Risiken für die KATAG abz Einkauf GmbH minimiert.

Im Geschäftsjahr lagen die Risikoschwerpunkte unverändert in unseren Kundenbeziehungen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Gesamtrisikoposition nicht verändert, so dass auch weiterhin keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen werden.

Chancenbericht

Die KATAG ist Europas größter Fashion-Dienstleister und verfügt über ein außergewöhnliches Know-how, was Beschaffungslogistik und Vertriebsstrukturen angeht. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich an der Optimierung der internen Prozesse, um seine Wettbewerbsposition nachhaltig zu verbessern. Mit Hilfe ihrer hohen Innovationskraft wird die KATAG auch zukünftig alle sich bietenden Chancen ergreifen und gleichzeitig die verbundenen Risiken minimieren.

Chancen ergeben sich für die KATAG neben der Entwicklung des Konsumklimas vor Allem aus dem Abschluss neuer Verträge mit Partnern der Industrie und des Handels. Eine positive Entwicklung der Umsatzbasis würde die Möglichkeit der Entwicklung des Deckungsbeitrages zur Abdeckung der Kostenbasis schaffen.

IV. Prognosebericht

Der wirtschaftliche Erfolg der KATAG abz Einkauf GmbH als Einkaufsgesellschaft im KATAG-Konzern ist maßgeblich abhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der KATAG AG. Die KATAG AG rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer leicht positiven Geschäftsentwicklung. Dementsprechend ist auch in der KATAG abz Einkauf GmbH mit einer Entwicklung auf Vorjahresniveau zu rechnen. Da sich der Jahresüberschuss nach Abzug des oben beschriebenen Rohertrags der KATAG abz Einkauf GmbH kontinuierlich in Höhe eines angemessenen Zinssatzes für den Kapitaleinsatz bewegt, ist auch für das kommende Geschäftsjahr mit einem Geschäftsergebnis in Höhe des Vorjahres zu rechnen. Darüber hinaus wird davon ausgegangen, dass sich die Vermögens- und Finanzlage bei beständig hohem Eigenkapital weiterhin positiv entwickeln wird.

Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

 

Bielefeld, 30. März 2024

KATAG abz Einkauf GmbH

Geschäftsführung

Dr. Daniel Terberger

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Erleichterungen des § 327 HGB wurden in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde erstellt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KATAG abz Einkauf GmbH, Bielefeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KATAG abz Einkauf GmbH, Bielefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KATAG abz Einkauf GmbH, Bielefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 11. Oktober 2024

dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Steuerberater GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berufsausübungsgesellschaft

Giorgini, Wirtschaftsprüfer

Güntgen, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 14. Oktober 2024 festgestellt.

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