Stammdaten

Register
Amtsgericht Gelsenkirchen HRB 11612
Eingetragen
22.10.2003
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen sowie Autozubehör und -ersatzteilen, die Vermietung von Fahrzeugen sowie der Betrieb einer Kfz-Werkstatt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Frank Lange
seit 24.10.2013
Prokura
Maik Oliver Rudolf
seit 24.10.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Felix Automobile GmbH

Bottrop

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

Felix Automobile GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind im Automobilhandel mit neuen und gebrauchten Automobilen tätig. Im Neuwagenbereich vertreiben wir ausschließlich Modelle des Herstellers BMW. Im Gebrauchtwagenhandel liegt der Schwerpunkt ebenfalls im Vertrieb von Fahrzeugen der Marke BMW und Mini. Unser Leistungsspektrum umfasst daneben noch den Aftersalesbereich mit Ersatzteil- und Zubehörversorgung sowie den Werkstattbetrieb als Fachwerkstatt für die Marken BMW und Mini.

Neben dem regionalen Einzugsgebiet vertreiben wir unsere Produkte über den Onlinehandel im gesamten deutschen Inland und im europäischen Ausland. Der Schwerpunkt liegt im Inlandsgeschäft.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft führt keine Produktentwicklungen durch.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das BIP ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um ca. 0,3 % gesunken (Vorjahr +1,8%). Wesentliche Faktoren für die wirtschaftliche Entwicklung waren die hohe Inflation sowie die ungünstigen Finanzierungsbedingungen und eine geringere Nachfrage auf In- und Ausland. Der Rückgang zeigte sich vor allem im verarbeitenden Gewerbe, wohingegen aus der Automobilindustrie auch im Jahr 2023 noch positive Impulse kamen.

Wurde der Zuwachs des BIP im Vorjahr noch durch die privaten Konsumausgaben getragen, so zeigte sich im Jahr 2023 ein preisbereinigter Rückgang des privaten Konsums um ca. 0,8%, was im Wesentlichen auf das hohe Preisniveau zurückzuführen sein dürfte.

(Quelle: DeStatis Deutsches Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.01.2024)

Der Automobilhandel war von den o.g. Rahmenbedingungen ebenfalls betroffen. Dennoch konnte ein Zuwachs an Neuzulassungen von 7,3% im Jahr 2023 erzielt werden. Die PKW-Besitzumschreibungen stiegen im gleichen Zeitraum um 6,9 Prozent.

(Quelle: Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, Pressenmitteilung 14.02.2024)

II. Geschäftsverlauf

Unsere Prognosen aus dem Vorjahr sahen für den Neuwagenbereich einen Umsatz auf dem Niveau des Jahres 2022 vor und einen um ca. 10% rückläufigen Ertrag. Im Gebrauchtwagenbereich beschäftigte uns in der Prognose das voraussichtlich weiterhin begrenzte Angebot an BMW-Dienstwagen, so dass wir in der Prognose von einem Umsatzrückgang von 10% ausgegangen sind, wobei wir allerdings bedingt durch stark gestiegene Einkaufspreise bei nachlassender Nachfrage für den Ertrag einen Rückgang von bis zu 15% erwartet hatten. Für den Aftersalesbereich erwarteten wir einen Umsatz und Ertrag auf dem Niveau des Vorjahres.

Diese teilweise negativen Erwartungen sind nicht eingetreten. Die Nachfrage war auch im Jahr 2023 trotz aller negativen Umstände weiterhin auf hohem Niveau.

Im Neuwagenverkauf konnten wir nach einem Zuwachs im Vorjahr (+38%) erneut einen Umsatzzuwachs von ca. 17% verzeichnen. Im Gebrauchtwagenbereich war der prognostizierte Umsatzrückgang mit ca. -3% (i.V. ca. +34%) deutlich geringer als erwartet.

Im Neuwagenbereich hat sich die Lieferfähigkeit und somit das Angebot verbessert, so dass sich mengenmäßige Zuwächse ergaben, da die Nachfrage weiterhin auch hohem Niveau lag. Im Gebrauchtwagenhandel hingegen zeigte sich eine nachlassende Nachfrage, auch aufgrund des hohen Preisniveaus, so dass der Preiswettbewerb sich deutlich verstärkt hat. In beiden Bereichen führte die nachlassende Nachfrage und der sich verstärkende Wettbewerb zu einem deutlichen Rückgang der Margen.

Trotz der insgesamt gestiegenen Umsätze im PKW-Bereich, hat sich der Ertrag wie prognostiziert aufgrund rückläufiger Verkaufspreise bei zunehmendem Wettbewerb vermindert.

Der Aftersalesbereich konnte einen Umsatzzuwachs von ca. 6% erzielen, allerdings ebenfalls ohne Zuwachs im Ertrag.

Insgesamt ergab sich somit bei leicht gestiegener Wareneinsatzquote ein Rückgang des Rohgewinns um ca. 5% (i.V. +35%).

III. Lage

1. Ertragslage

Der Jahresüberschuss nach Steuern vom Einkommen und Ertrag (Ergebnis nach Steuern = Geschäftsergebnis) beträgt 1.267 TEuro (i.V. 1.438 TEuro). Das Rohergebnis beträgt 6,6 Mio. Euro (i.V. 6,9 Mio. Euro).

Der Fahrzeugverkauf erbringt hierbei ca. 87% (i.V. 87%) des Gesamtumsatzes, der Aftersalesbereich ca. 13% (i.V. 13%). Die Margen im PKW-Handel haben sich sowohl im Neuwagen- als auch im Gebrauchtwagenhandel deutlich verringert. Im Aftersalesbereich konnten wir Umsatz leicht, u.a. aufgrund von inflationsbedingten Anpassungen, steigern, wobei der Ertrag in etwa auf Vorjahresniveau liegt.

Insgesamt teilt sich der Fahrzeughandel in Gebrauchtwagenverkauf mit einem Anteil von ca. 52% (i.V. 56%) und Neuwagenverkauf mit einem Anteil von ca. 48% (i.V. ca. 44%). Insgesamt war die Entwicklung in beiden Bereichen in Anbetracht der Rahmenbedingungen zufriedenstellend.

Im Neuwagenhandel konnten wir den Umsatz deutlich um 17% (i.V. 38%) steigern. Die Deckungsbeiträge haben sich allerdings deutlich vermindert. Der Neuwagenhandel war immer noch durch Produktionsverzögerungen der Hersteller beeinflusst, die in Teilbereichen zu geringerem Angebot führten. Dies führte erneut zu Nachfrageüberhang und weiterhin hohen Preisen.

Im Gebrauchtwagenhandel mussten wir nach einem Umsatzzuwachs im Vorjahr um ca. 38% nun einen Rückgang von ca. 3% verzeichnen. Die Deckungsbeiträge sind aufgrund der langsam rückläufigen Nachfrage deutlich gesunken.

Im Aftersalesbereich konnten wir nach einem Anstieg im Vorjahr um ca. 23% nun nochmals einen leichten Umsatzzuwachs von ca. 6% verzeichnen, allerdings ohne Zuwachs im Ertrag.

Insgesamt konnte der Umsatz nochmals um ca. 6% gesteigert werden. Allerdings führte eine langsam sinkende Nachfrage zu sinkenden Margen, so dass insgesamt ein leicht rückläufiges Rohergebnis von 6.569 T€ (i.V. 6.939 T€) erzielt werden konnte.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr u.a. aufgrund variabler Vergütungen um 0,1 Mio. Euro gesunken und beträgt ca. 3,1 Mio. Euro (i.V. 3,2 Mio. Euro). In Verbindung mit Abschreibungen von ca. 147 TEuro (i.V. 119 TEuro) und sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 1.088 TEuro (i.V. 1.146 TEuro) zeigt sich ein Betriebsergebnis von 2.190 TEuro (i.V. 2.441 TEuro). Das Finanzergebnis beträgt -320 TEuro (i.V. -241 TEuro), wobei der Grund dafür der erhöhte Aufwand für den finanzierten Fahrzeugbestand aufgrund des allgemeinen Zinsanstieg war. Hiernach ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern von 1.870 TEuro (i.V. 2.200 TEuro) ergibt. Der Steueraufwand beträgt 589 TEuro (i.V. 762 TEuro), so dass ein Jahresüberschuss von 1.267 TEuro (i.V. 1.424 TEuro) verbleibt.

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1,9 Mio. Euro auf nun 12,3 Mio. Euro erhöht. Grund hierfür waren im Wesentlichen die Fahrzeugbestände im Umlaufvermögen, die sich stichtagsbezogen, um ca. 1,8 Mio. Euro erhöht haben.

Das Vermögen der Gesellschaft umfasst zum wesentlichen Teil den Fahrzeug- und Ersatzteilbestand mit 7,3 Mio. Euro (i.V. 5,5 Mio. Euro) sowie das Anlagevermögen. Zu beachten ist, dass im Anlagevermögen aber auch die Geschäfts- und Vorführwagen mit einem Buchwert von 462 TEuro (i.V. 449 TEuro) ausgewiesen werden.

Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen stichtagsbezogen Forderungen an Kunden und Forderungen gegenüber dem Hersteller aus Bonusansprüchen ausgewiesen. Diese bestehen in Höhe von insgesamt ca. 0,7 Mio. Euro gegenüber dem BMW-Konzern.

Die Liquidität zum Bilanzstichtag beträgt 775 TEuro (i.V. 804 TEuro). Für die Finanzlage des Unternehmens ist wesentlich, dass aufgrund der Rahmenfinanzierungsverträge mit den herstellerabhängigen Banken, eine jederzeitige finanzielle Verfügbarkeit für den laufenden Geschäftsbetrieb gewährleistet ist. Der für die Fahrzeugfinanzierung von der BMW-Bank GmbH ohne verbindlichen Rechtsanspruch zur Verfügung gestellte Kreditrahmen betrug zum Jahresende 9,750 Mio. Euro.

Die liquiden Mittel zuzüglich der kurzfristigen Vermögensgegenstände und Forderungen reichen aus, um die fristadäquaten Verbindlichkeiten zu bedienen. Hierbei ist berücksichtigt, dass die Darlehen für die Fahrzeugbestände erst nach deren Verkauf zu tilgen sind.

Die Beschaffungsseite ist durch den BMW-Händlervertrag gesichert. Der Vertrag lief im Jahr 2023 aus und wurde um weitere 2 Jahre bis zum 31.12.2025 verlängert. Ab dem Jahr 2026 soll bei "BMW" das Agenturgeschäft eingeführt werden. Ebenfalls sind wir weiter MINI-Servicepartner. In den Bezugs- und Vergütungssystemen gab es keine grundsätzlichen Änderungen. Allerdings unterliegt die Bonifikation durch den Hersteller kontinuierlichen Änderungen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 1.767 TEuro (i.V. 1.924 TEuro).

Die Finanzierung des Fahrzeugbestandes erfolgt ausschließlich über die BMW-Bank. Die Fahrzeuge laufen grundsätzlich nach Ablauf des Zahlungsziels des Herstellers in die Finanzierung.

Größere Investitionen sind im nächsten Jahr u.a. die Investition in eine neue Trafostation um den Anforderungen der Elektrifizierung gerecht zu werden und den über die PV-Anlage produzierten Strom einspeisen zu können. Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 130 T€.

IV. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen wird zum einen durch die monatliche Kontrolle der kurzfristigen Erfolgsrechnung (BWA) und zum anderen durch Kennzahlen wie der Standtage aller Fahrzeuge gesteuert. Hieraus können sich einzelne, individuell notwendige Maßnahmen ergeben, die anhand einer Maßnahmenplanung dann umgesetzt werden. Da die Maßnahmen sich an der aktuellen Marktsituation orientieren müssen, sind diese immer individuell vom Zeitpunkt und der Situation im Betrieb zu treffen.

Grundsätzlich sind die Risiken aus Zahlungsausfällen gering, da Fahrzeuge in der Regel vor Abholung bezahlt werden bzw. eine Finanzierungs-/Leasingzusage vorliegt. Daneben erfolgt regelmäßig die Durchsicht der offenen Posten mit Einleitung des Mahnverfahrens und Betreibung mit anwaltlichem Beistand.

In Zahlen lässt sich das Geschäftsjahr wie folgt zusammenfassen:

Die Umsatzrentabilität vor Steuern ((Jahresüberschuss + sonstige Steuern + EE-Steuern) x 100 / Umsatzerlöse) beträgt ca. 3,76% (i.V. 4,69%). Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen und Steuern ((Jahresüberschuss + Fremdkapitalzinsen + EE-Steuern) x 100 / Gesamtkapital) beträgt ca. 17,75% (i.V. 23,27%).

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 1.767 TEuro (i.V. 1.924 TEuro). Die Eigenkapitalquote beträgt somit ca. 14,4% (i.V. 18,4 %).

V. Gesamtaussage

Im Ergebnis ist festzustellen, dass die Entwicklung in allen Bereichen vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine sehr zufriedenstellend ist. Wir konnten den Umsatz des Vorjahres trotz aller Schwierigkeiten und das Ergebnis vor Steuern, trotz teilweise deutlich gestiegener Kosten, deutlich steigern. Es hat sich gezeigt, dass der Aftersalesbereich in Krisenzeiten nachhaltige Erträge erwirtschaftet und mit seinen hohen Ergebnisbeiträgen zur Stabilität des Unternehmens wesentlich beiträgt. Vor dem Hintergrund der Branchenentwicklung und den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben wir ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes ist in Bezug auf Umsatz, Ertrag, Vermögen und Liquidität stabil. Die innereuropäischen Spannungen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine könnten allerdings zu sich weiter negativ verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen.

C. Prognosebericht

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu Beginn des Jahres 2024 sind weiterhin schwierig. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen.

(Quelle: statista.com; Prognose zur Entwicklung des BIP in Deutschland)

Auch für die Automobilbranche sind diese Rahmenbedingungen eine große Herausforderung. Allgemein wird aufgrund der schwachen privaten Nachfrage mit sinkenden Absatzzahlen gerechnet, wobei die Höhe noch stark von herstellerseitigen Stützungsmaßnahmen abhängen kann. Gestiegene Rohstoffpreis führen zu weiter steigenden Fahrzeugpreisen. In Verbindung mit gesunkenen Reallöhnen führt dies zu Kaufzurückhaltung, die zusätzlich auf ein mangelndes Angebot an bezahlbaren Kleinwagen trifft. Darüber hinaus führt die Klima- und Verkehrspolitik der Regierung zu Verunsicherung, wie sich bereits in der kurzfristigen Abschaffung des Umweltbonus gezeigt hat. Auch im gewerblichen Bereich dürfte sich die Auftragslage verschlechtern, da die allgemeine wirtschaftliche Situation bei den Unternehmen zu einer angespannten Kostensituation führt. Von diesem erwarteten Rückgang bei den Neuzulassungen dürfte der Gebrauchtwagenbereich profitieren, so dass die Experten hier von einem neuerlichen Anstieg der Umschreibungen ausgehen.

(Quelle: ZDK-Prognose 2024)

Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen erwarten wir ein schwieriges Jahr 2024. Der gesamtwirtschaftliche Rahmen wird weiterhin bestimmt durch die Kriegssituation. Die Folgen sind hohe Inflation und hohes Zinsniveau, Unsicherheit auf Seiten der Kunden, weiterhin Lieferengpässe aus unterbrochenen Lieferketten, die das wirtschaftliche Ergebnis des Jahres 2024 maßgeblich bestimmen werden.

Grundsätzlich ist für die Wettbewerbsstellung innerhalb der Branche, also zu anderen Markenhändlern, die Modellpalette entscheidend. Hier ist die Marke "BMW" aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit grundsätzlich gut aufgestellt. Die Elektrifizierung der Modellpalette erfolgt kontinuierlich, wobei für 2024 weitere neue Elektro- und Hybridmodelle eingeführt werden sollen.

Für den Neuwagenbereich erwarten wir aufgrund der verschlechterten Rahmenbedingungen, die zu sinkenden Reallöhnen führen sowie der Kundenverunsicherung, einen deutlichen Rückgang der Nachfrage. Insbesondere im Bereich der E-Mobilität hat der Wegfall der staatlichen Förderung bereits zu Beginn des Jahres 2024 zu einem deutlichen Rückgang geführt. Ein weiteres Problem für den Neuwagenhandel sind die sehr hohen Listenneupreise, die bedingt durch die gestiegenen Rohstoffpreise auch zukünftig weiter steigen sollten. In Verbindung mit dem hohen Zinsniveau führt dies zu deutlich gestiegenen Finanzierungs- bzw. Leasingraten. Gleichzeitig sind bei den Kunden Nettolohnverluste in nicht unwesentlicher Höhe aufgrund der hohen Inflation zu erwarten, so dass Konsumverzicht bei Luxusgütern zu erwarten ist. Da dies in vergleichbarem Umfang nahezu alle Hersteller betrifft, sollte dies auf unsere Wettbewerbsposition keine negative Auswirkung haben. Ziel muss es daher sein unseren Kunden ein adäquates Angebot oder Alternativ-Angebot unterbreiten zu können. Hinsichtlich der Finanzierungs-/Leasingkosten sind wir auf bezahlbare Angebote unseres Herstellers angewiesen. Alternativen bestehen in jungen Gebrauchtwagen der BMW AG (Dienstwagen) sowie aus Leasingrückläufen.

Das Dienstwagenangebot hat sich im Laufe des Jahres 2023 verbessert, ist aber immer noch stark reglementiert. Daneben ist auch das Angebot an jungen Gebrauchtwagen der Autovermieter immer noch niedrig, da diese ebenfalls keine bzw. nur wenige Neuwagen zum Ersatz ihrer Flotten erhalten haben.

Für den Neuwagenbereich erwarten wir aufgrund erhöhter Abnahmemengen für das Jahr 2024 einen Umsatzzuwachs von bis zu 10% für möglich. Für den Ertrag wesentliche Faktoren sind die Rabatte und Nachlässe sowie die Bonifikation durch den Hersteller. Da wir im Verlauf des Jahres mit rückläufiger Nachfrage aufgrund der Rahmenbedingungen Inflation und Zinshöhe rechnen und verstärkt Unsicherheit bei den Kunden im Hinblick auf zukunftssichere Antriebsarten feststellen, wird die Höhe der Rabatte und Nachlässe wieder deutlich zunehmen, um die Absatzmengen auch im Verlauf des Jahres zu erreichen. Das Bonifikationssystem hat sich für das Jahr 2024 dahingehend verändert, dass eine Komponente in Höhe von 0,5% an die Erreichung von Verkaufszielen im Absatz der vollelektrischen Fahrzeuge (BEV) gekoppelt ist. Im Zusammenspiel aus Absatzmenge, Bonifikation und notwendiger Nachlässe erwarten wir für den Neuwagenhandel trotz erwarteter Umsatzsteigerung einen Ertrag maximal in Höhe des Vorjahres.

Im Gebrauchtwagenbereich ist zwischen den einzelnen Bereichen zu differenzieren. Im wesentlichen Bereich, dem Handel mit Dienstwagen der BMW-AG gibt es zwei bestimmende Faktoren. Zum einen ist dies die Bonifikation durch den Hersteller und zum anderen das verfügbare Angebot an jungen Gebrauchtwagen. Hier hat sich seit dem Jahr 2022 das System dahingehend grundlegend verändert, dass die Boni nicht mehr schon mit Abnahme erreicht werden, sondern erst mit Verkauf an den Kunden. Das Angebot an Dienstwagen hat sich im Jahr 2023 verbessert, ist aber immer noch begrenzt, so dass der Hersteller die bonifizierten Abnahmemengen begrenzt. Die maximale Bonifikation wurde nicht verändert, allerdings faktisch durch die maximale Abnahmemenge begrenzt. Gleichzeitig bedeutet die maximale Abnahmemenge faktisch eine Begrenzung der Absatzzahl, da ein Verkauf von Einheiten darüber hinaus wirtschaftlich nur in Einzelfällen sinnvoll sein wird. Aufgrund der Rahmenbedingungen erwarten wir für 2024 eine Eintrübung der Nachfrage mit sinkenden Preisen, gleichzeitig ist das Preisniveau im Dienstwagenangebot beim Hersteller immer noch relativ hoch. Da die Bonifikation nur erreicht wird, wenn an den Kunden verkauft wurde, führt dies auch im Jahr 2024 zu starkem Wettbewerb, der zu hohen Nachlässen zwingt. Im Bereich der übrigen Gebrauchtwagen sind im Wesentlichen die Rückläufer an Leasingfahrzeugen für uns relevant. Hier gehen wir für 2024 von einen um ca. 15% verminderten Rücklauf an Fahrzeugen aus. Dieser Rücklauf wird sich in späteren Jahren noch weiter vermindern, da das hohe Zinsniveau zu einem starken Rückgang der Leasingverträge geführt hat. Vor diesem Hintergrund erwarten wir im Jahr 2024 einen leichten Umsatzrückgang von bis zu 10% mit einem Ertrag auf Vorjahresniveau.

Der Aftersalesbereich war in den zurückliegenden Jahren stets eine solide Säule des Unternehmens, der wesentliche Beiträge zum Unternehmensergebnis erwirtschaftet hat. Im Jahr 2023 hat sich gezeigt, dass die hohen Ertragsbeiträge des Aftersalesbereich wichtig für die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens sind. Schwankungen im Aftersalesbereich waren im Vergleich zum Fahrzeughandel deutlich geringer. Wesentliche Änderungen in Bezug auf die Nachfrage erwarten wir für 2024 nicht. Für 2024 erwarten wir vielmehr eine stabile Entwicklung mit leicht steigendem Umsatz (+5%) und Ertrag auf dem Niveau des Jahres 2023.

Für den Finanzbereich ist zwar nicht mit einem weiteren Anstieg der Finanzierungskosten zu rechnen, allerdings ist auch eine Zinssenkung durch die Europäischen Zentralbank (EZB) frühestens für Mitte 2024 angekündigt, da diese erst dann erfolgen wird, wenn die Inflation die Zielmarge von 2% wieder erreicht.

Insgesamt über alle Bereiche erwarten wir unter diesen Annahmen für das Jahr 2024 einen Umsatzzuwachs von bis zu 5%. Nach unseren Erwartungen wird sich der Jahresüberschuss dabei allerdings auf dem Vorjahresniveau bewegen.

Vor diesem Hintergrund sehen wir derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken für unser Unternehmen. Je nach Dauer und Umfang der Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine sehen wir jedoch Risiken für die Entwicklung des Unternehmens, über die wir nachfolgend unter "Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen" berichten.

Wir weisen ausdrücklich auf die erhöhte Prognoseunsicherheit hin. Dies gilt in Zeiten wie diesen umso mehr.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

1. Risiken für die Geschäftsentwicklung

Ein grundsätzliches Risiko jedes Wirtschaftens ist die Entwicklung der Nachfrage (Auftragseingänge). Drohende Arbeitslosigkeit beim Privatkunden und Kostendruck bei den Unternehmenskunden können zum Wegfall oder zeitlicher Verschiebung von Ersatzbeschaffungen führen. Die derzeitige negative Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage in Verbindung mit den noch nicht absehbaren weiteren Konsequenzen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine, führt beim Privatkunden zu vorsichtigerem Konsumverhalten und tendenziell ähnlichen Entwicklungen der Unternehmen. Die Krisensituation hat zu stark steigenden Energiepreisen einer hohen allgemeine Inflationsrate geführt, deren weitere Entwicklung im Jahr 2024 noch nicht absehbar ist. Zu Beginn des Jahres 2024 zeigt sich zwar eine Abmilderung der Inflation, allerdings immer noch auf einem Niveau über der angestrebten Inflationsrate von 2%. Es besteht somit auch für 2024 ein hohes Risiko für unsere Kostenstruktur.

Über dieses derzeitige allgemeine gesamtwirtschaftliche Risiko hinaus sehen wir noch folgende spezielle Risiken:

Für das Jahr 2024 wird bestimmender Faktor für den Absatz, die Verfügbarkeit bezahlbaren Fahrzeugen sein. Für den Neuwagenbereich verlangt dies nach angemessenen Finanzierungs- und Leasingangeboten. Im Gebrauchtwagenbereich wird nach unseren Erwartungen das Angebot, insbesondere an jungen Gebrauchtwagen, weiterhin nicht das Niveau vor der Pandemie erreichen. Zusätzlich sehen wir Risiken im zukünftig stark sinkenden Rücklauf von Leasingfahrzeugen.

Für die Entwicklung der Nachfrage wird nach unserer Erwartung entscheidend sein, wie sich das Preisniveau in Bezug auf die Kaufkraft der Kunden entwickelt. Rahmenbedingungen aus einem hohen Preisniveau verbunden mit inflationsbedingten Kaufkraftverlusten und hohen Zinsen, stellt ein Risiko für unsere Geschäftsentwicklung dar. Aus diesem Grund ist die Möglichkeit zinsgünstiger Finanzierungs- und Leasingangebote zunehmend wichtiger für die Sicherstellung der Absatzmöglichkeiten.

In Bezug auf unser Angebot ist neben der Attraktivität der Produktpalette hinsichtlich des Designs und technischer Innovationen mittlerweile auch die ökologische Ausrichtung der Fahrzeuge ein wesentliches Kriterium. Dieser Risikofaktor ist durch uns direkt nicht beeinflussbar. Hier sind wir angewiesen auf eine vernünftige, ökologisch ausgerichtete Entwicklung der Modellpalette durch den Hersteller sowie dessen Investitionen in zukunftsweisende Technologien. Diese zukunftsweisende Ausrichtung hat der Hersteller BMW durch die Entwicklung und Markteinführung der BMW i-Modelle bereits unter Beweis gestellt. Die bis 2025 geplanten Modelleinführungen und die anstehende Erweiterung der Modellpalette um Elektro- und Hybridfahrzeuge stellt unseres Erachtens auch zukünftig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Angebote am Markt nachhaltig sicher.

Neben dem Risiko des Auftragseingangs liegt ein weiteres Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung im Preissystem des Herstellers, welches die Rohgewinnmargen auf der Händlerseite maßgeblich bestimmt.

Die Hersteller stehen in den nächsten Jahren vor großen, auch finanziellen Herausforderungen. Der zunehmende Wettbewerb mit neuen Herstellern, vor allem im Bereich der Elektromobilität, der Investitionsbedarf zur Neuausrichtung auf Elektromobilität, Kostensteigerungen, Fachkräftemangel, um nur einige zu nennen, werden zu sinkenden Gewinnen führen. Die Notwendigkeit zur Steigerung der Renditen, um auch weiterhin attraktiv für Anleger zu sein, hat viele Hersteller dazu veranlasst den Direktvertrieb über das sogenannte Agenturgeschäft neu auszurichten. Ziel dieses Systems ist es, die Margenverluste, die durch den Wettbewerb zwischen den Markenhändler stattfindet, zu reduzieren. Auch unser Hersteller hat die Einführung des Agenturgeschäftes angekündigt, und zwar für die Marke "Mini" im Jahr 2024 und für die Marke "BMW" im Jahr 2026. Die genaue Ausgestaltung wurde noch nicht an die Händler kommuniziert. Aufgrund des Systems ist aber absehbar, dass ab den genannten Jahren Neuwagen und Dienstwagen direkt durch den Hersteller vertrieben werden und der "Händler" lediglich eine Provision erhält. Im Ergebnis wird dadurch für einen wesentlichen Teil unseres bisherigen Geschäftes die Chance auf Gewinn auf einen prozentual festen Betrag begrenzt, wobei gleichzeitig das Risiko auf Verlust entfällt. Da die Vermarktung direkt durch den Hersteller erfolgt, wird aber auch der Erfolg in Stückzahlen nur noch begrenzt durch die Händler beeinflussbar sein.

Ein weiteres wesentliches Risiko der Vor-Pandemie-Zeit, der immer schnellere Verfall der Gebrauchtwagenpreise, rückt sei dem Jahr 2023 wieder zunehmend in den Fokus.

Für die Verpflichtungen aus Rücknahmen auslaufender Leasingverträge, die zum jeweiligen DAT-Schätzpreis zum Rücknahmezeitpunkt erfolgen, haben wir durch Rückstellungsbildung Risikovorsorge getroffen.

Währungsrisiken bestehen nicht, da wir grundsätzlich in Euro fakturieren und einkaufen.

Das Risiko von Forderungsausfällen besteht nur in sehr geringem Umfang. Für den wesentlichen Teil des Umsatzes, den Fahrzeugverkauf, erfolgt die Übergabe erst nach Bezahlung bzw. Finanzierungszusage der Bank.

2. Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen

Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine stellt ein real eingetretenes entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko für die Entwicklung unseres Unternehmens dar.

Die bereits infolge der Pandemie, aufgrund von Störungen der Lieferketten, eingetretene erhöhte Inflation, wurde durch die Kriegssituation nochmals beschleunigt. Grund dafür waren zum einen die Sanktionen der westlichen Länder gegenüber Russland und zum anderen der "Energiekrieg", den Russland gegen die sanktionierenden Länder als Vergeltungsmaßnahme führt. Ob diese Veränderungen dauerhaft sein werden oder ob sich nach dem Ende des Krieges der ursprüngliche Zustand wieder einstellt, ist derzeit nicht absehbar.

Ein weiteres entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko für unser Unternehmen sehen wir in der vom Hersteller für 2026 beabsichtigten Einführung des "Agenturgeschäftes" für den Vertrieb von Neu- und Dienstwagen. Wesentliche Teile unserer Geschäftstätigkeit werden damit unserer vollumfänglichen Kontrolle hinsichtlich des Umfangs und der Gewinnchancen entzogen. Eine genaue Quantifizierung ist derzeit noch nicht möglich.

Diese Entwicklungen bergen das Risiko einer nachhaltigen Verringerung unserer Wirtschaftsleistung und somit der erzielbaren Jahresüberschüsse.

II. Chancenbericht

Das wesentliche Chancenpotential sehen wir in der Modellpalette des Herstellers sowie allgemein in der Marke "BMW". Für das Jahr 2024 ist die Einführung diverser neuer Modelle geplant. Der BMW-Händlervertrag wurde bis Ende 2025 verlängert und soll dann durch das Agenturgeschäft abgelöst werden.

Darüber hinaus investiert der Hersteller in zukunftsweisende Technologien und die Elektromobilität ist mit der eigenen Modelllinie "BMW-i" gut ausgebaut und im Markt positioniert. Im Jahr 2023 ist der Händlervertrag vom Hersteller für weitere 2 Jahre verlängert worden. Des Weiteren bietet das vom Hersteller stetig erweiterte Angebot an Elektro- und Hybridfahrzeugen die Chance auf die Erschließung neuer Kundenkreise bzw. die Stärkung der bisherigen Kundenbindung.

Die Einführung des Agenturgeschäfts für den Vertrieb von Neu- und Dienstwagen ist grundsätzlich primär, wie oben unter I. Risikobericht dargestellt, ein Risiko für unsere Geschäftstätigkeit. Daneben bietet es aber auch Chancen, da sichere Margen vorliegen und das Risiko von Verlusten aus dem Handel auf den Hersteller verlagert werden.

Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor der Vergangenheit und auch der Zukunft ist unser Personal. Wiederholt konnten wir durch gute Serviceleistungen unsere Kundschaft an uns binden, was für die Zukunft nicht nur im Fahrzeugverkauf, sondern auch im Aftersalesbereich eine gute Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung sein sollte.

III. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir insbesondere in den Folgen der Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine, deren weitere Entwicklung derzeit nicht abschätzbar und nicht beeinflussbar ist.

Mittelfristig wir die Umstellung des Vertriebssystems durch den Hersteller unser Geschäft nachhaltig verändern. Die genauen Auswirkungen werden wir erst einschätzen können, wenn die konkreten Ausgestaltungen kommuniziert sind. Absehbar ist aber, dass dies zu einer nachhaltigen Beeinträchtigung unserer wirtschaftlichen Entwicklung führen wird.

Vor dem Hintergrund der dargestellten Finanzierungsmöglichkeiten und bei Eintritt der Prognoseerwartungen, sehen wir den Fortbestand der Gesellschaft derzeit nicht gefährdet. Allerdings verweisen wir auf die Prognoseunsicherheit und unsere Stellungnahmen im Risikobericht.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Unser Kundenstamm ist grundsätzlich solvent. Forderungsausfälle sind im Bereich Fahrzeughandel aufgrund der getroffenen Maßnahmen zur Zahlungsabwicklung vor Auslieferung grundsätzlich nicht vorhanden. Im Aftersalesbereich finden Forderungsausfälle, aufgrund unseres Debitorenmanagement nur in Ausnahmefällen statt. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Unsere Verbindlichkeiten zahlen wir innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen.

Im kurzfristigen Bereich finanzieren wir uns primär über die seitens des Herstellers und der finanzierenden Banken ohne Rechtsanspruch eingeräumten Kreditlinien. Der für die Fahrzeugfinanzierung vorgemerkte verfügbare Kreditrahmen bei der BMW-Bank GmbH, München, betrug zum Jahresende 9,750 Mio. Euro. Gleichzeitig wurde für uns ein Kontokorrentrahmen von 0,5 Mio. Euro vorgemerkt. Langfristige Kredite haben wir derzeit nicht.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmens gegen finanzielle Risiken jeder Art, wobei hier eine konservative Herangehensweise bei der Finanzierung und dem Risikomanagement gewählt wird. Dem Liquiditätsrisiko wird dabei durch kontinuierliche Finanz- und Liquiditätsplanung Rechnung getragen.

F. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Bottrop, 29. Februar 2024

Christian Alexander Scholz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 912.015,00 868.242,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 16.905,00 2.510,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 16.905,00 2.510,00
II. Sachanlagen 895.110,00 865.732,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 103.278,00 73.728,00
2. technische Anlagen und Maschinen 88.322,00 93.256,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 241.438,00 249.899,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 462.072,00 448.849,00
B. Umlaufvermögen 11.417.315,22 9.585.067,67
I. Vorräte 7.296.215,72 5.448.719,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.345.732,27 3.332.624,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 775.367,23 803.723,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.000,00 1.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.330.330,22 10.454.309,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.767.314,51 1.924.276,41
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Jahresüberschuss 1.267.314,51 1.424.276,41
B. Rückstellungen 1.870.033,71 1.841.889,57
C. Verbindlichkeiten 8.692.982,00 6.688.143,69
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.330.330,22 10.454.309,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.569.040,27 6.939.237,53
2. Personalaufwand 3.144.591,12 3.232.504,54
a) Löhne und Gehälter 2.654.692,19 2.774.443,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 489.898,93 458.060,67
davon für Altersversorgung 22.101,12 21.571,17
3. Abschreibungen 146.907,59 119.311,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 146.907,59 119.311,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.087.744,49 1.146.139,94
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.043,34 5.403,02
davon aus Abzinsung 8.189,50 5.402,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 331.883,17 246.847,53
davon aus Abzinsung 2.562,85 2.032,01
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 588.888,37 761.805,87
8. Ergebnis nach Steuern 1.281.068,87 1.438.030,85
9. sonstige Steuern 13.754,36 13.754,44
Jahresüberschuss 1.267.314,51 1.424.276,41

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Felix Automobile GmbH hat ihren Sitz in Bottrop. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Gelsenkirchen unter HR B 11612 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Felix Automobile GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (§§ 242 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Erleichterungen, die sich hieraus bei der Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht ergeben, wurden teilweise in Anspruch genommen.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Von den Erleichterungen des § 276 HGB bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde kein Gebrauch gemacht.

Von den Erleichterungen des § 288 HGB bei der Aufstellung des Anhangs wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB aufgestellt.

II. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Geschäftszweigtypische Ergänzungen der Gliederung

Die vorliegende Gliederung des Jahresabschlusses enthält gegenüber der Gliederung nach HGB die Besonderheiten, dass die Geschäfts- und Vorführwagen gesondert ausgewiesen werden.

Die Erweiterung des gesetzlichen Gliederungsschemas dient der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses.

III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in etwaige Herstellungskosten einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in der Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (Erfüllungsbetrag). Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands wurde unterstellt, dass der Verbrauch erst zum Ende des Geschäftsjahres eingetreten ist. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungssatzes sowie Änderungen aus Schätzungen der Restlaufzeit werden gegebenenfalls einheitlich im Finanzergebnis ausgewiesen. Zinserträge aus der Abzinsung sind in der Gewinn- und Verlustrechnung separat bei den Zinserträgen ausgewiesen.

Bei der Bewertung von Rückstellungen gesetzliche Aufbewahrungspflichten wurden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1% und 2% berücksichtigt.

In den sonstigen Rückstellungen sind solche für die Rücknahmeverpflichtung von Kraftfahrzeugen enthalten. Das Risiko, den Rücknahmepreis bei nachfolgender Veräußerung nicht zu erzielen, wurde nach kaufmännischer Erfahrung auf Basis der in der Vergangenheit erzielten Verkaufsergebnisse vergleichbarer Fahrzeugkategorien geschätzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 240.166,11 Euro (i.V. 68.406,20 Euro) enthalten.

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 0 T€ (i.V. 0 T€) enthalten.

Eigenkapital, Jahresüberschuss

Die Stammeinlage beträgt 500.000,00 Euro und ist voll eingezahlt.

Angaben zu den Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 8.397 T€ (i.V. 6.430 T€) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von 50 T€ (i.V. 50 T€) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.

In dem Posten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 6.657.997,12 Euro (i.V. 4.993.213,74 Euro) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung des Fahrzeugbestandes besichert.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 704.291,33 Euro (i.V. 7.222,71 Euro) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 GmbHG sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und haben zum 31.12.2023 eine Höhe von 0 T€ (i.V. 0 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten ein partiarisches Darlehen in Höhe von 50 T€. Das Darlehen ist unbefristet. Des Weiteren werden hier Verbindlichkeiten aus eingeräumten Optionen auf die Rückgabe von Fahrzeugen nach Ende der Leasinglaufzeit in Höhe von 344 T€ (i.V. 409 T€) ausgewiesen. Die Optionen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von ca. 98 T€ und von einem bis zu fünf Jahren in Höhe von 246 T€.

V. Sonstige Pflichtangaben

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Mietvertrag für das Betriebsgelände in Bottrop hat eine unbestimmte Laufzeit, und kann mit einer Kündigungsfrist von einem halben gekündigt werden. Hieraus resultieren zukünftige Belastungen für Mietzahlungen nach dem gegenwärtigen Stand des Mietzinses in Höhe von ca. 306 T€ per anno.

Des Weiteren besteht ein Mietvertrag für eine Werkstattfläche. Der Mietvertrag hat eine unbefristete Laufzeit. Hieraus resultieren zukünftige Belastungen für Mietzahlungen nach dem gegenwärtigen Stand des Mietzinses in Höhe von ca. 8 T€ per anno.

Daneben bestehen Leasingverträge für Fahrräder und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Hieraus resultieren zukünftige Belastungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von ca. 5 T€ per anno (Restlaufzeit 5 Jahre). Die Leasingraten für die Fahrräder belaufen sich nach dem gegenwärtigen Stand auf ca. 15 T€ per anno (Laufzeit aktuell längstens bis 9/2026).

Bei Abschluss eines Leasing- bzw. Finanzierungsvertrages durch unsere Kunden, gewähren wir teilweise der Bank bzw. Leasinggesellschaft die Möglichkeit das Fahrzeug am Ende der Laufzeit an uns zu einem vorher festgelegten Preis zurückzuvergüten. Es bestehen somit mögliche Rücknahmeverpflichtungen aus Kredit-/Leasingverträgen gegenüber der jeweiligen Bank bzw. Leasinggesellschaft in Höhe von ca. 20,2 Mio. € (i.V. ca. 25,2 Mio. €), wobei die Höhe der Rücknahmeverpflichtung anhand der ursprünglichen Restwertschätzung ermittelt worden ist. Hierbei handelt es sich zum Bilanzstichtag um 782 (i.V. 989) Verträge. Diese Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten. Im Jahr 2024 enden ca. 289 Verträge. In den folgenden Jahren enden durchschnittlich pro Jahr ca. 211 Verträge. Die Verträge dienen der Absatzförderung des Erstgeschäftes und stellen für die Gesellschaft aufgrund der in der Regel überwiegend stattfindenden Anschlussgeschäfte ein sicheres zukünftiges Umsatzpotenzial dar. Die angedienten Gebrauchtwagen bilden den Grundstock des Gebrauchtwagenhandels. Die Finanzierung der zurückgenommenen Fahrzeuge ist durch den Rahmenkreditvertrag jederzeit sichergestellt. Für die eingeräumte Option auf Rückgabe des Fahrzeugs am Ende der Leasinglaufzeit (Rücknahmeverpflichtung) wurde eine sonstige Verbindlichkeit in Höhe von 344 T€ passiviert. Für das Risiko drohender Verluste aus einer anschließenden Veräußerung wurde in Höhe des die Verbindlichkeit übersteigenden Risikobetrages eine entsprechende Rückstellung unter dem Posten sonstige Rückstellungen in Höhe von 213 T€ bilanziert worden.

Mutterunternehmen

Die Arcus Betriebs-GmbH, Oberhausen, ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB. Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen ist bei der Muttergesellschaft erhältlich.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Christian Scholz, Bochum, (kaufmännischer Geschäftsführer) geführt.

Vergütung der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Der Geschäftsführer hat im Jahr 2023 Vorschüsse auf den Tantiemeanspruch für das Jahr 2023 in Höhe von 39 T€ erhalten. Die Vorschüsse waren unverzinslich und werden mit dem Tantiemeanspruch für das Geschäftsjahr 2023 verrechnet. Sicherheiten wurden nicht gestellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl Zahl i.V.
Vollzeit Arbeitnehmer 34 34
Teilzeit 10 10
Auszubildende 11 13

Die Gesamtzahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 55 (i.V. 57) bzw. ohne die in Ausbildung befindlichen Personen 44 (i.V. 44).

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Der Hersteller beabsichtigt ab dem Jahr 2026 die Einführung des Agenturgeschäfts für den Vertrieb von Neu- und Dienstwagen. Im Detail verweisen wir hier auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "D.I. Risikobericht".

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, dass der Jahresüberschuss in voller Höhe ausgeschüttet wird.

 

Bottrop, den 29. Februar 2024

Christian Alexander Scholz, Geschäftsführer

Auszug aus dem

Gesellschafterversammlungsprotokoll

Felix Automobile GmbH, Bottrop

Alleiniger Gesellschafter der Felix Automobile GmbH, Bottrop, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Gelsenkirchen unter HRB 11612 ist die Arcus Betriebs-GmbH, Essen (Amtsgericht Essen HRB 35312).

Unter Verzicht auf Form und Frist beschließt der alleinige Gesellschafter der Felix Automobile GmbH, Bottrop, das Folgende:

1. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 mit einer Bilanzsumme von € 12.330.330,22 und einem Jahresüberschuss von 1.267.314,51 € wird in der vorgelegten Fassung mit Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft RPS RUNGE PÖHLS STEFANIAK Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Dinslaken, vom 24. April 2024 festgestellt.

2. Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von € 1.267.314,51 € und dem Gewinnvortrag in Höhe von 0,00 €, zusammen 1.267.314,51 € (= Jahresergebnis nach § 29 GmbHG), wird für das Geschäftsjahr 2023 am 24.05.2024 eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1.267.314,51 € vorgenommen. Der verbleibende Gewinn in Höhe von 0,00 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Sämtliche Beschlüsse erfolgten einstimmig.

 

Bottrop, den 15.05.2024

Philipp Karsten Lohrengel als Geschäftsführer der Arcus Betriebs-GmbH, Essen

Anlagespiegel

Anschaffungskosten Stand 01.01.2023
Euro
Anschaffungskosten Zugänge 2023
Anschaffungskosten Abgänge Umbuchungen
Anschaffungskosten Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 50.660,04 20.914,88 6.870,00 64.704,92
50.660,04 20.914,88 6.870,00 64.704,92
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 129.365,21 36.856,32 0,00 166.221,53
2. technische Anlagen und Maschinen 167.572,22 13.577,00 12.300,00 168.849,22
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 676.777,66 88.781,23 80.334,28 685.224,61
4. Geschäfts- und Vorführwagen 485.288,07 478.405,56 457.736,52 505.957,11
1.459.003,16 617.620,11 550.370,80 1.526.252,47
1.509.663,20 638.534,99 557.240,80 1.590.957,39
Abschreibungen Stand 01.01.2023
Abschreibungen Zugänge 2023
Abschreibungen Abgänge 2023
Abschreibungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 48.150,04 6.518,88 6.869,00 47.799,92
48.150,04 6.518,88 6.869,00 47.799,92
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 55.637,21 7.306,32 0,00 62.943,53
2. technische Anlagen und Maschinen 74.316,22 14.510,00 8.299,00 80.527,22
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 426.878,66 63.772,83 46.864,88 443.786,61
4. Geschäfts- und Vorführwagen 36.439,07 54.799,56 47.353,52 43.885,11
593.271,16 140.388,71 102.517,40 631.142,47
641.421,20 146.907,59 109.386,40 678.942,39
Buchwerte zum 31.12.2023
Buchwerte zum Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. EDV-Software 16.905,00 2.510,00
16.905,00 2.510,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 103.278,00 73.728,00
2. technische Anlagen und Maschinen 88.322,00 93.256,00
3. Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 241.438,00 249.899,00
4. Geschäfts- und Vorführwagen 462.072,00 448.849,00
895.110,00 865.732,00
912.015,00 868.242,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende Jahresabschluss und der Lagebericht sind zur Offenlegung bestimmt. Gegenüber dem festgestellten Jahresabschluss wurden Aufstellungserleichterungen nur für die Offenlegung sowie Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Felix Automobile GmbH, Bottrop

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Felix Automobile GmbH, Bottrop, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Felix Automobile GmbH, Bottrop, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhaltes

Wir verweisen auf die Ausführungen des gesetzlichen Vertreters im Abschnitt "D.I.2. Entwicklungsbeeinträchtigende Risiken" im Lagebericht hin. Dort stellt der gesetzliche Vertreter die Risiken des Krieges zwischen Russland und der Ukraine für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft dar.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Hinweis zur Hervorhebung weiteren eines Sachverhaltes

Wir verweisen auf die Ausführungen des gesetzlichen Vertreters im Abschnitt "D.I.2. Entwicklungsbeinträchtigende Risiken" im Lagebericht hin. Dort erläutert der gesetzliche Vertreter die Auswirkungen, der vom Hersteller für das Jahr 2026 beabsichtigten Einführung des Direktvertriebes im Wege des Agenturgeschäfts, auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsysteme und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dinslaken, 24. April 2024

RPS / RUNGE PÖHLS STEFANIAK PARTNERSCHAFT mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

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Pöhls, Wirtschaftsprüfer

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