Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Wenglein GmbHLiquidiert
Schillerstraße 25, 76356 Weingarten (Baden), DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Friedbert Wenglein seit 22.11.2017 | Liquidator |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wenglein GmbHWeingartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BilanzAktiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2010 derWenglein GmbH, 76356 WeingartenI. Allgemeine Angaben Der vorstehende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der Wenglein GmbH, Weingarten wurde nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Wenglein GmbH, Weingarten, ist nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen eine kleine Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2010 wurden erstmals die Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes ("BilMoG") angewendet. Die Vorjahresbeträge wurden unter Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG ergibt sich zum 31.12.2010 im Jahresabschluss eine Durchbrechung der Darstellungs- und Methodenstetigkeit. Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist insoweit eingeschränkt. Die aus der Umstellung des Jahresabschlusses auf die Vorschriften des BilMoG einhergehenden Bewertungsanpassungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten außerordentliches Ergebnis verrechnet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung wie folgt angesetzt worden: Sachanlagen Sind mit den Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 1 HGB), unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen, bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben, wobei im Jahr der Anschaffung oder Herstellung der Abschreibungsbetrag jeweils mit einem Zwölftel für jeden vollen Monat, der dem Monat der Anschaffung oder Herstellung voranging, bemessen wurde. 2008 bis 2009 wurden bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG bis zu einem Wert von Euro 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebstoffe sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Notwendige Abschreibungen auf Grund des Niederstwertprinzips waren nicht vorzunehmen. Die unfertigen Leistungen werden retrograd bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sind mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Liquide Mittel Sind mit dem Nennwert aktiviert. Rechnungsabgrenzungsposten Für Vorauszahlungen werden künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Sind mit den nach § 253 HGB ermittelten Werten angesetzt. Diese wurden auf Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Es liegt der von der Deutschen Bundesbank ermittelte Zinssatz von 5,15 % zugrunde. Außerdem wurden Renten-Trends mit 2 % berücksichtigt. Die Pensionsrückstellung ist durch eine Rückdeckungsversicherung abgesichert, die als Planvermögen saldiert wurde. Sonstige Rückstellungen Es sind den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, angemessen Rechnung getragen. Verbindlichkeiten Sind mit dem Rückzahlungsbeträgen passiviert. Bilanzierung latenter Steuern Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB nach dem bilanzorientierten temporary-Konzept ermittelt. Aktive latente Steuern werden mit passiven latenten Steuern verrechnet. Bei nach Verrechnung verbleibenden aktiven latenten Steuern wird vom Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung latenter Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz (zum 31.12.2010: rd. 28 %). Die latenten Steuerabgrenzungen betreffen die Bewertung der Pensionsverpflichtung. III. Erläuterungen und Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Entwicklung des Anlagevermögens Dem gesondert dargestellten Anlagengitter ist die Entwicklung der einzelnen Anlagepositionen für das Geschäftsjahr einschließlich der ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sowie der kumulierten Abschreibungsbeträge zu entnehmen. Vorratsvermögen Die Vorratsgegenstände sind mittels einer Stichtagsinventur zu den Anschaffungskosten, vermindert um Anschaffungspreisminderungen ermittelt. Die unfertigen Leistungen werden retrograd bewertet, wobei ein Abschlag für nicht aktivierungsfähige bzw. -pflichtige Kosten sowie für den Gewinn vorgenommen wurde. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Aktive latente Steuern Es sind aktive latente Steuern aus der Teilpassivierung der Pensionsverpflichtung und der Saldierung mit Planvermögen von insgesamt von TEuro 1 enthalten. Eigenkapital Das voll einbezahlte Stammkapital der Gesellschaft beläuft sich auf Euro 25.600,00. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Bei der Pensionsrückstellung ergab die Neubewertung zum 01.01.2010 nach BilMoG einen Zuführungsbetrag von TEuro 17, welcher gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB auf 15 Jahre verteilt und in Höhe von TEuro 1 im außerordentlichen Aufwand gezeigt wird. Für die folgenden Geschäftsjahre verbleibt ein Zuführungsbetrag von TEuro 16. Es ist eine Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEuro 32 vorhanden, die als Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit der Rückstellung saldiert wurde. Das Deckungsvermögen wurde zum beizulegenden Zeitwert durch Gutachten bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuer in Höhe von TEuro 2 (Vorjahr: TEuro 10) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 1 (Vorjahr: TEuro 1). IV. Sonstige Angaben Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber dem Gesellschafter bestehen insgesamt Forderungen in Höhe von TEuro 2. Namen und Vergütungen der Geschäftsführer Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Markus Wenglein, Fliesenlegermeister. § 286 Absatz 4 HGB wird in Anspruch genommen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe vorzutragen.
Weingarten, den 30. Juni 2011 gez. Markus Wenglein sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.08.2011 festgestellt. |
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